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Mittwoch, 8. Februar 2023
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Verschiedenes

 
Freiburg: Neue Flüchtlingsunterkunft in Landwasser vorgesehen
Vorab müssen Bäume gefällt werden

Auf der städtischen Fläche in der Wirthstraße neben der SBahn-Haltestelle in Landwasser ist eine Unterkunft für Flüchtlinge vorgesehen. Der auf der Fläche befindliche Wald muss dafür gerodet werden, der Bolzplatz ist von der Unterkunftsplanung aber nicht betroffen. Der auf der Fläche befindliche Wald ist forstrechtlich bereits seit Längerem umgewandelt.

Konkrete Pläne für den Standort gibt es bislang nicht. Aufgrund der beginnenden Vogelbrutzeit muss die Fläche aber bereits vor dem 1. März hergerichtet werden. Die Fällarbeiten beginnen voraussichtlich am Mittwoch, 24. Februar.

Der Bürgerverein Landwasser wurde über die Absicht, auf der Fläche eine Flüchtlingsunterkunft zu errichten, informiert. In der nächsten Woche wird ein Gespräch mit dem Bürgerverein stattfinden, in dem das mögliche Konzept für eine Einrichtung besprochen wird.

Aufgrund der weiterhin hohen Zuzugszahlen von Geflüchteten nach Freiburg prüft die Stadtverwaltung weiterhin intensiv städtische Flächen und auch Liegenschaften, die private Besitzer der Stadt anbieten, um dort Unterkünfte für Flüchtlinge zu errichten. Die Entwicklung der Zahlen hat dazu geführt, dass mittlerweile auch solche Standorte in den Blick genommen werden, die zunächst zurückgestellt wurden.

Ab Herbst stieg die Zahl der Geflüchteten sprunghaft an. Im Februar werden der Stadt wöchentlich 81 Schutzsuchende zugewiesen (324 im Monat), im Januar waren es wöchentlich 102 Geflüchtete (409 im Monat). Im ersten Halbjahr 2016 werden etwa 2100 Unterbringungsplätze geschaffen. Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung insgesamt etwa 1700 Plätze für Flüchtlinge errichtet, insgesamt leben in Freiburg (Stand 31.1.) rund 3350 Schutzsuchende.
 
 

 
Freiburg-Tourismus: Noch nie so viele Übernachtungen wie im Jahr 2015
Schweizer bilden die Spitzenreiter bei den Übernachtungsgästen

Neues Biosphärengebiet Schwarzwald bereichert die Tourismusregio

Mit insgesamt 1.448.500 Übernachtungen verzeichnetet der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Campingplätzen und der Jugendherberge, für das Jahr 2015 einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies laut dem Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg einer Steigerung um 6,7 Prozent, deutlich mehr als der Baden-Württemberg-Durchschnitt von 3,3 Prozent. Den letzten Rekord hatte Freiburg mit insgesamt 1.404.800 Übernachtungen im Jahr 2012 vermeldet. „Der neuerliche Rekord in den Übernachtungszahlen ist Indikator für die steigende Bekanntheit und Beliebtheit Freiburgs als Kongress- und Tourismusstandort“, so FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann.

Gleichzeitig bleibt auch der Trend des steigenden Ausländeranteils bei Übernachtungsgästen in Freiburg ungebrochen: Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland nahmen um 11,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 zu. Die Top Ten Herkunftsländer der Freiburger Übernachtungsgäste führt die Schweiz mit insgesamt 122.453 Übernachtungen an, gefolgt von Frankreich mit 41.315 Übernachtungen. Auf Platz drei befindet sich mit einem Zuwachs von 25,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr Spanien, wohingegen sich bei Italien, Platz vier, ein leichtes Minus von 1,3 Prozent ergibt. Es folgen die Niederlande, das Vereinigte Königreich, die USA, die arabischen Golfstaaten, Russland und China (einschließlich Hongkong). Auffällig ist neben dem Zuwachs bei Spanien auch der Anstieg an Übernachtungsgästen bei den arabischen Golfstaaten um 41 Prozent und bei China um ganze 62,8 Prozent. Bei den russischen Gästen hingegen ist ein Übernachtungsrückgang von 32,9 Prozent auszumachen.

