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Verschiedenes

 
TV-Tipp: Wohin mit den Alten?
Dienstag, 30. Juni 2009, ab 21 Uhr im arte-TV

Wie gehen die Menschen mit dem eigenen Altern und dem ihrer Eltern oder Großeltern um? Und ist die Situation in anderen europäischen Ländern ähnlich? Diesen Fragen geht ARTE mit einem Themenabend auf den Grund.
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Buchtipp: Annemieke Hendriks "Unheile Heimat"
Eine Reise zu Familien in der Mitte Europas

Zwanzig Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs bildet Europa noch lange keine Einheit. Nur langsam wachsen Länder wieder zusammen, die über Jahrhunderte Kultur und Geschichte geteilt haben, auch wenn Grenzen sie trennten. Die niederländische Journalistin Annemieke Hendriks ist drei Jahre durch Lettland, Polen, Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien gereist, auf der Suche nach Menschen mit persönlichen Erfahrungen an der Nahtstelle zwischen Ost und West. Ihr Ziel ist es, »aus der vergleichsweise unbefangenen Sicht einer Holländerin über die Chancen und Befindlichkeiten in dieser weiter gefassten ›Mitte Europas‹ zu berichten«.

Am Beispiel von sechs multiethnischen Familien zeigt Annemieke Hendriks in ihren literarischen Reisereportagen, dass im jüngst vereinten Europa noch lange nicht alle Grenzen gefallen sind. Sie berichtet von der donauschwäbischen Bürgermeisterin Maria Nagy, die versucht, ihr rumänisches Dorf für den Tourismus zu öffnen, und damit die Chancen zu nutzen, die ihr das neue Europa bietet. Von Daria Kulagina und Pēteris Vinķelis erzählt sie, einem kosmopolitischen, russisch-lettischen Ehepaar, das in den USA gelebt, sich letztlich jedoch Lettland trotz der Spannungen innerhalb des Landes als Heimat gewählt hat. Dort versucht Daria, sich einen Traum zu erfüllen: Die Eröffnung eines Kulturcafés, »einem Treffpunkt, an dem sich die ganze Welt zu Hause fühlen kann, zumindest jener Teil der Menschheit, der sich für die Welt interessiert«.

Annemieke Hendriks hat mit diesen Familien gelebt und erfahren, mit welchen Schwierigkeiten sie aufgrund ihrer Herkunft und Geschichte kämpfen müssen und wie sie in ihrem Alltag nationale Gegensätze und historische Verletzungen überwinden: »Ich habe mich diesen Menschen, die ich vorher nicht gekannt habe, überraschend nahe gefühlt, egal ob sie arm oder reich, aus der Stadt oder vom Land sind. Ihre Träume und Ängste konnte ich nachvollziehen, ich habe viel mit ihnen gelacht und hoffe, dass der Leser hin und wieder mitlachen kann. Überall wo ich war, in allen sechs Staaten, wusste ich mich in meinem Europa, und nicht unter Fremden.«

edition Körber-Stiftung, 336 Seiten mit 21 s/w-Abbildungen und 1 Landkarte, EUR 20,--
ISBN: 978-3-89684-073-8
 
 

 
AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS
Filmtipp

Premiere mit Gästen am 24.6. um 19.00 Uhr im Friedrichsbau Freiburg

Der Nobelpreisträger Eric Kandel, einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit, hat sich seit 50 Jahren auf Lernprozesse und das menschliche Gedächtnis spezialisiert. Grund dafür sind auch traumatische Kindheitserlebnisse des 1929 in Wien geborenen Akademikers, der als kleines Kind dem Holocaust durch Emigration in die USA entging. Dort studierte er Literatur, wurde Psychoanalytiker und bald darauf Mediziner, der viele Grundlagen der Hirnforschung legte.
 
 

 
Lebensspuren: Tagebücher - Lebensspuren von Menschen in ihrer Zeit
Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“

Vom 17. Juni bis 10. Juli findet eine Ausstellung mit dem Titel
„Lebensspuren: Tagebücher – Lebensspuren von Menschen
in ihrer Zeit“ in der Sparkasse Freiburg, Kaiser-
Joseph-Straße, Ausstellungsraum Meckel-Halle, statt.

Lebensspuren zeigt in anschaulicher Präsentation Tagebücher
aus der Region Freiburg und ganz Deutschland und stellt
einige Tagebuchautoren vor. Lebensspuren will die Besucherinnen
und Besucher vor allem für Menschen und ihre Lebensgeschichten
interessieren sowie für das Medium Tagebuch.

Lebensspuren weist gleichzeitig auf die Bedeutung des Deutschen
Tagebucharchivs hin, das autobiographische Dokumente
in ehrenamtlicher Arbeit sammelt, inhaltlich erschließt,
archiviert und der Wissenschaft sowie einer interessierten
Öffentlichkeit zugänglich macht.

