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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Ökumene von klein auf
DOMPFARRER WÜRTZ PREDIGTE AM REFORAMTIONSTAG IN DER EVANGELISCHEN LUDWIGSKIRCHE

Freiburg. „Ich habe schon als Kind und Jugendlicher gute ökumenische Erfahrungen in meiner Heimatgemeinde gemacht“. Das sagte der seit Anfang September neue katholische Stadtdekan und Dompfarrer Christian Würtz beim zentralen evangelischen Gottesdienst zum Reformationstag in der Freiburger Ludwigskirche am Mittwochabend zu Beginn seiner Predigt.

Er sei „zuversichtlich, dass auch hier in Freiburg die ökumenische Zusammenarbeit fruchtbar“ sein werde. Ein wichtiger Schritt werde die geplante Unterzeichnung der ökumenischen Rahmenvereinbarung zwischen dem katholischen und evangelischen Stadtdekanat sein. „Mir ist wichtig, dass wir uns immer wieder auf das Gemeinsame besinnen“, betonte Würtz in der mit Gottesdiensteilnehmern gut gefüllten Kirche.

Er machte dieses Gemeinsame vor allem am Vater Unser-Gebet deutlich. Dieses Gebet sei ein großer gemeinsamer Schatz. Denn diese von Jesus selbst formulierten Worte seien „ein Gebet der Gemeinschaft“. Bei jeder Konfession zähle das Vater Unser zu den zentralen Gebeten, das die Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen bewegt, in Dankbarkeit und Freunde oder in Trauer und Einsamkeit oder in Verfolgung. In all diesen Lebenssituationen und an verschiedensten Orten entstehe durch das Gebet eine Verbindung zu den Betenden weltweit und mit Gott. Ja selbst mit den Verstorbenen sei man durch das Vater Unser verbunden, so der promovierte Theologe und Jurist. Diese Gemeinschaft durch das Vater Unser, die „die unmittelbare räumliche und zeitliche Vorstellung“ sprengt umfasse Menschen an allen Orten und zu allen Zeiten und auch jeder Konfession. „Es ist eine große Schar, in die ich durch das Gebet, das Jesus uns allen gelehrt hat, aufgenommen bin. Das ist für mich wunderbar.“, endete Würtz seine Reformationstagspredigt.

Die Kollekte, die am Ende des Gottesdienstes gesammelt wurde war für den Wohnungsfond des evangelischen Stadtkirchenbezirks zugunsten von Flüchtlingen bestimmt. Stadtdekan Markus Engelhardt erläuterte ,dass in den vergangenen fünf Jahren durch den Fonds rund 30.000 Euro zusammen gekommen seien und etliche Flüchtlinge beim Bezug von neuem Wohnraum unterstützt wurden.
 
 

 
Stadtdekan Engelhardt zu Bedrohungen gegen OB Horn
Freiburg. Zu den aktuell bekannt gewordenen Drohungen gegen Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und seine Familie sagt der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt:
„Die Nachricht, dass OB Martin Horn aufgrund von Morddrohungen gegen ihn und seine Familie bis auf weiteres seine Accounts in den sozialen Medien deaktiviert hat, ist erschreckend und für unsere Freiburger Bürgerschaft alarmierend. Als Dekan der evangelischen Kirche sage ich: es ist zum Schämen, dass Menschen, die sich selber als "besorgte Bürger" bezeichnen und zur Verteidigung des "christlichen Abendlandes" auf die Straße gehen, im Schutz der Anonymität des Netzes den demokratisch gewählten Repräsentanten unserer Bürgerschaft mit Androhungen von Gewalt mundtot machen wollen. Dies ist nicht nur feige, sondern das genaue Gegenteil dessen, was Tradition des christlichen Abendlandes ist.

