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Verschiedenes
Hammelburg: Franziskaner-Klosterkirche (c) Guido Siebert / DSD | | | | | DSD fördert Franziskaner-Klosterkirche in Hammelburg | Gotteshaus des 17. Jahrhunderts prägt die Kulturlandschaft an der fränkischen Saale
Bei einem Pressetermin vor Ort am Montag, den 27. Juli um 10.30 Uhr überbringt Professor Reinhard Haus, Ortskurator Bad Kissingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Philipp Riedl von Lotto Bayern einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 50.000 Euro für Natursteinarbeiten sowie Dachstuhl- und Zimmererarbeiten an der Franziskaner-Klosterkirche in Hammelburg an Landrat Thomas Bold. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale.
Die ehemalige Klosterkirche des Mitte des 17. Jahrhunderts durch den fuldischen Fürstabt Joachim Grafeneck gegründeten Franziskanerklosters prägt bis heute die historische Kulturlandschaft am Unterlauf der fränkischen Saale. Hammelburg wurde bereits 1303 zur Stadt erhoben. Der Weinbau ist dort seit dem Jahr 777 urkundlich belegt und ist damit der älteste Nachweis des Weinbaus in Franken. Gemeinsam mit dem fuldischen Kellereischloss und der Stadtbefestigung prägt die Klosterkirche bis heute das historische Stadtbild Hammelburgs.
Die Kirche wurde 1670 geweiht, brannte jedoch 1698 nach einem Blitzeinschlag nieder und konnte bereits im Jahr 1700 nach Plänen des Tiroler Baumeisters und Franziskanerbruders Antonius Peyer neu errichtet werden. Der Bau zeichnet sich durch einen gegliederten Saalbau mit gestuften Strebepfeilern und großen, rundbogigen Fenstern aus. Der nördlich angefügte Kapellenbau sowie das aufwendige barocke Westportal der Westfassade unterstreichen die gestalterische Qualität des Ensembles. Die einheitliche und reiche Ausstattung aus der Bauzeit verleiht dem Innenraum eine besondere Geschlossenheit.
Mit den geförderten Arbeiten werden wichtige Bereiche der Bausubstanz, insbesondere am Naturstein und am Dachtragwerk, gesichert und instandgesetzt. Damit wird ein bedeutendes Zeugnis fränkischer Kloster- und Baugeschichte langfristig erhalten.
Das Kloster gehört nunmehr zu den über 680 Projekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat. | | | | | |
| | | | | | Seniorenbüro Freiburg legt „Sozialplanung für Ältere“ vor | Zahl der Pflegebedürftigen steigt deutlich. Wohnraum für Pflegekräfte dringend gesucht. Ohne Kräfte aus dem Ausland geht es nicht
Die Beratung des Seniorenbüros über Angebote und Leistungen ist für alle Freiburger*innen kostenlos
Freiburg wird älter: Im Jahr 2045 werden hier voraussichtlich 47.500 Menschen im Alter ab 65 Jahren leben; 16.600 davon werden sogar 85 oder älter sein. Das heißt: die Zahl der Über-65-Jährigen steigt im Vergleich zu heute um elf Prozent, die der Über-85-Jährigen sogar um ein Viertel. Damit wächst auch die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich – und zwar um 15 Prozent auf über 11.000 Personen.
Freiburg wird älter – und seine Verwaltung stellt sich darauf ein. Der erste Schritt dafür ist eine gründliche Sozialplanung, die anhand von Statistiken, Beratungen und Gremienbeschlüssen die Bedarfe eruiert. Das dafür zuständige Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt hat nun im Gemeinderat seine „Sozialplanung für Ältere“ eingebracht. In diesem Bericht stellt es die Bevölkerungs- und Pflegevorausberechnung bis 2045 vor und richtet seinen Blick auf fehlende Angebote. Der Bericht ist auf www.freiburg.de/senioren frei einsehbar und kommt zu eindeutigen Ergebnissen.
Oberstes Ergebnis: Die Pflegesituation in Deutschland spitzt sich weiter zu, das ist auch in Freiburg deutlich zu spüren. Hauptgrund ist, dass die Pflegebetreiber Schwierigkeiten haben, Personal zu gewinnen und zu halten. Aus Personalmangel müssen Pflegedienste schon Touren einstellen und Pflegeheime können nicht alle Plätze belegen.
