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Montag, 22. Juli 2024
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Corona-Virus beschäftigt Menschen in Stadt und Region
Telefon-Hotline aufgrund anhaltender Nachfrage länger erreichbar

Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland und die damit verbundenen Auswirkungen für die Region, beschäftigen auch weiterhin die Menschen im Raum Karlsruhe. Darauf weisen unter anderem die hohen Nachfragezahlen bei der gemeinsamen Telefon-Hotline von Stadt- und Landkreis hin. Insgesamt wählten an diesem Wochenende über 110 Bürgerinnen und Bürger die 0721/133-3333, um sich zu informieren. Dabei drehte sich die Mehrzahl der Fragen um korrektes Verhalten bei Rückkehr und gegenüber Rückkehrern aus Risikogebieten oder auch um Informationen zur Schulschließung in Ettlingen.

Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Virus ist jetzt Transparenz und Information wichtiger denn je. Deshalb wird die Erreichbarkeit der Telefon-Hotline wochentags vorerst auf 8 bis 18 Uhr ausgedehnt.

Aktuelle Informationen, Verhaltenshinweise und Links finden Interessierte aber auch weiterhin online ...
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AUTOMOBIL 2020
28. Februar – 1. März 2020, Messe Freiburg

Im Zeichen neuer Mobilität: Die 35. AUTOMOBIL endet trotz erschwerter Rahmenbedingungen mit einem positiven Abschluss für die Autohäuser!

Vielseitig: 300 Neufahrzeuge von 37 Marken aus 12 Ländern

Für die Zukunft gewappnet: Besucher zeigten großes Interesse an alternativen Antrieben.

Die AUTOMOBIL hat in diesem Jahr wieder einmal gezeigt, dass das Konzept als Verkaufsmesse ein Erfolgsgarant ist. Rund 14.000 Besucher kamen an diesem Wochenende auf das Messegelände in Freiburg und erlebten auf rund 23.000 Quadratmetern eine faszinierende Auswahl an Neuheiten der Automobilbranche sowie innovative Highlights aus dem Zubehör- und Dienstleistungssegment. Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der veranstaltenden Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, fasst zusammen: „Die Stimmung auf der 35. AUTOMOBIL war trotz des Coronavirus sehr gut, es ging um Begeisterung und Emotionen. Die Besucher konnten alle Highlights live erleben und sogar selbst fahren – diese Nähe der Messe zum Besucher ist und bleibt damit unser Erfolgsgeheimnis. So haben wir unseren einzigartigen Standpunkt als erfolgreichste Automobil-Messe Süddeutschlands erneut festigen können.“

In diesem Jahr wechselten direkt auf der Messe rund 400 Fahrzeuge im Wert von ca. 12 Millionen Euro den Besitzer. Zufrieden darüber zeigte sich Tobias Gutgsell, Sprecher der Interessensgemeinschaft (IG) Autohäuser in Freiburg, welche für die Organisation der Ausstellerflächen mitverantwortlich ist: Trotz erschwerter Rahmenbedingungen aufgrund des Coronavirus haben sich die Besucher nicht abhalten lassen, die AUTOMOBIL 2020 zu besuchen. Wir freuen uns über zahlreiche gute Gespräche und viele Verkäufe.“

Die Messehallen waren dicht belegt mit Serienfahrzeugen aller Klassen, vom Kleinstwagen bis hin zum Luxus-SUV und Supersportwagen. Aber auch Fahrzeuge aus dem Bereich Motorsport sowie Young- und Oldtimer wurden mit großen Augen bestaunt. Die AUTOMOBIL 2020 hat gezeigt, dass das Interesse am Automobil unverändert ist. „Die Anzahl der qualitativen Gespräche mit Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher. Wir konnten viele Besucher mit konkretem Interesse an unseren Produkten begrüßen, insbesondere die Möglichkeit der Probefahrten wurde sehr stark genutzt und ist ebenfalls gestiegen. Das starke Interesse auf Seiten der Kunden ist nach wie vor ungebrochen und wir spüren keinerlei Unsicherheiten bezüglich der alternativen Antriebe, sondern Offenheit gegenüber neuen Technologien“, bestätigen Siegfried Ernst und Peter König von der Ernst & König GmbH.

