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Verschiedenes
FSB: Hornbühl-Ost (c) M.Spiegelhalter | | | | | Hornbühl Ost fertiggestellt | FSB schafft 24 geförderte Wohnungen im Freiburger Osten
• Drei Gebäude in Holzbauweise bezugsfertig
• Städtebaulicher Abschluss des Neubaugebiets
• Nachhaltiger Holzbau mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen und Fassadenbegrünung
Am östlichen Rand Ebnets wurden in den vergangenen 18 Monaten drei Holzhäuser mit 24 öffentlich geförderten Mietwohnungen von der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) errichtet. Vier der erstellten Wohnungen werden im Rahmen des städtischen Programms „Einfach.Gemeinsam.Wohnen“ genutzt. Der neu geschaffene Wohnraum kann im August bezogen werden. Das Bauprojekt zeichnet sich durch hohe ökologische Qualitäten aus: Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen und Fassadenbegrünung. Oberbürgermeister Martin Horn: „Das Projekt umfasst alles, was modernes, zeitgemäßes und nachhaltiges Bauen und Wohnen ausmacht. Mit den neuen Wohnungen schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für Familien und stärken die soziale Vielfalt in der Ortschaft.“
Das Projekt, das die FSB im November 2024 begonnen hatte, setzt die bestehende
Wohnbebauung an der Hornbühlstraße und den Kreuzäckern fort und bildet den städtebaulichen Abschluss des Neubaugebiets Hornbühl Ost. Die Holzbauweise schafft dabei einen besonderen Bezug zur umgebenden Landschaft und fügt sich selbstverständlich in den Ortsrand von Ebnet ein. Das Ensemble mit überwiegend 3- und 4-Zimmer-Wohnungen ist an der Schwarzwaldstraße viergeschossig, die beiden südlichen Häuser Richtung Dreisam weisen eine Dreigeschossigkeit auf. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage organisiert. Das Planungskonzept stammt vom Architekturbüro Harter + Kanzler & Partner aus Freiburg.
Mit Ausnahme der Balkone, der Laubengänge und der Tiefgarage ist das Projekt vollständig aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichtet: Die Fassaden sind aus heimischer Weißtanne, die Wände in Holzrahmenbauweise und die Decken aus Massivholzelementen gefertigt. Erstmalig hat die FSB in einem Neubauvorhaben die Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe realisiert. Das geneigte Satteldach ermöglicht
einen optimierten Ertrag an Solarstrom über Photovoltaikanlagen, die auf den Süddächern montiert sind. Die FSB-Geschäftsführung mit Dr. Magdalena Szablewska und Dr. Matthias Müller kommt daher zu dem Schluss: „Hornbühl Ost steht beispielhaft für unseren Anspruch, bezahlbaren Wohnraum mit hoher ökologischer Qualität zu verbinden. Die konsequente Holzbauweise, die klimafreundliche Energieversorgung und die barrierefreie Ausgestaltung zeigen, wie nachhaltiger Wohnungsbau in Freiburg heute aussehen kann. Das Projekt ist ein weiteres Beispiel unserer Nachhaltigkeits- und Holzbaustrategie.“
Über Laubengänge, außenliegende Treppenhäuser und Aufzüge sind die Häuser barrierefrei zugänglich. Sowohl die Laubengänge als auch die Balkonanlagen werden begrünt. Im Bereich des Innenhofes werden zudem Möglichkeiten für das Gärtnern angeboten. Ergänzt werden die Freianlagen durch attraktive Spielflächen für die Kleinen. Jeder Wohnung ist ein Stellplatz in der Tiefgarage zugeordnet, in der auch 48 Fahrradabstellplätze geschaffen werden. 20 weitere Stellplätze für Fahrräder werden vor den Hauseingängen für Besucherinnen und Besucher eingerichtet. Die Tiefgarage wird weiterhin mit E-Lademöglichkeiten für PKWs vorgerüstet. | | | | | |
| Hängebrücke Blackforestline (c) Schwarzwald Tourismus GmbH / Klaus Hansen | | | | | In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald | | Sie ist 380 Meter lang, 60 Meter hoch und gerade mal etwas über einen Meter breit: Die Hängebrücke „Wildline“ in Bad Wildbad verbindet den Sommerberg mit dem Baumwipfelpfad und bietet spektakuläre Ausblicke über den Schwarzwald. Auch die „Blackforestline“ bei Todtnau fügt sich elegant in die Natur ein: Unter der Hängebrücke kann man den Todtnauer Wasserfall in die Tiefe stürzen sehen. Als neueste Konstruktion lädt ab Mai 2026 die „Neckarline“ in Rottweil in schwindelnde Höhen. Mit ihrer geschwungenen Form eröffnet sie neue Perspektiven auf die älteste Stadt Baden-Württembergs. | | Mehr | | | |
