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Verschiedenes

 
Schloss Hundshaupten in Egloffstein wird wieder gefördert
Seit 350 Jahren in Familienbesitz

Für die Instandsetzung des Dachstuhls über dem Südflügel von Schloss Hundshaupten in Egloffstein stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 80.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 20. Dezember 2018 um 11.00 Uhr Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der DSD, im Beisein von Fred Handrischik von Lotto Bayern an Denkmaleigentümer Heinrich Freiherr von Pölnitz.

1661 erwarb die Familie von Pölnitz Schloss Hundshaupten in Egloffstein als Lehen und hielt das Anwesen bis heute – ausgenommen einer Unterbrechung von 1991 bis 2005 – in Familienbesitz. Das Schloss ist im Kern eine hochmittelalterliche Burg mit einem Zwinger aus dem 15. Jahrhundert. 1697 entstand an der Westseite ein weiteres Gebäude. Von 1735 bis 1740 erfolgte der bis heute prägende Umbau der Anlage. Dabei wurden Arkaden an der Nord-, Ost- und Südseite errichtet und der Zwinger überbaut. Zum Ensemble gehört auch die sogenannte Zehntscheune, eine große historische Scheune, die laut dendrochronologischem Gutachten 1601 erbaut wurde. Sie gehört zusammen mit einer angebauten kleineren Scheune von 1800 und einem Forsthaus von 1879 zum Vorhof des Schlosses.

Das Hauptgebäude besticht durch seinen trutzburgartigen Charakter. Die hohen, weiß gekalkten Fassaden deuten nur durch die regelmäßig verteilten, hochrechteckigen Fenster mit den barock geohrten Rahmen auf eine herrschaftliche Wohnnutzung hin. Die nordöstlich und nordwestlich angesetzten turmartigen Anbauten über rechteckigen Grundrissen schließen mit Walmen ab. Die Dachflächen sind mit ziegelroten Biberschwänzen belegt. Die Firstlinie des Daches wird durch wenige Kaminköpfe akzentuiert. Die vier Gebäudeflügel umschließen einen beschaulichen kleinen Innenhof. Nach Süden schweift der Blick von einer schmalen Terrasse weit ins Land.

Das Innere hat noch keine durchgreifende Modernisierung erfahren, sodass die über die Jahrhunderte gewachsene wandfeste und mobile Ausstattung umfangreich erhalten ist.

Schloss Hundshaupten gehört seit 2010 zu den über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte. Damals beteiligte sich die Denkmalschutzstiftung an der Wiederherstellung der Großen Zehntscheune.
 
 

 
Elektrische Zahnbürsten: Der Preis sagt nicht viel über die Qualität
Noten von Gut bis Mangelhaft, Preise von 16 bis 220 Euro. Ein neuer Test von elektrischen Zahnbürsten der Stiftung Warentest zeigt: Am Preis allein lässt sich die Qualität einer Zahnbürste nicht erkennen. Die beste ist ein Luxusmodell für 220 Euro mit vielen Extras, sogar einer eigenen App. Sie reinigt die Zähne sehr gut – genau wie ein Modell für 99 Euro. Ein anderes, 150 Euro teures Designmodell versagte in diesem Prüfpunkt und kassierte, auch wegen begrenzter Haltbarkeit, ein Mangelhaft.

6 von 13 exemplarisch ausgewählten Zahnbürsten machten im Prüflabor ihre Sache gut. Der jahrelange Testsieger Oral-B wurde von der 220 Euro teuren Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart auf Platz zwei verwiesen; Preiskracher für 16 Euro ist die Bürste eines Drogeriemarktes, die ebenfalls gut war.

Längst haben sich schallaktive Zahnbürsten auf dem Markt etabliert. Sie produzieren, daher der Name, pro Minute 13 000 bis 40 000 Schwingungen und werden eingesetzt wie eine Handzahnbürste. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben runde Köpfe und machen pro Minute typischerweise 8 800 schwingende Seitwärtsbewegungen. Sie sind meist etwas lauter als die schallaktiven Zahnbürsten. Im Test erwiesen sich beiden Bürstentypen als gleich stark: unter den sechs guten sind je drei von jedem System.

Wichtig bei der Kaufentscheidung: Auf die Folgekosten achten. Je teurer das Gerät, desto teurer in der Regel auch die Ersatzbürsten. Tipp: Geld sparen mit einer Großpackung.

