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Samstag, 20. August 2022
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Verschiedenes

 
Altstadträtin Margarete Hartmann verstorben
„Mutter des Stühlinger“ gehörte 30 Jahre ununterbrochen dem Freiburger Gemeinderat an

Wenige Tage vor der Vollendung ihres 100. Lebensjahres ist die langjährige frühere CDU-Stadträtin Margarete Hartmann am vergangenen Samstag, 22. Februar, gestorben.

Als eine der ersten Frauen in der Freiburger Stadtpolitik gehörte sie seit 1959 dem Gemeinderat an. Nach 30jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft verzichtete sie schließlich bei der Kommunalwahl 1989 als damals dienstälteste Stadträtin auf eine erneute Kandidatur. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat blieb Margarete Hartmann bis zum Jahr 2000 noch Mitglied des Stiftungsrats und schied erst nach Vollendung des 80. Lebensjahres aus dem Gremium aus. Margarete Hartmann blieb aber auch darüber hinaus und bis kurz vor ihrem Tod in der Stadtgesellschaft und der Freiburger Politik präsent und engagierte sich für ihre Mitmenschen und für Themen, die ihr am Herzen lagen.

Sie wurde 1920 in Herrischried im Südschwarzwald unter dem Familiennamen Hosp geboren und wuchs in Neuershausen und Freiburg auf. 1940 heiratete sie den Musiker Gregor Hartmann, der 1978 starb. Rund 70 Jahre war die mehrfache Großmutter und Urgroßmutter mit ihrer Familie im Stadtteil Stühlinger zu Hause, viele Freiburgerinnen und Freiburger werden sie mit ihrem Rufnamen „Gretel“ Hartmann in Erinnerung behalten.

Oberbürgermeister Martin Horn würdigte die Verdienste der nun verstorbenen Kommunalpolitikern: „Ihre Energie und Tatkraft, die sie sich bis ins hohe Alter bewahrt hat, waren beeindruckend. Ich bin froh, dass ich sie mit ihrer herzlichen, offenen Art noch kennenlernen durfte. Gretel Hartmann hat viele Jahrzehnte der Freiburger Nachkriegsgeschichte erlebt und aktiv mitgestaltet. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für unsere Stadt und für die Freiburgerinnen und Freiburger werden wir sie dankbar in Erinnerung behalten.“

Die gelernte Kaufmännische Angestellte in einem Dentallabor fand über soziales Engagement zur Stadtpolitik: Seit den frühen 50er Jahren arbeitete Margarete Hartmann ehrenamtlich im Sozialdienst Katholischer Frauen und in kirchlichen Verbänden. Mit großem Einsatz engagierte sie sich für sozial Schwächere, unter anderem für bedürftige Familien und straffällig gewordene junge Frauen.

1959 gewann die CDU die populäre „Mutter des Stühlinger“, wie sie wegen ihres Engagements im Stadtteil von vielen Bürgern genannt wurde, für eine Kandidatur. Im Gemeinderat vertrat Margarete Hartmann ihre Fraktion in nahezu allen Fachausschüssen und war Aufsichtsrätin der Stadtwerke, des Schlachthofs und der damaligen Energie- und Wasserversorgung. Vor allem bei den Versorgungsbetrieben und im Bauwesen genoss sie den Ruf einer couragierten und sachkundigen Stadträtin, die sich gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen wusste. In Würdigung ihres langjährigen Engagements im Stiftungsrat trägt eine Seniorenwohnanlage der Heiliggeistspitalstiftung in Herdern ihren Namen. Und auch das Margaretenbrünnele auf dem Franz-Geiler-Platz im Stühlinger verdankt ihr seinen Namen.
 
 

 
Bundesamt startet Rezeptsammlung für "Notfallkochbuch" ohne Strom
Wie man ohne Strom und Leitungswasser aus Vorräten Mahlzeiten zaubern kann – dafür sucht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Rezeptideen ...
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Schmerzmittel: Viele Mittel helfen, bergen aber Risiken
Die Auswahl an rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln ist groß. Viele helfen nachweislich, bergen aber Risiken, beispielsweise für Herz oder Magen. Bei Opioiden und Cannabis geht es vor allem um psychische Folgen. Die Stiftung Warentest hat häufig gekaufte und verschriebene Wirkstoffe plus Kombipräparate sowie Cannabis bewertet. Sie sagt, welche nicht-opioiden Schmerzmittel geeignet oder wenig geeignet sind, und welche Mittel mit schwachen oder starken Opioiden wann sinnvoll sein können.

Medikamente können Schmerzen lindern, aber als Kehrseite Nebenwirkungen verursachen. In den USA begann die „Opioidkrise“ oft mit leichtfertig ärztlich verordneten Tabletten. Auch in Deutschland sollten Ärzte Opioide nur achtsam verordnen, mitunter sind sie aber unverzichtbar, zum Beispiel in der Akut- und Notfallmedizin.

