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Montag, 4. März 2024
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Verschiedenes

 
Freiburg: Donnerstag bestreikt ver.di die VAG
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am kommenden Donnerstag, 21. April, von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss durch die Gewerkschaft ver.di bestreikt. Betroffen vom Streik sind auch auch die Schauinslandbahn sowie das Kundenzentrum pluspunkt, das VAGFundbüro und die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt im VAGZentrum.

Im Omnibusbusbereich bleiben lediglich die Linien 15 , 16 und 31 in vollem Umfang in Betrieb. Bei der Linie 32 entfallen einige Fahrten vor allem im Berufs- und Schülerverkehr. Die auf dieser Linie im Auftrag der VAG durch die Firma Tuniberg Express durchgeführten Fahrten werden angeboten.

Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG bieten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den beiden Linien der Breisgau-S-Bahn sowie über die innerstädtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn und mit einigen Linien der im Umland verkehrenden Busgesellschaften Ziele in der Stadt Freiburg erreichbar sind.
 
 

 
Freiburg: Wegweiser „Älter werden in Freiburg“ ...
... und „Wohnen und Begegnen für ältere Menschen“ liegen kostenlos in neuer Auflage im Seniorenbüro vor

Der neu aufgelegte Wegweiser „Älter werden in Freiburg“ gibt mit 500 Adressen auf 100 Seiten einen umfassenden Überblick über die Vielzahl der Einrichtungen, Dienste und Initiativen für aktive wie auch für hilfe- und pflegebedürftige Ältere in Freiburg und bietet eine erste Orientierung. Zudem informiert er umfassend über rechtliche Grundlagen, Finanzierungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebenslagen sowie über Demenz und psychische Erkrankungen.

Die Broschüre „Wohnen und Begegnen für ältere Menschen“, die das Seniorenbüro der Stadt Freiburg mit den Trägern der Einrichtungen herausgibt, bietet einen Überblick über 26 Wohnanlagen, 3 Wohnstifte und 20 Begegnungsstätten in Freiburg, informiert über Kosten, Finanzierung und neue Wohnformen. Unter der Rubrik der Begegnungsstätten sind Kontaktdaten und Angebote wie Monatsprogramme oder Mittagstische genannt.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt informiert Sie gerne über die vielfältige Angebotsstruktur in Freiburg. Bei Veränderungswünschen oder bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit werden Interessierte individuell beraten, etwa über geeignete Wohn-, Betreuungs- und Hilfeangebote und über technische Hilfsmittel im Alter.

Die Broschüren sind in der Geschäftsstelle des Stadtseniorenrates (Schusterstraße 19; Di, Mi, Do 9–12 Uhr; Tel. 0761/201-3070) und im Seniorenbüro (Fehrenbachallee 12; Mo, Di, Do, Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 0761/201-3032) kostenlos erhältlich. Auf www.freiburg.de/senioren können sie heruntergeladen werden.
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Stadtsynode Freiburg will Seelsorge stärken
Schwerpunkte in der Seelsorge setzen
Stadtsynode will Seelsorgeprojekte fördern – Informationen zur Segnung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.

Freiburg. Die Evangelische Kirche in der Stadt will ihr Engagement in der Seelsorge weiter fördern und ausbauen. Das wurde bei der Frühjahrtagung der Stadtsynode am Samstag (15. April) in der Evangelischen Hochschule deutlich. Vor allem in der Seelsorge bei alten Menschen sind Projekte geplant, damit die aufsuchende Seelsorge ausgebaut und die Fortbildung und Gewinnung von ehrenamtlich Mitarbeitenden gestärkt wird. Markus Becker, der auf Bezirksebene erste und bisher einzige Beauftragte für die Seelsorgekoordination innerhalb der Badischen Landeskirche, stellte den rund 70 Synodalen das Seelsorgekonzept vor.

