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Samstag, 27. November 2021
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„Klingende Schönheit“ in München erhält Hilfe
München: Ev.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus Matthias (c) Wagner / DSD
 
„Klingende Schönheit“ in München erhält Hilfe
Der Adventkalender im Monumente-Magazin steht ganz im Zeichen des Orgel-Jahres 2021

2021 konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit Hilfe ihrer Förderer zahlreiche, auch außergewöhnliche Denkmale fördern und retten. Zur Vorweihnachtszeit stellt das Magazin Monumente 24 von ihnen exemplarisch in Form eines Adventskalenders vor. Diese „Denkmale der Sinne“ gehören mit der auf ihnen erklingenden Musik seit 2017 zum Immateriellen Weltkulturerbe. Zudem ist jedes von ihnen – so hat der Deutsche Musikrat mit Hinweis auf die Orgel beschlossen – ein Instrument des Jahres 2021. Hinter den „Kalendertürchen“ also erzählen 24 „Königinnen unter den Instrumenten“, was mit ihnen geschah und wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sie und ihre Schönheit gemeinsam mit den Förderern der Stiftung kontinuierlich bewahrt.

Die auf den Seiten 8 bis 17 der Weihnachts-Ausgabe von Monumente vorgestellten Orgeln repräsentieren die über 140 Orgel-Förderprojekte, die die spendensammelnde Stiftung bisher mit über 220 Vertragsmaßnahmen und rund sieben Millionen Euro förderte. Ein Adventkalender also, der hinter seinen 24 Kalendertürchen „klingendes Kulturgut“ vernehmlich macht, allesamt ein Herzensanliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Eines dieser denkmalgeschützten Instrumente ist die Steinmeyer-Orgel in der St. Matthäuskirche in München in Bayern. Über sie heißt es in der Monumente-Weihnachtsausgabe: „Nach einer langwierigen Restaurierung der bedeutenden Matthäuskirche, sollte auch die Steinmeyer-Orgel von 1955 wieder erklingen. Die DSD unterstützte die denkmalgerechte Instandsetzung des Instrumentes 2016 – der historische Teil wurde nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Dabei blieb der Originalbestand unverändert. Klangliche, stilistische und technische Begrenzungen glichen sich durch sinnvolle Erweiterungen aus.”

Weitere Beispiele: Die Maerz-Orgel in Mariä Heimsuchung im bayerischen Hitzhofen; die Walcker-Orgel in St. Lorenz in Leingarten in Baden-Württemberg, die Rühlmann-Orgel in St. Marien im brandenburgischen Herzberg und die Arp-Schnitger-Orgel in St. Pankratius in Hamburg. Ferner drei hessische Orgeln aus Heidenrod, Gersfeld-Hettenhausen und Niddatal-llbenstadt. Die Buchholz-Orgel in St. Nikolai in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und die Gloger-Orgel in St. Severi in Otterndorf in Niedersachsen sind dabei. Drei Orgeln aus Nordrhein-Westfalen stehen im Fürstlichen Schloss in Detmold, in St. Andreas in Soest-Ostönnen und in St. Kornelius in Aachen. Im Saarland werden genannt die Orgel in St. Michael in Saarbrücken und in der Christuskirche in Blieskastel, in Sachsen die in der Wehrkirche St. Ursula und St. Gallus in Nieder Seifersdorf und in der Villa Weilbach in Gornsdorf, in Sachsen-Anhalt die in der Dorfkirche St. Trinitatis in Huy Aderstadt und in Schleswig-Holstein die im Adeligen Kloster in Preetz und die in der Marienkirche in Kleinwaabs. Schließlich gehören vier thüringische Orgeln dazu, die in St. Peter und Paul in Großenlupnitz, in der Stadtkirche St. Bartholomäus in Pößneck, in der Dorfkirche Oberhain in Saalfeld-Rudolstadt und in der Unterkirche St. Georg in Bad Frankenhausen.
 
 

 
20 Jahre Wohlfühlhaus der Vita Classica Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Das Wohlfühlhaus der Vita Classica feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Rund elf Millionen Mark investierte die Kur und Bäder GmbH im Jahr 2001 in den Umbau des Kurmittelhauses.

