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Verschiedenes

125 Jahre Straßenbahn in Freiburg
Fahrzeugtaufe Jubiläumsstraßenbahn (c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
125 Jahre Straßenbahn in Freiburg
Neue Tram auf alten Gleisen zum Auftakt des Jubiläumsjahrs

- Am 14. Oktober 1901 fuhr die erste Tram durch Freiburg
- OB Horn und VAG-Vorstände taufen neue Jubiläumsstraßenbahn und stellen Programm im Jubiläumsjahr vor
- Auftaktfahrt nach Günterstal verbindet Geschichte und Gegenwart des Stadtbahnverkehrs

Mit einer besonderen Sonderfahrt haben die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) und die Stadt Freiburg das Jubiläumsjahr „125 Jahre Straßenbahn in Freiburg“ eingeläutet. Vor 125 Jahren, am 14. Oktober 1901, nahmen die ersten Straßenbahnen ihren Betrieb zwischen dem „Rennweg“ und Günterstal auf. Auf einem Teil dieser historischen Strecke – vom Europaplatz zum Klosterplatz in Günterstal – fuhr nun am 5. Februar die neuste Straßenbahn der VAG.

Zum Einsatz kam die Bahn Nummer 325 vom Typ Urbos 100 – frisch beklebt im Design des Stadtbahnjubiläums. Das besondere an der Fahrt: Mit 42 Metern Länge verkehren die Urbos-Straßenbahnen im Regelbetrieb nicht auf dieser Strecke, da die Haltestellen dort zu kurz sind. Für den Jubiläumsauftakt ermöglichte die Betriebsleitung eine seltene Ausnahme.

Taufe der Jubiläumsbahn am Europaplatz

Am Europaplatz tauften Oberbürgermeister Martin Horn sowie die VAG-Vorstände Stephan Bartosch und Oliver Benz die Straßenbahn mit Wasserfontänen in den Farben der fünf Freiburger Straßenbahnlinien.

Martin Horn betonte den hohen Stellenwert der Straßenbahn für Freiburg: „Die Straßenbahn ist aus Freiburg nicht mehr wegzudenken.“ Während viele andere Städte in den 1960er- und 1970er-Jahren ihre Straßenbahnen komplett stilllegten und sich ausschließlich aufs Automobil ausrichteten, habe es in Freiburg ein klares Bekenntnis zur Tram gegeben. „Die Stadt profitiert bis heute von dieser Entscheidung“, erklärte Horn. „Die Straßenbahnen leisten einen zentralen Beitrag für nachhaltige Mobilität in Freiburg. Ein großes Danke an alle Menschen, die das möglich machen.“

VAG-Vorstand Oliver Benz verwies auf die technische Entwicklung: „Wenn man die ersten Hobel mit den heutigen Fahrzeugen vergleicht, sieht man, wie stark sich der Stadtbahnverkehr verändert hat. Die Bahnen sind ruhiger, moderner, deutlich länger und bieten viel mehr Komfort für Fahrgäste.“

VAG-Vorstand Stephan Bartosch hob die Entwicklung des Netzes hervor: „Das Liniennetz der VAG ist seit den Anfangstagen von rund neun Kilometern auf heute mehr als 40 Kilometer angewachsen. Dieses Wachstum zeigt, wie wichtig die Straßenbahn für die Mobilität in Freiburg ist.“

Vergangenheit und Zukunft

Die Fahrt verband bewusst Vergangenheit und Zukunft: eine moderne Straßenbahn auf historischen Gleisen als Symbol für 125 Jahre Stadtbahn in Freiburg. Im Rahmen der Sonderfahrt stellten die VAG-Vorstände auch das Programm für das Jubiläumsjahr vor. Ein Höhepunkt: Am letzten Septemberwochenende laden die Freunde der Freiburger Straßenbahn (FdFS) gemeinsam mit der VAG zu einem großen Straßenbahnfest auf den historischen Betriebshof in der Urachstraße ein.

Zum Start des Jubiläumsjahrs pendelte der Triebwagen 56 aus dem Jahr 1927 zwischen Europa- und Klosterplatz. Am Klosterplatz hatte der Ortsverein Günterstal einen Umtrunk für Gäste der Feierlichkeiten organisiert.

