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Montag, 22. Juli 2024
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Verschiedenes

 
Immobilienpreise
Der Preisrutsch geht zu Ende

Die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen in Deutschland sinken kaum noch. Experten rechnen für das laufende Jahr sogar mit einem leichten Anstieg. Stiftung Warentest schlüsselt für alle 400 deutschen Städte und Landkreise auf, ob sich ein Kauf mit Blick auf immer höhere Mieten noch lohnt.

Die Preise für Wohnimmobilien sind seit dem Höchststand Mitte 2022 bis Anfang 2024 im Schnitt um 8,6 Prozent gesunken. Im ersten Quartal 2024 sanken sie durchschnittlich nur noch um 0,2 Prozent. Die Stadt Köln verzeichnete sogar wieder einen minimalen Anstieg. Nur in wenigen Kreisen und Städten wie Cottbus, Weimar oder Hof ist auch dieses Jahr noch eine leicht sinkende Tendenz zu erwarten. Das geht aus Daten zu Kauf- und Mietpreisen von vdpResearch hervor, die der Finanztest-Auswertung zugrunde liegen. Sie basieren auf tatsächlich gezahlten Preisen bei rund 280 000 Immobilienverkäufen.

Mieten sind dagegen 2023 weiter stark angestiegen, in vielen Städten um mehr als 5 Prozent. Fallende Kaufpreise bei steigenden Mieten können einen Kauf im Vergleich zur Miete oft günstiger machen. Trotzdem ist die finanzielle Belastung in den teureren Großstädten weiterhin hoch. In Berlin zum Beispiel entspricht der Kaufpreis für eine Eigentumswohnung nun etwa 33 Jahresnettokaltmieten – Käufer müssen für die Finanzierung monatlich viel mehr aufbringen als Mieterinnen. In einigen Großstädten abseits der Top 7 wie Chemnitz oder Wolfsburg kosten Wohnungen im Schnitt dagegen weniger als 22 Jahresmieten.

Finanztest gibt einen Überblick über Kauf- und Mietpreise und das Kaufpreis-Miete-Verhältnis für alle 400 deutschen Städte und Kreise.

Die komplette Auswertung erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/immobilienpreise.
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Private Altersvorsorge
Finger weg von Indexpolicen

Zu teuer, zu intransparent, zu wenig Chancen auf gute Renditen – so lautet das verheerende Testfazit für ein stark beworbenes Produkt der privaten Altersvorsorge. „Finger weg von Indexpolicen“, warnt die Stiftung Warentest. Selbst in guten Börsenjahren kann es zu Nullrenditen kommen.

Sie nennen sich „IndexSelect“, „IndexClever“ oder „DAX-Rente“ – große Versicherer versprechen mit stark beworbenen Indexpolicen Rendite und Sicherheit in einem. Kunden sollen vom Boom der Aktienmärkte profitieren, aber gleichzeitig vor Verlusten geschützt sein. Klingt toll, klappt aber nicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Finanztest.

„Von den guten Renditen der Aktienmärkte sind diese Altersvorsorgeprodukte meilenweit entfernt. Als die Aktienmärkte im vergangenen Jahr um 20 Prozent und mehr stiegen, bekamen Kunden der Allianz und bei ähnlichen Indexpolicen nur Nullrenditen”, sagt Ulrike Sosalla, Stellvertretende Chefredakteurin von Finanztest.

Die Allianz ist Marktführer im Bereich der Indexpolicen. Unter dem Namen „IndexSelect“ bietet sie die meistverkaufte Indexpolice Deutschlands an. Rund eine halbe Millionen Menschen haben nach Angaben der Allianz inzwischen einen Vertrag abgeschlossen.

Indexpolicen bedienen sich eines möglicherweise einkalkulierten Missverständnisses: Die enthaltene Indexbeteiligung ist zum einen nur marginal. Zum anderen investieren Verbraucherinnen und Verbraucher nicht tatsächlich in die Aktien eines Index. Stattdessen fließt ihr Geld in ein kompliziertes Finanzkonstrukt, dessen Erfolg von dem Verlauf eines bestimmten Index abhängig ist.