Die Eröffnung des Vita Classica-Wohlfühlhauses im März 2001 erwies sich für Bad Krozingenn als entscheidender Schritt, den Gesundheitsstandort für die Zukunft zu sichern. Mit dem neuen Wohlfühlhaus wurde eine Einrichtung geschaffen, die sowohl Therapie und Medizin in Form von Krankengymnastik und Wannenbädern, sanfte Sportarten wie Nordic Walking oder betreute Fitness an Geräten, sowie Kosmetik und moderne Wellness unter einem Dach vereint. Um Gäste mit weiteren attraktiven Angeboten an Bad Krozingen zu binden, wurde das direkt neben der Vita Classica befindliche Kurmittelhaus innerhalb von dreizehn Wochen zu einer modernen Wohlfühlstätte umgebaut.

Nach über 40 Jahren wurde das Kurmittelhaus für rund 11 Millionen Mark durch komfortable und ansprechende Räumlichkeiten auf zwei Etagen ersetzt. Dazu zählt die Erneuerung der Krankengymnastik- und Massageabteilungen. Im oberen Stockwerk wurden dreizehn Behandlungszimmer für Massagen, Physiotherapie und weitere medizinische Behandlungen geschaffen. Hinzu kommt ein weiteres Multifunktionsbecken mit Unterwassermusik für Patienten, Kurgäste und alle Badegäste - das „Musikbecken“. Hier findet regelmäßig Krankengymnastik im warmen Mineral-Thermalwasser statt.

Im Erdgeschoss des Wohlfühlhauses wurde Raum für Fitness, Wellness und Kosmetik geschaffen. Als Ergebnis eines intensiven fachlichen Austausches mit der heutigen japanischen Partnerstadt Taketa entstand eine für die Region einzigartige Besonderheit: das Japanische Bad. Der gesamte Raum wurde nach fernöstlichem Vorbild geschaffen, mit einem 60 Zentimeter tiefen Sitzbadebecken, Natursteinboden, Futon, Sitzecke und Massageliege. Kaum ist man über seine Schwelle getreten, befindet man sich in japanischer Umgebung. Von der Ausstattung des Raumes mit Zedernholz und Quarzitstein, den aus Japan importierten Möbeln, dem Bambusgarten im Innenhof bis zur Badezeremonie ist hier alles original japanisch.

Neben dem Japanischen Bad haben sich drei weitere Private Spa’s etabliert. Gäste genießen Ayurveda-Anwendungen im Indischen Bad oder Hamam-Massagen im Türkischen Bad. Edle Wohlfühlbehandlungen mit Safran und Arganöl kombiniert mit einer Berbermassage sind im Marokkanischen Bad zu erleben. Die vier exklusiven Private Spa’s eignen sich, gerade in Corona-Zeiten, ideal für einen Kurzurlaub. Auf der Suche nach einer kleinen Auszeit vom Alltag begeben sich die Gäste auf die Reise in ein anderes Land und erleben exklusive Entspannungskulturen aus aller Welt – authentisch dem jeweiligen Lande nachempfunden. Hier können Erholungssuchende in kurzer Zeit vollständige Ruhe genießen, in ganz privaten und exklusiven Räumlichkeiten.
 
 

Sein & Schein in der Architektur
Schloss Bruchsal bei Karlsruhe (c) Dieter Göbel / DSD
 
Sein & Schein in der Architektur
Das sind die fünf Gewinnerfotos der Foto-Aktion zum Tag des offenen Denkmals® 2021

Sinnestäuschungen in der Architektur aufdecken und ablichten – dazu rief die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den Tag des offenen Denkmals bundesweit koordiniert, bei der diesjährigen Foto-Aktion „Denkmal-Schnappschuss“ auf. Mit Erfolg: Über 370 Fotos reichten Denkmalfans und Architekturliebhaber ein und präsentieren damit raffinierte Illusionsmalereien, Materialimitate oder erzeugten selbst mit ihrer Kamera augentäuschende Vexierbilder.

„Die Denkmal-Schnappschüsse zeigen eine großartige Bandbreite herausragender Handwerkskunst. Oftmals sind es Schätze wie diese, die ausschlaggebend für den Erhalt historischer Bausubstanz sind“, freut sich DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny über die rege Beteiligung vieler Besucher vom Tag des offenen Denkmals an der Foto-Aktion. Die fünf Gewinnerfotos werden exklusiv in der Februar-Ausgabe der „Monumente, dem Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ präsentiert.

Besonders beeindruckt war die DSD-Jury von Dieter Göbels (68) Fassadenfotografie des Schlosses Bruchsal (BW): So ist aus der Ferne kaum auszumachen, bei welchen Bauelementen es sich um plastischen Dekor oder illusionistische Malerei handelt.

Eine Art Erinnerungsfoto stellt Marlies Knotts (67) Schnappschuss dar: Die Kirche St. Albanus und Leonhardus (NRW) erinnert als einsames Denkmal an den Ort Manheim, der dem Tagebau Hambach zum Opfer fiel.