| Klangoase im Mannheimer Luisenpark (c) Luisenpark Mannheim | | | | | Konzert der Bäume: Klangoase im Luisenpark Mannheim | | Erst locken einen die Klänge an, dann lassen sie einen nicht mehr los. Und unweigerlich geht der Blick nach oben, um ihren Ursprung zu entdecken. Die sechs Klangquellen sind jedoch gut in den Bäumen versteckt, die sich über die Ruheinsel im Mannheimer Luisenpark beugen. Von dort aus erfüllen unterschiedliche Klänge des in der Stadt heimischen Komponisten Peter Seiler den Landschaftsgarten. Zarte Geigen, ein melancholisches Klavier, aber auch verschiedene Laute der Natur verzaubern die Ohren der Gäste, die sich auf den Liegen ihren Tagträumen hingeben. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Amt für Soziales am Donnerstag, 9. Juli, geschlossen | | Wegen einer internen Veranstaltung ist das Amt für Soziales in der Fehrenbachallee 12 am Donnerstag, 9. Juli, geschlossen. Dies gilt auch für das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt. Die OASE – Zentrum für wohnungslose Menschen ist davon nicht betroffen. | | | | | |
| Erlangen: Siemens-Areal (c) Weller, Ortskuratorium Erlangen der DSD | | | | | Respektierung des Denkmalschutzes von Siemens-Areal in Erlangen gefordert | DSD fordert Stadt Erlangen zu fachgerechter Überarbeitung der Planung auf
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fordert von der Stadt Erlangen, bei den Planungen für den Umbau des ehemaligen Siemens-Areals die bestehenden denkmalpflegerischen Vorgaben verbindlich einzuhalten und auch den Umgebungsschutz zu berücksichtigen. In einem Schreiben vom 19. Juni 2026 kritisiert die Stiftung insbesondere die geplante Überbauung des denkmalgeschützten Gebäudeteils an der Mozartstraße sowie die vorgesehene Umgestaltung des sogenannten Roten Platzes von 1982. Sie appelliert an die Stadt, die historische Substanz sowie die städtebauliche Bedeutung des Areals bei der weiteren Planung zu sichern.
Nach Auffassung der DSD werden zentrale denkmalfachliche Einwände des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege seit dem zugrunde liegenden Realisierungswettbewerb im Jahr 2022 nicht ausreichend berücksichtigt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz schließt sich diesen fachlichen Einschätzungen des Landesamtes ausdrücklich an. Im international ausgelobten Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, den die Eigentümer des Areals in enger Abstimmung mit der Stadt Erlangen ausgelobt hatten, konnte sich der Entwurf eines Architekturbüros vor Ort durchsetzen.
Positiv bewertet die Stiftung an der Planung, dass das ehemalige Verwaltungshochhaus, der sogenannte Glaspalast, denkmalgerecht saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. Damit bleibt ein prägendes Bauwerk der Nachkriegsmoderne im Stadtbild erhalten, das gemeinsam mit den gegenüberliegenden historischen Bauten zentrale Entwicklungslinien der Unternehmens- und Architekturgeschichte der Firma Siemens sichtbar macht.
Kritisch sieht die DSD hingegen geplante Eingriffe am Hochhauskomplex. Insbesondere die vorgesehene Überbauung eines Seitenflügels würde das charakteristische Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Ensembles erheblich beeinträchtigen. Die für die Architektur der Nachkriegszeit typische Komposition aus Hoch- und Flachbau droht dadurch verloren zu gehen. Zugleich wären aus statischen Gründen erhebliche Eingriffe in die historische Bausubstanz erforderlich.
Auch die geplante Umgestaltung des zentralen Platzbereichs bewertet die Stiftung kritisch. Der Rote Platz ist von wesentlicher Bedeutung für die Wahrnehmung des Hochhauses und die Gesamtwirkung des Ensembles. Er bildet historisch das Zentrum des ehemaligen Siemens-Areals. Sein prägendes Bodenmosaik verweist auf die industrielle Geschichte Erlangens und die einstige Bedeutung der Chipproduktion am Standort. Die vorgesehene Neugestaltung wirft zudem praktische und ökologische Fragen auf, da die geplante Bepflanzung baulich nur eingeschränkt realisierbar erscheint und ein gewachsener Baumbestand aufgegeben werden soll.
