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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Das schreckliche und das gute Opfer
KARFREITAGSPREDIGT VON STADTDEKAN ENGELHARDT

Freiburg. Im Tod Jesu habe Gott allen Lebensopfern ein für alle Mal ein Ende gesetzt, dennoch sei eine „gemeinschaftliche Existenz ohne gegenseitige Opfer nicht möglich“. Dies sagte Stadtdekan Markus Engelhardt in seiner Predigt am Karfreitag in der Matthias-Claudius-Kapelle im Stadtteil Günterstal. Der Theologe legte einen Abschnitt aus dem Hebräerbrief aus. „Wenn uns Schuld, das Gefühl, dass alles sinnlos ist, wenn uns Selbsthass und Einsamkeit in Abgründe ziehen, dann soll gelten: Schau auf Jesus, auf seinen Tod!“, sagte Engelhardt. Der Opfertod Jesu bedeute: „Wo der Tod sich auch hinschleicht - Gott ist immer schon da!“

So gäbe es „auch heute viele kleine und große Opfer, die Menschen füreinander bringen“. Ein Gemeinwesen beruhe sogar darauf, „denn ehrenamtlicher Einsatz, der nicht mit Geld aufgewogen wird, ist immer auch ein Opfer“. Als Beispiele für diese Haltung nannte der Stadtdekan die vielen, die in Freiburg, mit einer „so lebendigen Zivilgesellschaft“, in der Flüchtlingshilfe tätig seien. Diese Opfer dienten dem Leben und könnten den Opfernden sogar Freude bereiten.
Umso beklemmender sei es, dass „eine Partei Zuspruch dafür erhält, dass die vielen Mitbürger, die Opfer bringen, um Geflüchteten zu helfen, oft als ‚Gutmenschen‘ verhöhnt“ würden. Führende Vertreter dieser Partei „schwadronieren davon, nicht nur die Geflüchteten, sondern unsere offene, westlich-liberale Gesellschaft gleich mit entsorgen zu wollen und preisen Leute wie Putin, Erdogan und Trump als Hoffnungsträger“, kritisierte Engelhardt.

Er erläuterte weiter, dass Opfer, die für ein gelingendes Miteinander erbracht werden, nicht solche seien, wie sie der biblische Text meint. Worum es an Karfreitag gehe, seien „die Opfer, die schrecklich sind und die Gott bestreiten“. Denn wenn Menschen in Kriegen und durch Terror, in Gefängnissen und Lagern, in Beziehungen geopfert würden, dann wolle „der Täter sich mit dem Tod des Opfers bestätigen“, dass er auf der richtigen Seite stehe. Das sei schon bei Jesu Tod so gewesen. Engelhardt nannte hier die vielen Hinrichtungen in den USA. In Deutschland kritisierte er, „dass bei uns immer weniger behinderte Kinder noch zur Welt kommen - weil ihr Leben aufgrund der rasant gewachsenen Möglichkeiten vorgeburtlicher Diagnostik geopfert werde.“
Gott habe „an jenem dunklen Tag vor 1985 Jahren“ in seinem Sohn sich selbst zum Opfer gebracht, damit die Menschen im Blick auf dieses Geschehen erkennen: „Wir sind ja schon auf der Seite des Lebens!“.
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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ab Sonntag länger geöffnet
Betrieb der Gondolettas startet am Freitag

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe hat ab kommenden Sonntag, 1. April, verlängerte Öffnungszeiten. Die Kassen sind dann täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet, somit eineinhalb Stunden länger als im März. Die Tierhäuser und das Exotenhaus schließen um 18 Uhr, der Aufenthalt auf dem Gelände des Zoologischen Stadtgartens ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich. Ab Karfreitag, 30. März, sind zudem die Gondollettas auf Stadtgarten- und Schwanensee wieder täglich von 11 bis 18 Uhr unterwegs. Derzeit werden die Boote von Mitarbeitern des Gartenbauamts zu Wasser gelassen und für den Saisonstart vorbereitet.
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Drei Hilfsorganisationen unterstützen sich bei Sanitätswachdiensten
DRK Freiburg, Malteser und Johanniter agieren im Ehrenamt gemeinsam

