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Mittwoch, 18. Mai 2022
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Verschiedenes

 
Verlosung: 3 x 2 Freikarten für die Vita Classica in Bad Krozingen
Das Bad Krozinger Thermalbad - die Vita Classica - ist für Freiburger leicht mit der Bahn erreichbar, da der Kurpark in Bad Krozingen direkt am Bahnhof anschließt und bis zur Vita Classica sind es nur zehn Minuten zu Fuß.

Wir verlosen unter unseren Lesern 3 x 2 Freikarten für die Therme. Dazu einschreiben bis 9.3.2015. Namen und Anschrift bitte angeben. Viel Erfolg!
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„Pflege zu Hause – Gemeinsam den Alltag bewältigen“
Am Samstag, 21. März, findet im Historischen Kaufhaus der der Tag für pflegende Angehörige und Interessierte statt

Im Jahr 2011 waren in Deutschland 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig – und ihre Zahl steigt stetig an. Mehr als zwei Drittel dieser Menschen werden zu Hause versorgt, meist von Angehörigen oder anderen privaten Personen. Sie und alle Interessierten sind am Samstag, 21. März, zum 8. Tag für pflegende Angehörige in das Historische Kaufhaus am Münsterplatz eingeladen. Unter dem Motto „Pflege zu Hause – Gemeinsam den Alltag bewältigen“ können sie sich von 9.30 bis 14.30 Uhr Anregungen holen, austauschen und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.

Hilfe- und pflegebedürftig kann man ganz plötzlich werden, etwa durch einen Unfall oder Schlaganfall. Manchmal ist es dagegen eine lange Entwicklung, etwa aufgrund einer fortschreitenden Hinfälligkeit oder Demenzerkrankung. Stets sind nicht nur die Pflegebedürftigen selbst davon betroffen, sondern auch die Angehörigen und Personen aus ihrem Umfeld. Die Pflege bedeutet für alle Beteiligten hohe körperliche Anforderungen und emotionale Belastungen. Wie kann es gelingen, diese Aufgabe – unter Umständen über einen längeren Zeitraum – wahrzunehmen und dabei für den anderen wie auch für sich selbst gut zu sorgen? Welche Rolle spielt dabei ein tragfähiges Netzwerk? Und wie kann ich es aufbauen, wo finde ich Hilfe? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Ab 9.30 Uhr lädt ein Stehcafé zum Ankommen ein. Um 10 Uhr eröffnet Ursula Konfitin, Leiterin des Amts für Soziales und Senioren, die Veranstaltung mit einem Grußwort. Anschließend spricht Margrit Ott, Fachärztin für Innere Medizin, Psychiatrie/Psychotherapie, Geriatrie und Palliativmedizin, über „Pflege zu Hause – Gemeinsam den Alltag bewältigen“.

Nach einem Imbiss folgen von 12.30 bis 14 Uhr vier Gruppenangebote. Die Psychologin Ursula Jaisle bietet Austausch über wechselseitige Gefühle und Beziehungen in der Pflege. Über Selbstbestimmung durch Vorsorge, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung informiert der Rechtsanwalt Heinrich Olbricht. Eine Übersicht über Leistungen der Pflegeversicherung bieten Ralph Schlegel von der AOK und Anja Thielicke von der Barmer GEK. Die Psychologin Miriam Köpke und die Sozialpädagogin Ingrid Wüstner sprechen über die „Diagnose Demenz“ und stellen das Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg vor. Zum Abschluss des Tages bietet die Yogatherapeutin Waltraud Keller eine „Blitzentspannung für den Alltag“ an.

Während des ganzen Tages informieren Veranstalter und Sponsoren über ihre Dienste und Einrichtungen. Beim Stand „Technik zum Anfassen“ des Seniorenbüros können technische Hilfsmittel aus den Bereichen Alltag/Erinnerung, Sicherheit und Kommunikation ausprobiert werden. Es gibt einen Büchertisch der Stadtbibliothek zum Tagesthema, und der Sanitätsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe misst den Blutdruck und bestimmt den Blutzucker.

