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Verschiedenes

 
Freiburg: Bestellungen VAG Vorstand und Geschäftsführung Stadtwerke
In den Sondersitzungen der Aufsichtsräte der Freiburger Verkehrs AG (VAG), der Stadtwerke Freiburg GmbH und der Stadtwerke Bäder GmbH Ende Februar wurde Oliver Benz – zunächst befristet – einstimmig zum Vorstandsmitglied der VAG bestellt.

Der Technische Vorstand der VAG, Stephan Bartosch, wurde ebenfalls einstimmig für das Jahr 2017 zusätzlich zum Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH und der Stadtwerke Bäder GmbH bestellt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Dieter Salomon, betonte, dass mit dieser Übergangsregelung eine weitere sachgerechte Fortführung der operativen Geschäfte bei der VAG sichergestellt werde: „Mit der Bestellung von Oliver Benz haben wir sehr schnell eine interne Lösung gefunden, die einen reibungslosen Wechsel verspricht. Auch mit der Besetzung der Geschäftsführungen der Stadtwerke GmbH und der Stadtwerke Bäder GmbH durch Stephan Bartosch ist eine wichtige Kontinuität gewährleistet.“

Oliver Benz trat nach einem Studium der Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz im Jahr 2003 als Assistent des Vorstands bei der VAG ein. Im Jahr 2008 wurde er zum Unternehmensbereichsleiter Betrieb und 2012 zum Unternehmensbereichsleiter Angebot und Betrieb ernannt.

Die Besetzung der Vorstandsposition und der Geschäftsführungen ist notwendig geworden, da der Kaufmännische Vorstand, Helgard Berger, dem Aufsichtsratsvorsitzenden nach mehrmonatiger Erkrankung aufgrund einer schweren Virusinfektion schriftlich eine Erwerbsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ab 01.02.2017 angezeigt hatte, in deren Folge sie ihre Tätigkeiten als Vorstand der Freiburger Verkehrs AG sowie als Geschäftsführerin der Stadtwerke GmbH und der Stadtwerke Bäder GmbH auf nicht absehbare Zeit einstellen musste.
 
 

 
ÖKO-TEST Kleidergrößen
Größen-Wahnsinn

In der aktuellen März-Ausgabe wollte ÖKO-TEST wissen, ob auf Kleidergrößen Verlass ist. Das Verbrauchermagazin ließ im Testlabor insgesamt 60 Oberteile vermessen, um zu überprüfen, wie unterschiedlich die Größen von Hemden und Blusen tatsächlich ausfallen. Wie zu erwarten, ergaben sich große Messunterschiede, teilweise sogar von bis zu 20 Zentimetern.

Den Frust in der Umkleidekabine kennt jeder: Die gewohnte Kleidergröße passt nicht, ist zu eng oder zu groß. Kein Wunder, denn wie die aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, sind die Unterschiede enorm. So ist die Kleidergröße 36 manchmal eine 36 – und manchmal auch eine 40. Beispiel Taillenweite: In der Größe 36/S brachte es eine Damenbluse im Test auf 80,4 Zentimeter, ein anderes Modell dagegen auf 102 Zentimeter. Das ergibt einen Unterschied von mehr als 20 Zentimetern. Ähnlich ist die Situation, wenn man Männerhemden vermisst: Bei den Hemden in Größe M maß das Labor Unterschiede von bis zu 15 Zentimetern in der Taille, in L lagen sie bei bis zu elf Zentimeter und in XL bei bis zu zwölf Zentimeter.

Grund für dieses Wirrwarr ist, dass es keine festgelegten Größen gibt, an die sich alle Hersteller gleichermaßen halten. Es existieren lediglich Größentabellen, die als Orientierung dienen. Firmen sind aber nicht verpflichtet, sich an diese Vorgaben zu halten. Manche Hersteller schummeln sogar extra auf den Etiketten, um ihren Kunden zu schmeicheln.