Dabei geht es darum Seelsorge „besser sichtbar und wahrnehmbar zu machen und die Fachlichkeit zu unterstützen“, so Becker. Der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der Evangelischen Kirche hatte das Konzept mit dem Seelsorgeausschuss der Synode gemeinsam erarbeitet. Zu den Arbeitsfeldern, die verstärkt gefördert werden sollen, gehört besonders die Seelsorge in Senioren- und Pflegeeinrichtungen.
Auch die Seelsorgearbeit vor Ort, in den Gemeinden wird eine Stärkung erfahren. Ein „Forum für Begleitende“ soll die Qualifizierung von ehrenamtlichen Seelsorgenden, die vor allem im Besuchsdienst tätig sind, organisieren. Zudem geht es um die Weiterentwicklung der aufsuchenden Seelsorge in diakonisch-ambulanten Diensten und die bessere Vernetzung über den einzelnen Predigtbezirk hinaus. Mit dem Projekt „Was ich im Herzen trage“, wird Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, die Markus Becker seit zwanzig Jahren leitet, auch in den Institutionen der Altenpflege ihre Angebote machen. Diese Maßnahmen werden auch von der Landeskirche unterstützt und es wird für drei Jahre gemeinsam mit der Stadtkirche eine Projektstelle installiert.
Die umfassende Tätigkeit in der Schulseelsorge stellte Pfarrer Matthias Bücklein vor. Viele Schülerinnen und Schüler, aber auch die Schulleitung seien dankbar für die Möglichkeit zum vertraulichen Gespräch und für die Begleitung. Der ausgebildete Schulseelsorger berichtete (anonym) von überraschenden Erfahrungen (Rap-Fans, die bei gregorianischer Musik zu Ruhe finden) und existentiell bedeutsamen Einzelgesprächen nach dem Reli-Unterricht.

Intensiv diskutierte die Synode was Kern und Inhalt von christlicher Seelsorge ist.
In kirchlicher Seelsorge und Beratung werde „die Lebensgeschichte mit der Gottesgeschichte verknüpft“, sagte Stadtdekan Markus Engelhardt in seiner Predigt zu Beginn der Tagung. Der „Normalfall der Seelsorge“ findet dabei nicht in der Öffentlichkeit statt, die wechselseitige Begleitung und Tröstung sei der Kern des Christlichen, erläuterte der Dekan.

Erfreuliches konnte Synodenpräsidentin Regina D. Schiewer und Finanzausschussvorsitzender Werner Bachmann den Synodalen berichten. „Wir können jetzt die Früchte der Anstrengungen der vergangenen Jahre ernten“, so Schiewer. Denn es sieht derzeit danach aus, dass ein ausgeglichener Haushalt für die nächsten beiden Jahre vorgelegt werden kann, „der nicht genehmigungspflichtig ist“, sagte Bachmann. Vorausgesetzt ist freilich, dass sich die Zahlen in den Pfarrgemeinden und Fachausschüssen in den weiteren Beratungen bis zur Verabschiedung des Haushalts im Sommer bestätigen. Im Hinblick auf die mittelfristige Finanzplanung werde aber weiterhin ein Haushaltssicherungskonzept erstellt. Vorrang habe nun die rasche Umsetzung des Masterplans der Westpfarrei.

Am Nachmittag berichtete schließlich Landessynodaler Pfarrer Jochen Kunath von den Vorbereitungen zur kommenden Tagung des Badischen Kirchenparlaments. Dort steht in dieser Woche ein Beschlussvorschlag zur öffentlichen Segnung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften auf der Tagesordnung. Kunath stellte die Historie der Diskussion dar, die bereits seit 20 Jahren in der Landeskirche intensiv und konträr diskutiert werde. Beide Seiten hätten oft eine „im schlechten Sinne unnötig aufgeheizte Diskussion geführt“. Kunath erläuterte den Beschusstext, der die Segnung eingetragener Lebenspartnerschaften im kirchlichen Handeln der Segnung und Trauung einer Ehe gleichstellt. Es gehe jetzt darum den zu erwartenden Beschluss der Landessynode auch in die den Gemeinden zu vermitteln.
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Zwei Jahre Gestaltungsbeirat in Freiburg
Arbeit großer Erfolg sowohl für die Qualität der Bauprojekte als auch für die Diskussion in der Stadt

Bei großen Bauprojekten Qualität zu garantieren, die Diskussionen zu versachlichen und fachlichen Input zu geben – das waren die Ziele, mit denen der Gemeinderat im Juli 2013 die Einsetzung eines Gestaltungsbeirats mit großer Mehrheit beschloss. Seit April 2014 kommen nun fünf Fachleute aus Städtebau, Landschaftsplanung und Architektur regelmäßig zusammen, diskutieren und beraten über Bauprojekte und tagen in der Regel öffentlich. In ihren bislang 12 Sitzungen haben die Beiräte Stellungnahmen zur Qualität von insgesamt 30 Bauvorhaben abgeben. Die Vorhaben werden von der Bauverwaltung oder dem Bau- und Umlegungsausschuss ausgewählt. Angesiedelt ist der Gestaltungsbeirat mit einer igenen Geschäftsstelle im Baurechtsamt.