Freiburg (drk). Die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter-Unfall-Hilfe engagieren sich im Ehrenamt Freiburg immer wieder gemeinsam. In der Stadt gibt es seit Jahren eine Vielzahl von Sanitätswachdiensten mit weiter steigender Tendenz. Um diese Herausforderungen an HelferInnen und Material optimal bewältigen zu können, haben sich die Vertreter der Hilfsorganisationen schon vor Jahren für eine Kooperation "auf Augenhöhe" entschieden.

Mit dieser Kooperation können Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter gerade bei Großveranstaltungen wie Marathon oder Open Air Konzerten mit bis 50.000 Besuchern besser mit ehrenamtlichen HelferInnen arbeiten. Man will damit eine "Überlastung" im Ehrenamt möglichst vermeiden und nutzt damit die traditionell guten Kontakte auch für Synergien bei den Sanitätswachdiensten. Bei solchen Ereignissen sind teilweise um die 200 HelferInnen samt Notärzten präsent um schnelle Hilfe leisten zu können.

Künftig werden die Hilfsorganisationen auch in der Öffentlichkeit bei diesen Veranstaltungen gemeinsam mit Plakaten oder Bannern präsent sein. Heute war dafür die Übergabe des entsprechenden Banners durch die beauftragte Agentur Qu-int GmbH Freiburg an die Hilfsorganisationen bei DRK Mode im Quartier/Secondhand Lehenerstr./Yorckstr. Freiburg.

Unser Bild zeigt von links nach recht die Übergabe des neuen Banners in Freiburg bei Mode im Quartier: DRK-Vorstand Kreisverband Freiburg, Wolfgang Schäfer-Mai, Matthias Weyand, DRK-Kreisverband Freiburg -Einsatzplaner Großveranstaltungen Freiburg-Stadt, Martin Roesen, Stadtbeauftrager Malteser Stadtgliederung Freiburg, Alexander Barton, Ortsbeauftrager Johanniter Freiburg.
 
 

 
Parkleitsystem in der Freiburger Innenstadt wird modernisiert
Leitsystem wird an die neue Verkehrsführung am Rotteck- und Friedrichring angepasst

Das Parkleitsystem in der Freiburger Innenstadt wird von Ostern bis Pfingsten modernisiert. Seit über 20 Jahren hilft das Leitsystem den Autofahrerinnen und -fahrern einen freien Parkplatz in den Parkhäusern in der Innenstadt zu finden und vermeidet so unnötigen Parksuchverkehr mit seinen negativen Auswirkungen.

So wird die Parkzone „Rathaus“ künftig nicht mehr separat angezeigt, sondern mit den Parkhäusern „Rotteckgarage“, „Schwarzwald-City“ und „Unterlinden“ zusammengefasst. Damit wird eine langjährige Forderung der Parkhausbetreiber umgesetzt.

Der Internetauftritt www.freiburg.de/pls, der die aktuelle Belegung der Parkhäuser in der Innenstadt anzeigt, wird aktualisiert und mit vielen Informationen ergänzt. Unter anderem werden künftig die vorhandenen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge angezeigt.

Auch die statischen Wegweiser und die Anzeigen für die freien Stellplätze werden erneuert. Damit können künftig die Schilder und die Anzeigen besser erkannt und gelesen werden. Zudem werden bei den Anzeigen LED-Leuchten eingebaut, die weniger Energie verbrauchen und geringere Wartungskosten haben Dabei werden die Wegweiser zu den Parkzonen und den Parkhäusern durch die geänderte Verkehrsführung im Rotteck- und Friedrichring angepasst.

