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Dienstag, 11. August 2020
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Verschiedenes

Die Von Parish Kostümbibliothek in München wird gefördert
München: von Parish Kostuembibliothek (c) Schabe / DSD
 
Die Von Parish Kostümbibliothek in München wird gefördert
Ein Schatz für Filmemacher

20.000 Euro für die Restaurierung historischer Innenräume der Von Parish Kostümbibliothek in München stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr dank einer zweckgebundenen Spende der Basiner-Stiftung in München sowie der Erträge der treuhänderischen Baudenkmal-Stiftung München in der DSD bereit. Damit leistet die spendensammelnde DSD ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe und hilft, diese wichtigen Arbeitsplätze zu erhalten. Konkret geht es um restauratorische Malerarbeiten im Salon und in der privaten Bibliothek sowie um die Wiederherstellung der Stoffbespannung im Speisezimmer und im Windfang. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete Gebäude gehört somit zu den über 450 Objekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Das ehemalige Wohnhaus Kemnatenstraße 50 im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg steht in einer ruhigen Seitenstraße, die von der stark befahrenen Wotanstraße abzweigt. Es gehört zu einer Baugruppe von sieben uneinheitlichen Häusern, die alle als Einzelbaudenkmäler in die Bayerische Denkmalliste eingetragen sind. Das Haus Nr. 50 war dabei das erste Projekt. Es wurde ursprünglich für den Tonkünstler Friedrich von Schirach errichtet, dessen Wappen immer noch den Giebel an der Vorderfront ziert.

Die heute nur noch eingeschränkt wahrnehmbare Gesamtwirkung aller Häuser wurden durch gleichartige Einfassungen aus grün gestrichenen Holzzäunen auf Betonsockeln, durchgängigen Kalkfilzputz mit farbig gefassten, jedoch zurückhaltenden Schablonenmustern, Pergolen, Spalieren und Terrassenbauten sowie der Variation von hohen Ziegeldächern mit unterschiedlichen Giebelmotiven erreicht. Dem Wohnhaus von Schirach war als Erstem der Reihe eine werbewirksame Vorbildwirkung zugedacht, was vor allem an den vielfältigen Detailausbildungen der Fassaden zu erkennen ist.

Die langjährige Besitzerin Hermine von Parish nutzte das ganze Haus fast ausschließlich für ihre Archiv- und Bibliotheksammlung, die heutige Kostümbibliothek. Auf diesen Archivschatz greifen Filmemacher zurück, um ihre Stoffe mit historisch getreuen Gewändern auf die Leinwand zu bringen. Nach Art und Umfang gehört die Von Parish Kostümbibliothek zu den bedeutendsten Kostümbildsammlungen weltweit. Der Bestand ist so umfangreich, dass Regale und Archivgut die Schönheit des Erscheinungsbilds der historischen Innenräume bislang beeinträchtigten. Künftig soll die Nutzung als Kostümbibliothek die Denkmalsubstanz der Villa besser sichtbar werden lassen.
 
 

 
Karlsruhe: Corona-Virus-Aktion "Hilf im Heim" beendet
Dank an mehr als 100 Freiwillige
Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr konnte niemand abschätzen, wie sich die Situation in Deutschland entwickeln würde. "Die erschütternden Bilder, vor allem auch aus Italien, sind uns allen noch gut im Gedächtnis", erinnert sich der Leiter des Ordnungs- und Bürgeramtes, Dr. Björn Weiße. Es galt daher, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür zu sorgen, dass Karlsruhe eine solche Entwicklung erspart bleibt.

"Große Sorge hatten wir, dass durch die Corona-Pandemie die Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung beeinträchtigt werden könnte - mit einem ganz speziellen Fokus auf besonders hilfebedürftige Personen", so der Amtschef weiter. Wenn Pflegepersonal oder Betreuungspersonen in großer Zahl krankheitsbedingt ausgefallen wären, hätte das schnell zu einem kurzfristig kaum lösbaren Problem werden können.

Mehr als 100 Freiwillige in kurzer Zeit
"In Abstimmung mit dem Landkreis Karlsruhe wurde daher von Oberbürgermeister Dr. Mentrup die Initiative 'Hilf im Heim' ins Leben gerufen. Es sollten damit frühzeitig engagierte und motivierte Menschen gefunden werden, die im Notfall kurzfristig zur Unterstützung bereit gewesen wären - vor allem auch in den Pflegeheimen", erläutert Weiße den Hintergrund der Initiative.

Wer Interesse hatte, konnte sich über eine Online-Plattform melden und dabei auch angeben, für welche Bereiche ein ehrenamtlicher Einsatz vorstellbar war. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich allein in Karlsruhe mehr als 100 Menschen, die ihre Hilfe für den Fall der Fälle angeboten haben. Von der Unterstützung bei Pflegeleistungen bis hin zur Hilfe bei der Erledigung von Einkäufen gab es ein breites Portfolio an Angeboten.

