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Verschiedenes
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Neue Saunakabine im Vita Classica Saunaparadies eröffnet | BAD KROZINGEN. Im Vita Classica Saunaparadies wurde die bisherige Falunhütte umfassend modernisiert und vergrößert. Nach einer mehrmonatigen Bauphase steht den Gästen nun eine neue, großzügigere Saunakabine zur Verfügung. In die Umgestaltung und Erweiterung wurden insgesamt rund 150.000 Euro investiert.
Die neue Falunhütte wurde als „Raum der Stille“ konzipiert. Klare Linien, harmonische Proportionen und ein bewusst reduziertes Design schaffen eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Im Mittelpunkt steht der Saunaofen als zentrale Wärmequelle und Herzstück des Saunaerlebnisses.
Das Vita Classica Saunaparadies zählt zu den beliebtesten Wellnessangeboten in der Region. Auf drei Ebenen laden insgesamt neun unterschiedliche Saunakabinen sowie ein exklusiver Außenbereich zum Entspannen und Regenerieren ein. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Ruhebereiche, darunter das Japanische Ruhehaus, der Japanische Garten, Wasserbetten im Ruhebereich „Silentio“ sowie ein von Zypressen umsäumtes Sonnendeck. An der Vitalbar können sich die Gäste zudem mit frisch gepressten Säften und leichten Speisen stärken.
Die Falunhütte ist fester Bestandteil des abwechslungsreichen Aufgussprogramms im Saunaparadies. Täglich findet um 19.00 Uhr ein spezieller Falunaufguss statt.
Insgesamt erwartet die Gäste im Vita Classica Saunaparadies ein vielfältiges Aufgussangebot mit Eisaufgüssen in der Aqua Viva Sauna, Walddüften in der Kelo-Sauna, Früchte-Duft-Aufgüssen in der Panoramasauna, Honigaufgüssen in der Honigsauna sowie Klangschalenzeremonien in der Himalaya-Sauna. Regelmäßige Saunaevents mit besonderen Themenaufgüssen und saisonalen Aktionen runden das Angebot ab und machen das Saunieren zu einem besonderen Erlebnis.
Mit der Investition in die neue Falunhütte setzt die Kur und Bäder GmbH ihre Strategie der kontinuierlichen Modernisierung und Qualitätssteigerung fort. | | | | | |
| | | | | | 30 Jahre Konzerthaus Freiburg | Bühne für große Momente und Motor für die Region
Das Konzerthaus Freiburg feiert am 28. Juni 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung hat sich das Haus zu einem der prägenden Orte für Kultur, Begegnung und wirtschaftlichen Austausch in Freiburg und der Region entwickelt. Mit seiner einzigartigen Verbindung aus Konzertsaal und Kongresszentrum steht das Konzerthaus heute exemplarisch für die Vielseitigkeit des Veranstaltungsstandorts Freiburg.
„Seit 30 Jahren ist das Konzerthaus Freiburg ein zentraler Ort, der unsere Stadt verbindet. Es bringt Menschen aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen – und genau das macht seine Stärke aus. Zugleich trägt es wesentlich dazu bei, Freiburg als lebendige, weltoffene und zukunftsorientierte Stadt weit über die Region hinaus sichtbar zu machen“, so Oberbürgermeister Martin Horn.
„Das Konzerthaus ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – es ist ein zentraler Baustein für den Kultur-, Kongress-, und Wirtschaftsstandort Freiburg. Die Verbindung aus kultureller Strahlkraft und wirtschaftlicher Funktion macht seine besondere Stärke aus. Es bringt Menschen, Themen und Ideen zusammen – und genau daraus entsteht nachhaltige Wertschöpfung für die Stadt und die Region“, so FWTM-Geschäftsführer Jens Mohrmann.