Handwerkliche Details betrachtete der jüngste Gewinner Lion Bracher (9) und erinnert daran, dass kunstvolle Schnitzerei, wie die eines Fachwerkhauses in Kronenberg (HE), ständiger Witterung ausgesetzt und damit vergänglich ist.

Rolf Meyers (68) Fotografie gleicht einem Suchbild, denn an der Fassade vom Schloss Wolfenbüttel (NI) ist nichts, wie es zunächst erscheint: Farbschichten überdecken den einfachen Fachwerkbau ebenso wie den hölzernen Kern der Säulen und das aufgemalte Fenster dient mehr der Fassadengestaltung als einer Lichtzufuhr.

110 Stufen stieg Christiane Rosenmeier (64) am Tag des offenen Denkmals für ihren Schnappschuss hinauf und fotografierte den Innenraum des Dessau-Roßlauer Wasserturms (ST) aus der Vogelperspektive, wodurch sie die Dreidimensionalität des Bauwerks geradezu auflöst.

Alle Gewinnerfotos sind mit den persönlichen Eindrücken der Fotografen ab sofort online einzusehen unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/fotoaktion

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
 
 

 
Baufinanzierung: Wenig Eigenkapital – hohe Zinsen
Eine Immobilie lässt sich heutzutage wegen des niedrigen Zinsniveaus fast vollständig auf Kredit finanzieren. Das ist aber teuer. Denn Banken verlangen für den Immobilienkredit hohe Aufschläge, wenn die Kunden wenig Eigenkapital mitbringen. Wieviel sich bei der Immobilienfinanzierung sparen lässt, wenn etwas mehr Eigenkapital eingesetzt wird als geplant, zeigt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest. Denn die letzten fünf oder zehn Prozent der Finanzierung sind die teuersten.

Banken kalkulieren ihre Zinsaufschläge sehr unterschiedlich, doch die Experten von Finanztest haben bei ihren Berechnungen eine eindeutige Tendenz festgestellt: Sobald der Kredit 90 Prozent des Kaufpreises übersteigt, springt der Zinssatz bei den meisten Banken deutlich nach oben. Deshalb lohnt es sich, wenigstens so viel Eigenkapital zu mobilisieren, um den Kredit auf die 90– oder zumindest 95-Prozent-Marke zu drücken.

Anschaulich wird das am Beispiel einer 400.000 Euro teuren Immobilie. Kann der Käufer seinen Kreditbedarf von 370.000 Euro um 10.000 Euro verringern, so dass er nur noch eine 90-Prozent-Finanzierung benötigt, bringt ihm das bei einer 15-jährigen Zinsbindung bei den von Finanztest untersuchten Banken oft eine Zinsersparnis zwischen 12.000 und 31.000 Euro.

Vielen Immobilienkäufern ist gar nicht bewusst, dass sie ein Mangel an Eigenkapital teuer zu stehen kommt. Die Berechnungen von Finanztest zeigen: Auf den Kreditanteil, der 90 Prozent des Kaufpreises übersteigt, zahlen sie mitunter Zinsen von sieben, zehn oder fünfzehn Prozent. Das ist vergleichbar mit den Zinsen eines Dispokredits, also der teuersten aller Kreditformen.

Den ausführlichen Artikel „Baufinanzierung mit wenig Eigenkapital“ erhalten Sie in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/baufi-tipps.
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Steuererklärung 2021/2022
 
Steuererklärung 2021/2022
Hilfestellung für Arbeitnehmer, Beamte, Rentner und Pensionäre

Der November ist für viele die Zeit für einen ganz besonderen Sport: Steuern sparen. Jedes Jahr wieder entflammt der Ehrgeiz, dem Staat möglichst wenig zu schenken. Und wie in jedem Jahr liefert die Stiftung Warentest mit ihren Steuerratgebern die frischesten Empfehlungen für die perfekt ausgefüllte Steuererklärung: Einmal für Angestellte und Beamte, einmal für alle, die schon im Ruhestand sind. Jedes Buch kostet 14,90 Euro, und jedes enthält auch den aktuellen Leitfaden für Elster.

