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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
Stadt Karlsruhe erwirbt Markgräfliches Palais am Rondellplatz
Die BBBank und die Stadt Karlsruhe haben grundsätzliche Einigkeit darüber erzielt, dass das im Eigentum der Bank befindliche Markgräfliche Palais am Rondellplatz in Karlsruhe von der Stadt erworben werden soll.

Die BBBank nutzt das Gebäude seit vielen Jahren als zweiten Verwaltungssitz. Sie plant nach dem Verkauf den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an anderer Stelle in Karlsruhe. Der Gebäudekomplex in der Herrenstraße, dem Stammsitz der Bank, wird wie bisher weiter genutzt.

„Das am Rondellplatz gelegene Markgräfliche Palais ist als Teil der Sachgesamtheit ‚Via Triumphalis‘ und aufgrund seiner Nähe zum Rathaus für die künftige Entwicklung der Innenstadt von großer Bedeutung“, betonte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. Der Erwerb der Grundstücke und Gebäude stehe für die Neuausrichtung des städtischen Immobilienmanagements: aktive Grundstückspolitik und insbesondere bei attraktiven Standorten die Gunst der Stunde nutzen.

Der Termin für den Eigentumsübergang wird noch festgelegt und ist abhängig von der Fertigstellung des geplanten Neubaus. Mittelfristig bietet das Gebäude Flächen für die Stadtverwaltung. Spätestens Anfang 2019 ergebe sich für die Stadt die Möglichkeit, so Wirtschaftsdezernentin Luczak-Schwarz, angemietete Verwaltungsflächen an mehreren Standorten in der Innenstadt zu entmieten und in der KarlFriedrich-Straße zusammenzuführen.
 
 

 
Verkehre der Freiburger Verkehrs AG an den Feiertagen
An den Feiertagen bietet die Freiburger Verkehrs AG (VAG) folgendes Fahrplanangebot an.

Heilig Abend:
An Heilig Abend gilt auf allen Linien der Samstagsfahrplan, wobei die Stadtbahnlinien von 15 Uhr an im 15-Minuten-Takt einen direkten Anschluss am Bertoldsbrunnen haben. Ab 19 Uhr verkehren die Stadtbahnlinien im 30-Minuten-Betrieb.
Die Buslinien verkehren ab etwa 14.30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Die Abfahrtszeiten sind an die veränderten Ankunftszeiten der Straßenbahnlinien angepasst.

Ausnahmen
Linie 11: Die letzte Fahrt ab Hauptbahnhof startet um 19.05 Uhr, danach fährt die Linie 11 bis Betriebsende nur noch zwischen Munzinger Straße und Pressehaus.
Linie 31 und 32: Die Linien 31 und 32 fahren den gesamten Tag über nach dem regulären Samstagsfahrplan.
Linie 34: Die letzte Abfahrt ab KEIDEL Mineral-Thermalbad erfolgt um 16.10 Uhr, danach wird der Betrieb an diesem Tag eingestellt.


Silvester, 31. Dezember 2015:
An Silvester wird bis etwa 15 Uhr der Samstagsfahrplan gefahren, danach wird bis 23.30 Uhr im Stadtbahnnetz ein 15-Minuten-Takt mit direktem Anschluss am Bertoldsbrunnen angeboten.

Letzte Fahrtmöglichkeiten in die Innenstadt – oder heraus – bestehen mit dem Anschluss um 23.30 Uhr am Bertoldsbrunnen. Nach einer etwa halbstündigen Betriebspause starten die Bahnen an den Endhaltestellen dann wieder gegen 00.20 Uhr.

Nach Mitternacht verkehren die Stadtbahnlinien 1,3,4 und 5 bis etwa 5 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die Stadtbahnlinie 2 fährt in dieser Zeit zwischen Siegesdenkmal und Günterstal alle 30 Minuten. Die Anschlüsse am Bertoldsbrunnen werden wegen des zu erwartenden Andrangs in der Innenstadt voraussichtlich von 0.30 Uhr und 1.40 Uhr unterbrochen: Die Linien 1, 3, 4 und 5 aus Westen enden dann am Stadttheater, die Linien 2, 3 und 5 aus Richtung Süden kommend am Holzmarkt. Die Linie 1 aus Littenweiler endet an der Schwabentorschleife und die Linie 4 aus Norden (Zähringen) kommend endet am Siegesdenkmal.

Zwischen 02.00 Uhr und 04.40 Uhr besteht dann wieder alle 30 Minuten ein Rundumanschluss am Bertoldsbrunnen.