Auf Wunsch werden pflegebedürftige Angehörige während der Veranstaltung betreut; Auskünfte dazu gibt es im Heinrich-Hansjakob-Haus, Tel. 0761/703130. Informationen zum Tag für pflegende Angehörige und Interessierte erteilt das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt unter Tel. 0761/201-3032.

Den Aktionstag veranstalten die AOK Südlicher Oberrhein, die Barmer GEK, das Heinrich-Hansjakob-Haus der Caritas, die Johanniterunfallhilfe, das Netzwerk PflegeBegleitung, das städtische Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt und der Stadtseniorenrat. Flyer sind bei den Veranstaltern und an der Rathausinfo erhältlich.
 
 

 
Karlsruhe: Zooführungen
sowie ein Blick in das Alltagsgeschehen mit dem Tierpflegerteam

Am 4. März wendet sich der Rundgang speziell an Seniorinnen und Senioren

Informationen aus erster Hand über die Tiere des Karlsruher Zoos bekommen Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens am Sonntag, 1. März, bei einer Führung. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr an der Elefantenaußenanlage. Der Rundgang dauert rund 90 Minuten. Auch die Führung am Mittwoch, 4. März, beginnt um 15 Uhr an der Elefantenaußenanlage und dauert eineinhalb Stunden. Diese wendet sich jedoch gezielt an Seniorinnen und Senioren.

Und sowohl am Samstag, 7. März, als auch am Sonntag, 8. März, wartet das Tierpflegerteam für die Bären, Robben und Pinguine zwischen 10 und 16 Uhr auf alle, die etwas über die Tiere, ihre Eigenschaften oder ihre Nahrung erfahren sowie ein Tier selbst einmal anfassen möchten. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, es muss nur der übliche Eintritt in den Zoologischen Stadtgarten bezahlt werden.

Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr des Zoos finden sich im Flyer „Entdecke neue Welten!“ des Zoologischen Stadtgartens. Dieser liegt an den Eingangskassen aus. Der Jahreskalender findet sich auch online auf den Seiten des Zoos unter www.karlsruhe.de/zoo. Der Zoo Karlsruhe feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Höhepunkt ist am 8. und 9. August das Jubiläums-Wochenende.

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Karlsruhe: "Schönheit im Verborgenen"
Neue Holzskulpturen von Hans Wetzl

"Schönheit im Verborgenen" heißt die neue Ausstellung des Holzkünstlers Hans Wetzl. Darin entführt er das Publikum in die Welt der mit dem bloßen Auge unsichtbaren Bewohner heimischer Kleingewässer im Wald. Mit seinem Werkstoff Holz rückt Wetzl so Lebewesen wie Räder- oder Wimperntierchen, eine Krugflagellate oder Sternamöbe mit ihren oft bizarren Formen künstlerisch in den Blickwinkel. Die Skulpturen stellen den Mikrokosmos der einzelligen Lebewesen im Maßstab 10.000:1 nach. Die Schau im Waldzentrum, Linkenheimer Allee 10, ist vom 1. bis 26. März montags bis freitags von 9 bis 16 und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
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Rentenberatung: Beratung der Deutschen Rentenversicherung sinnvoll
Nicht nur für Menschen kurz vor der Rente, sondern auch für Junge, die fürs Alter vorsorgen wollen, ist die kostenlose Beratung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sinnvoll. Denn sie ist verpflichtet so zu informieren, dass jeder seine Rentenansprüche ausschöpfen kann. Der Versicherte soll zum Beispiel wissen, ob er mit oder ohne Abschläge vorzeitig in Rente gehen kann, es Anspruch auf die Mütterrente gibt oder welche zusätzliche Vorsorge sinnvoll ist. Das berichtet die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest. Die Finanztest-Experten haben sich bei der DRV Berlin-Brandenburg beraten lassen.

In den 200 Auskunfts- und Beratungsstellen der DRV haben sich im Jahr 2013 fast 3,9 Millionen Menschen beraten lassen. Wer ein persönliches Gespräch möchte, aber keine Beratungsstelle in der Nähe findet, kann sich auch an einen Versicherungsältesten wenden. Diese ehrenamtlichen Berater sind Teil der demokratisch organisierten Selbstverwaltung der gesetzlichen Rentenversicherung. Im ganzen Bundesgebiet gibt es rund 5.000 Versicherungsälteste.

