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 Veranstaltungen
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Freie Plätze bei den Sportkursen in der Vita Classica Bad Krozingen! | BAD KROZINGEN. Ab dem 12. Januar starten die Sportkurse in der Vita Classica Bad Krozingen wieder durch! Hier gibt es ein breites Angebot an Kursen, um die Vorsätze für mehr Bewegung und Fitness erfolgreich umzusetzen. Egal, ob Pilates, Aqua-Fitness, Stretching oder Gewichtsabnahme – für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel ist etwas dabei. Teilweise sind die Vita Classica Kurse bereits ausgebucht, aber es gibt noch einige freie Plätze.
Die Vita Classica Bad Krozingen bietet eine Vielzahl an Aqua-Fitness-Kursen an, die sowohl Spaß machen als auch effektiv sind. AquaCycling ist ein intensives Ganzkörpertraining auf speziellen Fahrrädern im Mineral-Thermalwasser. Aqua-Power hingegen konzentriert sich auf dynamisches Kraft- und Ausdauertraining, das die Muskulatur stärkt und das Herz-Kreislauf-System trainiert. Für gezielte Gewichtsabnahme gibt es AquaCycling-Kurse, die dreimal pro Woche stattfinden und dank des kohlensäurereichen Wassers die Gelenke schonen. Im Aqua-Zirkel werden verschiedene Groß- und Kleingeräte wie Aqua-Bikes und Magic Balls kombiniert, während Aqua Nordic Walking eine erfrischende Kombination aus Kraft und Balance darstellt. Abgerundet wird das Angebot durch Aqua Jogging im aquarado, welches gelenkschonend und zugleich ausdauerfördernd ist.
Auf unserer Homepage können Sie ganz einfach einsehen, in welchen Kursen noch freie Plätze verfügbar sind. Zudem besteht die Möglichkeit, sich direkt über die Homepage für die Kurse anzumelden. Besuchen Sie unsere Website, um mehr Informationen zu erhalten und sich anzumelden: www.bad-krozingen.info. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freier Eintritt für alle Menschen, die sich das Wunderland nicht leisten können | Gerade startet erneut unsere Aktion im Miniatur Wunderland, bei der alle Menschen kostenlos hereinkommen dürfen, die sich den Eintritt normalerweise nicht leisten können. Wir machen das nun seit vielen Jahren. Und obwohl ich weiß, was kommt – obwohl ich es schon so oft erlebt habe – trifft es mich jedes Mal wieder mit voller Wucht.
Das Prinzip ist unverändert einfach. Vielleicht gerade deshalb so kraftvoll. Jeder Mensch entscheidet für sich selbst, ob er oder sie sich den Eintritt leisten kann. Wir verlangen keinen Nachweis. Keine Erklärung. Keine Rechtfertigung. Wer an einem der ausgewählten Januartage an der Kasse sagt – oder schreibt, oder andeutet – „Ich kann mir das nicht leisten“, bekommt ohne Nachfrage ein Ticket.
Und dann passiert etwas, das man nicht planen kann.
Menschen beginnen zu erzählen. Fast immer.
Manchmal leise, manchmal hastig, manchmal unter Tränen.
Es ist, als würde an dieser Kasse für einen kurzen Moment alles herausbrechen, was sonst keinen Platz hat: Dankbarkeit, Scham, Wut, Traurigkeit, Erschöpfung, Hoffnung.
Da ist die Alleinerziehende, die jeden Euro dreimal umdreht.
Der Rentner, der sagt, dass er früher viel gearbeitet hat – und sich heute kaum noch etwas gönnt.
Die Familie, die gerade eine schwere Krankheit hinter sich hat.
Menschen, die ihren Job verloren haben.
Menschen, die sich vom Staat allein gelassen fühlen.
Menschen, die einfach nur müde sind.
Es ist das Leben. Ungeschönt. Direkt. Pur.
Eine Szene werde ich nie vergessen – und sie steht stellvertretend für hunderte, tausende andere.
Vor ein paar Jahren half ich zufällig selbst an der Kasse aus. Eine Mutter kam mit ihrem kleinen Sohn zu mir. Ganz vorsichtig fragte sie, ob es wirklich stimme, dass sie kostenlos hinein dürften. Als ich „na klar“ sagte und ihnen die Tickets reichte, fingen beide an zu weinen. Einfach so. Die Mutter erzählte mir, dass ihr Sohn zu Weihnachten nur einen einzigen Wunsch gehabt hatte: einmal ins Miniatur Wunderland. Sie konnte ihn ihm nicht erfüllen. Dann hörte sie von unserer Aktion und kam – ohne zu wissen, ob es wirklich klappt. In dem Moment, in dem sie die Tickets in der Hand hielt, fiel alles von ihr ab.
Wir standen da zu dritt. Mit feuchten Augen. So schön. So traurig. So menschlich. Solche Momente erleben wir seit Jahren immer wieder. Und sie hören nicht auf. Im Gegenteil.
Weit über 100.000 Menschen haben wir allein über diese Aktion eingeladen. Und trotzdem begegnet uns jedes Jahr auch das andere Gesicht dieser Zeit: Misstrauen. Ablehnung. Manchmal sogar offener Hass. Besonders schlimm war es 2017. Damals, während der Hochphase der Flüchtlingsbewegung, wurden wir massiv angefeindet, weil wir selbstverständlich auch Geflüchtete eingeladen haben, wenn sie sich den Eintritt nicht leisten konnten. Es gab wüste Beschimpfungen. Drohungen. Briefe, die man nicht vergisst.
Und doch passierte auch damals etwas Ermutigendes: Auf den Hass folgte eine Welle der Solidarität. Stillere Stimmen, aber viele. Es zeigte sich erneut, was wir leider immer wieder beobachten: Angst und Wut sind laut. Menschlichkeit ist oft leise.
Auch dieses Jahr lesen wir wieder Kommentare, die sagen: „Man kann den Menschen doch nicht vertrauen.“ Und jedes Jahr frage ich mich: Stimmt das wirklich? Unsere klare Antwort nach all diesen Jahren lautet: Nein.
Unsere Einschätzung ist, dass sich rund zwei Drittel der Menschen, die das Angebot nutzen, den Eintritt wirklich nicht leisten können. Weitere viele leben so knapp, dass jeder Kinobesuch, jedes Museum, jede Cola eine bewusste Entscheidung ist. Und ja – es gibt auch einen sehr kleinen Anteil, der die Aktion vielleicht ausnutzt. Aber er ist verschwindend gering. Deutlich unter fünf Prozent.
Wir wissen das nicht nur aus Gesprächen an der Kasse, sondern auch aus Zahlen. An diesen Tagen bricht unser Pro-Kopf-Umsatz im Bistro massiv ein. Nicht ein bisschen – sondern deutlich. Das bedeutet: Viele dieser Menschen können sich nicht einmal ein Getränk leisten. Das ist keine Theorie. Das ist Realität.
Und genau deshalb zerreißt es mir jedes Jahr wieder das Herz.
Und genau deshalb erfüllt es mich jedes Jahr wieder mit tiefer Dankbarkeit.
Weil Vertrauen sich lohnt.
Weil Menschlichkeit funktioniert.
Weil Glück wirklich mehr wird, wenn man es teilt.
Ich wünsche mir so sehr, dass diese Aktion nicht etwas Besonderes bleibt. Dass Museen, Theater, Kinos, Tierparks, Freizeitparks – all die Orte, die in ruhigen Zeiten ohnehin Kapazitäten haben – den Mut finden, ähnliche Wege zu gehen. Es kostet weniger, als man denkt. Und es gibt unendlich viel zurück.
Vielleicht ist dieses Jahr wieder ein guter Moment, darüber zu sprechen. Darüber zu schreiben. Es weiterzutragen.
Denn auch wenn ich nichts Neues erzähle:
Es ist leider immer noch nötig.