Die Buslinien fahren ebenfalls rund um die Uhr. Nach einer Betriebspause um Mitternacht, verkehren sie bis in die Morgenstunden im 60-Minuten-Takt, jeweils abgestimmt auf die Zeiten der Straßenbahnen.


Ausnahmen

Linie 10: Die letzte Fahrt ab „Gundelfinger Straße“ startet um 16.11 Uhr. Einzige Ausnahme: Zum Schichtwechsel im Industriegebiet wird eine Fahrt angeboten. Ansonsten verkehrt diese Linie ab Nachmittag nur noch zwischen „Technische Fakultät“ und „Paduaallee“.

Linie 11: Die letzte Fahrt ab Hauptbahnhof startet um 19.05 Uhr, danach fährt die Linie 11 bis Betriebsende nur noch zwischen Munzinger Straße und Pressehaus.

Linie 12: Es gilt der reguläre Betriebsschluss ohne Angebotsverlängerung.

Linie 15: Die Linie 15 fährt ab 15 Uhr über „Gundelfingen Bahnhof“. Von 19 Uhr an fährt die Linie 15 bis in die Morgenstunden im Stundentakt, mit einer Betriebspause um Mitternacht.

Linie 16: Die Linie 16 stellt gegen 15 Uhr den Betrieb ein.

Linie 18: Die Linie 18 nach Ebnet verkehrt zwischen 1 Uhr und 5 Uhr im Stundentakt mit jeweiligen Anschlüssen an die Stadtbahnlinie 1 an der Lassbergstraße.

Linie 19: Die Linie 19 bietet Fahrten zwischen 01.05 Uhr und 05.05 Uhr stündlich eine Fahrt.

Linie 21: Reguläres Betriebsende gegen 20.15 Uhr.

Linie 32: Die Linie 32 macht zwischen 23.25 und 00.35 Uhr eine Betriebspause.

Linie 34: Die letzte Abfahrt ab KEIDEL Mineral-Thermalbad erfolgt um 16.10 Uhr, danach wird der Betrieb an diesem Tag eingestellt.

Linie 35: Letzte Abfahrtszeit ab KEIDEL-Mineral-Thermalbad 16.10 Uhr, danach Betriebseinstellung, dies gilt auch für die Abendfahrt (kein Taxi).

AST: Die AST-Verkehre verkehren in der Silvesternacht infolge des regulären Linienverkehrs sowie aufgrund einer Überlastung des Taxigewerbes nicht.
 
 

 
Freiburg: Projektgruppe neue Wohnbauflächen startete Gespräche
Zu einem ersten Gespräch hatte die neugebildete Projektgruppe neue Wohnbauflächen (ProWo) die Vorsitzenden der Bürgervereine aus den Gebieten der ersten fünf neuen Wohnbauflächen am vergangenen Mittwoch eingeladen. Der Gemeinderat hatte ja am Dienstag die Einrichtung der ProWo formal beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die ersten fünf Gebiete für neuen Wohnungsbau in den Stadtteilen Mooswald, Zähringen, Stühlinger, Vauban und Littenweiler näher auf ihre Eignung für den Wohnungsbau zu untersuchen und Planungsverfahren für die Baulandentwicklung einzuleiten. Über diese Unterstützung des Gemeinderats zeigte sich Bürgermeister Martin Haag sehr froh.

Zu dem Termin hatte die ProWo neben den Vorsitzenden der Bürgervereine auch die Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine (AFB) eingeladen. Im Gespräch ging die Leiterin der ProWo, Babette Köhler, auf den Auftrag des Gemeinderats ein. Sie informierte, dass die ProWo die Flächen für Wohnungsbau näher nun prüft und gegebenenfalls die Planverfahren einleiten werde. Damit unterliegen alle Flächenvorschläge auf dem Weg zur Schaffung von Baurechten dem normalen, geordneten städtebaulichen Verfahren das jetzt beginnt.

Köhler erläuterte die Anforderungen an die neuen Wohngebiete. Aus Sicht der Bauverwaltung sollen sie zu sozial gemischten Quartieren mit guter räumlicher und gestalterischer Qualität entwickelt werden, in denen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund leben werden. Die Integration der Menschen, die neu nach Freiburg kommen, mit denen, die schon länger hier leben, und die Versorgung aller Wohnungssuchen mit guten Wohnraum ist dabei wichtige Ziel.

Die Entwicklung der Flächen, so Köhler, muss also das gesamte Spektrum des Wohnungsbaus zugleich in den Blick nehmen und auf die städtebauliche Einfügung achten. Nur so können städtebauliche und soziale Fehlentwicklungen vermieden werden. Die Entwicklung von neuer oder die Sicherung bestehender benötigter Infrastruktur gehört ebenso dazu.

