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Mittwoch, 8. Februar 2023
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Verschiedenes

 
Lebens- und Rentenversicherung: Garantieleistungen werden beschnitten
Angesichts niedriger Zinsen kann eine Reihe von Versicherungsunternehmen die Garantieverpflichtungen für die Kunden nicht mehr erfüllen. 31 von 79 von der Zeitschrift Finanztest überprüften Lebensversicherungen schafften dies in mindestens zwei der drei Jahre von 2016 bis 2018 nicht. Die Folge: Die Unternehmen müssen Geld aus anderen Quellen zuschießen, um ihre Garantieverpflichtung zu erfüllen und schmälern damit die Überschussbeteiligung der Kunden erheblich.

Doch nicht nur die Überschussbeteiligungen stehen bei vielen Versicherungen auf der Kippe. Einige versuchen zudem, die Garantieleistung zu beschneiden. Bei Verträgen mit einer Dynamik soll dann für die Erhöhungsbeiträge ein deutlich niedriger Garantiezins gelten als bei Vertragsabschluss. Betroffen hiervon sind Kunden mit privaten Renten- und Riester-Versicherungen der Debeka. Finanztest rät, sich gegen die niedrige Verzinsung ihrer Erhöhungsbeiträge zu wehren, wenn dies nicht eindeutig im Vertrag geregelt ist. Andernfalls bekommen Kunden später eine geringere Rente als angenommen. Zehntausende Kunden der Debeka sind davon betroffen.

Versicherer tun sich schwer, die Garantieverpflichtungen für die Kunden zu erfüllen. Denn in ihren Beständen gibt es noch Millionen Verträge mit Garantiezinsen von 2,25 Prozent, 2,75 Prozent oder mehr. Um die Verpflichtungen zu stemmen, müssen sie als Absicherung eine Zinszusatzreserve aufbauen. Das kostet Milliarden und schmälert bisher die laufenden Überschussbeteiligungen. Weil ihnen die Garantien zu teuer und zu einem Risiko für sie geworden sind, sind viele Versicherer ganz aus dem Geschäft der klassischen Lebens- und Rentenversicherung ausgestiegen. Auch von der klassischen Riester-Rente mit maximalem Garantiezins haben sich viele Anbieter verabschiedet.

Der Test Lebens- und Rentenversicherung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/lebens-rentenversicherung abrufbar.
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Bankschließfächer: Große Preisunterschiede, teils kein Versicherungsschutz
Wer Wertsachen und Dokumente sicher lagern will, sollte bei der Wahl eines Schließfaches die Preise vergleichen und prüfen, ob die Schließfachmiete eine Versicherung enthält. Finanztest hat die Angebote für Schließfächer von 29 Banken und 3 privaten Anbietern untersucht und große Preis- und Leistungsunterschiede festgestellt. Für Kunden der Banken reichen die Preise von 40 bis 200 Euro pro Jahr, bei einigen fehlt der Versicherungsschutz oder er reicht nicht aus.

Nicht alle Banken haben eigene Schließfachanlagen, zum Beispiel die Targobank und die Postbank. Andere vermieten nur an eigene Kunden, die ein Girokonto bei ihnen haben. 10 von 29 Banken im Test vermieten Schließfächer auch an fremde Kunden. Fünf Banken, die Schließfächer an Nichtkunden vermieten, verlangen von diesen einen höheren Preis. Die Förde Sparkasse zum Beispiel nimmt statt 110 Euro dann 220 Euro im Jahr.

Bei 6 der 29 Banken ist im Mietpreis keine Versicherung enthalten, bei anderen ist die Versicherungssumme zu niedrig. In der Regel kann der Mieter des Schließfaches gegen Aufpreis zusätzlichen Schutz abschließen. Finanztest rät, zu prüfen, ob die Hausratversicherung bereits Wertgegenstände in Schließfächern abdeckt.

Der Test Bankschließfächer findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/bankschliessfach abrufbar.
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Heinz Scherer im Alter von 92 Jahren verstorben
Die Stadt Freiburg trauert um den früheren Lehener Bürgermeister und Ortsvorsteher Heinz Scherer, der am vergangenen Freitag im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Heinz Scherer war von 1959 bis zur Eingemeindung Lehens 1971 hauptamtlicher Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Lehen. Danach war er bis 1985 hauptamtlicher Ortsvorsteher. 1959 trat Heinz Scherer mit 31 Jahren als jüngster Bürgermeister im Landkreis sein Amt an, davor war er im Verwaltungsdienst der Stadt Freiburg tätig, zuletzt als Stadtinspektor.