Was den Käufer im Laden nur Zeit und Nerven kostet, verursacht bei Onlinekäufen schnell gewaltige Kosten, Unmengen an Verpackungsmüll und Emissionen. Denn viele Onlinebesteller ordern Waren etwa gleich in verschiedene Größen und schicken die Stücke, die nicht passen, postwendend zurück.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2017 gibt im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Karlsruhe: Turmbergturm ab 1. März wieder für Besucher freigegeben
Seit Mittwoch, 1. März, ist der Durlacher Turmbergturm wieder für Besucherinnen und Besucher freigegeben. Das Stadtamt Durlach hat die seit Anfang Januar gültige Sperrung wegen witterungsbedingter Unfallgefahr aufgehoben.
 
 

 
ÖKO-TEST Milbensprays
Erfolgloser Kampf gegen unliebsame Mitbewohner

Anbieter von Milbensprays versprechen, dass ihre Produkte schnell und bequem vor Milben, den Verursachern von Hausstaubmilbenallergie, schützen. ÖKO-TEST wollte wissen, ob sie ihre vollmundigen Behauptungen auch wissenschaftlich beweisen können. Zudem nahm das Verbrauchermagazin die Inhaltsstoffe genau unter die Lupe. Das Fazit: Die Produkte fielen reihenweise durch.

Wenn wir Menschen ins Bett gehen, sind wir nicht alleine. Um uns hausen Heerscharen kleinster Spinnentiere, die Hausstaubmilben. Diese produzieren in ihrem Darm Allergene und scheiden sie mit dem Kot aus. Hausstaubmilbenallergiker reagieren auf diese Allergene mit verstopfter, juckender oder laufender Nase und geröteten Augen. Langfristig droht Asthma.

Schnelle Hilfe dagegen sollen, so die Versprechen der Anbieter, Milbensprays bringen. Die aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt aber: Die tatsächliche Wirksamkeit unter realen Einsatzbedingungen kann für keines der getesteten 13 Produkte anhand belastbarer wissenschaftlicher Studien nachvollzogen werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten des Umweltbundesamts (UBA) in ihrem Gutachten für ÖKO-TEST.

Zudem enthalten die Sprays Inhaltsstoffe, die für Allergiker bedenklich werden können. So steckt in einem Produkt beispielsweise pflanzliches Pyrethrum, ein Nervengift. Eingeatmet können Pyrethrine Brechreiz und Kopfschmerzen auslösen, außerdem gelten sie aufgrund enthaltener allergener Stoffe als hautsensibilisierend. Ein weiteres Produkt enthält Permethrin und Esbiothrin. Diese Biozide sind ebenfalls nervengiftig und können Taubheit, Jucken oder Brennen verursachen, wenn sie auf die Haut gelangen.

ÖKO-TEST rät Allergikern nach Absprache mit dem Arzt zu einer Immuntherapie. Die Symptome lassen sich zudem durch Maßnahmen wie die Verwendung milbendichter Bezüge lindern.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2017 gibt es seit dem 23. Februar 2017 im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
ÖKO-TEST: Körperpeelings
Umweltsünder Mikroplastik inklusive

In der aktuellen Februar-Ausgabe wollte ÖKO-TEST wissen, ob in Körperpeelings Mikroplastik steckt. Das Ergebnis: Die Hersteller definieren das Problem weg, indem sie nur bestimmte Partikel als Mikroplastik anerkennen. Dabei enthält nur ein einziges konventionelles Körperpeeling keine in der Umwelt schwer abbaubaren synthetischen Polymere. Wer plastikfrei duschen will, sollte zu Naturkosmetik greifen.

Ein großer Teil der Kunststoffbelastung in unseren Gewässern wird durch winzig kleine Partikel verursacht. Sie entstehen entweder aus größeren Plastikteilen, die sich unter dem Einfluss der Elemente zerreiben, oder sie gelangen direkt – zum Beispiel als Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten – in die Umwelt. Im Ozean und in Flüssen lagern sie sich im Sediment an oder werden von Organismen aufgenommen, auf deren Verdauungssysteme sie gravierende Auswirkungen haben können. Die Langzeitfolgen sind derzeit kaum abzuschätzen. Aus diesem Grund haben einige Kosmetikhersteller versprochen, die Mikroplastikkügelchen nicht mehr zu verwenden. Doch diese Aussagen beziehen sich lediglich auf die Kunststoffpartikel in fester Form wie Polyethylen (PE), die in Peelings für den Hautabrieb eingesetzt werden. Flüssige oder lösliche Kunststoffe in den Rezepturen, von denen viele in der Umwelt ebenfalls schwer abbaubar sind, werden von dieser Definition nicht erfasst.