Der vollständige Test Elektrische Zahnbürsten findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/zahnbuersten abrufbar.
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Besuch bei der Steinernen Brücke in Regensburg
Ältester steinerner Flussübergang Deutschlands

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt erneut Mittel für die Steinerne Brücke in Regensburg bereit. Für die Sanierung der Beschlächte und Eisbrecher der Pfeiler 6 bis 9 stehen auch dank der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Am Freitag, den 21. Dezember 2018 um 13.00 Uhr besucht nun Dr. Werner Chrobak, Ortskurator Regensburg der DSD, bei einem Presse- und Fototermin vor Ort im Beisein von Michael Menzl von Lotto Bayern Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, um sich die weiteren Restaurierungsschritte erläutern zu lassen. Die aus dem Mittelalter stammende Steinerne Brücke in Regensburg ist eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank privater Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Neben dem Dom ist die Steinerne Brücke über die Donau heute das bedeutendste Wahrzeichen der auch an Naab und Regen liegenden Stadt. Von 1135 bis 1146 wurde die inzwischen in Deutschland älteste, teilweise noch unverändert erhaltene romanische Steinbrücke mit ihren 15 Bögen und 14 Pfeilern erbaut. Die natursteinerne Gewölbebrücke misst insgesamt 315 Meter. Sie wurde im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder schwer beschädigt. 1565 zerstörte zudem heftiger Eisstoß fast alle Eisbrecher und 1633 musste der südliche dritte Brückenbogen gesprengt werden. 1809 ging der Schwarze Turm am Brückenkopf "Statt am Hof" verloren. Vor zehn Jahren fand am Nordufer im Bereich des Brückenbasars eine archäologische Ausgrabung statt, bei der man die Konturen des nördlichen Brückenwiderlagers, des vorgestellten Schwarzen Turms sowie einer Brückenrampe bis zur Grenze der nördlichen Zwingermauer nachweisen konnte.

1877/1878 erhielt die Steinerne Brücke eine neue Brüstung aus Flossenbürger Granit. Damit Straßenbahnen auffahren konnten, verbreiterte man bis 1901 zugleich das erste Brückenfeld am Südufer zur Altstadtseite hin. Am 23. April 1945 wurden die Joche 1, 2, 10 und 11 gesprengt, sie wurden erst 1967 erneuert. Zugleich erhielt die Brücke damals den Fahrbahnbelag und eine neue Betonbrüstung.
 
 

 
Die St. Johanniskirche in Rothenburg ob der Tauber wird gefördert
Instandsetzung von Dach und Außenfassade

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 18. Dezember 2018 um 14.00 Uhr überbringt Michael Knappe vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Beisein von Friedrich Müller von Lotto Bayern den symbolischen Fördervertrag über 70.000 Euro für die Instandsetzung von Dach und Außenfassade der St. Johanniskirche in Rothenburg ob der Tauber an Pfarrer Harald Sassik für die katholische Kirchenstiftung St. Johannis der Täufer. Die Johanniskirche ist eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Die einstige Klosterkirche der Johanniter steht unweit des Marktplatzes in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber. In der östlichen Giebelwand befinden sich noch Reste des ehemaligen Johannitertors. Diese bauliche Verbindung und die hiermit entstandene städtebauliche Situation ist heute noch durch den hervorspringenden Baukörper in die westliche Straßenflucht von der Oberen zur Unteren Schmiedgasse deutlich erkennbar. An der Nordfassade mit romanischer Fensterumrahmung stehen Sandsteinskupturen, die Johannes den Täufer mit einer Prophetenkonsole und einem an der Fußplatte betenden Stifter darstellen. Westlich schließt unmittelbar das Nachbargebäude an, einst Kommendehaus und heute Kriminalmuseum.

Der schlichte, rechteckige, verputzte und spätgotische Steilsatteldachbau mit massivem Giebelreiter und Glockendach wurde zwischen 1390 und 1404 erbaut. Zu größeren Veränderungen kam es 1604 und 1968/1969. Nachdem die Kirche dem Ritterorden entzogen worden war, wurde sie 1553 nach er-folgter Reformation bis 1803 zur evangelischen Kirche. Die dreischiffige Saalkirche hat keinen Chorraum. Vier kräftige Muschelkalk-Säulen auf hohen Postamenten schmücken seit 1604 den Innenraum und stützen das ausgebaute Dach über der Bohlenbalkendecke. Das Dach birgt den 1628 ausgebauten viergeschossigen städtischen Getreidespeicher.

Die heutige Innenraumgestaltung mit dem geöffneten Giebelfenster im Altar-raum und der hochwertigen Altarausstattung mit Altarkreuz, Tabernakel, Ambo, Osterleuchter und Weihwasserkessel geht auf die Veränderungen 1968/1969 zurück. Damals wurde auch das Ostfenster als Farbglasfenster von Paul Corazolla neugestaltet. Einziges Stück der alten Ausstattung ist eine Marienstatue aus der Zeit zwischen 1650 und 1675. Bemerkenswert sind auch die Grabmäler an der Ostwand aus dem 15. und ersten Viertel des 19. Jahrhunderts.
 
