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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Das ersehnte Ja-Wort
Oberbürgermeister gratuliert erstem homosexuellen Karlsruher Ehepaar

Sie haben sich als erste in Karlsruhe getraut - ein zweites Mal, aus Überzeugung: Markus Elbert und Andreas Müller, seit gut drei Jahren bereits offiziell verpartnert, haben die Gesetzesänderung, wonach Eheschließungen unter Homosexuellen seit dem 1. Oktober bundesweit uneingeschränkt zulässig sind, schnellstmöglich genutzt und sich am Montagnachmittag, 2. Oktober, das Ja-Wort gegeben. Ein Grund für OB Dr. Frank Mentrup, dem frisch getrauten Ehepaar mit einem Blumenstrauß zu gratulieren.

Im Standesamt in der Weststadt, bei einer sogenannten Umwandlung der Lebenspartnerschaft. „Wo Du geliebt wirst, kannst Du getrost alle Masken ablegen, darfst Du Dich frei und ganz offen bewegen“: Auszug eines Gedichts, das sie während der Trauung vernehmen durften. Sodann folgten, noch einmal, ein zeremonieller Ringetausch, ein Kuss, sowie die Glückwünsche ihrer teilnehmenden Gäste. Die Gesetzesänderung, die ersehnte völlige Gleichberechtigung samt Adoptionsrecht, begrüßt OB Mentrup als Ausdruck selbstverständlicher Freiheit und Selbstbestimmung. „Schön, dass Sie die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt haben“, betonte Mentrup ein Anliegen, das den Eheleuten tatsächlich wichtig war, um ein Zeichen zu setzen - und endgültig gemeinsam anzukommen. Das Standesamt erwartete als nächstes homosexuelles Paar noch zwei Frauen zur direkten Eheschließung und rechnet in Karlsruhe mit rund 30 weiteren bis Jahresende sowie darüber hinaus vor allem zahlreichen Umwandlungen.

zum Bild oben:
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Andreas Müller, Markus Elbert (unten, von links) beim Gruppenbild mit Gästen im Standesamt in der Kaiserallee.
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Netzwerktreffen Bildungsberatung
Über 150 Teilnehmende vernetzen sich zum Beratungsangebot für Migrantinnen und Migranten

Über 150 Teilnehmende aus Bildungs- und BildungsberatungsInstitutionen trafen sich vergangene Woche im Bürgerhaus Zähringen zum 3. Netzwerktreffen Bildungsberatung. Eingeladen hatten die städtische Anlaufstelle Wegweiser Bildung (WeBi) und das Freiburger Bildungsmanagement. Einen Abend lang drehte sich alles um Bildungsberatungsangebote für Migrantinnen und Migranten in Freiburg.

Experten aus allen Bildungsphasen, aus Kindergärten, Schulen, Ausbildungsprojekten, Hochschulen, Weiterbildungsberatung und Seniorenbildung informierten sich gegenseitig. Dabei wurde deutlich, dass Freiburg mit einem vielfältigen Beratungsangebot für Migranten in allen Altersstufen gut aufgestellt ist und ein sehr großes Interesse an gegenseitiger Information und Vernetzung besteht. Die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, wurde intensiv genutzt. Die Teilnehmenden nahmen neue Informationen und Erkenntnisse mit und stießen auch mehrere konkrete Kooperationen an.

Das nächste Netzwerktreffen Bildungsberatung findet im Herbst 2018 statt.
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Erinnerung an die Wiedervereinigung
Nostalgische Trabi Ausstellung und Parade im Europa-Park

Zusammen mit seinen Besuchern feiert Deutschlands größter Freizeitpark am 03. Oktober die Wiedervereinigung von Ost und West. Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit versammeln sich am Dienstag über 20 historische Trabis im Europa-Park. Ab 8 Uhr können Groß und Klein die nostalgischen Kult-Vehikel am Haupteingang rund um den Brunnen der Begegnung bestaunen. Um 16 Uhr setzen sich die beliebten DDR-Kleinwagen schließlich im Tross in Bewegung und fahren im besten Freizeitpark weltweit die Route der täglichen Parade ab.
 
