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Sonntag, 23. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Spenden für Tierschutz
Lieber mit dem Verstand als mit dem Herzen entscheiden

Knapp 30 Prozent der Menschen, die in Deutschland spenden, tun dies für den Tierschutz. Für Kinder in Not engagieren sich etwas weniger, wie 2020 eine Umfrage der GfK im Auftrag von Finanztest ergab. Finanztest wollte wissen, welche Tierschutzorganisationen die Spendengelder wirtschaftlich einsetzen und offen über ihre Tätigkeit Auskunft geben. Von 38 befragten Organisationen stellten sich 23 der Prüfung durch Finanztest.

Insgesamt hält Finanztest 14 der untersuchten Tierspendenorganisationen für geeignet. Diese arbeiten wirtschaftlich, sind ausreichend transparent und sammeln deutschlandweit Gelder ein. Nur 16 von 23 geprüften Tierschutzorganisationen arbeiten wirtschaftlich, 22 haben ein Mindestmaß an Transparenz und nur drei vereinen hohe Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Das ergab die von Finanztest gemeinsam mit dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) durchgeführte Prüfung. 15 weitere Organisationen antworteten aus unterschiedlichen Gründen oder sogar ohne Begründung nicht.

Als wirtschaftlich arbeitend wird eine Spendenorganisation eingestuft, wenn von einem gespendeten Euro mindestens 70 Cent dem Spendenzweck zukommen. Bis 30 Cent können in notwendige Ausgaben fließen wie Gehälter der Mitarbeiter in der Verwaltung, für Marketing und Werbung. Seriöse Organisationen machen diese Kosten für die Spendenden nachvollziehbar, veröffentlichen aktuelle Jahresberichte und informieren über Einnahmen und Ausgaben für ihre Projekte.

Um zu prüfen, ob eine Organisation Spendengelder zweckgemäß, sparsam und wirtschaftlich einsetzt, bietet Finanztest eine Checkliste an.

Der Test von Tierschutzorganisationen ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zu finden und unter www.test.de/spenden-tierschutz online abrufbar.
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Karlsruhe: Ehrennadel des Deutschen Städtetags für Lüppo Cramer
Ehrennadel des Städtetags für Lüppo Cramer (c) Stadt Karlsruhe/Enderle
 
Karlsruhe: Ehrennadel des Deutschen Städtetags für Lüppo Cramer
Stadtrat wirkt seit 40 Jahren im Gemeinderat / OB würdigt Engagement

Er gilt als Dauerbrenner in der Karlsruher Politik, Lüppo Cramer ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied des Gemeinderats. Dieses Wirken zum Wohle von Stadt und Bürgerschaft über vier Jahrzehnte hinweg würdigte der Deutsche Städtetag jetzt mit der Verleihung seiner Ehrennadel. Cramer sei ein "herausragendes Beispiel für kommunalpolitisches Engagement und den Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger", betonte OB Dr. Frank Mentrup, als er dem 73-jährigen am Dienstag (30. November) die Auszeichnung im Namen des Städtetags überreichte.

Der heutige Vorsitzende der Fraktion aus Karlsruher Liste und Die PARTEI, der sein Debüt im Gemeinderat bereits 1980 gegeben hatte - damals noch als Mitglied der Grünen Liste -, habe sich immer "mit viel Herzblut" für Themen der Lebensqualität und der nachhaltigen Entwicklung eingesetzt, unterstrich Mentrup in seiner Laudatio.