In seiner Amtszeit von 1959 bis 1985 entwickelte sich Lehen von einer ländlichen Umlandgemeinde zu einer beliebten Ortschaft Freiburgs. Der von OB Keidel und ihm 1971 geschlossene Eingemeindungsvertrag war modellhaft für die weiteren Eingemeindungen in die Stadt Freiburg. Heinz Scherer hat die Entwicklung Lehens umsichtig vorangetrieben: Schule, Kindergarten, Gewerbe- und Wohngebiete waren in seiner Amtszeit entstanden. Ebenso setzte er sich für die Tieflage der Paduaallee aus Lärmschutzgründen ein sowie für die Erhaltung des Naherholungsgebietes zwischen Landwasser und Lehen. Oberbürgermeister Martin Horn würdigte in einem Kondolenzschreiben die Verdienste Heinz Scherers um Lehen. Heinz Scherer hinterlässt seine Frau Maria, vier Kinder und mehrere Enkelkinder.
 
 

 
freizeitmessen freiburg
Baby+Kind I Rauch&Glut 2020
6. – 8. März 2020, Messe Freiburg

Das vielseitige Angebot der freizeitmessen freiburg, Baby+Kind und Rauch&Glut zog rund 15.000 Besucher auf die Messe. Die Aussteller vor Ort zeigten sich trotz schwieriger Umstände größtenteils zufrieden mit dem Ergebnis der drei Messetage.

So vielseitig das Messeangebot in allen vier Messehallen und dem Außengelände war, so verschieden war auch das Interesse der einzelnen Besucher. Viele Schwangere sowie Familien mit Babys und Kleinkindern waren mit dem Ziel Baby+Kind zur Messe Freiburg gekommen. Auch das Thema Fahrrad und E-Micromobilität stand bei zahlreichen Besuchern hoch im Kurs. Viele Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte lockte die outdoor&sports mit ihren abwechslungsreichen Mitmachaktionen an und Reisebegeisterte konnten sich auf der trips& travels zu Wochenendtrips, Tagesausflügen und Kurzreisen beraten lassen. Mit der Rauch&Glut fand erstmals eine Messe rund um Grill, Genuss und Lifestyle statt. Darüber hinaus sorgten verschiedene Vorträge und Produktpräsentationen, spanndende MUNDOLOGIA-Reiseberichte und eine professionelle Kinderbetreuung für einen kurzweiligen Messebesuch für die gesamte Familie.

.„Mit der Ergänzung der freizeitmessen freiburg durch die Baby+Kind im vergangenen und die erstmals in diesem Jahr stattfindende Rauch&Glut konnten wir zusätzlich eine deutlich jüngere Zielgruppe ansprechen“, so Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). „Mit ihrem breit aufgestellten Themenspektrum und ihrer Produktvielfalt wenden sich die inzwischen fünf verschiedenen Ausstellungsbereiche an alle Altersgruppen und damit an die ganze Familie.“

„Die Auswirkungen des Coronavirus waren spürbar, aber bei uns am Wassersportbecken war wieder jede Menge Betrieb. Die Entscheidung die Messe durchzuführen war die richtige,“ äußerte sich Thomas Mießeler von Wildsport Tours, Anbieter von Kanutouren in der Oberrheinregion.

Nach einem eher zähen Auftakt am Freitag mit Sturmböhen, Regen und weniger Besuchern zeigte sich auch Erwin Ehret, Gehäftsführer von Autohaus Ehret - Elektro Bike und Shop - bereits mit dem Samstag zufrieden und freute sich über gute Beratungsgespäche und zahlreiche Verkäufe.

Sichtlich zufrieden war auch Andreas Röhricht, Geschäftsführer von BabyOne. Der Aussteller verzeichnete auch in diesem Jahr wieder sehr viele kauffreudige Besucher - einige hiervon waren auch aus der Schweiz angereist. Das besondere Interesse galt in diesem Jahr dem Thema E-Mobilität bei Kinderwagen und auch dem Thema Sicherheit wie Autositze und Kinderwagen.

Die neue Messe Rauch&Glut kam bei Besuchern und Ausstellern besonders gut an. Birgit Schätzle von Ofenbau Schätzle zeigt sich sehr zufrieden: „Wir hatten jede Menge interessierte Besucher, tolle Gespräche, und viele Verkäufe.“ Neben den Grillgeräten und Zubehör drehte sich an allen drei Messetagen natürlich auch alles um das passende Grillgut. Hier legte die Rauch&Glut den Fokus auf regionale Händler und Metzgereien. Auch die Metzgerei Müller-Herkommer aus Freiburg war mit einem Stand vertreten. Michael Herkommer, Metzgermeister und Geschäftsführer zeigte sich sehr angetan von der Qualität der Besucher.

