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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
DSD fördert St. Nikolaus in Überlingen
Beeindruckende Glasmalerei des 19. Jahrhunderts

105.000 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr dank der treuhänderischen Adelheid-Berger-Stiftung in der DSD und der Lotterie GlücksSpirale für restauratorische und konservierende Arbeiten an den sieben Chorfenstern dem Münster St. Nikolaus in Überlingen zur Verfügung. Nun besucht Wolfgang Meinhardt vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD gemeinsam mit Bezirksdirektor Frank Eisele von Lotto Baden-Württemberg am Mittwoch, den 19. September 2018 um 14.30 Uhr Dekan Peter Nicola, um sich die Arbeiten bei einem Foto- und Pressetermin vor Ort erläutern zu lassen. St. Nikolaus gehört zu den über 310 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Das reich ausgestattete, kunsthistorisch qualitätvolle Münster St. Nikolaus im Zentrum der Überlinger Altstadt ist der größte spätgotische Kirchenbau am Bodensee. Die fünfschiffige Basilika wurde zwischen 1350 und 1576 an der Stelle von Vorgängerbauten errichtet. Zwar war die heutige Gestalt des Kirchenbaus 1563 bereits vollendet, doch verzögerte der Turmbau die Fertigstellung. Die beiden Chorflankentürme entstanden ab dem frühen 15. Jahrhundert, doch brach man den Bau des Südturms 1420 ab und gestaltete den 1494 vorläufig fertiggestellten Nordturm erst 1574/1576 auf den oberen Geschossen spätgotisch um. Über einer Plattform erhebt sich seither ein achteckiger Dachaufsatz mit welscher Haube.

Das überregional bedeutendste Kunstwerk des Münsters ist der geschnitzte Hochaltar, ein Meisterwerk des deutschen Manierismus, den der Überlinger Holzschnitzer Jörg Zürn von 1613 bis 1616 schuf. In den Seitenkapellen des Langhauses stehen 13 weitere Altäre aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. An den Pfeilern des Mittelschiffs sind auf kleinen Konsolen überlebensgroße Holzfiguren des Erlösers und der zwölf Apostel postiert, die aus dem Jahr 1552 stammen. Die Wand über dem Chorbogen ist mit einem riesigen Fresko von Jakob Carl Stauder aus dem Jahr 1722 bemalt, das das Jüngste Gericht darstellt. In der südwestlichen Vorhalle des Münsters findet sich ein Fresko von Marx Weiß von 1563, das eine Schutzmantelmadonna zeigt. Ein weiteres Fresko von 1493 an der Nordseite des Münsters, das den Tod Mariens und das Jüngste Gericht thematisierte, ist nur noch in Spuren erhalten. Die Hauptorgel des Münsters, die sogenannte Nikolausorgel, wurde 1968 von den Orgelbaumanufakturen Mönch und Pfaff aus Überlingen gemeinsam erbaut. Die beeindruckenden farbigen Chorfenster der Firma Helmle und Merzweiler aus Freiburg sind bemerkenswerte Beispiele für die Glasmalerei des späten 19. Jahrhunderts.
 
 

 
Dingolfinger Stadtpfarrkirche wird weiter gefördert
Wichtigster spätgotischer Kirchenbau Niederbayerns

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank der Lotterie GlücksSpirale weitere 50. 000 Euro für die Restaurierung von 10 Fenstern in den Seitenkapellen der Stadtpfarrkirche St. Johannes in Dingolfing bereit. Der Fördervertrag erreicht Pfarrer Martin J. Martlreiter in diesen Tagen. Bereits im vergangenen Jahr stellte die private Denkmalschutzstiftung ebenfalls 50.000 Euro für die Restaurierung und Konservierung von 19 Fenstern zur Verfügung. Die Dingolfinger Johanneskirche, deren Gesamtbau durch die ausgewogenen Proportionen besticht, zählt zu den über 400 Projekten, die die DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

St. Johannes liegt auf einer hochwassergeschützten terrassenartigen Erhebung in der Unteren Stadt von Dingolfing. Der stattliche, unverputzte Backsteinbau mit dem 83 Meter hohen Turm, eines der Wahrzeichen der Stadt, ist eine spätgotische Bauschöpfung. Der heutige Bau wurde 1467 begonnen, das Gewölbe 1502 geschlossen. Die Bauinschrift im Deckenfresko flankieren das herzoglich-bayerische Wappen und das polnische Königswappen, was auf die dynastische Verbindung zwischen den niederbayerischen Wittelsbachern und den polnischen Jagiellonen hinweist, die 1475 durch die Landshuter Hochzeit zustande gekommen war.