Diese Situation wird sich weiter verschärfen, weil viele Pflegekräfte in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen. Menschen, die nach Deutschland kommen, um in der Pflege zu arbeiten, sind zu einer tragenden Säule geworden. Die Betriebe stecken viel Aufwand in die Integration ausländischer Fachkräfte und in die Wohnraumsuche für ihre Beschäftigten.
Da gerade Wohnraum für die Personalgewinnung von zentraler Bedeutung ist, unterstützt das Seniorenbüro die Wohnraumsuche seit 2023 mit der Kampagne „Wir brauchen PFLEGE – PFLEGE braucht Wohnraum“. Deren Erfolge können sich sehen lassen; bisher wurden über 40 Wohnungen und Zimmer vermittelt. Bei vielen Wohnungen konnten mehrere Pflegekräfte einziehen. Im August geht nun eine neue Vermittlungsplattform für Vermietende und Pflegekräfte der beteiligten Arbeitgeber an den Start. Damit können Wohnungen und WG-Zimmer schnell und unkompliziert vermittelt werden. Die Stadtgesellschaft kann unterstützen, etwa indem sie Wohnraum zur Verfügung stellt. Weitere Informationen stehen auf
www.pflege-in-freiburg.de/wohnraumkampagne.
Wohnraum ist aber nicht nur für Pflegekräfte, sondern auch für Menschen im Alter knapp. Da es nicht genug barrierearme und bezahlbare Wohnungen gibt, können Ältere ihren Wohnsitz nicht verkleinern bzw. müssen länger darin wohnen bleiben. Daher befürwortet die Stadtverwaltung Konzepte, die Wohnen mit einem Betreuungsangebot verbinden. Neue Projekte dieser Art sind aktuell in den Stadtteilen Mooswald und Stühlinger in Planung.
Insgesamt sind die Einflussmöglichkeiten einer Stadtverwaltung zwar begrenzt: Es fehlt an gesetzlichen Vorgaben für die Sozialplanung, und die Finanzierung der Pflegeangebote läuft ausschließlich über die Pflegekassen. Die vorhandenen Spielräume nutzen die Stadtverwaltung und ihr Seniorenbüro aber mit einem Bündel an Maßnahmen.
Zentral dabei ist der Austausch mit Pflegeträgern und Planungsämtern. Für neue Stadtteile, zum Beispiel Dietenbach, gibt es schon konkrete Planungen für Wohn- und Pflegeangebote für ältere Menschen. Auch das Thema Barrierefreiheit spielt hier eine wichtige Rolle. Bei konkreten Bauvorhaben berät das Seniorenbüro Bauträger, Wohnungsgenossenschaften und Investoren, damit auch für Menschen im Alter bedarfsgerechte Angebote entstehen. Bei der Vergabe städtischer Grundstücke wird geprüft, ob Pflegeangebote bei der Ausschreibung vorgesehen werden können.
Die Beratung des Seniorenbüros mit Pflegestützpunkt (Fehrenbachallee 12, Tel. 0761 201-3032, seniorenbuero@freiburg.de) über Angebote und Leistungen steht allen Freiburger*innen zur Verfügung. Wichtig ist, sich frühzeitig zu informieren und auch Vorsorgeregelungen zu treffen. Denn wer zu lange wartet und erst Hilfen organisiert, wenn eine akute Pflegesituation vorliegt, wird es schwer haben, zeitnahe Hilfe zu finden.
Das Seniorenbüro appelliert auch an Angehörige, nicht bis an den Rand der Erschöpfung zu warten. Vielmehr sollten sie frühzeitig nach Unterstützung von außen suchen, um für den Akutfall gewappnet zu sein – und auch frühzeitig überlegen, wen es im Umfeld gibt, der Hilfe anbieten kann. Viele scheuen sich, Nachbarn oder Freunde um Hilfe im Alltag zu bitten. Wenn professionelle Dienste an ihre Grenzen kommen, wird das Ehrenamt aber immer wichtiger. In der Beratung kann das Seniorenbüro auch alternative Hilfen, Freistellungsmöglichkeiten für Angehörige oder Möglichkeiten der Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche aufzeigen.