Die nächsten freizeitmessen freiburg mit Baby&Kind sowie der Rauch&Glut finden vom 05. bis 07. März 2021 statt.
 
 

 
Karlsruhe: Corona-Virus beschäftigt Menschen in Stadt und Region
Telefon-Hotline aufgrund anhaltender Nachfrage länger erreichbar

Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland und die damit verbundenen Auswirkungen für die Region, beschäftigen auch weiterhin die Menschen im Raum Karlsruhe. Darauf weisen unter anderem die hohen Nachfragezahlen bei der gemeinsamen Telefon-Hotline von Stadt- und Landkreis hin. Insgesamt wählten an diesem Wochenende über 110 Bürgerinnen und Bürger die 0721/133-3333, um sich zu informieren. Dabei drehte sich die Mehrzahl der Fragen um korrektes Verhalten bei Rückkehr und gegenüber Rückkehrern aus Risikogebieten oder auch um Informationen zur Schulschließung in Ettlingen.

Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Virus ist jetzt Transparenz und Information wichtiger denn je. Deshalb wird die Erreichbarkeit der Telefon-Hotline wochentags vorerst auf 8 bis 18 Uhr ausgedehnt.

Aktuelle Informationen, Verhaltenshinweise und Links finden Interessierte aber auch weiterhin online ...
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AUTOMOBIL 2020
28. Februar – 1. März 2020, Messe Freiburg

Im Zeichen neuer Mobilität: Die 35. AUTOMOBIL endet trotz erschwerter Rahmenbedingungen mit einem positiven Abschluss für die Autohäuser!

Vielseitig: 300 Neufahrzeuge von 37 Marken aus 12 Ländern

Für die Zukunft gewappnet: Besucher zeigten großes Interesse an alternativen Antrieben.

Die AUTOMOBIL hat in diesem Jahr wieder einmal gezeigt, dass das Konzept als Verkaufsmesse ein Erfolgsgarant ist. Rund 14.000 Besucher kamen an diesem Wochenende auf das Messegelände in Freiburg und erlebten auf rund 23.000 Quadratmetern eine faszinierende Auswahl an Neuheiten der Automobilbranche sowie innovative Highlights aus dem Zubehör- und Dienstleistungssegment. Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der veranstaltenden Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, fasst zusammen: „Die Stimmung auf der 35. AUTOMOBIL war trotz des Coronavirus sehr gut, es ging um Begeisterung und Emotionen. Die Besucher konnten alle Highlights live erleben und sogar selbst fahren – diese Nähe der Messe zum Besucher ist und bleibt damit unser Erfolgsgeheimnis. So haben wir unseren einzigartigen Standpunkt als erfolgreichste Automobil-Messe Süddeutschlands erneut festigen können.“

In diesem Jahr wechselten direkt auf der Messe rund 400 Fahrzeuge im Wert von ca. 12 Millionen Euro den Besitzer. Zufrieden darüber zeigte sich Tobias Gutgsell, Sprecher der Interessensgemeinschaft (IG) Autohäuser in Freiburg, welche für die Organisation der Ausstellerflächen mitverantwortlich ist: Trotz erschwerter Rahmenbedingungen aufgrund des Coronavirus haben sich die Besucher nicht abhalten lassen, die AUTOMOBIL 2020 zu besuchen. Wir freuen uns über zahlreiche gute Gespräche und viele Verkäufe.“

Die Messehallen waren dicht belegt mit Serienfahrzeugen aller Klassen, vom Kleinstwagen bis hin zum Luxus-SUV und Supersportwagen. Aber auch Fahrzeuge aus dem Bereich Motorsport sowie Young- und Oldtimer wurden mit großen Augen bestaunt. Die AUTOMOBIL 2020 hat gezeigt, dass das Interesse am Automobil unverändert ist. „Die Anzahl der qualitativen Gespräche mit Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher. Wir konnten viele Besucher mit konkretem Interesse an unseren Produkten begrüßen, insbesondere die Möglichkeit der Probefahrten wurde sehr stark genutzt und ist ebenfalls gestiegen. Das starke Interesse auf Seiten der Kunden ist nach wie vor ungebrochen und wir spüren keinerlei Unsicherheiten bezüglich der alternativen Antriebe, sondern Offenheit gegenüber neuen Technologien“, bestätigen Siegfried Ernst und Peter König von der Ernst & König GmbH.

