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Dienstag, 10. März 2026
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Verschiedenes

Frühlingserwachen im Kurpark
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Frühlingserwachen im Kurpark
Saisoneröffnung am See

BAD KROZINGEN. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kehrt das Leben in den Kurpark zurück: Am Samstag, den 14. März 2026, öffnet die Freizeitanlage am See wieder ihre Tore. Ob sportliche Herausforderung beim Übungsgolf, Action auf dem Abenteuerspielplatz oder italienischer Kaffeegenuss – die Anlage bietet abwechslungsreiche Erlebnisse für die ganze Familie.

Die 14-Bahnen-Übungsgolf-Anlage bietet auf hochwertigem Kunstrasen eine spannende Mischung aus klassischem Golf und Minigolf.

Ergänzt wird das sportliche Angebot durch einen DiscGolf-Parcours mit 9 Bahnen (Verleih vor Ort). Währenddessen bietet der Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz, Kletterparcours und Seilbahn jede Menge Action für Kinder.

Im „Café am See“ erwartet die Gäste italienisches Flair: Spezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachte Kuchen, Eis und kleine Snacks laden zur Pause ein. WellnessLiegen und eine Aussichtsplattform mit Blick auf das Treiben am See bieten zudem ideale Plätze zum Entspannen. Die Location kann auch für private Feiern oder Firmenevents gebucht werden.

Die Anlage ist wetterabhängig geöffnet (letzte Schlägerausgabe 60 Min. vor Schließung). Kostenlose Parkplätze stehen an der Vita Classica und am Kurhaus zur Verfügung, verbunden mit einem kurzen Spaziergang durch den Park.

Aktuelle Preise sowie weitere Informationen finden Sie jederzeit auf unserer Homepage. Die jeweils gültigen Öffnungszeiten sind tagesaktuell auf unserer Homepage sowie über Google abrufbar.

Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen im Kurgebiet, unter Telefon: 07633/4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Stichprobenhafte Erfassung von Tieren, Pflanzen und Biotopen
Von März bis Ende November lässt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Tiere, Pflanzen und Biotope im Stadtkreis Freiburg erfassen. Die Untersuchungen finden stichprobenartig auf zufällig ausgewählten Flächen statt. Ziel ist es, die Entwicklung von Lebensräumen sowie von Tier- und Pflanzenarten langfristig zu beobachten. Die Ergebnisse fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein.

Die Untersuchungen sind Teil eines europaweiten Naturschutzmonitorings. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind verpflichtet, den Zustand geschützter Tier- und Pflanzenarten regelmäßig zu erfassen und an die EU zu berichten. Die in Baden-Württemberg erhobenen Daten leisten hierzu einen Beitrag und fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein (beispielsweise in den FFH-Bericht 2031). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gibt die Gesamtzahl der Stichproben und ihre Verteilung auf die Bundesländer vor.

Die beauftragten Fachpersonen dürfen gemäß § 52 NatSchG Grundstücke im Außenbereich auch ohne vorherige Anmeldung betreten. Fest umzäunte Privatgärten sind davon ausgenommen. Alle Kartierenden können sich ausweisen, es werden keine dauerhaften Markierungen angebracht und sämtliche Daten anonym ausgewertet. Der Zeitpunkt der Erfassung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Arten oder Lebensräume und wird stark von den aktuellen Wetterbedingungen beeinflusst.

Weitere Informationen zu den FFH-Richtlinien sowie deren Umsetzung in Baden-Württemberg gibt es online.
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Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof
FSB: Breisacher Hof (c) M.Spiegelhalter
 
Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof
Moderner Wohnraum in historischem Ambiente

• Erste zwei Kasernengebäude energetisch und baulich auf modernstem Stand
• Zahl der Wohnungen durch Grundrissanpassung auf 56 erhöht
• Alle Wohnungen barrierefrei erreichbar; Förderung schafft stabil bezahlbare Mieten
• Wichtiger Meilenstein der Quartiersentwicklung

