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Mittwoch, 8. Februar 2023
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Verschiedenes

 
Ehrenamtliche Richterinnen und Richter am Verwaltungsgericht
Stadt Freiburg sucht Interessierte für die Vorschlagsliste

Für die Wahlperiode 2020 bis 2025 sucht das Verwaltungsgericht Freiburg wieder Freiburgerinnen und Freiburger, die sich als ehrenamtliche Verwaltungsrichterinnen und -richter zur Verfügung stellen. Zu ihren Aufgaben gehört es, an Verfahren teilzunehmen und an Entscheidungen des Gerichts mitzuwirken. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, pro Jahr ist mit etwa 12 Sitzungstagen zu rechnen.

Von der Verwaltungsgerichtsbarkeit werden öffentlich-rechtliche Streitigkeiten zwischen Bürger/innen und Verwaltungsbehörden verhandelt und entschieden. In der Regel soll eine belastende Verwaltungsmaßnahme aufgehoben oder eine begünstigende Entscheidung erreicht werden. Die meisten Fälle haben mit Baurecht, Straßenrecht, Umweltrecht, Kommunalrecht, Polizeirecht, Ausländer- und Asylrecht, Beamtenrecht, Schul- und Hochschulrecht oder Wasserrecht zu tun.

Wer dieses Ehrenamt übernehmen will, braucht keine juristischen Vorkenntnisse. Für die Vorschlagsliste der Stadt Freiburg können sich alle bewerben, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, ihren Wohnsitz innerhalb des Gerichsbezirks haben und das 25. Lebensjahr vollendet haben.

Ausgeschlossen sind Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen, wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von über sechs Monaten verurteilt wurden oder gegen die Anklage wegen einer entsprechenden Tat erhoben wurde. Das gilt auch für Personen, die nicht zur Landtagswahl zugelassen sind. Wer in Vermögensverfall geraten ist, soll nicht zu ehrenamtlichen Richtern berufen werden.

Abgeordnete aus Bundestag, Landtag und Europäischem Parlament, Regierungsmitglieder, Richter/innen, Beamt/innen und Angestellte im öffentlichen Dienst, Soldat/innen, Rechtsanwält/innen, Notar/innen und Personen, die fremde Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig besorgen, können dieses Ehrenamt wegen des Prinzips der Gewaltenteilung nicht übernehmen.

Für ihre Tätigkeit erhalten ehrenamtliche Richterinnen und Richter eine Entschädigung nach dem Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz. Sie umfasst u.a. Verdienstausfall, Fahrtkosten und Aufwand.

Alle Freiburger/innen, die dieses Ehrenamt für die Dauer von fünf Jahren übernehmen wollen, können sich ab sofort darum bewerben, in die Vorschlagsliste der Stadt Freiburg aufgenommen zu werden. Das Bewerbungsformular und ein Link auf weitere Informationen stehen auf www.freiburg.de/verwaltungsrichterin. Die Erfassung endet am Sonntag, 8. März.
 
 

 
Tanz/Performance: LoveArchive – performative Installation
DAGADA dance company

Sa 01.02. | 17:30 & 19:30 Uhr | Galerie 2 im EWERK Freiburg

„LoveArchive“ ist ein Forschungsprojekt über die Liebe in der heutigen Zeit. Mit der Frage „Wie liebst du?“ hat sich Karolin Stächele seit Mai 2019 in Kontakt mit zahlreichen Menschen begeben und ein künstlerisches Tagebuch über Begegnungen, Orte und Begebenheiten erstellt. Im Fokus des Interesses stehen neue Formen von Liebesbeziehungen, Berührungspraktiken und Örtlichkeiten. Liebesliteratur und -briefe dienen als beispielhafte Ansätze, um Antworten zu finden. Ziel dieser besonderen Recherche ist es, die Soziodiversität des Liebesthemas einzufangen und die neuen Pfade im Zwischenmenschlichen in einer interdisziplinären Performance künstlerisch umzusetzen.

Die Choreografin Karolin Stächele hat sich mit Laien und Profis gleichermaßen vernetzt und in einem künstlerischen Prozess unterschiedliche Kurzformate entwickelt. Über den Tanztagebuchverlauf wurde ein Internet-Blog erstellt – www.lovearchive.live –, auf dem die einzelnen Begegnungen und Outputs gesammelt und beschrieben werden. In der performativen Installation vom 26. Januar bis 1. Februar werden die Rechercheergebnisse des LoveArchive in der eigens dafür gestalteten Galerie 2 sinnlich-ästhetisch aufbereitet, um dem Publikum eine intensive Erfahrbarkeit des Themas zu ermöglichen. Raum für Gespräche und Diskurs ist gegeben.