Was der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder angesichts ausländerfeindlicher Anschläge zu seiner Zeit gefordert hatte, gilt auch jetzt und in unserer Stadt: Wir brauchen einen "Aufstand der Anständigen"! Alle demokratischen Kräfte in Freiburg, in den Parteien und in der Zivilgesellschaft, müssen zusammenstehen und gemeinsam die offene, liberale Bürgergesellschaft, die Freiburg so lebens- und liebenswert macht, gegen ihre Feinde verteidigen.“
 
 

 
Ausstellungstipp: Volker Kriegel
Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst
bis zum 20. Januar 2019

Volker Kriegel war ein wahres Multitalent. Den meisten als begnadeter Musiker bekannt, schuf er neben zahlreichen Büchern und Artikeln ein umfangreiches zeichnerisches Werk, dem das Caricatura Museum Frankfurt eine große Sonderausstellung widmet. Am 24. Dezember 2018 wäre Volker Kriegel 75 Jahre alt geworden.

Heiligabend 1943 wurde Volker Kriegel in Darmstadt geboren, aufgewachsen ist er in Wiesbaden. Schon mit 13 Jahren lernte er autodidaktisch Gitarre und wurde noch als Oberschüler zum Besten Nachwuchsgitarristen beim deutschen Amateur-Jazz-Festival in Düsseldorf gekürt. Parallel dazu erschienen seine ersten Cartoons in der Schülerzeitung Revue. Nach dem Abitur begann Kriegel an der Universität Frankfurt ein Soziologie- und Philosophiestudium bei Theodor W. Adorno, das er nach dem Vordiplom beendete. Laut eigener Aussage diente das Studium mehr einer selbstgewährten Fristverlängerung, sprich dem Versuch, die anstehende Berufswahl noch ein bisschen hinauszuschieben. Seine Zeit in Frankfurt ebnete ihm seine berufliche Zukunft, nicht so sehr durch die kurze akademische Laufbahn, sondern aufgrund der Kontakte, die Kriegel in dieser Zeit knüpfte: Er machte im Frankfurter Jazzkeller Bekanntschaft mit der hiesigen Jazz-Szene rund um Posaunist Albert Mangelsdorff und Saxophonist Emil Mangelsdorff. Es kam zu Radioaufnahmen mit eigenem Trio und Quartett und zu Plattenaufnahmen mit Emil Mangelsdorff, Saxophonist Klaus Doldinger und Pianist Ingfried Hoffmann. 1968 erschien Kriegels erste Schallplatte unter eigenem Namen („With A Little Help From My Friends“). Volker Kriegel selbst bezeichnete sich rückwirkend als Berufsmusiker seit 1969. Bis 1972 war er Mitglied des Dave Pike Sets, danach Leiter eigener Gruppen (Spectrum, Mild Maniac Orchestra etc.) und war Gründungsmitglied des United Jazz + Rock Ensembles.

Zeitgleich veröffentlicht Volker Kriegel regelmäßig in der Wochenzeitschrift Publik Cartoons. „Männchen malen, Jazz spielen, und sogar davon leben zu können – wer hätte das gedacht?! – Wow“ fasste er später sein Schaffen zusammen.

Mit seinem ganz eigenen Musik-Stil feierte er über Jahrzehnte hinweg große Erfolge mit zahlreichen Kompositionen, Plattenaufnahmen, Konzerten und weltweiten Tourneen. Volker Kriegel wurde zu Deutschlands Jazz-Gitarristen Nummer eins und galt als der Pionier des Jazz-Rock in Europa.

Anfang der 1980er wandte sich Kriegel vermehrt dem Zeichnen und Schreiben zu und besann sich auf eine, wie er es nannte, „leisere, stillere Variante des Erfindens“. Seine sich intensivierende Karriere als Cartoonist, Illustrator, Rundfunkautor, Dokumentarfilmer, Übersetzer, Erzähler und Dichter begann: Mit dem musikalischen Märchen Der Rock´n´Roll-König und dem Cartoon-Buch Hallo und andere wahren Geschichten erschienen 1982 seine ersten zwei Bücher. In jener Zeit begann auch die lange und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Züricher Haffmanns-Verlag: Dort veröffentlichte Volker Kriegel regelmäßig im Literaturmagazin Der Rabe und illustrierte u.a. Bücher und Buchcover von Gustave Flaubert, Heinrich Heine, Julian Barnes, David Lodge, Gerhard Polt und Roger Willemsen. Einige der von ihm illustrierten Werke übersetze Volker Kriegel auch selber, so bspw. „Ein Weihnachtsmärchen“ von Charles Dickens (1994). Neben seinen Buchprojekten veröffentlichte Volker Kriegel Cartoons und Illustrationen u.a. in der F.A.Z., der Süddeutschen Zeitung und der Neuen Zürcher Zeitung.