ÖKO-TEST hat nun von einem Labor acht Naturkosmetik- und 14 konventionelle Körperpeelings analysieren lassen. Es zeigte sich, dass zwar nur vier Produkte mit Plastik peelen, aber mit einer einzigen Ausnahme alle konventionellen Köperpeelings andere synthetische Polymere enthalten. In einem Apothekenprodukt machen die Peelingperlen aus Polyethylen fast 10,3 Prozent aus – umgerechnet stecken damit rund elf Millionen PE-Partikel in der Tube.

Neben Kunststoffverbindungen beinhalten einige Produkte zudem andere Problemstoffe, wie das allergieauslösende Lyral, das fortpflanzungsgefährdende Lilial, künstlichen Moschusduft, der sich im menschlichen Fettgewebe anreichert und die Leber schädigen kann, oder auch einen allergisierenden Konservierungsstoff.

Es gibt jedoch Alternativen: Die von ÖKO-TEST untersuchten Naturkosmetikprodukte peelen mit Substanzen wie zerkleinerten Nussschalen oder Fruchtkernen und kommen auch sonst ganz ohne synthetische Polymere aus. Zudem enthalten sie keine Schadstoffe, wie die Laboruntersuchung zeigt.

Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2017 gibt es im Zeitschriftenhandel.

zum Bild oben:
Im Labor wurden die leichten Polyethylenpartikel abgetrennt, um sie anschließend bestimmen und vermessen zu können / Foto: ökotest
 
 

 
Freiburg: Neuer Name, neues Gewand
Aus „location office region freiburg“ wird „film commission freiburg schwarzwald“

Unter dem Namen „film commission freiburg schwarzwald“ wird künftig das location office region freiburg agieren. Mit diesem Begriff trägt man u.a. der Entwicklung der Filmwelt Rechnung: Bei Gründung des location office, einer vom Land über die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) sowie der Stadt über die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) getragenen Einrichtung im Jahr 2003, wurden für eine derartige Anlaufstelle für Film und Fernsehschaffende die Begriffe „Film Commission“ und „Location Office“ gleichrangig verwendet. Mittlerweile hat sich jedoch die Bezeichnung „Film Commission“ national und international durchgesetzt.

Zugleich legt der neue Name nahe, dass die Tätigkeit der Einrichtung nicht auf die Drehortsuche beschränkt ist, sondern ein Aufgabenspektrum abdeckt, das Filmschaffende bei Anfragen an Film Commissions erwarten können. Hierzu gehören neben der Unterstützung bei der Motivsuche v.a. Beratungen zu Film- und Fernsehvorhaben, die Betreuung von Teams vor und während der Dreharbeiten, Hilfestellung beim Einholen von Drehgenehmigungen, die Vernetzung und Vermittlung von Filmschaffenden, die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für Teammitglieder während der Dreharbeiten sowie die Vermittlung von zeitlich befristeten Filmproduktionsbüros.

Auch das Wirkungsgebiet, das die film commission freiburg schwarzwald betreut, spiegelt sich im neuen Namen wider. Es umfasst neben der Region Freiburg den südlichen und mittleren Schwarzwald. Hinzu kommen die Ortenau, das Markgräflerland und der Landkreis Waldshut-Tiengen.

Zeitgleich mit dem neuen Namen präsentiert sich der Internetauftritt der film commission freiburg schwarzwald in neuem Gewand. Überarbeitet wurde nicht nur das Erscheinungsbild, das nun deutlich moderner und „frischer“ daherkommt, sondern auch das Format. So sind die Daten nicht nur auf dem PC, sondern zukünftig ebenfalls auf den mobilen Endgeräten schnell und übersichtlich abrufbar. Einfach zu handhaben ist auch der Gebrauch der Datenbanken: Über den „Location-Guide“ erhalten Filmschaffende eine Auswahl an Motiven aus Freiburg und Region, wer auf der Suche nach Crewmitgliedern ist, kann sich mittels „ProductionGuide“ einen Überblick verschaffen und direkt Kontakte knüpfen. Beide Datenbanken werden kontinuierlich erweitert. Ergänzt wird das Angebot durch Formulare wie Musterverträge z.B. bei der Motivvermietung oder Hilfestellung beim Einholen von Drehgenehmigungen. Gestaltet und programmiert wurde der neue Auftritt von der Firma Equinoxe in Freiburg. Abrufbar ist die Seite über den Link: www.film-freiburg-schwarzwald.de