Auch nicht-opioide Schmerzmittel können Nebenwirkungen haben. Manche Wirkstoffe erhöhen bei längerem Einsatz das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, andere schlagen eher auf den Magen oder können die Leber belasten. Selbst bei rezeptfreien Mitteln im Übermaß sind Nebenwirkungen möglich. Ab und zu eine Schmerztablette zu schlucken ist kein Problem – dann aber lieber keine Kombitabletten, raten die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest. Therapeutisch bietet der Mix keinen Vorteil, erhöht aber das Risiko für Nebenwirkungen.

Im Langzeiteinsatz bergen Schmerzmittel die Gefahr, durch Gewöhnungseffekte an Wirksamkeit zu verlieren oder sogar selber Schmerzen zu verursachen. Die Faustregel lautet daher: Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat höchstens vier Tage am Stück und zehn Tage im Monat zu nehmen.

Bei verordneten Schmerzmitteln ist es am Arzt, individuell möglichst wirksame und schonende Schmerzmittel auszuwählen und die Behandlung regelmäßig zu überprüfen. Oft lässt sich Arznei einsparen, etwa durch Behandlung der Grunderkrankung oder ergänzende Maßnahmen wie Physio- oder Bewegungstherapie.

Der Test Schmerzmittel findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/schmerzmittel abrufbar. Detaillierte Infos finden sich in der Medikamenten- Datenbank unter www.test.de/medikamente, Thema Schmerzen.
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Am Wochenende: Essen mit Jetlag
Immer mal wieder gesellt sich ein neuer Risikofaktor zu den bereits bekannten Verursachern von Übergewicht und Adipositas. Hierzu zählen beispielsweise der Zeitpunkt der Mahlzeiten, die Mahlzeitengröße oder deren Zusammensetzung. Neu hinzugekommen ist der Essens-Jetlag. Was verbirgt sich hinter der Wortneuschöpfung?
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Brand in einer Souterrainwohnung
Freiburg, Tennenbacherstraße; 20.02.2020, 23.31 Uhr. Der Integrierten Leitstelle wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller eines Werkstattgebäudes gemeldet.

Der Disponent alarmierte nach Alarm-und Ausrückeordnung den Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Abteilungen Herdern, Zähringen und Oberstadt sowie den Rettungsdienst. Der diensthabende Direktionsdienst und der Stadtbrandmeister vom Dienst rückten ebenfalls aus.

Die Erkundung durch den ersteintreffenden Zugführer ergab, dass in einer Souterrainwohnung des Gebäudes ein Brand ausgebrochen war welcher sich bereits auf die gesamte Wohnung ausgebreitet hatte. Der Bewohner hatte den Brand rechtzeitig bemerkt und konnte sich selbst retten. Er wurde sofort dem Rettungsdienst zugeführt. Danach wurde eine Brandbekämpfung mit 2 C-Rohren unter Atemschutz vorgenommen welche schnell Wirksamkeit zeigte.

Im weiteren Verlauf wurden Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und die Einsatzstelle nach Kontrolle mit einer Wärmebildkamera an die Polizei und den Eigentümer übergeben.
 
Autor: Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

 
DSD-Bronzeplakette für den Milchhof in Hohenberg
Sanierungsarbeiten an Französischer Sakralarchitektur in kleiner Landkirche

Die Wiederherstellung der historischen Holzkonstruktion und des Dachs am Alten Forsthaus „Milchhof“ in Hohenberg im Landkreis Wunsiedel ist abgeschlossen. Daher überbringt Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), am 12. Februar 2020 um 13.00 Uhr gemeinsam mit Stefan Luger von Lotto Bayern eine Bronzeplakette an Kurt Lippert vom Förderkreis zur Erhaltung historischer Baudenkmäler in Hohenberg e. V., der die erfolgten Arbeiten präsentiert. Mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ soll die Plakette weiterhin an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der Rentenlotterie von Lotto erinnern und zugleich für weitere Unterstützung motivieren. Die DSD unterstützte 2017 die Instandsetzungsarbeiten mit 35.000 Euro.

Das die Ortsmitte prägende Gebäude mit seinem markanten zweigeschossigen Mansardwalmdach wurde 1768 erbaut. Vermutlich als Amtshaus errichtet, ist seine Nutzung als Forsthaus seit 1792 belegt. Für die Hohenberger ist der Bau vor allem deshalb in lebendiger Erinnerung, weil hier zwischen September 1939 bis April 1950 gegen Lebensmittelmarken die Milch an die Bevölkerung ausgegeben wurde, weshalb er bis zum heutigen Tag "alter Milchhof" oder "Milchhäusel" genannt wird.
Der reich geschmückte Fachwerkbau mit Ziergiebel, geohrten Natursteingewänden für die Fenster und Dachgauben mit barocker Fenstereinfassung zeigt sich auch im Inneren als Barockbau von besonderem Rang. Zu den bauzeitlichen Ausstattungsstücken zählen eine massive Holzspindeltreppe aus Eiche und der Rahmen-Deckenstuck sowie die Malereien im alten Jagdzimmer, das besonders aufwendig ausgestattet ist. In der stichkappengewölbten Küche finden sich Reste eines Rauchabzugs einer Schwarzen Küche.