Höhepunkte des Jubiläumsjahrs:

- Von März bis Oktober: Verschiedene Sonderfahrten auf den Spuren der Straßenbahngeschichte im historischen Triebwagen 56 aus dem Jahr 1927 durch Freiburg. Das ganze Jahr über: Führungen auf dem Betriebshof der VAG auf der Haid unter besonderer Berücksichtigung der Straßenbahngeschichte. Die Veranstaltungen und Gewinnspiele werden unter anderem über die Sozialen Medien der VAG (Instagram, Facebook und LinkedIn) angekündigt.

- Ab dem 5. Februar: Der Online-Shop mit Pullis, Sonderdrucken und verschiedenen Artikeln im Jubiläumsdesign und anderen VAG-Designs ist online. Der Shop ist auf der Webseite der VAG (www.vag-freiburg.de) verlinkt.

- Großes Jubiläumsfest auf dem Betriebshof Süd in der Urachstraße am Wochenende, 26. und 27. September – ein Event der Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V. mit Unterstützung der VAG. Mit Foodtrucks, Foto- und Fahrzeugausstellungen, Sonderfahrten, Pendelverkehren zur Innenstadt, Musik, etc.

- Auf dem VAG-Blog und auf den Social-Media-Kanälen berichtet die VAG über verschiedene Aspekte der Stadtbahngeschichte

- Über das gesamte Jahr: Verschiedene Überraschungsaktionen für Fahrgäste im regulären Linienverkehr.

- Virtuelle Betriebsführung: Auf der Webseite der VAG soll eine interaktive Karte aufbereitet werden, auf der die verschiedenen Abteilungen vorgestellt werden.

- Die VAG nimmt ihre historische Verantwortung wahr und recherchiert umfassend über die Historie der damaligen städtischen Verkehrsbetriebe in der Nazizeit. Die Ergebnisse dieser Aufarbeitung präsentiert die VAG voraussichtlich im Laufe des Sommers.

12,5 Geschichten zu 125 Jahre Straßenbahn in Freiburg

1. Strom und Straßenbahn kommen gleichzeitig
Am 8. Mai 1899 beschloss der Stadtrat nicht nur, eine „zentrale Licht- und Kraftanlage“ zu bauen, sondern auch die Straßenbahn einzuführen. Freiburg bekam damit gleich zwei moderne Errungenschaften auf einmal: elektrisches Licht und elektrischen Schienenverkehr. Architektonisch lässt sich dieser Zusammenhang noch heute erkennen: Der historische Betriebshof in der Urachstraße und das E-Werk in der Eschholzstraße ähneln sich im Bau unverkennbar.

2. Holzschlitten auf Rädern
Die ersten Wagen sahen aus wie riesige Holzkisten und hießen schnell „Hobel“. Der Spitzname kommt nicht von den Fahrgästen, sondern vom Material – fast alles außer dem Fahrgestell bestand damals aus Holz. Manch Freiburger nennt die modernen Straßenbahnen auch heute noch „Hobel“.

3. Cabrios für die Bürger*innen
Zur Eröffnung 1901 setzte man auf Komfort – drei offene Beiwagen, die Sommer-Cabrios der Straßenbahn, fuhren Richtung Günterstal. Die Damen genossen frischen Fahrtwind, die Herren die Aufmerksamkeit. Aber schon 1918 war Schluss mit dem offenen Fahrspaß.

4. Schienen durchs Stadttor
Lange konnten die Straßenbahnen das Schwabentor nur einseitig durchfahren. Die auswärts fahrenden Wagen mussten einen Umweg machen. Freiburg hat mit dem Schwaben- und Martinstor zwei von vier Stadttoren Deutschlands, die tatsächlich von einer Straßenbahn passiert werden. Auch in Karlsruhe fahren Straßenbahnen durchs Stadttor – das Durlacher Tor.

5. Strecke nach Günterstal wächst
Ende der 1980er verlängerte die VAG die Strecke in Günterstal vom Klosterplatz zur Dorfstraße. So wurde die Linie 21 Richtung Schauinslandbahn besser angebunden. Auch das historische Wartehaus von 1901 zog um und steht heute an der neuen Endhaltestelle.

6. Barrierefreiheit auf Schienen
Seit Februar 2025 fahren alle Stadtbahnen mit mindestens einem barrierefreien Zugang. Während Freiburg so einen modernen Standard erreicht hat, müssen Fahrgäste in vielen anderen Städten noch bis in die 2030er Jahre auf einen ebenerdigen Zustieg warten.

