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Montag, 22. April 2024
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Verschiedenes

 
Feierliche Einweihung von neuem Hoteltrakt in Schloss Reinach
Das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen weiht festlich 18 neue Zimmer sowie seinen neuen Pool- und SpaBereich ein

„Dieser Schritt gehörte schon seit vielen Jahren zu unserer Vision für das Hotel“, so Hotelier René Gessler

Neuer Hoteltrakt verbindet historische Bausubstanz mit modernster Aufenthaltsqualität

Es ist ein Meilenstein in der fast zehnjährigen Erfolgsgeschichte, die das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen seit der Übernahme des Betriebs durch René und Beatrix Gessler geschrieben hat: Am heutigen Montag wurden der Erweiterungsbau, die Pool-Landschaft und der neue Spa-Bereich des Hotels feierlich eingeweiht. „Dieser Schritt gehörte schon seit vielen Jahren zu unserer Vision für das Hotel“, so Hotelier René Gessler anlässlich der Einweihung der 18 neuen Hotelzimmer, die mit einer Größe von 30 m² und mehr ausgesprochen großzügig angelegt wurden und bei denen der Erhalt historischer Baussubstanz und die Schaffung einer hochmodernen Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt der Planungen standen.

Das Hotel ist untergebracht in einem historischen, neun Hektar Fläche umfassenden Gutshof vor den Toren der Schwarzwaldhauptstadt Freiburg, dessen Geschichte bis in die Zeit des 30-jährigen Krieges zurückreicht und der bis vor rund 50 Jahren noch landwirtschaftlich genutzt wurde. Es wächst durch den Anbau auf eine Kapazität von 83 Zimmern und 15 Suiten und Juniorsuiten mit insgesamt 200 Betten an. Ermöglicht wurde der von langer Hand geplante Ausbau durch den Kauf und die von den Grundmauern aus aufbauende Sanierung und Erweiterung des Gasthauses „Engel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hotel vor vier Jahren. „Schon als wir 2007 hier anfingen und nach und nach unsere drei Restaurants im Haus eröffneten, spielten der traditionsreiche Gasthof „Engel“ und die Möglichkeiten, die das Haus uns bot, eine Rolle in unseren Planungen“, berichtet René Gessler.

Von der Planung bis zur nun erfolgten Einweihung gingen drei Jahre ins Land. Das sei zwar ein Jahr mehr als zunächst gedacht gewesen, so Hoteldirektor Johannes Gessler, die Zeit und der Aufwand hätten sich jedoch gelohnt: Neben den 18 neuen Zimmern ist im Untergeschoss des Hotels auf einer Fläche von mehr als 400 m² ein neuer Wellness-Bereich mit fünf verschiedenen Saunen, Himalaya-Salzgrotte, Infrarot-, Kosmetik- und Massagekabinen, Fitnessraum und zwei Ruheräumen entstanden. Dazu gehört – wohl einmalig in der regionalen Hotellerie - im neu entstandenen rückwärtigen Innenhof des Hotels ein 25 m langer Edelstahl-Pool mit angrenzendem Ruhebereich, der nun auf sportliche Hotelgäste wartet.

Dieser neue Wellness- und Pool-Bereich sei „ein großer Zugewinn in Sachen Komfort und Erlebnisqualität für unsere Gäste, der aber auch Besuchern von außerhalb des Hotels offen steht“, betont René Gessler nun anlässlich der Einweihung, die nur vier Monate nach dem Richtfest des Anbaus und einer anschließenden Phase des Probebetriebs erfolgt ist. Mehr denn je sei das Hotel nun nicht nur als Tagungs- und Banketthotel, sondern auch als 4-Sterne Urlaubsdestination und Golfhotel mit einem 18-Loch Platz in unmittelbarer Nähe gut aufgestellt. Mit dem Anbau könne das Hotel ein ganz neues Publikum ansprechen, so René und Johannes Gessler.

