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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: "Geht mehr rein als in einen Smart"
Aktion "Tu's aus Liebe“: Übergabe des Lastenrads an Gewinner Aljoscha Löffler

Den großen Einkauf in die Kiste gepackt, aufgestiegen und losgeradelt. Künftig gehört das Lastenrad zum „Fuhrpark“ von Aljoscha Löffler. Er besitzt bereits fünf Räder für verschiedene Zwecke. Das Lastenrad stellt hier eine willkommene Erweiterung dar. Von den Vorteilen des gelb-roten Gefährts ist der Karlsruher Student und Fahrradkurier überzeugt. „Damit kann man prima Infostände transportieren, etwa auf ‚Das Fest‘, wo man sonst keine Möglichkeit hat, Material anzuliefern“, freut sich Löffler, „außerdem eignet es sich für den Großeinkauf unserer Vierer-Wohngemeinschaft - es geht schließlich mehr rein als in einen Smart!" Bei der Bewerbungsrunde für einen Testlauf im Rahmen der Werbekampagne „Tu's aus Liebe“, eine Aktion im Rahmen der städtischen Radförderkampagne, hatte 22-jährige Löffler leider Pech. Bei der Verlosung des Umsteiger-Lastenrads unter den insgesamt über 100 Menschen oder Firmen, die sich beworben hatten, stand ihm das Glück zur Seite. Am Dienstag überreichte ihm Bürgermeister Michael Obert im Rathausfoyer das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Aus eigener Erfahrung weiß Obert, dass das Fahren mit einem Lastenrad anfangs gewöhnungsbedürftig ist, "Aber früher war es Gang und Gäbe, dass Handwerker, beispielsweise Installateure, mit dem Lastenrad unterwegs waren. Das ist also keine neue Erfindung."

Ursprünglich hatte das Stadtplanungsamt vier Testphasen vorgesehen. Angesichts der Vielzahl von Interessenten, die ausprobieren wollten, ob ein Lastenrad für sie in Frage kommt, durften letztlich fünf Bewerber - eine Druckerei, eine Schreinerei, die AWO, eine Hausgruppe mit zehn Familien und ein Mehrgenerationenprojekt - jeweils drei Wochen lang das Rad fürs große Gepäck ausprobieren.

Die Lastenrad-Aktion ist ein Baustein des Radförderprogramms. Ziel ist, den Anteil des Radverkehrs von derzeit 25 auf 30 Prozent zu steigern. Das Lastenrad sollte dabei als günstige Transportalternative ohne CO2- Emissionen und als stressfreies Fortbewegungsmittel bekannt gemacht werden. Immerhin lassen sich mit dem Rad locker rund 100 Kilogramm Lasten transportieren. Alle Erfahrungsberichte der fünf verschiedenen Testfahrer finden sich unter www.kopf-an.de/karlsruhe.
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Karlsruhe: Abschluss und Auftakt zweite Runde für Mobil.Pro.Fit.
Übergabe der Zertifikate für sieben Unternehmen der ersten Projektrunde

Mobil.Pro.Fit. ist ein landesweites Modellprojekt zum betrieblichen Mobilitätsmanagement. Sieben Betriebe haben an der ersten Projektrunde teilgenommen und innerhalb eines Jahres auf den Betrieb zugeschnittene Maßnahmen erarbeitet. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup überreicht den Betrieben am Freitag, 16. Oktober, um 18.30 Uhr im Haus Solms, Bismarckstraße 24, ihre Zertifikate.

Die Veranstaltung ist zugleich Startschuss für die zweite Projektrunde. Hierfür können sich Unternehmen noch anmelden. Der erste Workshop ist Anfang 2016 geplant. Für interessierte Unternehmen besteht Gelegenheit, bei der Abschlussveranstaltung mit den Vertretern der ersten Projektrunde sowie den für Mobil.Pro.Fit. im Stadtplanungsamt Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, um für sich schon einmal auszuloten, wo betriebliche Potentiale liegen könnten. Um eine Anmeldung wird per Mail unter stpla@karlsruhe.de bis zum 14. Oktober gebeten.