Die ganze Vielfalt des Automobils

Die diesjährige AUTOMOBIL stand ganz klar im Zeichen alternativer Antriebe. Die Herausforderungen und Möglichkeiten lautloser und emissionsfreier Mobilität wurden mehr fokussiert denn je. Dies war vor offiziellem Messebeginn auch Kernthema des traditionellen Freiburger AUTOMOBIL-Gesprächs, an dem nicht nur Branchenvertreter der Automobilhersteller und Autohäuser, sondern auch der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann, und Freiburgs Baubürgermeister Prof. Martin Haag teilnahmen, um über die regionale sowie überregionale Mobilität von morgen zu debattierten. Das politische Ziel ist die nachhaltige Fortbewegung, öffentliche und nachhaltige Verkehrsmittel werden gefördert. Man ist sich einig: Der innerstädtische Verkehr muss entlastet, Emissionen in Form von Lärm und Abgasen müssen gesenkt werden. Mehr Tempo-30-Zonen in und um Freiburg sind dabei nur ein Lösungsansatz von vielen.

Der Umschwung im Bereich der Mobilität lässt die automobile Vielfalt auf ein Höchstmaß ansteigen. Alternative Antriebe sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Elektroautos und Plug-in-Hybride (PHEV) verkaufen sich nicht zuletzt wegen der staatlichen Fördermittel hierzulande immer besser, sodass auch die Hersteller darauf reagieren. Auf der AUTOMOBIL ließ sich diese Revolution hautnah erleben. Besucher konnten an fast jeder Ecke markenübergreifende Highlights bestaunen und in vielen Neuheiten Platz nehmen. „Wir sind überrascht, welche Aufmerksamkeit der neue VW ID.3 brachte und freuen uns, dass sich sehr viele Kunden für unsere Autos interessiert haben. Wir sind von der AUTOMOBIL positiv überzeugt,“ resümiert Franz-Xaver Gründwald vom Autohaus Gehlert. Auch Messe-Geschäftsführer Daniel Strowitzki zieht ein äußerst positives Fazit: „Wir, die FWTM und die IG Autohäuser Freiburg, nehmen die Impulse der Zeit gerne auf und haben uns daher in diesem Jahr ganz bewusst für die Präsentation der zukünftigen Mobilität entschieden. Dass es bereits funktionierende Alternativen gibt, haben die vielen hier ausgestellten Neuheiten gezeigt. Die Besucher waren sehr begeistert und wissenshungrig, speziell was die Plug-in- und Elektrofahrzeuge anging. Das hat mich sehr gefreut!“

Wie sagt man so schön: Nach der Messe ist vor der Messe. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe arbeitet bereits an der nächsten Ausgabe der AUTOMOBIL. 2021 geht’s dann vom 19. – 21. Februar weiter. Wir freuen uns bereits darauf!
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Urlaub im Wohnmobil
Die wichtigsten Fragen, die besten Versicherungen

Spontan aufbrechen, grenzenlos frei sein. Den Traum vom Wohnmobil haben viele. Aber: Darf man einfach so am Straßenrand campieren? Abwasser in den Gully leiten? Bis nach Bulgarien reisen oder nach Marokko? Mit 20 Fragen und Antworten klärt die März-Ausgabe von Finanztest umfassend über Rechte und Pflichten auf. Zudem haben die Versicherungsexperten sich die Versicherungspolicen angesehen und einen eigenen Tarifrechner ins Netz gestellt. Denn die Kosten der Policen gehen weit auseinander.