Eine Erfolgsgeschichte seit 1996
Was einst ein kontrovers diskutiertes Bauprojekt war, ist heute aus dem städtischen Leben nicht mehr wegzudenken: ein breit akzeptiertes, stark frequentiertes Veranstaltungs- und Kongresszentrum im Herzen Freiburgs. Seit 30 Jahren ist die Resonanz ungebrochen:
Das Konzerthaus zählt über die gesamte Betriebsdauer 5,4 Millionen Besucherinnen und Besucher bei kulturellen Veranstaltungen, Tagungen, Kongressen und Konferenzen sowie zahlreichen gesellschaftlichen Ereignissen und städtischen Anlässen.
Diese breite Nutzung spiegelt den Anspruch wider, den das Konzerthaus von Beginn an verfolgt: ein multifunktionales Haus für alle, das unterschiedlichste Zielgruppen und Formate miteinander verbindet.
Hinter dem Konzerthaus steht ein 30-köpfiges Team der FWTM, (unterstützt von einem Team von 50 Aushilfen, das Veranstaltungen mit großer Professionalität und persönlichem Engagement begleitet – von der ersten Idee bis zum letzten Ton. Diese Kombination aus Erfahrung, Verlässlichkeit und Leidenschaft prägt den Charakter des Hauses und trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei.
Architektur und Gebäudestruktur: flexibel, offen, identitätsstiftend Auch architektonisch steht das Konzerthaus für Vielseitigkeit. Der Bau ist bewusst als offenes, lichtdurchflutetes Gebäude konzipiert und fügt sich zugleich in die umgebende Stadtstruktur ein. Die innenliegenden Räume sind über mehrere Ebenen miteinander verbunden und schaffen eine Atmosphäre, die Begegnung und Austausch fördert.
Im Zentrum steht der große Rolf Böhme Saal, der durch seine variable Technik für unterschiedlichste Formate nutzbar ist. Ergänzt wird er durch den Runden Saal sowie Konferenzräume und großzügige Foyers, die flexibel bespielt werden können – von Empfängen über Ausstellungen bis zu Begleitprogrammen.
„Die flexible Struktur ist der Schlüssel zum Erfolg: Das Haus kann sich immer wieder neu ‚verwandeln‘ – je nach Veranstaltung, Publikum und Anlass“, so FWTM-Abteilungsleiterin Daniela Stobert.
Nutzung: gelebte Vielfalt über drei Jahrzehnte
Die Geschichte des Konzerthauses ist vor allem eine Geschichte der Nutzungsvielfalt:
• Kulturelle Veranstaltungen bilden eine tragende Säule – mit Konzerten, Festivals und Gastspielen internationaler Künstlerinnen und Künstlern sowie der festen Verankerung bedeutender Ensembles.
• Kongresse und Tagungen haben sich früh als zentrale Nutzung etabliert und prägen bis heute das Profil des Hauses als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.
• Gesellschaftliche Veranstaltungen – von Bällen über Empfänge bis hin zu Bürgerveranstaltungen – unterstreichen die Rolle als Ort für die gesamte Stadtgesellschaft.
Signature Highlights aus 30 Jahren Konzerthaus Freiburg
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat das Konzerthaus Freiburg zahlreiche prägende Momente erlebt – von hochkarätigen Konzerten über internationale Kongresse bis hin zu besonderen Ereignissen der Stadtgesellschaft. Dazu zählen unter anderem:
• Das MUNDOLOGIA-Festival – mit ca. 20.000 Gästen die besucherstärkste Veranstaltung pro Jahr. Sie bringt jährlich namhafte Stars wie Markus Lanz, Reinhold Messner, Dr. Bertrand Piccard, Rüdiger Nehberg oder Art Wolfe ins Konzerthaus.