Initiative nun ohne Einsatz beendet
Glücklicherweise gab es keinen flächenhaften Krankheitsausbruch bei Pflegekräften und Betreuungspersonen in Karlsruhe, sodass die stationären Pflegeeinrichtungen mit ihrem Stammpersonal die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gut aufrechterhalten konnten", führt der Amtsleiter aus. Zudem war aufgrund der strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen, die von der Landesregierung für die Pflegeheime vorgegeben wurden, ein Einsatz von Ehrenamtlichen in diesen Bereichen kaum noch möglich. So wurde dann auch keiner Einrichtung im Stadtgebiet ein Bedarf an einer zusätzlichen Unterstützung durch Ehrenamtliche geltend gemacht.

Dies und die allgemeine Lageentwicklung haben jetzt dazu geführt, dass Oberbürgermeister Dr. Mentrup in Abstimmung mit dem Landrat die Initiative beendet hat. Allen Personen, die sich als ehrenamtlich Helfende zur Verfügung gestellt hatten, übermittelte er seinen persönlichen Dank für die Bereitschaft, selbst in Krisenzeiten nicht nur an sich selbst, sondern auch an das Wohlergehen anderer zu denken.
 
 

Bundestagsabgeordneter Matern von Marschall besucht das Evangelischen Stift
Foto: Evangelisches Stift Freiburg
 
Bundestagsabgeordneter Matern von Marschall besucht das Evangelischen Stift
Freiburg. Der Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall informierte sich am vergangenen Donnerstag, 23.07.2020, vor Ort über die aktuelle pflegerische und betreuerische Situation in den Einrichtungen des Stiftsverbunds des Evangelischen Stifts Freiburg in Zeiten von Corona. Im Gespräch mit dem Vorstand, Carsten Jacknau, und dem Kaufmännischen Direktor, Daniel Schies, der Stiftspfarrerin, Ulrike Oehler, und Verbundleiter, Thomas Schellinger-Pusler, informierte sich Herr MdB von Marschall insbesondere über die Auswirkung auf die wirtschaftliche Situation der Einrichtungen in Zeiten von Corona, über das großartige Engagement der Mitarbeitenden sowie über die Zusammenarbeit mit den Behörden und über die große Solidarität aus der Gesellschaft im Bereich Kunst und Kultur, die den Bewohnern in den Einrichtungen des Stifts in dieser schwierigen Zeit zu Gute kommen. Carsten Jacknau berichtete über die Situation nach dem Lockdown im teilstationären Bereich, insbesondere von den Schwierigkeiten unter den gesetzlichen Vorgaben Tagespflegen wieder "hochzufahren". Hier sei es unter Berücksichtigung von Hygiene-Voraussetzungen und den Abstandsregelungen nicht einfach, eine sinnvollen Betreuung anzubieten. "Wer spielt den schon gerne Mensch ärgere Dich nicht mit einem Abstand von zwei Metern", so Vorstand Jacknau in seinen Ausführungen. Bundestagsabgeordneter von Marschall nahm die Anregungen auf, zollte den Mitarbeitenden im Stift großen Respekt und Dank für die großartige Leistung. Er versprach, sich um die angesprochenen Themen im Rahmen seines Bundestagsmandats anzunehmen.

zum Bild oben:
Personen von links nach rechts: Ulrike Oehler, Stiftspfarrerin, Daniel Schies, Kaufmännischer Direktor Evangelisches Stift Freiburg, Carsten Jacknau, Vorstand Evangelisches Stift Freiburg, Matern von Marschall, MdB, Thomas Schellinger-Pusler, Verbundleiter Gundelfingen
Foto: Evangelisches Stift Freiburg
 
 

 
Sparpläne: Zeitgemäß Vermögen aufbauen
Mit klassischem Sparen kommt man heute auf keinen grünen Zweig mehr. Die Finanzexperten der Stiftung Warentest haben sich alle Sparformen angesehen und zeigen, wie ein zeitgemäßer Vermögensaufbau aussieht. Das Fazit: Wer eine akzeptable Rendite möchte, kommt ums Fondssparen nicht herum. Doch es gibt je nach Sparziel und Risikotyp unterschiedliche Sparkonzepte. Die Experten sagen, welcher Weg sich für wen eignet und geben Tipps zur Auswahl von Anbietern und Fonds.