Die film commission freiburg schwarzwald ist eine von Stadt und Land getragene Einrichtung zur Stärkung des Film- und Medienstandorts Baden-Württemberg. Geleitet wird die Anlaufstelle für Film- und Fernsehschaffenden von Kristina Müller.

Die Palette der betreuten Film- und Fernsehprojekte erstreckt sich von Dokumentationen, Unterhaltungssendungen, Magazinen, Studenten- und Werbefilmen bis zu TV- und Kinospielfilmen wie z.B „Die Kirche bleibt im Dorf“, „Jesus liebt mich“, Schattenwelt“, „Es kommt der Tag“, „Ende der Schonzeit“ (alle Kinoproduktionen), „Tatort: Fünf Minuten Himmel“, Tag der Wahrheit“, „Die Holzbaronin“ und „Das geteilte Glück“ (alle TV-Movies). Betreut und beraten wurden neben nationalen Teams auch internationale Teams aus Europa und Übersee wie z.B. aus Spanien, Belgien, Frankreich, China, Japan, Taiwan, Argentinien und USA, sowie erstmalig im vergangenen Jahr auch der Pilot zu einer TV-Serie aus der Türkei. An die meisten dieser Teams konnten auch Film- und Fernsehschaffende aus der Region erfolgreich vermittelt werden.
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Rechtspopulismus | Rebellion der autoritären Charaktere
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und Süd | Ausgabe 359
(März/April 2017)

Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Die Überlegungen der Kritischen Theorie zum „autoritären Charakter“ sind daher hochaktuell. Sie treffen recht genau, was geschieht, wenn beispielsweise Präsident Duterte in den Philippinen für seine demonstrativ zur Schau gestellte Verachtung von Menschenrechten gefeiert wird.

Das besonders Unheimliche am Rechtspopulismus ist, dass die Zustimmung zu ihm nicht erzwungen wird, sondern freiwillig erfolgt. Seine AnhängerInnen werden nicht einfach mittels gewiefter Demagogie ‚verführt’, sondern sie verlangen selbstbewusst nach all den Diskriminierungen, die von RechtspopulistInnen an der Macht zu Regierungspolitik gemacht werden. So kommt es zur Faschisierung ganzer Gesellschaften und zu militantem Antifeminismus.

In unserem Themenschwerpunkt fragen wir, was der Kampfbegriff Rechtspopulismus taugt, welche Verschwörungstheorien ihm zugrunde liegen und wie sich rechtspopulistische Strömungen in verschiedenen Ländern voneinander unterscheiden.
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Freiburger VAG: Wechsel zum Jahresfahrplan 2017
Der Wechsel auf den Jahresfahrplan 2017 findet bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) am Montag, 6. März 2017, statt. Das ungewöhnliche Datum für einen Fahrplanwechsel hängt unmittelbar mit zwei innerstädtischen Baustellen zusammen, für die der Stadtbahnverkehr in der Kaiser-Joseph-Straße zwischen Siegesdenkmal und Bertoldsbrunnen bis in den Dezember hinein unterbrochen werden muss. In der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße werden die Gleise und Haltestellen komplett erneuert; im Friedrichring finden zeitgleich Bauarbeiten für die Stadtbahn Rotteckring statt.

Um den Fahrgästen nicht binnen weniger Monate zwei Fahrplanwechsel zuzumuten hat die VAG ihren Jahresfahrplan 2016 bis zum 6. März dieses Jahres weiterlaufen lassen.

