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Sonntag, 21. Oktober 2018
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Verschiedenes

 
Freiburg: Informationsabend zum Betreuungsrecht
am Donnerstag, 25. Oktober, im Pflegeheim Wichernhaus

Die städtische Betreuungsbehörde lädt alle ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer und am Thema Interessierte zu einem Informationsabend am Donnerstag, 25. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr in das Pflegeheim Wichernhaus (Adelhauserstraße 27).

Dabei geht es um gesetzliche Grundlagen, Betreuungsverfahren, Abgrenzung rechtliche Betreuung-Vorsorgevollmacht und die Aufgaben einer Betreuungsperson. Hierzu informieren Johannes Rzany, Richter am Betreuungsgericht Freiburg, die Rechtspflegerin Regina Senn-Riesterer und Monika Schneckenburger von der Betreuungsbehörde.

Der Eintritt zu diesem Info-Abend ist frei.
 
 

Drei Gebäude der ehemaligen Brauerei Riegelhof in Bamberg werden restauriert
Bamberg: Brauerei Riegelhof / Foto: DSD /Schabe
 
Drei Gebäude der ehemaligen Brauerei Riegelhof in Bamberg werden restauriert
Erst Kloster, dann Gaststätte

Für die Restaurierung der Häuser E und F und einen Gebäudeteil D der einstigen Brauereigebäude Riegelhof stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale in diesem Jahr 70.000 Euro zur Verfügung. Nun besucht am Mittwoch, den 17. Oktober 2018 um 10.00 Uhr Gerd Sommer vom Ortskuratorium Erlangen der DSD gemeinsam mit Jörg Urban von Lotto Bayern bei einem Presse- und Fototermin vor Ort die Denkmaleigentümer Michaela und Professor Dr. Friedrich Kruse in dem malerisch an der Regnitz gelegenen Anwesen des ehemaligen Riegelhofs in der Concordiastraße 11, um sich von dem Architekten Andreas Mätzold die Maßnahmen erläutern zu lassen. Der ehemalige Riegelhof liegt am linken Ufer der Regnitz zu Füßen der Kirche St. Stephan zwischen Dom, Altem Rathaus und Villa Concordia im Gebiet des UNESCO-Weltkulturerbes. Das in seiner erhaltenen Substanz herausragende Denkmalensemble besteht in seiner komplexen Baustruktur im Kern aus fünf Hauptbauten und drei ergänzenden Bauteilen um einen kleinen Innenhof. Der Riegelhof ist eines von über 400 Objekten, die die Denkmalstiftung dank privater Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Die Bauherren haben sich eine ambitionierte Gesamtaufgabe gestellt. Sie wollen die historischen Gebäude der ehemaligen Brauerei denkmalverträglich sanieren und für eine Miet-Wohn-Nutzung herrichten. Der städtebaulich bedeutende Riegelhof kann auf diese Weise erhalten werden.

Entstanden ist das Ensemble aus einer klosterähnlichen Niederlassung der Frauen der Dritten Regel des hl. Franziskus. Erstmalig erwähnt wurde es 1365. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Bauten in privater Hand. Das Vorderhaus mit zwei Geschossen, einem Satteldach und der Hofeinfahrt datiert auf 1583, die aus Stein ausgeführte Kemenate mit gotischer Türeinfassung an der Molitorgasse auf 1460. Das Bräuhaus mit Satteldach und rückwärtigem schmalen Gangbau wurde 1746 errichtet, der Gangbau stammt vermutlich ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Ein weiteres Nebengebäude, der sogenannte Bauteil E an der Riegelhofgasse, ist ein abgewalmtes dreigeschossiges Wohngebäude mit teils verputzten Fachwerk-Obergeschossen aus dem Jahr 1737. Das daneben liegende Wohnhaus Obere Mühlbrücke 6 ist ein dreiseitig freistehender dreigeschossiger Putzbau mit Kniestock und Satteldach. Ein südöstlicher Seitenbau datiert wiederum auf 1488. Den dreigeschossigen Traufseitbau kennzeichnen ein massives Erdgeschoss sowie Obergeschosse in Fachwerk mit originalen Balken-Bohlen-Decken. Die acht teilweise ineinander übergehenden Gebäude wurden von 1718 bis 1953 als Brauerei und Gaststätte genutzt.
 