Auch bei der Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie lässt sich mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eine sehr positive Bilanz ziehen. Die Zimmerauslastung lag schon im Jahr 2014 bei 79,6 Prozent. Freiburg gehört damit zu den Top 5 Städten in Deutschland. In der Statistik des Landesamtes Baden-Württemberg sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten erfasst. Kleinere Häuser sowie Privatzimmer gehen nicht in die Statistik ein. Die Zahl der Übernachtungen in diesen Einrichtungen sowie bei Verwandten, Bekannten und Freunden in Freiburg ist erfahrungsgemäß mit knapp 1,4 Millionen nochmals ebenso hoch, wie die Zahl der statistisch erfassten Übernachtungen.

„Seit dem ersten Februar ist die Tourismusregion Freiburg mit dem neuen Biosphärengebiet Schwarzwald um eine weitere Attraktion reicher“, freut sich FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann. „Das Biosphärengebiet steht für eine nachhaltige Entwicklung der Ferienregion und stellt eine Ergänzung der Green City Freiburg dar.“ Neben Freiburg sind 28 Gemeinden in den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald an dem Biosphärengebiet beteiligt. Mit einer Gebietskulisse von 63.236 Hektar stellt das Biosphärengebiet die größte geschützte Fläche in einer Ferienregion in Deutschland dar. Im dem Areal soll deutlich werden, wie sich die Aktivitäten im Bereich der Wirtschaft, der Siedlungstätigkeit und des Tourismus mit den Belangen von Natur und Landwirtschaft in Einklang bringen und nachhaltig weiterentwickeln lassen.
 
 

 
Freiburg: Eine „neue Mitte“ für St. Georgen
Die CDU-Stadtratsfraktion begrüßt die Fortschritte beim Umbau der Stube in St. Georgen. Wendelin Graf von Kageneck (Vorsitzender): „Die St. Georgener haben das neue Bürgerzentrum wahrlich verdient.“

Dem Stadtteil mit über 12.000 Einwohnern fehlt bislang eine kulturelle und soziale Mitte. Schon lange setzen sich die St. Georgener Bürger deshalb für die Realisierung eines für alle offen stehenden Stadtteilzentrums ein. Die Möglichkeit zur Umsetzung eines solchen Kultur- und Vereinshaus bietet das „Stubenareal“ an der Blumenstraße.

Graf von Kageneck: „Die Vereinsarbeit der St. Georgener ist enorm und verdient eine deutliche Würdigung. Für uns steht fest: St. Georgen ist ein Stadtteil mit ganz viel Leben und braucht das Bürgerzentrum.“ Deshalb hat die CDU-Fraktion den Oberbürgermeister vor den vergangenen Haushaltsberatungen dringend gebeten, ein Finanzierungskonzept für das Stubenareal erarbeiten zu lassen. Der Umbau konnte dann im Doppelhaushalt beschlossen werden.

Das Areal um das Gasthaus „Stube“ in St. Georgen wird für die dortigen Bürger zu einem bereichernden Stadtteilzentrum werden. Dafür wurde es barrierefrei überplant und muss nun aus- und umgebaut werden. Das Raumprogramm ist in enger Abstimmung mit dem Bürgerverein St. Georgen entstanden. „Die umgebaute Stube wird als Zentrum für Vereine und soziale und kulturelle Gruppierungen den so dringend benötigten Lebensmittelpunkt in St. Georgen schaffen“, ist sich der Patenstadtrat Hansjörg Sandler sicher. Graf von Kageneck ergänzt: „Die mittlerweile veranschlagten Mehrkosten dürfen kein Hindernis bei der Realisierung darstellen.“

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Zugesagt ist die Eröffnung erst im ersten Halbjahr 2019, ursprünglich sollte sie früher stattfinden. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Möglichkeiten der Beschleunigung ergeben. Gewartet wurde nun lange genug“, so der Stadtrat Sandler.
 