Finanztest hat die Wertentwicklung von zwölf Indexpolicen in den vergangenen Jahren unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Bei der Allianz hätte es nur in 37 der simulierten 100 Einjahreszeiträume eine Rendite über null gegeben, 63 mal nichts. Im Schnitt lag die Rendite bei mickrigen 1,64 Prozent. Der Grund: Kursverluste an der Börse schlagen voll ein, Kursgewinne dagegen sind gedeckelt.

„Die Anbieter sind sich dieser Mogelpackung durchaus bewusst. Da verwundert es kaum, dass fast alle der zwölf von uns kontaktierten Anbieter anfangs ihre Beteiligung an unserem Test verweigert haben. Eine Intransparenz, die wir bei Finanztest in der Form selten erleben“, sagt Sosalla.

Zwar ist ein einmal erreichtes Vertragsguthaben tatsächlich gesichert – allerdings ist es aufgrund der hohen Kosten in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss deutlich geringer als die Einzahlungen.

„Indexpolicen sind lediglich für die Anbieter ein gutes Geschäft. Wir raten Verbraucherinnen und Verbraucher dringend davon ab, sie für ihre private Altersvorsorge zu nutzen”, sagt Stephan Kühnlenz, Wissenschaftlicher Leiter und Altersvorsorge-Experte von Finanztest. Er rät stattdessen: „Setzen Sie auf ETF-Sparpläne oder günstige Fondspolicen.“

Der Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/indexpolicen.
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Nightlife im Welterbe: Caracalla-Therme Baden-Baden
Caracalla-Therme Baden-Baden c) Carasana Bäderbetriebe GmbH
 
Nightlife im Welterbe: Caracalla-Therme Baden-Baden
Baden-Baden zählt zum UNESCO-Welterbe „Great Spa Towns of Europe“ und ist weltberühmt für seine Thermalquellen. Seit über 2.000 Jahren sprudeln täglich mehrere Tausend Liter Thermalwasser aus ihnen hervor. Schon die Römer wussten um ihre Heilkraft und erbauten die ersten Thermalbäder. Im historischen Friedrichsbad kann man in die Vergangenheit eintauchen: 1877 wurde das weitläufige Bad nach dem Vorbild der römischen Thermen eröffnet, deren Ruinen direkt darunter liegen. Das moderne Gegenstück bildet die Caracalla-Therme mit ihrer weitläufigen Bade- und Sauna-Landschaft. Jeden ersten Freitag im Monat lädt sie abends mit besonderen Vorführungen, einzigartigen Sauna-Aufgüssen, Live-Musik am Wasserbecken und spektakulären Tanzshows zum Feiern und Ausspannen ein.
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Freiburg: 75.000 Euro von Freunden und Förderer des Alten Friedhofs
Großzügige Spende unterstützt Sanierung von 81 Grabsteinen

Neues Lapidarium wurde heute (15.7.) vor Ort vorgestellt

Freiburgs Alter Friedhof (der entgegen landläufiger Meinungen nicht zu Herdern gehört, sondern zum Stadtteil Neuburg) ist ein zu schützendes Parkdenkmal der Stadt – einer der ältesten noch in seiner Gesamtheit erhaltenen Friedhöfe in Deutschland. Um ihn und seinen Park zu erhalten, müssen die rund 1200 Grabmale gepflegt, saniert und unterhalten werden. Diese Arbeiten erfolgen im engen Austausch mit der Landesdenkmalpflege und sind sehr sensibel.

Für diese große Aufgabe hat das städtische Gebäudemanagement (GMF) gemeinsam mit dem Förderverein „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofes“ 2018 ein ehrgeiziges Programm aufgesetzt. Dessen Ziel: die Sanierung aller sanierungsbedürftigen Steine innerhalb von zehn Jahren. Damit beauftragt wurde das Planungsbüro Strebewerk aus Stuttgart, das ein Ampelverfahren entwickelt hat, wonach alle Grabsteine digital erfasst und ihre Bearbeitung priorisiert werden. Derzeit läuft die zweite Kampagne, diesmal waren und sind 81 Grabsteine dran.