Die ganze Vielfalt des Automobils

Die diesjährige AUTOMOBIL stand ganz klar im Zeichen alternativer Antriebe. Die Herausforderungen und Möglichkeiten lautloser und emissionsfreier Mobilität wurden mehr fokussiert denn je. Dies war vor offiziellem Messebeginn auch Kernthema des traditionellen Freiburger AUTOMOBIL-Gesprächs, an dem nicht nur Branchenvertreter der Automobilhersteller und Autohäuser, sondern auch der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann, und Freiburgs Baubürgermeister Prof. Martin Haag teilnahmen, um über die regionale sowie überregionale Mobilität von morgen zu debattierten. Das politische Ziel ist die nachhaltige Fortbewegung, öffentliche und nachhaltige Verkehrsmittel werden gefördert. Man ist sich einig: Der innerstädtische Verkehr muss entlastet, Emissionen in Form von Lärm und Abgasen müssen gesenkt werden. Mehr Tempo-30-Zonen in und um Freiburg sind dabei nur ein Lösungsansatz von vielen.

Der Umschwung im Bereich der Mobilität lässt die automobile Vielfalt auf ein Höchstmaß ansteigen. Alternative Antriebe sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Elektroautos und Plug-in-Hybride (PHEV) verkaufen sich nicht zuletzt wegen der staatlichen Fördermittel hierzulande immer besser, sodass auch die Hersteller darauf reagieren. Auf der AUTOMOBIL ließ sich diese Revolution hautnah erleben. Besucher konnten an fast jeder Ecke markenübergreifende Highlights bestaunen und in vielen Neuheiten Platz nehmen. „Wir sind überrascht, welche Aufmerksamkeit der neue VW ID.3 brachte und freuen uns, dass sich sehr viele Kunden für unsere Autos interessiert haben. Wir sind von der AUTOMOBIL positiv überzeugt,“ resümiert Franz-Xaver Gründwald vom Autohaus Gehlert. Auch Messe-Geschäftsführer Daniel Strowitzki zieht ein äußerst positives Fazit: „Wir, die FWTM und die IG Autohäuser Freiburg, nehmen die Impulse der Zeit gerne auf und haben uns daher in diesem Jahr ganz bewusst für die Präsentation der zukünftigen Mobilität entschieden. Dass es bereits funktionierende Alternativen gibt, haben die vielen hier ausgestellten Neuheiten gezeigt. Die Besucher waren sehr begeistert und wissenshungrig, speziell was die Plug-in- und Elektrofahrzeuge anging. Das hat mich sehr gefreut!“

Wie sagt man so schön: Nach der Messe ist vor der Messe. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe arbeitet bereits an der nächsten Ausgabe der AUTOMOBIL. 2021 geht’s dann vom 19. – 21. Februar weiter. Wir freuen uns bereits darauf!
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Urlaub im Wohnmobil
Die wichtigsten Fragen, die besten Versicherungen

Spontan aufbrechen, grenzenlos frei sein. Den Traum vom Wohnmobil haben viele. Aber: Darf man einfach so am Straßenrand campieren? Abwasser in den Gully leiten? Bis nach Bulgarien reisen oder nach Marokko? Mit 20 Fragen und Antworten klärt die März-Ausgabe von Finanztest umfassend über Rechte und Pflichten auf. Zudem haben die Versicherungsexperten sich die Versicherungspolicen angesehen und einen eigenen Tarifrechner ins Netz gestellt. Denn die Kosten der Policen gehen weit auseinander.

„Egal, ob man mietet oder kauft“, so Finanztest, „Reisen im Camper liegt im Trend.“ Doch vor dem Start ins Abenteuer sollte man sich informieren. Am Straßenrand ist eine Übernachtung erlaubt, aber keine zweite. Abwasser muss fachgerecht entsorgt werden. Und obwohl in der Regel für den Reiseradius die geografischen Grenzen Europas gelten, sind Reisen nach Russland oder in die Türkei nicht unbedingt versichert. Was auch viele nicht bedenken: Die Zuladung kann beschränkt sein auf 400 Kilo. Die sind mit Familie und Gepäck schnell erreicht.

Interessant ist auch ein Vergleich der Versicherungspolicen für fünf verschiedene Modelle. Hier kann man mit dem richtigen Vertrag eine Menge Geld sparen. In mancher Kategorie kostet der billigste Vertrag knapp über 400 Euro, der teuerste 1.400. Unter test.de/analyse-wohnmobile haben die Finanztest-Experten einen Vergleichsrechner gestellt, mit dem jeder den besten Tarif findet. Die Auswertung schließt zwei Fahrzeuge ein, so dass man gut vergleichen kann, und sie gilt für 13 Monate.