Baustellenbedingte Änderungen bei den Linien 2, 4, 14 und 27

Die größten Änderungen im Jahresfahrplan ergeben sich aus der Streckensperrung in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße. Hiervon sind die Stadtbahnlinien 2 und 4 sowie die Buslinien 14 und 27 betroffen:

Die Stadtbahnlinie 2 wird von Günterstal kommend nur bis „Bertoldsbrunnen“ verkehren und von dort als Stadtbahnlinie 4 weiter in den Freiburger Westen bis zur aktuellen Endhaltestelle „Technische Fakultät“ geführt. Dementsprechend fährt die Linie 4 von der technischen Fakultät kommend bis Bertoldsbrunnen, wechselt dort die Liniennummer und fährt als Linie 2 weiter nach Günterstal. Im Tagesverkehr wird hier ein 10-Minuten-Takt angeboten.

Von Norden kommend wird die Stadtbahnlinie 4 zwischen der Endhaltestelle „Gundelfinger Straße“ in Zähringen bis zur provisorischen Haltestelle „Siegesdenkmal“, die sich in Höhe des sich derzeit im Bau befindlichen Hotel „Motel One“ befindet, fahren. Im Tagesverkehr wird hier ein 7,5-Minuten-Takt angeboten. Im anschließenden Abendverkehr wird auf dem nördlichen Ast der Linie 4 ein 15-Minuten Takt gefahren.

Die Fahrten der Omnibuslinie 14 werden – im Tagesverkehr in gewohnter Weise im 15-Minuten-Takt – über die Stefan-Meier-Straße, Albertstraße und Habsburger Straße zur Ersatzhaltestelle „Siegesdenkmal“ geführt. In der Albertstraße wird dabei eine zusätzliche Haltestelle „Hebelstraße“ bedient.

Der Takt der Omnibuslinie 27 wird im Tagesverkehr auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt. Auf Höhe der Deutschen Bundesbank ist eine Ersatzhaltestelle „Siegesdenkmal“ eingerichtet. Durch die Kombination der beiden Omnibuslinien 14 und 27, die jeweils im 15-Minuten-Takt verkehren, ist gewährleistet, dass es auf jede Fahrt der Stadtbahnlinie 4 auf dem nördlichen Ast eine weiterführende Busverbindung gibt.

Weitere Änderungen im Jahresfahrplan 2017

Die seit Dezember 2015 angebotene zusätzliche Andienung des Linienabschnittes „Munzinger Straße“ – „Paduaallee“ in Freiburg-St. Georgen durch die Omnibuslinie 11 wird wegen zu geringer Nachfrage wieder eingestellt und wie in den Jahren zuvor ausschließlich durch die Omnibuslinie 24 angedient.

An Samstagen wird die Omnibuslinie 11 im Tagesverkehr vom bisherigen 20-Minuten-Takt auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt, um die Anbindung von St. Georgen an diesem Wochentag zu verbessern.

Für Freiburg-Littenweiler ergibt sich eine organisatorische Änderung: Im Fahrplan 2016 wurde auf der Omnibuslinie 17 die Bezeichnung 17A ausgesetzt, um eine einheitliche Benennung der Buslinien ohne Buchstaben zu erhalten. Auf mehrfachen Wunsch wird mit dem Fahrplanwechsel der Rundkurs auf der Linie 17 wieder als 17A betitelt. Die Linienführung hingegen bleibt wie im Vorjahr und führt von der Laßbergstraße über die Pädagogische Hochschule zum Löwen, in umgekehrter Richtung vom Löwen über die Reinhold-Schneider-Straße zur Laßbergstraße.

Wegen der Innenstadtbaustelle ist es betrieblich notwendig, dass die Stadtbahnlinie 1 von Landwasser kommend zu Zeiten des gemeinsamen Anschlusses als erstes Fahrzeug am Bertoldsbrunnen ankommen muss. Deshalb ist es erforderlich, dass die Linie 1 an der Endhaltestelle „Moosweiher“ in Landwasser 2 Minuten früher als bisher üblich abfahren muss. Um einen reibungslosen Anschluss von der Omnibuslinie 36 zur Stadtbahnlinie 1 zu ermöglichen, ist es nicht mehr möglich, dass alle Fahrten der Omnibuslinie 36 über die Haltestellen „Zum roten Stein“ und „An der Hohlgasse“ führen. An den beiden genannten Haltestellen in Freiburg-Hochdorf entsteht 2017 während der Anschlusszeiten ein Stundentakt. Ab der Haltestelle „Benzhauser Straße“ besteht jedoch nach wie vor ein 30-Minuten Takt. Die Omnibuslinie 36 aus Hochdorf kommend erreicht auf diese Weise rechtzeitig die Haltestelle „Moosweiher“ und somit den Anschluss zur Stadtbahnlinie 1.