Solch ein Aufwand wäre kaum möglich ohne großzügige Förderung und Spenden. Wer sie leistet, was damit getan wird und welche Rolle das neue Lapidarium dabei spielt, wurde heute auf einem Pressetermin vor Ort erläutert. Dabei übergab Corinna Zimber, die Vorsitzende des Fördervereins, den stolzen Spendenbetrag von 75.000 Euro per Scheck an GMF-Leiterin Andrea Katzer. Beide betonten, dass diese einzigartige Anlage dem kulturhistorischen Wohle Aller diene, inmitten der Stadt Naherholung biete und die kleinräumige Lebensqualität erhöhe.

Neues Kernstück der Arbeiten an den Grabsteinen ist das sogenannte Lapidarium – ein Provisorium auf dem Friedhof, das dort für zehn Jahre eingerichtet wurde. Dabei handelt es sich nicht um eine Arbeitsstätte im Sinne einer Werkstatt, sondern um einen geschützten, überdachten Kaltraum, der die Möglichkeit bietet, unabhängig von der Witterung zu arbeiten. Im Lapidarium können Grabsteine eingelagert werden; das spart Kosten für eine externe Einlagerung. Hier findet auch die Wintereinhausung des berühmten Marmor-Engels ihren Platz. Zu guter Letzt ermöglicht das Lapidarium jenes sensible, feine restauratorische Arbeiten, das bei Grabsteinen unerlässlich ist, weil hier keine Maschinen zum Einsatz kommen können. Um Erschütterungen und aufwendige Transporte der Grabsteine zu vermeiden, ist ein Arbeiten vor Ort ebenfalls sehr effizient.

Im Dezember 2023 begannen die Bauarbeiten, dieser Tage werden sie abgeschlossen – und das Lapidarium kann in Betrieb genommen werden. Die Kosten in Höhe von 415.000 Euro für das Lapidarium werden vom Gebäudemanagement getragen.

Die laufenden Konservierungs- und anderen Arbeiten der aktuellen Kampagne an 81 Grabsteinen haben 400.000 Euro gekostet. Davon werden knapp zwei Drittel durch Fördergelder und Spenden gedeckt. Vom Landesamt für Denkmalschutz (LAD) kamen 122.500 Euro, vom Förderverein die genannten 75.000 Euro und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) weitere 50.000 Euro. Der Restbetrag kommt aus dem städtischen Haushalt.
 
 

 
Eine runde Sache – Memoiren für jedermann auf CD
Ein Journalist aus Herzogenrath produziert Lebenshörbücher

Aachen, November 2009. Der Journalist Dieter Haack ist sozusagen Reiseleiter bei der großen Tour der Erinnerungen durch das eigene Leben. Aus den Erzählungen seiner Kunden entstehen durch professionell gesprochene Zwischentexte und der Lebenssituation angepasste Hintergrundmusik regelrechte Doku-Hörspiele. Die „CD-Lebenserinnerungen“ ist eine hörbare Autobiografie für jeden, der etwas zu erzählen hat. Vor allem aber ist die „CDLebenserinnerungen“ ein einmaliges Dokument für alle, die mehr als nur Fotos ihrer Liebsten als bleibende Erinnerung haben möchten.
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Spatenstich am Wasserschloss Glatt
(c) DSD
 
Spatenstich am Wasserschloss Glatt
DSD fördert Dach- und Fassadensanierung

Am Montag, den 8. Juli 2024 fand der Spatenstich am Wasserschloss Glatt statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) war bei dem kleinen Festakt durch Jane Heinichen vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD vertreten. Für die erforderliche Dach- und Fassadensanierung des Schlosses stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Das Wasserschloss in Glatt ist eines von über 410 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. Die eindrucksvolle Anlage repräsentiert den Wandel von der mittelalterlichen Burganlage zum repräsentativen Residenzschloss.

