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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Genossenschaften: Nicht alle sind solide
Dubiose Geschäftemacher nutzen immer wieder das gute Image von Genossenschaften aus, um Mitglieder abzuzocken. Im Extremfall verlieren sie ihren gesamten Einsatz. Wie man schwarze Schafe erkennt, erläutert die Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe.

Günstig einkaufen, wohnen oder etwas sparen – das bieten Genossenschaften. Die meisten Angebote sind seriös. Doch immer wieder nutzen Abzocker laxe Vorschriften im Genossenschaftsgesetz aus und locken Interessierte mit hohen Renditeversprechen in dubiose Genossenschaften. Auf der Warnliste der Stiftung Warentest (test.de/warnliste) finden sich Genossenschaften, über die Finanztest kritisch berichtet hat. Darunter sind die Wohnungsbaugenossenschaft Protectum Moderne sowie die DWG Deutsche Wohnbaugenossenschaft. Auch die Altersvorsorgegenossenschaft aus Potsdam und die Inco Genossenschaft aus Duisburg zählen dazu.

Die Zeitschrift veröffentlicht außerdem eine Checkliste mit typischen Merkmalen, die auf schwarze Schafe hinweisen können. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn eine Genossenschaft ihre Mitglieder mit hohen Renditen, vermögenswirksamen Leistungen oder Wohnungsbauprämien wirbt. Ein Callcenter oder externe Vertriebe sollten ebenso misstrauisch machen wie ein nur schwammig beschriebener Geschäftszweck, bei dem nicht klar ist, wo das Kapital der Genossenschaft investiert wird. Wenn die Mitgliedsbeiträge bei Wohnungsbaugenossenschaften in Hotels, Einkaufzentren oder Immobilienfonds investiert werden, statt in Immobilien, in denen die Mitglieder wohnen können, kann dies ebenfalls ein Zeichen für mangelnde Seriosität sein.

Der Artikel Dubiose Genossenschaften findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online ...
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Baden-Württemberg: DSD fördert 2019 wenigstens 18 Denkmale
Wissenschaftliche Kommission empfiehlt bundesweit 380 Förderprojekte

In diesen Tagen erhalten rund 380 Denkmaleigentümer in ganz Deutschland vom Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) eine positive Zusage über Fördermittel der DSD für ihr anstehendes Bauvorhaben. Damit ist das Förderjahr 2019 nach der Sitzung der Wissenschaftlichen Kommission der Stiftung in Bonn eröffnet. Die derzeit aus sieben Fachleuten aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstwissenschaften bestehende, ehrenamtlich wirkende Kommission berät den DSD-Vorstand bei der Auswahl der Förderprojekte. Wie immer hängt die abschließende Zahl der bis zum Jahresende geförderten DSD-Projekte ab von der Höhe der eingeworbenen Spenden, der Erträge der treuhänderischen Stiftungen der DSD und der Zweckerträgnisse der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Denkmalstiftung ist. In den Vorjahren konnte die DSD jährlich rund 450 Denkmale unterstützen.

In Baden-Württemberg fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2019 voraussichtlich 18 Denkmale, darunter die Magdalenenkapelle in Mannheim Straßenheim. Sie steht inmitten eines umfriedeten Kirchhofs und ist das älteste sakrale Gebäude Mannheims und der einzige, vollständig erhaltene mittelalterliche Bau der Stadt. Im 16. Jahrhundert erfolgten Veränderungen an dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Gebäude. Die barocke Ausgestaltung mit Altar und Kruzifix geht auf eine Renovierung Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Die Kapelle besitzt einen rechteckigen Grundriss mit gerade geschlossenem Chor und wird von einem Walmdach mit westlichem Dachreiter abgeschlossen. Das Innere ist flach gedeckt. Zahlreiche Schäden sind zu beheben. Im Dach lassen sich Feuchtigkeitsschäden feststellen, das Mauerwerk weist Risse auf, der Außen- und Innenputz platzt teilweise ab und am Altar lösen sich Farbschichten.

Eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist immer auch eine Anerkennung des oft beispielhaften Bemühens der Eigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden um ihr jeweiliges Denkmal. Andererseits kann die DSD ihren wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Bewusstseinsbildung für die Denkmalpflege letztlich nur dank des großen bürgerschaftlichen Vertrauens sowie der Unterstützung durch ihre Treuhandstiftungen und die Rentenlotterie GlücksSpirale von Lotto leisten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat seit 1985 bundesweit rund 590 Millionen Euro für über 5.500 Denkmale zur Verfügung gestellt. Mit ihren rund 200.000 Förderern hat sie sich zur wohl größten Privatinitiative in der Denkmalpflege in Deutschland entwickelt.
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Bier auf Wein, das lass sein?
Den Ratschlag "Bier auf Wein, das lass sein - Wein auf Bier, das rat ich dir!" dürfte wohl fast jeder schon einmal gehört haben. Doch macht es tatsächlich Sinn, sich daran zu halten?
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Kloster St. Ottilien erhält Besuch vom DSD-Ortskurator
Turminstandsetzung mit Herausforderungen