Dreh- und Angelpunkt eines sinnvollen Sparkonzepts sind Sparpläne, mit denen Anleger monatlich Fondsanteile kaufen. Finanztest empfiehlt dafür vor allem börsengehandelte Indexfonds, sogenannte Weltaktien-ETF. Sparer beteiligen sich damit an vielen internationalen Unternehmen. Je nach Risikoneigung kombinieren sie diese mit klassischen Zinsprodukten wie Tagesgeld, Banksparplänen oder Festgeld. Finanztest hat dafür den Pantoffel-Sparplan entwickelt, den es als offensive, ausgewogene oder defensive Variante gibt. In der aktuellen Finanztest-Ausgabe werden daher sowohl Sparplanangebote genannt, die sich im Aktienbereich als Basisanlage eignen und bei den meisten Anbietern erhältlich sind, als auch empfehlenswerte Banksparpläne sowie die Top 25 Festgeldkonten mit Renditen für Anlagen zwischen einem und fünf Jahren.

Wichtig ist, dass das angesparte Geld nicht für Konsumzwecke gedacht ist oder für den Lebensunterhalt benötigt wird. Wer einen Aktien-ETF-Sparplan mindestens 20 Jahre laufen lässt, braucht sich um Risiken keine großen Gedanken zu machen. In der Vergangenheit gab es keinen 20-Jahres-Zeitraum, in dem ein Aktien-ETF-Sparplan auf weltweit streuende Fonds Verluste gemacht hätte.

Der Test Sparpläne findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/sparplan und www.test.de/etf-sparplan abrufbar.
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Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
 
Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
Viele nutzen schon die Vorteile des Onlinebankings. Doch gerade bei weniger internetaffinen Menschen überwiegen häufig Zweifel und Berührungsängste. Onlinebanking, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest aus der beliebten Reihe „Digitale Welt für Einsteiger“, nimmt seine Leser an die Hand, ihre ersten Bankgeschäfte zu Hause am Computer zu meistern.

Das schon bestehende Girokonto für das Onlinebanking freischalten zu lassen ist ein einfacher erster Schritt. Wer Preise und Konditionen vergleicht, kann mit einem neuen Konto oder einem günstigeren Kontomodell der eigenen Bank und der Nutzung von Onlinebanking sogar Geld sparen.

Mit diesem Ratgeber lernt jeder, sein Konto bequem vom Sofa aus zu verwalten und sein Geld renditeträchtig anzulegen. Außerdem werden die einzelnen Online-Bezahldienste wie PayPal, Kreditkarte, Lastschrift oder PostPay ausführlich vorgestellt. Schritt für Schritt wird erklärt, welche Voreinstellungen an PC und Smartphone die Nutzung von Bezahldiensten und Onlinebanking sicherer machen. Außerdem gibt es Finanztest-Tipps und Bewertungen zu Trading-Apps, Versicherungs-Apps und Robo-Advisors.

Digitale Welt für Einsteiger Onlinebanking hat 176 Seiten und ist für 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter: www.test.de/onlinebanking-buch
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Karlsruhe: Gemeinderat widmet sich Majolika und zahlreichen Anträgen
Vor der Sommerpause kommt das Gremium nochmals in der Gartenhalle zusammen

Eingangs der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 28. Juli, ab 15.30 Uhr in der Gartenhalle (Festplatz, Kongresszentrum) stellt die Verwaltung die Pläne zur Weiterführung der Majolika über finanzielle Mittel für die gleichnamige Stiftung ab dem kommenden Jahr vor. Aus den Reihen des Gemeinderats prägen dann vor allem mit Ergänzungen und Änderungen gut zwei Dutzend Anträge die Tagesordnung. Die meisten davon hatten aus Zeitgründen nicht in vorherigen Sitzungen behandelt werden können. Größere Themenblöcke gelten etwa der Sicherheit in Karlsruhe und vor allem der Innenstadt (CDU drängt auf Konzept, FW/FÜR sowie GRÜNE ergänzen, LINKE will Änderungen, AfD fragt nach), Einschränkungen von Silvesterfeuerwerk (Anträge von CDU und Grünen, ergänzt durch DIE LINKE.) und gestärktem Brandschutz zugunsten des Zoos, besonders seiner Tiere (separate Anträge von Grünen, SPD und AfD).

Hinzu kommen verschiedene Anstöße (KAL/Die PARTEI; GRÜNE; FW/FÜR; CDU), den Standort des Forum Recht zu überdenken. Ein mit Ausnahme der AfD von allen Fraktionen gemeinsam eingereichter Antrag zielt auf die Sicherung des Grundstücks Litzenhardtstraße 109 für ein Projekt der sozialen Stadtteilentwicklung für Bulach und Beiertheim. Des Weiteren geht es häufig um Rad(-Verkehr), auch Infrastruktur, Umwelt und Bildungsstätten spielen wieder mal eine Rolle. GRÜNE, SPD und DIE LINKE. streben zusammen über Beispiel gebend eine städtische Gesellschaft und ein städtisches Amt "Gemeinwohl-Bilanzen für eine nachhaltige, ökologische und soziale Wirtschaft" an.