7. Sicher über die Gleise
Schon vor der ersten Fahrt am 14. Oktober 1901 warnte eine Zeitung die Bevölkerung: „Beim Überqueren der Gleise immer auf die heranfahrende Bahn achten.“ Damals ein überlebenswichtiger Hinweis, heute eine Selbstverständlichkeit.

8. Farbe bringt Orientierung
1921 bekamen die Linien 1 bis 6 feste Farben. Nach einigen Jahren ohne Zuordnung blieben Grün und Blau bis heute den Linien 2 und 5 treu – ein kleiner, beständiger Farbtupfer in der langen Geschichte.

9. Trotz Krieg auf den Schienen
Im Zweiten Weltkrieg strich man aus Energiespargründen viele Haltestellen, etwa zwischen Siegesdenkmal und Klosterplatz. Viele Straßenbahnen wurden während des verheerenden Bombenangriffs am 27. November zerstört. Vollständig zum Erliegen kam der Stadtbahnverkehr allerdings nur vom 15. April bis 25. Mai 1945. 1950 fuhren alle Bus- und Straßenbahnlinien wieder uneingeschränkt.

10. Sputnik auf Rädern
Die GT4-Wagen waren anfangs eine Sensation: Gelenke, elektronische Türen und ein fester Schaffnerplatz. Wegen ihres futuristischen Designs nannten die Fahrgäste den Fahrzeugtyp aus dem Jahr 1959 nach dem berühmten Satelliten „Sputnik“ – der Name blieb populärer als die offizielle Typenbezeichnung.

11. Kleine technische Revolution
Die späteren GT8 „Typ Freiburg“-Stadtbahnwagen brachten die Kapazität von zwei Gelenkbussen in ein Fahrzeug. Die mittleren Drehgestelle kamen unter das mittlere Segment – eine ungewöhnliche Lösung. Modernen Niederflurwagen diente dies als Vorbild.

12. Generalverkehrsplan sichert Zukunft
1969 beschloss der Stadtrat den Ausbau zur Stadtbahn. Ohne diesen Schritt wäre die Straßenbahn stillgelegt worden. Heute verbindet sie fünf Linien mit 20 von 28 Stadtteilen und zeigt, wie historische Infrastruktur und moderne Mobilität zusammenpassen.

12,5. Grün, Gras und Gleise
Die meisten Strecken in Freiburg verlaufen auf einem eigenen Gleiskörper, oft als Rasengleis. Vorrangschaltungen an Kreuzungen sorgen für schnelle Fahrten. Freiburgs Straßenbahn verbindet so Geschichte, Komfort und Effizienz. Und so hoch wie in Freiburg ist der Rasengleisanteil in keiner weiteren Stadt in Deutschland.

zum Bild oben:
v.l.n.r.: Baubürgermeister Martin Haag, VAG-Vorstand Oliver Benz, Oberbürgermeister Martin Horn, VAG-Mitarbeiterin Christine Ritter, VAG-Vorstand Stephan Bartosch, VAG-Mitarbeiterin Marie Pflug.
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
 

Kamelienblüte in der Wilhelma
Blüte der Camellia japonica "Imbricata Rubra" (c) Wilhelma Stgt / B.Meierjohann
 
Kamelienblüte in der Wilhelma
Blütenpracht und botanische Kostbarkeiten

Wenn im Februar die Tage länger und heller werden, erwacht in der Wilhelma eine der traditionsreichsten und schönsten Ausstellungen des Jahres: Die Kamelien in der historischen Gewächshauszeile zeigen wieder ihre beeindruckende Blütenfülle. Besucherinnen und Besucher erwartet ein faszinierendes Farbenspiel aus sattem Rot, zartem Rosa, klarstem Weiß und hellen Gelbtönen, eingebettet in das immergrüne Laub der Kameliensträucher. Hinzu kommt ein zart-cremiger Blütenduft, der das ganze Kamelienhaus einhüllt.

Kamelien zählen zu den ältesten Zierpflanzen Ostasiens. In der Natur kommen rund 200 Arten vor. Die heute schätzungsweise 30.000 existierenden Sorten gehen allerdings auf wenige Arten, vor allem die Camellia japonica, zurück. Die herausragende Vielfalt – entstanden durch jahrhundertelange Zucht und gezielte Auswahl – zeigt sich in der Farbe der Blüten ebenso wie in ihrer Form und Struktur. In der Wilhelma pflegen die Gärtnerinnen und Gärtner rund 20 Arten und 150 verschiedene Sorten, deren Blütenpracht im Ambiente der historischen Gewächshäuser in besonderer Weise zur Geltung kommt.

