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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
Gutes Leben im Alter braucht Beratung
Mitgliedsorganisationen des vzbv legen Abschlussbericht vor

Ein Jahr lang untersuchten die Mitgliedsorganisationen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) die Herausforderungen des demografischen Wandels aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher. Nun stellen sie ihre Ergebnisse, Empfehlungen und Forderungen im Abschlussbericht des Projekts „Gutes Leben im Alter“ vor.

Besonderes Augenmerk legt der Abschlussbericht des Projekts „Gutes Leben im Alter“ auf die drei Bereiche Wohnen, Pflege und haushaltsbezogene Dienstleistungen. Für die Diskussion trugen die Mitgliederorganisationen des vzbv ihre Expertise zusammen. Beteiligt sind unter anderem der Verband Wohneigentum und der Bauherrenschutzbund sowie der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband.

„Für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit stehen für viele Menschen weitreichende Lebensentscheidungen an, die auch aufgrund ihrer finanziellen Folgen gut durchdacht werden sollten. Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen dafür gute Beratung. Deshalb muss eine fachspezifische Beratung stärker ausgebaut und vernetzt werden“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Außerdem sei es notwendig, den Bau barrierefreier Wohnungen zu fördern, Pflege für Angehörige weiter zu erleichtern und die Zahl qualifizierter Pflegefachkräfte zu steigern.

Bundesregierung hat noch viel zu tun

Die Bundesregierung hatte sich 2013 im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Leben der alternden Gesellschaft umfassender zu gestalten. Einige Veränderungen wurden auch bereits auf den Weg gebracht, wie das Pflegestärkungsgesetz I. „Die Richtung stimmt, aber die Maßnahmen greifen noch zu kurz“, so Müller.

Die Ergebnisse des Abschlussberichts im Detail:

Wohnen

Schon heute hinkt der Bestand an barrierearmen beziehungsweise barrierefreien Wohnungen dem Bedarf hinterher. Um die Zahl der altersgerechten Wohnungen zügig zu erhöhen, sind zusätzliche staatliche Fördermaßnahmen erforderlich. Außerdem gilt es, den viel zu geringen Bestand an altersgerechten Sozialwohnungen auszubauen und beim Wohngeld für Einkommensschwache die besonderen Anforderungen älterer Mitbürger zu berücksichtigen.

Darüber hinaus sollte das Mietrecht angepasst werden. Die Mieter müssen den Umbau, etwa des Badezimmers für eine Rollstuhlnutzung, selber finanzieren. Nach derzeit geltendem Mietrecht können sie beim Auszug sogar zum Rückbau der durchgeführten Umbaumaßnahmen verpflichtet werden. Das schreckt Mieter ab, notwendige Arbeiten zum Abbau von Barrieren selbst durchzuführen. Außerdem sollte sowohl der Erwerb als die Neu- und Weiterentwicklung einfach zu benutzender technischer Assistenzsysteme gefördert werden.

Pflege

Für pflegende Angehörige ist es schwierig, Beruf und Pflegeleistungen auf flexible und bedarfsgerechte Weise miteinander zu verknüpfen. Sowohl beim finanziellen Ausgleich wie auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit im Pflegefall sind weitere Nachbesserungen unabdingbar. Des Weiteren gilt es, die Attraktivität von Pflegeberufen zu erhöhen. Faire Entlohnung, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Abschaffung des Schulgelds bei der Ausbildung sind geeignete Maßnahmen. Kommunen müssen außerdem eng in die Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Pflege eingebunden werden, um flächendeckend eine gute Versorgung, insbesondere im teilstationären Bereich, zu sichern. Dabei gilt es, die Planungs- und Steuerungskompetenz der Kommunen zu stärken.

Haushaltsbezogene Dienstleistungen (HDL)

Hilfen bei der alltäglichen Haushaltsarbeit tragen maßgeblich dazu bei, Menschen mit körperlichen oder mentalen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Doch es gibt zu wenige qualifizierte Fachkräfte. Schwarzarbeit ist weit verbreitet. Faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen könnten einen Anreiz für Fachkräfte schaffen.

