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Samstag, 19. Oktober 2019
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Gesund im Alter, Freude am Altern ohne die Angst vor dem Altern!
Altern ist oft mit sehr vielen Ängsten verbunden. Die Ursache dafür ist der Vergleich, den wir stetig angelernt bekommen. Sich auf sich selbst zu konzentrieren und auch einmal zurückzunehmen, wäre in diesem Sinne ein positiver Schritt. Laut einer Umfrage eines hier nicht genannten Versicherers zählt das Altern beziehungsweise dessen Begleiterscheinung, die Pflegebedürftigkeit, zu den zehn häufigsten Ängsten der Deutschen, an dessen erster Stelle -laut dieser Umfrage- die Überforderung des Staates durch Flüchtlinge steht sowie eine gefährlichere Welt durch die unberechenbare Trump-Politik. Bemerkenswerterweise stehen somit all jene Ängste im Fokus des Menschen, die ihm von außen zugetragen werden.

Angst als ein Grundgefühl ist Bestandteil der menschlichen Existenz und eine Emotion sowie Gemütsbewegung wie Freude, Liebe, Hass sowie Traurigkeit und Furcht. Als Anlage ist Angst durchaus positiv zu bewerten, da diese in einer Gefahrensituation ein angemessenes Verhalten generiert und den Körper in Alarmbereitschaft stellt. Diese Reaktion wird „fight or flight“ genannt, zu Deutsch also flüchten oder kämpfen. Angststörungen sowie Panikstörungen sind demnach plötzlich auftretende und exzessiv übertriebene Angstreaktionen auf normalerweise ungefährliche Situationen, zu denen jeder Bezug zur Realität fehlt. Probleme mit dem Älterwerden sowie Panik und Angst haben demnach vor allen Dingen nur diejenigen, welche ihren Selbstwert stark über ihr Äußeres oder ihre Leistungsfähigkeit definieren.

Der gesunde Umgang mit dem eigenen Leben!

Laut der WHO, also der Weltgesundheitsorganisation ist: „Gesundheit ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ In diesem Zusammenhang ist Angst eine unbewusste oder bewusste Reaktion des Körpers. Ist die Angst gegenüber einer bestimmten Bedrohungslage oder Situation inadäquat wird diese Form der Angst Angststörung genannt. Im Gegensatz dazu spricht man von einer Phobie, wenn die Angst an ein bestimmtes Objekt oder eine Situation gebunden ist.

Präventive Maßnahmen zum eigenen Schutz und Wohlbefinden dienen der Angstprävention. Aus neurologischer und verhaltensphysiologischer Sicht ist eine typische Angstdisposition als Anlage von Geburt an im Menschen verankert, welche sich ab dem Kleinkindalter durch Lernprozesse erheblich verändert. Demnach können Ängste erlernt und wieder verlernt werden. Eine präventive Maßnahme zur Angstprävention wäre demnach ein Fluchtweg über Nebeneingangstüren am Haus zu planen.

Die Verbesserung der Pflege im Alter senkt die Ängste von Senioren!

Die Altenpflege, welche sich mit der Betreuung und der Pflege von alten Menschen in Institutionen oder Organisationen auseinandersetzt, ist ein Schritt zur Überwindung generalisierter Ängste der Bundesbürger im Alter. Neben der Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes II, dessen Kern der gleichberechtigte Zugang aller Pflegebedürftigen zu Pflegeleistungen ist, unabhängig vom Grad ihrer Beschwerden, wird damit auch eine Absicherung der pflegenden Angehörigen gewährleistet, die sich für die Pflege ihres pflegebedürftigen Verwandten kümmern.