Die Pfarrkirche St. Johannes zählt zu den wichtigsten großen spätgotischen Kirchenbauten in Niederbayern. Besonders hervorzuheben ist der dichte Bestand an neugotischen Fenstern aus der Münchener Hofglasmalereianstalt Franz Xaver Zettler und der Schneiderschen Kunstanstalt in Regensburg, die die Geschlossenheit und Einheitlichkeit des Architektursystems des spätgotischen Hallenbaues unterstützen.

Die mit Glasgemälden versehenen drei Fenster des Chores nehmen etwa zwei Drittel der Mauerhöhe ein, während die übrigen Langhausfenster deutlich kürzer sind. Die darunter befindlichen Kapellen besitzen je ein vierbahniges Maßwerkfenster, das mit einem Glasgemälde verziert ist. Im unteren Bereich sind die elfte, zwölfte und dreizehnte Station eines Kreuzwegzyklus dargestellt, der nie vervollständigt wurde. Weiterhin sind im mittleren Chorfenster die Anbetung der Heiligen Drei Könige, das letzte Abendmahl und die Auferstehung Jesu Christi dargestellt. Im linken Fenster sind Szenen aus dem Leben Johannes’ des Täufers zu sehen. Das rechte Chorfenster ist dem Nebenpatron der Kirche, dem Evangelisten Johannes, gewidmet. Es zeigt seine Mutter Salome, das Martyrium des Johannes in Rom und dessen Erscheinung der Jungfrau Maria als Mondsichelmadonna.
 
 

 
Stadt Freiburg schafft 110 zusätzliche Plätze in der Wohnungsnotfallhilfe
Verbesserte Angebote für Frauen, Familien und in der Notübernachtung OASE

Neubau in der Bötzinger Straße 50a eröffnet im Frühjahr 2019 Die ersten Frostnächte stehen vor der Tür. Damit rückt wie jedes Jahr die Wohnungslosenhilfe in den Fokus. Die Sozialverwaltung hat das Sommerhalbjahr intensiv genutzt, 110 zusätzliche Plätze in der Wohnungsnotfallhilfe geschaffen und die Angebote für Frauen, Familien und in der Notübernachtung OASE verbessert. Abgerundet werden die Aktivitäten durch eine Neuorganisation der Abteilung „Zentrum für Wohnungslose“, die künftig „Leistungen für wohnungslose Menschen“ heißt und heute in Kraft tritt.

All diese Maßnahmen haben der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Boris Gourdial, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren (ASS), Claudius Heidemann als Leiter der neu strukturierten Abteilung „Leistungen für wohnungslose Menschen“, und Ralf Schöpperle-Faller als Leiter des Sachgebiets Prävention/Wohnungssicherung heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Trotz der Bemühungen, zusätzliche Plätze in der Wohnungsnotfallhilfe zu schaffen, erinnert von Kirchbach daran, „dass es das erklärte Ziel der Stadt bzw. der städtischen Wohnungsnotfallhilfe sei, obdachlosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen ein dauerhaftes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.“ Daher hat die Sozialverwaltung viele Gespräche mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft geführt, die in verschiedene Projekte münden.

So stellt das Familienheim in der Quäkerstraße seit dem 1. August temporär Wohnungen zur Belegung mit Familien aus den Notunterkünften bereit. Mit der Freiburger Stadtbau wurde sogar für 50 Haushalte (94 Personen) das Ziel einer nachhaltigen Beendigung der Wohnungslosigkeit erreicht. Über die Belegung dieser Wohnungen entscheidet eine gemeinsame Fallkonferenz.