Die Geschichte der Kamelien in der Wilhelma reicht bis in die Zeit von König Wilhelm I. von Württemberg zurück. Bereits 1845 ließ er von seinem Hofgärtner zahlreiche Exemplare dieses exotischen Gewächses nach Cannstatt zu bringen. Noch heute sind einige dieser historischen Kameliensträucher in den Gewächshäusern zu bewundern und zeugen von der langjährigen Begeisterung des Königs für botanische Besonderheiten und Raritäten.

Botanisch gehören die Kamelien zur Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae). Zu dieser gehört auch die Teepflanze Camellia sinensis. Sie liefert die Blätter für das beliebte Heißgetränk. Auch die Teepflanze ist im Kamelienhaus zu sehen, öffnet ihre zarten und unscheinbaren Blüten jedoch in der Regel erst im Mai.

Die Kamelien der Wilhelma erfahren auch weit über Stuttgart hinaus Anerkennung: Auch dieses Jahr nimmt der Zoologisch-Botanische Garten nämlich wieder an der renommierten Deutschen Kamelienblütenschau teil, die vom 28. Februar bis 19. April 2026 im Landschloss Pirna-Zuschendorf stattfindet. 2023 erzielte dort eine Blüte der Sorte „Wilhelma Nr. 20“ den ersten Platz als schönste Kamelienblüte Deutschlands. Mit Spannung blicken die Gärtnerinnen und Gärtner der Wilhelma daher dem bevorstehenden Wettbewerb entgegen.
 
 

Winterfestival
Peter Lehel – Solist LPO (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Winterfestival
Im Kurhaus Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Noch bis zum 3. März 2026 präsentiert die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen das Winter-Festival 2025/2026 – ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für Gäste und Einheimische. Alle Veranstaltungen beinhalten einen Benefizanteil zugunsten der BZ-Aktion „Weihnachtsfreude für alle“, die seit über 20 Jahren Menschen in Not in der Region unterstützt. Im Rahmen des Winterfestivals 2025/2026 ist am Sonntag, den 1. Februar 2026 um 19 Uhr das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg im Kurhaus Bad Krozingen zu hören.

Das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg präsentiert am Sonntag, den 1. Februar 2025 um 19.00 Uhr im Kurhaus Bad Krozingen ein umfangreiches Programm. Es zählt zu den renommiertesten Berufsblasorchestern Deutschlands und stellt das einzige Berufsblasorchester des Landes Baden-Württembergs dar. Der vielseitige Klangkörper dient als wichtiger imagebildender Werbefaktor, ist Teil der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit und musikalischer Botschafter.

Zu Gast im Kurhaus Bad Krozingen wird das Landespolizeiorchester ein reizvolles Programm aus Originalkompositionen und Transkriptionen für sinfonische Blasmusik darbieten.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® 2026 in Bamberg
Altes Rathaus Stadt_Bamberg (c) Sonja Seufferth / DSD
 
Bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® 2026 in Bamberg
DSD wählt fränkische UNESCO-Welterbestadt als Austragungsort für zentrale Eröffnungsfeier

Die bundesweit zentrale Eröffnungsfeier des Tags des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 13. September auf dem Maximiliansplatz in Bamberg statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) gibt als bundesweite Koordinatorin des größten Kulturevents Deutschlands die Entscheidung beim heutigen Pressetermin im Bamberger Brückenrathaus bekannt. Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg überreicht den Staffelstab aus Gera, Eröffnungsstadt 2025, persönlich an Andreas Starke, den Oberbürgermeister der fränkischen UNESCO-Welterbestadt. Damit wird die Eröffnung des Tags des offenen Denkmals erstmals seit zehn Jahren wieder in Bayern gefeiert.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bringt zahlreiche Angebote für Denkmalfreunde mit, darunter einen interaktiven Markt der Möglichkeiten mit Akteuren der Denkmalpflege sowie ein vielseitiges Bühnenprogramm mit hochkarätigen Gästen. Charakteristisch für die Eröffnungsstadt des bundesweiten Events sind auch die sogenannten Schaubaustellen der DSD, bei denen Besucherinnen und Besucher aktiven Denkmalschutz an ausgewählten Förderobjekten der Stiftung erleben dürfen. Punktuelle Förderungen solcher Maßnahmen durch die DSD im Rahmen der Eröffnung sind als Kompliment für das öffentliche und private Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner zu verstehen.