Von den 30 bisher beratenen Bauprojekten waren 13 zwei Mal in der Diskussion, ein Projekt sogar drei Mal. Den überwiegenden Anteil der Projekte beriet der Beirat in sehr gut besuchten öffentlichen Sitzungen, nur zwei Projekte diskutierte er in nicht öffentlicher Beratung. „Ich danke allen in Freiburg tätigen Bauherrinnen und Bauherren für die Bereitschaft, sich nicht nur dem Gestaltungsbeirat, sondern auch der Öffentlichkeit in der Diskussion um Qualität zu stellen“, bilanzierte Baubürgermeister Prof. Martin Haag. Behandelt werden alle Arten von Bauprojekten: Die Umnutzung des denkmalgeschützten Maria-Hilf-Saales, die Neuerrichtung von Wohn-, Büro- und Gewerbebauten oder ein als Büro und Produktionsstätte genutzten Solar-Tetraeder. Auch waren Schul- und Kindergartengebäude vertreten oder Hotels und Studierendenwohnheime. Drei Projekte stellten private Bauherren vor, sechzehn gewerbliche Investoren und öffentliche Bauträger wie das Unibauamt, vier Projekte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und sieben Projekte die Stadt Freiburg selbst oder eine ihrer Gesellschaften. Städtische Projekte waren zum Beispiel der geplante Kindergarten im Baugebiet Gutleutmatten, der Erweiterungsbau der Pestalozzischulen oder der Neubau der Friedhofsverwaltung. Von den bisher beratenen Projekten befinden sich gegenwärtig sieben im Genehmigungsverfahren, neun sind bereits genehmigt, fünf davon im Bau. Zwei Projekte wurden bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen: Das Studentenwohnheim des Studierendenwerks in der Händelstraße sowie die Dachterrasse auf der Fahrradstation an Bahnhof.

Für Bürgermeister Haag ist die Arbeit des Gestaltungsbeirates ein Erfolg: „Durch den Gestaltungsbeirat gelingt es, wegweisende Projekte frühzeitig und transparent darzustellen und eine offene Diskussion über Architektur und Stadtplanung anzufachen.“ Er betont, dass die Beratung im Gestaltungsbeirat zu einer spürbaren Qualitätssteigerung bei den Projekten geführt habe und ergänzt: „Außerdem entwickelt sich der Gestaltungsbeirat für uns zunehmend zu einem wichtigen Instrument der Öffentlichkeitsarbeit bei Bauprojekten.“ Man könne daher sagen, so Haag, dass der Gestaltungsbeirat mit seiner Arbeit ein Gewinn für die Stadt Freiburg sei.

Der Landschaftsarchitekt Wigbert Riehl sieht als Mitglied im Gestaltungsbeirat dessen Stärke vor allem in seiner Besetzung mit verschiedenen Fachrichtungen. „Die Besetzung eines Gestaltungsbeirates mit Landschaftsarchitektinnen und - architekten ist nicht selbstverständlich. Ein Gebäude und Bauwerk ist jedoch nur so gut, wie sein Freiraum. Funktioniert der Freiraum nicht, funktioniert oft das ganze Gebäude nicht“, erklärte er. Das interdisziplinäre Zusammenspiel der Fachrichtungen Städtebau und Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Architektur verleihe allen baulichen Entwicklungen ein hohes Maß an Ästhetik und Funktionalität, so Riehl. „Darüber hinaus werden die soziologischen und sozialen, die ökologischen und künstlerischen Aspekte in einem starken Maße hervorgehoben und integriert und bilden in der Summe die Nachhaltigkeit in all ihren Säulen ab.“

Der Leiter des Baurechtsamtes, Rüdiger Engel, berichtete, dass die Gestaltungsbeiräte immer auf drei Jahre berufen seien und damit der amtierende Gestaltungsbeirat zwei Drittel seiner ersten Amtszeit bereits hinter sich habe. Ihre Berufung könne gemäß Satzung einmalig um weitere drei Jahre verlängert werden, so dass der Gemeinderat Anfang 2017 entscheiden wird, mit welcher Besetzung das Gremium in die nächste Amtszeit geht.