Cramer sei stets ein "geschätzter Ansprechpartner" für den Gemeinderat wie auch für die Bürgerinnen und Bürger, vor allem wenn es um Kultur, Bildung oder Bürgerbeteiligung gehe. Der OB dankte dem gelernten Drucker aber nicht nur für sein Wirken im Gemeinderat und dessen Ausschüssen, sondern auch für seinen "unglaublichen ehrenamtlichen Einsatz" für Geflüchtete.

zum Bild oben:
EINSATZ GEWÜRDIGT: OB Mentrup überreichte Lüppo Cramer (r.) neben Ehrennadel und Urkunde des Deutschen Städtetags einen Czichon-Teller der Majolika. Foto: Stadt Karlsruhe/Enderle
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„Post für Dich“
Das Seniorenbüro hat auch in diesem Jahr eine Weihnachtsausgabe des kostenlosen Info- und Freizeithefts zusammengestellt

Um älteren Bürgerinnen und Bürgern eine kleine Freude in der Adventszeit zu machen, hat das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt das vierte Info- und Freizeitheft, eine Weihnachtsausgabe der „Post für Dich“, zusammengestellt. Darin sind auf 22 Seiten Rätsel, Back-Rezepte, spannende Geschichten, Bewegungsangebote sowie
wichtige Adressen und Anlaufstellen zu finden.

Das Heft kann von heute an kostenlos beim Seniorenbüro (Tel. 0761/201-3032, seniorenbuero@stadt.freiburg.de) angefordert werden.

Im Juni 2020 hatte das Seniorenbüro erstmals eine „Post für Dich“ erstellt, um denjenigen eine Freude zu machen, die sich schützen und ihre Sozialkontakte reduzieren mussten. Nun neigt sich das Jahr 2021 dem Ende entgegen, und auch dieses Jahr war stark von der Pandemie geprägt. Das ist eine lange Zeit, die für viele schwierig ist und viel Kraft kostet. Wem diese Situation zu schaffen macht, kann gerne beim Seniorenbüro melden. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind da für Telefonate oder für eine Beratung. Im Heft stehen weitere Ansprechpartner, die sich für ältere Menschen Zeit nehmen oder helfen können.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt ist eine Beratungsstelle der Stadt Freiburg für ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige. Es informiert etwa zu den Themen Vorsorge, Lebensgestaltung, Freizeit und Ehrenamt, Wohnen, Betreuung und Pflege sowie zu rechtlichen und finanziellen Fragen. Vielfältiges Info-Material und Broschüren sind in der Infothek des Seniorenbüros im Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) und auf www.freiburg.de/senioren zu finden.
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Finanztest Jahrbuch 2022
100 Tests und Reports, aktuell und kompakt

Mit den passenden Versicherungen, der richtigen Altersvorsorge und dem besten Baukredit kann man mehr sparen, als man vielleicht dachte. Das neue Finanztest Jahrbuch versammelt die wichtigsten Tests aus dem zu Ende gehenden Jahr. Kompakt und auf den neuesten Stand gebracht von den Finanztest-Expert*innen. Genau das Richtige zum schnellen Nachschlagen und sicheren Handeln.

Wer zu Weihnachten gern etwas Nützliches verschenkt, kann hier für 12,90 Euro ein Buch kaufen, mit dem der oder die Beschenkte locker mehrere Hundert Euro herausholen kann. Sei es bei Bauzinsen, beim Konto oder bei der Steuererklärung. Und dazu muss man nicht einmal dicke Wälzer lesen, sondern bekommt alle wichtigen Infos kurz und knackig in einem Rutsch geliefert. Das Finanztest Jahrbuch gehört in jedes Bücherregal, besser noch aufs Sofa. Vermeintlich komplexe Themen, die jeden betreffen, finden sich hier verständlich aufbereitet.

Im Finanztest Jahrbuch sind alle Tests und Reports aus dem Jahr 2021 und damit das Beste aus 12 Ausgaben Finanztest versammelt. Kompakt und übersichtlich finden sich hier nutzwertige Tabellen und Artikel, die die Produkte und Dienstleistungen vorstellen und vor Fallen warnen.