In Freiburg haben Personen, die bereits obdachlos sind, außer über die FSB kaum Zugänge zum Wohnungsmarkt. Daher treibt die Stadt den Bau von Kleinstwohnungen bis 35 Quadratmeter Wohnfläche für Einzelpersonen weiter voran; zum Beispiel auf dem Gelände Güterbahnhof Nord sollen mindestens 30 dieser Kleinstwohnungen entstehen. Zusätzlich betreibt die Verwaltung eine aktive Wohnungsakquise von privaten Vermietern und saniert Wohnungen über Mittel aus den Rücklagen für den geförderten Wohnungsbau im Handlungsprogramm Wohnen.

Auch im Bereich der Wohnheime hat die Stadt Freiburg Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen. Ende 2017 kam die Heuweilerstraße als Standort mit 27 Plätzen für Einzelpersonen hinzu. In der städtischen Notübernachtung ist die Zahl der Nutzer 2017 leicht gesunken, zugleich aber die Zahl der Langzeitfälle (3-12 Monate Aufenthalt und länger) erheblich gestiegen. Dank des Ausbaus der Stadthalle als Außenstelle der Notübernachtung stehen im kommenden Winter dort 20 zusätzliche Plätze zur Verfügung.

Auf Grund der weiterhin gestiegen Aufnahmeersuchen und der Überbelegung an den bisherigen Standorten verbessert die Stadt aktiv die Versorgung für Familien. Hierfür stehen aktuell 134 Plätze zur Verfügung. Beim neuen Containerbau in der Bötzinger Straße 50a mit mindestens 90 Plätzen ist die Eröffnung im kommenden Frühjahr 2019 geplant.

Durch die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt steigt die Zahl obdachloser Menschen stetig. Für bereits obdachlos gewordene Frauen gibt es deutlich zu wenige Unterkunftsangebote. Daher bleiben sie oft deutlich länger in der städtischen Notübernachtung, was von der Verwaltung als problematisch angesehen wird. Aus Brandschutzgründen musste 2014 das bisherige Frauenwohnheim in der Schwarzwaldstraße 31 geschlossen werden. Seitdem hat die Stadt nach einem Ersatz gesucht – und ihn jetzt im Schlossbergring 1 gefunden. Dort entsteht das neue Wohnheim für obdachlose Frauen, das vom Diakonischen Werk betreut wird.

Zusätzlich zum Frauenwohnheim soll der Schlossbergring 1 dem Wohnangebot der Straßenschule und als Büroflächen für den Vollzugsdienst dienen. Die Straßenschule ist aktuell in der Schwarzwaldstraße 69 untergebracht; dieses Gebäude wird aufgrund des schlechten baulichen Zustands baldmöglichst geräumt.

Der Umbau am Schlossbergring wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen. Zum Jahresende ist die Eröffnung vorgesehen, danach beginnt die schrittweise Belegung.

Seit diesem Sommer verbessert ein Hochbeet die Situation an und in der OASE. Nutzerinnen und Nutzer der Notübernachtung können jetzt Gemüse und Kräuter für ihren Eigenbedarf anpflanzen. Sie haben zusammen mit einem Mitarbeiter der OASE das Hochbeet direkt vor der Haslacher Straße 11 geplant und angelegt, natürlich unter Verwendung nachhaltiger Materialien. Nun stärkt das Hochbeet eigene Ressourcen. Wer mitmacht, erfährt Selbstwirksamkeit und erlernt praktische Fertigkeiten. Auch schön: das frische Biogemüse kostet die Nutzer nichts.

Mit Hilfe eines niederschwelligen Ansatzes versucht das engagierte Team der OASE, möglichst viele Menschen in der Notunterkunft zu erreichen und miteinander in Kontakt zu bringen. Zudem wurden, um die Hygiene zu verbessern, die Reinigungsintervalle erhöht und Renovierungen vorgenommen.