„Egal, ob man mietet oder kauft“, so Finanztest, „Reisen im Camper liegt im Trend.“ Doch vor dem Start ins Abenteuer sollte man sich informieren. Am Straßenrand ist eine Übernachtung erlaubt, aber keine zweite. Abwasser muss fachgerecht entsorgt werden. Und obwohl in der Regel für den Reiseradius die geografischen Grenzen Europas gelten, sind Reisen nach Russland oder in die Türkei nicht unbedingt versichert. Was auch viele nicht bedenken: Die Zuladung kann beschränkt sein auf 400 Kilo. Die sind mit Familie und Gepäck schnell erreicht.

Interessant ist auch ein Vergleich der Versicherungspolicen für fünf verschiedene Modelle. Hier kann man mit dem richtigen Vertrag eine Menge Geld sparen. In mancher Kategorie kostet der billigste Vertrag knapp über 400 Euro, der teuerste 1.400. Unter test.de/analyse-wohnmobile haben die Finanztest-Experten einen Vergleichsrechner gestellt, mit dem jeder den besten Tarif findet. Die Auswertung schließt zwei Fahrzeuge ein, so dass man gut vergleichen kann, und sie gilt für 13 Monate.

Artikel und Test „Wohnmobil“ finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online abrufbar unter www.test.de/faq-urlaub-wohnmobil.
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Kontakte zwischen den Städten weiter intensiviert
Karlsruher Projektpartnerstadt Rijeka ist Kulturhauptstadt Europas 2020

Die Stadt Karlsruhe pflegt eine Projektpartnerschaft mit Rijeka in Kroatien seit 2011: Eine Kooperation in unterschiedlichen Bereichen, durch die sich die Städte und ihre Bürger gegenseitig unterstützen können. Bürgerschaftliches Engagement hat dabei einen hohen Stellenwert.

Anlässlich der Programmeröffnung der Kulturhauptstadt 2020 reiste auch eine Delegation aus Karlsruhe ins kroatische Rijeka. "Uns ist dabei wichtig, zu zeigen, dass wir auch das vielfältige und bunte kulturelle Engagement in Rijeka entsprechend unterstützen", so Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Denn mit dieser Partnerschaft leisten die Städte auch einen wertvollen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung. "Diese direkten Kontakte zwischen den Menschen sind wichtig", so der Oberbürgermeister: "Zeit für ein Miteinander bei den vielfältigen Angeboten."

Zahlreiche projektbezogene Kooperationen

Zwischen den beiden Städten gibt es projektbezogene Kooperationen. "Eine Partnerschaft, an der wir in vielen Bereichen arbeiten", so das Fazit von Rijekas Bürgermeister Vojko Obersnel: "Zudem sollen die bestehenden Kontakte zwischen den beiden Städten weiter intensiviert werden." Gespräche fanden dabei unter anderem in Sachen Austausch der kulturellen Einrichtungen statt. So sprachen Angelika Schmidt vom Kulturamt und die kroatische Medienkünstlerin Ingeborg Fülepp, über mögliche Einbindungen bei den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe und den Medienkunstwettbewerb anlässlich der "UNESCO City of Media Arts".

Da der Auftakt der Kulturhauptstadt zum "Rijeka Karneval" stattfand, reiste die Karlsruher Delegation auch mit über 30 Vertretungen verschiedener Karlsruher Fastnachtsvereine rund um Präsident Michael Maier und Geschäftsführer Alexander Loesch vom "Festausschuss Karlsruher Fastnacht" an. "Ein schönes Engagement der Fastnachter", so der Rathauschef zu den närrischen Botschaftern der Stadt Karlsruhe in Rijeka: "Wir haben dazu viel positive Resonanz erhalten."

"Rijeka Karneval" mit vielen Einflüssen

Spektakuläre Kostüme, Masken, große Gruppen mit selbst gestalteten Kostümen, Motivwagen, die die aktuelle Politik in Kroatien aufs Korn nehmen – wie auch europäische Themen wie den "Brexit", dazu Bezüge zum Karneval in Rio, dem "Mardi Gras" in New Orleans, dem Karneval in Venedig oder der typischen rheinischen Straßenfastnacht: "Das waren zum Teil wirklich beeindruckende Bilder", so Karlsruhes Oberbürgermeister. Denn viele der 116 Zugnummern mitten durch die Hafenstadt an der Kvarner Bucht zeigten sich auch mengenmäßig bestens aufgestellt. "Da waren Gruppen mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterwegs, eine erstaunliche Größe", so Dr. Mentrup und Präsident Michael Maier vom "Festausschuss Karlsruher Fastnacht": "Positiv war bei den überwiegend jungen Teilnehmern auch der Verlauf des Umzugs und das Drumherum."