Von Herzen
Frederik Braun
Miniatur Wunderland Hamburg GmbH
Alle Fakten zur Aktion stehen wie immer online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Thurnau: Gasthof zum weißen Schwanen (c) Harald Stark | | | | | Denkmalnetz Bayern klagt gegen Abrisserlaubnis in Thurnau | Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Rettung für den ehemaligen Gasthof „Zum Weißen Schwanen“
Mit der Einreichung einer Verbandsklage am 22. Dezember 2025 des Denkmalnetz Bayern (DNB) soll der geplante Abriss des ehemaligen Gasthofs „Zum Weißen Schwanen“ von 1654 verhindert werden. Unterstützt wird die Klage durch die bundesweit tätige private Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Das Anwesen gehört als Einzeldenkmal zu den ältesten Bauten im Denkmalensemble Ortskern Thurnau. Entgegen der offiziellen Begründung der Regierung von Oberfranken ist der ehemalige Gasthof nach der aktuellen Dokumentation im Zusammenhang mit dem geplanten Abriss in gutem baulichen Zustand und birgt wertvolle historische Details und Originalsubstanz. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hatte dem Abriss widersprochen, weder die Kreisheimatpflege noch die Bezirksheimatpflege stimmten dem Abriss zu, Alternativen wurden im Verfahren offenbar nicht geprüft.
Die Begründungen der Regierung von Oberfranken für die Genehmigung des Denkmalabbruchs erscheint daher wahrheitswidrig. Einsturzgefährdet ist aufgrund unterlassener Sicherungsarbeiten lediglich eine Wand der angebauten Scheune. Das bayernweit tätige Denkmalnetz geht davon aus, dass die vorliegende Abrisserlaubnis der Regierung von Oberfranken formell rechtswidrig ist.
Die nun eingereichte Klage soll dem bürgerschaftlichen Engagement vor Ort zunächst Zeit verschaffen. Nur so können die Bedeutung des außerordentlich wertvollen Baudenkmals, ein gut erhaltenes Zeugnis handwerklicher Zimmermannskunst im Denkmalensemble Thurnau, sichtbar gemacht und kreative Lösungen entwickelt werden. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Zum 70. Todestag des Reichskanzlers a.D. | Gedenkveranstaltung für Joseph Wirth am Montag, 5. Januar, um 11 Uhr am Ehrengrab auf dem Hauptfriedhof Freiburg
Von ihm stammt der berühmte Satz, der aktueller ist denn je: „Darüber besteht kein Zweifel – der Feind steht rechts!“ Gesprochen hat ihn Joseph Wirth am 24. Juni 1922 im Reichstag, nach der Ermordung von Außenminister Walter Rathenau durch Rechtsextreme. 1879 in Freiburg geboren und aufgewachsen, war Wirth eine der prägenden Gestalten in der Frühphase der Weimarer Republik. Als Reichskanzler mühte sich der Zentrumspolitiker während seiner anderthalbjährigen Kanzlerschaft (10. Mai 1921 bis 14. November 1922) um Zusammenarbeit mit den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und schloss 1922 den historischen Vertrag von Rapallo mit der Sowjetunion. Nachdem Hindenburg die Macht an die Nazis übertragen hatte und diese umgehend mit der Errichtung einer Diktatur begannen, emigrierte Joseph Wirth nach Frankreich, später in die Schweiz. Erst 1949 kehrte er in seine badische Heimat zurück, wo er in den ersten Tagen des Jahres 1955 an Herzversagen starb.
Nun jährt sich der Todestag von Joseph Wirth zum 70. Mal. Aus diesem Anlass findet am Montag, 5. Januar, um 11 Uhr an seinem Ehrengrab auf dem Hauptfriedhof eine öffentliche Gedenkveranstaltung der Stadt Freiburg mit der Joseph-Wirth-Stiftung statt. Für die Stadt Freiburg spricht der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, für die Wirth-Stiftung hält ihr Vorstandsmitglied Bernd Braun eine Rede. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Saxophonisten Mike Schweizer. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. | | | | | |
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Veranstaltungen
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Winterfestival im Kurhaus Bad Krozingen | BAD KROZINGEN. Vom 27. Dezember 2025 bis zum 3. März 2026 präsentiert die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen das Winter-Festival 2025/2026 – ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für Gäste und Einheimische. Alle Veranstaltungen beinhalten einen Benefizanteil zugunsten der BZ-Aktion „Weihnachtsfreude für alle“, die seit über 20 Jahren Menschen in Not in der Region unterstützt.
Das neue Jahr beginnt in Bad Krozingen mit einem musikalischen Paukenschlag: Am Donnerstag, den 8. Januar 2026, lädt die beliebte Konzertreihe zur glanzvollen „JAZZhochDREI Neujahrsedition“ ein. Ab 19.00 Uhr verwandelt sich der Saal in eine Bühne für erstklassigen Jazz, der Tradition und Moderne auf höchstem Niveau verbindet.
Das Besondere an diesem Abend ist das Zusammenspiel der sechs herausragenden Musikerinnen und Musiker, die das Herzstück der „JAZZhochDREI“-Reihe bilden. Das Publikum darf sich auf ein höchst abwechslungsreiches Programm freuen: Die Ensemblemitglieder treten in wechselnden Formationen auf. Diese Vielfalt garantiert ein unvergessliches Erlebnis, das von Spielfreude, technischer Brillanz und der für den Jazz so typischen, lebendigen Improvisation geprägt ist. Die mitreißenden Jazzklänge sorgen für eine Atmosphäre voller Energie, die den Geist des neuen Jahres perfekt einfängt.
Um den Abend gebührend zu zelebrieren, beginnt das Erlebnis bereits vor dem ersten Ton. Schon eine Stunde vor Konzertbeginn (ab 18.00 Uhr) sind die Gäste eingeladen, im festlich dekorierten Saal Platz zu nehmen. An liebevoll eingedeckten Tischen erwartet Sie eine Bewirtung, die Raum für gute Gespräche und eine entspannte Einstimmung auf das Konzert bietet.
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen und Wiederhören mit den bekannten Gesichtern der Reihe:
• Annette Riesterer (Gesang)
• Max Zentawer (Gitarre)
• Stefan Oberländer (Saxophone)
• Lorenz Stiegeler (Piano)
• Markus Lechner (Kontrabass)
• Patric Oliver Hetzinger (Schlagzeug)
Gemeinsam erschaffen sie einen Klangteppich, der weit über die Grenzen des klassischen Jazz hinausreicht und das neue Jahr mit Inspiration und Elan begrüßt.
Tickets für alle Veranstaltungen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen unter Tel. 07633 4008 163, online unter www.bad-krozingen.info sowie bei Reservix (online und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen) erhältlich. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Trauer und Demenz | Online-Veranstaltung in der Reihe „Wenn alles anders ist ...“
Wie lässt sich Trauer im Zusammenhang mit Demenz begreifen? Dieser Frage widmet sich die Theologin, Supervisorin und Trauerbegleiterin Carmen Birkholz aus Essen in ihrem Online-Vortrag am Freitag, 9. Januar von 14 bis 16 Uhr.
Menschen mit Demenz erleben viele Verluste – von Fähigkeiten, Erinnerungen und vertrauten Beziehungen. Auch ihre Angehörigen trauern mit. Ein verständnisvoller Blick auf Trauer kann helfen, das Verhalten und die Emotionen von Erkrankten besser zu verstehen und ihre Würde zu wahren. Trauerbegleitung wird so zu einem Schlüssel in der Begleitung von Menschen mit Demenz.