Für ihr Forschungsprojekt sucht Karolin Stächele weiterhin Menschen, die über ihre Liebeserfahrungen sprechen möchten. Interessierte können sich bis Mitte Dezember melden unter: karolin@lovearchive.live

In Zusammenarbeit mit dem E-WERK Freiburg/Galerie für Gegenwartskunst, The progressive wave und Cross Attic Prag. Eine Produktion der DAGADA dance company.

MIT
Karolin Stächele (Konzept, künstlerische Leitung, Performance), Matan Zamir (Dramaturgie, Choreografie), Gal Naor (Choreografie, Performance), Lotta Sandborgh (Performance), Aron Nowak (Performance), Chiara Marolla (Performance), Sönke Ober (Bühne, Technik), Sabine Noll (künstlerische Beratung)

www.dagada.org, www.lovearchive.live, www.theprogressivewave.com
Gefördert von Kulturamt Freiburg, Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Eintritt: 12,00€/9,00€
 
 

 
Olivenöl: Endlich bessere Ergebnisse
Von 28 Olivenölen der Güteklasse „nativ extra“ kann die Stiftung Warentest drei auch Feinschmeckern empfehlen. Für den Alltag bieten sich sechs deutlich günstigere Öle an. Im Gegensatz zu früheren Tests hat sich die Qualität der Öle verbessert: Neun guten Qualitätsurteilen stehen dieses Mal nur zwei mangelhafte gegenüber.

Im Geschmack sind drei Öle sehr gut, die allerdings bis zu 45 Euro pro Liter kosten. Ebenfalls gut, aber deutlich preiswerter sind vier Olivenöle von Discountern für weniger als 7 Euro pro Liter. Zu den besten fünf zählen auch zwei Öle eines bekannten Anbieters, die beide 8,60 Euro pro Liter kosten. Es gab aber auch zwei Olivenöle, die nur ein mangelhaftes test-Qualitätsurteil bekamen: Eines hätte nicht als „natives Olivenöl extra“ verkauft werden dürfen, weil es geschmacklich fehlerhaft war. Das andere war deutlich mit Schadstoffen belastet.

Die Tester prüften auf viele Schadstoffe, darunter Pestizide, Weichmacher und Mineralölkohlenwasserstoffe. Im Labor wurde auf Panschereien mit minderwertigem Olivenöl oder anderen Ölsorten getestet. Und bei den Ölen, die laut Etikett nur aus einem Land stammen, kontrollierten die Tester die Herkunftsangabe. Ein Herkunftssiegel bedeutet im Übrigen nicht immer gute Qualität, wie der Test zeigt.

Der Test Olivenöl findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/olivenoel abrufbar.
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Passwort-Manager: Guten Schutz gibt es auch umsonst
Onlinebanking, Ebay-Konto oder Fitnessapp – Internetnutzer müssen sich viele Kennwörter merken. Denn jedes Portal braucht sein eigenes. Ein Passwort-Manager generiert und verwaltet alle Passwörter und macht es Hackern damit schwer, die Konten zu knacken. Für die Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 14 Passwort-Manager untersucht. Das Ergebnis: Eines der besten gibt es sogar in einer Gratisversion.

Lang, sinnlos und einprägsam sollte das perfekte Passwort sein. Passwort-Manager erstellen kaum knackbare Kennwörter und sorgen zugleich dafür, dass Nutzer sich nur noch eins merken müssen: das Masterpasswort, um das Programm zu öffnen. Zudem speichern sie alle Passwörter des Nutzers und geben diese eigenständig auf Internetportalen ein, sodass der Nutzer sie sich nicht mehr merken muss.

Alle geprüften Programme lassen sich kostenlos verwenden. Die Gratisvarianten sind aber oft mit Einschränkungen verbunden. Manche erlauben etwa nur den Gebrauch auf einem einzigen Gerät. Wer die Manager vollumfänglich und zum Beispiel auf Computer und Handy zugleich nutzen möchte, braucht meist ein Abo und zahlt dann zwischen 10 und 40 Euro pro Jahr.