Zu guter Letzt hat diesen Sommer eine Organisationsuntersuchung bisherige Schnittstellen im Aufgabenbereich der Wohnungsnotfallhilfe zwischen dem Amt für Migration und Integration (AMI) und dem Amt für Soziales und Senioren (ASS) betrachtet. Nach der Auflösung des Amtes für Wohnraumversorgung (AWV) mussten hier neue Lösungen gefunden werden. Als Folge dieser Untersuchung wandern jetzt der Betrieb und die Verwaltung der Unterkünfte für Wohnungslose sowie die Betreuung der städtischen Wagenburgen vom AMI in die neue Abteilung des ASS, die die bisherige Abteilung „Zentrum für Wohnungslose“ mit beinhaltet. Voraussichtlich im Dezember ist dieser Prozess beendet.
 
 

 
Freiburger Museum für Neue Kunst erwirbt zwei Gemälde
Mit Mitteln des Fördervereins hat das Museum für Neue Kunst (MNK) die Gemälde „Selbstbildnis mit Melitta“ von Wilhelm Schnarrenberger (1936) und „Selbstbildnis“ von Melitta Schnarrenberger (1984) angekauft. Den Wunsch, beide Bilder zu erwerben, hatte Christine Litz, Direktorin des Museums, seit längerem. Nun entschieden sich die Erben für einen Verkauf.

In der Sammlung des MNK befinden sich bereits Werke von Wilhelm Schnarrenberger. Das „Selbstbildnis mit Melitta“ ergänzt damit den bisherigen Bestand. Ein besonderer Glücksfall ist, dass nun auch eine Arbeit Melitta Schnarrenbergers die Sammlung bereichert.

Wilhelm Schnarrenberger (1892-1966), aufgewachsen in Buchen und Freiburg, ausgebildet in München, war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Nachdem ihn die Nazis 1933 als Professor an der Badischen Landeskunstschule entließen, zog er nach Berlin. Hier sah er sich mit schwierigen Arbeitsbedingungen konfrontiert, sein Werk galt ab 1937 als entartet.

Melitta Schnarrenberger (1909-96) studierte in Karlsruhe bei Georg Scholz und als Meisterschülerin bei Alfred Haueisen. Wilhelm Scharrenberger und sie heirateten 1930. Nach gemeinsamen Jahren in Berlin übersiedelte das Paar 1938 nach Lenzkirch, um dem drohenden Krieg in der Großstadt zu entgehen, und betrieb dort eine Pension. 1946 kam es zur Scheidung, danach betätigte sie sich auf lokaler Ebene sozial und politisch und nahm erst in den 70er-Jahren ihre künstlerischen Tätigkeit wieder auf.

Mit dem „Selbstbildnis“ wirft die 75-Jährige einen schonungslosen Blick auf sich, zeigt sich aber selbstbewusst in typischer Malerpose. Zusammen mit dem 48 Jahre vorher entstandenen Doppelporträt ihres Mannes ergibt sich eine gespenstische Leerstelle an der Seite der Malerin. Beide Gemälde sind ab Samstag, 27. Oktober, in der
Ausstellung „To Catch a Ghost“ im Museum für Neue Kunst zu sehen. Diese Ausstellung widmet sich den Phänomenen des Unheimlichen und Bedrohlichen.

zum Bild oben:
Melitta Schnarrenberger, Selbstbildnis, 1984 (c) Nachlass Schnarrenberger, Foto: Stefan Hösl
 
 

 
Karlsruhe: Delegation des Gemeinderats beim Stadtgeburtstag in Krasnodar
Vielfältige Begegnungen beim 225-jährigen Jubiläum / Ausstellung "Meine Heimat - Karlsruhe" eröffnet

Die russische Partnerstadt Krasnodar feierte vor kurzem ihren 225-jährigen Stadtgeburtstag. Zu Gast bei den Jubiläumsfeiern in der 830.000-Einwohner-Metropole am Kuban war auch eine Delegation des Karlsruher Gemeinderats mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Tilman Pfannkuch an der Spitze. Der viertägige Besuch der Reisegruppe aus Karlsruhe, der neben Pfannkuch Stadträtin Yvette Melchien (SPD) sowie die Stadträte Michael Borner (GRÜNE), Lüppo Cramer (KULT) und Karl-Heinz Jooß (FDP) angehörten, war eingebettet in ein vielseitiges Programm. So waren die Karlsruherinnen und Karlsruher gemeinsam mit Vera Galushko, der Vorsitzenden der städtischen Duma (Stadtparlament), und zwei weiteren Abgeordneten im neuen Wohnbezirk "Gubernskij". Dort gab es Informationen über städtebauliche Maßnahmen in der Partnerstadt, die in „Gubernskij“ neben Eigentumswohnungen auch eine neue Schule und ein Kindergarten umfassen.