 

 
Fonds: Das Depot aufpeppen geht immer
Wer beim Blick in sein Fondsdepot die Übersicht verliert, sollte dringend aufräumen. Und das geht mit einer neuen Anleitung von Finanztest einfach. Die Anlageexperten der Stiftung Warentest liefern außerdem eine Tabelle, die zeigt, welche Fonds in einem Depot gut zusammen passen. Damit kann jeder den Renditebaustein in seinem Depot ergänzen oder runderneuern. Ziel ist eine möglichst breite Streuung der Anlagen, um Chancen zu erhöhen und Risiken zu minimieren.

„Ein bisschen aufpeppen geht immer“ ermuntert Max Schmutzer von Finanztest, „Anleger sollten aber darauf achten, dass die Fonds, die sie kaufen, möglichst unterschiedlich sind.“ Auch wer alles auf eine Karte, sprich nur auf einen Fonds gesetzt hat, sollte seine Anlagestrategie überprüfen.

Denn bewährt hat sich, neben einem Sicherheitsbaustein mit Zinsanlagen im Depot, ein Renditebaustein aus einer Basisanlage mit einem weltweit, breit gestreut anlegenden Aktienfonds und eventuell noch speziellen Fonds als Beimischungen.

Als Basis sind ETFs eine gute Idee – günstige Aktienfonds ohne Fondsmanager, die einfach einen Markt abbilden. Wer einen gemanagten Fonds gegen einen ETF tauschen will, bleibt einfach in derselben engen Fondsfamilie, tauscht also, wenn er bei seiner Strategie bleiben will, etwa einen gemanagten Aktienfonds Welt gegen einen ETF Welt.

Als Beimischung, die sich vom ETF Welt unterscheidet, eignen sich dann Fonds aus anderen Fondsfamilien, etwa deutsche Aktien von kleinen Unternehmen oder solche aus Schwellenländern. Finanztest erklärt das Ausmisten in vier Schritten und nennt die Top-Fonds vieler Anlagemärkte – von Brasilien bis Taiwan.

Der Test „Fonds“ findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/fonds abrufbar. Dort findet sich auch der Fondsfinder mit über 18.000 Fonds (kostenpflichtig).
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Autoversicherung: Jetzt viel Geld sparen
Kaum eine Police bietet so viel Sparpotenzial wie die Autoversicherung. Wer jetzt vergleicht, kündigt und wechselt, kann mehrere Hundert Euro sparen. Finanztest zeigt die günstigsten Versicherer für Modellkunden, gibt zahlreiche Tipps zum Sparen und zum Wechsel der Autoversicherung. Ein individueller Preisvergleich ist außerdem online möglich. Die Analyse kostet 7,50 Euro.

Ein Familienvater kann für eine geeignete Autoversicherung nur 381 Euro im Jahr oder aber mehr als 900 Euro zahlen. Noch größer sind die Preisunterschiede für junge Fahrer – über 1.000 Euro im Jahr. Auch wer schon bei einem günstigen Anbieter ist, kann sparen, mitunter reicht ein Anruf beim Versicherer.

Autofahrer sollten weitere Sparmöglichkeiten nutzen. Ob die Haftpflichtversicherung reicht oder zusätzlich eine Kasko sinnvoll ist, hängt vor allem vom Wert des Autos ab. Für neue und teure Autos ist eine Vollkasko sinnvoll. Sie kostet im Schnitt 325 Euro pro Jahr. Bei älteren oder preiswerteren Autos reicht die Teilkaskoversicherung. Sie kostet im Schnitt 89 Euro. Für Autos bis 3.000 Euro Wert ist eigentlich nur noch der reine Haftpflichtschutz notwendig.

Finanztest gibt 13 weitere Spartipps und sagt, auf welche Leistungen Autofahrer nicht verzichten sollten.