Daneben übernimmt das Seniorenbüro auch weitere Aufgaben. Regelmäßig organisiert es Austausche mit den Anbietern im Senioren- und Pflegebereich. Dank des Kontaktes mit Älteren und Pflegebedürftigen kann gut ermittelt werden, was in Freiburg fehlt und welche Angebote es zusätzlich braucht. Aus diesem Grund ist das Seniorenbüro auch mit der „Sozialplanung für Ältere“ betraut. Dazu gehört, regelmäßig alle bestehenden und geplanten Angebote zu erfassen und mit den Bedarfen abzugleichen. Der nun vorgelegte Bericht ist eine wichtige Etappe auf diesem Weg. | | Mehr | | | |
| Kauzbrunnen in der Waldstadt © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Karlsruhe: Kauzbrunnen im Waldstadtzentrum erstrahlt in neuem Glanz | Wasser sprudelt wieder
Die Sanierung des Kauzbrunnens im Waldstadtzentrum ist abgeschlossen. Nach der erfolgreichen technischen Instandsetzung und einem neuen Anstrich wurde der von Emil Wachter gestaltete Brunnen am 22. Juli 2026 wieder in Betrieb genommen und im Rahmen einer kleinen Feier offiziell eingeweiht.
Lackierarbeiten gespendet
Ein wichtiger Baustein der Sanierung war der neue Anstrich, der Mitte Juli im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Maler- und Lackiererinnung sowie der Stadt Karlsruhe umgesetzt wurde. Die Arbeiten wurden von der Maler- und Lackiererinnung Mittelbaden/Nord kostenfrei ausgeführt und damit als Spende für den Erhalt des Brunnens geleistet. Die Auszubildenden der Innung sorgten für die fachgerechte Umsetzung der seinerzeit vom Künstler definierten Gestaltungsvorgaben. Bereits vor einigen Jahren war der Brunnen im Rahmen einer ähnlichen Kooperation gemeinsam mit der Malerinnung instandgesetzt worden. Die erneute Zusammenarbeit zeigt, wie Stadt und regionales Handwerk gemeinsam zum Erhalt öffentlicher Kunstwerke beitragen können.
Die Initiative zur Sanierung wurde angestoßen, um das künstlerische Erbe des Karlsruher Künstlers Emil Wachter dauerhaft zu bewahren. Die Töchter Emil Wachters sowie die Emil-Wachter-Stiftung begleiteten das Projekt eng und brachten ihre Expertise bei der Abstimmung der Farbgestaltung ein. So konnte der Brunnen nicht nur technisch erneuert, sondern auch in seinem künstlerischen Erscheinungsbild erhalten werden.
Neben der optischen Aufwertung wurden die erforderlichen technischen Arbeiten abgeschlossen. Verkalkte Düsen wurden instandgesetzt, die Wassertechnik überarbeitet und die Voraussetzungen geschaffen, den Brunnen wieder dauerhaft zu betreiben.
Prägendes Kunstwerk
Der Kauzbrunnen ist nicht nur ein prägendes Kunstwerk im Waldstadtzentrum, sondern zugleich ein öffentlicher Trinkbrunnen. Mit seiner Wiederinbetriebnahme steht den Bürgerinnen und Bürgern künftig wieder kostenloses Trinkwasser zur Verfügung.
Im Rahmen der Feier bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins Waldstadt Dr. Hubert Keller beim Gartenbauamt, der Maler- und Lackiererinnung sowie allen weiteren beteiligten Firmen für ihr Engagement und die erfolgreiche Instandsetzung des Brunnens.
Ein schönes Zeichen setzte das Interesse einiger Bürgerinnen und Bürger der Waldstadt, sich künftig um den Brunnen und dessen Sauberkeit zu kümmern. Sie wurden auf die Möglichkeit hingewiesen, über die Europäische Brunnengesellschaft eine Patenschaft als Brunnenpatin oder Brunnenpate zu übernehmen. Die anwesende Vorsitzende der Europäischen Brunnengesellschaft, Dr. Rahsan Dogan, freute sich über die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement und begrüßte die Initiative ausdrücklich.
zum Bild oben:
Der Kauzbrunnen in der Waldstadt ist frisch lackiert worden.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Stadtkämmerei | | | | | Erbschaft für blühende Parkanlagen | Stadt Karlsruhe setzt Nachlass von Elisabeth Seitz ein
Die Erbschaft von Elisabeth Seitz ermöglicht der Stadt Karlsruhe, den Blumenschmuck und die gärtnerische Pflege an zentralen Standorten gezielt über das reguläre Maß hinaus zu erweitern und qualitativ weiterzuentwickeln. Damit wird zugleich der ausdrückliche Wille der Erblasserin umgesetzt, der Karlsruher Bevölkerung mit einer attraktiven Gestaltung der Grünanlagen Freude zu bereiten.