 

 
Über­wachungs­kameras: Sicher­heits­produkte oft unsicher
Über­wachungs­kameras filmen Einbrecher auf frischer Tat oder werfen zu Hause ein Auge auf Kinder und Katze. Ein Test von 16 IP-Überwachungskameras für Innenräume und draußen deckt allerdings auf, dass sie oft unsicher sind und Neugierigen das Spionieren häufig leicht machen. Nur drei Kameras für den Außen­bereich und eine für Innenräume schneiden gut ab. Die Preise der Kameras im Test liegen zwischen 34 und 315 Euro.

Alle neun Kameras für Innenräume und sieben für den Einsatz im Freien brauchen eine Internet­verbindung. So schön der Blick via App in den eigenen Garten oder das Wohn­zimmer auch ist, er muss vor Angreifern sicher sein. Häufig haben aber Hacker leichtes Spiel. Sie können unsichere Über­wachungs­kameras über­nehmen und ihre Besitzer ausspähen. Bei drei Kameras sind die Sicher­heits­mängel so groß, dass sie nur mit Mangelhaft bewertet werden, drei weitere sind ausreichend.

Die beste Über­wachungs­kamera für Innenräume kostet 199 Euro und macht tags­über gute Bilder, bei wenig Licht sehr gute. Die beste Kamera für draußen ist ein Modell für 169 Euro. Noch bessere Bilder und ein abschre­ckendes Flutlicht liefert eine ebenfalls gute Kamera für 280 Euro. Im Außen­bereich darf die Kamera nur den eigenen Grund und Boden erfassen, im Haus müssen sich die Familien­mitglieder über den Einsatz der Kamera einigen.

Der ausführ­liche Test Über­wachungs­kameras erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 28.09.2017 am Kiosk) und ist bereits online abruf­bar ...
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Vernetzte Autos: Apps übermitteln sensible personenbezogene Daten
So unbeobachtet wie mancher glaubt, ist man im Auto längst nicht mehr. Das moderne Auto lässt sich mit Smartphone und passender App vernetzen und schickt personenbezogene Daten wie die Fahrzeugidentifikationsnummer und den Standort an Google, Apple und Co. Dabei sollten Apps nur Infos erheben, die für ihre Funktion nötig sind. Manche fragen aber auch Geburtsdatum, Namen und Anschrift ab. Die Stiftung Warentest wollte es genau wissen, hat 26 Apps von 13 großen Autoherstellern geprüft und die Hersteller gefragt, wo die Daten landen. Laut der Oktober-Ausgabe von test beantwortete bis auf Daimler kein Anbieter den Fragebogen.

Wenn ein Auto nach einem Crash sofort seinen Standort an die Notrufzentrale sendet, kann das Leben retten. Deshalb wird „E-Call“ per installierter SIM-Karte ab April 2018 Pflicht. Doch schon heute lassen sich viele Wagen über Smartphones mit dem Internet verbinden und plaudern aus, was sie an Infos haben: zum Beispiel Standorte – selbst wenn die Ortungsfunktion gar nicht genutzt wird. Dabei, so test „bleibt der Datenschutz bei allen Herstellern mehr oder weniger auf der Strecke“. Alle Apps senden demnach „mehr Daten als nötig“. Der Nutzer kriegt davon kaum etwas mit.

Laut Bundesdatenschutzgesetz und Telemediengesetz dürfen personenbezogene Daten nur erhoben werden, wenn die Person eingewilligt hat. Sie muss über die Datensammelei umfassend aufgeklärt werden. Das geschieht aber nicht.

Doch lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte: Elektroauto-Vorreiter Tesla kann demnach beispielsweise auch per Fernzugriff Daten zum Fahrstil und Videomaterial von Fahrzeugkameras sammeln und sogar mit Informationen von Dritten, wie Marketingfirmen, Werkstätten oder Datenbanken ergänzen. Andere Anbieter, so test, sammeln auch Informationen über das Handy. So verwundert es nicht, dass die Warentest-Experten das Datensendeverhalten von sämtlichen Apps im Test als „kritisch“ beurteilten.