Ikonische Denkmale wie der Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung stehen exemplarisch für die Vielfalt erhaltenswerter Bauwerke in Bamberg. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 aufgrund ihrer außergewöhnlichen historischen Stadtlandschaft auf die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands. Das über 1.000-jährige Bamberg ist ein hervorragend erhaltenes Beispiel für eine auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Am Tag des offenen Denkmals erhalten Interessierte die einzigartige Möglichkeit, sonst nicht zugängliche Orte und Altbekanntes mit neuem Blick zu entdecken. Unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ werden auch in Bamberg viele Denkmale ihre Pforten öffnen und Initiativen ihre Arbeit vorstellen.

Als Gastgeber der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals ist Bamberg ein positives Beispiel aktiver Denkmalpflege: Mit der 2003 gegründeten Stiftung Weltkulturerbe Bamberg unterstützt die Stadt private Eigentümer und Kulturprojekte nachhaltig. Wissenschaftliche Exzellenz bietet seit 2012 der eigenständige Lehrstuhl für Denkmalpflege an der Universität Bamberg, ergänzt durch das Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmalpflege (KDWT).

„Mit unserer reichen Denkmallandschaft, der hohen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der langjährigen Erfahrung in der Vermittlung von Baukultur bietet Bamberg ideale Voraussetzungen für die bundesweite Eröffnungsveranstaltung. Wir sind stolz, hier Gastgeber sein zu dürfen, und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher am 13. September 2026“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke. Ein besonderer Höhepunkt für dieses Jahr: Gleich zwei Denkmäler europäischen Ranges – die ehemalige Abteikirche St. Michael und das Schloss Geyerswörth – werden nach umfassenden Generalsanierungen wiedereröffnet. Die Abteikirche und andere Bereiche der ehemaligen Klosteranlage werden am Tag des offenen Denkmals präsentiert.

Für das geplante Stadtprogramm werden weitere Denkmalengagierte gesucht. Wer im Besitz eines Denkmals ist oder sich in Bamberg oder Umgebung für Denkmale engagiert, ist aufgerufen, sich am diesjährigen Tag des offenen Denkmals zu beteiligen und die entsprechenden Bauten einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Anmeldung erfolgt über den Service-Bereich der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Alle relevanten Informationen sind verfügbar unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/veranstalter. Interessierte aus Bamberg und Umgebung können sich bei Fragen an Michael Krüger und Raymund Schmitz von der Unteren Denkmalschutzbehörde wenden (bauordnungsamt@stadt.bamberg.de, Betreff: Tag des offenen Denkmals).

Auch bundesweit sind alle Engagierten, Vereine und Institutionen eingeladen, ihre Denkmale beim größten Schaufenster der Denkmalpflege zu präsentieren – Anmeldestart ist April. Mehr zum größten Kulturevent Deutschlands online unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offenen Denkmals® kann ganzjährig genutzt werden, um Neues über die DSD zu erfahren. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale, die Teil des größten Kulturevents Deutschlands sind, zu finden sein. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab. Jetzt kostenfrei in den Stores für Android und iOS herunterladen: www.tag-des-offenen-denkmals.de/app
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Sehnsuchtsorte im Süden
Beste Aussichten beim Camping am Bodensee (c) TMBW / Gregor Lengler
 
Sehnsuchtsorte im Süden
Erleben, wo Baden-Württemberg berührt

STUTTGART, Januar 2026 – Märchenhafte Schlösser, moderne Architektur, Lost Places mit Geschichte und spektakuläre Landschaften: Baden-Württemberg bietet eine Vielfalt an Schauplätzen, die das Land zu einer Leinwand für unvergessliche Geschichten machen. 2026 entführt die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) auf eine Reise zu den „Sehnsuchtsorten im Süden“. Den Auftakt für das Themenjahr bildet die Urlaubsmesse CMT, die vom 17. bis 25. Januar in Stuttgart stattfindet.