Rund 150.000 Besucher zog der bereits 37. internationale Karnevalsumzug an – mit dem Rijeka als Kulturhauptstadt Europas bemerkenswert ins Jahr 2020 startete. Rijeka hat mit dem Programm "Rijeka, Hafen der Vielfalt" eine hervorragende Bewerbung voller Energie und Kreativität eingereicht, betonte Dr. Mentrup: "Die Stadt hat sehr viele Angebote dabei." Mit über 300 Programmpunkten und 600 Events wird Rijeka in diesem Jahr zu einem Anziehungspunkt und Schaufenster für Kunst und Kultur – in ganz Europa.

Infos: Nach der Projekt-Partnerstadt Rijeka als Kulturhauptstadt 2020 wird 2021 dann Karlsruhes Partnerstadt Temeswar europäische Kulturhauptstadt.

zum Bild oben:
Delegation in der Projektpartnerstadt Rijeka (v.l.): Christine Bregler, Hauptamt Stadt Karlsruhe, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Angelika Schmidt, Kulturamt Stadt Karlsruhe, und Mirjana Diminic, Vorsitzende der Deutsch-Kroatischen Gemeinschaft Karlsruhe
Foto: www.jowapress.de
 
 

 
Fonds-Kombiprodukte: Die Stiftung Warentest rät ab
Fonds-Kombiprodukte funktionieren immer nach dem gleichen Prinzip: Ein Teil des Geldes – in der Regel die Hälfe der Anlagesumme – fließt in Festgeld, für den anderen Teil kaufen die Anleger Fonds. Für die März-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest Angebote von fünf Banken einem beispielhaften Check unterzogen. Ihr Fazit: Geld verdient damit nur die Bank.

Die Fonds-Kombiprodukte der Banken sind oft so teuer, dass vom Lockzins nichts mehr übrig bleibt. Zum Beispiel die Consorsbank mit ihrem Produkt Festgeld & Fonds: Die Hälfte des Geldes wird mit 1,6 Prozent als einjähriges Festgeld verzinst. Hört sich gut an? Ist es aber leider nicht. Denn wer einen der wenigen angebotenen Fonds kauft, muss einen Ausgabeaufschlag von 1,5 Prozent zahlen. Da ist nach Abschluss des Geschäfts von den Zinsen kaum noch etwas übrig.

Dabei ist das Consors-Angebot noch eines der besseren im Test. Bei der Sparkasse Hannover beträgt der Festgeldzins 1 Prozent, der Ausgabe-Aufschlag für die Fonds jedoch 5 Prozent. Bei diesem Angebot zahlt der Anleger also drauf. Die Stiftung Warentest rät deshalb von Fonds-Kombiprodukten ab.

„Günstiger kauft man einen Fonds ohne Ausgabeaufschlag bei einem Fonds-Vermittler oder greift direkt zu einem ETF“, so der Finanztest-Experte Uwe Döhler.

Der Test Fond-Kombiprodukte findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/fonds-kombiprodukte abrufbar.
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Karlsruhe: Abendmarkt ist aus der Winterpause zurück
Ab 4. März wieder immer mittwochs auf dem Marktplatz

Der Abendmarkt kehrt aus der Winterpause zurück. Ab 4. März können sich Kundinnen und Kunden wieder mittwochs von 16 bis 20 Uhr auf dem Markplatz mit frischen Lebensmitteln regionaler Selbsterzeuger eindecken. Neben dem klassischen Sortiment aus saisonalem Obst und Gemüse, gibt es weitere nachhaltig produzierte Produkte wie etwa Säfte, Liköre, Milch­pro­dukte, Seifen, Ziegen­pro­dukte, Essige oder Honig. Ergänzt werden die Stände vom direkt angrenzenden täglichen Blumenmarkt.
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Altstadträtin Margarete Hartmann verstorben
„Mutter des Stühlinger“ gehörte 30 Jahre ununterbrochen dem Freiburger Gemeinderat an

Wenige Tage vor der Vollendung ihres 100. Lebensjahres ist die langjährige frühere CDU-Stadträtin Margarete Hartmann am vergangenen Samstag, 22. Februar, gestorben.