Beratungsbedarf noch nicht gedeckt

In den Köpfen vieler Verbraucher muss ein Wandel stattfinden. Die meisten Menschen verdrängen das Thema „Alter“ und werden erst aktiv, wenn sie müssen. Es gibt aber auch Menschen, die eine neue Lebensphase aktiv gestalten wollen, die sich rechtzeitig informieren und vorausschauend den Umbau, die ambulante Pflege oder den Umzug in ein Wohnheim planen möchten.

Beide Gruppen haben das gleiche Problem: Sie finden nur selten Antworten auf ihre Fragen. Es gibt zwar qualifizierte Beratungsangebote, diese sind aber in jedem Bundesland unterschiedlich und meist unübersichtlich organisiert. Daher gilt es, Kompetenzen zu bündeln. Angebote müssen strukturiert und bei Bedarf ausgebaut werden. Insbesondere die aufsuchende Beratung muss gestärkt werden, denn Hausbesuche sind in der Beratung älterer Menschen ein wichtiger Baustein. Die Verknüpfung von zentralen Anlaufstellen und fachspezifischen Beratungsangeboten kann dabei helfen, die Markttransparenz zu verbessern, Hemmschwellen abzubauen und das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.
 
 

 
Freiburg: Dekan Engelhardt wiedergewählt
Klare Mehrheit bestätigt den bisherigen Stadtdekan

Freiburg (gh). Mit einer deutlichen Mehrheit hat die Evangelische Stadtsynode Markus Engelhardt für weitere acht Jahre als Dekan im Stadtkirchenbezirk Freiburg gewählt und in seinem Amt bestätigt. Von den 55 anwesenden Synodalen stimmten 41 (75 Prozent der Anwesenden) für den 53jährigen Dekan. Der zog eine insgesamt positive Bilanz der Arbeit der Kirche in Freiburg in den vergangenen acht Jahren.

Die Konflikte der damals in Kraft getretenen Strukturreform seien überwunden und das 2007 nach einem „abenteuerlichen Haushaltsdefizit“ eingeführte Immobilienkonzept sei eine „Erfolgsgeschichte“ geworden. Es sei ein Glück, dass die Kirche heute eine „große Weite für ganz verschiedene Formen des gelebten Glaubens“ habe, sagte Engelhardt vor dem Kirchenparlament am Samstag (21. 3.) im Paulussaal.

Der evangelische Stadtdekan lobte ausdrücklich das „besondere ökumenische Biotop Freiburg“. Im und um das Münster sei in den letzten Jahren auch für „uns Protestanten“ vieles möglich geworden. Auch über die neu eingeführte „Stadtkirchenarbeit“ sehr er froh. Da würden aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen, wie die „Frage nach Gerechtigkeit in der Welt“, die auch in Freiburg „täglich sichtbare Armut“, die „Verrohung durch die digitalen Medien“, „Ethik des Friedens“, „Genderfragen und der Wandel im Familienbild“.

In der Fragerunde nach der Bewerbungsrede wiederholte Engelhardt was er schon an anderer Stelle gesagt hatte, dass die „Wohnungssituation in Freiburg ein Skandal“ sei. Es gälte darauf zu achten, dass sich nicht nur „Partikularinteressen“ durchsetzen. Im Blick auf eine gemeindenahe Diakonie sei daher eine gute Vernetzungsarbeit auch mit nichtkirchlichen Einrichtungen in den Quartieren wichtig.

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hatte Engelhardt als einzigen Kandidaten vorgeschlagen. Der Stadtkirchenrat hatte in Abstimmung mit dem Landesbischof zuvor auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet. Vor acht Jahren, bei der damaligen Neubesetzung des Dekanspostens war Engelhardt gegen zwei Mitbewerber mit ebenfalls deutlicher Mehrheit im dritten Wahlgang gewählt werden.
Die Prälatin für Südbaden, Dagmar Zobel, hatte im Gottesdienst vor der Frühjahrstagung der Stadtsynode das „auf einander Hören“ in den Mittelpunkt ihrer Rede gestellt. „Hören geht dem Glauben voraus“, so die Prälatin.