• Viele prominente Künstlerinnen und Künstler, darunter u.a. Helene Fischer, Montserrat Caballé, BAP, Bonnie Tyler, Jamie Cullum, Peter Maffay, Anne-Sophie Mutter und Lang Lang
• Deutsch-Französisches-Gipfeltreffen mit dem französischen Staatspräsident Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder
• Verleihung Deutscher Umweltpreis mit Bundespräsident Johannes Rau
• Wahlkampfveranstaltung der CDU zur Landtagswahl mit Bundeskanzlerin Angela Merkel
• Papstbesuch in Freiburg und Rede von Papst Benedikt XVI. im Konzerthaus
• Spielstätte für die Aboreihen vom Freiburger Barockorchester, Albert Konzerte, Philharmonischem Orchester sowie SWR Symphonieorchester
• Jährliche Neujahrsempfänge der IHK Südlicher Oberrhein und der Stadt Freiburg
Diese Beispiele stehen stellvertretend für die Vielfalt der Veranstaltungen und die besondere Rolle des Konzerthauses als Ort für bedeutende kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Ereignisse.
Impulsgeber für Wirtschaft und Standortentwicklung
Mit dieser Nutzungsmischung ist das Konzerthaus weit mehr als ein Veranstaltungsort: Es wirkt als Impulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Tourismus. Gäste aus dem In- und Ausland, Fachveranstaltungen und Kongresse stärken die regionale Wertschöpfung und tragen dazu bei, Freiburg als attraktiven Standort sichtbar zu machen.
Blick nach vorn
Auch nach 30 Jahren bleibt das Konzerthaus Freiburg ein Ort der Perspektiven: Mit neuen Formaten, starken Partnerschaften und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Infrastruktur stellt sich das Haus den Anforderungen der Zukunft – und bleibt ein zentraler Treffpunkt für Freiburg und die Region. | | | | | |
| In der Wilhelma stehen die Fuchsien in voller Blüte © Wilhelma Stuttgart | | | | | Blütenzauber in der historischen Gewächshauszeile der Wilhelma | Wie tanzende Blütenröcke: Die Fuchsien stehen in voller Pracht
Wer derzeit durch die historische Gewächshauszeile der Wilhelma wandelt, begegnet einem farbenfrohen Schauspiel: Hunderte Fuchsien präsentieren ihre filigranen Blüten in unterschiedlichsten Formen und Farbkombinationen. Mal wirken sie wie kleine Lampions, mal wie kunstvoll geschichtete Ballettröckchen. Von zartem Weiß und Pastellrosa über leuchtendes Karminrot bis hin zu kräftigem Violett reicht die Palette, die Besucherinnen und Besucher noch bis in den Spätsommer hinein bewundern können.
Mit über 600 Pflanzen aus fast 40 Arten und 120 Sorten zeigt die Wilhelma einen eindrucksvollen Ausschnitt aus der Vielfalt einer Pflanzengattung, die seit Jahrhunderten Gartenliebhaber auf der ganzen Welt fasziniert. Die Ausstellung umfasst sowohl bekannte Zuchtsorten mit besonders großen oder gefüllten Blüten als auch einige der oft schlichter wirkenden Wildarten, aus denen die heutige Formenfülle hervorgegangen ist.
Die ursprüngliche Heimat der meisten Fuchsien liegt in den feuchten Bergwäldern Mittel- und Südamerikas. Dort wachsen sie vor allem in kühleren Höhenlagen und werden von Kolibris bestäubt. Die langen, röhrenförmigen Blüten sind perfekt an die geschickten Flugkünstler angepasst, die mit ihren Schnäbeln tief in die Blüten eindringen, um an den Nektar zu gelangen. In ihrer Heimat können manche Fuchsienarten mehrere Meter hohe Sträucher oder sogar kleine Bäume bilden.
Ihren Namen verdankt die Pflanzengattung dem Tübinger Mediziner und Botaniker Leonhart Fuchs (1501–1566), einem der bedeutendsten Pflanzenkundler der Renaissance. Der französische Botaniker Charles Plumier beschrieb die Fuchsie Ende des 17. Jahrhunderts erstmals wissenschaftlich und ehrte mit der Namensgebung den Gelehrten aus Württemberg.