1999 erschien die weltweit verlegte und in mehrere Sprachen übersetzte weihnachtliche Kindergeschichte „Olaf, der Elch“, die Folgebände „Olaf hebt ab“ und „Olaf taucht ab“ in den Jahren 2000 und 2002. Im gleichen Jahr veröffentlichte Kriegel „Erwin mit der Tröte“, wie schon auch „Der Rock’n’Roll-König“ eine humorvolle Verarbeitung seiner eigenen Erfahrungen mit dem Musikbusiness. Sein letztes Projekt folgte im Jahr 2003: die Illustration von Roger Willemsens „Karneval der Tiere“.

Am 14. Juni 2003 verstarb Volker Kriegel im Alter von 59 Jahren im spanischen San Sebastián.

Seit 1993 gab es diverse Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz, u.a. 1998 im Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover, welches seit 2005 den zeichnerischen Nachlass Volker Kriegels verwaltet.

DIE AUSSTELLUNG

Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt in der umfangreichen Sonderausstellung das facettenreiche zeichnerische Werk von Volker Kriegel. Im Laufe der Jahre entstanden unzählige Karikaturen, Cartoons, Bildgeschichten und Buchcover. Meist malte Kriegel mit Tusche, manchmal blieb das Blatt schwarz-weiß, oft wurde aber auch bunt mit Aquarell koloriert. Er bediente sich unterschiedlichen Themen wie komische Alltagssituationen, Essen, Trinken und natürlich Musik, Kunst und Philosophie. Seine zeichnerische Qualität ist in mehr als 300 Originalen zu bewundern.

Dabei konzentriert sich die Ausstellung zum einen auf Kriegels Cartoons: Präsentiert werden alle Originale aus dem ersten Cartoon-Buch „Hallo und andere wahre Geschichten“ aus dem Jahr 1982 und die wunderbare Sammlung an Hunde-Cartoons, die als „Kriegels Kleine Hunde-Kunde“ 1986 erschienen sind (übrigens mit einem Vorwort von Robert Gernhardt). Ebenfalls gezeigt werden Cartoons zu dem beim Genussmenschen Kriegel zentralen Thema Essen und Trinken: In diversen Gemeinschaftsprojekten mit Kriegels Freunden, dem Sternekoch Vincent Klink und dem Literaturwissenschaftler Stephan Opitz entstand eine Fülle an kulinarischen Karikaturen (u.a. für die Kolumne „Geschmackssache“). Eine Auswahl dieser Blätter ist in der Ausstellung zu sehen, ebenso wie einige von Kriegels wunderbaren Bierbildern. Daneben versammelt die Frankfurter Schau weitere Cartoons und Karikaturen aus den verschiedensten Zusammenhängen, darunter verschiedene Geistesgrößen wie Theodor W. Adorno in ungewohnten Situationen, Portraits von seinen Musiker-Kollegen und eine Serie zum Thema „Körpersprache und Fußball“.
Das gängige Cartoon-Format völlig gesprengt hatte Kriegel mit einem Projekt, woran er 1993 bis 1998 arbeitete und dessen Ergebnis ebenfalls ausgestellt ist: Eine Papierrolle, an der er während fünf Jahren als eine Art Entspannungsübung während dem Komponieren fortlaufend zeichnete, und die zum Schluss eine Länge von über 6 Metern erreichte.