Für die ersten drei Jahre hatte der Gemeinderat in den Gestaltungsbeirat berufen:

Prof. Jórunn Ragnarsdottir, Stuttgart – Architektur, als Vorsitzende,
Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt – Architektur,
Prof. Tobias Wulf, Stuttgart – Architektur,
Miriam Weyell, Zürich – Stadtplanung,
Prof. Wigbert Riehl, Kassel – Landschaftsarchitektur.

Die Mitglieder des Gestaltungsbeirates dürfen zwei Jahre vor und ein Jahr nach ihrer Beiratstätigkeit nicht in Freiburg planen oder bauen, damit ihre Unabhängigkeit sichergestellt ist. Sie kommen etwa alle zwei Monate zu eintägigen Sitzungen zusammen. Um ein transparentes Verfahren zu gewährleisten, werden die Vorhaben in öffentlicher Sitzung vorgestellt und diskutiert, sofern die Bauherrschaft nicht widerspricht. An nicht-öffentlichen Sitzungen können neben der Bauherrschaft und seinen Vertreterinnen oder Vertretern auch der Gemeinderat und Ortsvorsteherin oder Ortsvorsteher sowie im Einzelfall hinzugeladene zur Verschwiegenheit verpflichtete Sonderfachleute teilnehmen. Erhält ein Bauvorhaben in dem Beratungsgespräch mehrere Anregungen zu einer Umplanung, wird die Bauherrschaft dazu eingeladen, ihr Bauvorhaben unter Berücksichtigung der vom Beirat formulierten Empfehlungen weiter zu entwickeln und erneut vorzulegen.

Weitere Informationen zum Gestaltungsbeirat sind online zu finden ...
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Freiburg: 345 Konfirmandinnen und Konfirmanden
In diesem Jahr werden im Evangelischen Stadtkirchenbezirk 345 Jugendliche konfirmiert. Die größte Konfirmandengruppe ist diesmal in Merzhausen, das Teil der Stadtkirche ist, dort werden 40 Mädchen und Jungen eingesegnet.
Am kommenden Samstag und Sonntag (16. und 17. April) finden bereits im Freiburger Westen und im Osten Konfirmationsgottesdienste statt. Und weil zum Beispiel zurzeit die Christuskirche (Wiehre) wegen umfassender Innensanierung geschlossen ist, wird in die katholische Kirche St. Johann mit der Konfirmation ausgewichen (1. Gruppe: Samstag, 10 Uhr; 2. Gruppe Sonntag, 9 Uhr). Im Westen ist die Matthäuskirche zu klein, deshalb geht’s in die größere katholische St. Albert-Kirche (Sonntag, 10 Uhr).
Auch in der Lukaskirche (St. Georgen, 1. Gruppe Samstag 14 Uhr; 2. Gruppe Sonntag 10 Uhr) der Markus-Kirche (Mooswald, Sonntag 9.30 Uhr) und der Zachäus-Kirche (Landwasser; Sonntag, 10 Uhr) wird konfirmiert. Die weiteren Konfirmationen finden meist am übernächsten Sonntag statt, in Littenweiler wird am 1. Mai gefeiert.
Das Evangelische Jugendwerk hat alle Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einer Postkarte angeschrieben und zur Mitarbeit in der Evangelischen Jugend eingeladen.
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Karlsruhe: In Gurs der Opfer gedenken
Karlsruher Delegation bei Veranstaltung auf dem Deportiertenfriedhof

Im Oktober 1940 verschleppten die Nationalsozialisten 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Deportiertenlager Gurs in Südfrankreich. Im Lager am Fuße der Pyrenäen starben über 1.000 der Deportierten an Hunger, Kälte oder Epidemien, für die meisten anderen war Gurs vor ihrem weiteren Weg in die Vernichtungslager des Ostens „die Vorhölle“ vor Auschwitz oder Treblinka.

Im Jahr 1957 ergriff der Karlsruher Oberbürgermeister Günther Klotz mit Unterstützung des Oberrats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden die Initiative zur Rettung des Deportiertenfriedhofs in Gurs. Seither kümmert sich eine Arbeitsgemeinschaft von badischen Städten und Gemeinden unter Karlsruher Federführung zusammen mit dem Oberrat um Pflege und Instandsetzung und hält dort alljährlich in Erinnerung an die Opfer eine Gedenkveranstaltung ab. Bei der diesjährigen Feier am Sonntag, 17. April, spricht der Weinheimer Oberbürgermeister Heiner Bernhard für die badischen Städte, die Delegation aus Karlsruhe leitet Stadträtin Gisela Fischer. Aus der Fächerstadt ebenfalls dabei sind zwei Jugendliche der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus, das am „Ökumenischen Jugendprojekt Mahnmal“ für nach Gurs deportierten Juden beteiligt war. In einem Zeitzeugengespräch berichtet Paul Niedermann, der Gurs und den Holocaust überlebte, von Elend und Leid im Lager.
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Freiburg: Stabwechsel zum 1. August
Boris Gourdial wird Leiter des Amtes für Soziales und Senioren