Einen weiteren Diskussionspunkt stellte das Thema Bürgerbeteiligung dar. Die Verwaltung erarbeitet momentan ein Kommunikations- und Beteiligungskonzept, um Information und Einbezug der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Hierzu wurden im Gespräch erste Hinweise von den Bürgervereinen aufgenommen.

Die ProWo wird nun in die vertiefte Prüfung der Flächen einsteigen. Der Start der Gespräche mit den Bürgervereinen stellte den Auftakt zu einem Dialog dar, der mit jeweils zuständigen Bürgervereinen zu den Flächen weiter geführt werden wird.
 
 

 
Karlsruhe: Die Toten miteinbeziehen
Weihnachtsfeiern auf den Karlsruher Friedhöfen

Zu Ehren der Toten finden an Heiligabend auf dem Hauptfriedhof und den meisten Stadtteilfriedhöfen Weihnachtsfeiern statt: Vor der Kapelle des Hauptfriedhofs singen und spielen ab 15.30 Uhr der Musikverein Harmonie, der Fächerchor und der Projektchor der Neuapostolischen Kirche. In Durlach-Aue findet ab 16 Uhr eine Feierstunde mit dem Musikverein 1956 Aue statt, es spricht Friedhofspfleger und Ortschaftsrat Klaus Scheuermann. Zur Weihnacht auf dem Bergfriedhof in Durlach sind um 16 Uhr das Musikforum und der Sängerbund Vorwärts zu hören. Die Ansprache zum Fest hält Ortsvorsteherin Alexandra Ries.

Auf dem Friedhof Bulach singt ab 17 Uhr die Eintracht 1862 Bulach, in Daxlanden feiern Gläubige mit dem Gesangverein Liederkranz und dem dortigen Musikverein ab 16.30 Uhr, das weihnachtliche Singen beginnt um 17 Uhr. In Grötzingen spielt der Musikverein ab 17 Uhr Weihnachtslieder. In Grünwettersbach ist für 16 Uhr Choralblasen mit dem Blasorchester des Instrumental-Musikvereins Grünwettersbach angesagt. In Grünwinkel zünden Bürgerinnen und Bürger um 16 Uhr die Kerzen an. An der Feier wirken die Akkordeonfreunde Grünwinkel und der Posaunenchor der Hoffnungsgemeinde mit. In Hagsfeld lädt der Gesangverein Frohsinn und der Posaunenchor um 17 Uhr zu Weihnachtsliedern ein.

Zur gleichen Zeit beginnt in Hohenwettersbach eine Feier mit dem Gesangsverein Liedertafel und mit dem Musikverein. In Knielingen beginnt der Weihnachtsabend mit dem Musikverein Knielingen und einer Ansprache um 17.15 Uhr. Auf dem Friedhof Mühlburg gibt es Wortbeiträge des Bürgervereins und ein gemeinsames Singen um 17 Uhr. In Oberreut können Besucherinnen und Besucher bereits ab 14.30 Uhr mit dem Akkordeonspielring Oberreut singen.

Auf dem Hauptfriedhof in Neureut beginnt eine Feier mit dem Gesangsverein Liederkranz Neureut-Nord und dem Posaunenchor Neureut-Kirchfeld um 16 Uhr. Auf dem Südfriedhof Neureut musiziert um 15.30 Uhr der CVJM Posaunenchor Neureut. Eine Feierstunde auf dem Friedhof Palmbach findet ab 15.30 Uhr mit dem Blasorchester des Musikvereins Grünwettersbach statt. In Rintheim können ab 16.15 Uhr Weihnachtslieder mit dem Vereinigten Chor gesungen werden, und auf dem Friedhof Rüppurr musiziert ab 15.15 Uhr der Musikverein Harmonie Rüppurr.
 
 

 
Freiburg: Stefanie Werntgen wird neue Pressesprecherin von OB Salomon
... und Leiterin des Büros für Kommunikation

Personalausschuss wählt Freiburger Journalistin zur Nachfolgerin von Walter Preker

In seiner Sitzung vom 14. Dezember hat der Personalausschuss des Gemeinderats die Freiburger Journalistin Stefanie Werntgen zur künftigen Leiterin des Büros für Kommunikation und Pressesprecherin des Oberbürgermeisters gewählt. Stefanie Werntgen (45) wird damit Nachfolgerin des langjährigen OB-Sprechers Walter Preker, der im Sommer 2016 nach 31 Jahren als Pressesprecher, Amtsleiter und OB-Sprecher in den Ruhestand gehen wird.