Neben den Cartoons sind ein weiterer wichtiger Aspekt aus Kriegels zeichnerischem Schaffen seine Illustrationen: Das Caricatura Museum präsentiert neben vielen Coverzeichnungen für den Haffmans-Verlag das letzte von Volker Kriegel vollendete Projekt, seine Tier-Bilder zu Roger Willemsens „Karneval der Tiere“ (2003), wie auch Kriegels Illustrationen für die Büchergilde Gutenberg zu Alphonse Daudets „Das Geheimnis von Maître Cornille“ und weitere Illustrationsprojekte für diverse Bücher. Hervorzuheben sind dabei im Frankfurter Kontext vor allem Kriegels Zeichnungen für die Weihnachtsgeschichte „Erna, der Baum nadelt!“ aus der Feder von Robert Gernhardt, Bernd Eilert und Pit Knorr, die im Caricatura Museum natürlich komplett ausgestellt werden.

Ein dritter Schwerpunkt der Ausstellung sind Volker Kriegels Geschichten: Die Ausstellung zeigt die schönsten davon, u.a. die Bilder aus Kriegels allerersten Buch „Der Rock’n’Roll-König“. Darin wird die hinreißende Geschichte eines Königs, der aus Liebe zum Rock´n´Roll und zu einer schönen Müllerstochter die Republik ausruft, erzählt. Daneben sind die Originalzeichnungen zu „Olaf hebt ab“, einer Geschichte mit dem wohl berühmtesten Elch der Kinderbuchszene, zu sehen: Olaf, der Elch, wird mit einem gigantischen Geweih geboren
und eckt als Außenseiter-Elch ständig irgendwo an. Eines Tages geschieht Folgenschweres: Olaf bricht sich seine rechte Geweihschaufel ab. Davon lässt er sich allerdings nicht unterkriegen und macht das Beste daraus. Bei seiner Lieblingsbeschäftigung, Autofahrer durch plötzliches Auftauchen am Straßenrand zu erschrecken, trifft er auf einen einäugigen Weihnachtsmann. Sie werden beste Freunde und erleben einiges an Abenteuern, u.a. den Traum vom Fliegen.

Zusätzlich zu den klassischen Zeichnungen beleuchtet die Ausstellung auch andere Aspekte von Kriegels Schaffen: Volker Kriegel als Bildhauer mit seinen Karikaturen der dritten Dimension in Form von Fimo-Figurinen von Freunden und Wegbegleitern, darunter auch F. W. Bernstein und Robert Gernhardt; Volker Kriegel als Essayist mit einem sehr amüsanten Text, warum Adorno keinen Jazz mag (mit dem entsprechenden Cartoon dazu) und nicht zuletzt Volker Kriegel als Redakteur und Filmemacher in Form von Auszügen aus Fernsehbeiträgen, Dokumentar- und Trickfilm.

Die Exponate sind zum größten Teil freundliche Leihgaben von Ev Kriegel, Wiesbaden, und von Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover und der Bundesrepublik Deutschland, bei denen wir uns ganz herzlich für die Zusammenarbeit bedanken.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst, Weckmarkt 17, 60311 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-21 Uhr, Mo geschlossen
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Rapsöl: Von 23 getesteten Ölen waren 21 gut
„Das Super-Öl“ – so die Über­schrift über dem Testbe­richt der Stiftung Warentest. Zum einen schnitten die 23 Rapsöle im Test fast durch die Bank gut ab, zum anderen ist Rapsöl super gesund. Nur zwei Öle kassierten ein Mangelhaft, weil sie sensorische Fehler hatten, die darauf hindeuten, dass in der Herstellung etwas schief lief: Das kalt­gepresste Öl von Aldi Süd für 3 Euro und das mehr als doppelt so teure der Bio-Zentrale.

Im letzten Test der Stiftung Warentest 2009 fiel jedes zweite kalt­gepresste Öl mit der Note Mangelhaft durch, und so richtig schme­cken wollte es damals auch nicht. In der aktuellen November-Ausgabe von test schnitten nun 21 von 23 Ölen gut ab. Damit sind diese Raps­öle deutlich besser als damals.