Der Test Autoversicherung findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Online sind Test und Analyse unter www.test.de/autoversicherung abrufbar.
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Abgasskandal: Kostenlos gegen VW vor Gericht ziehen
Fahrverbote in den Städten, Wertverlust des Diesels – Besitzer von manipulierten Autos bekommen in Kürze eine neue Möglichkeit, zu ihrem Recht zu kommen. Am 1. November startet die erste Musterfeststellungsklage gegen VW. Die Stiftung Warentest empfiehlt den rund 2,4 Millionen Betroffenen, sich kostenlos anzuschließen.

Es geht um rund 2,4 Millionen Autos der Marken VW, Audi, Seat und Škoda mit 1.2, 1.6– und 2.0-Dieselmotoren. Zwar setzten sich vor Gericht bereits einige Hundert Autobesitzer erfolgreich gegen VW durch – spätestens in der zweiten Instanz knickten Hersteller und Händler regelmäßig ein, um verbraucherfreundliche Grundsatzurteile zu verhindern.

Doch bisher hat nur ein Bruchteil der Betroffenen rechtliche Schritte unternommen. „Wer den Aufwand einer eigenen Klage bisher scheute, hat nun eine einfache Möglichkeit, doch noch zu seinem Recht zu kommen“, sagt Rechtsexperte Christoph Herrmann von Finanztest.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband zieht mit Unterstützung des ADAC am 1. November sofort nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes vor Gericht. Gerade noch rechtzeitig, denn zum Jahreswechsel verjähren Schadenersatzforderungen gegen VW.

Bereits jetzt können Betroffene sich unter musterfeststellungsklagen.de unverbindlich anmelden, damit sie über weitere Schritte informiert werden. Das offizielle Anmelden von Ansprüchen ist dann voraussichtlich Ende November möglich.

Weitere Informationen zur neuen Musterklage stellt die Stiftung Warentest unter www.test.de/musterklagen zur Verfügung und in der November-Ausgabe von Finanztest.
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„Heilsames Summen“ (The Humming Effect)
Jonathan und Andi Goldman / Foto: Mankau Verlag
 
„Heilsames Summen“ (The Humming Effect)
Interview mit Jonathan und Andi Goldman über ihr Buch

1) Das Summen ist eine angeborene Fähigkeit des Menschen – unabhängig von Alter, Kultur oder Musikalität. Was versteht man genau darunter, und wie unterscheidet es sich von anderen selbst erzeugten Klängen?

Was Summen ist? Im Grunde ist es das Geräusch, das entsteht, wenn man die Lippen schließt und irgendeinen Ton erzeugt. Es ist wahrscheinlich das einfachste Geräusch, das wir hervorbringen können – etwas, was jeder, vom Kleinkind bis zum Hochbetagten, beherrscht. Oft wird es sogar unbewusst erzeugt. In unserem Buch „Heilsames Summen“ konzentrieren wir uns auf die bewusste Nutzung des Summens, die außerordentlich wirkungsvoll sein kann.
Die meisten Menschen glauben, sie wüssten über das Summen Bescheid, aber wenn wir sie auffordern, zu summen und sich die Nase zuzuhalten, sind sie erstaunt, dass der Ton augenblicklich verstummt. Es ist unmöglich, wirklich zu summen, wenn die Luft durch den Mund strömt. Das ist dann kein Summen. Das Summen ist ein rein nasal und rein innerlich erzeugtes Geräusch. Das ist eine der Tatsachen, die das Summen von anderen selbsterzeugten Klängen unterscheidet – es wird mit geschlossenem Mund erzeugt. Bei allen anderen Klängen, egal ob sie gesprochen, geflüstert oder gesungen werden, muss der Klang aus dem (zumindest teilweise geöffneten) Mund nach außen erklingen. Nicht so beim Summen. Deshalb konzentriert sich die Klangenergie im Wesentlichen in unserem Inneren. Wir haben festgestellt, dass das Summen der wirkungsvollste selbsterzeugte vibro-akustische Klang ist, den wir hervorbringen können – das heißt, der Klang hallt im Körper nach und schwingt in ihm mit. Das Summen beeinflusst uns auf der Zellebene und wirkt sich sogar auf unsere DNA aus.

2) „The Humming Effect“ (deutsch: „Heilsames Summen“) ist wahrscheinlich das erste Buch zu diesem Thema überhaupt. Was hat Sie dazu inspiriert, und welche Idee steckt hinter diesem Projekt?