Insgesamt haben René Gessler und seine Familie über 4 Mio. € in die Neuerungen im Hotel investiert und planen, dass nun die Zahl der Arbeitsplätze im Haus um weitere 10 Prozent auf rund 120 ansteigen wird. Die Gesamtinvestitionen der Familie seit der Übernahme des Hotels vor neun Jahren liegen damit bei rund 6 Mio. €. Unter anderem wurden in dieser Zeit die Restaurants „s Badische Wirtshus“ (Regionale Küche), „s Herrehus“ (Gourmet Küche, seit 2013 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet) und „Limoncello“ (Mediterrane Küche) sowie der „Zehntkeller“ als weiterer Veranstaltungsraum neben dem Bankettsaal eröffnet und weite Teile des Foyers und der Banketträume im Haus modernisiert und umgestaltet. Eine Raucher-Lounge und ein neuer Frühstücksraum wurden ebenfalls geschaffen. Derzeit beherbergt das Hotel Schloss Reinach rund 800 Tagungen und Gastveranstaltungen wie Hochzeiten im Jahr. Dazu kommen rund 80 eigene Events, darunter der Käsemarkt Tuniberg, ein Weihnachtsmarkt und zahlreiche Konzerte im „Zehntkeller“ und im vorderen Innenhof des Hotels, wo bis zu 1.200 Menschen Freiluftkonzerte in einmaliger Atmosphäre genießen können.

Die Planungen des Anbaus lagen beim „hpb planungsbüro für baukunst Bender“ aus Nußloch/Rhein-Neckar-Kreis. Bei dem aktuellen Anbau, der im laufenden Hotelbetrieb realisiert werden musste und somit viel Flexibilität von den eingesetzten Firmen gegenüber den Hotelgästen erforderte, kamen überwiegend regionale Handwerksbetriebe zum Einsatz. Dennoch waren Lärmbelastungen für die Gäste nicht immer vermeidbar: „Für das Verständnis unserer Gäste waren wir in dieser Zeit natürlich sehr dankbar“, so Beatrix Gessler mit Blick auf die Bauphase, die nun glücklich und ohne Unfälle am Bau abgeschlossen worden ist.
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Luther und die Toleranz
GOTTESDIENST ERINNERT AN DIE MODERNEN POTENTIALE DER REFORMATION

Freiburg (gh). Das am Montag, 31. Oktober begonnene Reformationsjubiläum könnte zum Anlass werden „die kulturellen und sozialen Grundlagen im Blick auf Freiheit und Toleranz“ neu zu bedenken. Das sagte die renommierte Journalisten Heike Schmoll am Montagabend beim gemeinsamen Gottesdienst der evangelischen Stadtkirche zum Reformationstag in der übervoll besetzten Ludwigskirche. Genau auf den Tag 499 Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag, übte die Berlin-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) aber auch Kritik an den „bilderkräftigen Events“, die im anstehenden Jubiläumsjahr an vielen Orten der Reformation stattfinden sollen. Es müsse ausgeschlossen sein, „Luther als Held oder Titan zu feiern“.

Der Glaube könne nur durch das Wort geweckt werden. Schmoll unterstrich in ihrer konzentrierten Ansprache diese Aussage Luthers. Sie betonte, dass der Reformator, der ganz im spätmittelalterlichen Denken verhaftet gewesen sei, selbst niemals Gewalt angewendet habe. Freilich habe vor allem der ältere Luther zu Fragen des Judentums „grauenvolle Irrtümer“ begangen, vor allem in seiner späten Schrift von 1543. Sie prangerte Luthers „abstoßende judenfeindlichen“ Äußerungen an.

Zugleich wies Heike Schmoll, die auch Theologie und Germanistik studiert hatte, darauf hin, dass es Luther darum ging „die Geister unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen aufeinander prallen zu lassen und die besten Argumente in freier Debatte zu bewähren“. Luther habe mit dieser Haltung am Beginn der Neuzeit „einen Weg für den Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen gewiesen“. So habe er unter anderem gefordert den Koran ins Lateinische übersetzten zu lassen, um ihn verstehen zu können. Ihm sei es darum gegangen Bücher zu lesen, nicht sie zu verbrennen.
Von diesem Vorverständnis von Toleranz ausgehend habe die Reformation zu einer Pluralisierung beigetragen, die „die Religionen zivilisiert und die destruktiven, intoleranten Potentiale, die der christlichen wie jeder anderen Erlösungsreligion innewohnt, domestiziert“. In Luthers Toleranzdenken, sei modernes Potential angelegt, das jedoch erst viele Jahrhunderte später wirksam geworden sei. Heike Schmoll, die bei der FAZ unter anderem für die Bildungspolitik zuständig ist, fasst dies in ihre Rede auf der Kanzel der Ludwigskirche so zusammen: „Wer Vielfalt als Gewinn an individueller Freiheit schätzt, Christ-Sein und Religiös-Sein so oder ganz anders leben zu können, wird am 31. Oktober 2017 genau das feiern können – unabhängig davon, ob er Katholik, Protestant, freiheitsliebender Muslim oder liberaler Jude ist.“