Kritisch sieht die Stiftung zudem, dass für zentrale Teile des Ensembles bislang keine abschließenden denkmalfachlichen Untersuchungen vorliegen. Eine verbindliche Bewertung des Denkmalwerts weiterer Gebäude sowie des Platzbereichs müsse vor einer Genehmigung als Grundlage für die weitere Planung erfolgen.
„Wir begrüßen ausdrücklich die geplante denkmalgerechte Sanierung des Glaspalasts. Gerade deshalb ist es wichtig, auch bei den übrigen Teilen des Ensembles die denkmalpflegerischen Anforderungen konsequent zu berücksichtigen. Die vorhandenen Qualitäten des gesamten Areals dürfen nicht vorschnell geschwächt werden“, erklärt Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz betont, dass sie die Revitalisierung des ehemaligen Siemens-Areals ausdrücklich unterstützt. Es muss jedoch eine Planung vorliegen, die sowohl den Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzung als auch den denkmalpflegerischen Belangen dieses für Erlangen bedeutenden Ensembles gerecht wird. | | | | | |
| (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Neue Saunakabine im Vita Classica Saunaparadies eröffnet | BAD KROZINGEN. Im Vita Classica Saunaparadies wurde die bisherige Falunhütte umfassend modernisiert und vergrößert. Nach einer mehrmonatigen Bauphase steht den Gästen nun eine neue, großzügigere Saunakabine zur Verfügung. In die Umgestaltung und Erweiterung wurden insgesamt rund 150.000 Euro investiert.
Die neue Falunhütte wurde als „Raum der Stille“ konzipiert. Klare Linien, harmonische Proportionen und ein bewusst reduziertes Design schaffen eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Im Mittelpunkt steht der Saunaofen als zentrale Wärmequelle und Herzstück des Saunaerlebnisses.
Das Vita Classica Saunaparadies zählt zu den beliebtesten Wellnessangeboten in der Region. Auf drei Ebenen laden insgesamt neun unterschiedliche Saunakabinen sowie ein exklusiver Außenbereich zum Entspannen und Regenerieren ein. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Ruhebereiche, darunter das Japanische Ruhehaus, der Japanische Garten, Wasserbetten im Ruhebereich „Silentio“ sowie ein von Zypressen umsäumtes Sonnendeck. An der Vitalbar können sich die Gäste zudem mit frisch gepressten Säften und leichten Speisen stärken.
Die Falunhütte ist fester Bestandteil des abwechslungsreichen Aufgussprogramms im Saunaparadies. Täglich findet um 19.00 Uhr ein spezieller Falunaufguss statt.
Insgesamt erwartet die Gäste im Vita Classica Saunaparadies ein vielfältiges Aufgussangebot mit Eisaufgüssen in der Aqua Viva Sauna, Walddüften in der Kelo-Sauna, Früchte-Duft-Aufgüssen in der Panoramasauna, Honigaufgüssen in der Honigsauna sowie Klangschalenzeremonien in der Himalaya-Sauna. Regelmäßige Saunaevents mit besonderen Themenaufgüssen und saisonalen Aktionen runden das Angebot ab und machen das Saunieren zu einem besonderen Erlebnis.
Mit der Investition in die neue Falunhütte setzt die Kur und Bäder GmbH ihre Strategie der kontinuierlichen Modernisierung und Qualitätssteigerung fort. | | | | | |
| | | | | | 30 Jahre Konzerthaus Freiburg | Bühne für große Momente und Motor für die Region
Das Konzerthaus Freiburg feiert am 28. Juni 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung hat sich das Haus zu einem der prägenden Orte für Kultur, Begegnung und wirtschaftlichen Austausch in Freiburg und der Region entwickelt. Mit seiner einzigartigen Verbindung aus Konzertsaal und Kongresszentrum steht das Konzerthaus heute exemplarisch für die Vielseitigkeit des Veranstaltungsstandorts Freiburg.
„Seit 30 Jahren ist das Konzerthaus Freiburg ein zentraler Ort, der unsere Stadt verbindet. Es bringt Menschen aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen – und genau das macht seine Stärke aus. Zugleich trägt es wesentlich dazu bei, Freiburg als lebendige, weltoffene und zukunftsorientierte Stadt weit über die Region hinaus sichtbar zu machen“, so Oberbürgermeister Martin Horn.