In Deutsch­land verkauft sich Rapsöl noch besser als Sonnenblumen- und Olivenöl. Getestet wurden kalt gepresste Produkte, die sich hervorragend für Salate und Rohkost eignen, und raffinierte, die sich hoch erhitzen lassen. Ein gutes Rapsöl bekommt man für 99 Cent bis 16 Euro pro Liter. Die Qualität lässt sich also nicht am Preis ablesen. Oder anders herum: Auch für wenig Geld kann man ein richtig gutes Öl bekommen. Nur minimal nach vorn schoben sich Markenöle bei den Raffinierten.

Dass es kein sehr gutes Öl gab, lag vor allem an der Sensorik, wo noch etwas Luft nach oben war. In diesem Prüf­punkt war nur jedes zweite kalt­gepresste gut. Ein gutes Öl schmeckt nussig-saatig. Sensorisch können auch die Verbraucher über­prüfen, ob ihr Öl noch frisch ist. Riecht es nach Fens­terkitt, Firnis oder Ölfarbe, muss es entsorgt werden.

Der voll­ständige Test findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/rapsoel abruf­bar.
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Konzerttipp: Hommage à Claude Vivier
Holst-Sinfonetta

Sa 03.11. | 20:00 Uhr | SWR Studio, Schlossbergsaal

Claude Vivier, der wohl bedeutendste Komponisten Kanadas im 20. Jahrhundert, wäre in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden, wäre er nicht 1983 mit 35 Jahren auf grausame Weise erstochen worden. Dieser eigenwillige und höchst kreative Komponist war einerseits Stockhausenschüler und wurde anderseits von der modernen französischen Musik und durch seine Reisen nach Fernost stark beeinflusst. Seine Musik ist sehr oft theatralisch gedacht und benötigt außermusikalische und performative Elemente, wodurch sie für den Zuschauer zusätzlich faszinierend wird. György Ligeti nannte ihn den „größten französischen Komponisten seiner Generation“.

PROGRAMM
Greeting Music (1978): 14′ für Flöte, Oboe, Schlagzeug, Violoncello und Klavier
Hymnen an die Nacht (1975): 6‘ für Sopran und Klavier* (Text: Novalis und Vivier)
Paramirabo (1978): 15′ für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
Ojikawa (1968): 14′ für Sopran, Klarinette, vier Pauken und Vibraphon
Pulau Dewata (1977): 12′ für variable Besetzung (Fassung für gemischtes Ensemble von Klaus Simon)

MIT
Lena Kiepenheuer, Sopran | Florence Auostet, Flöte | Selen Schaper, Oboe | Lorenzo Salvá Peralta, Klarinette | Lee Forest Ferguson, Schlagzeug | Hans Fuhlbom, Klavier |Cornelius Bauer, Violine | Philipp Schiemenz, Violoncello. Musikalische Leitung und Klavier*: Klaus Simon

Eintritt 19,00 / 12,00 €
 
 

 
Geschirr­spüler: Billig lohnt nicht
Die billigen Geschirrspülmaschinen im Test verbrauchen viel Strom und Wasser. Sie bieten kaum Komfort und fast jede dritte fiel beim Dauer­test vorzeitig aus. Die Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe der Zeit­schrift test 13 voll­integrierte und 6 bauähnliche teilintegrierte Einbaugeschirr­spüler zu Preisen von 345 bis 780 Euro geprüft. Besser als befriedigend und ausreichend schneidet keine ab, deshalb empfehlen die Tester gute Geschirr­spüler aus dem Vorjahres­test, die es noch zu kaufen gibt, abruf­bar unter www.test.de/geschirrspueler.

Die Tester prüften diesmal häufig verkaufte Spül­maschinen der nied­rigsten Energieklasse A+. Die Maschinen reinigen und trocknen zwar ähnlich wie die Modelle A++ und A+++ aus dem Vorjahr, doch sie verbrauchen deutlich mehr Wasser und Strom, sind lauter und bieten kein Auto­matik­programm. Der Kauf­preis mancher Geschirr­spüler mit A+ ist kaum nied­riger als für Modelle der gleichen Marke mit höherem Energielabel. Der Kunde spart nicht nur bei den Betriebs­kosten, auch für die Umwelt lohnt sich der Kauf eines Energiesparers immer.