Die teilnehmenden Betriebe der ersten Projektrunde sind: dm-Drogeriemarkt, L-Bank, Hochschule Karlsruhe, Stadtwerke Karlsruhe, Volkswohnung, medialogik und Stadt Karlsruhe. Zu den Maßnahmen zählen Kooperationen mit Stadtmobil zur wirtschaftlichen Optimierung des Fuhrparks sowie mit Nextbike, es wurden Pedelecs für attraktive innerstädtische Dienstfahrten angeschafft, Verbesserungen beim Jobticket vorgenommen, zudem wurde unter anderem der Parkraum auf Firmengelände für Kunden und Beschäftigte optimiert. Weitere Informationen finden sich unter www.karlsruhe.de/mobilprofit.
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Karlsruhe: Mit konsequenter Haltung urbanes Leben gestalten
Fachexkursion des Planungsausschusses zu Wohnen und Mobilität
Zoo Zürich als Naturschutzzentrum

Zürich wächst - durch nachhaltige Stadtentwicklung. Bei knappen Flächen und zugleich enormem Siedlungsdruck. Raumplanerische Vorgabe ist, bis 2040 für rund 80.000 Menschen neuen qualitativen Wohnraum zu schaffen. Welche Konzepte Zürich verfolgt, wie der planrechtliche und strategische Rahmen und der Beteiligungsdialog mit der Öffentlichkeit aussieht, war letzte Woche Thema eines Erfahrungsaustauschs des gemeinderätlichen Planungsausschusses mit Fachkolleginnen und Fachkollegen in Zürich. Der geführte Rundgang durch den Zoo Zürich wiederum diente der Reflexion für den Masterplan Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe.

Für den urbanen Entwicklungs-Dreiklang aus verdichteter Wohnraum, Gestaltung von Freiräumen und stadtverträgliche Mobilität „habe ich einige positive Anregungen mitgenommen“, betonte Bürgermeister Michael Obert nach drei Tagen „Züricher Stadtentwicklung in Theorie und Praxis“ - mit dem derzeit größten Entwicklungsgebiet Zürich-West, mit Neu Oerlikon und Glattpark, dem Genossenschaftsprojekt Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite sowie den übergreifenden Leitlinien Verkehrskonzept, Stadtraumgestaltung, Hochhauskonzept.

Ringen um lebendige Quartiere

Zürich, halb so groß wie Karlsruhe, aber rund ein Drittel mehr Einwohner, „habe eine bemerkenswert lebendige und vielseitige Planungskultur“, so Obert. „Wir haben hier das Ringen um lebendige Quartiere gesehen“, bilanzierte Stadtplanungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner. Sie sei von der „konsequenten Haltung“ begeistert, mit der Lösungen angegangen werden. Man habe aber auch einiges gesehen, „wie wir es nicht machen sollten“, fügte Obert eine andere Erkenntnis der Exkursion an. Hierzu zählten für ihn „Großstrukturen und öffentliche Räume, die sehr steril seien“. Auch Karlsruhe wächst, weshalb „wir dringend neue Baugebiete benötigen und unbedingt in die Höhe bauen müssen“, erläuterte Hermann Brenk, wo die CDU-Stadträte in Zürich besonders intensiv hingeschaut haben. In der Umwandlung alter Industriegebiete und der Nachverdichtung von Wohngebieten sah Michael Zeh (SPD) die künftige Herausforderung. Und: Der genossenschaftliche Wohnungsbau sollte „als Ergänzung der Fördermaßnahmen gestärkt werden“. Dem Genossenschaftsgedanken möchte auch Sabine Zürn (LINKE) mehr Stellenwert einräumen. In Zürich spüre man, dass dieser einer Stadt gut tut: „Viele denken mit, nützliche stadtplanerische Denkpausen und große Akzeptanz für Entscheidungen“, zählt sie als Mehrwert auf.