Die Berater gaben in der kleinen Stichprobe umfassend Auskunft. Nur einmal hat sich der Berater bei einem Finanztest-Mitarbeiter vertan: Er addierte die voraussichtlichen Einkünften aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente falsch. Seine Berechnung des geschätzten Einkommens im Alter nach Abzug von Steuern fiel 200 Euro zu hoch aus.

Der ausführliche Artikel Rentenberatung erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (seit Ende Januar 2015 am Kiosk) und ist unter www.test.de/rentenberatung abrufbar.
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Karlsruhe: Rani und Shanti im Karlsruher Zoo
Berliner Tierpark wird insgesamt drei ältere Elefantenkühe an den Zoo Karlsruhe abgeben

Workshop von Zooverantwortlichen aus Karlsruhe und Berlin sowie EEP-Koordinator: Ohne Zeitdruck den Transfer angehen / Karlsruhe für Altersresidenz für Elefanten gut gerüstet

Der Karlsruher Zoo übernimmt aus dem Berliner Zoo insgesamt drei ältere Elefantenkühe. Ohne Zeitdruck soll der Transfer der Asiatischen Elefantenkühe Louise, Astra und Frosja vorbereitet werden. Auf diesen Weg haben sich bei einem Workshop letzte Woche im Karlsruher Zoo die Verantwortlichen des Zoos Berlin, des Zoos Karlsruhe sowie des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Asiatische Elefanten verständigt.

Anlass, über die zeitliche Umsetzung nochmals nachzudenken, waren aktuelle Entwicklungen im Tierpark Berlin. Das dortige Elefantenhaus soll modernisiert werden. Das Projekt gehört zum Ziel- und Entwicklungsplan, den der Tierpark Berlin gerade erarbeitet. Im Zuge dieser Gesamtbetrachtung wird sich der Umbau der Elefantenanlage verzögern. Daher wurde nun entschieden, dass der Umzug der Elefanten warten soll, bis diese Planungen abgeschlossen sind. Zeit, die wiederum der Karlsruher Zoo gut nutzen kann für den erhöhten Pflegebedarf insbesondere der hochbetagten Rani. Ursprünglich sollten zwei Elefantenkühe bereits Anfang des Jahres aus Berlin nach Karlsruhe übersiedeln.

Dr. Andreas Knieriem (Direktor Zoo und Tierpark Berlin), der für Elefanten zuständige EEP-Koordinator Martin van Wees (Zoo Rotterdam), weitere Elefantenexperten aus Berlin sowie aus Leipzig der Vertreter der "EEP-Art-Kommission für Asiatische Elefanten", Gerd Nötzold, hatten sich vom kommissarischen Zooleiter Dr. Clemens Becker und seinem Team ausführlich die Karlsruher Tiere Rani, Shanti und Jenny, das tierpflegerische Konzept insbesondere auch für Tiere mit altersbedingten Erkrankungen sowie die bestehende Elefantenanlage zeigen und erläutern lassen. Gemeinsame Intention war, sich auf gute Rahmenbedingungen sowohl für die Karlsruher Gruppe als auch die Berliner Herde mit derzeit zehn Asiatischen Elefanten (sowie weitere sechs Afrikanische Elefanten) auch mit Blick auf eine stabile Sozialstruktur unter den Tiere zu verständigen.

Weitere Vor-Ort-Treffen der Pflegerteams aus Berlin und Karlsruhe

Einig war sich die Runde, dass die 42 Jahre alte Louise, die 34 Jahre alte Astra und die 34 Jahre alte Frosja als nicht züchtende Kühe in die Karlsruher Altersresidenz für Elefanten einziehen sollen. Wann genau der Transfer die Berliner Tiere sein wird, wird nun im engen Kontakt zwischen Berlin und Karlsruhe unter Beteiligung des EEP-Koordinators vorbereitet. Kontakt halten auch die Elefantentierpfleger aus Karlsruhe und Berlin. Hier wurden weitere Vor-Ort-Treffen der den Tieren vertrauten und neuen Bezugspersonen vereinbart. In das weitere Vorgehen eingebunden war letzte Woche auch das im Ordnungs- und Bürgeramt angesiedelte Veterinäramt. Es ist zuständig für die Einhaltung der Anforderungen des Tierschutzgesetzes. In diesem Zusammenhang ist für den Transfer von Elefanten in den Karlsruher Zoo die Zustimmung des Veterinäramts notwendig.