Für die Instandsetzung des Turms der Klosterkirche St. Ottilien stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale im vergangenen Jahr 50.000 Euro zur Verfügung. Nun besucht Axel Hofstadt, Ortskurator München der DSD, gemeinsam mit Alexander Keller von Lotto Bayern am Dienstag, den 19. März 2019 um 14.00 Uhr Erzabt Wolfgang Öxler OSB, um sich bei einem Presse- und Fototermin vor Ort die anstehenden Arbeiten von Architekt Herbert Bader erläutern zu lassen. St. Ottilien ist eines der über 420 Projekte, die die private Denkmalstiftung dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Bei der Turminstandsetzungsmaßnahme wird der Glockenstuhl in Stahl mit seinen fortgeschrittenen Korrosionsschäden wieder wie ursprünglich in Holz ersetzt. Er soll eine weitere Glocke aufnehmen. Bei den nachfolgenden Arbeiten werden auch die Anschlüsse des Dachstuhls und Langhauses an den Turm bearbeitet. Sie stellen eine besondere Herausforderung dar.

Die großflächige Klosteranlage liegt in der ruhigen, sanft hügeligen Moränenlandschaft am Rande des Emminger Mooses zwischen Windach und Geltendorf, auf dem Gelände der Hofmark Emming. Dort gab es zwei Höfe und eine Kapelle mit einer vielbesuchten Wallfahrt zur Hl. Ottilia. Der Vierungsturm der heute dem Herz Jesu geweihten Klosterkirche St. Ottilien ist weithin sichtbar. Über achteckigem Grundriss ragt er 12,6 Meter über den Dachfirst und endet mit Spitzhelm in 29 Meter Höhe.

Die dreischiffige, ab 1897 in zisterziensich reduziertem neugotischen Stil errichtete Klosterkirche ist eine ziegelsichtige und kreuzrippengewölbte Basilika mit Einsatzkapellen. Der rechteckig schließende Chor ist mit dem 1892 errichteten Konventsbau verbunden. Das Querschiff beeindruckt durch monumentale Fensterrosen mit reichem Maßwerk. Die Bauzier ist aus Muschelkalk und bearbeitetem Kunststein. Die Kirche besitzt einen dreischiffigen Hallenvorbau im Westen.

Auch die Innenausstattung ist wertvoll. In den Bodenbelag des Mittelgangs sind Sibyllen und Propheten-Darstellungen eingelassen. Die Farbglasfenster im Chor mit Aposteldarstellungen wurden 1899 eingesetzt. Zwischen 1903 und 1905 entstanden der Hochaltar, der Sakraments- und der Marienaltar. Die reiche, bauzeitlich erhaltene Ausstattung der Seitenkapellen mit Altären, Beichtstühlen und Glasfenstern stammt aus den Jahren 1909 bis 1920.
 
 

 
Finanzplan 50 plus
Finanzcheck für Paare und Singles mit viel und wenig Geld

Frauen und Männer über 50 machen sich häufig Gedanken darüber, wie sie im Alter ihren Lebensstandard halten können. Wie jeder für sich den passenden Finanzplan für die Zukunft entwickeln kann, zeigt die Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe am Beispiel von drei Paaren und einem Single mit unterschiedlichen Einkommen und Wünschen.

Ausgangspunkt für einen Finanzplan sind ein Kassensturz und Fragen nach der Altersvorsorge, dem gewünschten Rentenbeginn, der Vermögensstruktur, der Wohnsituation im Alter und den eigenen Versicherungen. Ein Ziel sollte sein, mindestens alle Betriebsausgaben wie Miete, Versicherungen und Ernährung durch lebenslang garantierte Einnahmequellen zu decken. Das können zum Beispiel eine gesetzliche Rente, eine Betriebsrente oder private Rentenversicherung sein.

Finanztest rechnet vor, für wen es sich lohnen kann, auch im Alter noch eine Immobilie zu kaufen, um am Lebensabend sicher vor Eigenbedarfskündigungen und Mieterhöhungen zu sein. Die Experten rechnen vor, wie man mit möglichst geringen Einbußen früher aus dem Job aussteigen kann. Außerdem legen sie dar, wie die Absicherung einer möglichen Pflegesituation im Alter aussehen kann. Auch im fortgeschrittenen Alter kann ein Teil des Vermögens und der monatlichen Sparraten in Investmentfonds investiert werden. Wie das mit überschaubarem Risiko funktioniert, zeigen die Finanzexperten.