Kultur am seidenen Faden

Und Kultur spielte natürlich auch eine wichtige Rolle. Einen Teil davon steuerte Karlsruhe bei. So eröffnete Tilman Pfannkuch im Rahmen des Stadtgeburtstags die Ausstellung „Meine Heimat - Karlsruhe“. Die war bereits in der Fächerstadt zu sehen und setzt sich aus Fotos und Zeichnungen von Karlsruher Schülerinnen und Schülern zusammen, die sich im Rahmen eines Kunstwettbewerbs zu den Heimattagen 2107 mit der Bedeutung der Stadt Karlsruhe in ihrem Leben befassten. Nach der Station in Südrussland wandert die Präsentation weiter nach Nancy, der Partnerstadt von Karlsruhe und von Krasnodar

„Kultur am seidenen Faden" bot Puppenspieler Stephan Blinn gleich mehrfach. Zunächst vertrat er gemeinsam mit Juliane Weiß und Shauna Gimmel von der Tulpengarde der KG Badenia Karlsruhe die Fächerstadt beim "Festival der Partnerstädte", bei dem Künstlerinnen und Künstler aus den Partnerstädten Krasnodars im Rahmen des Stadtgeburtstags ihr Können auf einer Open-Air-Bühne zeigten. Darüber hinaus gab Blinn einen Gastauftritt im Neuen Puppentheater von Krasnodar, bei dem auch Schülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums und ihrer Partnerschule vom Gymnasium Nr. 36 in Krasnodar im Publikum waren.

Großer Run auf Karlsruher Brezeln

Und wie in den Jahren zuvor fand auch dieses Mal die Brezel-Backaktion von Stadtrat Karl-Heinz Jooß und Jacob Haag begeisterten Zuspruch. Die beiden Karlsruher Bäckermeister konnten trotz großen persönlichen Einsatzes der riesigen Nachfrage nicht hinterher kommen. Auch das bürgerschaftliche Engagement leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Städtepartnerschaft. Die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe - Krasnodar organisierte auch in diesem Jahr eine Bürgerreise zum Stadtgeburtstag, bei der zahlreiche Karlsruherinnen und Karlsruher alte Freundschaften pflegten oder neue Kontakte in der Partnerstadt knüpften.

zum Bild oben:
PARTNERSTADT FEIERTE: Bei Paraden und weiteren vielfältigen Aktionen war der 225. Stadtgeburtstag allerorten im Krasnodarer Stadtbild gegenwärtig / Foto: Stadt Karlsruhe/Hauptamt
 
 

 
Karlsruhe: Broschüre "Gewalt gegen Frauen" auch in rumänischer Sprache
Druckschrift ist kostenlos im Büro der Gleichstellungsbeauftragten erhältlich

Die Broschüre „Gewalt gegen Frauen“ ist jetzt auch in rumänischer Sprache erhältlich. "Wir haben immer wieder erlebt, wie wichtig es für zugewanderte Frauen ist, komplexe Informationen auch in der Muttersprache zu erhalten.", so Annette Niesyto, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Zahlreiche Anfragen hätten gezeigt, dass es Bedarf für eine rumänische Sprachversion gebe. Die Broschüre behandelt unterschiedliche Formen von Gewalt. Themen sind unter anderem sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Gewalt in Ehe und Partnerschaft, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Stalking, Zwangsheirat und Frauenhandel. Sie informiert über Erscheinungsformen, Rechtslage, Möglichkeiten der Gegenwehr und Karlsruher Ansprechstellen zur Unterstützung und Begleitung von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen.

