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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
Gesetzliche Rentenversicherung
Mit freiwilligen Beiträgen die Rente erhöhen

Mit freiwilligen Einzahlungen die spätere Rente zu erhöhen, ist derzeit besonders attraktiv. Denn ein Rentenpunkt kostet dieses Jahr mit rund 7.236 Euro etwa 500 Euro weniger als im Vorjahr, so die Finanzexperten der Stiftung Warentest. Sie zeigen in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest für sieben Personengruppen, wann und für wen sich die Vorsorge über die Rentenkasse lohnt. Und wer dabei zusätzlich kräftig Steuern sparen kann. Interessierte können auch noch bis 31. März 2022 für das Jahr 2021 nachzahlen.

Interessant können Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige, Beamtinnen und Beamte sowie Hausmänner und -frauen sein. Je nach Einkommenssituation sind Steuerersparnisse von über 40 Prozent drin. Das zeigen die Berechnungen von Finanztest.

Auch Angestellte können in zwei Fällen ihre Rente freiwillig erhöhen und dabei Steuern sparen: Über 50-Jährige können Abschläge für einen früheren Renteneintritt ausgleichen. Und unter 45-Jährige können für Schul-, Studiums- oder Ausbildungszeit nachzahlen.

Die Bedingungen für freiwillige Einzahlungen in die Rentenkasse sind derzeit günstig und einiges, wie der Inflationsschutz durch Rentensteigerungen, spricht dafür. Trotzdem ist diese Art der Vorsorge nicht für alle geeignet. Die Rendite hängt beispielsweise stark von der eigenen Lebensdauer ab. Finanztest gibt einen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile. Damit lässt sich in Ruhe abwägen, ob freiwillige Einzahlungen für einen selbst infrage kommen.

Den ausführlichen Artikel „Rente erhöhen“ gibt es in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/freiwilligrente.
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CO2-Einsparung verkaufen
Mit dem E-Auto Geld verdienen

E-Autos, E-Roller und Co stoßen keine Treibhausgase aus. Die eingesparten CO2-Emissionen können die Halter verkaufen und damit mehrere Hundert Euro im Jahr verdienen. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, erklärt Stiftung Warentest in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Unternehmen, die fossile Kraftstoffe wie Diesel und Benzin verbrauchen, müssen die ausgestoßenen Treibhausgase jährlich um einen prozentualen Mindestanteil senken. So will es das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Erreichen die Firmen ihre Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) nicht, können sie unter anderem eingespartes CO2 dazukaufen. Seit Jahresbeginn haben nun auch Privatpersonen mit einem E-Auto oder E-Leichtkraftrad die Möglichkeit, ihre eingesparten Treibhausgase anrechnen zu lassen.

Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Für den Verkauf werden Dienstleister genutzt, die die CO2-Einsparung bündeln und als Paket weiterverkaufen. Finanztest hat sich verschiedene Beispielangebote angesehen. Rund 300 Euro lassen sich so jährlich dazu verdienen. Übrigens, verkaufen E-Fahrzeug-Halter ihr eingespartes CO2 nicht, kann dies der Staat übernehmen.

Wie der Verkauf funktioniert und welche Fristen zu beachten sind, wird in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest erklärt. Der Artikel ist ab dem 15. Februar online abrufbar unter test.de/e-auto-thg-quote.
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Photovoltaik
 
Photovoltaik
Eigene Solaranlage kann sich noch immer lohnen

Eine Solarstromanlage auf dem Dach kann sich trotz gesunkener Einspeisevergütung lohnen – wenn Hauseigentümer auf den Preis achten und einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen. Das zeigen Berechnungen der Stiftung Warentest.

Eine Rendite von über 3 bis 4 Prozent ist langfristig selbst bei vorsichtiger Kalkulation drin, so Finanztest. Mit der Einspeisung ins Netz allein ist ein kostendeckender Betrieb allerdings nicht mehr möglich. Dafür wird der Eigenverbrauch immer attraktiver, insbesondere nach den drastischen Strompreiserhöhungen zu Jahresbeginn.