Der Vortrag mit anschließendem Gespräch ist der dritte Teil der Reihe „Wenn alles anders ist ...“ und findet im Rahmen des Palliative Care Forums in Zusammenarbeit mit dem Referat Pastorale Projekte und Grunddienste im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg sowie dem Fachbereich Liturgie des Abschieds im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: "Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies" | Sicherer Umgang mit Online-Formularen, E-Mails und den Sozialen Medien
Laut Bitkom-DESI-Index 2025 belegt Deutschland in Sachen „digitale Kompetenz“ im Vergleich Platz 15 und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt. Rund 20 Prozent der Bundesbürger verfügen über überdurchschnittliche Fähigkeiten in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien, aber besonders ältere Menschen fühlen sich angesichts von digitalen Behördengängen und Sozialen Medien unsicher und überfordert. Der neue Ratgeber „Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies“ von Hans-Jürgen Fackler schafft Abhilfe.
„Die Angst, einem Angriff von Hackern und anderen Cyberkriminellen wehrlos ausgesetzt zu sein und nicht zu wissen, wie man in einem solchen Fall reagieren soll, diese Angst ist der häufigste Grund für Senioren, den Schritt in die digitale Welt nicht zu gehen“, weiß Hans-Jürgen Fackler. Der ehemalige Netzwerkbetreuer, selbst Jahrgang 1948, war viele Jahre in der Seniorenhilfe tätig und vermittelte das notwendige Wissen, um Ängste zu nehmen und fit für den Umgang mit Tablets, Smartphones und Co. fit zu machen.
Sein Ratgeber „Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies“ ist ein praktischer und sehr leicht verständlicher Leitfaden für Ältere, die sich mit den Möglichkeiten des Internets beschäftigen und von den Vorteilen profitieren möchten. Die Leser erfahren, wie man am besten mit Cookies umgeht, was gute Passwörter sind und welche einfachen Maßnahmen helfen, sicher im Internet unterwegs zu sein. Zur besseren Erklärung verwendet Fackler viele anschauliche Beispiele, etwa von alltäglichen Einkäufen in Kaufhäusern oder auch aus der Welt von Burgen und Rittern. Mit diesem Buch steht der Teilhabe an der digitalen Welt nichts mehr im Weg.
Verlag Wiley-VCH 2025, 288 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-72271-6 | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg erinnert an Unternehmer, Stifter und Mäzen Eugen Martin | Am 28. Dezember wäre der Freiburger Ehrenbürger Eugen Martin 100 Jahre alt geworden. Die Stadt erinnert an eine Persönlichkeit, die das öffentliche Leben Freiburgs über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat und deren Wirken weit über seinen Tod im Jahr 2010 hinaus spürbar bleibt.
Oberbürgermeister Martin Horn hebt die Bedeutung von Eugen Martin für die Freiburg hervor: „Bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Stadtgesellschaft. Freiburg lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, über das eigene Umfeld hinausdenken und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Eugen Martin hat genau dieses Selbstverständnis beispielhaft verkörpert. Das Wirken unseres Ehrenbürgers zeigt, wie viel eine einzelne Persönlichkeit für eine ganze Stadt bewegen kann.“
Eugen Martin wurde 1925 in Freiburg geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Als 19-Jähriger wurde er im Zweiten Weltkrieg schwer verwundet und trug zeitlebens Folgen davon. Nach dem Krieg begann er im zerstörten Freiburg zunächst mit dem Handel von Seife und Waschmitteln. 1953 gründete er aus kleinen Anfängen die Firma Marco, die sich zu einem international erfolgreichen Unternehmen für Industrie- und Spezialreinigungsmittel entwickelte.
Eugen Martin blieb seiner Heimatstadt zeitlebens besonders verbunden. Diese Verbundenheit drückte sich in einem außergewöhnlich breiten gesellschaftlichen Engagement aus. Von 1968 bis 1974 sowie von 1975 bis 1981 gehörte er für die FDP dem Freiburger Gemeinderat an, engagierte sich über viele Jahre im Landesvorstand seiner Partei und übernahm Führungsaufgaben in der regionalen Wirtschaft. 1985 wurde er Präsident der IHK Südlicher Oberrhein, später ihr Ehrenpräsident. Zudem wirkte er in zahlreichen nationalen und europäischen Gremien und gehörte zu den Motoren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein.
Besonders prägend aber war Martins Wirken als Stifter und Mäzen. Sein Engagement für das Freiburger Münster war ihm ein Herzensanliegen. Er vertrat überzeugend den Gedanken, dass die Bewahrung dieses Bauwerks eine gemeinsame Aufgabe der ganzen Stadtgesellschaft sei. Über viele Jahre unterstützte er das Münster mit beträchtlichen Mitteln und setzte sich auch für die Restaurierung des Historischen Rathauses ein: Als Vorsitzender des Kuratoriums „Rathaus 2000“ trug er maßgeblich zur Finanzierung des Projekts bei und war selbst einer der größten privaten Förderer.
In den 1990er Jahren wuchs sein Engagement in einem solchen Umfang, dass er 1997 die Eugen-Martin-Stiftung als Stiftung des bürgerlichen Rechts gründete und mit einem zweistelligen Millionenbetrag ausstattete. Bis heute gehört sie zu den größten privaten Stiftungen Freiburgs. Seit ihrer Gründung hat sie rund zehn Millionen Euro für soziale, kulturelle, denkmalpflegerische und bildungspolitische Zwecke ausgeschüttet – zuletzt jährlich bis zu 400.000 Euro.
Die Stiftung wirkt auch 15 Jahre nach Martins Tod sichtbar weiter: Sie unterstützte jüngst die neuen Vitrinen in der Schatzkammer des Augustinermuseums, die ab März öffentlich zugänglich sein werden, sowie gemeinsam mit der Hohmann-Stiftung die Sanierung des Zollhallenplatzes am Güterbahnhof. In der Öffentlichkeit besonders bekannt wurde die Stiftung durch ihr langjähriges Engagement für Spielplätze und Freizeitanlagen in der Stadt – darunter der Skatepark im Dietenbachpark.
Auch der Universität Freiburg blieb Martin eng verbunden. Sein vielfältiges Engagement würdigte die Universität 2009 mit der Ernennung zum Ehrensenator.
Für seine Verdienste erhielt Eugen Martin zahlreiche Ehrungen. 2006 verlieh ihm der Gemeinderat die Ehrenbürgerwürde als höchste Auszeichnung der Stadt. 2007 wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.
Eugen Martin starb am 15. Dezember 2010. Sein Lebenswerk wirkt jedoch auf vielfältige Weise fort: im kulturellen und sozialen Leben, in der Denkmalpflege, in der Wissenschaft, in der Stadtentwicklung – und durch eine Stiftung, die den Anspruch ihres Gründers bis heute weiterträgt.
„Dann machen das eben wir“ heißt ein neuer Film über Eugen Martins Leben. Zu sehen ist er auf www.eugen-martin-stiftung.de | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
Stefan Mross (c) Schneider Press | | | | | Winterfestival im Kurhaus Bad Krozingen | BAD KROZINGEN. Vom 27. Dezember 2025 bis zum 3. März 2026 präsentiert die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen das Winter-Festival 2025/2026 – ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für Gäste und Einheimische. Alle Veranstaltungen beinhalten einen Benefizanteil zugunsten der BZ-Aktion „Weihnachtsfreude für alle“, die seit über 20 Jahren Menschen in Not in der Region unterstützt.
Den Auftakt macht am Samstag, den 27. Dezember 2025, um 14.00 Uhr, die „Klingende Bergweihnacht – die volkstümliche Weihnachtsrevue“. Seit vielen Jahren zählt dieses Konzertformat zu den erfolgreichsten und traditionsreichsten Tourneen im deutschsprachigen Raum – über 300.000 Zuschauer haben das Advents-Highlight bereits live erlebt.
Im Mittelpunkt der Revue steht in diesem Jahr Stefan Mross, einer der bekanntesten Entertainer Deutschlands. Seit nunmehr 21 Jahren begeistert er als Moderator der Erfolgssendung „Immer wieder sonntags“ ein Millionenpublikum. Mit seiner Mischung aus Humor, Charme und musikalischem Können hat er sich längst einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer gesichert. Bei der Klingenden Bergweihnacht präsentiert er seine bekanntesten Hits und sorgt mit seiner unverwechselbaren Bühnenpräsenz für ausgelassene Stimmung und besondere Momente, die das Publikum zum Mitsingen und Träumen einladen. Doch Stefan Mross kommt nicht allein.