Als eine der ersten Frauen in der Freiburger Stadtpolitik gehörte sie seit 1959 dem Gemeinderat an. Nach 30jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft verzichtete sie schließlich bei der Kommunalwahl 1989 als damals dienstälteste Stadträtin auf eine erneute Kandidatur. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat blieb Margarete Hartmann bis zum Jahr 2000 noch Mitglied des Stiftungsrats und schied erst nach Vollendung des 80. Lebensjahres aus dem Gremium aus. Margarete Hartmann blieb aber auch darüber hinaus und bis kurz vor ihrem Tod in der Stadtgesellschaft und der Freiburger Politik präsent und engagierte sich für ihre Mitmenschen und für Themen, die ihr am Herzen lagen.

Sie wurde 1920 in Herrischried im Südschwarzwald unter dem Familiennamen Hosp geboren und wuchs in Neuershausen und Freiburg auf. 1940 heiratete sie den Musiker Gregor Hartmann, der 1978 starb. Rund 70 Jahre war die mehrfache Großmutter und Urgroßmutter mit ihrer Familie im Stadtteil Stühlinger zu Hause, viele Freiburgerinnen und Freiburger werden sie mit ihrem Rufnamen „Gretel“ Hartmann in Erinnerung behalten.

Oberbürgermeister Martin Horn würdigte die Verdienste der nun verstorbenen Kommunalpolitikern: „Ihre Energie und Tatkraft, die sie sich bis ins hohe Alter bewahrt hat, waren beeindruckend. Ich bin froh, dass ich sie mit ihrer herzlichen, offenen Art noch kennenlernen durfte. Gretel Hartmann hat viele Jahrzehnte der Freiburger Nachkriegsgeschichte erlebt und aktiv mitgestaltet. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für unsere Stadt und für die Freiburgerinnen und Freiburger werden wir sie dankbar in Erinnerung behalten.“

Die gelernte Kaufmännische Angestellte in einem Dentallabor fand über soziales Engagement zur Stadtpolitik: Seit den frühen 50er Jahren arbeitete Margarete Hartmann ehrenamtlich im Sozialdienst Katholischer Frauen und in kirchlichen Verbänden. Mit großem Einsatz engagierte sie sich für sozial Schwächere, unter anderem für bedürftige Familien und straffällig gewordene junge Frauen.

1959 gewann die CDU die populäre „Mutter des Stühlinger“, wie sie wegen ihres Engagements im Stadtteil von vielen Bürgern genannt wurde, für eine Kandidatur. Im Gemeinderat vertrat Margarete Hartmann ihre Fraktion in nahezu allen Fachausschüssen und war Aufsichtsrätin der Stadtwerke, des Schlachthofs und der damaligen Energie- und Wasserversorgung. Vor allem bei den Versorgungsbetrieben und im Bauwesen genoss sie den Ruf einer couragierten und sachkundigen Stadträtin, die sich gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen wusste. In Würdigung ihres langjährigen Engagements im Stiftungsrat trägt eine Seniorenwohnanlage der Heiliggeistspitalstiftung in Herdern ihren Namen. Und auch das Margaretenbrünnele auf dem Franz-Geiler-Platz im Stühlinger verdankt ihr seinen Namen.
 
 

 
Bundesamt startet Rezeptsammlung für "Notfallkochbuch" ohne Strom
Wie man ohne Strom und Leitungswasser aus Vorräten Mahlzeiten zaubern kann – dafür sucht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Rezeptideen ...
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