Interessierte können die Debatte von den hinteren Stuhlreihen in der Gartenhalle aus mitverfolgen. Coronabedingte Abstands- und Hygieneregeln sind beim Besuch der öffentlichen Sitzung einzuhalten. Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten gibt es im Internet auf www.karlsruhe.de/gemeinderat. Dort informiert auch ein Liveticker über die Abstimmungsergebnisse und den zeitlichen Verlauf der öffentlichen Beratungen. Der Liveticker bleibt jeweils bis zur nächsten Sitzung online. Nach der Sommerpause soll der Gemeinderat ab September dann wieder wie üblich im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz tagen.
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Gesetzliche Rente
Mit Sonderzahlungen Rente aufbessern und gleichzeitig Steuern sparen

Mit zusätzlichen Zahlungen in die Rentenkasse ihre spätere Rente aufbessern und dabei gleichzeitig Steuern sparen – diese Möglichkeit haben Beschäftigte ab 50 Jahren, wenn sie bis zum Rentenbeginn 35 Versicherungsjahre vorweisen können. Je nach Einkommen können sich Steuerzahler einen erheblichen Teil der Sonderzahlung über die Steuererklärung zurückholen. Das zeigen die Experten der Stiftung Warentest in der aktuellen August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Dass Arbeitnehmer mit zusätzlichen Beiträgen in die gesetzliche Rentenkasse Steuern sparen können, gilt noch als Geheimtipp. Der Spartrick ist möglich, seit Rentenabschläge durch einen früheren Rentenbeginn ab 63 ausgeglichen werden können. Denn die Sonderzahlungen dürfen bis zu einem bestimmten Betrag als Altersvorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Wer die Sonderzahlungen auf mehrere Jahre verteilt, bekommt so je nach Einkommen einen erheblichen Teil des Betrags über die Steuerersparnis zurück.

Doch die Sonderzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse lohnen sich nicht nur steuerlich. Das zeigt der Vergleich mit einer klassischen privaten Rentenversicherung. Wird in beide Versicherungsformen der gleiche Einmalbetrag eingezahlt, erhalten die gesetzlichen Rentner am Ende netto deutlich mehr Monatsrente als diejenigen, die den Weg über eine private Rentenversicherung gewählt haben.

Für alle über 50 Jahre, die etwas Geld auf der hohen Kante haben und überlegen, wie sie damit am besten fürs Alter vorsorgen, können Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse ein attraktives Investment sein. Allerdings steht das Geld dann nicht mehr bei einer kurzfristigen finanziellen Notlage zur Verfügung. Finanztest erläutert Vor- und Nachteile einer Sonderzahlungen, erklärt, unter welchen Voraussetzungen diese möglich sind und zeigt in sieben Schritten, wie es geht.

Der vollständige Artikel „Gesetzliche Rente erhöhen“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/rente-extrazahlung.
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Dubiose Zinsanlagen: Fiese Abzocke mit Topzinsen
Scheinbar unschlagbar günstige Festzinsangebote im Internet sind im besten Fall riskant, im schlechtesten Fall Betrug. Die Zeitschrift Finanztest nennt dubiose Internetportale und bietet eine Checkliste zum Erkennen unseriöser Festzinsangebote.

Portale wie Sparpiloten, Deutsche Geldanlage, Zins24 oder SG Sichere Geldanlagen versuchen, Sparer übers Ohr zu hauen. Im Fall der Sparpiloten ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft.

Das Portal SG Sichere Geldanlagen wirbt zum Beispiel mit 3,45 bis 4,65 Prozent Zinsen für ein ein- bis dreijähriges Festgeld bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro. Unter dem Angebot wird auf die EU-Einlagensicherung hingewiesen, wonach Festgeldanlagen im Pleitefall einer Bank bis zu 100 000 Euro pro Anleger entschädigt werden. Abgebildete Logos bekannter Banken sollen Sparern suggerieren, dass die Zinsanlagen von dort kommen. Doch das stimmt nicht. Denn bei Banken liegen die Zinsen selbst für mehrjähriges Festgeld unter 2 Prozent im Jahr.

Hinter vielen Onlineangeboten für Festzinsanlagen, die irreführend für hohe und sichere Zinsen werben, stecken nicht selten riskante Beteiligungen an Firmen, die anders als Banken keiner Einlagensicherung unterliegen. Auf die Risiken, die mit Investitionen in Immobilien, Künstliche Intelligenz, eine Zanderproduktionsanlage oder Bäume in Costa Rica verbunden sein können, weisen die Portale in ihrer Werbung nicht hin. Bekommen die Firmen, in die das Geld investiert wird Schwierigkeiten, können Sparer ihre gesamte Einlage verlieren.

Der ausführliche Artikel „Dubiose Zinsanlagen“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/dubiose-zinsanlagen abrufbar.
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