„Das Konzerthaus ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – es ist ein zentraler Baustein für den Kultur-, Kongress-, und Wirtschaftsstandort Freiburg. Die Verbindung aus kultureller Strahlkraft und wirtschaftlicher Funktion macht seine besondere Stärke aus. Es bringt Menschen, Themen und Ideen zusammen – und genau daraus entsteht nachhaltige Wertschöpfung für die Stadt und die Region“, so FWTM-Geschäftsführer Jens Mohrmann.
Eine Erfolgsgeschichte seit 1996
Was einst ein kontrovers diskutiertes Bauprojekt war, ist heute aus dem städtischen Leben nicht mehr wegzudenken: ein breit akzeptiertes, stark frequentiertes Veranstaltungs- und Kongresszentrum im Herzen Freiburgs. Seit 30 Jahren ist die Resonanz ungebrochen:
Das Konzerthaus zählt über die gesamte Betriebsdauer 5,4 Millionen Besucherinnen und Besucher bei kulturellen Veranstaltungen, Tagungen, Kongressen und Konferenzen sowie zahlreichen gesellschaftlichen Ereignissen und städtischen Anlässen.
Diese breite Nutzung spiegelt den Anspruch wider, den das Konzerthaus von Beginn an verfolgt: ein multifunktionales Haus für alle, das unterschiedlichste Zielgruppen und Formate miteinander verbindet.
Hinter dem Konzerthaus steht ein 30-köpfiges Team der FWTM, (unterstützt von einem Team von 50 Aushilfen, das Veranstaltungen mit großer Professionalität und persönlichem Engagement begleitet – von der ersten Idee bis zum letzten Ton. Diese Kombination aus Erfahrung, Verlässlichkeit und Leidenschaft prägt den Charakter des Hauses und trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei.
Architektur und Gebäudestruktur: flexibel, offen, identitätsstiftend Auch architektonisch steht das Konzerthaus für Vielseitigkeit. Der Bau ist bewusst als offenes, lichtdurchflutetes Gebäude konzipiert und fügt sich zugleich in die umgebende Stadtstruktur ein. Die innenliegenden Räume sind über mehrere Ebenen miteinander verbunden und schaffen eine Atmosphäre, die Begegnung und Austausch fördert.
Im Zentrum steht der große Rolf Böhme Saal, der durch seine variable Technik für unterschiedlichste Formate nutzbar ist. Ergänzt wird er durch den Runden Saal sowie Konferenzräume und großzügige Foyers, die flexibel bespielt werden können – von Empfängen über Ausstellungen bis zu Begleitprogrammen.
„Die flexible Struktur ist der Schlüssel zum Erfolg: Das Haus kann sich immer wieder neu ‚verwandeln‘ – je nach Veranstaltung, Publikum und Anlass“, so FWTM-Abteilungsleiterin Daniela Stobert.
Nutzung: gelebte Vielfalt über drei Jahrzehnte
Die Geschichte des Konzerthauses ist vor allem eine Geschichte der Nutzungsvielfalt:
• Kulturelle Veranstaltungen bilden eine tragende Säule – mit Konzerten, Festivals und Gastspielen internationaler Künstlerinnen und Künstlern sowie der festen Verankerung bedeutender Ensembles.
• Kongresse und Tagungen haben sich früh als zentrale Nutzung etabliert und prägen bis heute das Profil des Hauses als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.
• Gesellschaftliche Veranstaltungen – von Bällen über Empfänge bis hin zu Bürgerveranstaltungen – unterstreichen die Rolle als Ort für die gesamte Stadtgesellschaft.
Signature Highlights aus 30 Jahren Konzerthaus Freiburg
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat das Konzerthaus Freiburg zahlreiche prägende Momente erlebt – von hochkarätigen Konzerten über internationale Kongresse bis hin zu besonderen Ereignissen der Stadtgesellschaft. Dazu zählen unter anderem:
• Das MUNDOLOGIA-Festival – mit ca. 20.000 Gästen die besucherstärkste Veranstaltung pro Jahr. Sie bringt jährlich namhafte Stars wie Markus Lanz, Reinhold Messner, Dr. Bertrand Piccard, Rüdiger Nehberg oder Art Wolfe ins Konzerthaus.