Bislang gab es die Druckschirft in deutscher, englischer, französischer, kroatischer, türkischer und russischer Sprache. Jede Sprachversion kann direkt mit einer anderen zusammen benutzt werden, da die identischen Informationen pro Seite gegeben werden. Damit eignen sich die Broschüren auch für den Unterricht "Deutsch als Fremdsprache" und zum individuellen Sprachelernen. Ein Glossar der Fachbegriffe in der jeweiligen Sprache rundet die Informationen ab.

Die Broschüren sind kostenfrei erhältlich bei der Stadt Karlsruhe, Gleichstellungsbüro, Rathaus am Marktplatz, Zimmer A211, Telefon 0721/133-3062 oder können online heruntergeladen werden ...
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Voll­wasch­mittel: Pulver meist besser als Gelkissen
Viele güns­tige Discounter­produkte waschen Weißes gut sauber und verhindern Grau­schleier. Gelkissen, so genannte Caps und Pods, können mit den guten Pulvern jedoch nicht mithalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest bei ihrer Untersuchung von 23 Vollwaschmitteln für die Oktober-Ausgabe der Zeit­schrift test. 18 Produkte sind Pulver und 5 Gelkissen.

Während die meisten Voll­wasch­mittel­pulver gut abschneiden, kommt keines der Gelkissen über ein Ausreichend hinaus. Im wichtigsten Prüf­punkt, der Wasch­wirkung, liegen sechs Pulver mit gleicher Note vorn, darunter teure Marken­produkte sowie güns­tige Eigenmarken des Handels. Preisbewusste können auf gute Voll­wasch­mittel von Discounter, Drogerie oder Supermarkt setzen. Pro Wasch­gang kostet das Wasch­mittel dann nur 11 bis 13 Cent.

Caps und Pods über­zeugen im Test hingegen nicht – das gilt auch für Marken­produkte. Im Vergleich zu guten Pulvern waschen Gelkissen weniger sauber, lassen Weißes eher vergrauen und entfernen auch bleich­bare Flecken oft schlechter. Wie alle flüssigen Wasch­mittel müssen sie ohne Bleiche auskommen. Um Weißes von Flecken, Schmutz sowie unangenehmen Gerüchen zu befreien und die Textilien vor Vergrauen zu schützen, bleiben gute Voll­wasch­mittel­pulver deshalb erste Wahl.

Der Test Voll­wasch­mittel findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/vollwaschmittel abruf­bar.
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Karlsruhe: Gondolettas noch bis zum Feiertag in Betrieb
Positive Bilanz 2018: Mehr als 100.000 Einzeltickets für Rundfahrten

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe geht die Saison der Gondolettas zu Ende. Noch bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober können Zoogäste die kleinen Boote nutzen, die durch Stadtgarten- und Schwanensee ihre Runden ziehen. Danach kommen die Gondolettas ins Winterquartier, die neue Saison beginnt wieder zu Ostern.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Saisonbilanz", sagt Steffen Karcher, der als Finanzchef beim Zoo auch für die Kassen zuständig ist. "In diesem Jahr haben wir die Tickets für die Gondolettas nicht nur an den Eingangskassen verkauft, sondern auch an Automaten direkt an den Bootsstegen. Das ist sehr gut angenommen worden", so Karcher.

Insgesamt wurden kurz vor Ende der Saison bereits mehr als 100.000 Einzeltickets verkauft, zudem gab es 2018 rund 4.500 Jahreskarten für die Rundfahrten. Die Bedeutung der Gondolettas sei sehr hoch, berichtet Karcher: "Sie sind zu einem Wahrzeichen für den Zoologischen Stadtgarten geworden. Für viele Menschen gehören sie einfach zum Zoobesuch dazu. Die Bootsfahrten sind wie eine kleine Auszeit vom Alltag, das schätzen unsere Zoogäste."

Die positive Wetterprognose für das Wochenende und den Feiertag wird nochmals für eine gute Nutzung zum Ende der Saison sorgen. Ab Donnerstag werden die Boote, die an einem Seilzug, ähnlich einem Skilift, langsam durchs Wasser gleiten, von den Mitarbeitern des Gartenbauamts aus dem Wasser gezogen und ins Trockene gebracht.
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