Mit der erfolgreichen Fertigstellung der Gebäude Elsässer Straße 2f und 2g markiert die Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI) einen ersten Meilenstein bei der Quartiersentwicklung im historischen Breisacher Hof. Die denkmalähnlichen Kasernengebäude aus der Kaiserzeit wurden in einer umfassenden Kernsanierung technisch und energetisch vollständig erneuert unter Wahrung der historischen Charakteristik der Gebäude. Möglich wurden die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durch das Fördermittelprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit unterstützenden Finanzmitteln von Bund, Land und Stadt Freiburg.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte bei einer Besichtigung die Bedeutung der FSISanierung des Breisacher Hofs: „Mit der Fertigstellung der Gebäude an der Elsässer Straße 2f/g setzen wir ein starkes Zeichen für eine sozial gerechte und zugleich identitätsstiftende Quartiersentwicklung. Hier entsteht moderner Wohnraum, der den historischen Charakter bewahrt und zugleich zeigt, wie verantwortungsvolle Quartiersentwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann.“ Er verwies neben den Sanierungs- und Neubau-Maßnahmen der FSI und FSB im Gesamtquartier auch auf den städtischen Umbau des Sozial- und Jugendzentrums und der Kindertagesstätte sowie auf die Umgestaltung und Aufwertung des Kinderspielplatzes durch die Stadt Freiburg in der Quartiersmitte.

Die Gebäude 2f/g gehören zu einem Ensemble von sieben ehemaligen Kasernengebäuden rund um den ehemaligen Exerzierplatz. Sie weisen einen denkmalähnlichen Charakter auf und prägen das Quartier städtebaulich. Ein zentraler Baustein der Modernisierung war die umfassende energetische Ertüchtigung dieser Gebäude im ersten Bauabschnitt. Dazu gehören: Einbau einer zentralen Fernwärmeversorgung zur klimafreundlichen Wärmebereitstellung, Wärmedämmung der Keller- und Speicherdecken, innenseitige Dämmung der Außenwände, dreifach verglaste Holzfenster sowie neue haustechnische Installationen. Mit diesen Maßnahmen erreicht das Gebäude den Energiestandard KfW 85.

Auch die Verbesserung der Zugänglichkeit spielte eine wichtige Rolle: Neue barrierefreie Wohnmöglichkeiten wurden geschaffen – soweit es die historischen Gebäudestrukturen zuließen. Über eine Aufzugsanlage und vorgestellte Laubengänge sind jetzt alle Wohnungen barrierefrei erreichbar. Die Wohnungen erhielten erstmalig Balkone sowie neue Bäder und Duschen, wodurch sich der Wohnkomfort deutlich erhöht. Durch die Veränderung der Grundrisse sowie den Ausbau der Dachstühle konnte die Wohnfläche erweitert, die Zahl der Wohnungen von 52 auf 56 erhöht und der Bedarf an kleineren Wohneinheiten im Quartier berücksichtigt werden. Die Sanierung erfolgte mit großer Sensibilität für die gewachsenen sozialen Strukturen und stellte aufgrund des Alters der Bausubstanz und der Vielzahl notwendiger Maßnahmen eine besondere Herausforderung dar.

Baubürgermeister Martin Haag sagte anerkennend: „Die Sanierung dieser denkmalähnlichen Gebäude ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie anspruchsvolle Bestandserneuerung gelingt: technisch, energetisch und architektonisch auf der Höhe der Zeit – und dennoch sensibel im Umgang mit der gewachsenen Struktur des Breisacher Hofs.“

Dr. Magdalena Szablewska, technische Geschäftsführerin der FSB stellt heraus: „Dank all der energetischen Maßnahmen gelingt es, den Energiebedarf und die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzstrategie FSB 2030 und unterstützt die städtischen Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wir nehmen jetzt die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt mit in die bevorstehenden Arbeiten an den nächsten Gebäuden.“ Im zweiten Bauabschnitt wird das Gebäude 2e an der Südostseite des Gebiets Richtung Bahnlinie saniert, anschließend werden sukzessive die vier Gebäude Richtung Elsässer Straße umgebaut. Das gesamte Sanierungsgebiet umfasst sieben Gebäude mit insgesamt 139 Wohnungen. Bereits 2021 wurden 59 neue geförderte Wohnungen in einem Neubau errichtet, um die Umzüge im Wohngebiet zu ermöglichen. Aktuell entstehen weitere 43 Eigentumswohnungen im Quartier.

Umzugsmanagement und stabile Mieten
Da diese umfangreichen Sanierungen nicht im bewohnten Zustand durchgeführt werden können, wurden die Mieterinnen und Mieter frühzeitig einbezogen, individuell beraten und finanziell unterstützt. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhielten eine geeignete Ersatzwohnung und die Möglichkeit in die unmittelbar angrenzenden neuen geförderten Wohnungen umzuziehen. Nach Fertigstellung des ersten Sanierungsabschnitts der Gebäude 2f/g können die Mietenden des zweiten Bauabschnitts 2e in die sanierten Wohnungen umziehen.