• Viele prominente Künstlerinnen und Künstler, darunter u.a. Helene Fischer, Montserrat Caballé, BAP, Bonnie Tyler, Jamie Cullum, Peter Maffay, Anne-Sophie Mutter und Lang Lang
• Deutsch-Französisches-Gipfeltreffen mit dem französischen Staatspräsident Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder
• Verleihung Deutscher Umweltpreis mit Bundespräsident Johannes Rau
• Wahlkampfveranstaltung der CDU zur Landtagswahl mit Bundeskanzlerin Angela Merkel
• Papstbesuch in Freiburg und Rede von Papst Benedikt XVI. im Konzerthaus
• Spielstätte für die Aboreihen vom Freiburger Barockorchester, Albert Konzerte, Philharmonischem Orchester sowie SWR Symphonieorchester
• Jährliche Neujahrsempfänge der IHK Südlicher Oberrhein und der Stadt Freiburg
Diese Beispiele stehen stellvertretend für die Vielfalt der Veranstaltungen und die besondere Rolle des Konzerthauses als Ort für bedeutende kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Ereignisse.
Impulsgeber für Wirtschaft und Standortentwicklung
Mit dieser Nutzungsmischung ist das Konzerthaus weit mehr als ein Veranstaltungsort: Es wirkt als Impulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Tourismus. Gäste aus dem In- und Ausland, Fachveranstaltungen und Kongresse stärken die regionale Wertschöpfung und tragen dazu bei, Freiburg als attraktiven Standort sichtbar zu machen.
Blick nach vorn
Auch nach 30 Jahren bleibt das Konzerthaus Freiburg ein Ort der Perspektiven: Mit neuen Formaten, starken Partnerschaften und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Infrastruktur stellt sich das Haus den Anforderungen der Zukunft – und bleibt ein zentraler Treffpunkt für Freiburg und die Region. | | | | | |
| In der Wilhelma stehen die Fuchsien in voller Blüte © Wilhelma Stuttgart | | | | | Blütenzauber in der historischen Gewächshauszeile der Wilhelma | Wie tanzende Blütenröcke: Die Fuchsien stehen in voller Pracht
Wer derzeit durch die historische Gewächshauszeile der Wilhelma wandelt, begegnet einem farbenfrohen Schauspiel: Hunderte Fuchsien präsentieren ihre filigranen Blüten in unterschiedlichsten Formen und Farbkombinationen. Mal wirken sie wie kleine Lampions, mal wie kunstvoll geschichtete Ballettröckchen. Von zartem Weiß und Pastellrosa über leuchtendes Karminrot bis hin zu kräftigem Violett reicht die Palette, die Besucherinnen und Besucher noch bis in den Spätsommer hinein bewundern können.
Mit über 600 Pflanzen aus fast 40 Arten und 120 Sorten zeigt die Wilhelma einen eindrucksvollen Ausschnitt aus der Vielfalt einer Pflanzengattung, die seit Jahrhunderten Gartenliebhaber auf der ganzen Welt fasziniert. Die Ausstellung umfasst sowohl bekannte Zuchtsorten mit besonders großen oder gefüllten Blüten als auch einige der oft schlichter wirkenden Wildarten, aus denen die heutige Formenfülle hervorgegangen ist.
Die ursprüngliche Heimat der meisten Fuchsien liegt in den feuchten Bergwäldern Mittel- und Südamerikas. Dort wachsen sie vor allem in kühleren Höhenlagen und werden von Kolibris bestäubt. Die langen, röhrenförmigen Blüten sind perfekt an die geschickten Flugkünstler angepasst, die mit ihren Schnäbeln tief in die Blüten eindringen, um an den Nektar zu gelangen. In ihrer Heimat können manche Fuchsienarten mehrere Meter hohe Sträucher oder sogar kleine Bäume bilden.
Ihren Namen verdankt die Pflanzengattung dem Tübinger Mediziner und Botaniker Leonhart Fuchs (1501–1566), einem der bedeutendsten Pflanzenkundler der Renaissance. Der französische Botaniker Charles Plumier beschrieb die Fuchsie Ende des 17. Jahrhunderts erstmals wissenschaftlich und ehrte mit der Namensgebung den Gelehrten aus Württemberg.
Dass Fuchsien heute zu den beliebtesten Zierpflanzen Europas zählen, ist vor allem ihrer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit zu verdanken. Durch jahrhundertelange Züchtungsarbeit entstanden rund 12.000 Sorten. Einige tragen einfache, elegante Blüten, andere wirken mit ihren mehrfach geschichteten Blütenblättern fast wie kleine Kunstwerke. Für Hobbygärtner gelten Fuchsien als vergleichsweise unkomplizierte Begleiter. Bei ihrer Pflege muss allerdings beachtet werden, dass sie keine starke Sonneneinstrahlung vertragen. Besonders gut gedeihen Fuchsien an hellen, leicht schattigen Standorten. Regelmäßiges Gießen und das Entfernen verblühter Blüten fördern eine lang anhaltende Blüte bis weit in den Herbst hinein. | | | | | |
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