Mit dabei ist auch Alexandra Hofmann, die seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Schlagerszene ist. Gemeinsam mit ihrer Schwester Anita schrieb sie als „Geschwister Hofmann“ Musikgeschichte und konnte unzählige Erfolge feiern. Heute ist sie als Solokünstlerin erfolgreich unterwegs, überzeugt mit viel Ausstrahlung und einer klaren Stimme und setzt auch bei der Klingenden Bergweihnacht besondere Glanzpunkte.
Ein weiteres Highlight des Abends ist Nadin Meypo, die als fröhliche Frohnatur und charismatische Entertainerin gilt. Mit ihrem ansteckenden Lachen und ihrer sympathischen Ausstrahlung sorgt sie überall für gute Laune. Ihr Debütalbum schaffte es auf Anhieb in die Top 5 der deutschen Schlagercharts, mehrere Siege in der SWR4-Hitparade sowie Auftritte an der Seite von Stars wie Semino Rossi unterstreichen ihren festen Platz in der Schlagerszene. Bei der Klingenden Bergweihnacht übernimmt sie erneut auch die Rolle der Moderatorin und führt das Publikum temperamentvoll und charmant durch das Programm.
Abgerundet wird die Weihnachtsrevue durch die Trenkwalder, die Kultband aus Tirol. Seit vielen Jahren stehen sie für frische, lebensfrohe Volksmusik mit viel Herzblut und internationaler Erfahrung. In nahezu allen großen TV-Shows waren sie bereits zu Gast, eigene Formate wurden um Bandleader Hubsi Trenkwalder entwickelt, und auch als Musikbotschafter in den USA und Asien konnten sie ihr Publikum begeistern. Mit ihrer mitreißenden Musik bringen sie bei der Klingenden Bergweihnacht Schwung in den Abend und lassen das Publikum die festliche Stimmung der Alpen spüren.
Die „Klingende Bergweihnacht“ entführt ihre Gäste auch in diesem Jahr wieder aus dem hektischen Trubel der Adventszeit und schenkt ein paar Stunden voller Musik, Emotionen und Besinnlichkeit. Bekannte Hits, festliche Lieder und weihnachtliche Melodien verschmelzen zu einem Konzertabend, der gleichermaßen zum Mitsingen, Schunkeln, Träumen und Abschalten einlädt. Mit Stefan Mross als Headliner, Alexandra Hofmann, Nadin Meypo und den Trenkwaldern verspricht die volkstümliche Weihnachtsrevue ein unvergessliches Erlebnis für alle Freunde von Schlager und Volksmusik – und ein festlicher Höhepunkt der Vorweihnachtszeit.
Tickets für alle Veranstaltungen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen unter Tel. 07633 4008 163, online unter www.bad-krozingen.info sowie bei Reservix (online und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen) erhältlich. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: SONGS FOR JOY | Deutschland 2025 / OF / 105 Min.
Regie: Jan Becker
2006 starteten am Berliner Gorki-Theater ein ungewöhnliches Projekt: „Wir vertonen eure Texte". Aus eingesandten Gedichten und Geschichten entstanden bekannte Songs wie „Wann strahlst Du" oder „November in Berlin". 2024 erfinden die beiden Musiker Erobique und Jacques Palminger das Konzept im Hamburger Stadtteil Veddel neu. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bringen ihre persönlichen Geschichten ein, die zu neuen Songs werden. Der Film begleitet diesen kreativen Prozess und zeigt, wie gemeinsam und mit viel Freude Musik entsteht.
Musik als kreativer Prozess
Kommunales Kino Freiburg
Do 25.12., 19:00 / Fr 02.01., 19:00 | | | | | |
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Veranstaltungen
Fassadenprojektion auf dem Historischen Aquarium @ Zoo Leipzig | | | | | Leipzig: Vorverkauf für das Magische Tropenleuchten ist gestartet | Zoo-Jahreskarten als Abo erhältlich
Endlich wieder da – und noch leuchtender als je zuvor: Ab sofort können sich Zoofans Tickets für das beliebte Winterevent Magisches Tropenleuchten mit zahlreichen neuen Highlights sichern und vom 8. Januar bis 8. Februar 2026 2026 in eine einzigartige winterliche Atmosphäre eintauchen. Es sind nicht nur eindrucksvolle Shows auf zwei großen Bühnen, glitzernde Walking Acts und Live-Bands zu erleben, man kann auch beeindruckende Illuminationen an den historischen Fassaden auf sich wirken lassen und kulinarische Köstlichkeiten sowie ein magisches Lichterspiel im tropischen Regenwald von Gondwanaland genießen.
Gleich mehrere Neuheiten sind im Programm: Auf zwei großen Showbühnen ziehen spektakuläre Feuer- und Lichtshows, u.a. mit Freaks on Fire, Illusion of Dance und dem Schwarzlichttheater von LightOff, die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Interaktive Lichtinstallationen auf dem Weg in die Tropen, Videoprojektionen „Unter dem Meer“ und das faszinierende immersive Lichtermeer, in dem die Gäste Teil der funkelnden Wasserwelt werden, ergänzen das neue magische Erlebnis. Neu ist auch das „U25-Ticket“ – alle Gäste unter 25 Jahren können für 10 Euro am Donnerstag das magische Winterevent besuchen. Das Ticket am Donnerstag gilt auch für alle Ermäßigungsberechtigte des Zoo Leipzig. Das Magische Tropenleuchten findet von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 17 bis 22 Uhr statt. Tickets können ab sofort online über die Website des Zoos www.zoo-leipzig.de erworben werden.
Neues Jahreskarten-Abo mit vielen Vorteilen & als Weihnachtsgeschenk: Mit dem neu eingeführten Jahreskarten-Abo genießen Zoofans nunmehr gleich mehrere Vorteile: 10 Prozent gegenüber der regulären Jahreskarte sowie 10 Prozent Rabatt in vielen gastronomischen Einrichtungen und im Zooshop. Das Abonnement verlängert sich automatisch nach 24 Monaten. Noch bis zum 31.12.25 sind die Jahreskarten zum gegenwärtigen Preis erhältlich. Ab dem 01. Januar 2026 erfolgt eine Preisanpassung.
Die Jahreskarten lassen sich online oder vor Ort käuflich erwerben und können auch in Form eines Gutscheines zu Weihnachten verschenkt werden. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Helmut Luft "Der Mann über 60" | Ganzheitlicher Ratgeber für junge bis hochbetagte Alte
Luft stellt die reiferen Jahre des Mannes unter einem ganzheitlichen Ansatz dar. Das umfasst sowohl die biologisch-körperlichen wie auch den psychisch-geistigen Aspekte des männlichen Seins. Das Wesen des Mannes wird aus der Entwicklung seiner Organsysteme und den Stufen der psychischen Entwicklung mitsamt den unbewussten Phantasien und Handlungsweisen abgeleitet. Dabei wird eine Korrektur seines phallokratischen Selbstverständnisses durch den Feminismus als notwendig angesehen.
Ein in die Tiefe gehender Ratgeber: ohne Tabus und mit der notwendigen Direktheit und mit unterstützender Empathie und wissenschaftlicher Erfahrung geschrieben.
