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Donnerstag, 21. November 2024
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Verschiedenes

 
Bürgerschaftliches Engagement
Stadt Freiburg zertifiziert zweite Ausbildungsgruppe
Senioren-Schulmeditator/innen

Bürgermeister von Kirchbach: Wichtige Ansprechpartner
für Schülerinnen und Schüler

16 Mitglieder des Vereins „Seniorpartner in School“, die in
den vergangenen anderthalb Jahren nach Abschluss einer
umfassenden Ausbildung als Schulmediator/innen
ehrenamtlich einmal wöchentlich an Freiburger Schulen
gearbeitet haben, erhalten heute aus der Hand von
Bürgermeister Ulrich von Kirchbach ihre Zertifikate. Im
vergangenen Jahr hatten die ersten neun „Seniorpartner“ ihre
Urkunden erhalten.

Bereits seit drei Jahren sind die Seniorpartner/innen an
Freiburger Schulen im Rahmen Ihrer Ausbildung aktiv. Bei der
Übergabe der Urkunden zeigte sich von Kirchbach überzeugt,
dass die Mediation einen wirksamen Beitrag zur Vermeidung
beziehungsweise Lösung von Konflikten leisten kann. „Mit
dem Einsatz der zweiten Gruppe von Seniorpartnerinnen und
–partnern wurde der Mediationsansatz verstärkt und den
jungen Menschen erfahrene Ansprechpartner/innen
angeboten, die ganz für sie da sind und ihnen helfen, sich mit
sich selbst und der Umwelt auseinander zu setzen und dabei
ihr Selbstwertgefühl zu stärken“, so der Bürgermeister.

Dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement schlage
Brücken zwischen Alt und Jung und biete Menschen mit dem
Wunsch nach einer sinnvollen Tätigkeit jenseits der
Lebensarbeitszeit eine professionelle Begleitung und
Förderung.

Der Verein „Seniorpartner in School“ wurde 2002 in Berlin
gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen, die
nach Beendigung der Berufstätigkeit eine sinnvolle freiwillige
Betätigung suchen. Seit 2008 ist der Verein auch in Freiburg
vertreten. Er sieht die Schule als ideale Plattform für
generationsübergreifende Begegnungen. Sein Konzept beruht
auf dem Prinzip der Mediation – ein Verfahren zur
konstruktiven Beilegung beziehungsweise Vermeidung von
Konflikten. Zentrales Anliegen ist die Kommunikation. Sie
führt zur Verbesserung des sozialen Klimas, begünstigt einen
von Konflikten entlasteten Unterricht und führt damit zu
spürbarer Erleichterung im Lernklima für Schüler- und
Lehrerschaft.

Die Mediatorinnen und Mediatoren werden derzeit in 15
Freiburger Grund-, Haupt- und Realschulen eingesetzt
Weitere ehrenamtlich Engagierte haben sich bereits für den
neuen Kurs gemeldet, der im Herbst 2011 beginnt.
Interessierte melden sich bitte bei Claudia Muzzulini, Telefon
07661/4840, E-Mail c.muzzulini@gmx.de. Die Stadt Freiburg,
die Stiftungsverwaltung Freiburg, das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie private Spender
unterstützen die Ausbildung finanziell.
 
 

 
Ehrenamtliche Vorleser gesucht
Für unser Projekt "Vorlesen für Senioren" suchen wir weitere Mitwirkende, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und für Senioren, die alleinstehend sind oder in Heimen wohnen, vorlesen - eventuell einmal pro Woche zu einem Termin, der vereinbart wird. ...
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Hilfe für Demenzkranke meist außerhalb der Pflegeversicherung
Viele Demenzkranke erhalten anfangs keine oder nur eine niedrige Pflegestufe, weil sie körperlich noch agil sind. Der Pflegeaufwand ist aber oft erheblich. Die Stiftung Warentest hat in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest zusammengestellt, wer wann Sach- und Finanzhilfen bietet. Unterstützung gibt es vor allem außerhalb der Pflegeversicherung.
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Freiburg: Ehrenamtliches Vorlesen für Senioren
Im vergangenen Herbst haben wir begonnen nach Leuten zu suchen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und für Senioren, die alleinstehend sind oder in Heimen wohnen, vorlesen - eventuell einmal pro Woche zu einem Termin, der vereinbart wird. ...
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Autor: Daniel Jäger

 
"Politisch korrekt"
Eine Glosse unseres Lesers Günther Dressler

Manchmal sieht sich der eine oder andere respektive die eine oder andere mit einer Situation konfrontiert, die ihn oder sie darüber nachsinnen lässt, was eine Wohlstandsgesellschaft voller Gleichgestellter erstrebenswert macht. Da führt ein Einheimischer der Stadt P. morgens seinen Hund aus. (Es könnte auch eine Hündin gewesen sein.) In der Einhardstraße zu P. ist es beschaulich, nur die vielen parkenden Autos stören. Autos haben ja heutzutage die exotischsten Namen. Unser Spaziergänger schreitet die Reihe der Fahrzeuge ab und spricht vor sich hin: Aygo, Twingo, Meriva, Corsa, Fiesta, Fabia, Modus, Golf, Megane, Astra, Polo, Zafira, Mondeo, Corolla, Octavia, Avensis, Laguna, Touareg. Einige Autos weisen sich nur mit Buchstaben und Zahlen aus: A4, X5, SLK. Es sind solche von Audi, BMW und Mercedes. Die meisten Autonamen enden mit a und sind demnach weiblich, in der Mehrzahl aber Produkte ausländischer Hersteller. Deutsche Autos sind durchweg männlich, auch die hier parkenden Volkswagen Golf, Polo und Touareg. Ob man sich in deutschen Automobilkonzernen bei der Namensgebung geschlechtsspezifisch nicht stärker öffnen sollte? Denn der Autoverkehr hierzulande wird immer weiblicher. Nach einer Studie des ACE (Auto Club Europa) verfügten zum Stichtag 1.1.2010 im bundesdeutschen Durchschnitt 374 von 1000 volljährigen Frauen über einen eigenen Pkw, und insbesondere die jüngeren weiblichen Jahrgänge holen nach dieser Statistik mächtig auf. Dass die Karlsberg Brauerei ein auch von Frauen geschätztes Wellnessbier unter dem Namen Namen Karla vertreibt, soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.