Elisabeth Seitz verstarb im September 2018 im Alter von 98 Jahren. In ihrem Testament setzte sie die Stadt Karlsruhe als Alleinerbin ein. Zu Lebzeiten besuchte sie regelmäßig den Stadtgarten und erfreute sich an dessen Blumenschmuck sowie der gärtnerischen Gestaltung der Parkanlage und weiterer Grünflächen in der Stadt. Ihr Vermächtnis soll nun dauerhaft dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität dieser Orte für alle Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen.
Nachhaltige Stadtbegrünung
Ein Schwerpunkt der Verwendung der Erbschaftsmittel liegt auf der Produktion von Wechselbepflanzungen und Stauden. Hierfür werden über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 100.000 Euro bereitgestellt. Die zusätzlich produzierten Zierpflanzen und Stauden ergänzen bestehende Schmuckpflanzungen im Stadtgarten, im Citypark sowie auf dem Friedrichsplatz, Kolpingplatz und Festplatz. Dabei setzt die Stadt verstärkt auf insektenfreundliche und möglichst biozertifizierte Pflanzen und entwickelt die Pflanzkonzepte im Sinne einer nachhaltigen und klimaangepassten Stadtbegrünung weiter.
Ein weiterer Baustein ist die Sanierung und Pflege des Stadtgartens. Für die Überarbeitung sanierungsbedürftiger Flächen stehen 2026 zunächst 25.000 Euro und in den drei darauffolgenden Jahren jeweils 50.000 Euro zur Verfügung – insgesamt 175.000 Euro. Mit den Mitteln können benötigte Materialien beschafft und, wo erforderlich, Reparatur- und Sanierungsarbeiten mit Unterstützung externer Unternehmen umgesetzt werden.
Erneuerung des Rosengartens
Besondere Aufmerksamkeit gilt außerdem dem historischen Rosengarten und den Staudenbeeten im Stadtgarten. Für deren grundlegende Pflege und Erneuerung werden über vier Jahre hinweg insgesamt 200.000 Euro bereitgestellt. Der Rosengarten zählt zu den prägenden Bereichen des Stadtgartens und war zugleich ein Ort, den die Nachlassgeberin Elisabeth Seitz besonders gern besuchte. Viele Rosenbestände sind inzwischen überaltert oder haben aufgrund von Bodenmüdigkeit an Vitalität verloren, zudem sind die Beete stark verunkrautet. Durch den Einsatz zusätzlicher Fachfirmen sollen die erforderlichen Arbeiten unterstützt und die Anlage wieder in ihrer besonderen gestalterischen Qualität erlebbar gemacht werden.
Mit dem jetzt vorgesehenen Mitteleinsatz in Höhe von insgesamt 475.000 Euro wird ein wesentlicher Teil des Nachlasses von Elisabeth Seitz im Sinne ihres Testaments umgesetzt. So bleibt der Blumenschmuck, der Elisabeth Seitz zeitlebens am Herzen lag, auch künftig für viele Menschen erlebbar.
zum Bild oben:
Familie Seitz besuchte in den 50er-Jahren häufig den Stadtgarten.
© Stadt Karlsruhe, Stadtkämmerei | | Mehr | | | |
| | | | | | Hilfe für die Altäre von St. Peter und Paul in Bad Schussenried-Steinhausen | Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Oberschwäbischen Barockstraße
Für Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen an den Altären der St. Peter und Paul-Kirche in Bad Schussenried-Steinhausen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden, der Erträge der treuhänderischen Renate und Prof. Dr. med. Burkhard Bültmann-Stiftung sowie der Lotterie GlücksSpirale 70.000 Euro zur Verfügung. Es sollen Schäden und starke Verschmutzungen beseitigt werden, die die Fresken, Stuckornamente und Holzausstattung im Innenraum der Kirche aufweisen. Sie sind bedingt durch ungünstige raumklimatische Bedingungen und zu hohe Luftfeuchte, dadurch kommt es zur Kondensatbildung an der Raumschale.
Im Zentrum von Steinhausen, nordöstlich von Bad Schussenried, befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, die zugleich eine Marienwallfahrtskirche ist. Sie wurde von 1728 bis 1733 von Dominikus Zimmermann erbaut und stuckiert, die Deckenfresken schuf sein Bruder Johann Baptist Zimmermann. Das Gotteshaus ist ein bedeutendes Beispiel für den Regencestil im oberschwäbischen Barock am Übergang zum Rokoko.