Steuern sparen und mehr Rente rausholen: Das geht. Rund ein Drittel aller Rentner und Rentnerinnen muss eine Steuererklärung abgeben sowie alle Angestellten. Die beiden neuen Ratgeber der Stiftung Warentest fassen für diese beiden Gruppen in bewährt übersichtlicher Darstellung und verständlich erklärt alles zusammen, was dieses Jahr ansteht. Dazu gehören die klassischen wie auch einige neue Posten, etwa die steuerlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Weiter gibt es im Kurzüberblick die wichtigsten Änderungen 2021 und umfangreiche Hilfestellungen zur Nutzung der Steuersoftware Elster. Anhand vieler Beispielfälle und -berechnungen wird es den Steuerzahlenden leicht gemacht, sich durch die Formulare zu arbeiten. Klare Handlungsempfehlungen und viele Schritt-für-Schritt-Beispiele machen die Steuererklärung zu einer machbaren Angelegenheit, bei der für die meisten immer noch ein Plus herauskommt. Berufstätige können beispielsweise auch Riesterverträge, Versicherungsbeiträge oder Pflegeleistungen von der Steuer absetzen: 1.000 Euro bekommen sie im Schnitt zurück, so Autorin Isabell Pohlmann.

Steuererklärung 2021/2022 Arbeitnehmer, Beamte hat nachhaltig in Deutschland produzierte 272 Seiten und ist ab dem 16. November 2021 für 14,90 Euro im Handel erhältlich. Es kann online bestellt werden unter www.test.de/arbeitnehmersteuern.

Steuererklärung 2021/2022 Rentner, Pensionäre hat nachhaltig in Deutschland produzierte 224 Seiten und ist ab dem 16. November 2021 für 14,90 Euro im Handel erhältlich. Es kann online bestellt werden unter www.test.de/rentnersteuern.
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Wertpapierdepots: Depotumzug kann Tausende Euro sparen
Ein Umzug des Depots für Wertpapiere kann auf Dauer Tausende Euro bringen. Finanztest hat die Konditionen von 37 Filial-, Direktbanken und Onlinebrokern untersucht. Die Preisunterschiede sind enorm und betragen je nach Kategorie und Modelldepot teilweise mehr als 600 Euro pro Jahr.

Beratung hat ihren Preis. Am teuersten sind in der Regel Filialbanken. Die meisten verlangen Mindestpreise für jede Order, die sich vor allem bei kleinen Orders stark bemerkbar machen. Verwahrentgelte gehen vor allem bei großen Depotvolumen ins Geld. Die günstigste Filialbank ist die Santander Consumer Bank. Als einzige Filialbank kann sie bei Onlineorders sogar mit den untersuchten Direktbanken mithalten.

Das günstigste Onlinedepot mit einer großen Auswahl an Handelsplätzen bietet der Smartbroker. Kunden sollten hier aber keine hohen Summen auf dem Verrechnungskonto parken, um Strafzinsen zu vermeiden. Auch Flatex und Onvista sind günstig.

Untersucht hat Finanztest auch vier Neobroker wie Trade Republic, die vor allem auf den Handel mit dem Smartphone setzen. Sie bestechen durch unschlagbar günstige Orderkosten, teilweise sind diese sogar kostenlos. Alle vier Neobroker sind empfehlenswert. Nachteil dieser Anbieter: Die Anzahl der Börsenplätze, ETF und ETF-Sparpläne ist begrenzt. Für Kunden, die nur gängige Aktien und ETF kaufen, eignen sich die Broker aber gut.

Die vollständigen Tests finden sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und sind online unter www.test.de/depots und www.test.de/neobroker abrufbar.
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Hilfe für 24 „klingende Schönheiten“
Der Adventkalender im Monumente-Magazin steht ganz im Zeichen des Orgel-Jahres 2021

2021 konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit Hilfe ihrer Förderer zahlreiche, auch außergewöhnliche Denkmale fördern und retten. Zur Vorweihnachtszeit stellt das Magazin Monumente 24 von ihnen exemplarisch in Form eines Adventskalenders vor. Diese „Denkmale der Sinne“ gehören mit der auf ihnen erklingenden Musik seit 2017 zum Immateriellen Weltkulturerbe. Zudem ist jedes von ihnen – so hat der Deutsche Musikrat mit Hinweis auf die Orgel beschlossen – ein Instrument des Jahres 2021. Hinter 24 „Kalendertürchen“ also erzählen 24 Orgeln, „Königinnen unter den Instrumenten“, was mit ihnen geschah und wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sie und ihre Schönheit gemeinsam mit den Förderern der Stiftung kontinuierlich bewahrt. Die 24 auf den Seiten 8 bis 17 der Weihnachts-Ausgabe von Monumente vorgestellten Orgeln repräsentieren die über 140 Orgel-Förderprojekte, die die spendensammelnde Stiftung bisher mit über 220 Vertragsmaßnahmen und rund 7 Millionen Euro förderte. Ein Adventkalender also, der hinter seinen 24 Kalendertürchen „klingendes Kulturgut“ vernehmlich macht, allesamt ein Herzensanliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