„Unser Jahresthema ist diesmal so emotional wie individuell“, sagte TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber im Vorfeld der CMT. „Ein Sehnsuchtsort kann alles sein: Für die einen ist es der Lieblings-Urlaubsort der Kindheit, für die anderen ein urbaner Feelgood-Spot oder ein Kraftort im Grünen.“

Der Stuttgarter Fernsehturm ist für viele Einheimische einer dieser besonderen Orte, denn er ist nicht nur ein Aussichtspunkt, der die Landeshauptstadt mit dem Umland verbindet, sondern auch ein Heimatsymbol. Und Gäste erkennen an dem markanten Gebäude, das in diesem Jahr schon seinen 70. Geburtstag feiert, dass sie mitten im Urlaubsland angekommen sind.

Wer dem Trubel der Großstadt entfliehen möchte und sich nach Landidylle sehnt, findet im württembergischen Allgäu beschauliche Dörfer, grüne Wiesen und herzliche Gastgeberinnen, erholt sich beim Glamping am Bodensee oder schöpft beim Streuobstwiesenbaden auf der Schwäbischen Alb neue Kraft.

Für Familien bietet der Schwarzwald eine echte Märchenlandschaft, in der man das Rotkäppchen, die sieben Zwerge oder das Rumpelstilzchen zuhause wähnt. Zwischen hohen Tannen und bemoosten Felsen kann man sich auf die Suche nach ihnen begeben und dabei auch in die Fantasiewelten der regionalen Geschichten eintauchen.

Aktive auf der Suche nach dem Besonderen schließen bei der Freiwilligenarbeit im Markgräfler Weinberg neue Freundschaften mit Einheimischen und Co-Workern aus der ganzen Welt, schnuppern auf dem Lembergturm im Donaubergland Höhenluft oder erkunden in der Laichinger Tiefenhöhle die Unterwelt.

Und Kulturfans sind dazu eingeladen, zum 60. Jubiläum an der Oberschwäbischen Barockstraße eine Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen oder im Garten von Schloss Weikersheim in ein Blumenmeer einzutauchen.

„Bei uns in Baden-Württemberg sind die Möglichkeiten so vielfältig, dass jeder Gast einen ganz besonderen Ort für sich finden kann“, so Christine Schönhuber. „Ganz egal, ob es sich dabei um eine unserer berühmten Sehenswürdigkeiten handelt oder um ein abgelegenes Hideaway.“

INFO:

Zahlreiche Inspirationen zu den Sehnsuchtsorten in Baden-Württemberg liefert das frisch erschienene Urlaubsmagazin „SÜDEN“, das über den Link visit-bw.com/de/broschuerenbestellung kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden kann.

Das Magazin und viele weitere Angebote aus Baden-Württemberg präsentiert die TMBW vom 17. bis 25. Januar auch auf der Stuttgarter Urlaubsmesse CMT in Halle 6 und online unter visit-bw.com.
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Freier Eintritt für alle Menschen, die sich das Wunderland nicht leisten können
 
Freier Eintritt für alle Menschen, die sich das Wunderland nicht leisten können
Gerade startet erneut unsere Aktion im Miniatur Wunderland, bei der alle Menschen kostenlos hereinkommen dürfen, die sich den Eintritt normalerweise nicht leisten können. Wir machen das nun seit vielen Jahren. Und obwohl ich weiß, was kommt – obwohl ich es schon so oft erlebt habe – trifft es mich jedes Mal wieder mit voller Wucht.

Das Prinzip ist unverändert einfach. Vielleicht gerade deshalb so kraftvoll. Jeder Mensch entscheidet für sich selbst, ob er oder sie sich den Eintritt leisten kann. Wir verlangen keinen Nachweis. Keine Erklärung. Keine Rechtfertigung. Wer an einem der ausgewählten Januartage an der Kasse sagt – oder schreibt, oder andeutet – „Ich kann mir das nicht leisten“, bekommt ohne Nachfrage ein Ticket.

Und dann passiert etwas, das man nicht planen kann.

Menschen beginnen zu erzählen. Fast immer.
Manchmal leise, manchmal hastig, manchmal unter Tränen.
Es ist, als würde an dieser Kasse für einen kurzen Moment alles herausbrechen, was sonst keinen Platz hat: Dankbarkeit, Scham, Wut, Traurigkeit, Erschöpfung, Hoffnung.