Lutherkirche wird entwidmet
Zweiter wichtiger Tagesordnungspunkt der Tagung war Zukunft der Lutherkirche. In die hinein soll in einer Raum-in-Raum-Lösung ein Hörsaal plus Nebenräume für das Universitätsklinikum gebaut werden. Um dies zu ermöglichen muss die Gemeinde aus der Kirche ausziehen. „Es ist schwierig in dieser großen Kirche Gemeinschaft zu empfinden“, berichtete Peter Koppitz vom Ortsältestenrat der Lutherkirche. Die Lutherkirche ist mit 800 Sitzplätzen die größte evangelische Kirche in Freiburg. Neue Besucher hätten häufig das Gefühl in eine Halle zu kommen, sagte Koppitz. Freilich verlöre man etwas, „was wir in unserer Jugend gehabt haben“. Schon jetzt würden die beiden Predigtbezirke im Stühlinger, Lutherkirche und Kreuzkirche zusammen wachsen, sagte Gabi Rolland die Vorsitzende des Ältestenkreises der Westpfarrei. Es sei eine großer Erleichterung für viele gewesen zu hören, dass das Gebäude der Kirche samt dem Turm erhalten bleiben soll. „Jetzt müssen wir überlegen wie wir die Trauerarbeit gestalten wollen, dazu brauchen wir die Hilfe auch der anderen Predigtbezirke“, erklärte Rolland.

Die Stadtsynode stimmte nach der Aussprache schließlich ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung der Entwidmung der Lutherkirche zu. Der Oberkirchenrat in Karlsruhe muss ebenfalls noch zustimmen. Gleichzeitig wurde der Stadtkirchenrat beauftragt mit dem Klinikum der Albert-Ludwigs-Universität einen Erbbaurechtsvertrag abzuschließen. Und schließlich wurde beschlossen die Planungen zu einem Haus der Evangelischen Kirche mit Sakralraum und Räumen für die Ortsgemeinden, auf dem Lutherareal, mit hoher Priorität vorzutreiben. Auch die Finanzierung soll zeitnah geklärt werden.

Zukünftige Themen
Synodenvorsitzende Regina D. Schiewer stellte der Synode auch die zusammengefassten Ergebnisse des so genannten World-Cafés vor. Bei der Herbstsynode 2014 wurden mit dieser Methode Themenfelder erschlossen, die zukünftige Schwerpunkte im Stadtkirchenbezirk bilden sollen. So soll die gemeindenahe Diakonie weiter entwickelt werden, die eingeführte Stadtkirchenarbeit verstetigt und die Friedensarbeit in der Stadtkirche mit einem Bezirksauftrag für die Friedensgruppe der Matthäuskirche versehen werden. Auch das Thema Schule und Jugendarbeit steht auf der Agenda und an der besseren Vernetzung in Intensivierung der Seelsorgearbeit in den verschiedensten Gebieten wird gearbeitet.

Haushalte und Immobilien
Beschlossen wurde schließlich auch die Haushaltsergebnisse aus 2013 des Stadtkirchenbezirks und des Diakonischen Werks. Der Vorsitzende des Bauausschusses Reinhard Schelkes und der Vorsitzende des Finanzausschusses Werner Bachmann berichteten von den zurzeit laufenden vier großen Immobilienprojekten. Danach befinden sich die Vorhaben in der Christuskirche, beim Haus Lukas (St. Georgen), auf dem Thomasareal (Zähringen) sowie bei der Markuskirche (Mooswald) alle auf dem Weg.