Begleitet wurde der Gottesdienst von einfühlsamen und auch aufmunternd heiterem Orgelspiel von Bezirkskantorin Hae-Kyung Jung. Auch der Bläserkreis der Studierendengemeinde zeigte sich gut aufgelegt und unterstütze den Gemeindegesang kräftig.
Der Gottesdienst bildete den Auftakt zu den Feiern, Vorträgen und Themengottesdiensten im kommenden Jahr auch in Freiburger Gemeinden. Der Schwerpunkt der Feiern der Stadtkirche zum Reformationsjubiläum liegt in Freiburg unter dem Motto „gedenken – feiern – teilen: 500 Jahre Reformation“ dann im Oktober 2017.
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Fortbildung in Freiburg - das Freiburger Kursbuch
Der Herbst ist da - Zeit für die persönliche und berufliche Weiterbildung. Zahlreiche Kursanbieter hierfür findet man im Freiburger Kursbuch.

Im größten Verzeichnis Freiburger Kursanbieter präsentieren sich zahlreiche kleine und große Kursanbieter, die in Sachen Aus-, Fort- und Weiterbildung interessant sind. Hierbei werden die vielfältigsten Lebensbereiche von Arbeit, Beruf, Bildung über Sprachen, Gesundheit, Körper, Selbsterfahrung bis hin zu Kunst, Tanz und Theater abgedeckt.

Jetzt beginnen wieder zahlreiche Kurse, die für das berufliche Fortkommen oder für die persönliche Entwicklung interessant sind. Das Freiburger Kursbuch präsentiert in seiner Online-Ausgabe laufend aktualisierte Kursangebote, aktuelle Meldungen und moderne Internetfunktionen. Einfacher können Kurssuchende und Kursanbietende kaum zueinander finden. Im Internet findet man es unter www.freiburger-kursbuch.de.

Als Druckausgabe für das 1. Halbjahr 2017 erscheint das Freiburger Kursbuch bereits wieder Anfang Dezember.
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Freiburg zum Bau eines Wasserbeckens auf dem Grundriss der Alten Synagoge
Stadtverwaltung nimmt Votum der Israelitischen Gemeinde Freiburg mit Bedauern zur Kenntnis, hält aber an den Planungen zur Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge fest
Ein Teil der entdeckten Mauerreste soll abgetragen und in ein zusätzliches Mahnmal integriert werden

Die Freiburger Stadtverwaltung wird den Platz der Alten Synagoge wie geplant mit dem Bau eines Wasserbeckens auf dem Grundriss der Alten Synagoge umgestalten und in der kommenden Woche mit den Bauarbeiten fortfahren. Der überwiegende Teil der jetzt entdeckten Fundamentreste soll dauerhaft im Boden konserviert werden, ein Teil der Mauerreste in ein weiteres Denkmal integriert werden.

Die Israelitische Gemeinde Freiburg dagegen hatte der Stadtverwaltung am Nachmittag (27.10.) mitgeteilt, dass sich die Mitglieder der Gemeinde einheitlich dafür ausgesprochen haben, die gefundenen Mauerreste zu erhalten und in angemessener Art sichtbar zu machen.

Die Stadtverwaltung hat sich unterdessen beim ehemaligen Landesrabbiner und langjährigen Rabbiner der jüdischen Gemeinde Freiburg, Benjamin Soussan, rückversichert. Seiner Meinung nach bestehe keinerlei religiöser Grund, die Steine zu erhalten, allerdings sollte man, angesichts der Zerstörung der Synagoge durch die Nazis ihr in angemessener und ehrwürdiger Form gedenken, wie es die Stadt mit dem geplanten Brunnen ja auch vorhat.