Eine zentrale Rolle spielt das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ auch für die Mieterinnen und Mieter, erklärt Dr. Matthias Müller, kaufmännischer Geschäftsführer der FSB: „Durch die Förderung von Bund, Land und Kommune ist dieses Sanierungsprojekt überhaupt erst möglich geworden. Dadurch können die Mieten auch nach der Modernisierung auf einem bezahlbaren Niveau gehalten werden, nämlich deutlich unter dem Mietspiegel. So bleibt der Breisacher Hof ein Wohnort für Menschen mit unterschiedlichen Einkommen und Lebenssituationen.“
 
 

 
120 grüne Stühle kehren zurück in die Freiburger Innenstadt
In den anhaltend sonnigen Tagen werden am Freitag, 6. März, erneut die 120 beliebten grünen Stühle aufgestellt. Die mobilen Sitzgelegenheiten laden Besucherinnen und Besucher der Freiburger Innenstadt dazu ein, die frühlingshaften Atmosphäre zu genießen.

In diesem Jahr sind die grünen Stühle an fünf Innenstadtstandorten zu finden:

• Fahnenbergplatz
• Colombipark
• Oberlinden
• Bereich vor der Stadtbibliothek
• Adelhauserplatz

Zusätzlich werden erneut einige Stühle auf dem Stühlinger Kirchplatz aufgestellt.

Die grünen Stühle haben sich in den vergangenen Jahren als beliebtes Angebot etabliert und tragen auch 2026 wieder zu einer lebendigen, entspannten und einladenden Innenstadtatmosphäre bei.
 
 

Vogelwelten Loriversum und Amazonien eröffnen Gründonnerstag
Blaukehlaras - die ersten Bewohner von Amazonien sind eingezogen (c) Zoo Leipzig
 
Vogelwelten Loriversum und Amazonien eröffnen Gründonnerstag
Noch 4 Wochen, dann wird es farbenprächtig im Zoo Leipzig

Farbenprächtiger und klangvoller Auftakt zu Ostern: Am 2. April eröffnen mit „Loriversum“ und „Amazonien“ zwei neue, begehbare Vogelwelten, in denen die faszinierende Vogelwelt Asiens und Südamerikas unmittelbar zu erleben ist. Die neuen Vogelwelten befinden sich im zentralen Bereich des Zoos anstelle der ehemaligen Sittich-, Pinguin- und Bartaffenablage. Sie fügen sich nahtlos in das Gesamtkonzept des „Zoo der Zukunft“ ein. Als verbindendes Element werden sie zukünftig einen Übergang zwischen den geplanten Asiatischen Inselwelten und der Erlebniswelt Südamerika bilden.

Bereits heute sind mit den Grünflügelaras, Blaukehlaras und Jamaikaamazonen die ersten Bewohner in die südamerikanische Voliere „Amazonien“ in die rückwärtigen Bereiche eingezogen. In den kommenden Tagen folgen die Forstenloris als Leitvogelart des „Loriversums“ sowie weitere asiatische und südamerikanische Vogelarten, die schrittweise an ihr neues Revier und die Außenvolieren gewöhnt.

„Wir sind schon heute sehr gespannt, wie die neugierigen Aras ihre neue Umgebung annehmen und welche eindrucksvolle Klangkulisse entstehen wird, wenn bis zu 100 Forstenloris das Loriversum mit Leben füllen. Beide Leitvogelarten sind bekannt dafür, dass sie sich auch akustisch bemerkbar machen“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Der Zoo Leipzig blickt auf eine lange Tradition in der Haltung unterschiedlicher Papageienarten zurück und setzt mit den neuen Volieren ein starkes Zeichen für eine zeitgemäße und naturnahe Vogelhaltung. Besucherinnen und Besucher haben künftig die Möglichkeit, die Tiere in großzügigen, naturnah gestalteten Lebensräumen aus nächster Nähe zu beobachten – ein intensives Naturerlebnis für alle Sinne.

Die Eröffnung der Vogelwelten bildet gleichzeitig auch den Auftakt in das Osterwochenende und die sich anschließenden Osterferien. Zahlreiche Aktionen rund um die neuen Volieren flankieren den Zoobesuch in diesem Zeitraum.

Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor
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Stadt trauert um Altstadträtin Margot Queitsch
Langjährige SPD-Stadträtin im Alter von 79 Jahren verstorben

Die Stadt Freiburg und der Gemeinderat trauern um Margot Queitsch. Die langjährige Stadträtin ist am 18. Februar im Alter von 79 Jahren verstorben.

Margot Queitsch gehörte dem Freiburger Gemeinderat von Juni 1980 bis 2019 ununterbrochen an. Über acht Wahlperioden hinweg prägte sie die Kommunalpolitik der Stadt entscheidend mit. Von 1990 bis 1999 war sie Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion. Mit ihrer großen Erfahrung, klaren Haltung und beharrlichen Arbeitsweise genoss sie über Fraktionsgrenzen hinweg Anerkennung und Respekt.