Wir haben viele Jahre auf dem Gebiet der Klangheilung gearbeitet. Zusammen haben wir mehr als 50 Jahre die Klangheilung gelehrt. Eine der größten Herausforderungen, auf die wir immer wieder stoßen, ist, dass die meisten Menschen Klangheilung mit Musikheilung verwechseln und tatsächlich glauben, ein gewisses musikalisches Talent besitzen, ein ausgebildeter Sänger beziehungsweise Musiker sein zu müssen, um von der heilenden Wirkung der Klänge profitieren zu können. Dieses Missverständnis zeigt sich vor allem dann, wenn die Menschen an die Nutzung der Stimme für die Heilung denken. So viele Leute finden ihre Stimme nicht schön und können sich deshalb nicht vorstellen, sie für die Heilung einzusetzen. Jede Musik besteht aus Klängen, aber nicht alle Klänge sind notwendigerweise musikalisch. Deshalb kann jeder lernen, die eigenen, selbsterzeugten Klänge für die Heilung zu nutzen. Uns ist diese Verwechslung von Klang und Musik klar geworden, und wir haben uns gefragt: „Was ist der einfachste Klang, den die Menschen hervorbringen können, ein Klang, gegen den sie nicht voreingenommen sind und der leicht zu erzeugen ist?“ Wir haben einander angeblickt und gesagt: „Das Summen!!!“ Das Summen ist ein Geräusch, das jeder gerne hervorbringt und keiner als gut oder schlecht beurteilt. Also, jeder kann summen! Und von den Vorzügen profitieren.

3) Es gibt einige wissenschaftliche Studien zu den physiologischen Wirkungen des Summens. Welche sind dies, und welche positiven Auswirkungen kann man feststellen?

Soweit wir wissen, ist dies tatsächlich das erste Buch, das über das Summen geschrieben und veröffentlicht wurde. Es war eine echte Herausforderung, ein Buch über ein Thema zu schreiben, das nur sehr wenige Leute zu würdigen wissen. Wir haben mehrere Jahre gebraucht, bis es fertiggestellt war. Einer der Gründe bestand darin, dass uns klar wurde, dass wir wissenschaftliche Daten über die physiologischen Vorzüge des Summens präsentieren müssen, damit die Menschen das Thema Summen überhaupt ernst nehmen. Deshalb haben wir intensive Recherchen zu diesem Thema durchgeführt. Das erste Kapitel unseres Buches liefert im Wesentlichen wissenschaftliche Informationen über die Wirkung des Summens. Die meisten dieser Wirkungen sind allgemein bekannt. Zu einigen davon haben wir unten ein paar kurze Informationen aufgelistet. Für weitergehende Informationen schlagen Sie bitte in unserem Buch „Heilsames Summen“ nach. Zu den positiven Auswirkungen des Summens zählen:

Erhöhter Sauerstoffgehalt in den Zellen
Senkung des Blutdrucks und der Herzschlagfrequenz
Verbesserung der Lymphzirkulation. Die Lymphzirkulation trägt unter anderem zur Ausschwemmung von Giftstoffen aus dem Körper bei.
Verringerung von Stresshormonen
Erhöhung des Melatoninspiegels. Melatonin wird in der Zirbeldrüse gebildet und ist der Synchronisator unseres Biorhythmus. Es wird häufig eingesetzt, um leichter einschlafen zu können. Darüber hinaus ist es ein wirkungsvoller Bekämpfer der freien Radikale und gilt als Breitband-Antioxidans. Und es besitzt noch weitere starke und positive Wirkungen.
Ausschüttung von Endorphinen – selbsterzeugten Opiaten, die als „natürliche Schmerzmittel“ wirken
Erhöhte Stickstoffwerte. Stickoxid führt zur Vasodilation, das heißt zur Weitung der Blutgefäße, die den Blutfluss verbessert und den Blutdruck senkt. Es stärkt unser Immunsystem, unser Herz-Kreislauf-System und unser Atemsystem.
Ausschüttung von Oxytocin, des „Vertrauenshormons“