Zum Bild oben:
"Beworben und betätigt: Markus Engelhardt bleibt weitere acht Jahre Stadtdekan der Evangelischen Kirche in Freiburg" (Foto: Günter Hammer)
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Auszahlung der Riester-Rente: Rentner unerwünscht
Riester-Kunden, denen das Angebot ihres eigenen Anbieters für die Rentenphase nicht passt, haben zurzeit ein Riesenproblem. Wenn sie wechseln wollen, finden sie kaum einen Versicherer, der ihr Erspartes in eine Rente umwandelt. Obwohl der Gesetzgeber ausdrücklich vorsieht, dass Sparer ihren Riester-Vertrag zum Beginn der Auszahlungsphase kündigen können, um das gebildete Kapital auf einen anderen Riester-Anbieter zu übertragen, funktioniert der Wettbewerb nicht. Das stellt die Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe fest. Dabei ist eine Wechselchance grundsätzlich sinnvoll: Ein Anbieter, der in der Ansparphase stark war, kann in der Auszahlphase schlechte Konditionen haben.
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Freiburg: FWTM ehrt 20 Marktbeschickerinnen und -beschicker
Für ihr jahrzehntelanges Engagement auf dem Freiburger Münstermarkt zeichnet die FWTM auch in diesem Jahr zahlreiche Marktbeschickerinnen und -beschicker aus. Auf ein halbes Jahrhundert Marktgeschehen kann einer der Ausgezeichneten zurückblicken, zwei weitere auf je 45 bzw. 40 Jahre. Sechs der Geehrten schlagen ihre Stände seit 30 Jahren rund ums Münster auf, ebenfalls sechs seit 25 Jahren. Zu den „jüngsten“ im Bunde zählten fünf Beschicker/innen: Sie sind seit 20 Jahren auf dem Münstermarkt zu finden.

„Der Freiburger Münstermarkt ist, wie das Münster selbst, aus unserer Stadt nicht wegzudenken. Und seine Beschicker machen den Münstermarkt aus“, zollt FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann den Marktbeschickerinnen und -beschickern seinen Respekt: „Seit Jahrzenten sind viele von Ihnen täglich verlässlich bei Wind und Wetter für Ihre Kunden da, das verdient Respekt und unseren herzlichen Dank.“

Bei der feierlichen Übergabe im Kaminsaal des Historischen Kaufhauses erhalten alle Geehrten ein Geschenk sowie eine Urunde als Dankeschön und zum Andenken an die gemeinsame Zeit auf dem Freiburger Münstermarkt.

Folgende Beschickerinnen und Beschicker werden geehrt:

20 Jahre Münstermarkt:

o Silvia & Wilfried Hiss aus Eichstetten, Nordseite / Sa. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

o Werner Kölblin aus Vörstetten, Nordseite / täglich / Floristik

o Firma Piluweri aus Müllheim, Nordseite / Di. & Fr. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

o Ulrich Reichenbach aus Glottertal / Nordseite / täg-lich / Metzgereiprodukte

o Kurt Schneider aus Appenweier-Urloffen / Südseite / Di., Mi., Fr. & Sa. mit Obst & Gemüsehändler

25 Jahre Münstermarkt:

o Magdalena Grube aus Freiburg, Nordseite / Fr. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

o Ahmed Hayek aus Freiburg, Südseite / täglich / Oliven & Gewürze

o Jorg Heer aus Umkirch, Südseite / täglich / Floristik

o Karl- Josef Kury aus Waldkirch / Südseite / Sa. / Strohschuhe

o Harald Seiberth aus Freiburg, Südseite / täglich / Kunsthandwerk aus Holz

o Josef Spath aus Elzach-Oberprechtal, Nordseite, Sa. / Metzgereiprodukte

30 Jahre Münstermarkt

o Ansgar Dörflinger aus Freiburg, Südseite / täglich / Bücherstand

o Raphael Fels aus Freiburg, Südseite / Di. – Sa. / Kunsthandwerk aus Holz

o Bernd Kiechle aus Schallstadt, Nordseite / täglich / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

o Stefan Meier aus Eichstetten, Nordseite / Sa. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

o Jochen Wissing aus dem Glottertal, Südseite / Di. – Sa. / Olivenprodukte

o Paul Schmitt aus Whyl, Nordseite / Mo. Mi. Fr. & Sa. / Imkereiprodukte

40 Jahre Münstermarkt

Siegfried Lorenz aus Freiburg, Südseite / täglich / Kunsthandwerk aus Holz

45 Jahre Münstermarkt

o Walter Scherzer aus Eichstetten, Nordseite / Di. & Sa. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger

50 Jahre Münstermarkt

o Gerda Lickert aus Denzlingen, Nordseite / Di. & Sa. / Obst- & Gemüseselbsterzeuger
 
 

 
Tessa Beecken wird neue kaufmännische Direktorin des Theaters Freiburg
Fast einstimmig hat der Gemeinderat am 17.3. Tessa Beecken zur
neuen kaufmännischen Direktorin des Theaters Freiburg gewählt.
Sie tritt zum 1. September ihren Dienst an, der Arbeitsvertrag läuft
vier Jahre. Die Betriebswirtin löst den bisherigen Stelleninhaber
Klaus Engert ab, der sich nach Ende seines laufenden Vertrages im
Sommer 2015 neu orientieren möchte.

Tessa Beecken wurde 1966 in Hamburg geboren. In der
Hansestadt absolvierte sie auch ihr Abitur und das
betriebswirtschaftliche Grundstudium. Von 1987 bis 1991 folgte das
Hauptstudium an der Universität Köln, in dessen Rahmen sie auch
ein Auslandssemester im italienischen Mailand verbrachte.
Während des Studiums arbeitete Tessa Beecken als studentische
Hilfskraft am Seminar für Betriebswirtschaftslehre und
Organisationslehre der Universität Köln. Nach dem Abschluss als
Diplom-Kauffrau blieb sie dem Seminar für weitere vier Jahre als
wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Lehrtätigkeit erhalten.

Das dreißigste Lebensjahr brachte den Wechsel von der
Wissenschaft ins Theatermanagement mit sich. Am Stadttheater
und in der Musikdirektion Aachen hatte Tessa Beecken vier Jahre
lang verschiedene Positionen inne, unter anderem als
Chefdisponentin und stellvertretende Generalintendantin. Im Jahr
2000 ging es zurück nach Hamburg, wo Beecken acht Jahre lang
als kaufmännische Geschäftsführerin an der Kampnagel
Internationale Kulturfabrik GmbH wirkte. Sie teilte sich die
Geschäftsführung mit insgesamt drei aufeinander folgenden
Intendanten. In ihrer Verantwortung lagen unter anderem die
Wirtschaftsplanung, das Controlling, die Jahresabschlüsse, das
Personalwesen, der Vertrieb, verschiedene Bauarbeiten inklusive
ökologischer Sanierung des Hauses und die Abwicklung von
Sponsorengeldern und nationalen wie internationalen Drittmitteln.

2009 stieg Tessa Beecken als Betriebsdirektorin und
Geschäftsführerin in die Elbphilharmonie und Laeiszhalle Service
GmbH ein. Rund vier Jahre lang war sie hier für die
Geschäftsführung mitverantwortlich. Zu den Zuständigkeiten
zählten der Spielbetrieb, die Vermarktung, die Gastronomie, der
Ausbau von Vertriebsstrukturen sowie die bauliche und
energetische Sanierung der historischen Laeiszhalle. Ein weiterer
Arbeitsschwerpunkt war die umfassende betriebliche Vorbereitung
der Elbphilharmonie, die sich seit 2007 im Bau befindet.

Von 2012 bis 2014 absolvierte Tessa Beecken Aus- und
Fortbildungen zum systemischen Coach und zur systemischen
Teamentwicklerin. Ein Schritt, mit dem sie auch ihre
Selbstständigkeit vorbereitete, in die sie im März 2014 startete.
Seither war sie in ihrer Heimatstadt als Coach und Beraterin für
Kulturmanagement, Organisations- und Teamentwicklung tätig. Mit
der neuen Position am Theater Freiburg folgt nun der Umzug in die
Schwarzwaldregion.

Tessa Beecken ist verheiratet und hat vier Söhne im Alter zwischen
6 und 15 Jahren.
 