Bei allen guten Lösungen im Detail ist Zürich für Stadtrat Tom Høyem (FDP) „zu männlich, die Stadt hat für einen Dänen zu wenig Geschichte, Fleisch und Blut – zu wenig weibliche Wärme.“ Für Stadtrat Jürgen Wenzel (FM) wiederum „ist Zürich eine der saubersten Städte, die ich je gesehen habe. Sie strahlt eine unglaubliche Geborgenheit und Sicherheit aus.“

Auf das Verkehrsmanagement fokussiert Stadttrat Alexander Geiger (GRÜNE) eine wesentliche Erkenntnis, die mit nach Hause genommen wird: „Uns beeindruckte am meisten in Zürich, dass es in weiten Teilen keine Parkplätze im öffentlichen Raum und keine Autos auf den Gehwegen gibt.“ Rund 48 Prozent der Züricher Haushalte ist mittlerweile autofrei. Die Mobilitätsstrategie „Stadtverkehr 2025“ will die Autodominanz der Verkehrsinfrastruktur für die stadtverträgliche Mobilität korrigieren und optimieren. Rückgrat ist ein dichtes ÖPNV-Netz, der Radanteil ist noch ausbaufähig. Zum Projekt aus jüngerer Zeit gehört die zweieinhalb Kilometer lange Glattalbahn. Sie wurde kooperativ anhand von Leitlinien gestaltet. Das Bahnprojekt mit Städtebau hat die de facto bereits dynamisch zusammenwachsenden Gemeinden im Glattal durch diese gemeinsame Aufgabe zusammengebracht.

Bei der Gestaltung öffentlicher Freiräume faszinierten zwar prägende Freiraum-Projekte wie das „Park-Haus“. Der "MFO-Park“ in Neu Oerlikon mit seinen relativ großen neuen Bauvolumen besteht im Wesentlichen auf knapp einem Hektar Grundfläche aus einem mit Kletterpflanzen bewachsenen 17 Meter hohen Gerüst mit Sonnenterrasse. Der Stadtraum sei sehr gut gepflegt, die ausgewiesenen Freiräume auf dem in Umwandlung befindlichen Industriegebiet mit einem Mix aus Wohnen, Gewerbe und Dienstleistung sowie Kultur begriffenen ehemaligen Industriegebiet, „haben jedoch mehr Potential für einen ökologischen und auch sozialen Stadtraum“, meinte Gartenbauamtsleiter Helmut Kern. Natürlich sei Asphalt von „Haustür zu Haustür“ einfacher in der Unterhaltung, so Tiefbauamtsleiter Gerhard Schönbeck. Auf ihn wirke diese immer gleiche Oberfläche für Straße, Gehweg oder Platz aber etwas kühl. Der Karlsruher Ansatz, verschiedene Oberflächen zu wählen, ist „so schlecht nicht".

Guter Gestaltung den Weg bereitet

Das größte Entwicklungsgebiet ist Zürich-West, das seit 15 Jahren in kooperativer Planung unter dem Dach von Leitlinien und Entwicklungskonzepten transformiert wird. Momentan befindet sich das Gebiet ungefähr in der Halbzeit, die Leitplanken sind gesetzt. Bewusst etabliert wurden hier im Prozess zur Belebung und Durchmischung auch Zwischennutzungen, etwa die Containersiedlung „Basislager“.

Kaum Flächenreserven – und dennoch mit innerem Wachsen ansprechenden Stadtraum gestalten: Spannend sei hier die Diskussion zu Instrumenten gewesen, mit denen Zürich der Qualität den Weg bereitet, fand Karmann-Woessner. Etwa bei der „arealen Bebauung“: Hier ist dann eine höhere Ausnutzung möglich, wenn es nach klar definierten Kriterien eine gute Architektur ist. Oder die Bedeutung, die Zürich der Gestaltung bei neuen Projekten beimisst: Rund 800 neue Vorhaben werden in Zürich jährlich auf ihre Gestaltungsqualität hin bewertet. Der Beurteilungsrahmen sind für alle transparent nachvollziehbar und in der öffentlichen Diskussion verankert. Jedes zehnte Vorhaben wird als städtebaulich besonders herausragend angesehen. Für diese gibt es ein Beurteilungsverfahren durch ein mit Zürichern und Nicht-Zürichern besetztes Fachgremium. Wer hier nicht überzeugt, kann sein Vorhaben so nicht umsetzen.