„Mit der Altersresidenz für ältere asiatische Elefanten-Weibchen bringt Karlsruhe sich in das Erhaltungszuchtprogramm für Elefanten ein“, würdigte EEP-Elefanten-Koordinator Martin van Wees das Karlsruher Engagement. Das Tierpflegeteam rund um Chef-Elefantenpfleger Robert Scholz sei auf ältere Tiere gut vorbereitet, das bestehende Elefantenhaus sei - mit Perspektive auf einen Neubau - für das Vorhaben überzeugend. Er werde beim Jahrestreffen der EEP-Art-Kommission für Asiatische Elefanten Ende Mai in Belgien das bestehende Unterkunftsgebäude für die nächsten zehn Jahre für ältere, nicht züchtende weibliche Elefanten präsentieren - im "Erstbezug“ mit den Karlsruher Tieren sowie den drei Berliner Elefantenkühen.

„Karlsruhe ist in seiner Struktur bestens aufgestellt, mit hohem Aufwand betreibt der Zoo bereits jetzt die anspruchsvolle Aufgabe, Elefanten mit altersbedingten Einschränkungen zu betreuen“, fasste auch Knieriem seine Eindrücke zusammen.

„Der Fachaustausch der Elefantenexperten ist für uns eine Bestätigung unserer guten Elefantenhaltung“, so Becker: „Über die in jüngerer Zeit bereits erfolgten Anpassungen der alten Anlage für eine Altersresidenz für Elefanten hinaus werden wir das Know-how unseres Elefanten-Pflegerteams weiterhin in die Optimierung der Elefantenhaltung stecken - auch über den Erfahrungsaustausch mit den Berliner Kollegen.“

Dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm steuere Karlsruhe mit der Altersresidenz für ältere asiatische Elefanten-Weibchen auf Dauer einen wertvollen Baustein bei - ein Engagement, das den Karlsruher und Berliner Tieren zugute kommt. „Nach dem jederzeit zu erwartenden Tod von Rani werden wir“, so Becker, „kurzfristig die neuen Gegebenheiten gemeinsam besprechen.“ Die alte Anlage mit seinen zwei sehr alten Elefanten sei, fügt Becker an, nur in der derzeit in Karlsruhe praktizierten Haltungsform „Hands-On“ möglich (direkter Kontakt zwischen Tierpfleger und Elefanten). Ein neues Elefantenhaus berücksichtige baulich Anforderungen für „Protected-Contact“ (Mensch und Tier sind durch ein Schutzgitter getrennt) - wobei sich für die den direkten Kontakt gewohnte Bewohnerinnen der Altersresidenz in der Haltungsform nichts ändern müsste.
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Verlosung: Ein Gutschein für 30 min Wohlfühlmassage mit Wärme
Wir verlosen unter unseren Lesern einen Gutschein für 30 Minuten Wohlfühlmassage mit Wärme in der Praxis Stoebel & Machauer, Wallstraße 3, 79098 Freiburg, Tel. 0761 38 26 82. Um an dieser Verlosung teilzunehmen bitte bis 23. Februar eine eMail mit dem Kontaktformular schreiben und als Betreff "Wohlfühlmassage" angeben. Viel Erfolg!
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Neue Führungsstrukturen: Betroffene reden jetzt mit!
Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wählt neuen Aufsichtsrat

Freiburg i.Br./Stuttgart 06. Februar 2014. Unter dem Motto „Zukunftsfähig bleiben“ wählten heute rund 200 Delegierte aus Mitgliedsorganisationen im Paritätischen Wohlfahrtsverband einen neuen ehrenamtlichen Aufsichtsrat. Erstmalig gehören jetzt auch zwei Betroffene dazu, das sind Vertreter/innen der Zielgruppen, die von Mitgliedsorganisationen betreut und unterstützt werden. Das ist ein Novum mit Blick auf die Führungsstrukturen der anderen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege im Land. Damit stellt der Paritätische die Weichen für eine neue Beteiligungskultur im Verband und stärkt seine „anwaltschaftliche“ Funktion mit Blick auf die Anliegen der Betroffenen selbst. Als Mitglied im Aufsichtsrat wiedergewählt wurde Timothy Apps, Geschäftsführung im Heilpädagogischen Sozialwerk Freiburg i.Br. Der Aufsichtsrat hat die Funktion, die Interessen der Mitglieder aufzunehmen und in diesem Sinne das operative Verbandsgeschäft unter Führung des hauptamtlichen Vorstands zu überwachen.