Auch Ursula Amitai, die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Freiburg, hat sich in die Diskussion eingeschaltet. Amitai hatte während des damaligen Planungsverfahrens zur Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge zu Protokoll gegeben, dass die Jüdische Gemeinde Freiburg keinerlei Interesse an eventuell bei der Umgestaltung zu einem Brunnen zu Tage kommende Fundamenten o.ä. hat. Allerdings mit der Einschränkung, sollten Schriftstücke oder Kultgegenstände gefunden werden, diese an die Jüdische Gemeinde übergeben werden sollten. Amitai ließ die Stadt heute wissen: „Unsere Begründung war und ist, dass eine Synagoge kein Sakralbau ist, sondern lediglich ein Ort der Versammlung, wie der hebräische Name ja sagt. Ich teile Ihnen diesen Sachverhalt auch auf Drängen vieler junger Freiburger Juden, mit denen ich in der letzten Zeit gesprochen habe.“

Oberbürgermeister Dieter Salomon spricht von einem gelungenen Konzept: „Es war immer Ziel der Planung, dass der zerstörten Synagoge in würdiger Weise gedacht wird. Der Platz der Alten Synagoge soll ein Ort des Gedenkens werden, aber auch ein Ort der Begegnung für die gesamte Bürgerschaft. Mit dieser Lösung bleibt der Großteil der Fundamentreste erhalten und der Platz wird um eine weitere Erinnerungsstätte ergänzt.“

Die Umgestaltungsarbeiten wurden Ende September gestoppt, da Bauarbeiter auf der Großbaustelle am Platz der Alten Synagoge auf Fundamentreste der Synagoge gestoßen waren. Sie stammen von einer 1925 an der Ostseite des Gebäudes errichteten Erweiterung. Bertram Jenisch vom Landesamt für Denkmalpflege hat die Fundstücke dokumentiert und vermessen und kam zu dem Ergebnis: „Es handelt sich hier um ein erhaltungswürdiges Kulturdenkmal."

Über die geeignete Form, das Denkmal zu erhalten, konnte mit der Israelitischen Gemeinde Freiburg keine Einigung gefunden werden. Sie fordert den Erhalt und die Sichtbarmachung der Fundamentreste, wovon Denkmalschutzexperte Bertram Jenisch deutlich abrät: „Die Substanz der Mauerreste ist so schlecht, dass man sie nur mit hohem konservatorischen Aufwand sichtbar präsentieren kann. So ein Eingriff würde aber die Denkmaleigenschaft infrage stellen.“ Laut Jenisch wäre es die beste Lösung, die Steine mit einer Schutzhülle zu versehen und dann das Mauerwerk zu verfüllen. Damit wären die Fundamentreste für Jahrhunderte gesichert.
Für diese Lösung hat sich die Stadtverwaltung entschieden.

Für das geplante Wasserbecken, das als Gedenkstätte die Umrisse der während der Pogromnacht 1938 zerstörten der Alten Synagoge exakt nachzeichnen soll, müssen allerdings drei Steinreihen entfernt werden. Aus Sicht des Denkmalschutzes ist das vertretbar, da der größte Teil des Denkmals erhalten bleiben würde.

Die Verwaltung schlägt vor, die wenigen entnommenen Steine in ein weiteres Mahnmal zu integrieren. Ein Konzept dafür soll gemeinsam mit der Israelitischen Gemeinde und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde erarbeitet werden. Möglich wäre eine „künstlerische Aufbereitung“ ebenso wie die Präsentation der Synagoge als 3-D-Modell, in der die aktuellen Mauerfunde visuell sichtbar gemacht und somit räumlich genau zugeordnet werden könnten. Baubürgermeister Martin Haag hält das ergänzende Mahnmal für eine gute Lösung: „Wir konservieren den größten Teil der Mauerreste denkmalgerecht; schaffen mit dem Wasserspiegel ein würdiges und ehrendes Andenken an die Alte Synagoge und durch die didaktische Aufbereitung der Mauerreste entsteht ein stimmiges Ganzes.“
Auch die Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher Gemeinde stimmt dem Vorschlag der Stadtverwaltung zu.

