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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Versicherungsschutz beim Carsharing
Vieles ist nicht versichert
Auch für die Fahrt im geliehenen Auto gilt: Rote Ampeln überfahren, hinterm Steuer herumknutschen oder mit Flip-Flops auf Gaspedal und Bremse treten – das alles sind grobe Fahrlässigkeiten, genau wie Parken am Hang ohne die Handbremse zu ziehen. Wenn dabei etwas passiert, zahlt die Versicherung nicht oder nur einen Anteil. Solche Beispiele nennt die Juni-Ausgabe von Finanztest, in der sich die Experten der Stiftung Warentest einmal genauer angesehen haben, wie Carsharing-Nutzer eigentlich versichert sind.

Kaum jemand braucht ein Auto nur für sich allein. In der Stadt teilt man sich heutzutage ein Auto gleich mit vielen anderen. Carsharing ist vor allem sinnvoll für Leute, die nur selten ein Auto brauchen. „Wer lange Strecken fährt oder ein Auto länger braucht, fährt mit stationsbasiertem Carsharing am besten. One-way-Fahrten macht man am besten mit dem Free-floating-Sharing, also mit Autos, die mehr oder weniger in der Gegend herumstehen“, so Michael Bruns von Finanztest.

Sein Tipp: Vorsichtig fahren, denn nicht alles ist versichert. Und oft bleibt es nicht beim Selbstbehalt. Der kann im Übrigen recht hoch sein, ist aber reduzierbar durch Aufstocken der Kasko-Versicherung. Bei kleinen Kratzern, das ergab eine Umfrage unter Finanztest-Lesern, sind die Anbieter meist kulant. Trägt der Mieter aber die Schuld an einem Unfall oder anderen Schäden, kann es teuer werden. Mieter haften nur für Schäden, die der Carsharing-Anbieter ihnen nachweisen kann – nicht also zum Beispiel, wenn unklar ist, ob eventuell ein Fremder in der Standzeit zwischen zwei Mieten einen Kratzer verursacht hat.

Der Test Carsharing findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/carsharing-tipps.
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Mobilfunk auf Reisen: 50 Euro für ein gesendetes Foto?
Wer sich vor dem Urlaub über seinen Mobilfunkvertrag informiert, vermeidet hohe Kosten. Außerhalb der EU sind Telefonate per Handy deutlich teurer als zu Hause, auch eingehende Anrufe kosten Geld und das Versenden eines Fotos kann mehr als 50 Euro kosten. Finanztest hat für die Juni-Ausgabe die Preise wichtiger Mobilfunkanbieter in 16 beliebten Urlaubsländern verglichen und enorme Preisunterschiede ermittelt.

Vodafone zum Beispiel verlangt in Indonesien und Sri Lanka bis zu 6,70 Euro pro Gesprächsminute. Kunden von Aldi Talk, Blau und Nettokom sowie Laufzeitkunden von 1&1 im Telefónica-Netz zahlen in diesen Ländern lediglich 99 Cent pro Minute. Diese Tarife sind für Telefonie und Datennutzung vergleichsweise günstig.

Was viele Urlauber nicht wissen: Zu den Kosten für eingehende Anrufe, die die Mobilfunkanbieter in Deutschland verlangen, schlagen einige Netzbetreiber im Reiseland noch zusätzlich mehr als 2 Euro drauf. Diese Gebühren tauchen später als gesonderter Posten auf der Handyrechnung auf.

Enorm hoch sind auch die Preise, die einige Mobilfunkanbieter für die mobile Datennutzung nehmen. Mehr als 34 Euro kann ein Megabyte (MB) Daten kosten. Weit kommen Urlauber damit nicht, denn um ein einzelnes Foto zu versenden, können bis zu 3 MB fällig werden.

Über WLan lassen sich mit Messengerdiensten wie Whatsapp, Facetime oder Telegram kostenlos Telefonate führen, wenn der Gesprächsteilnehmer den gleichen Dienst auf seinem Gerät installiert hat.

Der Test Mobilfunk auf Reisen findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/reise-handy abrufbar.
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Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt
Essen, was man retten will!