4) Alle diese Effekte sprechen dafür, das bewusst eingesetzte Summen als eine „innere Klangmassage“ zu nutzen. Wie funktioniert das, und was kann dadurch bewirkt werden?
Wie bereits erwähnt, ist das Summen wahrscheinlich der wirkungsvollste vibro-akustische Klang, den wir erzeugen und einer der wirkungsvollsten, den wir erleben können. Das heißt, er besitzt das größte Potenzial, in unseren Zellen widerzuhallen und mitzuschwingen, was einer inneren Klangmassage gleichkommt. Die Wirkungen, die wir soeben erwähnt haben, sind einige der positiven Vorzüge des Summens. Unserer Meinung nach könnte das Summen eines der besten Mittel sein, um sich zu entspannen. Wenn Sie sich also gestresst fühlen, schließen Sie einfach die Augen, nehmen sie ein paar tiefe Atemzüge und summen Sie. Wenn Sie das ein paar Minuten lang tun, werden Sie erstaunt sein, wie viel ruhiger Sie sich fühlen. Die Wirkung ist verblüffend. Wie wir gerne sagen: „Der einfachste Klang hat die größte Wirkung.“

5) Es geht Ihnen in erster Linie darum, das Summen als ein wirksames Instrument der Therapie und Transformation einsetzen zu können. Welche Voraussetzungen muss man dafür mitbringen, und wie kann man diese Fähigkeit gezielt erlernen?

Es freut uns, sagen zu können, dass die einzige Anforderung, um die therapeutische und transformatorische Wirkung des Summens erleben zu können, darin besteht, sich einfach ein paar Minuten Zeit für das bewusste Summen zu nehmen. Sobald Sie drei bis fünf Minuten bewusst gesummt haben, werden Sie – neben anderen positiven Wirkungen – eine deutliche Entspannung spüren. Wir empfehlen Ihnen, unser Buch zu lesen, weil sich darin Anleitungen finden, wie Sie Ihre Intention und Ihre Aufmerksamkeit auf das Summen übertragen, um die Wirkkraft des bewussten Summens erfahren zu können. Darum geht es! Deshalb haben wir dieses Buch geschrieben. Weil jeder summen kann und weil jeder mit ein bisschen Konzentration und Übung die positive Wirkung spüren und erleben kann, die wir beschrieben haben. Doch in „Heilsames Summen“ finden Sie noch weitere Beschreibungen, wie zum Beispiel Meditationsübungen und die mögliche Behandlung schwerer Erkrankungen.

6) Die Klangtherapie wirkt vor allem auf der feinstofflichen und energetischen Ebene. Mit Ihrer „Summ-Hypothese“ gehen Sie weit über die wissenschaftlich nachweisbaren Wirkungen hinaus und weisen auf das neurologische oder spirituelle Potenzial des Summens hin. Was erwarten Sie von der zukünftigen Forschung in diesem Bereich?

Beim Summen geht es tatsächlich um Heilung auf feinstofflicher und energetischer Ebene. Es hat mit Sicherheit tiefgreifende Wirkung auf das elektromagnetische Feld, das den Körper umgibt. Aber weil das Summen vibro-akustische Eigenschaften besitzt, hat es auch eine starke physiologische Wirkung. Es gibt aufgrund der Forschungen auf dem Gebiet des Summens ständig neue Erkenntnisse. Erst jüngst hat man herausgefunden, dass das Summen die Herzfrequenzvariabilität (HRV) erhöht, die einen entscheidenden Aspekt der Gesundheit und des Wohlbefindens darstellt. Sie hängt mit dem vegetativen Nervensystem zusammen und ist davon abhängig, wie gestresst oder entspannt wir sind. Je höher Ihre HRV ist, desto entspannter sind Sie. Wie gesagt, das Summen ist ein sehr wirksames Mittel, um ihre Herzfrequenzvariabilität zu erhöhen.
Unsere „Summ-Hypothese“ besagt, dass es durchaus möglich sein kann, durch bewusstes Summen zur Neurogenese beizutragen – zur Bildung neuen Nervengewebes im Gehirn. Dieses Phänomen hätte eine enorme Bedeutung für Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Außerdem kennen wir einen bekannten Arzt, der bei seinen unter der Posttraumatischen Belastungsstörung leidenden Patienten das Summen einsetzt. Gegenwärtig liegen uns nur anekdotische Informationen in Bezug auf die Verbesserung neurologischer Störungen durch das Summen vor – also Geschichten, die Menschen uns über das Summen erzählt haben, und darüber, wie es Patienten, die an Schlaganfällen, Alzheimer oder anderen Erkrankungen litten, geholfen hat. Wir glauben, dass mithilfe gründlicher Forschungen unsere „Summ-Hypothese“ verifiziert und als tatsächlich hilfreiche Technik bestätigt wird, von der in den kommenden Jahren viele Menschen profitieren werden!
Der erste Schritt besteht darin, das Summen zu lernen, um das außergewöhnlich verändernde und heilende Potenzial der Klänge erfahren zu können.