Dass Fuchsien heute zu den beliebtesten Zierpflanzen Europas zählen, ist vor allem ihrer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit zu verdanken. Durch jahrhundertelange Züchtungsarbeit entstanden rund 12.000 Sorten. Einige tragen einfache, elegante Blüten, andere wirken mit ihren mehrfach geschichteten Blütenblättern fast wie kleine Kunstwerke. Für Hobbygärtner gelten Fuchsien als vergleichsweise unkomplizierte Begleiter. Bei ihrer Pflege muss allerdings beachtet werden, dass sie keine starke Sonneneinstrahlung vertragen. Besonders gut gedeihen Fuchsien an hellen, leicht schattigen Standorten. Regelmäßiges Gießen und das Entfernen verblühter Blüten fördern eine lang anhaltende Blüte bis weit in den Herbst hinein. | | | | | |
| Orangerie des Weikersheimer Schlossgartens (c) TMBW / Isabela Pacini | | | | | GARTENKUNST MIT WEITBLICK | Rund ums Schloss Weikersheim kann man flanieren wie ein Fürst – und kichern wie ein Hofnarr
Unterwegs zu flirrendem Licht, stillen Wegen und dem Duft vergangener Zeiten: Wer am Rand des Marktplatzes von Weikersheim ankommt, ahnt noch nicht, wie weit sich das Schlossareal dahinter erstreckt. Hinter der rückwärtigen Fassade öffnet sich eine barocke Gartenwelt, die mehr ist als reine Kulisse: ein Ort zum Innehalten, Spazieren – und Staunen.
Mit seinen symmetrischen Formen, kunstvollen Hecken und den Orangerien mit Blick ins Taubertal wurde der Garten als Gesamtkunstwerk unter Graf Carl Ludwig (1674–1756) gestaltet. Seine Reisen nach Frankreich und Italien inspirierten sowohl die Architektur als auch das präzise Figurenprogramm. Doch wer hier nur auf barocke Achsen und Proportionen achtet, übersieht den eigentlichen Reiz: die Lebendigkeit des Gartens. Zwischen den Beeten tanzen Schmetterlinge, Bienen summen, und verspielte Details zeigen sich an unerwarteten Stellen.
Eingebettet ins Taubertal liegt das Schloss Weikersheim, umgeben von einer Flusslandschaft mit sanften Hügeln, Weinbergen und alten Obstbäumen. Das Tal wirkt mal weit und offen, mal fast märchenhaft verborgen. Diese Kulisse begleitet den Garten leise – als natürlicher Hintergrund zur barocken Ordnung. Hier trifft gestaltete Pracht auf gewachsene Natur. Im Zentrum steht – zumindest thematisch – die Zwergengalerie: 16 Figuren aus Sandstein, gehauen 1711/12 von Johann Jacob Sommer und seinen Söhnen. Sie stellen karikierte Hofbedienstete dar, Jäger, Hofnarr oder den berüchtigten „Faulpelz“, und sind das einzige vollständig erhaltene Ensemble barocker Gartenzwerge in Deutschland. Ihre humorvolle, volkstümliche Darstellung bildet einen reizvollen Kontrast zu den antiken Klassikern im restlichen Garten. Der Zwergengarten war nicht nur ästhetischer Schmuck, sondern wirkte auch als Spiegel höfischer Rollenbilder – stets mit einem feinen Augenzwinkern. Besucher bleiben oft länger stehen, denn in Mimik, Haltung und Ausdruck der Skulpturen steckt überraschend viel Leben. Trotz ihrer geringen Größe wirken die Figuren sehr präsent, denn sie erzählen mehr über das höfische Leben als so manches monumentale Denkmal.
Apropos barocke Kunst: Im Hauptparterre stehen auch über hundert Sandsteinskulpturen – antike Götter, Planetensymbole und personifizierte Winde, angeordnet rund um den Herkulesbrunnen. Sie stammen aus demselben regionalen Keuper-Stein wie die Zwerge. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Ensemble, das nüchterne Ordnung, Witz und symbolische Pracht gekonnt verbindet.