Das Finanztest Jahrbuch 2022 hat 240 Seiten und ist ab dem 27. November 2021 für 12,90 Euro im Handel erhältlich. Es kann online bestellt werden unter www.test.de/finanztest-jahrbuch.
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Finanztest Spezial Anlegen mit ETF
Fast 2000 Fonds im Vergleich

Im neuen Finanztest Spezial Anlegen mit ETF erläutert das Expertenteam der Stiftung Warentest, wie man sich einfach und kostengünstig ein erfolgversprechendes Portfolio anlegt – ob mit konventionellen oder nachhaltigen Fonds.

Börsengehandelte Indexfonds (ETF) werden immer beliebter. Solange das Zinstief anhält und die Inflation steigt, führt bei der Geldanlage kein Weg an Aktienfonds vorbei. Das Finanztest-Autorenteam zeigt, wie auch Börsenneulingen der Einstieg in die aussichtsreiche und bodenständige Anlageform gelingt und wie die Fonds günstig gekauft werden können. Auch die besten Mischungen fürs Depot sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene werden umfassend erklärt. Zudem finden diejenigen, die ihr Geld nicht nur vermehren, sondern damit auch zu mehr Klimaschutz beitragen wollen, alle wichtigen Fragen rund ums nachhaltige Investieren mit ETF beantwortet.

Für das Spezialheft haben die Experten der Stiftung Warentest den ständig wachsenden ETF-Markt umfassend in den Blick genommen: Knapp 2000 – und damit alle in Deutschland handelbaren ETF sind detailliert erfasst, davon über 1000 auch mit Finanztest-Bewertung.

Das Finanztest Spezial Anlegen mit ETF hat 180 Seiten und ist für 14,90 Euro ab 27. November 2021 im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/spezial-etf.
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„Klingende Schönheit“ in München erhält Hilfe
München: Ev.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus Matthias (c) Wagner / DSD
 
„Klingende Schönheit“ in München erhält Hilfe
Der Adventkalender im Monumente-Magazin steht ganz im Zeichen des Orgel-Jahres 2021

2021 konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit Hilfe ihrer Förderer zahlreiche, auch außergewöhnliche Denkmale fördern und retten. Zur Vorweihnachtszeit stellt das Magazin Monumente 24 von ihnen exemplarisch in Form eines Adventskalenders vor. Diese „Denkmale der Sinne“ gehören mit der auf ihnen erklingenden Musik seit 2017 zum Immateriellen Weltkulturerbe. Zudem ist jedes von ihnen – so hat der Deutsche Musikrat mit Hinweis auf die Orgel beschlossen – ein Instrument des Jahres 2021. Hinter den „Kalendertürchen“ also erzählen 24 „Königinnen unter den Instrumenten“, was mit ihnen geschah und wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sie und ihre Schönheit gemeinsam mit den Förderern der Stiftung kontinuierlich bewahrt.

Die auf den Seiten 8 bis 17 der Weihnachts-Ausgabe von Monumente vorgestellten Orgeln repräsentieren die über 140 Orgel-Förderprojekte, die die spendensammelnde Stiftung bisher mit über 220 Vertragsmaßnahmen und rund sieben Millionen Euro förderte. Ein Adventkalender also, der hinter seinen 24 Kalendertürchen „klingendes Kulturgut“ vernehmlich macht, allesamt ein Herzensanliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Eines dieser denkmalgeschützten Instrumente ist die Steinmeyer-Orgel in der St. Matthäuskirche in München in Bayern. Über sie heißt es in der Monumente-Weihnachtsausgabe: „Nach einer langwierigen Restaurierung der bedeutenden Matthäuskirche, sollte auch die Steinmeyer-Orgel von 1955 wieder erklingen. Die DSD unterstützte die denkmalgerechte Instandsetzung des Instrumentes 2016 – der historische Teil wurde nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Dabei blieb der Originalbestand unverändert. Klangliche, stilistische und technische Begrenzungen glichen sich durch sinnvolle Erweiterungen aus.”