Brandes & Apsel Verlag 2024, 216 Seiten, € 29,90 (D)
ISBN 978-3-95558-278-4 | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Filmtipp: Sorry, Baby | USA 2025, ab 12 Jahren, 103 Minuten
Regie: Eva Victor
Darsteller: Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi
Agnes kämpft nach einem sexuellen Übegriff mit dem Alltag, der Zeit und der Erinnerung. In all den Jahren steht ihr ihre beste Freundin zur Seite… Ein kluger und unglaublich ehrlicher Blick auf das, was nach dem Schlimmsten kommt – und über lebensrettende Freundschaft. In ruhigen Bildern und mit feinem Gespür für Zwischentöne gibt Regisseurin und Hauptdarstellerin Eva Victor ein Debüt, das in Erinnerung bleibt: witzig, schmerzhaft, tröstlich, aufrüttelnd und zutiefst berührend. Ein wütend-zärtliches Stück Kino, das auf leisen Sohlen nachhallt.
Agnes (Eva Victor), eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – mit der bedingungslosen Unterstützung ihrer guten Freundin Lydie (Naomi Ackie)… Mit SORRY, BABY empfiehlt sich Eva Victor für ihre Regiekarriere – mit einer überraschend souveränen, mutigen Visitenkarte. Die Nachwuchsregisseurin wagt den schmalen Grat zwischen Komödie und Trauma – und gewinnt das riskante Match auf ganzer Linie. Victor interessiert sich nicht für das Spektakel des Schmerzes, sondern für die absurden, ermüdenden, manchmal komisch-bizarren Folgen. Gerade darin liegt die Kraft dieses überaus bemerkenswerten Dramas: Im Banalen, im Lächerlichen, im Unausgesprochenen. Der Humor ist staubtrocken, die Beobachtung skalpellscharf: Die Figuren sind keine einfachen Opfer-Schablonen, sondern widersprüchliche, suchende Menschen. Die Dialoge sind knackig und schlagfertig, die Situationen mal zum Brüllen, mal kaum auszuhalten. Ein Film, der trifft – und hängenbleibt. Ein Indie-Diamant mit Biss und Herz, der Victor unwiderruflich als eine starke neue Stimme des amerikanischen Kinos ausweist.
Läuft im Friedrichsbau Freiburg | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Gottesdienst im Offenburger Weihnachtscircus | Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2025, laden die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Offenburg, gemeinsam mit der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge, erneut zum beliebten und traditionellen ökumenischen Gottesdienst ins Zelt des Offenburger Weihnachtscircus auf dem Messeplatz ein. Geleitet wird der Gottesdienst in diesem Winter vom evangelischen Dekan Oliver Wehrstein, der katholischen Gemeindereferentin Cornelia Dilger und Pfarrer Sascha Ellinghaus, dem Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Für die musikalische Begleitung sorgt die Musikgruppe "Pascasca", die Hausband der Pfarrei St. Fidelis. Der Eintritt ist frei, die Zeltanlagen auf dem Messeplatz öffnen um 10.30 Uhr, Beginn ist um 11.00 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Foyerzelt noch die Gelegenheit der Begegnung.
Im vergangenen Jahr nahmen über 1.000 Personen daran teil. | | | | | |
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Verschiedenes
Katharina Schirmbeck © Oliver Franke/TPO SPO | | | | | Freiburg: Katharina Schirmbeck wird FWTM-Geschäftsführerin | Frau Schirmbeck wird den Bereich Tourismus und Innenstadt, Märkte und Event, Marketing und Unternehmenskommunikation sowie Gebäudemanagement und IT übernehmen
Katharina Schirmbeck, wird zweite Geschäftsführerin der Freiburger Wirtschaft, Touristik und Messe (FWTM). Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählte der Gemeinderat heute die derzeitige Tourismus-Direktorin aus St. Peter-Ording. Am 1. April wird sie ihre neue Funktion als FWTM-Geschäftsführerin im Bereich Tourismus und Innenstadt, Märkte und Events, Marketing und Unternehmenskommunikation sowie Gebäudemanagement und IT antreten.
In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzendem der FWTM äußert sich Oberbürgermeister Martin Horn erfreut: „Mit Jens Mohrmann und Katharina Schirmbeck ist die FWTM-Spitze wieder komplett. Mit Katharina Schirmbeck haben wir eine engagierte und ambitionierte Führungspersönlichkeit gewinnen können, die eine hohe Agilität und Erfahrung in der Personalverantwortung mitbringt. Mit ihr haben wir wieder ein starkes Führungsduo, das die FWTM kraftvoll, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterführen wird.“
„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem engagierten Team der FWTM und den vielen Partnerinnen und Partnern in der Stadt die kommenden Entwicklungen aktiv zu gestalten., sagte Katharina Schirmbeck im Gemeinderat. „Freiburg bringt hervorragende Voraussetzungen mit, um erfolgreiche Ansätze fortzuführen und zugleich mutig neue Impulse zu setzen – diesen Weg möchte ich mit dem Team entschlossen und mit viel Freude weitergehen.“
In den vergangenen fünf Jahren leitete Katharina Schirmbeck den Tourismusbetrieb von St. Peter-Ording – einem der beliebtesten Urlaubsorte an der Nordseeküste, mitten im Nationalpark Wattenmeer und mit jährlich rund 2,7 Millionen Übernachtungen. In dieser Funktion verantwortete sie die strategische Weiterentwicklung des Ortes und steuerte zentrale Themen wie Marketing, Veranstaltungen und die Digitalisierungsstrategie. Zudem war sie für die Bewirtschaftung kommunaler Immobilien – darunter die berühmten Pfahlbauten am Strand – sowie für wesentliche Bau- und Infrastrukturprojekte zuständig. Unter ihrer Führung wurden zahlreiche Gästeservices digitalisiert und wichtige Zukunftsinvestitionen umgesetzt. Die Verbindung aus Betriebsführung, Tourismus-Expertise, Digitalisierungskompetenz und Erfahrung im Umgang mit kommunalen Einrichtungen bildet eine starke Grundlage für ihre neue Aufgabe in Freiburg.
Bevor Schirmbeck 2021 nach St. Peter-Ording wechselte, war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen für einen der größten Tourismuskonzerne der Welt tätig. Über viele Jahre hinweg verantwortete sie das internationale Fernreisegeschäft, später die digitale Transformation des weltweiten Einkaufs von Hotelkapazitäten – Erfahrungen, die ihr ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und komplexe Transformationsprozesse vermittelt haben.
Katharina Schirmbeck folgt auf Hanna Böhme, die bisherige
Geschäftsführerin der FWTM, die zum 1. Januar 2026 ihre neue Stelle als Hauptgeschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) antritt. | | | | | |
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Veranstaltungen
© FVA, M. Strein | | | | | „Luchsteufelswild“: Vortrag im Exotenhaus Karlsruhe | Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Zootierarzt Dr. Marco Roller spricht am Donnerstag, 11. Dezember, 18:15 Uhr, im Exotenhaus. Sein Vortrag hat den Titel: „Luchsteufelswild – von der Zucht und Auswilderung der heimischen Raubkatzen“.
Er berichtet vom Zuchtprogramm und den Bestandsstützungen mit Zootieren in Baden-Württemberg. Der Zoo Karlsruhe ist Teil des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der Europäischen Zoovereinigung EAZA. „Mit unserer gezielten Zucht von Luchsen für Wiederansiedlungsprojekte leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Tierart in Europa“, betont Roller, der sich auch im Projekt „Luchs Baden-Württemberg“ engagiert.
Dieses wird durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in enger Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Baden-Württemberg, dem WWF Deutschland und dem Zoo Karlsruhe im Auftrag des Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz umgesetzt. Unterstützt wird das Projekt zudem durch die Luchs-Initiative Baden-Württemberg.
Einlass
Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird jedoch erbeten.
zum Bild oben:
Dr. Marco Roller (Bildmitte) bei der Auswilderung eines Luchs‘ im Schwarzwald.
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Veranstaltungen
| | | | | Offenburg: Freikartenübergabe an OB Steffens | Am morgigen Donnerstag, 11. Dezember, wird Weihnachtscircus-Moderator Sascha Thanner um 15 Uhr 500 Freikarten für den Offenburger Weihnachtscircus an Oberbürgermeister Marco Steffens vor dem Weihnachtsbaum am Rathaus übergeben.