„Urbanität braucht Zeit“, war von den Züricher Kollegen unter anderem aus dem Hochbaudepartement oder Amts für Städtebau immer wieder zu hören. Zeit für den Findungsprozess mit der Öffentlichkeit, für die Verankerung in Konzepten– und letztlich in der Bewährung in der Umsetzungsphase hin zu (wieder)belebten Quartieren.

Genossenschaftliches Wohnen hat bei den Eidgenossen eine lange Tradition, ist in der Wohnungspolitik fest verankert. Ein Vorzeigeprojekt ist die vor einem Jahr fertiggestellte Kalkbreite. Ein Genossenschaftskomplex mit programmatischer Vielfalt und konsequent autofrei. Auch dieses waghalsige Nutzungskonzept aus Arbeiten für rund 200 Personen, Wohnen mit Gemeinschaftsfläche für 250 Menschen unterschiedlicher Einkommen, Altersgruppen oder auch Haushaltskonstellationen stand auf dem Besichtigungsprogramm. Die Idee, die neue Tram-Abstellhalle in neun Meter Höhe zu überbauen, sei faszinierend, meinte nicht nur Obert. Zustimmung aus der Karlsruher Runde auch zum Selbstverständnis des Projekts: Wir wollen bezahlbaren Wohnraum, aber nicht billig bauen.

Naturerlebnis Zoo: Wenn Tiere einem Beruf nachgehen und Besucher Wissen sehen und spüren

Eindeutig positiv fiel das Resümee am Samstag nach dem Besuch des Zoos Zürich aus: Die an vielen kleinen und großen Facetten ablesbare Grundhaltung des „Naturschutzzentrums Zoo“ nehme man ausgesprochen bereichernd für die weitere Arbeit am Masterplan Zoologischer Stadtgarten mit, waren sich Stadträtinnen und Stadträte sowie die Amtsleitungen aus städtischen Fachdienststellen einig. „Der Zoo Zürich zeigt beispielhaft, wie man die Tiere im Zoo als Botschafter ihrer Art mit konkreten Erhaltungsprojekten in der Natur verknüpft – mit vielfältigen Beispielen für die Besucher. Dies müssen wir in Karlsruhe konsequent angehen“, so Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt.

Auch wenn der Zoo Zürich seine Fläche bis 2020 auf 28 Hektar vergrößern wird und damit im Vergleich zu 2006 nahezu verdoppelt: In der zur Verfügung stehenden Fläche allein liegt nicht der Schlüssel zum Erfolg der in Fachkreisen wie in der Öffentlichkeit geschätzten Züricher Sehenswürdigkeit. „Der Ort, wo der Stadtbürger mit der Natur Kontakt aufnimmt“ (Zoodirektor Dr. Alex Rübel) präsentiert sich – oft mit Kreativität und einfachen Mitteln - bis in den kleinsten Winkel als Erholungsraum, Informationsvermittler, Forschungs- und Naturschutzzentrum. Angefangen über das neue Besucherzentrum am Eingang über die Wegeführung und Gehegegestaltung bis hin zur Gastronomie. „Wir geben dem Tier seinen Beruf“, nennt Rübel es, wenn er den Fokus auf die Tierhaltung lenkt. In der Natur geht es um Futtersuche, soziales Verhalten und Feindvermeidung. Im Zootieralltag bilde dies der Zoo Zürich bei der Tierhaltung ab. Wobei sich Feindvermeidung im Sinne von Aufmerksamkeit wecken insbesondere über die Vergesellschaftung von Tieren etablieren lässt.

Sein Erfolgsrezept - für die öffentliche Wahrnehmung und die wirtschaftliche Seite - fasst Rübel zusammen mit: „Klar sagen, wohin wir gehen. Und so machen wir alle zu Unterstützern des Zoos Zürich."

zum Bild oben:
Zürich-West: Turbinenplatz. Bewusst wurde hier auf eine "raue Industriegestaltung" gesetzt. Im Vordergrund das Regenrückhaltebecken.
 