Der engagierte Förderkreis hatte sich in letzter Minute des teilweise einsturzgefährdeten ehemaligen Forsthauses angenommen und will hier eine kulturelle Mischnutzung einrichten. Mit der Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte der Förderkreis zum Erhalt der historischen Bausubstanz in Hohenberg erneut einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des historischen Ortskerns leisten.
Das auch als „Milchhof“ bekannte Alte Forsthaus gehört zu den über 440 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
 
 

 
Kur und Bäder GmbH bereitet qualitative Erweiterung der „Vita Classica“ vor
Die Baugenehmigung der Investoren- und Betreiberfamilie Baumgartner, Freiburg-Lehen, liegt vor. Die Finanzierung der beteiligten Banken ist gesichert. Vorbereitende Arbeiten zur Freimachung des Baufeldes haben begonnen. Es wird mit der Aushebung der Baugrube Anfang Juni gerechnet.

Im Zuge dieser großen Hotel-Investition möchte die Kur und Bäder GmbH die „Vita Classica“ vor allem qualitativ erweitern. Im Außenbereich entsteht ein Schwimmer-Sommerbecken mit den Maßen 8 m Breite und 16,66 m Länge. Die Wärmegewinnung soll auch mit Solarenergie erfolgen. Ein kleines Restaurant mit Innensitzplätzen, Kamin-Lounge und Außenterrasse wird neu geschaffen. Ein weiteres Innenbecken mit 70 m² Wasserfläche für Funktionstraining, Wassergymnastik für Theresienklinik, gesunde Bewegungskurse wie „AquaCycling“ und „AquaFitness“ kommt hinzu. Ein hochwertiger Ruheraum mit ca. 24 Liegen soll im Erdgeschoss ebenfalls neu entstehen. Der Bademantelgang zur Theresienklinik wird in der prägnanten „Vita Classica“-Bauarchitektur neu erstellt.

Im Obergeschoss entstehen neue Räumlichkeiten für hochwertige Wellness-Angebote. DaySpa, Sole Floating, Wellness-Massagen, Bali-PrivateSpa mit den dazugehörigen Neben- und Sanitärräumen sind in Vorbereitung. Auf dieser Ebene erfolgt auch der Anschluss eines Bademantelgangs zum neuen 4-SternePlus-Hotel.

Auf ca. 200 m² Fläche erfolgt im weiteren Obergeschoss die Ansiedlung einer Kur-, Hausarzt-, Sport- und Akupunkturpraxis. Auf dieser Etage wird auch ein Gymnastikraum für Pilates, Yoga, Schwangerschafts- und Rückbildungsangebote geschaffen.

Mit der Planung wird das örtliche Planungsbüro Ruch & Partner beauftragt. Dieses Büro war auch in den letzten 25 Jahren planerisch für die bauliche Entwicklung der „Vita Classica“ verantwortlich. Voraussichtlich Anfang Juni erfolgt die Grundsteinlegung. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 20 Monaten gerechnet. Die Baukosten werden sich auf voraussichtlich 12,5 Mio. € belaufen.
 
 

 
Gebäudesanierung: Mehr Geld für Energiesparer
Seit Anfang 2020 gibt es für die Sanierung von Häusern üppige Zuschüsse oder Steuerabzüge. Mit bis zu 40.000 Euro beteiligt sich etwa das Finanzamt an der energetischen Sanierung, die KfW-Bank gibt Zuschüsse bis zu 48.000 Euro. Was im Einzelnen gefördert wird und welche Fördermittel für wen günstiger sind, beschreibt die Zeitschrift Finanztest ausführlich in ihrer März-Ausgabe.

Wählt der Hausbesitzer den Steuerbonus, zieht das Finanzamt bis zu 20 Prozent der Ausgaben für eine energetische Sanierung von seiner Steuerschuld ab, pro Wohneinheit aber insgesamt höchstens 40.000 Euro. Voraussetzung für den Steuerabzug ist, dass das Haus älter als zehn Jahre ist und der Eigentümer selbst darin wohnt. Außerdem darf er für die Maßnahmen nicht bereits anderweitig Steuervorteile genutzt oder öffentliche Förderung kassiert haben.

Wählen Haussanierer die KfW-Förderung, müssen sie diese vor Beginn der Bauarbeiten bei der Kreditanstalt beantragen. Die Arbeiten müssen von Fachleuten ausgeführt und von einem Experten begleitet werden. Die maximale Kreditsumme beträgt 120.000 Euro, Zuschüsse bis zu 48.000 Euro sind möglich.

Hausbesitzer, die in eine klimafreundliche Heizung investieren, können seit Januar bis zu 22.500 Euro aus dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beantragen. Das sei in den meisten Fällen attraktiver als die Steuerermäßigung, so Finanztest. Auch dieser Zuschuss muss beantragt werden, bevor mit einer Firma ein Vertrag abgeschlossen wird.

Der ausführliche Artikel Gebäudesanierung findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/foerderung-haus-heizung abrufbar.
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