Der Artikel „Vernetzte Autos“ findet sich in der Oktober-Ausgabe von test und online ...
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Zeit zu danken: Eine Woche des Erntedanks im Europa-Park
Die Tage werden kürzer und die Blätter an den Bäumen beginnen, sich herbstlich zu verfärben. Die Zeichen stehen auf Erntedank – auch in Deutschlands größtem Freizeitpark. Mit der „Kirche im Europa-Park“ wird vom 30. September bis 08. Oktober 2017 das Fest nach der Ernte im Herbst gefeiert.

In der ersten Oktober-Woche bieten Infotafeln rund um die Stabkirche im Skandinavischen Themenbereich wissenswerte Hinweise zu diesem Fest des Christentums. Frischgepresster Apfelsaft wird zudem vor Ort kostenfrei angeboten. Jeweils zur vollen Stunde gibt es in der Stabkirche kurze, prägnante und meditative Impulse zum Innehalten und Reflektieren. Der Erntedank-Gottesdienst findet am Sonntag, den 01. Oktober um 14.30 Uhr im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ des Europa-Park Hotel Resorts statt. Unter dem Motto „Die Erde ist des Herrn“ leitet Dr. Thomas Dietrich von der Erzdiözese Freiburg mit Unterstützung der Europa-Park Seelsorger Martin Lampeitl und Andreas Wilhelm sowie dem Schweizer Zirkus-Seelsorger Adrian Bolzern den Gottesdienst. Im Mittelpunkt steht das Abbilden der Vielfalt des Erntedankfestes als globales Fest in dem Freizeitpark, der für die Vielfalt der Kulturen und Länder steht. Alle Kinder sind eingeladen, eigene Gaben mitzubringen und am Altar aufzubauen.

Im Anschluss an den Gottesdienst haben die Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsam zu der Stabkirche zu pilgern und sich vom dortigen Angebot zu überzeugen.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 bis zum 05. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison) und in der Wintersaison vom 25. November 2017 bis zum 07. Januar 2018 (außer am 24. und 25. Dezember) täglich von 11 bis 19 Uhr. Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch im Internet ...
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Podiumsdiskussion zur Pflegeversorgung
Das Ev. Stift lädt am 4. Oktober 2017 zur Podiumsdiskussion in die Stiftskapelle ein. Thema ist die Pflegeversorgung, die bei zunehmender Überalterung der Bevölkerung zu einer großen Belastung für den Generationenvertrag wird: „Was bedeutet für uns ein würdevolles Leben im Alter und was sind wir bereit dafür zu investieren?“ Oberkirchenrat Urs Keller, Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Dr. Regina Schiewer (Vorsitzende der Ev. Stadtsynode Freiburg) und Wirtschaftsexperte Lewe Bahnsen diskutieren Lösungen, um auch in Zukunft eine hochwertige Alters- und Pflegeversorgung sicherzustellen.

Mittwoch · 4. Oktober 2017 · 19.00 Uhr
Kapelle im Stiftspark · Eingang zwischen Hermannstraße 12–14 · 79098 Freiburg

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. September 2017 an vorstandssekretariat@stift-freiburg.de
 
 

 
Karlsruhe: Für ein friedliches Jahr 5778
Oberbürgermeister Dr. Mentrup übermittelt Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest

Für das jüdische Jahr 5778 und zum Neujahrsfest Rosch ha-Schana, das am Abend des 20. September beginnt, übermittelt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup dem Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde, Dr. Petr Kupershmidt und allen Mitgliedern der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderates wie auch persönlich herzliche Glückwünsche.

Dabei dankt Mentrup der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe besonders „für die schönen Begegnungen und die gute Zusammenarbeit, zuletzt bei der gemeinsamen Veranstaltung '300 Jahre jüdisches Leben in Karlsruhe'". Den Mitgliedern der Gemeinde wünscht der OB "ein schönes Fest im Kreise ihrer Familie und ein gutes, für uns alle friedliches Jahr 5778".
 
 



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