Der Test Passwort-Manager findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar ...
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Bronzeplakette für Burg Steinsberg in Sinsheim-Weiler
Zur Erinnerung an die private Förderung

Für die Mauerwerkssanierung des Bergfrieds von Burg Steinsberg in Sinsheim-Weiler stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor zwei Jahren dank der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Nun überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 28. Januar 2020 um 15.00 Uhr Helen Heberer, Ortskuratorin Mannheim der DSD, gemeinsam mit Carmen Theilmann von Lotto Baden-Württemberg an Oberbürgermeister Jörg Albrecht eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Durch die Plakette soll das Engagement der privaten Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren.

Die spätstaufische Burg Steinsberg in Sinsheim-Weiler zählt mit dem imposanten Bergfried zu den bedeutendsten Burganlagen Baden-Württembergs. Burg Steinsberg ist eines der über 320 Objekte, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die ehemals reichsunmittelbare Burg Steinsberg liegt nordöstlich von Weiler in landschaftsdominierender Höhenlage. Die Burg wird erstmals 1109 urkundlich erwähnt. Der spätstaufische Bergfried und die Ringmauer entstanden zwischen 1225 und 1250. Nach 1356 wurde die Burg erweitert und bis 1436 entstanden der innere Zwinger, das zweite und das dritte Tor, der Palas mit Kemenate sowie die Burgkapelle. Die in den Bauernkriegen 1525 geschleifte Burg wurde zwischen 1527 und 1556 wieder instandgesetzt. 1777 brannte die Anlage nach einem Blitzeinschlag ab und wurde anschließend als Steinbruch genutzt.

Im Zentrum der Anlage befindet sich die Kernburg mit Ringmauer, Bergfried, Palas, Zisterne und Wirtschaftsgebäuden. Die zwölfeckige Kernburg umgeben drei Zwingeranlagen mit vier Toren. Sie wird von einer 10 Meter hohen Ringmauer umgeben. Der unterste Zwinger, der die Burg im Süden, Westen und Osten umschließt, besitzt aus der Mauerflucht stehende, halbrunde Wehrtürme. Die Wirtschaftsbauten wurden aufgrund einer fehlenden Vorburg in der Kernburg untergebracht. Der Zugang dazu erfolgt im Südosten über den Torturm. Größtes Gebäude von Burg Steinsberg ist der Bergfried im Zentrum der Anlage. Der einzigartige Bau aus Keupersandstein ist rund 30 Meter hoch und besaß einen Eingang auf 10 Meter Höhe. Den ebenerdigen Eingang schlug man 1792 in den Bergfried.
 
 

 
Finanztest Spezial Steuern 2020: Mein Geld zurück
Während das Wort „Steuererklärung“ bei dem einen Magengrummeln auslöst, fühlt sich der andere sportlich herausgefordert. Dabei wollen beide nur eins: Möglichst viel rausholen. Einfacher wird dieses Vorhaben mit dem neuen Spezial-Heft von Finanztest. Es heißt „Steuern 2020“, und die Unterzeile „Mein Geld zurück“ lässt hoffen.

Mal so richtig abrechnen mit dem Finanzamt, und möglichst wenig zahlen. Oder, noch besser: Möglichst viel wieder bekommen. Alles nicht so einfach, denn „Steuerrecht bleibt kompliziert“, bestätigt Finanztest-Redakteurin Marieke Einbrodt. Doch mit dem neuen Sonderheft „Spezial Steuern 2020“, das sie verantwortet, behält jeder den Durchblick. Dieses Heft der Stiftung Warentest ist jedes Jahr ein Bestseller, weil es so handfest ist. Die neuesten Tipps von Finanzbeamten, Anwälten, Lohnsteuerhilfevereinen, Beratern und Richtern ergänzen sich mit Antworten auf zahlreiche Steuerfragen. Die sind thematisch übersichtlich sortiert von A wie Alleinerziehende bis Z wie Zinsen. Infografiken, Beispielrechnungen und weitere Informationen bieten reichlich Material, damit das Ausfüllen der Formulare leicht gelingt.

Weil relevante Daten von Arbeitgebern und anderen Stellen schon ans Finanzamt übermittelt sind, geht das Ausfüllen nun noch schneller, und das neue Heft führt schrittweise durch die Bögen. Aber auch, wer Einspruch einlegen will, findet Rat und Hilfe in der neuen Publikation. Das Heft unterstützt ebenso alle, die jetzt schon die Sparchancen fürs neue Jahr nutzen wollen. Da gibt es zum Beispiel mehr Spielraum, etwa bei Verpflegung auf Dienstreisen oder wenn Eigentümer klimafreundlich sanieren. Und das Schönste: Im Schnitt gibt es 1.000 Euro zurück.