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Jonathan Goldman, M.A. (geb. 1949), ist preisgekrönter Musiker, Komponist, Schriftsteller, Ausbilder und Gesangslehrer. Er ist Experte im Bereich der Klangheilung und Pionier auf dem Gebiet der Harmonik sowie Autor mehrerer Bücher, darunter „Healing Sounds“ (2002) und „The 7 Secrets of Sound Healing“ (revised edition 2017). Außerdem ist er Gründer und Leiter der Sound Healers Association.

Andi Goldman, M.A., L.P.C. (geb. 1948), ist approbierte Psychotherapeutin und hat sich auf ganzheitliche Beratung und Klangtherapie spezialisiert. Außerdem ist sie die Leiterin der Healing-Sounds-Seminare, Ko-Direktorin der Sound Healers Association und hat zusammen mit ihrem Ehemann und Partner Jonathan Goldman das Buch „Chakra Frequencies“ (2011) veröffentlicht. Die Autoren leben in Boulder, Colorado.

Der Mankau Verlag wurde im April 2004 gegründet und hat seinen Sitz im oberbayerischen Murnau am Staffelsee. Die Themen der Bücher, Audio-CDs, Kartensets und DVDs sind Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe. „In vielen unserer Publikationen, die sich stets an interessierte Laien wenden, steht die Hilfe zur Selbsthilfe an oberster Stelle“, so der Verleger Raphael Mankau.
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Junge Diakonin im Westen
Diakonin Mirjam Rauhut (Bild: Günter Hammer)
 
Junge Diakonin im Westen
Vom Erzgebirge nach Freiburg

Freiburg. Neue Diakonin für die Pfarrgemeinde West ist Mirjam Rauhut. Die Gemeinde- und Religionspädagogin wurde am Sonntag (7. Oktober 2018) von Stadtdekan Markus Engelhardt im Gottesdienst in der Kreuzkirche in ihr Amt eingeführt und von Kollegen und Ältesten gesegnet. Rauhut ist Absolventin des Theologischen Seminars der Missionsschule Unterweissach in der Württembergischen Landeskirche, wo die 23-Jährige vor kurzem ihren Fachschulabschluss machte.

Mirjam Rauhut folgt Joost Wejwer, der seit dem Frühjahr eine andere Stelle in der Badischen Landeskirche im Bereich Religionspädagogik in Kindertagesstätten hat.
Schwerpunkt der Tätigkeiten der jungen Diakonin in den fünf Predigtbezirken der Pfarrgemeinde (Kreuz-Luther, Stühlinger; Matthäus, Betzenhausen/Bischofslinde und Lehen; Markus, Mooswald; Zachäus, Landwasser sowie Hochdorf) ist die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Arbeit mit jungen Erwachsenen. Stadtdekan Engelhardt freut sich über die „frische begeisternde Art“ der neuen Kollegin. „Sie bringen mit Ihrer Art auch etwas davon rüber, dass das Gebet nicht peinlich sein muss, sondern zutiefst zum Leben dazu gehört“, sagte der Stadtdekan bei der Einführung.
Rauhut ist im Erzgebirge in dem Dorf Rittersgrün bei Aue aufgewachsen und war von klein auf in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Dazu gehörte auch die Leitung eines Jugendkreises.
Frisch und schwungvoll stieg die Diakonin dann auch auf die Kanzel in der Kreuzkirche. In ihrer prägnanten Predigt zum Danken stellte sie am Erntedanktag die Erfahrung aus dem Psalm 103 in den Mittelpunkt. Der Psalmist fordere dort dazu auf, das Gute im Leben nicht zu vergessen. Denn „das Vergessen des Guten macht das Leben schwer und dunkel“. Und weil „Dankbarkeit in unserer Zeit nicht selbstverständlich“ sei, „benötigen wir Erinnerungen daran, dass es jemand gut mit uns meint“, empfahl Rauhut den Gemeindegliedern. Sie sei dankbar und freue sich nun, in Freiburg ihre erste Stelle antreten zu können.
Beim Empfang nach dem Gottesdienst im Gemeindesaal begrüßte unter anderen auch die Ältestenkreisvorsitzende Gabi Rolland die neue hauptamtliche Mitarbeiterin. „Wir wollten sie haben“, erklärte sie den anwesenden Gemeindegliedern. Rauhut sei nach einem Bewerbungsverfahren vom Ältestenkreis einmütig gewählt worden.
 