Für Freiburg-Lehen wird jetzt eine zusätzliche Bedarfsfahrt zur Haltestelle „Lehen Ziegelei“ angeboten. Diese startet um 22.30 Uhr ab der „Paduaallee“ und ist um 22.34 Uhr an der Haltestelle „Lehen Ziegelei“. Gefahren wird jedoch nur bei tatsächlichem Bedarf, also dann, wenn sich zur Abfahrtszeit ein Fahrgast an der Haltestelle „Paduaallee“ befindet. Eine telefonische Bestellung ist nicht erforderlich.

Im Vergleich zum aktuellen Fahrplan wurden einige Abfahrtszeiten ab „Paduaallee“ um wenige Minuten verschoben, um die Verteilung der Fahrten zu verbessern. Die Anzahl der Fahrten insgesamt orientiert sich jedoch auch zukünftig an dem bisherigen Fahrtenbestand.

Auf der Linie 10 verkehrt die Fahrt um 22.12 Uhr ab der „Gundelfinger Straße“ über das Industriegebiet Nord zukünftig ausschließlich nach Vorbestellung, statt wie bisher als Linientaxi ohne Vorbestellung. Die Fahrten mit dem bisherigen Linientaxi wurden leider kaum genutzt, so dass nun ein Anruf zur Leitstelle erfolgen muss, damit die genannte Bedarfsfahrt stattfindet. Zur Vorbestellung der Fahrt ist die Telefonnummer 0761-4511-451 zu wählen. Die telefonische Vorbestellung sollte bis 30 Minuten vor der Abfahrtszeit erfolgen.

Die Linie 24 wird auch zukünftig, wie seit September 2016, zu den Starkverkehrszeiten zwischen der „Munzinger Straße“ und „Gundelfingen Bahnhof“ verkehren.

Nachtverkehr und Safer Traffic

Für Freiburg-Zähringen sowie auch für nördlich von Freiburg gelegene Gemeinden, die am Safer Traffic teilnehmen, ergibt sich baustellenbedingt eine relevante Änderung. Im Nachtverkehr – also in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie vor ausgewählten Feiertagen – wird auf dem Zähringer Ast die Stadtbahnlinie 4 wie gewohnt im 30-Minuten-Takt verkehren. Der Takt wird jedoch 15 Minuten versetzt zu den anderen Stadtbahnlinien (ab der Haltestelle „Bertoldsbrunnen“) an der Ersatzhaltestelle ‚Siegesdenkmal‘ starten. Ziel ist es, Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmern mit Anreise aus Osten, Süden und Westen trotz der Unterbrechung in der nördlichen KaiserJosef-Straße einen Anschluss nach Norden zu ermöglichen. Aufgrund der veränderten Abfahrtszeit in der Innenstadt verschiebt sich die Ankunft der Linie 4 an der Endhaltestelle „Gundelfinger Straße“ sowie auch die Weiterfahrt mit den Safer Traffic Anschlusstaxen nach hinten. Die Safer Traffic Taxis mit Abfahrt ab der ‚Gundelfinger Straße‘ werden daher auf die neuen Ankunftszeiten angepasst und verkehren um 2.00 Uhr, 3.00 Uhr, 4.00 Uhr und 5.00 Uhr nach Gundelfingen und Wildtal, Heuweiler,

Reute und Vörstetten.
Der Linienast „Technische Fakultät“ – „Bertoldsbrunnen“ der Linie 4 wird im Nachtverkehr mit dem Rieselfelder Ast der Linie 5 verbunden.

Stadtbahnhaltestelle umbenannt
Die bisherige Haltestelle „Technisches Rathaus“ wird zum Fahrplanwechsel in „Rathaus im Stühlinger“ umbenannt.
 
 



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