Weitere Beispiele: Die Maerz-Orgel in Mariä Heimsuchung im bayerischen Hitzhofen; die Walcker-Orgel in St. Lorenz in Leingarten in Baden-Württemberg, die Rühlmann-Orgel in St. Marien im brandenburgischen Herzberg und die Arp-Schnitger-Orgel in St. Pankratius in Hamburg. Ferner drei hessische Orgeln aus Heidenrod, Gersfeld-Hettenhausen und Niddatal-llbenstadt. Die Buchholz-Orgel in St. Nikolai in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und die Gloger-Orgel in St. Severi in Otterndorf in Niedersachsen sind dabei. Drei Orgeln aus Nordrhein-Westfalen stehen im Fürstlichen Schloss in Detmold, in St. Andreas in Soest-Ostönnen und in St. Kornelius in Aachen. Im Saarland werden genannt die Orgel in St. Michael in Saarbrücken und in der Christuskirche in Blieskastel, in Sachsen die in der Wehrkirche St. Ursula und St. Gallus in Nieder Seifersdorf und in der Villa Weilbach in Gornsdorf, in Sachsen-Anhalt die in der Dorfkirche St. Trinitatis in Huy Aderstadt und in Schleswig-Holstein die im Adeligen Kloster in Preetz und die in der Marienkirche in Kleinwaabs. Schließlich gehören vier thüringische Orgeln dazu, die in St. Peter und Paul in Großenlupnitz, in der Stadtkirche St. Bartholomäus in Pößneck, in der Dorfkirche Oberhain in Saalfeld-Rudolstadt und in der Unterkirche St. Georg in Bad Frankenhausen.
 
 

 
20 Jahre Wohlfühlhaus der Vita Classica Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Das Wohlfühlhaus der Vita Classica feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Rund elf Millionen Mark investierte die Kur und Bäder GmbH im Jahr 2001 in den Umbau des Kurmittelhauses.

Die Eröffnung des Vita Classica-Wohlfühlhauses im März 2001 erwies sich für Bad Krozingenn als entscheidender Schritt, den Gesundheitsstandort für die Zukunft zu sichern. Mit dem neuen Wohlfühlhaus wurde eine Einrichtung geschaffen, die sowohl Therapie und Medizin in Form von Krankengymnastik und Wannenbädern, sanfte Sportarten wie Nordic Walking oder betreute Fitness an Geräten, sowie Kosmetik und moderne Wellness unter einem Dach vereint. Um Gäste mit weiteren attraktiven Angeboten an Bad Krozingen zu binden, wurde das direkt neben der Vita Classica befindliche Kurmittelhaus innerhalb von dreizehn Wochen zu einer modernen Wohlfühlstätte umgebaut.

Nach über 40 Jahren wurde das Kurmittelhaus für rund 11 Millionen Mark durch komfortable und ansprechende Räumlichkeiten auf zwei Etagen ersetzt. Dazu zählt die Erneuerung der Krankengymnastik- und Massageabteilungen. Im oberen Stockwerk wurden dreizehn Behandlungszimmer für Massagen, Physiotherapie und weitere medizinische Behandlungen geschaffen. Hinzu kommt ein weiteres Multifunktionsbecken mit Unterwassermusik für Patienten, Kurgäste und alle Badegäste - das „Musikbecken“. Hier findet regelmäßig Krankengymnastik im warmen Mineral-Thermalwasser statt.

Im Erdgeschoss des Wohlfühlhauses wurde Raum für Fitness, Wellness und Kosmetik geschaffen. Als Ergebnis eines intensiven fachlichen Austausches mit der heutigen japanischen Partnerstadt Taketa entstand eine für die Region einzigartige Besonderheit: das Japanische Bad. Der gesamte Raum wurde nach fernöstlichem Vorbild geschaffen, mit einem 60 Zentimeter tiefen Sitzbadebecken, Natursteinboden, Futon, Sitzecke und Massageliege. Kaum ist man über seine Schwelle getreten, befindet man sich in japanischer Umgebung. Von der Ausstattung des Raumes mit Zedernholz und Quarzitstein, den aus Japan importierten Möbeln, dem Bambusgarten im Innenhof bis zur Badezeremonie ist hier alles original japanisch.