Die Freikarten sind für Menschen gedacht, die sich einen Zirkusbesuch nicht leisten können und werden über die Stadt Offenburg verteilt. "Auch in diesem Jahr möchten wir wieder Menschen eine Freude bereiten, denen es nicht so gut geht, wie uns", so Thorsten Brandstätter vom Weihnachtscircus "und laden diese traditionell und sehr gerne zum Vorstellungsbesuch ein, um ihnen einige schöne Stunden zu bescheren. Wir bedanken uns bei der Stadtverwaltung für die Verteilung der Karten". Der 28. Offenburger Weihnachtscircus startet am 18. Dezember, die Zeltanlagen stehen bereits auf dem Messeplatz, ab morgen reisen die ersten Artisten an und beginnen die Proben. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Wohnraum schaffen mit kreativen Lösungen | Stadt vergibt die Liegenschaft Schwarzwaldstraße 69, bestehend aus drei Gebäuden, im Rahmen eines Erbbaurechts an die Genossenschaft Wohnbau Bogenständig
Es gibt zu wenig Wohnraum in Freiburg – besonders für Einzelpersonen. Immer mehr Menschen suchen eine kleine, bezahlbare Wohnung. Für diejenigen, die nach Krankheit, Trennung oder Schicksalsschlägen ihr Dach über dem Kopf bereits verloren haben, ist es besonders schwierig, sich gegen andere Bewerber*innen durchzusetzen.
Die Stadt entwickelt deshalb neben Neubauprojekten wie in der Alice-Salomon-Straße in St. Georgen weitere Formate für mehr Wohnraum. Unter anderem werden Kooperationen mit Bauträgern und Genossenschaften angestrebt, um dringend benötigte Kleinstwohnungen zu schaffen – nicht nur im künftigen Stadtteil Dietenbach und im Kleineschholz, sondern auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden.
Bei einem Fachtag des Amtes für Soziales zu Strategien für eine Überwindung von Wohnungslosigkeit kamen Gespräche über mögliche Nutzungen leerstehender Gebäude zustande. Es folgten Gespräche mit der Genossenschaft Wohnbau Bogenständig eG, die darauf spezialisiert ist, „schwierige“ Immobilien für Zielgruppen mit besonderen Bedarfslagen zu sanieren. Im Anschluss hat die Genossenschaft ein Konzept vorgelegt, städtische Gebäude zu sanieren und darin Einzelapartments für wohnungslose Menschen zu schaffen. Die Genossenschaft bewirtschaftet Gebäude über mehrere Jahrzehnte und stellt den gesamten Wohnraum der Zielgruppe des Amtes für Soziales zur Verfügung. Vermittelt werden Personen aus der städtischen Wohnungsnotfallhilfe, die aktuell in Wohnheimen untergebracht sind. So gelangen diese wieder in ein eigenes Mietverhältnis und der Stadt entstehen weniger Kosten als beim Betreiben von Wohnheimen.
Im Zuge der Gespräche rückte die Liegenschaft Schwarzwaldstraße 69 in den Fokus. Sie umfasst das denkmalgeschützte Vordergebäude an der Schwarzwaldstraße sowie zwei Hintergebäude. Bis 2019 wurden dort wohnungslose Menschen untergebracht. Anschließend musste der Standort aufgegeben werden, da ein weiterer Betrieb ohne umfassende Sanierung nicht mehr möglich war. Für die Gebäude wäre eine erhebliche Investition erforderlich gewesen. Vor diesem Hintergrund wurde geprüft, wie die Liegenschaft wirtschaftlich sinnvoll weiterentwickelt werden kann. Mehrere Gespräche und Verhandlungen – zuletzt im Jahr 2024 – blieben jedoch ohne Ergebnis. Da sich die Gebäude gut für das Nutzungskonzept eignen, wird die Liegenschaft im Rahmen eines 75-jährigen Erbbaurechts vergeben. Aus einem ehemaligen städtischen Wohnheim entstehen nun bis zu 22 Mietwohnungen. Diesem Vorhaben hat der Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig zugestimmt. Die Projektentwicklung soll nun zeitnah umgesetzt werden.
Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Mit der Vergabe der Schwarzwaldstraße 69 gehen wir als Stadt neue Wege im sozialen Wohnungsbau. Durch Sanierung schaffen wir schnell dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum. Leerstand wird beendet, ohne das Grundstück dauerhaft aus der Hand der Stadt zu geben. Die geplanten Kleinstwohnungen verbinden soziale Verantwortung mit nachhaltiger Nutzung unserer Ressourcen.“
Baubürgermeister Martin Haag ist erfreut: „Die Schwarzwaldstraße 69 hat uns mit ihrer schwierigen Bausubstanz lange gefordert. Umso erfreulicher ist es, dass wir das historische Gebäude erhalten, sanieren und mit einer sinnvollen Nutzung versehen können – und das dauerhaft im Erbbaurecht gesichert. Mit der Vergabe schaffen wir gemeinsam mit einem starken Partner dringend benötigten Wohnraum für Menschen, die es besonders schwer haben. Das zeigt, wie sich bauliche Herausforderungen in soziale Chancen verwandeln lassen.“ | | | | | |
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Verschiedenes
© Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible | | | | | Karlsruhe: „Der Stadtgarten im Winter“ | Führung mit Klaus Weindel am kommenden Sonntag
Eine besondere Führung gibt es am kommenden Sonntag, 14. Dezember, um 10:30 Uhr im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mit Klaus Weindel, ehemaliger stellvertretender Leiter des Gartenbauamts, zu erleben. Organisiert wird der Rundgang durch die winterliche Anlage vom Verein Stadtgartenfreu(n)de Karlsruhe.
Neben der historischen Entwicklung der denkmalgeschützten Parkanlage wird ein besonderer Schwerpunkt auf die winterlichen Eindrücke und die winterliche Atmosphäre gelegt. Die Führung ist kostenfrei, jedoch ist der Erwerb einer gültigen Eintrittskarte erforderlich. Diese kann über www.zoo-karlsruhe.de oder vor Ort an den Kassenhäuschen erworben werden. Treffpunkt ist der Eingang Nord, Festplatz/Kongresszentrum, des Zoologischen Stadtgartens. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Zwischenbilanz zum 52. Freiburger Weihnachtsmarkt 2025 | Rekordbesuch am 29. November
Der seit dem 20. November 2025 geöffnete 52. Freiburger Weihnachtsmarkt zieht eine sehr positive Zwischenbilanz. Bereits in dieser Woche wird der 1.000.000. Besuchende erwartet – und damit rund eine Woche früher als im vergangenen Jahr. Besonders hervorzuheben: Am 29. November 2025 wurde mit rund 100.000 Besuchenden ein absoluter Tages-Besucherrekord aufgestellt. Die hohe Resonanz bestätigt den Weihnachtsmarkt erneut als eines der beliebtesten winterlichen Ereignisse in der Region.
Der Weihnachtsmarkt präsentiert sich auch 2025 als stimmungsvolles Highlight in der Freiburger Altstadt: Rund 400.000 Lichter erhellen die acht Plätze der Innenstadt sowie das atmosphärisch beleuchtete Colombi-Schloss. Die besondere Lichtgestaltung trägt maßgeblich zur einladenden Atmosphäre bei und wird von den Besuchenden sehr gut angenommen.