Ein weiterer Höhepunkt erwartet Besucher im Kastellangarten: Hier findet jährlich eine Fuchsienschau mit über 120 Sorten statt, darunter historische Züchtungen aus dem 19. Jahrhundert. Die Farbpalette der Blüten reicht von Weiß bis Tiefrot. Wer tiefer eintauchen möchte, nimmt an einer Führung teil – etwa mit Katja Bischoff. Mit spürbarer Leidenschaft erklärt sie die historischen Anordnungen der Beete, die Sichtachsen des Gartens und seine verborgenen Feinheiten. Sie weiß, wo der Garten seine Geschichten erzählt – und wann man am besten innehält. Zwischen Figuren, Spiegelungen und Blüten entsteht Raum für Gedanken, für Erinnerungen, für neue Ideen. Oder einfach für einen tiefen Atemzug im Grünen.
Info-Kasten:
Mehr über Schloss und Garten in Weikersheim gibt es hier: schloss-weikersheim.de, weitere Gärten in der Region unter hohenloher-gartennetzwerk.de
zum Bild oben:
Die 300 Jahre alte Orangerie ist ein Highlight des Weikersheimer Schlossgartens
(c) TMBW / Isabela Pacini | | Mehr | | | |
| | | | | | Vorsicht vor Betrugsversuchen | Betrüger geben sich als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten aus
Es ist eine alte Betrugsmasche, aber aktuell wird sie in Baden-Württemberg besonders häufig eingesetzt: In Telefonanrufen geben sich Betrügerinnen und Betrüger als Mitarbeitende der Pflegestützpunkte aus. Damit wollen sie Vertrauen erschleichen, an persönliche Daten gelangen und/oder Betroffene zu unnötigen und kostenpflichtigen Leistungen überreden.
Die Anrufer wirken häufig professionell und vertrauenswürdig. Sie geben vor, im Rahmen der Pflegeberatung tätig zu sein, und bieten vermeintliche Unterstützung bei Anträgen oder Leistungsprüfungen an. Dabei bauen sie gezielt Druck auf und drängen auf schnelle Entscheidungen. Teils wird versucht, kurzfristig Hausbesuche zu vereinbaren – offenbar mit dem Ziel, direkten Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg weist darauf hin, dass ihre Mitarbeitenden nicht unangekündigt anrufen, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge abzuschließen.
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt berät Bürgerinnen und Bürgerkostenfrei und wird ausschließlich auf Initiative der Ratsuchenden tätig. Ein Hausbesuch wird nur in Einzelfällen angeboten – nur auf ausdrücklichen Wunsch und nach vorheriger Terminvereinbarung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte fordern niemals dazu auf, kostenpflichtige Verträge mit ihnen abzuschließen. Auch andere Beratungsstellen, etwa von Wohlfahrtsverbänden und von Pflegediensten, rufen nicht aus Eigeninitiative an und machen keine unangekündigten Hausbesuche.
Sechs Schritte, um sich vor Betrug zu schützen
Machen Sie am Telefon gegenüber Anrufern, die Sie nicht kennen, keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Nennen Sie keine Namen von Angehörigen.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint.
Lehnen Sie Hausbesuche strikt ab. Geben Sie Ihre Anschrift nicht weiter, sofern Sie nicht selbst das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt oder eine vergleichbare Beratungsstelle angerufen und dabei um einen Hausbesuch gebeten haben.
Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zum Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt auf (seniorenbuero@freiburg.de, Tel. 0761 201-3032). Weisen Sie insbesondere ältere oder pflegebedürftige Angehörige oder Nachbarn auf diese Betrugsmasche hin.
Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten oder bereits betroffen sein, wenden Sie sich bitte an die Polizei und informieren Sie Ihren zuständigen Pflegestützpunkt.