Das äußere Erscheinungsbild lässt weder auf einen Zentralbau noch auf eine Basilika schließen. Die vier barocken Giebel lassen einen symmetrisch gegliederten Bau oder ein vermeintliches Querhaus mit zwei Scheingiebeln vermuten. Doch die konvex geschwungenen Wandelemente, die zwischen Quer- und Längsachse vermitteln, deuten auf das Oval des Innenraums hin. Diesem ist ein ebenso ovaler Ring aus zehn quadratischen Pfeilern einbeschrieben, die eine flache Kuppel tragen. In den Zwischenräumen der Pfeiler befinden sich an der Außenwand zwei Reihen von je vier reich dekorierten Fenstern. Dem Schiff ist im Osten das quergestellte Oval der Apsis angefügt, in dem sich der monumentale Hochaltar befindet. Ihm gegenüber befindet sich an der Westseite die Orgelempore. Das Innere ist reich mit Stuckzierat und Rocailleformen sowie Deckenmalereien geschmückt. Über dem Westportal erhebt sich ein hoch aufragender Glockenturm mit Zwiebelhaube, der in drei Geschosse untergliedert ist.
St. Peter und Paul, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Oberschwäbischen Barockstraße, gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
| Kerstin Ott (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Schlager-Gala im Kurpark | Ein unvergessliches Heimspiel und „Musik, Musik, Musik“
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bereitet sich auf das Schlager-Highlight des Sommers vor: Am Donnerstag, den 23. Juli 2026, verwandelt sich der Kurpark ab 20:00 Uhr in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Mit Kerstin Ott, Liane und Reiner Kirsten verspricht die diesjährige Schlager-Gala eine emotionale und mitreißende Sommernacht voller Hits, Herzlichkeit und bester Laune. Für Kurzentschlossene gibt es noch Tickets!
Große Emotionen und ein echtes „Wohnzimmer-Gefühl“
Wenn am Donnerstagabend die Scheinwerfer im Kurpark angehen, ist das für einen der Künstler ein ganz besonderes Heimkommen: Schlagersänger und Moderator Reiner Kirsten verbindet eine jahrelange, tiefe Freundschaft mit Bad Krozingen. „Bad Krozingen ist mittlerweile mein musikalisches Wohnzimmer geworden“, verrät der sympathische Breisgauer im Interview. „Das Publikum hier kommt ganz bewusst, um die Musik zu genießen. Wenn ich auf die Bühne gehe und sehe, dass das Team hinter den Kulissen T-Shirts von mir trägt oder Schilder hochhält, ist das einfach einzigartig. Die Stimmung in Bad Krozingen ist jedes Mal eine Sensation.“ Eröffnet wird der Abend von der charmanten Sängerin Liane. Das Publikum darf sich neben ihren Solo-Auftritten auch auf gefühlvolle Duette und unvergessliche Schlager-Klassiker freuen, die sie gemeinsam mit Reiner Kirsten auf die Bühne bringt. „Es wird gelacht, getanzt und gefeiert – wir machen einfach eine riesengroße Party“, verspricht Kirsten.
Kerstin Ott: „Singen, tanzen, ausflippen“
Als Highlight des Abends wird Chartstürmerin Kerstin Ott („Die immer lacht“) dem Publikum im Kurpark einheizen. Die Künstlerin freut sich ganz besonders auf die persönliche Atmosphäre in Bad Krozingen: „Ich mag Auftritte, bei denen es etwas ‚kuscheliger‘ ist, immer sehr gerne. Die Stimmung ist dann besonders herzlich und warm“, so Kerstin Ott.