In seiner heutigen Sitzung (12.4.) hat der Freiburger Gemeinderat Boris Gourdial die Leitung des Amtes für Soziales und Senioren (ASS) übertragen. Er tritt damit die Nachfolge von Ursula Konfitin an, die zum 1. August in den Ruhestand geht.

Boris Gourdial, geboren 1973 im badischen Sinsheim, ist Rechtsassessor und Maitre en Droit. Seit April 2013 ist er bereits stellvertretender Leiter des ASS und zugleich Leiter der Abteilung „Kommunale Aufgaben im Jobcenter“. Seit vergangenem Oktober hatte er zudem neben seiner eigentlichen Tätigkeit auch die Leitung der Projektgruppe Flüchtlingsversorgung inne.

Vor seinem Übertritt in die Stadtverwaltung hat Gourdial zehn Jahre lang als Arbeitsmarktexperte bei der Agentur für Arbeit gewirkt, zunächst in Offenburg, Lörrach und Konstanz, seit 2008 in Freiburg. Hier war er, in gemeinsamer Trägerschaft mit der Stadt Freiburg und den angrenzenden Landkreisen, für die Umsetzung von SGB III (Arbeitsförderung) und SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende, „Hartz IV“) zuständig.

Nach dem Abitur in Speyer hat Boris Gourdial in Heidelberg, Straßburg und Karlsruhe Rechtswissenschaften studiert und 2002 sein zweites Staatsexamen abgelegt. Seit 2006 wirkte er nebenher sechs Jahre lang als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Lörrach und am Verwaltungsgericht Stuttgart.

Gourdial ist verheiratet und hat zwei Kinder.
 
 

 
Neuer Sprecherrat der Gedenkstätten im Land
Delegiertenversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen wählt neuen Sprecherrat und setzt inhaltliche Impulse

Auf ihrer diesjährigen Delegiertenversammlung am 19./20. März im Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Bad Urach haben die Vertreter der Gedenk- und Erinnerungsstätten im Land einen neuen Sprecherrat gewählt. Die acht Gewählten stehen nun für zwei Jahre dem ehrenamtlichen Gremium vor und koordinieren die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG). Dabei vertreten sie die Vereine und Initiativen in der Öffentlichkeit, auf politischer Ebene und setzen die Entscheidungen der Delegiertenversammlung um.

In ihrem Amt bestätigt wurden Carola Grasse (Jüdisches Museum Emmendingen), Jost Grosspietsch (Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg), Felix Köhler (KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz), Thomas Stöckle (Gedenkstätte Grafeneck) sowie Dr. Nicola Wenge (Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm). Neu gewählt wurden Marco Brenneisen (KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen), Dr. Andrea Hoffend (Lernort Zivilcourage und Widerstand Kislau) und Dr. Martin Ulmer (Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, Geschichtswerkstatt Tübingen). Neben der Wahl des neuen Sprecherrates verabschiedeten die Delegierten eine neue Wahl- und Geschäftsordnung. Mit Blick auf die vergangenen Jahre zeigte sich der Sprecherrat zufrieden mit der landesweiten Entwicklung der Gedenk- und Erinnerungsstätten.

Inhaltlich beschäftigten sich die Delegierten mit dem Thema Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. In einem Impulsvortrag zeigte Dr. Martin Nörber vom Jugendreferat des hessischen Sozialministeriums Chancen und Möglichkeiten einer Jugendbeteiligung durch „Peer-Education“, also durch gleichaltrige Jugendliche als Multiplikatoren, auf. Ziel sei es, die Angebote der Vereine und Initiativen vor Ort weiterzuentwickeln, um im Besonderen junge Menschen anzusprechen, für die Auseinandersetzung mit Gedenkstätten anzuregen und Interesse für historisch-politische Bildung zu wecken.

Zum Bild oben: Der neue LAGG-Sprecherrat (von links) Dr. Martin Ulmer, Thomas Stöckle, Dr. Andrea Hoffend, Dr. Nicola Wenge, Marco Brenneisen, Carola Grasse, Felix Köhler, Jost Grosspietsch.
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