Auch der Parkleitrechner in der Verkehrssteuerungszentrale wird erneuert und bietet damit bessere Überwachungs- und Bedienmöglichkeiten.

Das Parkleitsystem wird von Ostern bis Pfingsten modernisiert. Während der Arbeiten können die freien Parkplätze an den Wegweisern leider nicht angezeigt werden, auch online sind die freien Plätze nicht abrufbar. Durch den Abbau der alten und den Einbau der neuen statischen Wegweiser entstehen für die Autofahrerinnen und Autofahrer immer wieder kleine Lücken in der Wegweisung, so dass sie sich teilweise ohne die Wegweiser auf der Suche nach einem freien Stellplatz in einem der Parkhäuser zurechtfinden müssen. Die Parkhäuser bleiben dabei aber weiterhin anfahrbar.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten am Parkleitsystem.
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Finanztest Spezial Hinterbliebene: Rechtzeitig das Richtige tun im Todesfall
Stirbt jemand, ist es nicht immer leicht für die Hinterbliebenen, einen klaren Kopf zu behalten. Und es gibt sehr viel mehr zu tun als Bestattung und Butterkuchen zu organisieren. Oft müssen sogar, was viele nicht wissen, wichtige Fristen eingehalten werden, um etwa einen Unfalltod beim Versicherer anzuzeigen, sich bei der Lebensversicherung zu melden oder auch beim Finanzamt. Und wie geht es weiter mit Versicherungen, E-Mail-Accounts, Mietvertrag, Rente? Ein neues Sonderheft der Stiftung Warentest hilft, rechtzeitig das Richtige zu tun und an alles zu denken, mit Checklisten wie „Zuerst erledigen“, vielen Musterschreiben und handfesten Informationen von Friedhofsrecht bis Mitgliedschaften kündigen. Die Autorinnen haben kein Thema ausgelassen und sorgen mit praktischen Tipps auch noch für seelischen Beistand.

„Mit Struktur und einem Zeitplan können Hinterbliebene das meiste gut erledigen“, weiß Redakteurin Sophie Mecchia und rät, Wichtiges der Reihe nach abzuhaken. Die vielen Listen und Übersichten im Heft machen es wirklich leicht, auch wenn Kummer die Konzentration stört. Welche Unterlagen man im Fall des Falles bereitlegen sollte, wer zu informieren ist und vor allem wann, damit den Erben nicht durch versäumte Fristen Geld abhandenkommt, das alles findet sich übersichtlich sortiert in den Kapiteln Bestattung, Erbschaft, Verträge und Absicherung wieder. Unter der Überschrift Trauerbewältigung gibt es noch Hilfe für die Seele, zum Beispiel Beratung und Beistand in schwierigen Zeiten oder Psychotherapie. Ein praktisches Extra sind die zahlreichen Checklisten und Übersichten zum Ausfüllen, Musterschreiben und ein Glossar mit Fachbegriffen von Abkömmlingen bis Zugewinngemeinschaft.

Das Finanztest Spezial Hinterbliebene hat 144 Seiten und ist zum Preis von 12,90 Euro ab dem 24. März im Handel erhältlich oder online unter www.test.de/spezial-hinterbliebene. Mehr Infos auch unter www.test.de/trauer.
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Großer Anklang beim Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“
Die eigene Stadt mit den Augen von Touristen erleben – diese Chance bot sich am 25. März 2018 den Freiburger Bürgern. Am Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“, ausgerichtet durch die Tourist-Information der FWTM und ihre touristischen Partner, nahmen 5.000 Interessierte an kostenlosen Stadtführungen und Besichtigungen teil. Insgesamt standen über 40 verschiedene Angebote auf dem Programm – die Bandbreite reichte von der klassischen Stadtführung über Schauspielführungen bis hin zur Brau-Erlebnis-Tour bei Ganter.