Steuern Spezial 2020 hat 128 Seiten, ist ab dem 25. Januar für 9,80 Euro im Handel erhältlich und kann online bestellt werden ....
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DSD fördert Konservierungsmaßnahmen auf dem Alten Friedhof in Freiburg
Einer der stimmungsvollsten Orte der Stadt

55.000 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale für die Konservierung von 19 alten Grabsteinen auf dem Alten Friedhof in Freiburg bereit. Nun überbringt bei einem Pressetermin an der Michaelskapelle des Friedhofs am Freitag, den 24. Januar 2020 um 14.00 Uhr Johannes Klauser, Ortskurator Freiburg der DSD, gemeinsam mit Direktor Norbert Müller von Lotto Baden-Württemberg einen symbolischen Fördervertrag an Andrea Katzer-Hug, Amtsleiterin Gebäudemanagement der Stadt Freiburg im Breisgau. Der Alte Friedhof gehört zu den über 340 Projekten, die die private DSD dank Spenden, Mittel ihrer Treuhandstiftungen sowie der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Der Alte Friedhof in Freiburg wurde 1683 nordöstlich der Altstadt im Stadtteil Neuburg eingerichtet und 1711, 1828 und 1859 erweitert. Die im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaute und in den 1750er Jahren erweitere Friedhofskapelle – im Krieg zerstört und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut – zeichnet sich durch ihre qualitätvolle barocke Ausstattung und das späte Beispiel eines Totentanz-Zyklus aus. 1788 erhielt der Friedhof eine Mauer. Nach der Stilllegung 1872 widmete man den Gottesacker zur Parkanlage um. 1944 beschädigten Bomben die Anlage stark.

In der weitläufigen, parkähnlichen Friedhofsanlage befinden sich etwa 1200 Grabmale aus Renaissance, Barock, Klassizismus, Historismus und Neoklassizismus. Die herausragende ästhetische Gesamtwirkung des Ensembles aus Friedhofskapelle und Nebengebäuden, Grabmalen und Gedenkstätten verschiedenster Art, von Friedhofsmauer, Nischengräbern und parkartigem alten Baumbestand ist beeindruckend. Die vielfältige geschichtliche Aussagekraft verleiht dem Kulturdenkmal seine besondere Bedeutung.

Zahlreiche Grabmale sind gestalterisch und kunstgeschichtlich von außergewöhnlicher Qualität und Aussagekraft und haben einen hohen Erinnerungswert. Zudem zählt der Friedhof zu den ältesten noch in ihrer Gesamtheit erhaltenen Friedhöfe in Deutschland. Der alte Baumbestand macht die Anlage zu einem der stimmungsvollsten Orte Freiburgs.
 
 

 
Pflegeapartments als Geldanlage: Rendite mit Risiko
Pflegeapartments werden als Sorglos-Immobilien mit Renditegarantie beworben. Doch die Ertragschancen sind eher mäßig und die Risiken beachtlich, berichtet die Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Pflegeapartments seien keine Basisanlage zur Vermögensbildung oder für die Altersvorsorge, so die Finanzexperten.

In den Prospekten von Bauträgern und Anlagevermittlern ist der Kauf eines Pflegeapartments die perfekte Kapitalanlage: Anleger erzielen scheinbar mühelos Renditen von 4 Prozent und mehr – bis zu 25 Jahre lang und nahezu ohne Risiko. Weil immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, solle ein späterer Verkauf der einzelnen Apartments problemlos möglich sein. Laut Anbieter winkt sogar ein Wertgewinn. Finanztest hat bundesweit neun Angebote für Pflegeapartments samt Prospekten und Verträgen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Pflegeapartments sind als Kapitalanlage längst nicht so sicher und rentabel, wie es die Verkäufer hinstellen.

Fraglich ist schon die versprochene Rendite. Nicht eingerechnet sind die Nebenkosten, durch die die anfängliche Nettomietrendite um rund 0,5 Prozentpunkte sinkt. Pflegeimmobilien altern zudem schnell, weil sich die Anforderungen an ihre Ausstattung und Konzeption ständig ändern. Sie werden zudem stark beansprucht. Je älter das Pflegeheim ist, desto schwieriger wird es daher, das Apartment zu einem guten Preis zu verkaufen. Ein weiteres Risiko ist eine mögliche Insolvenz des Betreibers. Das Fazit von Finanztest: Pflegeapartments sind weder einfache noch risikolose Kapitalanlagen.

Der Test Pflegeapartments als Geldanlage findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/pflegeapartments abrufbar.
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