Mit dem Schwarzwald verbindet sie übrigens eine ganz sportliche Erinnerung: „Ich bin hier mal eine relativ lange Strecke Fahrrad gefahren und habe die Höhenunterschiede total unterschätzt. Aber landschaftlich ist es einfach wunderschön.“
Für ihren Auftritt hat sie eine klare Botschaft an alle Besucher im Gepäck: „Ich möchte, dass die Menschen für ein paar Momente ihren stressigen Alltag vergessen. Singen, tanzen, ausflippen, weinen, lachen – alles soll an diesem Abend ausgelebt werden.“ Gefragt, wie sie die bevorstehende Gala in drei Worten beschreiben würde, antwortet sie lachend: „Musik, Musik, Musik!“
Auskünfte und Eintrittskarten für alle Open Air Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online unter www.open-air-im-park.de | | Mehr | | | |
| FSB: Hornbühl-Ost (c) M.Spiegelhalter | | | | | Hornbühl Ost fertiggestellt | FSB schafft 24 geförderte Wohnungen im Freiburger Osten
• Drei Gebäude in Holzbauweise bezugsfertig
• Städtebaulicher Abschluss des Neubaugebiets
• Nachhaltiger Holzbau mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen und Fassadenbegrünung
Am östlichen Rand Ebnets wurden in den vergangenen 18 Monaten drei Holzhäuser mit 24 öffentlich geförderten Mietwohnungen von der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) errichtet. Vier der erstellten Wohnungen werden im Rahmen des städtischen Programms „Einfach.Gemeinsam.Wohnen“ genutzt. Der neu geschaffene Wohnraum kann im August bezogen werden. Das Bauprojekt zeichnet sich durch hohe ökologische Qualitäten aus: Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen und Fassadenbegrünung. Oberbürgermeister Martin Horn: „Das Projekt umfasst alles, was modernes, zeitgemäßes und nachhaltiges Bauen und Wohnen ausmacht. Mit den neuen Wohnungen schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für Familien und stärken die soziale Vielfalt in der Ortschaft.“
Das Projekt, das die FSB im November 2024 begonnen hatte, setzt die bestehende
Wohnbebauung an der Hornbühlstraße und den Kreuzäckern fort und bildet den städtebaulichen Abschluss des Neubaugebiets Hornbühl Ost. Die Holzbauweise schafft dabei einen besonderen Bezug zur umgebenden Landschaft und fügt sich selbstverständlich in den Ortsrand von Ebnet ein. Das Ensemble mit überwiegend 3- und 4-Zimmer-Wohnungen ist an der Schwarzwaldstraße viergeschossig, die beiden südlichen Häuser Richtung Dreisam weisen eine Dreigeschossigkeit auf. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage organisiert. Das Planungskonzept stammt vom Architekturbüro Harter + Kanzler & Partner aus Freiburg.
Mit Ausnahme der Balkone, der Laubengänge und der Tiefgarage ist das Projekt vollständig aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichtet: Die Fassaden sind aus heimischer Weißtanne, die Wände in Holzrahmenbauweise und die Decken aus Massivholzelementen gefertigt. Erstmalig hat die FSB in einem Neubauvorhaben die Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe realisiert. Das geneigte Satteldach ermöglicht
einen optimierten Ertrag an Solarstrom über Photovoltaikanlagen, die auf den Süddächern montiert sind. Die FSB-Geschäftsführung mit Dr. Magdalena Szablewska und Dr. Matthias Müller kommt daher zu dem Schluss: „Hornbühl Ost steht beispielhaft für unseren Anspruch, bezahlbaren Wohnraum mit hoher ökologischer Qualität zu verbinden. Die konsequente Holzbauweise, die klimafreundliche Energieversorgung und die barrierefreie Ausgestaltung zeigen, wie nachhaltiger Wohnungsbau in Freiburg heute aussehen kann. Das Projekt ist ein weiteres Beispiel unserer Nachhaltigkeits- und Holzbaustrategie.“
Über Laubengänge, außenliegende Treppenhäuser und Aufzüge sind die Häuser barrierefrei zugänglich. Sowohl die Laubengänge als auch die Balkonanlagen werden begrünt. Im Bereich des Innenhofes werden zudem Möglichkeiten für das Gärtnern angeboten. Ergänzt werden die Freianlagen durch attraktive Spielflächen für die Kleinen. Jeder Wohnung ist ein Stellplatz in der Tiefgarage zugeordnet, in der auch 48 Fahrradabstellplätze geschaffen werden. 20 weitere Stellplätze für Fahrräder werden vor den Hauseingängen für Besucherinnen und Besucher eingerichtet. Die Tiefgarage wird weiterhin mit E-Lademöglichkeiten für PKWs vorgerüstet. | | | | | |
| Hängebrücke Blackforestline (c) Schwarzwald Tourismus GmbH / Klaus Hansen | | | | | In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald | | Sie ist 380 Meter lang, 60 Meter hoch und gerade mal etwas über einen Meter breit: Die Hängebrücke „Wildline“ in Bad Wildbad verbindet den Sommerberg mit dem Baumwipfelpfad und bietet spektakuläre Ausblicke über den Schwarzwald. Auch die „Blackforestline“ bei Todtnau fügt sich elegant in die Natur ein: Unter der Hängebrücke kann man den Todtnauer Wasserfall in die Tiefe stürzen sehen. Als neueste Konstruktion lädt ab Mai 2026 die „Neckarline“ in Rottweil in schwindelnde Höhen. Mit ihrer geschwungenen Form eröffnet sie neue Perspektiven auf die älteste Stadt Baden-Württembergs. | | Mehr | | | |
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