 

 
Haarglätter, Lockens­täbe und Curler: Fünf von 16 Geräten sind brandgefähr­lich
Widerspens­tige und krause Haare glätten oder umge­kehrt glattes Haar wellen und Korkenzieherlo­cken tragen – mit Haarglättern, Lockens­täben und Curlern ist alles möglich. Doch fast ein Drittel der Geräte ist brandgefähr­lich. Ihnen fehlt die Abschalt­automatik oder die Verbrennungs­gefahr ist zu hoch. Das stellte die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Test von insgesamt 16 Haarglättern, Curlern und Lockenstäben fest.

Wer Locken haben möchte, nutzt teure Curler, die die Haar­strähnen auto­matisch aufdrehen, oder preis­wertere Lockens­täbe, bei denen man selbst die Strähnen um den Stab wickeln muss. Im Test fielen drei der neun geprüften Lockengeräte wegen Mängeln in der elektrischen Sicherheit oder Verbrennungs­gefahr durch: Zwei Lockens­täben fehlt die Abschalt­automatik. Sie heizen ununterbrochen weiter – eine Brandgefahr.

Einem Locken­stab fehlt der Clip, um die Strähne beim Aufdrehen am Heizkolben zu halten, so dass die Probandinnen die Haare selbst fest­halten mussten. Dabei gerieten mehrere mit dem heißen Kolben an Hals, Ohren oder Finger und verbrannten sich.

Neben diesen drei Lockens­täben schnitten auch zwei Curler mangelhaft ab: Sie zogen im Test die Haare der Probandinnen ein, verknäuelten sie und gaben sie dann nicht mehr frei. Die Frauen konnten ihre Haare nur mit Ziehen und unter Schmerzen aus den Lockendrehern befreien.

Auch bei den sieben geprüften Haarglättern musste die Stiftung Warentest zwei Geräte mit mangelhaft bewerten. Beiden Glättern fehlt die Abschalt­automatik – ein brandgefähr­liches Sicher­heits­risiko. Eines der Geräte, der Severin HC 0614, heizt außerdem nicht nur die Platten auf, sondern auch das Gehäuse. Mit über 90 Grad an manchen Stellen reicht das, um sich Kopf­haut, Ohren oder Finger zu verbrennen.

Die positive Nach­richt: Die Tester konnten auch sieben Mal das Test­urteil Gut vergeben. Mit diesen Geräten lassen sich die Haare gut in die gewünschte glatte oder lockige Form bringen. Und sie sind gefahr­los in der Anwendung.

Wichtig für alle, die glätten oder locken: Zu heiß sollte es nicht werden. Gesundes, kräftiges Haar verträgt rund 200 Grad Celsius. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar sollte nur mit rund 170 Grad Celsius behandelt werden. Sonst schmilzt die oberste Haar­schicht, das Haar verliert seinen Glanz und wird strohig.

Beide Tests – Haarglätter und Lockens­täbe – finden sich in der Januar-Ausgabe der Zeit­schrift test. Online sind sie unter www.test.de/haarglaetter bzw. www.test.de/lockenstab abruf­bar.
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Karlsruhe: Zookalender wird am Donnerstag im Exotenhaus angeboten
Die Zoofreunde Karlsruhe bieten am kommenden Donnerstag, 20. Dezember, von 14 bis 16 Uhr den Zookalender 2019 im Foyer des Exotenhauses zum Kauf an. Der Kalender enthält jahreszeitliche Bildmotive besonderer Tiere des Zoos. Die Erlöse gehen an die Zoofreunde, die damit den Zoo unterstützen. Von 15.30 bis 16 Uhr wird zudem Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt anwesend sein, der die Kalender auf Wunsch mit einer persönlichen Widmung versehen wird. Auch das Buch "Artenschatz", das Reinschmidt zusammen mit Frank Elstner geschrieben hat, wird bei dem Termin verkauft. Das Foyer des Exotenhauses ist von der Ettlinger Straße 4b aus ohne Eintrittskarte erreichbar.
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An Burg Saldenburg werden Werkstein und Bestandsputz instandgesetzt
Auferstanden aus Ruinen