Die Ausstellung des Deutschen Tagebucharchivs Emmendingen
in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Freiburg-
Nördlicher Breisgau ist während der Geschäftszeiten der
Sparkasse Freiburg geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das ausführliche Programm „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“
ist bei der Bürgerberatung im Rathaus und beim
Umweltschutzamt, Telefon: 201-6101 erhältlich sowie unter
www.nachhaltigkeit-als-lebenskunst.de zu finden.
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Buchtipp: "Opa, kannst du mir den Urknall erklären? ...
Mit dieser Bitte kam mein Enkel Nick (4 Jahre) an dem Tag zu mir, als in Genf die Urknall-Maschine angeschaltet wurde"

Es war der 10. September 2008, als der 4-jährige Enkel Nick des Autors Manfred SLIWKA mit der Bitte zu ihm kam: "Opa, kannst du mir den Urknall erklären?" Das war der Tag, als die Naturwissenschaftler in der Nähe von Genf den größten Teilchenbeschleuniger der Welt, den Large Hadron Collider, im Forschungszentrum Cern angeschaltet haben. Es wurde überall vom Urknall geredet, dessen Geheimnis man lüften wollte. Aus dieser Kinderfrage ist dieses Buch entstanden.

Albert Einstein hat einmal gesagt, wir müssten wieder lernen - wie die Kinder - die einfachen ursprünglichen Fragen zu stellen und vor allem der Urfrage nicht auszuweichen: Wo kommt das alles her? Wie entstand das, was wir als Welt erleben? Wo liegt unsere Verantwortung, damit umzugehen? Und diese Verantwortung ist bei denen am größten, die Führungsauftrag haben.

BoD Verlag Norderstedt, 76 Seiten, EUR 7,95
ISBN 978-3-8370-4940-4
 
 

 
Mit intelligenter Technik auch im Alter mobil bleiben
Die Medizinindustrie entwickelt bislang kaum technische Hilfsmittel für ältere Menschen. Damit sich das ändert, investiert das Forschungsministerium 145 Millionen Euro in Projekte, um die Selbständigkeit im Alter zu erhalten. Eines davon ist das Projekt Smart Senior an der Berliner Charité.
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Seniorentanz
Schon seit 30 Jahren wird vom Bundesverband Seniorentanz e.V. (BVST) eine besondere Art des offenen Tanzens gepflegt. Unter der Leitung von qualifizierten Tanzleiterinnen und Tanzleitern werden vielfältige und abwechslungsreiche Tänze aus aller Welt vermittelt.

Der BVST e.V. bildet Tanzleiter/innen und Lehrgangsleiter/innen aus, erarbeitet Tänze, gibt Tanzbeschreibungen und CDs heraus. Seine Tanzleiter/innen bewegen in unzähligen Gruppen wöchentlich in Deutschland mehr als 200 000 Menschen. Die Welle des Seniorentanzes zieht immer weitere Kreise. Längst wird generationenübergreifend gearbeiet.

Alle Vorstandsmitglieder, Mitglieder in Beiräten, Arbeitskreisen und Ausschüssen arbeiten ehrenamtlich. Der BVST e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verband ist politisch, weltanschaulich und religiös unabhängig.

Er ist Mitglied im Paritätischen Bildungswerk und in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).
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Theatertipp: „Ich bin nur vorübergehend hier“
Schauspiel von Tankred Dorst (2007)

mit den „methusalems“ in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg

Am Sonntag, 17. Mai findet um 18 Uhr eine Aufführung des
Theaterstücks „Ich bin nur vorübergehend hier“, von Tankred
Dorst (2007) mit den „methusalems“ im Kleinen Haus des
Theater Freiburg statt.

Zu dieser Aufführung in der Reihe „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“
gibt es um 17 Uhr eine besondere Einführung des
Regisseurs Carsten Fuhrmann und im Anschluss Gelegenheit,
mit Regisseur und Schauspielern zu sprechen.

In einem „danse macabre“ beschäftigen sich die „methusalems“,
eine Seniorentheatergruppe – gegründet 2000 – mit
den eigenen Biografien, mit Kindheitserinnerungen, Hoffnungen,
Träumen und kleinen Fluchten. Im Stück kommt eine
Gruppe von älteren Menschen an einem nicht genau definierten
Ort zusammen. Alle sind Gefangene ihrer eigenen, nun
vollendeten Biografie.

Die Einführung durch den Regisseur Carsten Fuhrmann behält
auch die Jüngeren im Publikum im Auge. Das anschließende
Gespräch mit dem Regisseur und den Schauspielern
der „methusalems“ wird sich unter anderem um das Einfühlungsvermögen
der Jugend in ein Leben ohne Zukunft drehen.
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Regie: Carsten Fuhrmann
Darsteller: die „methusalems“
Musik: Ildiko Moog-Ban (Violine), Naomi Schmidt Klavier)

Das Programm im einzelnen:

17 Uhr: Einführung durch Regisseur Carsten Fuhrmann

18 Uhr: Theatervorstellung „Ich bin nur vorübergehend hier“
von Tankred Dorst

Anschließend Publikumsgespräch mit den Schauspielern
und dem Regisseur, Moderation: Hanna Lehmann

Der Eintritt kostet 16 Euro und 12 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten
sind bei der Katholischen Akademie, bei den Vorverkaufsstellen
oder an der Theaterkasse, Telefon: 0761/201-2853
erhältlich.

Das ausführliche Programm „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“
ist bei der Bürgerberatung im Rathaus und beim
Umweltschutzamt, Telefon: 201-6101 erhältlich sowie unter
www.nachhaltigkeit-als-lebenskunst.de zu finden.
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