„Es freut uns sehr, dass der Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“ so großen Anklang gefunden hat und wir den Freiburgern die Möglichkeit bieten konnten, Freiburg als Gast zu erleben. Ein großes Dankeschön an unsere touristischen Partner, ohne deren Angebote der Erlebnistag nicht möglich gewesen wäre“, Lonieta Dylus, FWTM-Abteilungsleiterin Tourist Information.

Bei sonnigem Wetter fand erstmals während des Erlebnistages die „Schafstour Schnitzeljagd“ für Groß und Klein sowie die erste Travestie City Tour Freiburgs mit Betty BBQ statt. Auch zum ersten Mal dabei war die archäologische Sammlung im Herderbau, das Uniseum und die neue Unibibliothek. Als Highlight führte Bürgermeister Ulrich von Kirchbach persönlich durch die Gerichtslaube, das Alte und Neue Rathaus.

Hoch hinaus ging es bei der Erlebnistour zur „Bergwelt Schauinsland“, und der Fahrt mit der Schlossbergbahn. Bei der Alten Wache - Haus der Badischen Weine sowie dem Staatsweingut Freiburg war man der Frucht auf der Spur, die die Region auch über ihre Grenzen hinweg berühmt gemacht hat. Einen Blick hinter die Kulissen erlaubten das Wallgrabentheater, das Theater Freiburg, das WaldHaus, vier Freiburger Hotels sowie das Gesundheitsresort Freiburg. Mehr übers Ultraleicht- und Segelfliegen erfuhr man bei dem Anbieter Blueskyrundfluege.


Während des Erlebnistages fand auch wieder eine große Stadtrallye statt, bei der die Teilnehmer_innen tolle Preise gewinnen können. Zu den Hauptpreisen zählen ein Wochenendaufenthalt für zwei Personen im InterCity Hotel, eine Übernachtung mit Frühstück im Park Hotel Post, sowie ein 30-minütiger Rundflug von blueskyrundfluege.de oder eine Aromaölmassage im Gesundheitsresort Freiburg.

Die Partner des Erlebnistages „Tourist in der eigenen Stadt“:

Archäologische Sammlung der Universität
Archäologisches Museum
Augustinermuseum
Best Western Hotel Victoria
Betty BBQ Travestie & Entertainment
Blueskyrundfluege.de/C.F. Meerwein e.V.
Brauerei Ganter
Central Hotel
Freiburger Geschichten – Christiane Brannath M.A.
FREIBURGerLEBEN
Gesundheitsresort/KEIDEL Bad
Haus der badischen Weine GmbH
Historisches Kaufhaus
Historix-Tours
Intercity Hotel
Museum für Stadtgeschichte
Novotel am Konzerthaus
Park Hotel Post
Schafstour GbR
Schlossbergrestaurant Dattler
Bergwelt Schauinsland
Staatsweingut Freiburg
Stiftung WaldHaus
Theater Freiburg
Unibibliothek Freiburg
Uniseum Freiburg
Wallgraben Theater
 
 

 
Dachstuhlbrand in Freiburg-Haslach, Schönbergstraße
Freiburg, 21.03.2018. Gegen 12:34 Uhr am Mittwochmittag meldeten mehrere Anrufer über europaweiten Notruf 112, dass in einem Mehrfamilienhaus in der Schönbergstraße ein Dachstuhlbrand ausgebrochen sei.

Der Disponent alarmierte umgehend den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Abteilungen Unterstadt, Stühlinger und Rieselfeld. Bereits beim Ausrücken von der Feuerwache konnte die starke Rauchentwicklung erkannt werden. Im Dachgeschoss des Eckhauses brach der Band aus und breitete sich schnell aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr vermissten die Bewohner noch eine Person im Gebäude. Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten daraufhin den Treppenraum und die Wohnungen. Alle weiteren Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit bringen können.

Die Brandbekämpfung stellte sich zunächst schwierig dar, aufgrund der großen Hitze war ein Innenangriff nur eingeschränkt möglich. Über zwei Drehleitern wurde die Dachhaut geöffnet und die Brandbekämpfung von außen vorgenommen. Um die Brandausbreitung zu verhindern wurde auch im angrenzenden Gebäude eine Riegelstellung aufgebaut.