Da ist die Alleinerziehende, die jeden Euro dreimal umdreht.
Der Rentner, der sagt, dass er früher viel gearbeitet hat – und sich heute kaum noch etwas gönnt.
Die Familie, die gerade eine schwere Krankheit hinter sich hat.
Menschen, die ihren Job verloren haben.
Menschen, die sich vom Staat allein gelassen fühlen.
Menschen, die einfach nur müde sind.

Es ist das Leben. Ungeschönt. Direkt. Pur.

Eine Szene werde ich nie vergessen – und sie steht stellvertretend für hunderte, tausende andere.

Vor ein paar Jahren half ich zufällig selbst an der Kasse aus. Eine Mutter kam mit ihrem kleinen Sohn zu mir. Ganz vorsichtig fragte sie, ob es wirklich stimme, dass sie kostenlos hinein dürften. Als ich „na klar“ sagte und ihnen die Tickets reichte, fingen beide an zu weinen. Einfach so. Die Mutter erzählte mir, dass ihr Sohn zu Weihnachten nur einen einzigen Wunsch gehabt hatte: einmal ins Miniatur Wunderland. Sie konnte ihn ihm nicht erfüllen. Dann hörte sie von unserer Aktion und kam – ohne zu wissen, ob es wirklich klappt. In dem Moment, in dem sie die Tickets in der Hand hielt, fiel alles von ihr ab.

Wir standen da zu dritt. Mit feuchten Augen. So schön. So traurig. So menschlich. Solche Momente erleben wir seit Jahren immer wieder. Und sie hören nicht auf. Im Gegenteil.

Weit über 100.000 Menschen haben wir allein über diese Aktion eingeladen. Und trotzdem begegnet uns jedes Jahr auch das andere Gesicht dieser Zeit: Misstrauen. Ablehnung. Manchmal sogar offener Hass. Besonders schlimm war es 2017. Damals, während der Hochphase der Flüchtlingsbewegung, wurden wir massiv angefeindet, weil wir selbstverständlich auch Geflüchtete eingeladen haben, wenn sie sich den Eintritt nicht leisten konnten. Es gab wüste Beschimpfungen. Drohungen. Briefe, die man nicht vergisst.

Und doch passierte auch damals etwas Ermutigendes: Auf den Hass folgte eine Welle der Solidarität. Stillere Stimmen, aber viele. Es zeigte sich erneut, was wir leider immer wieder beobachten: Angst und Wut sind laut. Menschlichkeit ist oft leise.

Auch dieses Jahr lesen wir wieder Kommentare, die sagen: „Man kann den Menschen doch nicht vertrauen.“ Und jedes Jahr frage ich mich: Stimmt das wirklich? Unsere klare Antwort nach all diesen Jahren lautet: Nein.

Unsere Einschätzung ist, dass sich rund zwei Drittel der Menschen, die das Angebot nutzen, den Eintritt wirklich nicht leisten können. Weitere viele leben so knapp, dass jeder Kinobesuch, jedes Museum, jede Cola eine bewusste Entscheidung ist. Und ja – es gibt auch einen sehr kleinen Anteil, der die Aktion vielleicht ausnutzt. Aber er ist verschwindend gering. Deutlich unter fünf Prozent.

Wir wissen das nicht nur aus Gesprächen an der Kasse, sondern auch aus Zahlen. An diesen Tagen bricht unser Pro-Kopf-Umsatz im Bistro massiv ein. Nicht ein bisschen – sondern deutlich. Das bedeutet: Viele dieser Menschen können sich nicht einmal ein Getränk leisten. Das ist keine Theorie. Das ist Realität.

Und genau deshalb zerreißt es mir jedes Jahr wieder das Herz.
Und genau deshalb erfüllt es mich jedes Jahr wieder mit tiefer Dankbarkeit.

Weil Vertrauen sich lohnt.
Weil Menschlichkeit funktioniert.
Weil Glück wirklich mehr wird, wenn man es teilt.

Ich wünsche mir so sehr, dass diese Aktion nicht etwas Besonderes bleibt. Dass Museen, Theater, Kinos, Tierparks, Freizeitparks – all die Orte, die in ruhigen Zeiten ohnehin Kapazitäten haben – den Mut finden, ähnliche Wege zu gehen. Es kostet weniger, als man denkt. Und es gibt unendlich viel zurück.

Vielleicht ist dieses Jahr wieder ein guter Moment, darüber zu sprechen. Darüber zu schreiben. Es weiterzutragen.

Denn auch wenn ich nichts Neues erzähle:
Es ist leider immer noch nötig.