 

 
Karlsruhe: Vernetzter Garten mit Karlsruher Motiven im 60. Jahr der Partnerschaf
Karlsruher Gartenbauamt wirkte bei der Gestaltung auf der zentralen Place Stanislas mit

Im 60. Jahr der Städtepartnerschaft mit Karlsruhe hat Nancy seinen herbstlichen, temporären Garten auf der zentralen Place Stanislas aus dem Karlsruher Fächergrundriss entwickelt. Thema ist “Der Vernetzte Garten („Le Jardin Connecté“). Gartenmotive kommen aus der digitalen Revolution. Der Begriff „vernetzt“ steht aber auch für Kommunikation und Begegnung in diesem Garten. So gelten die einzelnen Gartenbereiche bestimmten Themen: Beispielsweise werden aus Moos gefertigte Pfeile zum „Cursor-Garten“. In einem anderen Teil geht es um visionäre Ernährungsmöglichkeiten in den Städten, gemäß der so genannten Urban Agriculture. Hier dienen Exkremente der in einem Aquarium gehaltenen Fische als Dünger für Nahrungspflanzen wie etwa Salat. Eine begrünte Pyramide symbolisiert die Partnerschaft mit Karlsruhe.

Bei diesem Partnerschaftsprojekt zwischen den Gartenbauämtern arbeiteten drei Auszubildende und ein Gärtnergeselle aus Karlsruhe mit - für die vier ein besonderes Erlebnis. Zur Eröffnung am 25. September durch Oberbürgermeister Laurent Hénart war denn auch auch eine Delegation des Karlsruher Gartenbauamtes mit von der Partie.

Der „Vernetzte Garten“ ist noch bis zum 1. November zu sehen und lohnt einen Ausflug in die Karlsruher Partnerstadt Nancy. Zu bestimmten Terminen gibt es Führungen beziehungsweise die Möglichkeit, den Garten vom Balkon des Rathauses zu betrachten. Weitere Informationenunter www.nancy-tourisme.fr/sortir/grands-evenements/le-jardin-ephemere/
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Karlsruhe: Bürgerworkshop zur Neugestaltung des Barbarossaplatzes
Am 17. Oktober gemeinsam Konzept entwickeln/STADT:WAGEN platziert die Ideen auf spielerischer Art auf den Platz

Den Barbarossaplatz möchte sich die Stadt zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern genauer anschauen. Daher laden das Stadtplanungsamt und Gartenbauamt zu einem Bürgerworkshop „Neugestaltung Barbarossaplatz“ ein. Dieser findet am Samstag, 17. Oktober, von 10 bis 17 Uhr statt. Nachdem sich die Workshop-Teilnehmer einen eigenen Eindruck von dem Quartiersplatz an der Grenze zwischen der Südweststadt und Beiertheim gemacht haben, trifft man sich um 11 Uhr im Gemeindezentrum der St. Michael-Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 2. Diskutiert werden soll dann, wie die Teilnehmenden mit der Gestaltung und der Situation am Barbarossaplatz zufrieden sind. Es interessiert, wie sie die Fläche aktuell nutzen und künftig gerne nutzen würden und was sie hierfür auf dem Barbarossaplatz vermissen.

Nach einer Phase der Information sind alle Workshop-Gäste aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und - sofern das Wetter mitspielt - auf dem Vorplatz der Kirche St. Michael anhand von Modellen und Skizzen Ideen zu entwickeln. Studierende des KIT unterstützen mit dem „STADT:WAGEN“ durch Inszenierungen die Umsetzung der besten Ideen in eine räumliche Vorstellung. Sie zeigen auf spielerische Weise, wo sich auf dem Platz etwas ändern könnte. Kooperationspartner sind zudem die Bürgervereine Südweststadt und Beiertheim.

Für den Bürgerworkshop wird an diesem Tag die Anliegerstraße im Bereich des südlichen Barbarossaplatzes, die diagonal zwischen Ebertstraße und Gebhardstraße verläuft, gesperrt. Der Durchgangsverkehr und das Parken ist daher in diesem Teilbereich des Platzes zwischen 10 und 17 Uhr eingeschränkt.
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Freiburg: Generation 55plus
Bürgerumfrage zum Thema Lebensqualität und Zukunftsplanung in Freiburg im Oktober

Wie will der Freiburger oder die Freiburgerin alt werden? Wie will sie/er sich versorgt wissen? Diese Fragen stellt sich die Stadtverwaltung, um ihre Planungen besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Generation abstimmen zu können. Im Oktober veranstalten darum das Amt für Soziales und Senioren und das Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung eine Umfrage in allen Stadtteilen. Befragt wird eine zufällig ausgewählte, repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in der Altersgruppe 55+ nach ihrer beruflichen und privaten Lebenssituation, ihren Plänen im Älterwerden und ihren Wünschen in punkto Gesundheit und Pflegebedürftigkeit.