Trotz drei regnerischer Tage zu Beginn der vergangenen Woche – darunter der verregnete Sonntag, 7. Dezember – zeichnet sich insgesamt ein äußerst positiver Verlauf ab. Das stabile und zuletzt freundliche Winterwetter sorgt für wachsende Besucherzahlen. Auch die Anreisezahlen bestätigen das große Interesse: Bis zum 6. Dezember verzeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) bereits 748 Reisebusse, die den Karlsplatz zum Ein- und Ausstieg nutzten. Die Busse parkten anschließend zentral auf dem Messegelände – ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Innenstadt. | | | | | |
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Verschiedenes
Aichach: Schloss Blumenthal (c) Peter Schabe / DSD | | | | | Bronzeplakette für Schloss Blumenthal | Zur Erinnerung an die private Förderung
Rudolf Amann, Ortskurator Augsburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 3. Dezember 2025 um 15.00 Uhr an Joachim Back, Vorstand der Schloss Blumenthal eG, eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Sanierung des Dachstuhls der Schlosskirche von Schloss Blumenthal mit 30.000 Euro unterstützen. Das Schloss gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Zum Objekt:
Vor 1296 errichtete das Deutschordenshaus an der Ecknach südlich von Klingen eine befestigte Niederlassung, die um 1384 zum Hauptsitz des Komturs wurde. Im Jahr 1701 entstand dort eine dreigeschossige Vierflügelanlage, die den gesamten südöstlichen Bereich des Hofes einnimmt. Das Schloss wurde vermutlich unter Verwendung älterer Bauteile von Heinrich von Babenhausen und unter Hans Ulrich von Reitnau errichtet. Charakteristisch sind die hofseitigen Treppentürmchen sowie ein kleiner Dachreiter über der im Südtrakt integrierten Kapelle.
Der östliche Vorbau dient bis heute als zweigeschossige Sakristei, der westliche als Treppenhaus. Im längeren Ostflügel befindet sich die ehemalige Schlosskapelle. Sie besteht aus einem langgestreckten, einschiffigen Langhaus mit ausgerundeten Ostecken und einer flachen Stichkappentonne. Der eingezogene Rechteckchor wird durch eine halbrunde Altarnische und eine Flachdecke abgeschlossen. Der Bandelwerkstuck des Langhauses stammt aus dem Jahr 1720 und zeigt ein Flachrelief mit musizierenden Engeln. Die etwa gleichzeitigen Fresken werden dem Spätwerk von Melchior Steidl zugeschrieben: Engel mit dem Kreuz, der heilige Michael im Kampf gegen Luzifer, die heilige Cäcilia sowie seitlich Szenen aus dem Alten Testament und Engelskonzerte. Das Deckenbild im Chor stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1959 freigelegt. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Senior*innentreff auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt | Dienstag, 9. Dezember, von 15 bis 17 Uhr
Zum vierten Mal findet in diesem Jahr ein Senior*innentreff auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt statt. Gemeinsam mit dem Lokalverein Innenstadt und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) lädt das städtische Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt am Dienstag, 9. Dezember, auf den Weihnachtsmarkt im Colombipark ein. Das gesellige Beisammensein von 15 bis 17 Uhr wird vom Chor des Katharinenstifts mit Adventsliedern umrahmt – Mitsingen ausdrücklich erwünscht! Das Chorprojekt wird durch die Geschwister Stäb Stiftung unterstützt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Alle älteren Menschen sind zum gemütlichen Zusammensein eingeladen. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Klaus Wanninger "Schwaben-Sehnsucht" | Krimi
Jubiläum für Klaus Wanningers Ermittlerteam vom Stuttgarter LKA! Der 25. Fall von Steffen Braig und Karin Neundorf führt in einen komplexen Sumpf von Doppelmoral und Lebenslügen, die Erfolgsautor Wanninger seinem Publikum scheibchenweise - mit kriminalistischer Raffinesse seziert - serviert. Schonungslos enttarnt er die kleinbürgerlichen Fassaden und sorgt mit einem Potpourri an Verdächtigen für spannendes Rätselraten bis zur Auflösung des Falls. Brillantes Kopfkino und schillerndes Lokalkolorit!
Nach langen Jahren als Notarzt erscheint Dr. Mathis Halm das Angebot seines Onkels, dessen Landarztpraxis zu übernehmen, wie der Eintritt in eine heilere Welt – fern von Unfallopfern, Süchtigen und Gewalt.
Doch schon bald muss er in seiner Praxis mehrere übel zugerichtete junge Frauen behandeln. Was sie verbindet, ist der Besuch von Partys des Unternehmers Reiner Reifle, der mit seinem Naturprodukte-Imperium Arbeitsplätze geschaffen hat und sich als Wohltäter feiern lässt.
Als Reifle ermordet wird, stellt sich die Frage, ob es sich um einen Racheakt handelt oder um die Folge vermehrter Proteste gegen seine Geschäftspraktiken. Die Kommissare Steffen Braig und Katrin Neundorf kämpfen sich durch ein Geflecht aus Doppelmoral, Schweigegeld und Rücksichtslosigkeit und stoßen auf die entscheidende Frage: Was ist der wahre Preis eines »guten Lebens«?
KBV Verlag 2025, 320 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN 978-3-95441-740-7 | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg: Tanztee im Stift | Am Mittwoch, 03. Dezember, 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in ihre Cafeteria in der Hermannstraße 14 zum Tanztee ein. Der beliebte Pianist und Sänger Martin Glönkler spielt deutsche Schlager und bekannte Melodien. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder bei Kaffee, Tee und Kuchen einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei!
Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Zusatzhaltestelle am Ebneter Christkindlesmarkt | | Am Sonntag, 30. November 2025, findet der Christkindlesmarkt in Ebnet statt. Zwischen 11 und 18 Uhr wird in beide Fahrtrichtungen die zusätzliche Haltestelle „Ebnet Schloss“ der Linie 18 eingerichtet. Sie befindet sich in Höhe des Schlosses. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Archäologisches Museum Colombischlössle: Freier Eintritt an allen Adventsfreitag | Freiburg. In der Vorweihnachtszeit lädt das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, an allen vier Freitagen im Advent zum kostenfreien Museumsbesuch ein. Zusätzlich bietet das Haus um 15 Uhr halbstündige Gratisführungen durch die aktuelle Sonderausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ an. Die Termine im Überblick: Freitag, 28. November, 5., 12. und 19. Dezember.
Die Ausstellung präsentiert berühmte Eiszeitfiguren Europas als detailgetreue Nachbildungen – Anfassen ist ausdrücklich erwünscht! Hinzu kommen Originale aus dem Badischen Landesmuseum wie eine stilisierte Frauenfigur und ein verzierter Lochstab von der Fundstelle Petersfels bei Engen.
Das Archäologische Museum Colombischlössle ist freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. | | | | | |
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Verschiedenes
Münnerstadt: St. Maria Magdalena Fenster (c) Schabe / DSD | | | | | Bronzeplakette für St. Maria Magdalena in Münnerstadt | Zur Erinnerung an die private Förderung
Zur Wiedereinweihung der St. Maria Magdalena-Kirche in Münnerstadt erreicht Pater Markus Reis auch eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat im vergangenen Jahr dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale für die Restaurierung von Wandmalereien bzw. von Grisaille-Malerei um Fenster, Türen und Bögen in der Kirche 35.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Gotteshaus gehört bereits seit 2019 zu den über 590 Projekten, die die private DSD dank Spenden, Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
Zum Objekt:
Der Bau der St. Maria Magdalena-Kirche begann um 1230, von dem spätromanischen Kirchenbau der Anfangsphase existiert heute noch das Westportal im Westturm. Mit dem Anwachsen der Machtstellung der Bürgerschaft begann in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts der Neubau des spätromanischen Kirchenbaues und des Chors. Das südliche Seitenschiff entstand um 1503, das einsturzgefährdete nördliche Schiff wurde hundert Jahre später neu erbaut. Nach der Reformation ließ der Fürstbischof im Zuge der Gegenreformation das Langhaus komplett umgestalten. Arkaden und Wände des Mittelschiffes wurden nach Tieferlegung des Fußbodens neu errichtet, bemalte Flachdecken eingezogen sowie an zahlreichen Stellen des Langhauses Grisaille-Malereien angebracht. Zwischen 1605 und 1612 erfolgte der vom Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn initiierte Umbau der Kirche. Erste Restaurierungen erfolgten dann im 19. Jahrhundert mit der Rückbesinnung auf die Kunst des Mittelalters.
Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken gehört der Riemenschneider-Altar von 1490/1492. Riemenschneider schuf die Figuren der Kirchenpatronin Maria Magdalena, des Frankenapostels Kilian und der hl. Elisabeth von Thüringen nur mit einem mit Farbpigmenten versehenen Leimüberzug. Das Retabel wurde von dem aus Nürnberg nach Münnerstadt entwichenen Veit Stoß 1504 koloriert. Zusätzlich schuf Veit Stoß vier Gemälde der Flügelaußenseiten. Es handelt sich bei den Bildern um die einzigen erhaltenen Gemälde von Veit Stoß. | | | | | |
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Verschiedenes
Symbolbild für einen Zebrastreifen. © UA Freiburg | | | | | Karlsruhe: Verkehrssicherheit lässt sich nicht erzwingen | In den vergangenen Wochen hat eine Gruppe durch das eigenmächtige Aufbringen vermeintlicher „Zebrastreifen“ in der Oststadt auf sich aufmerksam gemacht. Die Stadt Karlsruhe verurteilt diese Aktionen ausdrücklich, da sie nicht nur rechtswidrig, sondern auch gefährlich sind. In diesem Zusammenhang wurde Strafanzeige gestellt.
Die Stadt Karlsruhe betont, dass Verkehrssicherheit höchste Priorität hat und jeder Hinweis aus der Bevölkerung sorgfältig geprüft wird. Dabei wird stets abgewogen, ob und welche Maßnahmen objektiv erforderlich sind. Ein subjektiv wahrgenommenes Unsicherheitsgefühl lässt sich jedoch nicht in jedem Fall durch objektive Zahlen, Geschwindigkeitsmessungen, Daten und Richtlinien bestätigen. Ziel der Stadt ist es, faktenbasiert und rechtssicher vorzugehen – zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden.
Bundesweit geltende Kriterien müssen erfüllt sein
So dürfen Fußgängerüberwege beispielsweise ausschließlich dann angeordnet und eingerichtet werden, wenn die hierfür bundesweit geltenden Kriterien erfüllt sind. Diese sind in der Straßenverkehrsordnung sowie in der „Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen“ (R-FGÜ) festgelegt und für die Stadtverwaltung verbindlich. Grundlage die jeweilige konkrete Entscheidung sind unter anderem die Verkehrsbelastungen des Kfz-Verkehrs, die zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie die Zahl der querenden Fußgängerinnen und Fußgänger.
Ein rechtmäßig angeordneter Fußgängerüberweg muss mehrere Merkmale erfüllen: Neben der bekannten Markierung gehören dazu die Beschilderung nach der Straßenverkehrsordnung sowie eine ausreichende Beleuchtung. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale gewährleistet die Verkehrssicherheit und Rechtsverbindlichkeit eines Überwegs.
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Eine unbefugte Bemalung der Straße mit Fassadenfarbe stellt in keinem Fall einen sicheren Fußgängerüberweg dar, sondern einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Besonders für Kinder oder ortsunkundige Personen besteht die Gefahr, dass sie die bemalte Fläche fälschlicherweise als sicheren Überweg wahrnehmen, während Kraftfahrzeugführende mangels Beschilderung und Beleuchtung nicht mit querenden Personen rechnen.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass es neben den bekannten Zebrastreifen auch andere sichere Querungsmöglichkeiten gibt. An der betreffenden Stelle in der Rintheimer Straße sorgt beispielsweise eine Fahrbahnengstelle bereits dafür, dass die Querung der Straße sicher möglich ist.
Fahrbahn erheblich beschädigt
Darüber hinaus hat die eigenmächtige Aktion die Fahrbahn erheblich beschädigt. Um die Farbe zu entfernen, musste ein Teil der Deckschicht abgetragen werden – und dies gleich zweimal. Die Straße wurde dadurch derart in Mitleidenschaft gezogen, dass ein weiterer Abtrag nur durch eine Vollsperrung und umfassende Sanierung erfolgen könnte. Auch aktuell ist die Verkehrssicherheit aufgrund der geschädigten Oberfläche nur eingeschränkt gegeben. Eine kostenintensive Wiederherstellung der Fahrbahn, deren Aufwand letztlich von der Allgemeinheit getragen werden muss, ist derzeit nicht möglich.
Die Stadt Karlsruhe appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, Anliegen zur Verkehrssicherheit an die Verwaltung heranzutragen. Nur so können Maßnahmen fachgerecht geprüft und umgesetzt werden – mit dem Ziel, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden dauerhaft zu gewährleisten. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Tübingen-Unterjesingen: Alte Scheune (c) Nina Probst | | | | | Sanierung einer alten Scheune in Unterjesingen | Das Gebäude liegt im Ortskern an einem Hang
Bei einem Pressetermin vor Ort am Montag, den 17. November 2025 um 15.00 Uhr überbringt Gabriele Siegele, Ortskuratorin Tübingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Marc Frank von Lotto Baden-Württemberg dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 100.000 Euro für Zimmererarbeiten, Dachdeckung und Gipsarbeiten an der alten Scheune in der Jesinger Hauptstraße 75/1 in 72070 Tübingen an Gabriele Göhring, Vorsitzende des Vorstands der Unterjesingen. gut. leben – in jedem Alter eG. Die Scheune gehört nunmehr zu den über 430 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
Zum Objekt:
Die alte Scheune liegt im Ortskern von Unterjesingen, einem Ortsteil von Tübingen an einem Hang. Die Abzimmerung und Aufrichtung des Fachwerks kann dendrochronologisch auf 1679 datiert werden.
Es handelt sich um einen klassischen, eingeschossigen, in drei Quer- und im Traufgerüst in zwei Längszonen unterteilter Gerüstbau, der von einem zweigeschossigen Satteldach überdeckt ist. Die südliche Traufseite, an der sich auch das Scheunentor befindet, zeigt im westlichen Wandfeld eine für eine Scheune außergewöhnliche Ausführung des Fachwerks mit einem hohen Rautenfeld. Zukünftig soll die Scheune als Veranstaltungsraum fungieren. Sie wird Teil des Konzeptes einer neuen Quartiersentwicklung als sozialer Treffpunkt. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Trauer ist wie eine Wunde - Spiritualität und Trauerbegleitung | Online-Veranstaltung in der Reihe „Wenn alles anders ist ...“
Um Spiritualität und Trauerbegleitung geht es am Freitag, 28. November von 14 bis 16 Uhr bei der Online-Veranstaltung „Trauer ist wie eine Wunde“. Der Diakon, Trauerbegleiter und Supervisor Wolfgang Holzschuh aus Regensburg wird in seinem Vortrag zeigen, wie Spiritualität Menschen auf ihrem Weg durch die Trauer begleiten und stärken kann.
Trauer ist eine existenzielle Erfahrung, die den ganzen Menschen berührt. Wenn ein nahestehender Mensch stirbt, stellen sich oft Fragen nach Glaube und Sinn: Was trägt mich wirklich? Wo finde ich Trost? Gibt es eine Zukunft über den Tod hinaus?
Für viele Menschen spielt Spiritualität eine wichtige Rolle im Trauerprozess. Sie kann Kraftquelle sein. Zugleich wird der eigene Glaube oft herausgefordert und in seiner Tiefe hinterfragt. In diesem Spannungsfeld liegt ein tiefes menschliches Potenzial zur inneren Wandlung und Reifung.
Der Vortrag mit anschließendem Gespräch ist der zweite Teil der Reihe „Wenn alles anders ist ...“ und findet im Rahmen des Palliative Care Forums in Zusammenarbeit mit dem Referat Pastorale Projekte und Grunddienste im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg sowie dem Fachbereich Liturgie des Abschieds im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
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