Von Herzen
Frederik Braun
Miniatur Wunderland Hamburg GmbH

Alle Fakten zur Aktion stehen wie immer online
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Denkmalnetz Bayern klagt gegen Abrisserlaubnis in Thurnau
Thurnau: Gasthof zum weißen Schwanen (c) Harald Stark
 
Denkmalnetz Bayern klagt gegen Abrisserlaubnis in Thurnau
Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Rettung für den ehemaligen Gasthof „Zum Weißen Schwanen“

Mit der Einreichung einer Verbandsklage am 22. Dezember 2025 des Denkmalnetz Bayern (DNB) soll der geplante Abriss des ehemaligen Gasthofs „Zum Weißen Schwanen“ von 1654 verhindert werden. Unterstützt wird die Klage durch die bundesweit tätige private Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Das Anwesen gehört als Einzeldenkmal zu den ältesten Bauten im Denkmalensemble Ortskern Thurnau. Entgegen der offiziellen Begründung der Regierung von Oberfranken ist der ehemalige Gasthof nach der aktuellen Dokumentation im Zusammenhang mit dem geplanten Abriss in gutem baulichen Zustand und birgt wertvolle historische Details und Originalsubstanz. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hatte dem Abriss widersprochen, weder die Kreisheimatpflege noch die Bezirksheimatpflege stimmten dem Abriss zu, Alternativen wurden im Verfahren offenbar nicht geprüft.

Die Begründungen der Regierung von Oberfranken für die Genehmigung des Denkmalabbruchs erscheint daher wahrheitswidrig. Einsturzgefährdet ist aufgrund unterlassener Sicherungsarbeiten lediglich eine Wand der angebauten Scheune. Das bayernweit tätige Denkmalnetz geht davon aus, dass die vorliegende Abrisserlaubnis der Regierung von Oberfranken formell rechtswidrig ist.

Die nun eingereichte Klage soll dem bürgerschaftlichen Engagement vor Ort zunächst Zeit verschaffen. Nur so können die Bedeutung des außerordentlich wertvollen Baudenkmals, ein gut erhaltenes Zeugnis handwerklicher Zimmermannskunst im Denkmalensemble Thurnau, sichtbar gemacht und kreative Lösungen entwickelt werden.
 
 

 
Filmtipp: Sorry, Baby
USA 2025, ab 12 Jahren, 103 Minuten
Regie: Eva Victor
Darsteller: Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi

Agnes kämpft nach einem sexuellen Übegriff mit dem Alltag, der Zeit und der Erinnerung. In all den Jahren steht ihr ihre beste Freundin zur Seite… Ein kluger und unglaublich ehrlicher Blick auf das, was nach dem Schlimmsten kommt – und über lebensrettende Freundschaft. In ruhigen Bildern und mit feinem Gespür für Zwischentöne gibt Regisseurin und Hauptdarstellerin Eva Victor ein Debüt, das in Erinnerung bleibt: witzig, schmerzhaft, tröstlich, aufrüttelnd und zutiefst berührend. Ein wütend-zärtliches Stück Kino, das auf leisen Sohlen nachhallt.

Agnes (Eva Victor), eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – mit der bedingungslosen Unterstützung ihrer guten Freundin Lydie (Naomi Ackie)… Mit SORRY, BABY empfiehlt sich Eva Victor für ihre Regiekarriere – mit einer überraschend souveränen, mutigen Visitenkarte. Die Nachwuchsregisseurin wagt den schmalen Grat zwischen Komödie und Trauma – und gewinnt das riskante Match auf ganzer Linie. Victor interessiert sich nicht für das Spektakel des Schmerzes, sondern für die absurden, ermüdenden, manchmal komisch-bizarren Folgen. Gerade darin liegt die Kraft dieses überaus bemerkenswerten Dramas: Im Banalen, im Lächerlichen, im Unausgesprochenen. Der Humor ist staubtrocken, die Beobachtung skalpellscharf: Die Figuren sind keine einfachen Opfer-Schablonen, sondern widersprüchliche, suchende Menschen. Die Dialoge sind knackig und schlagfertig, die Situationen mal zum Brüllen, mal kaum auszuhalten. Ein Film, der trifft – und hängenbleibt. Ein Indie-Diamant mit Biss und Herz, der Victor unwiderruflich als eine starke neue Stimme des amerikanischen Kinos ausweist.

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
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