Diese Befragung findet in mehreren Orten gleichzeitig statt. Dafür ist Freiburg dem Forschungsverbund „Aktives Altern“ des Verbands der Deutschen Städtestatistiker beigetreten. So kann die Lebenssituation und Zukunftsplanung von Senioren aus unterschiedlichen Städten verglichen und Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede erkannt werden. Wissenschaftlich begleitet wird die Umfrage vom Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS).

Die Teilnahme ist freiwillig, alle Daten werden mit wissenschaftlichen Methoden und unter strikter Beachtung des Datenschutzes ausgewertet. Die Stadtverwaltung bittet alle Angeschriebenen um Teilnahme. Eine gute Resonanz der Bürger entscheidet über den Erfolg der Studie und die Zielgenauigkeit künftiger Planung in den Bereichen Wohnen, Pflege, Gesundheit. Als Dank fürs Mitmachen werden unter allen Teilnehmern attraktive Preise verlost.
 
 

 
Stuttgart: Rhythmus, Jazz und Kunst
Seit zehn Jahren prägt der Glaskubus des Kunstmuseums Stuttgart den Schlossplatz und das Stadtbild der Landeshauptstadt. Im Jubiläumsjahr rückt das Museum die vielfältigen Zusammenhänge und Wechselwirkungen von bildender Kunst und Jazz in den Fokus. Seit etwa 1920 breitete sich der Jazz als vermutlich erstes Pop-Phänomen in den USA und Europa aus und begeisterte von Beginn an Künstler und Intellektuelle. Charakter und Rhythmus der neuen Musikrichtung fanden unmittelbar Eingang in die bildende Kunst, wurden von Malern aufgegriffen und inspirieren bis heute Installationen und Videos der Gegenwartskunst. Neben der Präsentation ausgewählter Werke von Künstlern wie Otto Dix, Jackson Pollock oder Andy Warhol bringt die Ausstellung auch akustisch die Räume des Kunstmuseums zum Schwingen.

„I got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920“
Kunstmuseum Stuttgart
10. Oktober 2015 bis 6. März 2016
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Karlsruhe: Weiherhofbad öffnet wieder
Anfangs noch Einschränkungen im Sanitärbereich

Rechtzeitig zum Sommerende und Beginn des Herbstes öffnet das Durlacher Weiherhofbad am Montag, 5. Oktober, nach der Sommerpause und Sanierungsarbeiten. Bis Ende Oktober/Anfang November ist die Nutzung teils noch eingeschränkt. Der Saunabereich rund um Block- und Kotasauna sowie die Kräuter-Dampf-Kabine stehen aber passend zu den kühlen Temperaturen zur Verfügung.

Bei den Arbeiten, die jedes Jahr im Sommer durchführt werden, wurde diesmal besonderes Augenmerk auf den Sanitärbereich gelegt. Sowohl die WC-Anlagen als auch die Duschen wurden komplett saniert und modernisiert. Im Duschbereich gibt es allerdings noch Einschränkungen, so dass noch nicht alle Duschen zur Verfügung stehen.

Nach der kompletten Fertigstellung der sanitären Anlagen eröffnet Bürgermeister Martin Lenz das Weiherhofbad offiziell am Freitag, 13. November.

Die Öffnungszeiten sind wie gewohnt montags bis freitags 13 bis 22 Uhr, mittwochs und freitags zusätzlich von 6.30 bis 10 Uhr sowie samstags ganztätig von 9 bis 20 Uhr und sonntags 9 bis 17 Uhr.

zum Bild oben:
Die Block- und Kotasauna lädt ab dem 5. Oktober wieder zum Schwitzen ein. / Foto: Karlsruher Bäderbetriebe
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