 

 
Freiburg: Neue Flächen für junge und innovative Unternehmen
Erweitertes Raumangebot im Innovationszentrum Nord – BioTech-Park Freiburg

Speziell für Start-ups, Spin-offs sowie junge und innovative Unternehmen schafft die Wirtschaftsförderung der FWTM gemeinsam mit der Technologiestiftung BioMed Freiburg ein modernes, attraktives Raumangebot in der Engesserstraße 4a. Die neuen Gewerbeflächen erweitern das bestehende Angebot des BioTechParks Freiburg und bestätigen die im Jahr 1997 mit Weitsicht getroffene Entscheidung, den BioTechPark in einem Gebäudekomplex einzurichten, der es auch langfristig erlaubt, flexibel und dynamisch mit zusätzlichen, bedarfsgerechten Flächenangeboten reagieren zu können. Die Erweiterungsfläche in einer Größenordnung von insgesamt ca. 840 m² ist unterteilt in Einheiten verschiedener Größenordnungen. Darüber hinaus sind auch zentrale Einrichtungen wie ein Besprechungsraum, eine Teeküche sowie kleinere Lagerräume im Ausbaukonzept vorgesehen. Die Räumlichkeiten werden im Mai bezugsfertig sein.

Der 1998 eröffnete BioTechPark im Innovationszentrum Freiburg-Nord umfasst durch diese Erweiterung eine Gesamtfläche von 4840 m². Im BioTechPark, der in den vergangenen Jahren im Schnitt zwischen 90 und 100 Prozent belegt war, sind bereits Firmen und erfolgreiche Start-ups aus dem Bereich der sogenannten Life Sciences, insbesondere Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik, sowie angrenzender Bereiche anzutreffen. „Die Erweiterung verspricht eine bessere und effizientere Betreuung der Unternehmen und ist damit konsequente Ergänzung des Konzepts der städtischen Innovations- und Technologieförderung“, so FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann.

Bereits im Jahr 2001 wurde die Mietfläche des BioTechParks Freiburg auf Grund von gestiegener Nachfrage erweitert. Die erneute Erweiterung der Räumlichkeiten erfolgt zum einem aufgrund des Bedarfs nach zusätzlicher Fläche bei den bereits im BioTechPark ansässigen Unternehmen. Zum anderem werden in die Engesserstraße 4a auch Firmen und Gewerbetreibende aus dem 1985 eröffneten Technologiezentrum Freiburg – Georg Salvamoser (TZF) in der Wippertstraße ziehen. Das in die Jahre gekommene Gebäude entspricht heute nicht mehr den Anforderungen junger Unternehmen. Bislang liegen von dort vier Reservierungen vor. Das Gebäude in der Wippertstraße war von 1966 bis 1984 Betriebsgebäude und Sitz des Unternehmens EssilorEhinger, das im November 1984 seinen Neubau in der Bötzingerstraße im Industriegebiet Haid bezog. Zum 1. Juni 2016 wird das Gebäude von der FWTM an die Stadt Freiburg vermietet und soll künftig als Notunterkunft für Familien dienen.

Die neue Gewerbefläche im Innovationszentrum Freiburg-Nord verspricht jungen und innovativen Unternehmen – vorzugsweise aus wissenschafts- und technologienahen Bereichen sowie unternehmensnahen Dienstleistungen – konkrete Standortvorteile: eine breitere Basis für den Wissens- und Erfahrungsaustausch, zusätzliche Kooperationsmöglichkeiten und -partner, die unmittelbare räumliche Nähe zu Forschung- und Entwicklungsabteilungen der Universität, des Universitätsklinikums sowie der anwendungsorientierten Institute der Fraunhofer- und HahnSchickard-Gesellschaft sowie ein positives Standortimage.