Nach einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Es folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Angrenzende Wohnungen mussten kontrolliert werden. Durch den Brand sind mehrere Wohnungen unbewohnbar. Ein Vertreter der Freiburger Stadtbau war vor Ort, um gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr die weitere Unterbringung der Bewohner zu organisieren.

Momentan (14:27 Uhr) dauert der Einsatz noch an. Zur Besetzung der Feuerwache wurde ein Rufalarm für eine dienstfreie Wachabteilung der Berufsfeuerwehr ausgelöst. Die Feuerwehr Freiburg war mit ca. 45 Feuerwehrangehörigen und 11 Fahrzeugen im Einsatz.

Gegen 13:00 Uhr rückte der zweite Einsatzleitwagen mit der Freiwilligen Feuerwehr Abteilungen Lehen, Hochdorf und St. Georgen zu einem Brandmeldealarm im Neurozentrum der Universitätsklinik aus. Dort hatte ein Rauchmelder aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Aufzugsschacht angesprochen. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nach einer umfangreichen Erkundung nicht notwendig. Der Rauch rührte von einer heiß gelaufenen Bremse her. Die Einsatzstelle wurde an die Haustechnik übergeben.

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Freiburg (DRK). Seit kurz nach 12.30 Uhr waren Malteser und Rotes Kreuz beim Dachstuhlbrand in der Schönbergstraße vor Ort, es gab jedoch keine Verletzten, einzugreifen brauchte bislang weder Notarzt noch der Rettungsdienst, der mit 15 MitarbeiterInnen präsent war. Ebenso dabei war der Organisatorische Leiter Rettungsdienst der Malteser und der Einsatzleitwagen des Rettungsdienstes.
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Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
Carsharing im Ausland: Bequem, aber nur für kurze Strecken lohnend
Mit Car2go, Drivenow und Flinkster fährt man auch im Ausland gut. Allerdings gibt es die Carsharing-Autos nur in wenigen europäischen Städten. Dort funktioniert das Mieten ebenso problemlos wie in Deutschland. Für kürzere Strecken und Familien oder kleine Gruppen kann Carsharing günstiger sein als öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi. Für längere Strecken sind Mietwagen häufig günstiger.

Die Carsharing-Unternehmen bieten ihre Dienste nicht nur in Deutschland an, sondern auch in einigen europäischen Städten. Car2go bedient sieben Städte in vier Ländern, darunter Mailand, Amsterdam, Wien und Madrid, bei Drivenow sind es acht Städte in acht Ländern, bei Flinkster zehn Städte in drei Ländern, die meisten davon in Norditalien. Wer in Deutschland bei den drei Unternehmen angemeldet ist, kann deren Autos in ganz Europa nutzen. Die Preise sind in etwa die gleichen wie in Deutschland, abgerechnet wird nach Fahrtdauer. Für kurze Fahrten, etwa vom Flughafen in die Innenstadt, kann das billiger als ein Taxi sein. Auch für Ziele innerhalb der Stadt, die mit Bus und Bahn schwer erreichbar sind, ist Carsharing eine bequeme Alternative. Für längere Strecken sind die spontan buchbaren Stundenpakete von Car2go (19,90 Euro für zwei Stunden) und Drivenow (29 Euro für drei Stunden) immer günstiger als die Abrechnung nach Fahrzeit.

Für längere Ausflüge lohnt sich der Vergleich mit einem Mietwagen. Neben dem günstigen Preis, vor allem, wenn im Voraus gebucht wird, hat ein Mietwagen den Vorteil, dass die Kasko-Selbstbeteiligung auf null reduziert werden kann. Das geht bei Carsharing meist nicht.

Der Test Carsharing im Ausland findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/carsharing-ausland abrufbar.
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