Laut eines letzte Woche erschienenen Berichts des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) der Vereinten Nationen zum globalen Zustand der Biodiversität, sind derzeit eine Million Tier- und Pflanzenarten durch Eingriffe des Menschen in die Natur vom Aussterben bedroht. Eine Neuigkeit ist dies allerdings nicht, so sind doch die Zahlen zum Ausmaß des Artenverlustes aus verschiedenen Quellen schon lange bekannt. Seit Jahren weist Slow Food immer wieder darauf hin, dass wir in den letzten 70 Jahren 75% der Artenvielfalt verloren haben, und eine internationale Slow-Food-Kampagne widmete sich dem Thema „Die biologische Vielfalt bewahren - den Planeten schützen“. Umso erschreckender, dass politisch und gesellschaftlich bislang zu wenig passiert ist. Und das obwohl der mit dem Rückgang der Biodiversität einhergehende Verlust der genetischen Vielfalt und der Ökosysteme fatale Folgen für Klima, Umwelt und demnach auch für das Gleichgewicht der Erde nach sich zieht. „Zum Internationalen Tag zum Erhalt der Artenvielfalt appelliert Slow Food erneut an Politik, Wirtschaft und Lebensmittelhandel sowie an eine jede und einen jeden, gemeinsam dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Wir hoffen, dass der IPBES -Bericht ein Weckruf ist, nicht weiterzumachen, wie bisher, sondern das Wirtschaftssystem sowie Produktionsprozesse entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zukunftsfähiger und im Einklang mit der Tier- und Pflanzenwelt zu gestalten“, so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Seit den Anfängen der Organisation macht sich Slow Food u. a. mit dem internationalen Projekt Arche des Geschmacks für den Erhalt der biologischen Vielfalt stark. Dieses wurde 1996 ins Leben gerufen und schützt weltweit über 5.000 regional wertvolle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen, indem sie nach dem Motto „Essen, was man retten will“ diese Arche-Passagiere und andere alte Sorten in der Küche verarbeiten oder im Garten pflanzen. Der erste deutsche Arche-Passagier war die Nordhessische Ahle Wurscht in traditioneller Herstellung. Saison haben u. a. gerade der Maiwirsing sowie der Bremer Scheerkohl.
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Geldabheben im Ausland: Teure Euro-Falle
Wenn Reisende Bares in ausländischer Währung abheben wollen, können sie bis zu 13,7 Prozent mehr zahlen. Diese Mehrkosten werden fällig, wenn sie am Automaten das Angebot annehmen, den Betrag gleich in die Heimatwährung umzurechnen. Dieser Wechselkurs ist für den Touristen meist viel schlechter als der Kurs, mit dem die Heimatbank abrechnet. Diese teure Falle lauert auch für das Bezahlen im Geschäft. Auf diese und weitere Euro-Fallen weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe hin und gibt Tipps, wie man sie für 23 Länder mit fremder Währung meiden sollte.

Finanztest rät, die Sofortabrechnung in Euro abzulehnen und die Abrechnung in Landeswährung zu wählen. In sechs Ländern – Island, Polen, Serbien, Tschechien, Ungarn und der Türkei – werden Touristen aber manchmal in jedem Fall zur Kasse gebeten. Denn bei einigen Anbietern gibt es keine günstige Lösung: Entweder wird eine Geldautomatengebühr fällig oder es gibt einen schlechten Wechselkurs, der teilweise noch mit einer Gebühr kombiniert wird.

Vor allem außerhalb Europas berechnen viele Geldautomatenbetreiber eher Gebühren für das Abheben von Geld. Hier sollte man sich einen Automaten suchen, der eine geringe Gebühr erhebt, oder ganz darauf verzichtet.

Für den Karteneinsatz verlangen oft auch die Kartenherausgeber teilweise sehr hohe Gebühren: Fürs Bargeldabheben und fürs Umrechnen der Fremdwährung. Wer viel reist, sollte eine Karte nutzen, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet. Ein Vergleich von Konditionen von Gratis-Girokonten inklusive Girocard und Kreditkarte hat gezeigt: Nur mit der DKB-Kreditkarte sind Geldabheben und Bezahlen im Ausland kostenfrei.

Der Test Geld abheben im Ausland findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/geldabheben-ausland.
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Bronze für Schloss Fraunberg
Einfühlsame dauerhafte Sicherung des Bestandes

Am Freitag, den 10. Mai 2019 um 14.30 Uhr überbringt Axel Hofstadt, Ortskurator München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Beatrix Numberger von Lotto Bayern bei einem Pressetermin vor Ort an Baronin Herdana von Fraunberg eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD förderte 2015 die Instandsetzung der Ringmauer von Schloss Fraunberg mit 30.000 Euro. Das historische Anwesen gehört zu den über 420 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Schloss Fraunberg liegt unweit der Kirche in der Auenwald- und Mooswiesenlandschaft am Strogenfluss. Das Schloss wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Sifridus von Fraunberg als Wasser- und Wehrburg erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage schwer beschädigt und weitgehend neu wieder aufgebaut. In den Jahrhunderten danach wurden an Nebengebäuden immer wieder Abbrüche vorgenommen, das zentrale Schlossgebäude mit der Ringmauer jedoch blieb bewahrt.