Stefanie Werntgen stammt aus Plön in Schleswig-Holstein und hat nach dem Abitur zunächst in Kiel und dann in Freiburg Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaften studiert. Nach Praktika in verschiedenen Redaktionen und Tätigkeiten als Freie Journalistin absolvierte sie ein Redaktionsvolontariat bei Radio FR 1 in Freiburg und wechselte 2001 zunächst als Assistentin der Geschäftsführung und Redaktionsleitung zum Lokalfernsender TV Südbaden. 2006 übernahm sie die Leitung der Redaktion mit insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und war zuletzt bis zum Ende des Sendebetriebs im Januar 2015 als Programmdirektorin verantwortlich für das redaktionelle Konzept und Programm von TV Südbaden.

Das Büro für Kommunikation ist direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet. Die wichtigsten Aufgaben des Büros sind die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Oberbürgermeister sowie für wichtige Themen von übergreifender Bedeutung der Stadtpolitik, die Vorbereitung von Terminen, Reden und Grußworten sowie die presserechtliche Verantwortung für das städtische Amtsblatt. Der bisherige Pressesprecher und Bürochef Walter Preker ist 1985 als Leiter des damaligen Presse- und Informationsamts zur Stadt gekommen und war davor als Lokalredakteur in Westfalen und Pressesprecher der Stadt Lüneburg tätig gewesen. Die heutige Struktur eines eigenen Büros für Kommunikation war nach dem Amtswechsel des Oberbürgermeisters 2002 geschaffen worden. Im Herbst 2016 vollendet Preker das 65. Lebensjahr und wird im Juni in den Ruhestand gehen.

Stefanie Werntgen wird auf Bitten von Oberbürgermeister Salomon voraussichtlich bereits im Februar die Arbeit bei der Stadt aufnehmen, um sich in das künftige Aufgabengebiet und die Verwaltung einarbeiten zu können.
 
 

 
Karlsruhe: Damit Theaterbesuche möglich sind
Karlsruher Pass mit Bildungsgutschein für Senioren mit geringem Einkommen

Seit Mai kommen auch Menschen mit geringem Einkommen in den Genuss des Karlsruher Passes. Zuvor waren nur jene berechtigt, die Anspruch auf Soziallleistungen hatten. Mit der freiwilligen Leistung verbunden ist neuerdings der „Bildungsgutschein 60+“ im Wert von 120 Euro pro Jahr. Über 60-Jährige können ihn für eine Mitgliedschaft im Sportverein, Volkshochschulkurse oder Theaterbesuche verwenden. Darauf weist das städtische Seniorenbüro hin und rät, beim Jugendfreizeit- und Bildungswerk (jfbw) des Stadtjugendausschusses in der Bürgerstraße 16 prüfen zu lassen, ob ein Anspruch besteht. Ausführliche Informationen zu den erforderlichen Unterlagen, den Leistungen und allen anderen Fragen gibt es auf der Internetseite www.jfbw.de oder unter Telefon 0721/ 133-5671.
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Die besten Tages- und Festgeldkonten
Gute Zinsen nur bei Onlinebanken

Bei Onlinebanken gibt es im günstigsten Fall rund 1 Prozent für Tagesgeld und fast 2 Prozent, wenn Anleger ihr Geld für ein paar Jahre festlegen. Bei den meisten Filialbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken gibt es hingegen so gut wie keine Zinsen, auch wenn die Angebote Topzins, Superzins oder Extrazins heißen. Die Zeitschrift Finanztest bietet in ihrer Januar-Ausgabe einen großen Zinsvergleich mit Tages- und Festgeldangeboten von mehr als 120 Banken.

Fast alle attraktiven Zinsangebote stammen von ausländischen Onlinebanken. Einen Tagesgeldzins von 1 Prozent oder knapp darüber bieten die Leaseplan Bank, die Renault Bank direkt und die Yapi Kredi Bank. Die insgesamt besten Konditionen für Laufzeiten von ein bis vier Jahren hat zurzeit eine französische Onlinebank.

Finanztest achtet bei Zinsangeboten besonders auf die Sicherheit. Da die viel diskutierte gemeinsame EU-Einlagensicherung erst in ein paar Jahren spruchreif sein wird, kommt es heute auf die nationale Einlagensicherung an. Finanztest nimmt in seinen Zinstest nur Banken auf, hinter denen eine starke Wirtschaft mit leistungsfähiger Sicherungseinrichtung steht. Das ist bei Banken aus Österreich, Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden der Fall. Dagegen rät Finanztest von den gut verzinsten Festgeldern griechischer oder lettischer Banken ab. Gleiches gilt für Zinsangebote aus Bulgarien, Kroatien und Malta, die Anleger auf Zinsplattformen wie Savedo, Weltsparen oder Zinspilot finden.