 

 
Filmtipp: HONIG IM KOPF
Deutschland 2014 | 139 Minuten

Der Lebemann Amandus, bisher das humorvolle Familienoberhaupt, entwickelt sich zu seinen kindlichen Ursprüngen zurück. Nur seine Enkelin Tilda weiß ihn zu nehmen: Sie nimmt den Alzheimer mit Humor. Als Sohn Niko ihn zu sich ins Haus holt und er die Villa fast abfackelt, hat seine Frau die Nase voll: Amandus soll ins Pflegeheim! Damit will Tilda sich nicht abfinden - und entführt den Opa kurzerhand, um ihm seinen grössten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen!

"Heilsames Kino, das berührt - mit untrüglichem Gespür!" BR
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Keine Angst vor dem Alter, bitte!
Senioren nicht alleine lassen

Es war höchste Zeit, dass unsere Gesellschaft anfängt umzudenken, was die Lebensumstände und die Bedürfnisse der Senioren unseres Landes angeht. Denn ältere Mitbürger dürfen niemals das Gefühl haben, vom Rest der Gesellschaft alleine gelassen zu werden. Es sind unsere Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel, von denen da die Rede ist. Sie haben einst alles dafür getan, uns ein sicheres und glückliches Leben zu ermöglichen. Senioren mit ihren spezifischen Problemen nicht alleine zu lassen, sollte eine der großen Aufgaben unserer doch sehr schnelllebigen Gesellschaft sein. Wir müssen aufpassen, dass betagte Menschen in unserer hochtechnisierten Gesellschaft nicht auf der Strecke bleiben.

Gebrechen und gesundheitliche Probleme

Der Alterungsprozess des Menschen ist ein völlig natürlicher Vorgang, der keinem von uns erspart bleiben wird. Mit zunehmendem Lebensalter stellen sich daher auch immer mehr Gebrechen und gesundheitliche Probleme ein. Der Stigmatisierung von älteren Menschen aufgrund ihrer zahlreichen Lebensjahre ist eine Bankrotterklärung der gesamten Gesellschaft, die wir alle bilden und die wir gemeinsam prägen. Die Errungenschaften der moderner Medizin und die der Industrialisierung sorgen dafür, dass immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreichen können. Doch hohes Alter bedeutet durchaus nicht auch hohe Lebensqualität, denn sehr oft ist genau das Gegenteil der Fall.

Wohnen im Alter

Eine der wichtigsten Fragen des Senioren ist die nach dem Alterswohnsitz. Diese Fragen beantwortet die DGS Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung in allerbester Weise, denn keine Frage brennt der Generation 50+ so sehr auf der Seele wie diese. Angst vor dem Altersheim oder dem Pflegeheim greift um sich, wobei es bei uns durchaus sehr schöne Heime gibt, in denen sich viele alte Menschen rundum wohlfühlen. Aber wer sich auch im Alter ein gehöriges Stück Unabhängigkeit bewahren möchte, ohne auf Sicherheit zu verzichten, der wird sich nach Alternativen in Bezug auf das Wohnen umsehen, wie sie zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung anbietet.
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Unvergessliches aus dem Europa-Park ersteigern
Startschuss zur großen Online Charity Auktion

40 Jahre Europa-Park. Anlässlich der Jubiläumssaison versteigert Deutschlands größter Freizeitpark gemeinsam mit dem größten Charity-Auktionsportal Deutschlands „United Charity“ ganz besondere Erlebnisse und historische Raritäten, die man nicht kaufen kann. Wer schon immer einmal mit Freunden im verwunschenen Märchenwald des Europa-Park übernachten wollte, oder eine historische Dekoration aus der Parkgeschichte sein Eigen nennen möchte, hat ab sofort die Gelegenheit dazu. 40 Auktionen werden unter www.europa-park.de und www.unitedcharity.de innerhalb der kommenden 40 Wochen unter den Hammer kommen. Die Erlöse kommen den beiden gemeinnützigen Vereinen „Einfach helfen e.V. “ und „Santa Isabel e.V.“ zugute.
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