Inhaltliche Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit lagen insbesondere in der Bildungs-, Familien-, Jugend- und Sozialpolitik. Als langjähriges Mitglied zahlreicher Ausschüsse – darunter Haupt-, Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe-, Schul- und Sportausschuss – setzte sie sich mit Nachdruck für die Belange von Familien, Kindern und Jugendlichen ein. Auch die Förderung des Sports sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum waren ihr wichtige Anliegen.

Neben ihrem kommunalpolitischen Engagement war Margot Queitsch von 2001 bis 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Auch dort vertrat sie engagiert die Interessen Freiburgs.

Für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Stadt Freiburg wurde ihr 2019 das Goldene Stadtsiegel verliehen.

Darüber hinaus war sie viele Jahre ehrenamtlich aktiv, unter anderem als Vorsitzende des Kinder- und Jugendtreffs Haslach sowie in verschiedenen Freiburger Sportvereinen. Ihr Engagement war stets eng mit den Anliegen der Menschen vor Ort verbunden.

Mit Margot Queitsch verliert die Stadt Freiburg eine prägende Persönlichkeit der Kommunalpolitik, die sich über Jahrzehnte mit großer Leidenschaft und Ausdauer für das Gemeinwohl eingesetzt hat.
 
 

 
Höhere Effizienz und mehr Verkehrssicherheit
Freiburg testet Scan-Fahrzeug zur digitalen Parkraumkontrolle

Gemeinsames Pilotprojekt mit dem Verkehrsministerium BadenWürttemberg

Digitale Unterstützung bei der Parkraumkontrolle: Klingt nach Zukunftsmusik – könnte in Baden-Württemberg aber bald zum Standard werden. Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium haben mehrere Städte bereits einen Pilotversuch durchgeführt. Nun ist auch Freiburg am Start: Ab heute testet die Stadt ein speziell ausgerüstetes Scan-Fahrzeug, das zunächst im Stadtteil Brühl unterwegs sein wird. Verkehrsminister Winfried Hermann und Bürgermeister Stefan Breiter haben bei einem Pressetermin den offiziellen Startschuss gegeben.

Verkehrsminister Winfried Hermann betont: „Nach den positiven Erfahrungen und Erkenntnissen aus den anderen Pilotstädten laufen in Freiburg nun alle Fäden zusammen. Als Abschluss der Pilotversuche soll in Freiburg der Regelbetrieb der Scan-Fahrzeuge möglichst realitätsnah getestet werden. Gerade in Städten werden häufig Fahrzeuge auf Kosten der Sicherheit von Radfahrenden und Zufußgehenden falsch abgestellt. Die Scan-Fahrzeuge sorgen mit der engmaschigeren Kontrolle dafür, dass Falschparken unattraktiv wird – und Rettungswege, Radstreifen und Gehwege dadurch frei bleiben. Freiburg zählt als Pilotkommune zu den bundesweiten Vorreitern im Einsatz der digitalen Parkraumkontrolle.“

Bürgermeister Stefan Breiter ergänzt: „Fairness im öffentlichen Straßenraum, das ist unser Ziel. Viele Freiburger Stadtteile leiden unter einem zunehmend hohen Parkdruck. Wir haben hohe Erwartungen an dieses Pilotprojekt und erhoffen uns, dass wir mit diesem Verfahren den Parkraum schneller, digital und umfassend kontrollieren können. Der Gemeindevollzugsdienst tut bereits sein Bestes, aber auch wenn die Kolleg*innen alles geben – irgendwo enden die Kapazitäten. Die Scan-Fahrzeuge könnten sie unterstützen. Mit digitaler Hilfe wäre es uns möglich, noch besser dafür zu sorgen, dass geltendes Recht auch umgesetzt wird – ein echtes Plus für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Aber nur wenn die digitale Verarbeitung der Daten von der Straße in die Bußgeldbehörde gelingt, haben wir einen echten Mehrwert und ein alltagstaugliches Instrument. Dem Verkehrsministerium möchte ich insbesondere auch dafür danken, dass es mit dem Landesmobilitätsgesetz die Initiative für eine rechtliche Grundlage der digitalen Parkraumkontrolle ergriffen, und die Entwicklung auch auf Bundesebene vorangetrieben hat.“

Zwei Testphasen für je zwei Wochen
Für den Test wird das Scan-Fahrzeug zweimal für jeweils zwei Wochen in Freiburg unterwegs sein. Pilotgebiet ist der Stadtteil Brühl westlich der Zähringer Straße. In der ersten Phase, die nun startet, geht es darum, den technischen Ablauf zu erproben. Getestet wird die Erkennung von Falschparkern, also Fahrzeugen, die an nicht zulässigen Orten abgestellt sind, zum Beispiel im Halteverbot. Außerdem geht es um die Erkennung von Fahrzeugen, die ohne Berechtigung parken. Nach einer Evaluierung folgt die zweite Phase, die den Regelbetrieb möglichst realistisch abbilden soll. Dafür wird die Pilotfläche erweitert auf angrenzende Gebiete.