Der ausführliche Test Tages- und Festgeld erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.12.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/zinsen abrufbar.
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Freiburger Integrationspreis 2015
Preisträger sind zwei Gruppen im Bereich der Flüchtlingshilf: die Initiative „Flüchtlingshilfe Freiburg“ und die Jugend-AG des Bürgervereins Weingarten „Jugend baut Brücken“

Im Rahmen der Einbürgerungsfeier wurde der Integrationspreis der Stadt Freiburg im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses verliehen. Aus 14 Bewerbungen wählte die Jury dieses Jahr zwei Preisträger aus, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren.

Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis über 3.000 Euro wurde die Plattform „Flüchtlingshilfe Freiburg“. Sie hat sich zu einem Sammelbecken von Menschen und Ideen entwickelt, das innerhalb kurzer Zeit über 1.200 Unterstützer gewinnen konnte. Bei den von der Initiative organisierten Treffen im Umfeld der Erstaufnahmestelle an der Lörracher Straße begegnen sich Flüchtlinge und Eingesessene, um zusammen auf ein Amt oder zum Arzt zu gehen oder Deutsch zu lernen, aber auch um gemeinsam zu kochen oder zu basteln, Musik zu machen oder zusammen Fußball zu spielen. Die Jury hebt bei ihrer Begründung hervor, dass die oft spontanen, kreativen und unkonventionellen Aktionen nicht nur bei den Flüchtlingen gut ankommen. Die „Flüchtlingshilfe Freiburg“ zeigt in vorbildlicher Weise, so die Jury, wie man aus einer Not eine Tugend machen kann, zum Gewinn für alle (weitere Informationen: http://wiki.fluechtlingshilfe-freiburg.de).

Der zweite Teil des Integrationspreises 2015, gestiftet von der Sparkasse Freiburg über 1.500 Euro, geht an die Jugend-AG des Bürgervereins Weingarten: „Jugend baut Brücken“. Die Aktionen der AG, so die Begründung der Jury, sind jung, spontan und authentisch. Als Jugendgruppe aus dem Bürgerverein Weingarten hervorgegangen, ist die AG für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zu einem verlässlichen Begleiter im Alltag geworden. Projekte werden gemeinsam mit der Einwohnerschaft entwickelt und umgesetzt, und so Betroffene zu Beteiligten gemacht. Ob Begrüßungsfest für die Bewohner des Flüchtlingswohnheims Dietenbach oder Vermittlung deutscher Kultur bei mehrsprachigen Abenden für Flüchtlinge in der AdolfReichwein-Schule, immer stehen Vermittlung und gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Integrationshilfen, bei der sich alle Beteiligten auf Augenhöhe aufeinander zu bewegen. Kurzum: „Jugend baut Brücken“ ist eine Jugendbewegung im besten Sinne, vorbildlich und zur Nachahmung empfohlen, so die Jury.

Die Bewerbungen für den Integrationspreis und die Arbeit der vielen in der Flüchtlingshilfe aktiven Gruppen, Initiativen und Vereine zeigten, dass Freiburg eine offene Stadt sei, die sich für Integration einsetze und Fremdenfeindlichkeit keinen Raum biete, betonte Oberbürgermeister Dieter Salomon bei der Preisverleihung. Dazu sei das vielfältige Engagement der Bürgerschaft ein unverzichtbarer Beitrag.

Der Freiburger Integrationspreis wird 2015 zum vierten Mal vergeben. Er wurde 2012 auf Anregung der damaligen Stadträtin Sylvie Nantcha ins Leben gerufen. Im Juli 2012 hatte sich der Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, den Freiburger Integrationspreis dauerhaft zu etablieren. Die Grundidee des Preises ist es, besondere Verdienste und außergewöhnliche Initiativen, Projekte und Aktivitäten im Bereich der Integration und des interkulturellen Zusammenlebens zu würdigen.

Erster Preisträger war 2012 die Initiative „Zeit für Kinder“, bei der sich Ehrenamtliche für Kinder aus dem Flüchtlingswohnheim Hammerschmiedstraße engagieren. 2013 gab es zwei Preisträger, den Verein „Wahlkreis 100 %“, der sich für das Wahlrecht von Migranten einsetzt, und das Projekt „Kick for girls“, das Mädchen für den Sport, insbesondere für Fußball, begeistern möchte. Und letztes Jahr wurde die Redaktion der interkulturellen „InZeitung“ ausgezeichnet - die zusätzlich vor wenigen Tagen auch vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ der Bundeszentrale für politische Bildung geehrt worden ist.
 
 



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