In kurzen Artikel mit wenigen Zeilen werden vorgestellt die Maerz-Orgel in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung im bayerischen Hitzhofen und die Steinmeyer-Orgel in St. Matthäus in München sowie die Walcker-Orgel in St. Lorenz in Leingarten Großgartach in Baden-Württemberg. Dazu gehören auch die Rühlmann-Orgel in St. Marien im brandenburgischen Herzberg und die Arp-Schnitger-Orgel in St. Pankratius in Hamburg. Die drei hessischen Orgeln stehen in der Odilienkirche in Heidenrod, in der Dorfkirche St. Georg in Gersfeld-Hettenhausen und in St. Petrus und Paulus in Niddatal-llbenstadt. Die Buchholz-Orgel in der St. Nikolai-Kirche in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und die Gloger-Orgel in St. Severi in Otterndorf in Niedersachsen sind zwei weitere Beispiele. Drei Orgeln kommen aus Nordrhein-Westfalen, die Aeolian-Orgel im Fürstlichen Schloss in Detmold, die gotisch-barocke Orgel in St. Andreas in Soest-Ostönnen und die Stahlhuth-Orgel in St. Kornelius in Aachen. Im Saarland kommen die Späth-Orgel in St. Michael in Saarbrücken und die Walcker-Orgel in der Christuskirche in Blieskastel in den Blick, aus Sachsen die Buckow-Orgel in der Wehrkirche St. Ursula und St. Gallus in Nieder Seifersdorf sowie die Welte-Philharmonie-Orgel in der Villa Weilbach in Gornsdorf, aus Sachsen-Anhalt schließlich die barocke Orgel in der Dorfkirche St. Trinitatis in Huy Aderstadt. Die Klosterorgel im Adeligen Kloster in Preetz und die Orgel in der Marienkirche in Kleinwaabs verweisen auf Förderprojekte in Schleswig-Holstein und die Emil-Heerwagen-Orgel in St. Peter und Paul im Großenlupnitz, die Kreutzbach-Jehmlich-Orgel in der Stadtkirche St. Bartholomäus in Pößneck, die Schulze-Orgel in der Dorfkirche Oberhain in Saalfeld-Rudolstadt und die Strobel-Orgel in der Unterkirche St. Georg in Bad Frankenhausen lassen den kostbaren Denkmalbestand in Thüringen ahnen.
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Rürup-Rente: Für die Rendite sorgt der Staat
Mit einem Rürup-Vertrag können Selbstständige fürs Alter vorsorgen. Der große Vorteil dieser Basisrente ist die steuerliche Förderung, von der jedoch nur Gutverdiener wirklich profitieren. Diese Förderung ist zwar in den letzten Jahren besser geworden, die Versicherungsprodukte aber leider nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung von Rürup-Rentenprodukten, den klassischen Versicherungen und den fondsgebundenen Versicherungen. Diese erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Finanztest hat die Versicherungsprodukte unterschiedlicher Anbieter in verschiedenen Varianten geprüft. Trotz der staatlichen Förderung sind leider einige Anbieter nicht transparent. Viele Versicherer wollten ihre Tarife nicht offenlegen. Bei der klassischen Versicherung wurden in dem Prüfpunkt Anlageerfolg Bewertungen zwischen sehr gut (HanseMerkur) und mangelhaft (Alte Leipziger) vergeben. Auch die Allianz schneidet bei diesem Prüfpunkt sehr gut ab. Bei Transparenz und Flexibilität ist die Allianz jedoch nur befriedigend. Darüber hinaus hat sie die niedrigste Garantierente im Test.

Mit den fondsgebundenen Rentenversicherungen können Sparer und Sparerinnen von den Chancen der Aktienmärkte profitieren. Sogenannte Fondspolicen erlauben es, die Geldanlage mit Fonds selbst zu steuern. Ermöglichen die Versicherer das kostengünstig, kann es eine sinnvolle Altersvorsorge sein. Doch der Test von 16 Rürup-Fondspolicen zeigt ein gravierendes Problem: Die Angebote sind deutlich zu teuer. Zu viel Geld der Beiträge landet beim Versicherer und nicht in den Fonds der Kunden.

Der ausführliche Test zum Thema Rürup-Rente erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest oder online unter www.test.de/ruerup.
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