Scan-Car mit hochmoderner Technik ausgerüstet
Das Scan-Fahrzeug der Firma DCX Innovations GmbH aus Berlin kann dank Laser-Scansystem, präzisem GPS-System und optischen Sensoren den genauen Standpunkt von parkenden Fahrzeugen erfassen und dann automatisch mit hinterlegten Parkberechtigungen und Parkregelungen einen Abgleich durchführen. Es nimmt am regulären Verkehr in normaler Fahrtgeschwindigkeit teil. Das Scan-Car überprüft nur Fahrzeuge, die auf öffentlichen Flächen abgestellt sind. Private Parkplätze werden nicht analysiert.

Datenschutz hat oberste Priorität
Die erfassten Daten, wie etwa das Kennzeichen, werden umgehend verschlüsselt und anonymisiert. Nur wenn ein Verdacht auf unberechtigtes Parken oder Falschparken besteht, werden die Daten ans Amt für öffentliche Ordnung übermittelt – und nur für die Dauer des Verarbeitungsvorgangs aufbewahrt. Parkt ein gescanntes Fahrzeug korrekt, werden die Daten sofort gelöscht. Bilder von Personen oder privaten Bereichen – wie Hausfassaden oder Fenster – macht die Software automatisch unkenntlich. Den rechtlichen Rahmen bildet das Landesmobilitätsgesetz. Alle Datenerfassungen erfüllen die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Die Kosten des Pilotprojekts trägt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Eine umfassende Evaluierung erfolgt nach dem Ende der zweiten Phase. Wenn alle Ergebnisse ausgewertet sind und damit auch Chancen und Risiken sowie die Kosten bekannt sind, kann entschieden werden, ob Freiburg künftig eigene Scan-Fahrzeuge beschaffen soll. Freiburg bildet nach Hohenheim, Heidelberg, Mannheim und Waldshut-Tiengen den Abschluss der Versuchsreihe. Die Ergebnisse aller Pilotversuche werden vom Verkehrsministerium in einem Handlungsleitfaden zusammengefasst. Der Leitfaden soll Kommunen in Baden-Württemberg bei der Einführung der digitalen Parkraumkontrolle unterstützen.

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Gasthofscheune in Rothenburg ob der Tauber wird instandgesetzt
Rothenburg: Gasthof Klingengasse 23 (c) Peter Schabe / DSD
 
Gasthofscheune in Rothenburg ob der Tauber wird instandgesetzt
Die Scheune aus dem Jahr 1420 gehört zur ersten Generation der bis heute in Rothenburg erhaltenen

Mit 25.000 Euro unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) derzeit die Instandsetzung der Scheune des Gasthofs in der Klingengasse 23 in Rothenburg ob der Tauber. Möglich wurde die Förderung der Zimmererarbeiten, Dachdecker- und Spenglerarbeiten dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale. Der Gasthof gehört seit 2024 zu den heute über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden sowie der Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Die Scheune hinter dem Haus wurde dendrochronologisch auf das Jahr 1420 datiert und zählt daher nachweislich zu der ersten Generation der erhaltenen Scheunen in Rothenburg.

Zum Objekt:
Das Gebäudeensemble in der Klingengasse 23 in Rothenburg ob der Tauber besteht aus einem früheren Gasthof und einer großen Scheune. Das Haupthaus stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde später im 18. Jahrhundert umgebaut. Bis heute sind die ursprünglichen Räume im oberen Stockwerk noch gut zu erkennen. Besonders auffällig sind die erhaltenen alten Holzbalken und die kunstvoll gestalteten Wandnischen.

Der Gasthof steht zwischen den beiden Stadtmauern und zeigt die ursprüngliche Struktur der mittelalterlichen Stadt. Das Haus liegt an einer wichtigen Straße und war wahrscheinlich schon damals ein Ort, an dem Reisende einkehren und übernachten konnten. Der angrenzende Seitenflügel und der Laubengang wurden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und sind noch vollständig erhalten. Die Bohlenstube im Laubengang mit ihrem Rundbogenzugang ist ebenfalls der historischen Substanz zuzurechnen.
 
 



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