Artikel und Test „Wohnmobil“ finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online abrufbar unter www.test.de/faq-urlaub-wohnmobil.
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Kontakte zwischen den Städten weiter intensiviert
Karlsruher Projektpartnerstadt Rijeka ist Kulturhauptstadt Europas 2020

Die Stadt Karlsruhe pflegt eine Projektpartnerschaft mit Rijeka in Kroatien seit 2011: Eine Kooperation in unterschiedlichen Bereichen, durch die sich die Städte und ihre Bürger gegenseitig unterstützen können. Bürgerschaftliches Engagement hat dabei einen hohen Stellenwert.

Anlässlich der Programmeröffnung der Kulturhauptstadt 2020 reiste auch eine Delegation aus Karlsruhe ins kroatische Rijeka. "Uns ist dabei wichtig, zu zeigen, dass wir auch das vielfältige und bunte kulturelle Engagement in Rijeka entsprechend unterstützen", so Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Denn mit dieser Partnerschaft leisten die Städte auch einen wertvollen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung. "Diese direkten Kontakte zwischen den Menschen sind wichtig", so der Oberbürgermeister: "Zeit für ein Miteinander bei den vielfältigen Angeboten."

Zahlreiche projektbezogene Kooperationen

Zwischen den beiden Städten gibt es projektbezogene Kooperationen. "Eine Partnerschaft, an der wir in vielen Bereichen arbeiten", so das Fazit von Rijekas Bürgermeister Vojko Obersnel: "Zudem sollen die bestehenden Kontakte zwischen den beiden Städten weiter intensiviert werden." Gespräche fanden dabei unter anderem in Sachen Austausch der kulturellen Einrichtungen statt. So sprachen Angelika Schmidt vom Kulturamt und die kroatische Medienkünstlerin Ingeborg Fülepp, über mögliche Einbindungen bei den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe und den Medienkunstwettbewerb anlässlich der "UNESCO City of Media Arts".

Da der Auftakt der Kulturhauptstadt zum "Rijeka Karneval" stattfand, reiste die Karlsruher Delegation auch mit über 30 Vertretungen verschiedener Karlsruher Fastnachtsvereine rund um Präsident Michael Maier und Geschäftsführer Alexander Loesch vom "Festausschuss Karlsruher Fastnacht" an. "Ein schönes Engagement der Fastnachter", so der Rathauschef zu den närrischen Botschaftern der Stadt Karlsruhe in Rijeka: "Wir haben dazu viel positive Resonanz erhalten."

"Rijeka Karneval" mit vielen Einflüssen

Spektakuläre Kostüme, Masken, große Gruppen mit selbst gestalteten Kostümen, Motivwagen, die die aktuelle Politik in Kroatien aufs Korn nehmen – wie auch europäische Themen wie den "Brexit", dazu Bezüge zum Karneval in Rio, dem "Mardi Gras" in New Orleans, dem Karneval in Venedig oder der typischen rheinischen Straßenfastnacht: "Das waren zum Teil wirklich beeindruckende Bilder", so Karlsruhes Oberbürgermeister. Denn viele der 116 Zugnummern mitten durch die Hafenstadt an der Kvarner Bucht zeigten sich auch mengenmäßig bestens aufgestellt. "Da waren Gruppen mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterwegs, eine erstaunliche Größe", so Dr. Mentrup und Präsident Michael Maier vom "Festausschuss Karlsruher Fastnacht": "Positiv war bei den überwiegend jungen Teilnehmern auch der Verlauf des Umzugs und das Drumherum."

Rund 150.000 Besucher zog der bereits 37. internationale Karnevalsumzug an – mit dem Rijeka als Kulturhauptstadt Europas bemerkenswert ins Jahr 2020 startete. Rijeka hat mit dem Programm "Rijeka, Hafen der Vielfalt" eine hervorragende Bewerbung voller Energie und Kreativität eingereicht, betonte Dr. Mentrup: "Die Stadt hat sehr viele Angebote dabei." Mit über 300 Programmpunkten und 600 Events wird Rijeka in diesem Jahr zu einem Anziehungspunkt und Schaufenster für Kunst und Kultur – in ganz Europa.

Infos: Nach der Projekt-Partnerstadt Rijeka als Kulturhauptstadt 2020 wird 2021 dann Karlsruhes Partnerstadt Temeswar europäische Kulturhauptstadt.

zum Bild oben:
Delegation in der Projektpartnerstadt Rijeka (v.l.): Christine Bregler, Hauptamt Stadt Karlsruhe, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Angelika Schmidt, Kulturamt Stadt Karlsruhe, und Mirjana Diminic, Vorsitzende der Deutsch-Kroatischen Gemeinschaft Karlsruhe
Foto: www.jowapress.de
 
 



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