Der Test Finanzplan 50 plus findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online ...
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Bayern: DSD fördert 2019 wenigstens 43 Denkmale
Wissenschaftliche Kommission empfiehlt bundesweit 380 Förderprojekte

In diesen Tagen erhalten rund 380 Denkmaleigentümer in ganz Deutschland vom Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) eine positive Zusage über Fördermittel der DSD für ihr anstehendes Bauvorhaben. Damit ist das Förderjahr 2019 nach der Sitzung der Wissenschaftlichen Kommission der Stiftung in Bonn eröffnet. Die derzeit aus sieben Fachleuten aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstwissenschaften bestehende, ehrenamtlich wirkende Kommission berät den DSD-Vorstand bei der Auswahl der Förderprojekte. Wie immer hängt die abschließende Zahl der bis zum Jahresende geförderten DSD-Projekte ab von der Höhe der eingeworbenen Spenden, der Erträge der treuhänderischen Stiftungen der DSD und der Zweckerträgnisse der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Denkmalstiftung ist. In den Vorjahren konnte die DSD jährlich rund 450 Denkmale unterstützen.

In Bayern fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2019 voraussichtlich 43 Denkmale, darunter die Benediktinerabtei St. Bonifaz in der Maxvorstadt in München, bei der die vor drei Jahren begonnene Dachsanierung über den Klausurgebäuden zum Abschluss kommen soll. Sankt Bonifaz ist Frucht des Wunsches Königs Ludwigs I., Bayern nach der napoleonischen Säkularisation religiös wiederzubeleben. Ludwig stiftete zunächst die fünfschiffige Basilika an der Südseite des Königsplatzes, das dazugehörige Benediktinerkloster entstand kurz darauf backsteinern um zwei Innenhöfe herum. Gebaut wurde von 1835 bis 1850. Das frühe Beispiel einer romantisch-historistischen Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Die Kirche wurde von Hans Dölgast wiederhergestellt und ist mit der Alten Pinakothek und dem Alten Südfriedhof ein wichtiges Beispiel für den behutsamen und die Kriegsspuren zeigenden Wiederaufbau geschädigter Baukultur.

Eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist immer auch eine Anerkennung des oft beispielhaften Bemühens der Eigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden um ihr jeweiliges Denkmal. Andererseits kann die DSD ihren wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Bewusstseinsbildung für die Denkmalpflege letztlich nur dank des großen bürgerschaftlichen Vertrauens sowie der Unterstützung durch ihre Treuhandstiftungen und die Rentenlotterie GlücksSpirale von Lotto leisten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat seit 1985 bundesweit rund 590 Millionen Euro für über 5.500 Denkmale zur Verfügung gestellt. Mit ihren rund 200.000 Förderern hat sie sich zur wohl größten Privatinitiative in der Denkmalpflege in Deutschland entwickelt.
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Identitätskrise von Sättigungsnerven verursacht Fettleibigkeit
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben einen molekularen Schalter im Gehirn entdeckt, der die Funktion von Sättigungsnerven steuert. Störungen im System können zu Fettleibigkeit führen, so die Forscher ...
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Matratzen: Gute Taschenfederkernmatratzen gibt’s ab 150 Euro
Ein Klassiker unter den Tests der Stiftung Warentest sind Matratzen. Für die März-Ausgabe von test haben sich die Experten Taschenfederkernmatratzen vorgenommen, auf denen jeder vierte Deutsche schläft. 21 Modelle in den Maßen 90 cm x 200 cm traten gegeneinander an, darunter 7 baugleiche, die unter verschiedenen Namen vertrieben werden. Ergebnis: eine gute muss nicht teuer sein, es gibt sie schon für 150 bis 278 Euro.

„Bequem soll sie sein und nicht zu teuer“, fordert test-Projektleiterin Sarah Vasconi. Zusammen mit ihren Kollegen ist sie fündig geworden unter den Taschenfederkernmatratzen, die sich durch eine luftige Konstruktion auszeichnen und sich daher besonders für Schläfer eignen, denen es schnell warm wird.

Die Federn geben gut nach, wenn sie Druck abbekommen, und der Feuchtigkeitstransport klappt durch diese Konstruktion von einzelnen Stahlfedern in Fließstoffsäckchen meistens auch. Neben einigen guten waren alle anderen immerhin befriedigend wie zum Beispiel die mit 435 Euro teuerste Matratze im Test.

Die Liegeeigenschaften wurden mit Testpersonen getestet, die jeweils einen Körperbau haben, der zwei Dritteln der Menschen hierzulande entspricht. Das sind sogenannte H-, E-, I- und A-Typen, deren Rumpf diesen Buchstaben ähnelt. Im Dauerwalzversuch wurde eine achtjährige Nutzung simuliert.

Weiter wurden Bezug, Gesundheits- und Umwelteigenschaften bewertet sowie die Handhabung und Deklaration und Werbung. Wer eine Matratze kaufen will, sollte laut Projektleiterin Vasconi vor allem auf drei Dinge achten: „Liegeeigenschaften, Geruch nach dem Auspacken und Waschbarkeit des Bezugs.“

Der Test Matratzen findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online ...
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