Zum Objekt:
Das Wasserschloss Glatt der Herren von Neuneck im unteren Tal der Glatt geht im Kern auf eine Burganlage des 14. Jahrhunderts zurück. Die heutige Dreiflügelanlage mit Rundtürmen an den Ecken entstand 1533 unter Reinhard von Neuneck in den Formen der Renaissance. Die vierte Seite schließt die mittelalterliche Schildmauer, das gotische Tor stammt von einer Bauphase um 1513. Erst später, nach der Übernahme der Anlage durch Kloster Muri 1706, erfolgte die Aufstockung der drei Flügel um ein weiteres Geschoss. Nach 1533 entstand die qualitätvolle Fresko-Malerei am Außenbau, die sogenannte Rotfassung, die sich unter der späteren sogenannten Weißfassung von 1706 erhalten hat. Die gotische Kapelle, die in den Südflügel integriert wurde, erstreckt sich über drei Geschosse. Sie tritt am Außenbau mit einem dreiseitig geschlossenen Chor in Erscheinung. Der obere Abschluss ist als Balkon gestaltet. Das nach 1706 barock überformte Innere ist mit einem reich stuckierten Tonnengewölbe mit Stichkappen ausgestattet.
 
 

Freiburg: Kommunales Kino braucht neue Kinosessel
(c) Kommunales Kino Freiburg
 
Freiburg: Kommunales Kino braucht neue Kinosessel
Unsere Kinosessel sind uralt und wir finden für die Reparaturen keine Ersatzteile mehr. Nun wird es Zeit für neue Kinosessel und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

So können Sie uns unterstützen: Sie spenden 350 € für einen Kinosessel und Ihr Name (falls gewünscht) und der Name Ihres Lieblingsfilmemacher*in oder Schauspieler*in wird einen unserer neuen Kinosessel mit einer eleganten Plakette zieren. Falls Sie selbst einen Kinosessel aussuchen wollen, können wir Ihnen gerne Ihren Lieblingsplatz für die Patenschaft zur Verfügung stellen. Selbstverständlich sind auch mehrere Sessel möglich. Oder: Sie spenden eine Summe in anderer Höhe:

Sparkasse Freiburg, Kommunales Kino
IBAN: DE29 6805 0101 0002 3043 40

Für Sesselpatenschaft(en) und andere Spenden erhalten Sie von uns eine Spendenquittung. Als Andenken und Geschenk dürfen Sie noch einen alten Koki-Kinostuhl mitnehmen, falls Sie mögen.

Ein großes Dankeschön vom Team des Kommunalen Kinos
 
 

Smarte Weinwanderung
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Smarte Weinwanderung
BAD KROZINGEN. Bad Krozingen bietet ein besonderes Highlight für alle Weinliebhaber und Wanderfreunde: die Smarte Weinwanderung entlang des idyllischen WeinErlebnisPfades auf dem Bad Krozinger und Schlatter Rebberg.

Zu Beginn der Wanderung erhalten die Teilnehmer ein spezielles Weinwanderpaket für zwei Personen, das vier Bad Krozinger Weine, zwei Weingläser mit praktischen Umhängetaschen und Kühlmanschetten, ausgewählte Knabbereien, zwei Flaschen Wasser sowie den digitalen Zugang zu einer Audio- und Videoguide-App enthält. Diese App bietet spannende Podcasts, Videobeiträge und Quizfragen rund um den Wein. Die Wanderung führt zu neun Stationen, die besondere Aussichtspunkte und gemütliche Plätze zum Genießen der Weine und Knabbereien vereinen. Auf dem Smartphone erhalten die Teilnehmer vielfältige Informationen über den Weinbau in der südlichsten Anbauregion Deutschlands. Der Rundgang kann individuell täglich ab 10.00 Uhr gestartet werden. Die Anmeldung erfolgt flexibel online oder telefonisch. Nach der Abholung des Weinpakets und der Bezahlung vor Ort erhalten die Teilnehmer einen Zugangscode für die App, die sie durch den Rundgang führt. Die Smarte Weinwanderung kombiniert Naturerlebnis, Weingenuss und moderne Technik zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vergessen Sie nicht, ein Smartphone und Kopfhörer mitzubringen! Weitere Informationen und Anmeldung unter 07633 4008 163.
 
 



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