Auf die Professionalisierung der Verbandsarbeit durch eine neue verbandliche Führungsstruktur von hauptamtlichem Vorstand, Aufsichtsrat und Fachbeirat im letzten Jahr folgt jetzt eine neue Beteiligungskultur. Künftig werden neben Vertreter/n/innen von Mitgliedsorganisationen und aus dem öffentlichen Leben (vier Männer und vier Frauen) auch zwei Betroffenenvertreter/innen (Mann/Frau) Mitglied im Aufsichtsrat sein. „Wir sind der erste Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, der Betroffene in die Führungsspitze integriert“, betonte Dr. Günther Petry, der in seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender mit großer Mehrheit (86,9 Prozent) zum zweiten Mal wiedergewählt wurde. „Diese unmittelbare Betroffenheit prägt auch die tägliche Arbeit, die Handlungskonzepte und die Entwicklungsdynamik vieler Organisationen im Paritätischen. Denn ein Großteil unserer Mitglieder wurde aus einer eigenen Betroffenheit heraus gegründet wie Selbsthilfegruppen, Eltern-Kind-Gruppen oder autonome Frauenhäuser. Für die sozialpolitische Ausrichtung des Paritätischen ist deshalb auch die größtmögliche Orientierung an den Notlagen und Bedürfnissen unterstützungsbedürftiger Menschen kennzeichnend. Mit der neuen Beteiligungskultur stärken wir damit unsere Funktion als Lobbyverband und Dienstleister für unsere Mitgliedsorganisationen“, so Petry.

„Ich sehe meine Aufgabe im Aufsichtsrat darin, eine gesunde Balance zwischen den Bedürfnissen der Betroffenen und wirtschaftlich verantwortlichem Handeln zu finden. Wir müssen Unmögliches anstreben, um das Bestmögliche zu erreichen! Dazu gehört die Schaffung bzw. Verbesserung der Möglichkeiten von Teilzeitausbildung für Menschen mit verringertem Leistungs- oder Konzentrationsvermögen, der Ausbau barrierefreier Zugänge zu den Arztpraxen, die Verbesserung fachärztlicher Versorgung für Menschen im Rollstuhl und die Herstellung von Inklusion in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Kultur, Freizeit und Sport“, erläuterte Sabine Gwarys, stellv. Vorsitzende beim AMSEL-Landesverband, Stuttgart und Kontaktgruppenleiterin im Ortenaukreis. Sie wurde mit 63,8 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt.

„Als von Hörbehinderung Betroffener möchte ich als Mitglied im Aufsichtsrat dazu beitragen, dass wir gemeinsam weg kommen vom defizitorientierten Begriff der Behinderung hin zu einem neuen von gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung geprägten Menschenrechtsmodell. Für diesen Paradigmenwechsel brauchen wir mehr Begegnung von Menschen ohne und mit Behinderung. Deshalb setze ich mich für eine ehrlich gemeinte, inklusive Bildungslandschaft ein. Eine aktive politische Mitgestaltung ist mir dabei sehr wichtig“, erklärte Daniel Büter, Geschäftsführer des Landesverbandes der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V., Stuttgart, der mit 94,8 Prozent der abgegebenen Stimmen in den Aufsichtsrat gewählt wurde.

Neue Mitglieder im Aufsichtsrat des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg:

Dr. Günther Petry (Aufsichtsratsvorsitzender), Sabine Gwarys (Betroffenenvertreterin), Daniel Büter (Betroffenenvertreter), Ingrid Hastedt, Dr. Ursula Matschke, Elke Schierer, Dr. Claudia Schöning-Kalender, Timothy Apps, Tobias David, Helmut Dengel und Norbert van Eickels.
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