Vor dem Hintergrund des großen Bedarfs an günstigen gewerblichen Flächen bildet das Innovationszentrum in der Engesserstraße zusammen mit dem neuen Kreativpark in der alten Lokhalle auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal eine attraktive Infrastruktur für junge Unternehmen. FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „Es ist wichtig gute Rahmenbedingungen für Gründer zu schaffen, denn Innovationen und Patente beeinflussen die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Freiburg und stellen heute mehr denn je wichtige Standortfaktoren dar. Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es deshalb auch, kreative und produktive Menschen in die Stadt zu ziehen, und hier zu halten.“
 
 

 
Freiburg: VAG-Fahrscheine nur noch am Automaten erhältlich
Was in den neuen Urbos Straßenbahnen von Anfang an die Regel war und sich bewährt hat, wird vom 15. Februar an auch in allen anderen Stadtbahnwagen der Freiburger Verkehrs AG (VAG) eingeführt: Fahrscheine sind dann ausschließlich an den Automaten erhältlich.

Die Änderung wurde möglich nachdem in alle 67 Stadtbahnfahrzeuge jeweils zwei neue Automaten eingebaut wurden. Anders als bei den alten Automaten ist hier fast das gesamte Fahrausweissortiment erhältlich und man kann den Fahrschein mit allen gängigen Zahlungsarten erwerben, nämlich mit Münzgeld, mit Geldscheinen, mit girocard („ec-Karte“ mit PIN) und mit der Geldkarte.

Wie gut die neuen Automaten von den Fahrgästen angenommen werden zeigt sich, wenn man die dort erzielten Umsätze mit jenem der abgelösten Automatengeneration vergleicht: Diese haben sich mehr als verdoppelt! Und schon 16 Prozent dieser Umsätze entfallen auf die – bei den alten Fahrausweisautomaten nicht möglichen – bargeldlosen Bezahlarten. Auffällig ist auch die große Zahl an RegioKarten (Monatskarten), die in den vergangenen Monaten an den mobilen Automaten gekauft wurden: Im November und Dezember 2015 waren dies rund 7.000 Stück.

In den Bussen der VAG können Fahrausweise auch weiterhin ausschließlich beim Fahrpersonal erworben werden.
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ÖKO-TEST Diät-Shakes
Die Aromen-Süßstoff-Gentechnik-Diät

Für die aktuelle Februar-Ausgabe hat das ÖKO-TEST-Magazin 16 Diät-Shakes in Apotheken, Drogerien und Onlineshops gekauft und im Labor auf ihre Zusammensetzung sowie auf Schadstoffe untersuchen lassen. Es zeigte sich, dass die Pulverdiäten nicht zu empfehlen sind. Der Grund: Chlorat, Gentechnik, Süßstoffe, Aromen, eine unausgewogene Zusammensetzung sowie unseriöse Versprechungen der Hersteller.

Selbst wenn Anfang des Jahres viele Menschen hochmotiviert eine Diät starten, auf Pulverdiäten sollten sie besser nicht setzen, so die Empfehlung von ÖKO-TEST. Denn die Drinks helfen nicht bei der Umstellung auf eine kalorienärmere Ernährung. Sie sind Kunstprodukte, die nicht nur mit Aromen und Süßstoffen geschmacklich aufgepeppt werden, sondern teilweise auch noch Schadstoffe wie Chlorat und Perchlorat enthalten, welche die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse blockieren können. In drei Pulvern wies das von ÖKO-TEST beauftragte Labor gentechnisch veränderte Bestandteile von Sojabohnen nach – und zwar neben Roundup-Ready-Soja erstmals eine weitere modifizierte Sojasorte. Gentechnik ist mit diversen ökologischen Risiken verbunden und lässt sich nicht kontrollieren.

Formuladiäten müssen die Regularien der Diätverordnung erfüllen, was manche aber nicht tun. Almased Vitalkost und das apothekenexklusive Produkt Xlim Aktiv Mahlzeit etwa liefern in der Startphase weniger Kalorien als vorgeschrieben.