Neben dem Japanischen Bad haben sich drei weitere Private Spa’s etabliert. Gäste genießen Ayurveda-Anwendungen im Indischen Bad oder Hamam-Massagen im Türkischen Bad. Edle Wohlfühlbehandlungen mit Safran und Arganöl kombiniert mit einer Berbermassage sind im Marokkanischen Bad zu erleben. Die vier exklusiven Private Spa’s eignen sich, gerade in Corona-Zeiten, ideal für einen Kurzurlaub. Auf der Suche nach einer kleinen Auszeit vom Alltag begeben sich die Gäste auf die Reise in ein anderes Land und erleben exklusive Entspannungskulturen aus aller Welt – authentisch dem jeweiligen Lande nachempfunden. Hier können Erholungssuchende in kurzer Zeit vollständige Ruhe genießen, in ganz privaten und exklusiven Räumlichkeiten.
 
 

Sein & Schein in der Architektur
Schloss Bruchsal bei Karlsruhe (c) Dieter Göbel / DSD
 
Sein & Schein in der Architektur
Das sind die fünf Gewinnerfotos der Foto-Aktion zum Tag des offenen Denkmals® 2021

Sinnestäuschungen in der Architektur aufdecken und ablichten – dazu rief die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den Tag des offenen Denkmals bundesweit koordiniert, bei der diesjährigen Foto-Aktion „Denkmal-Schnappschuss“ auf. Mit Erfolg: Über 370 Fotos reichten Denkmalfans und Architekturliebhaber ein und präsentieren damit raffinierte Illusionsmalereien, Materialimitate oder erzeugten selbst mit ihrer Kamera augentäuschende Vexierbilder.

„Die Denkmal-Schnappschüsse zeigen eine großartige Bandbreite herausragender Handwerkskunst. Oftmals sind es Schätze wie diese, die ausschlaggebend für den Erhalt historischer Bausubstanz sind“, freut sich DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny über die rege Beteiligung vieler Besucher vom Tag des offenen Denkmals an der Foto-Aktion. Die fünf Gewinnerfotos werden exklusiv in der Februar-Ausgabe der „Monumente, dem Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ präsentiert.

Besonders beeindruckt war die DSD-Jury von Dieter Göbels (68) Fassadenfotografie des Schlosses Bruchsal (BW): So ist aus der Ferne kaum auszumachen, bei welchen Bauelementen es sich um plastischen Dekor oder illusionistische Malerei handelt.

Eine Art Erinnerungsfoto stellt Marlies Knotts (67) Schnappschuss dar: Die Kirche St. Albanus und Leonhardus (NRW) erinnert als einsames Denkmal an den Ort Manheim, der dem Tagebau Hambach zum Opfer fiel.

Handwerkliche Details betrachtete der jüngste Gewinner Lion Bracher (9) und erinnert daran, dass kunstvolle Schnitzerei, wie die eines Fachwerkhauses in Kronenberg (HE), ständiger Witterung ausgesetzt und damit vergänglich ist.

Rolf Meyers (68) Fotografie gleicht einem Suchbild, denn an der Fassade vom Schloss Wolfenbüttel (NI) ist nichts, wie es zunächst erscheint: Farbschichten überdecken den einfachen Fachwerkbau ebenso wie den hölzernen Kern der Säulen und das aufgemalte Fenster dient mehr der Fassadengestaltung als einer Lichtzufuhr.

110 Stufen stieg Christiane Rosenmeier (64) am Tag des offenen Denkmals für ihren Schnappschuss hinauf und fotografierte den Innenraum des Dessau-Roßlauer Wasserturms (ST) aus der Vogelperspektive, wodurch sie die Dreidimensionalität des Bauwerks geradezu auflöst.

Alle Gewinnerfotos sind mit den persönlichen Eindrücken der Fotografen ab sofort online einzusehen unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/fotoaktion

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
 
 



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