 

DSD fördert St. Nikolaus in Überlingen
Überlingen: Muenster St. Nikolaus / Foto: Wegner, DSD
 
DSD fördert St. Nikolaus in Überlingen
Beeindruckende Glasmalerei des 19. Jahrhunderts

105.000 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr dank der treuhänderischen Adelheid-Berger-Stiftung in der DSD und der Lotterie GlücksSpirale für restauratorische und konservierende Arbeiten an den sieben Chorfenstern dem Münster St. Nikolaus in Überlingen zur Verfügung. Nun besucht Wolfgang Meinhardt vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD gemeinsam mit Bezirksdirektor Frank Eisele von Lotto Baden-Württemberg am Mittwoch, den 19. September 2018 um 14.30 Uhr Dekan Peter Nicola, um sich die Arbeiten bei einem Foto- und Pressetermin vor Ort erläutern zu lassen. St. Nikolaus gehört zu den über 310 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Das reich ausgestattete, kunsthistorisch qualitätvolle Münster St. Nikolaus im Zentrum der Überlinger Altstadt ist der größte spätgotische Kirchenbau am Bodensee. Die fünfschiffige Basilika wurde zwischen 1350 und 1576 an der Stelle von Vorgängerbauten errichtet. Zwar war die heutige Gestalt des Kirchenbaus 1563 bereits vollendet, doch verzögerte der Turmbau die Fertigstellung. Die beiden Chorflankentürme entstanden ab dem frühen 15. Jahrhundert, doch brach man den Bau des Südturms 1420 ab und gestaltete den 1494 vorläufig fertiggestellten Nordturm erst 1574/1576 auf den oberen Geschossen spätgotisch um. Über einer Plattform erhebt sich seither ein achteckiger Dachaufsatz mit welscher Haube.

Das überregional bedeutendste Kunstwerk des Münsters ist der geschnitzte Hochaltar, ein Meisterwerk des deutschen Manierismus, den der Überlinger Holzschnitzer Jörg Zürn von 1613 bis 1616 schuf. In den Seitenkapellen des Langhauses stehen 13 weitere Altäre aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. An den Pfeilern des Mittelschiffs sind auf kleinen Konsolen überlebensgroße Holzfiguren des Erlösers und der zwölf Apostel postiert, die aus dem Jahr 1552 stammen. Die Wand über dem Chorbogen ist mit einem riesigen Fresko von Jakob Carl Stauder aus dem Jahr 1722 bemalt, das das Jüngste Gericht darstellt. In der südwestlichen Vorhalle des Münsters findet sich ein Fresko von Marx Weiß von 1563, das eine Schutzmantelmadonna zeigt. Ein weiteres Fresko von 1493 an der Nordseite des Münsters, das den Tod Mariens und das Jüngste Gericht thematisierte, ist nur noch in Spuren erhalten. Die Hauptorgel des Münsters, die sogenannte Nikolausorgel, wurde 1968 von den Orgelbaumanufakturen Mönch und Pfaff aus Überlingen gemeinsam erbaut. Die beeindruckenden farbigen Chorfenster der Firma Helmle und Merzweiler aus Freiburg sind bemerkenswerte Beispiele für die Glasmalerei des späten 19. Jahrhunderts.
 
 



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