Ausgerechnet die teuerste Maschine im Test streikte im Dauer­test als erste. Kunden eines solchen Gerätes müssen auf den Mechaniker warten und womöglich noch Urlaub dafür nehmen. Wenigs­tens müssen sie während der Gewähr­leistungs­frist nicht für Reparatur oder Umtausch zahlen. Teurer wird es dagegen, wie bei anderen geprüften Maschinen, wenn sie im dritten, vierten oder fünften Jahr ausfallen.

Der Test Geschirr­spüler findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/geschirrspueler abruf­bar.
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Blutdruckmessgeräte: Viel Mittelmaß
Im aktuellen Test von Blutdruckmessgeräten ist nur eins von 14 Geräten knapp gut. Acht sind befriedigend, fünf nur ausreichend. Es hapert vor allem an der Messgenauigkeit. Geprüft wurden Blutdruckmessgeräte für Messungen am Oberarm sowie am Handgelenk zu Preisen zwischen 15,30 und 79,50 Euro.

Am besten schlägt sich ein Messgerät für 65 Euro, bei dem die Messung am Oberarm durchgeführt wird. Doch die Geräte des aktuellen Testfelds sind alle schlechter als die drei besten aus dem Vorgängertest 2016, die alle noch zu haben sind: Zwei Handgelenkgeräte für 26 bzw. 25 Euro sowie eins für den Oberarm für 50 Euro.

Geräte für den Oberarm sind meist teurer, sperriger und mühsamer anzulegen als die fürs Handgelenk. Sie sitzen aber automatisch richtig auf Herzhöhe. Handgelenkgeräte müssen Nutzer aktiv in diese Position bringen, indem sie den Arm anwinkeln. Selbst gemessene Werte sollten in der Regel bei maximal 135 mmHg für den oberen und 85 mmHg für den unteren Wert liegen. Behandlungsbedürftig ist Bluthochdruck laut hiesigen Leitlinien ab 140 mmHg (oberer) und 90 mmHg (unterer Wert).

Der Test Blutdruckmessgeräte findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar ...
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Bronzetafel an Schloss Klingenstein in Blaustein erinnert an private Förderer
Ruinensicherung rettete DenkmalRuinensicherung rettete Denkmal

Die Sanierung des Mauerwerks der Schalenturmruine der Mittelburg der Burgruine Klingenstein in Blaustein im Alb-Donau-Kreis unterstützte auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor drei Jahren mit 25.000 Euro. Nun erreicht Hartmut Dieterich, Vorstandsvorsitzender der Leube-Stiftung Schloss Klingenstein, in diesen Tagen eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Tafel soll das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung halten und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Burgruine Klingenstein gehört zu den über 310 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Das Schloss und die den Herrensitz umgebenden Ruinen der Burg prägen den Ort Klingenstein. Die Veste baute man vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts auf einem das mittlere Blautal beherrschenden Felsvorsprung. 1588 gab man die weitläufige Anlage auf und überließ sie dem Verfall, bis sie endgültig im Zuge des Dreißigjährigen Krieges zerstört wurde. Mitte des 18. Jahrhunderts entstand in den nördlichen Ruinen der Burg der barocke Schlossneubau. Gut einhundert Jahre später gingen Schloss und Burgruine in den Besitz der Ulmer Apotheker- und Erfinderfamilie Leube über. Heute befinden sie sich im Eigentum der Leube-Stiftung, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten seit etlichen Jahren um den Erhalt des Schlosses und der Ruinen bemüht. Trotz einer kontinuierlichen Bauunterhaltung waren dringende Arbeiten an den Ruinen unaufschiebbar. So waren etliche Mauerkronen brüchig und drohten abzustürzen.
 
 



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