Die Planungen haben eine lange Vorgeschichte und gehen auf das Jahr 2004 zurück. Im Vorfeld eines Gestaltungswettbewerbs fand damals, unter Beteiligung der Öffentlichkeit und des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde, die Veranstaltungsreihe „Projektwerkstatt Stadtboulevard“ statt. Dabei ging es speziell um die Bedeutung der alten Synagoge. Die Kernbotschaft eines würdigen Erinnerns und Mahnens sollte Teil des Gesamtkonzeptes sein. Diese Überlegungen sind in das Wettbewerbsergebnis eingeflossen: ein flaches Wasserbecken, das den aus historischen Plänen bekannten Grundriss der Synagoge nachzeichnet. Dieser Brunnen soll somit einerseits als Mahnmal dienen und andererseits durch die Form des Brunnenelements und Wasserspiels auch Teil einer modernen und lebendigen Platzgestaltung sein. Der Wassertisch hat Oberflächen aus dunklem Granitstein, die einen Wasserspiegel bilden, der zu den Rändern hin überläuft.

Die Israelitische Gemeinde Freiburg hatte diesem Planungsentwurf erstmals 2004 und nach abschließender Prüfung 2011 wiederum schriftlich zugestimmt.
 
 

 
Karlsruhe: Positive Bilanz der ersten Online-Auktion
Fundgegenstände auch nächstes Jahr wieder per Internet ersteigern
Bislang hat die Stadt Karlsruhe Fundgegenstände, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen war, im Schutzbunker Dammerstock versteigert - jeweils an Freitagen, vier bis fünf Mal pro Jahr. Ab dem 15. September konnten Bürgerinnen und Bürger Fahrräder, Schmuck oder andere Fundstücke erstmals online und bequem von zu Hause begutachten und – nach Anmeldung auf der Versteigerungsplattform – mitbieten. „Wir waren selbst gespannt, ob wir auf genügend Interesse stoßen würden“, verrät Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramtes, das unter anderem für das Fundwesen verantwortlich ist. „Aber das Ergebnis hat uns dann doch überrascht!“.

Über 400 Interessierte aus Karlsruhe und Umgebung meldeten sich auf der Plattform an – und damit mehr Menschen, als sich sonst im Bunker einfanden. 320.000 Mal wurden die Seiten der Fundgegenstände aus Karlsruhe aufgerufen und das außerhalb der üblichen Bürozeiten. „Gerade in den Abendstunden waren die meisten online, was bestätigt, dass wahrscheinlich viele auch gerne in der Vergangenheit an Versteigerungen teilgenommen hätten, zu den festgelegten Zeiten aber einfach nicht zu uns kommen konnten“, so Weiße.

Zum Abschluss der Online-Auktion wurden insgesamt 435 Gegenstände erfolgreich versteigert – dreimal mehr als bei den sonstigen Auktionen. Lediglich drei Artikel blieben nach Ende der Auktion übrig. Die bisherigen Auktionen dauerten maximal drei Stunden, weil weder Auktionator noch Teilnehmende länger durchhielten. „Jetzt kann die Auktion mehrere Tage laufen, man kann sich in Ruhe mit dem Wunschgegenstand auseinandersetzen und sich Gedanken über das individuelle Höchstgebot machen“, zeigt Weiße einen weiteren Vorteil auf.

Vor allem Fahrräder waren bei der Karlsruher Online-Auktion – wie schon bisher auch - begehrt. Zwischen 4,50 Euro und 750 Euro mussten geboten werden – für jedes Budget war also etwas dabei. Auswertungen haben dabei gezeigt, dass die Fahrräder fast ausschließlich von Interessierten aus Karlsruhe und dem Umland ersteigert wurden, denn die Räder müssen nach wie vor im Schutzbunker abgeholt werden. Anders bei Schmuck, der auch verschickt wird und damit Bietende aus ganz Deutschland anlockte. Das Ordnungsamt plant im Jahr 2017 weitere Online-Auktionen.
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Freiburg: Stadt trauert um Altstadtrat Adolf Wintermantel
Die Stadt Freiburg und die Bürgerschaft trauern um Altstadtrat Adolf Wintermantel, der am 26. Oktober im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Adolf Wintermantel war von 1984 bis 1989 für die SPD Mitglied des Gemeinderats. Der geborene Emmendinger war seit 1948 in Freiburg zu Hause und lebte im Grün. Adolf Wintermantel war Eisenbahner und langjähriger Vorsitzender der Eisenbahner-Gewerkschaft und aktiver Musiker im Eisenbahner-Musikverein. 2009 bekam er die der Hans-Böckler-Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Oberbürgermeister Dieter Salomon würdigte das Engagement Wintermantels als Sozialpolitiker, der auch als Anwalt „seines“ Stadtteils vielen in guter Erinnerung blieben wird.
 