Pflegestützpunkte leisten unabhängige und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege. Sie stehen Bürgerinnen und Bürgern als verlässliche Anlaufstelle zur Seite – ohne Druck, ohne versteckte Kosten, immer transparent und unter Wahrung des Datenschutzes. | | | | | |
| Münsterplatz: Ehrenamtl. Kräfte beim Public Viewing (c) M.Franz, DRK-Freiburg | | | | | Bilanz: Hilfsorganisationen bei "Münstersommer Freiburg" | Fußball-WM "dienstlich" noch nicht relevant -
Freiburg/Kirchzarten (drk). Die ehrenamtlichen Kräfte im DRK-Kreisverband Freiburg waren in diesen Tagen wieder stark gefordert bei den Münsterplatzkonzerten in Freiburg. In den kommenden Tagen folgen weitere Veranstaltungen.,
Seit Dienstag bis einschließlich Sonntag, 14. Juni 2026, waren 46 HelferInnen von Maltesern und DRK während des Musik-Veranstaltungsformates Münsterplatzkonzerte auf dem Münsterplatz Freiburg jeweils in den Abendstunden im Einsatz. Dort fanden mehrere Konzerte – unter anderem mit Clueso, SDP oder Sabaton bis hin zum Gottesdienst - unter freiem Himmel statt. Mehrere tausend Besucher waren jeweils vor Ort.
Im Rahmen der Veranstaltungen kam es zu 42 Patientenkontakten, dabei mussten 15 Personen (im Vorjahr 28) vor Ort medizinisch behandelt werden. Transporte in Kliniken gab es in diesem Jahr leider zwei (im Vorjahr 1).
So bilanziert DRK-Gesamteinsatzleiter Matthias Weyand insgesamt knapp 330 Einsatzstunden. Er zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes und dankt den eigesetzten Kräften für deren Engagement in ihrer Freizeit.
Fussball-Fieber
Das erste Spiel mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM am Sonntag war im Bereich des DRK-Kreisverbandes Freiburg "dienstlich" wenig aktuell. Unter anderem in Kirchzarten waren vier Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Zarten-Kirchzarten ehrenamtlich beim dortigen Public Viewing mit dabei. | | | | | |
| Schloss Sigmaringen (c) TMBW / Dietmar Denger | | | | | Märchenhafte Kulisse: Hohenzollernschloss Sigmaringen | | Stolz und prächtig erhebt sich der Stammsitz der Sigmaringer Linie der Hohenzollern über der Donau. Mit seinen vielen Türmchen, Erkern und Toren weckt das heutige Schloss unwillkürlich Erinnerungen an schlummernde Prinzessinnen und mutige Recken. Dieses Potenzial erkannten auch schon nationale und internationale Filmcrews und wählten Deutschlands zweitgrößtes Stadtschloss als Kulisse für diverse Märchen- und Historienfilme. Bei der als Gruppentour angebotenen Ritterführung erobern Kinder zwischen fünf und elf Jahren, verkleidet als Ritter und Burgdame, das Schloss und tauchen in seine Geschichte ein. | | Mehr | | | |
| Burg Meersburg (c) Patrick Muntzinger | | | | | Wehrhafte Festung am See: Burg Meersburg | | Hinter den Mauern der Meersburg am Bodensee verbergen sich mehr als 1.000 Jahre Geschichte. Einer alten Sage nach legte der Merowingerkönig Dagobert im 7. Jahrhundert den Grundstein für den strategisch günstig auf einem Molassefelsen errichteten Stützpunkt. Über die Jahrhunderte lebten und wirkten hier viele Könige, Kaiser und Fürstbischöfe. Die Festung wurde angegriffen und belagert, aber nie bezwungen oder zerstört – ein Alleinstellungsmerkmal, das eine Zeitreise durch verschiedene Epochen möglich macht. Für Kinder gibt es ein Quiz mit Fragen zum Leben auf der Burg. | | Mehr | | | |
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