Zum Geschehen aber: Unser Augenmerk ist an diesem Morgen auf zunächst zwei Verkehrsobjekte gerichtet: einen mittelgroßen dunkelgrauen Opel namens Meriva und einen leuchtend gelben Kleinstvolkswagen mit Namen Fox. Dieser wartet auf den Parkstreifen, den Meriva zu verlassen eben sich anschickt. Doch der Fox-Insasse wird seines Wartens nicht froh. Wir wollen’s nicht glauben: Kaum ist die Meriva auf den Fahrdamm ausgeschert, kommt ein drittes Fahrzeug, eine, jawohl eine Mercedes angebraust und besetzt den Streifen, auf den der Fox das Vorrecht zu haben wähnt. Was empfindet die Durchschnittsbürgerin, der Durchschnittsbürger, wenn sie oder er so etwas mit ansehen muss? In beiden Geschlechtern regt sich Protest. Keine Frage: Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen, die ein geduldig erworbenes Vorrecht missachten, handeln unanständig.

Moment! Wohl können wir von einem Verstoß gegen die guten Sitten sprechen. Wie aber ist die Rechtslage? Hat der/die Handelnde, wie oben geschildert, das Recht verletzt? Hat eine Wartende, hat ein Wartender nach Recht und Gesetz denn ein Vorrecht erworben zur temporären Nutzung einiger Quadratmeter öffentlichen Grundes, etwa eines Parkstreifens? Wir sollten uns kundig machen, bevor wir ein abschließendes Urteil fällen.

Die Person im Mercedes, männlich, rechtfertigt ihr Verhalten mit der Redewendung „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Lässt erkennen, sie verfüge über einen bildungsgestützten Sprachschatz. Die Person im VW Fox, gleichfalls männlich, ihrem Äußeren nach ein Studierender, zeigt sich unbeeindruckt und führt mit einiger Logik ins Feld, nicht wer zuerst komme, habe das Vorrecht, sondern der- oder diejenige, der/die zuerst da gewesen sei. Beider Standpunkte sind unvereinbar. Der Mercedes-Fahrer wendet sich ab und geht fort, der Fox-Fahrer kehrt kopfschüttelnd zurück zu seinem Auto und wirft sich hinein.

Wie wohl die meisten Leserinnen und Leser dieser Kolumne (Mercedes-Fahrerinnen und -Fahrer verständlicherweise ausgenommen) sympathisiere ich eher mit dem benachteiligten jungen Menschen im VW Fox. Doch ich behalte mir vor, die Straßenverkehrsordnung einzusehen und mich erst dann verbindlich zur Sache zu äußern.

Gegen Mittag am Marienplatz, Stadtmitte, den Sommer über zu gut einem Fünftel betischt und bestuhlt. Was in der FußgängerInnen-Zone zusammengekauft wurde, hier stellen Konsumentinnen und Konsumenten ihre Tüten ab und genehmigen sich eine Erfrischung. Ich entdecke den jungen Mann aus dem Fox. Er ist im Gespräch mit einer leger gekleideten männlichen Gestalt um die vierzig. Sprechen sie über das Missgeschick beim Parken am Morgen? So sieht es aus. Beide Männer wirken mit sich und der Welt zufrieden. Ich möchte etwas zu trinken bestellen: „Herr Ober, wir hätten gern ...!“ Die Freundin am Tisch fällt mir ins Wort: „Der Herr Ober ist out. Du würdest doch auch nicht nach der Frau Oberin rufen. Für Servierkräfte genügt ein ‚Hallo’.“ Recht hat die Gute in der Gesellschaft der Gleichgestellten: „Hallo ... hallo ... hallo ... ja doch, Sie da! Due Espressi, per favore!“
 
Autor: Günther Dressler

 
Tausende Badeunfälle enden im Krankenhaus
DAK: Kinder und Senioren am häufigsten betroffen / Die meisten Unfälle in Binnengewässern

Vergangenes Jahr ertranken laut Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft 438 Menschen in Badegewässern. Nach Auswertungen DAK-interner Daten mussten rund 3300 nach einem Badeunfall im Krankenhaus behandelt werden. Die DAK rät deshalb zum Start der Badesaison zur Vorsicht.
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Herzlich Willkommen bei Fit im Alter
In Deutschland nimmt die Zahl der über 65-Jährigen ebenso wie die Lebenserwartung zu. Zudem kommt es mit dem Alter zu altersbedingten Veränderungen sowie zum Teil zu verschiedenen Krankheiten, die Auswirkungen auf den Ernährungszustand haben ...
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Wohin mit Opa?
DAK-Pflegeberater begleiten durch den Behörden-Dschungel

Wer plötzlich einen Pflegefall in der Familie hat oder selbst
pflegebedürftig ist, steht oft orientierungslos vor vielen Fragen: Welche
Möglichkeiten gibt es? Brauche ich ein Pflegeheim oder einen Pflegedienst?
Wie kann ich das finanzieren? Antworten haben die Pflegeberater der DAK.
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