 

 
Baumaßnahmen „Vita Classica Therme“
Überdachter Zugang für „Vita Classica Therme“

In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten neben dem Haupteingang der „Vita Classica Therme“. Die Kur und Bäder GmbH plant damit einen überdachten Zugang vom Parkplatz zum Haupteingang der „Vita Classica“.

Außerdem sollen die Bademode, Badeschuhe und sonstigen Badeutensilien, die derzeit in der Eingangshalle zum Verkauf angeboten werden, professionell in einem separaten Shop offeriert werden. Im neu entstehenden Shop werden außerdem touristische Bedarfsartikel wie Radwanderkarten, Postkarten, Zahnbürsten und Papiertaschentücher im Angebot sein. Heilsteine und Amethysten runden das Angebot ab.

In einem zweiten Bereich werden den Gästen frisch produzierte Speisen und Getränke des „Café Sahnehäuble“ aus Bad Krozingen-Tunsel zum Kauf angeboten. Neben dem Verzehr vor Ort kann Kuchen auch mitgenommen werden und auch ganze Torten für Geburtstage, Hochzeiten und Familienfeiern geordert werden. Das Café wird voraussichtlich im Stil der 50er- und 60er-Jahre gehalten. Beispielsweise wird eine original Music-Box aufgestellt. Rd. 50 Innenplätze und 25 Außenplätze stehen für Übernachtungsgäste, Tagestouristen und für die Besucherinnen und Besucher der „Vita Classica“ zur Verfügung.

Der Baukörper wird, wie bisher auch, in Architektur und Design-Sprache, z. B. in Anlehnung an griechische Säulen und mit naturbelassenem Beton, fortgeführt. Voraussichtlich Anfang Juni 2017 ist die Fertigstellung geplant. Die Shops gehen dann Ende Juni in Betrieb.

Die Baukosten belaufen sich auf rd. 1,95 Mio. €. Während der Bauphase gibt es grundsätzlich keine Beeinträchtigung für die Badegäste. Diese nutzen Gehweg und Haupteingangstreppe.

Ab 28. November wird das Innenbecken der „Weißen Halle“ für Fliesen- und Deckensanierungsarbeiten für 2 Wochen stillgelegt. Voraussichtlich ab Freitag, 9. Dezember, steht den Badegästen die dann farbenprächtige Badehalle voll umfänglich zur Verfügung.
 
 

 
35. Freiburger Herbstmess‘: Besucherrekord am ersten Wochenende
Schausteller und Veranstalter sind zufrieden

An den insgesamt 11 Messetagen vom 14. bis 24. Oktober strömten 170.000 Besucher auf die Freiburger Herbstmess’ und genossen das bunte Treiben zwischen Fahrgeschäften, Spielbuden, Imbissständen und dem Warenmarkt. Die Veranstalterin FWTM und die Schausteller sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. „Die sehr guten Besucherzahlen der 35. Freiburger Mess‘ verdeutlichen deren ungebrochene Attraktivität trotz eines immer stärker werdenden Angebotes von Freizeitangeboten und -parks“, äußerte sich FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann zufrieden.

Besonders stark besucht war der erste Sonntag – bei strahlend blauen Himmel kamen alleine an diesem Tag 26.500 Besucher auf die Herbstmess´. Die Schausteller freuten sich über das umsatzstärkste Wochenende seit dem Bestehen der Freiburger Mess‘.

„Die Herbstmess‘ 2016 hat insbesondere an den beiden Sonntagen – trotz verregnetem zweitem Sonntag – und den Feuerwerkstagen gezeigt, dass die Familien unsere Mess‘ als attraktiven Anziehungs- und sozialen Treffpunkt voll und ganz angenommen haben, denn die Besucherzahlen der Herbstmess 2016 stellen sozusagen eine Abstimmung mit Füßen dar. Dies ist zu einem großen Teil auch der Anbindung unserer Mess durch die neue Straßenbahnlinie 4 geschuldet, aber auch hier müssen noch weitere Verbesserungen angestrebt werden“, so das Resümee von Lorenz Faller, Vorsitzender Landesverband der Schausteller und Marktkaufleute e.V., und Thomas Koch, Vorsitzender Schaustellerverband Freiburg e.V.
 
 



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