Bei dem Schloss handelt es sich um eine dreigeschossige Anlage mit mittelalterlichem Burggraben, umgeben von einem kleinen Park und der etwa 100 Meter langen, weitgehend kreisrunden Schlossmauer. Teile der Hausfundamente, der Umfassungsmauer sowie des Bergfrieds sind mittelalterlich. Die Ring- und Stützmauer ist ein etwa drei Meter hohes Ziegelbauwerk, die das Schlossgebäude bis auf die Westfassade umläuft, wo der Mauerring nördlich und südlich in die Fassadenfläche übergeht. So erhebt sich das Gelände auf drei Seiten des Schlosses um ein Geschoss über den niedriger liegenden und ans Wasser grenzenden Teil des Bodens.

Die Ringmauer, die auf dem unstabilen, erst in sechs Metern Tiefe nicht mehr schwingenden Boden am Rande des Erdinger Mooses steht, wurde bei einer Schlosssanierung in den 1980er und 1990er Jahren durch Erdvernagelung stabilisiert. Bei den jüngst ausgeführten Sanierungsmaßnahmen wurden die in den letzten 35 Jahren aufgetretenen Schäden an den Mauerwerksziegeln und -fugen repariert. Der Wasserablauf der Mauerkrone wurde wiederhergestellt. Eine Lehmpackung am Mauerfuß sollte verhindern, dass Oberflächenwasser in größerem Umfang aufsteigt und zu Feuchteschäden führt. Zur Vermeidung tiefer gehender Schäden wurden schadhafte Steine und Fugen saniert und rund 200 Steine durch neue ersetzt, die als handgefertigte Backsteine nach historischem Vorbild in einer darauf spezialisierten Ziegelei hergestellt wurden.
 
 

 
DRK-Kreisverband Freiburg informiert
13 Versorgungen bei Schluchseelauf am Sonntag in Schluchsee
-Über 30 Einsatzkräfte von DRK und Bergwacht vor Ort-

Schluchsee (DRK). Der Schluchseelauf am heutigen Sonntag, 12. Mai 2019, verlief für die ehrenamtlichen HelferInnen von Rotem Kreuz und Bergwacht mit einigen besonderen kardiologischen Versorgungen. Rund um den Schluchsee waren über 30 Einsatzkräfte samt Notarzt präsent um bei möglichen Notfällen eingreifen zu können. Es blieb bei 13 Versorgungen mit drei Transporten in Kliniken, davon zwei mit Rettungshubschraubern - häufigste Einsatzanlässe waren Erschöpfungen. Die DRK-HelferInnen aus den Ortsvereinen Bonndorf, St.Blasien, Löffingen, Lenzkirch, Schluchsee und Neustadt waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Bergwacht hatte ebenfalls zahlreiche HelferInnen im Einsatz.

Es waren über 3000 LäuferInnen am Schluchseelauf beteiligt.
 
 

 
Bronze für Kastenamt in Mainbernheim
Kenntnisreiche und einsatzfreudige Instandsetzung

Am Dienstag, den 7. Mai 2019 um 17.30 Uhr überbringt Elisabeth Balk vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Beisein von Christian Müller von Lotto Bayern an Ute Rauschenbach und Dieter Gottschalk, die Eigentümer des ehemaligen Kastenamtes in Mainbernheim, bei einem Pressetermin vor Ort eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD förderte 2015 die Sanierung von Dach und Fassade des Denkmals mit 15.000 Euro. Das Haus gehört zu den über 420 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Im Kastenamt, das im historischen Kern von Mainbernheim steht, wurden die Einkünfte des Landesherrn verwaltet. Das zweigeschossige repräsentative Gebäude mit großem Walmdach und Gauben auf zwei Ebenen stammt im Kern dendrochronologischen Untersuchungen des Dachwerks zufolge aus der Zeit nach 1482. Die Architektur vermittelt den höfischen Anspruch des Bauherrn.

Bedeutsam ist die reich erhaltene historische Ausstattung an Fenstern, Türen, Öfen, Treppen und Böden. Die repräsentative barocke Innentreppe ist dreiarmig mit zwei Eckpodesten um ein quadratisches Treppenauge angelegt und von gesägten Balustern umfangen. In der Nordost-Ecke des Erdgeschosses liegt das repräsentative Amtszimmer mit einer verborgenen Wandtreppe in die privaten Gemächer im Obergeschoss. Erhalten ist auch das historisches Hofpflaster.