Ein Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) über 80.000 Euro für die restauratorische Instandsetzung von Werkstein und Bestandsputz an der als Jugendherberge genutzten Burg in Saldenburg erreicht in diesen Tagen Michael Gößl vom Vorstand des Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e.V. Das trotz späterer Veränderungen in weiten Teilen erhaltene Baudenkmal ist ein eindrucksvolles Zeugnis einer mittelalterlichen Burg und nunmehr eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Die Gipfelburg steht auf einer nordsüdlich verlaufenden Bergzunge in den Höhen des unteren Bayerischen Waldes. Der massige quadratisch-kubische Baukörper mit Seitenlängen von rund 25 Metern und 20 Metern Traufhöhe wurde fast vollständig aus Bruchstein erbaut. Durch die wenigen relativ kleinen Fensteröffnungen wirkt dieser trutzig und unzugänglich. Ausgestattet mit Keller- und Erdgeschoss sowie vier weiteren Obergeschossen kommt der Wohnturm einem wehrhaften Palas nahe. Ein zeltförmiges Dach mit kleinem barocken Zwiebeltürmchen schließt den Bau. Das Dachwerk ist, was Material und Konstruktionsweise anbelangt, nahezu vollständig erhalten. Im zweiten Obergeschoss auf der Südostecke findet sich die mittelalterliche Kapelle, die durch bauliche Veränderungen über zwei Geschosse reicht. Ihr heutiges Erscheinungsbild mit dem barocken Stuck stammt von 1680.

Das Deutsche Jugendherbergswerk hat die Burg 1928 übernommen. Zuvor gehörte die Veste verschiedenen Rittern und hochrangigen Adeligen. Die Burg wurde 1368 im Auftrag der Grafen von Hals erbaut. Als eine Art Bollwerk sollte die Anlage zur Überwachung der "Gulden Straß" dienen und den im 14. Jahrhundert begonnenen Salzhandel zwischen Bayern und Böhmen sichern. 1682 wurde die Anlage nach einem verheerenden Blitzeinschlag barockisiert wiederhergestellt. Insbesondere der nahezu völlig zerstörte Südteil der Burg musste vollkommen neugestaltet werden und ist bis heute im barocken Gepräge überkommen.

Schrittweise gingen Bereiche der Bebauung des Burgbergs durch Plünderungen und Brandschatzungen verloren. Der Maierhof inklusive zugehöriger Stallungen brannte während einer Belagerung 1743 vollständig nieder. Erst mit dem Übergang der Anlage in den Besitz des Bayerischen Staats 1926 konnte der Erhalt gesichert werden. Lediglich der Wohnturm und einige Ringmauern waren damals noch erhalten.
 
 

 
Fördervertrag für die Hauptstraße 183 in Miltenberg
Das Haus am Schnatterloch

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt Mittel für die Sanierung der Holzbauteile und der Dächer am Bürgerhaus in der Hauptstraße 183 in Miltenberg bereit. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 16.00 Uhr Michael Knappe vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der DSD an die Denkmaleigentümer Margret und Dr. Jürgen Köpke. Das Bürgerhaus ist eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Hangseitig unterhalb der Mildenburg am höchsten Punkt des sogenannten "Schnatterlochs" steht in der Hauptstraße das Bürgerhaus, das Bestandteil des Altstadtensembles ist. Die Giebelseite mit dem bis in das zweite Obergeschoss reichenden Giebel steht zum Marktplatz hin. Der dreigeschossige Satteldachbau hat ein massives Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk mit Werksteinrahmungen und ist wie die bergseitige Traufseite in Buntsandstein und Ziegel ausgeführt. Die mehrfach umgebauten Fachwerkobergeschosse ragen teilweise vor.

Das über annähernd quadratischem Grundriss errichtete Haus wurde 1360 erbaut. Die dem Schnatterloch zugewandte Hausseite hat das bauzeitliche Fachwerk mit kurzen Bügen größtenteils bewahrt, während die Marktplatzseite im 18. und 19. Jahrhundert einschneidend mit konstruktivem Fachwerk umgebaut wurde. Talseitig hat man dem Bau einen Anbau mit Pultdach vorangestellt. Dort befindet sich wohl seit dem frühen 16. Jahrhundert der Zugang zu dem unter dem Wohnhaus in den Fels reichenden Gewölbekeller. Bergseitig angegliedert befindet sich die Remise, darunter ein zweiter größerer Gewölbekeller, der ebenfalls an den Fels anschließt.

Das Innere des Wohnhauses ist fast durchgehend mit je vier etwa gleich großen Räumen pro Geschoss gegliedert. Teile der bauzeitlichen Boden- und Deckenkonstruktionen sind inklusive der dazugehörigen Fassungen noch vorhanden. Lediglich das Dachwerk ist in der Zwischenkriegszeit ersetzt worden.
 
 



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