Darüber hinaus zahlen die Pflegekassen einen finanziellen Zuschuss für „Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“ des Pflegebedürftigen. Dazu zählt der Umbau der Wohnung oder des Hauses, zum Beispiel durch die Integration eines Nebeneinganges oder Aufzuges, der im Einzelfall die häusliche Pflege sowohl erheblich erleichtert und damit die möglichst selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen garantiert. Zu den typischen Umbauten eines Hauses für die Pflege zählen: Badumbauten in Form eines ebenerdigen Zugangs zur Dusche, Türverbreiterungen und Rampen für den Rollstuhl oder Rollator und vieles mehr.
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Mit 66 Jahren fängt das Leben an: Selbstbestimmtes Leben im Alter
Einige Leute arbeiten ihr ganzes Leben sehr hart, um Geld zu sparen, damit sie die Freiheit des Ruhestands richtig genießen können. Auch wenn der Sparfaktor einer der wichtigsten Aspekte der Planung für den Ruhestand darstellt, sollte man doch noch einige andere Faktoren berücksichtigen. Es zahlt sich aus, sich rechtzeitig Gedanken über das Altern zu machen und welche Vorbereitungen zu treffen sind, damit man sich über seinen Ruhestand auch richtig freuen kann. Insbesondere wenn Sie Ihren Lebensunterhalt durch körperliche Arbeit verdienen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie später einmal körperlich nicht mehr so leistungsfähig sind. Dann sollten Sie sich vorrangig über folgende Punkte Gedanken machen:

* Wohnungsgestaltung
* Bringdienste
* Notrufnummern
* Finanzielle Absicherung
* Einkaufshilfen

Eine besonders wichtige Rolle spielt das Sparen und Anlegen. Das Hauptanliegen für die meisten Menschen bei der Vorbereitung für den Ruhestand ist zu gewährleisten, dass sie noch genügend Geld zur Verfügung haben, wenn sie keine monatlichen Gehaltsüberweisungen mehr bekommen. Das Bundesfamilienministerium geht von einem monatlichen Alterseinkommen aus in Höhe von etwa 70 bis 90 Prozent des Einkommens vor dem Renteneintritt. Eine gründliche Finanzplanung ist entscheidend, um einen angemessenen und komfortablen Lebensstil nach der Pensionierung zu ermöglichen. Mit der Planung sollten Sie spätestens zehn Jahre vor dem Renteneintritt beginnen.

Wohnen

Sie müssen nach der Pensionierung natürlich auch mit Wohnkosten rechnen. Auch wenn Sie Wohneigentum besitzen, bleiben noch Kosten für Steuern, Wartung und Instandhaltung. Vielleicht wäre ja auch der Verkauf Ihres Hauses und der Umzug in eine etwas kleinere Wohnung sinnvoll? Sie können sich auch eine Umkehrhypothek überlegen, wenn große Mengen Eigenkapital in Ihrem Haus stecken. Eine umgekehrte Hypothek ermöglicht es Ihnen, in Ihrem Haus wohnen zu bleiben und eine monatliche Zahlung zu erhalten. Ebenfalls sollten Sie sich nicht vor der Perspektive verschließen, eines Tages nicht mehr alleine leben zu können. Dann käme ein Pflegeheim oder betreutes Wohnen für Sie in Frage.

Arbeiten im Ruhestand

Die Höhe des Einkommens, das Sie während der Pensionierung erhalten werden, hängt maßgeblich davon ab, wie viel Sie während Ihres Arbeitslebens gespart und in Altersvorsorge investiert haben. Auch wenn makroökonomische Faktoren Einfluss auf diesen Betrag haben, kann es durchaus sein, dass Sie einen Teilzeit-Job annehmen wollen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und um nicht "einzurosten". Dies kann Auswirkungen haben, wenn Sie Ihr Alterseinkommen teilweise oder komplett von der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen. Die Höhe der gesetzlichen Rente wird durch eine komplexe Berechnung bestimmt, wie viel Sie in Ihrem Arbeitsleben in die Sozialversicherungskassen einbezahlt haben. Wenn Sie feststellen, dass ein Teilzeit-Job sich finanziell positiv auf Ihren Ruhestand auswirkt, müssen Sie entscheiden, wie Sie Ihre individuellen Fähigkeiten am besten in eine Teilzeitbeschäftigung übertragen können - am besten, indem Sie einen Altersarbeitsplan aufstellen.
 
 





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