Außenseitig wurden die schadhaften und versalzenen Putzteile im unteren Bereich der Fassade entfernt. Ein neuer Putz wurde aufgebracht und die Fassade insgesamt ausgebessert. Abschließend erfolgte der neue Anstrich in kräftigen Farben und einer kleinteiligeren Untergliederung nach Befund. Der Dachstuhl wurde zimmermannsmäßig repariert. Weitgehend konnten die vorhandenen Dachziegel wiederverwendet werden, nur an wenigen Stellen kamen neue Ziegel zum Einsatz. Im Inneren des Hauses haben die Bauherren, die vorhandene Raumstruktur des Hauses wiederhergestellt. Vorhandene Schäden wurden beseitigt und die jetzigen Fassungen auf der Grundlage von Befunden und teils auch zeitgemäßen Gestaltungselementen ausgeführt. Die Möblierung der Räume nahmen die Bauherren mit ihrer Kenntnis aus der Denkmalpflege vor und gestalteten auch kleinteiligere Details kenntnisreich. Dabei setzten sie viel Eigenleistung ein.
 
 

 
Karlsruhe: Zukunft des Marktplatzes nimmt Gestalt an
Nach dem Erdaushub folgt nun Granitschotter

Ein erstes gewaltiges Stück Erdaushub liegt bereits hinter den Arbeitern, die seit Anfang April dem Marktplatz sein künftiges Aussehen geben: Rund um die Pyramide wurde auf einer Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern der vor zwei Jahren provisorisch eingebaute Asphalt entfernt und die gesamte Fläche auf eine Tiefe von knapp 90 Zentimetern ausgehoben. Nun füllt sich das große und tiefe Loch bereits wieder. Derzeit wird die Frostschutzschicht für den künftigen Oberflächenbelag aus Naturstein mit einer Stärke von etwa 20 Zentimetern eingebaut. Anschließend werden die Gräben für die Leitungen zur Versorgung mit Wasser und Elektrizität sowie die Abwasserrohre ausgehoben. Dieses Vorgehen fixiert die Leitungen und schützt sie zugleich vor den im weiteren Verlauf der Bauarbeiten darüber fahrenden Baufahrzeugen. Sind erst einmal die Leitungen eingebaut, wird die Schicht aus Granitschotter nochmals verstärkt.

Auf die Schotterschicht kommt es später nämlich an. Sie muss dauerhaft standfest sein und eine hohe Tragfestigkeit besitzen, damit die Natursteinplatten den Belastungen widerstehen, denen sie bei der Nutzung des Marktplatzes ausgesetzt sein werden. Wenn die Tragschicht aus Granitschotter eingebaut ist, wird sie deshalb auch sogenannten "Lastplattendruckversuchen" unterzogen, die Standfestigkeit und Tragfähigkeit nachweisen. Ausgespart vom Einbau des Schotters wird eine Fläche von sechs auf drei Metern an der Nordost-Ecke Marktplatz: Hier wird die Technikkammer für die Wasserspiele eingebaut – ein Betonfertigteil-Element mit einer Höhe von etwas mehr als drei Metern, das komplett im Erdreich "versenkt" wird.

Fundamente der Konkordienkirche freigelegt

Außer der Technikkammer verbirgt sich aber auch noch etwas anderes unter Schotter und später den Natursteinplatten: Die Fundamente der Konkordienkirche, die nördlich und östlich der Pyramide noch erhalten sind und erstmals bei den Arbeiten an der künftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz freigelegt und dann gesichert wurden, sind unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und in enger Abstimmung mit einem Sachverständigen sowie der zuständigen Stelle beim Regierungspräsidium Karlsruhe kleinteilig freigelegt, umfassend dokumentiert, vermessen und sogar mithilfe einer Drohne fotografiert worden. Die Steinfundamente werden gegen den Granitschotter geschützt. Die Form der 1722 eingeweihten und 1807 für die damals notwendige Erweiterung des Marktplatzes abgerissenen Konkordienkirche wird durch entsprechende Bearbeitung des Marktplatzpflasters nach dem Ende der Bauarbeiten zu erkennen sein.

Der derzeit laufende Bauabschnitt ist etwa im Oktober dieses Jahres abgeschlossen, die Fertigstellung der gesamten Marktplatzfläche von etwa 7.000 Quadratmetern – das entspricht der Fläche eines Fußballplatzes – ist für Ende 2020 vorgesehen.
 
 



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