Gravierend ist die unzureichende Kennzeichnung der meisten Produkte. Denn: Falsch angewendet können Diät-Shakes zu gesundheitlichen Problemen führen. So sollte auf allen Produktverpackungen auf die Notwendigkeit einer ärztlichen Begleitung hingewiesen werden, was entweder gar nicht oder nur ansatzweise erfüllt wurde. Hinzu kommt, dass einige Hersteller zu wenig Hinweise zur Anwendung geben, dafür umso markantere Werbesprüche machen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Karlsruhe: Stadt bietet Fortbildungen für Ehrenamtliche
Freiwillig Engagierte können sich in vielfältigen Kursen für ihre Tätigkeit qualifizieren

Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Karlsruhe wieder ein kostengünstiges Fortbildungsprogramm für ehrenamtlich Engagierte in Vereinen und Organisationen an. In verschiedenen Kursen können sich Ehrenamtliche in Vereins- und Steuerrecht, Pressearbeit für Vereine, Fundraising, Projektmanagement oder Social Media für ihre Aktivitäten qualifizieren. Auch für das Engagement nützliche Kenntnisse in Rhetorik, Konflikmanagement und Teamführung können sie in Kursen erwerben oder auffrischen. Das Fortbildungsprogramm mit insgesamt elf Tages- und zwei Abendkursen steht ebenso wie der Anmeldebogen im Internet.
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Freiburg: Herzensangelegenheit Seelsorge
Birgit Hengel wird im Zentrum für Psychische Erkrankungen eingeführt

Freiburg (gh). „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat“. Mit diesem Satz aus dem Brief an die Hebräer (Kap. 10) ist Pfarrerin Birgit Hengel in ihren neuen Dienst als Krankenhausseelsorgerin im Zentrum für Psychische Erkrankungen und an der Hautklinik gestartet. Am Samstag, 30. Januar 2016 um 17 Uhr wird sie in der Kapelle in der Hauptstraße 5 von Stadtdekan Markus Engelhardt in ihren Dienst gottesdienstlich eingeführt. Im diesem Gottesdienst wird auch Carina Küsters für ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Klinikseelsorgerin gesegnet. Birgit Hengel folgt Pfarrerin Margrit Nöring, die vor einem Jahr ihren Dienst beendet hatte.

Birgit Hengel weiß, was es heißt, Vergangenes los zu lassen, sich zu trennen. Denn sie ist schon häufig umgezogen, immer wieder in eine neue Stadt. In Heidenheim war sie im Pfarrvikariat, dann zog die Familie nach Heidelberg, später nach München und schließlich nach Berlin. Weil Pfarrerin Hengels Ehemann als Wissenschaftler tätig ist, zog die Familie mit den drei Kindern auch immer mit zu den Wissenschaftsstandorten. Zuletzt lebte die Familie in Düsseldorf. „Der Umzug vor drei Jahren war nicht leicht“, berichtet Birgit Hengel, die ursprünglich aus dem Württembergischen stammt, rückblickend. Doch ihr Vertrauen auf Gottes Hilfe habe sie auch in schweren Zeiten nicht aufgegeben.

Jetzt ist sie, wie schon in Düsseldorf, als Klinikseelsorgerin tätig und hat ihre Schwerpunkte in der Psychiatrischen Klink und in der Hautklinik in Freiburg-Herdern. Hier ist sie Ansprechpartnerin für Patienten und Angehörige und - was auch wichtig ist – für alle in der Klinik Mitarbeitenden. „Mein Herz schlägt für die Seelsorge“, sagt sie begeistert. Es gälte „den Menschen mit seiner Krankheit Wert zu schätzen“. Viele Patienten gerade in der Psychiatrie seien froh, einen „behüteten Platz zu haben, an dem sie sich mit ihrer Erkrankung aufgehoben fühlen“, so ihre Erfahrung, seit sie im Dezember mit ihrem Dienst begonnen hat. Kontakte, Besuche und Gespräche seien hilfreich, denn so könne nach „Kraftquellen im Leben“ gesucht werden. Und dabei versucht sie auch immer wieder mit ihrem Gesprächspartner nach den bisher schon gemachten Gotteserfahrungen im Leben zu suchen und diese als hilfreiche Lebensressourcen zu erkennen.

Mit der halben Stelle ist die Pfarrerin auch für die Hautklinik zuständig. Regelmäßig macht sie auch dort Besuche. Schließlich ist sie auch in das Team der Uniklinikseelsorge eingebunden und übernimmt immer wieder den Rufbereitschaftsdienst der Seelsorge für das gesamte Uniklinikum.
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