Die Rendite für eine Photovoltaikanlage fällt sehr unterschiedlich aus – je nachdem, wie viel sie kostet, welche Strommenge sie produziert, wie hoch der Eigenverbrauch ist und wie sich die Strompreise entwickeln. Von mehr als 8 Prozent pro Jahr bis hin zum Verlust ist alles möglich.

Ein Batteriespeicher als Ergänzung zur Photovoltaik-Anlage lohnt sich nur, wenn er günstig ist, auf den Stromverbrauch des Haushalts abgestimmt ist und deutlich länger als zehn Jahre hält, so Finanztest.

Einnahmen, Ausgaben, Steuern, Rendite und Überschüsse der PV-Anlage ermittelt der kostenlose Solarrechner unter www.test.de/solarrechner.

Die vollständigen Berechnungen inklusive Tipps zu Planung, Steuern und Mietmodellen finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/solarstrom.
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Wechsel an der Spitze der Herrenhäuser Gärten
Anke Seegert © Seegert
 
Wechsel an der Spitze der Herrenhäuser Gärten
Hannover. Ronald Clark, seit 2005 Direktor der Herrenhäuser Gärten in Hannover, verabschiedete sich Ende Januar in den Ruhestand. Unter seiner Leitung war Herrenhausen 2015 als erster und bisher einziger deutscher Preisträger als „Bester Garten Europas“ für die Entwicklung als Historischer Garten ausgezeichnet worden. Clarks Schwerpunkte waren der Ausbau der Herrenhäuser Gärten als Marke im In- und Ausland, die Vernetzung mit anderen Gärten in Europa, gartengerechte Veranstaltungsformate sowie die denkmalgerechte Weiterentwicklung der Gärten. Clark hat unter anderem mit Nachdruck die Sanierung der Wasserkunst und des historischen Heckentheaters verfolgt und den Neubau eines Ausstellungshauses im Berggarten auf den Weg gebracht. Nachfolgerin ist Anke Seegert (56). Die promovierte Landschafts- und Freiraumplanerin und Professorin für Pflanzenverwendung an der Leibniz Universität Hannover arbeitet seit 17 Jahren in den Herrenhäuser Gärten, 13 davon als stellvertretende Direktorin. Die kunstvoll gestalteten Schmuckbeete tragen ihre Handschrift, der viel gerühmte Pflegezustand der Gärten und die beliebten botanischen Ausstellungen im Berggarten. Seegert freut sich besonders darauf, das neue Ausstellungshaus mit Leben zu füllen, dessen Bau in Vorbereitung ist.
 
 

 
Auch bei Polypharmazie lohnt sich ein gesunder Lebensstil
Sport, eine gesunde Ernährung und Nichtrauchen sind mit einer höheren Lebenserwartung assoziiert. Gilt dies auch für Menschen, die zahlreiche Medikamente einnehmen? Ja, berichten die Autoren einer aktuellen Studie. Sie empfehlen Ärzten, sich auch bei Patienten mit Polypharmazie Zeit zu nehmen und zu einem gesunden Lebensstil zu raten.
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Brücke zu Schloss Breitenlohe in Burghaslach ist wieder sicher
Burghaslach: Schloss Breitenlohe (c) Schabe / DSD
 
Brücke zu Schloss Breitenlohe in Burghaslach ist wieder sicher
Bronzeplakette erinnert an die private Förderung

Eine Bronzeplakette mit dem Hinweis: „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ wird künftig an das hilfreiche Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale für die barocke Schlossbrücke von Schloss Breitenlohe erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte 2019 die dringenden Sanierungsmaßnahmen an der Brücke mit 45.000 Euro. Die Grabenbrücke ist eine zweibogige barocke Steinbrücke mit Balustergeländer und Sandsteinfiguren, die die Immaculata und den Heiligen Johann Nepomuk darstellen. Bohr- und Verpressarbeiten sowie Maurer- und Natursteinarbeiten retteten den bereits in seiner Standsicherheit gefährdeten Brückenübergang aus den Jahren 1720/1730. Schloss Breitenlohe gehört zu den über 530 Objekten, die die private DSD dank Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Erstmals 1340 urkundlich im Besitz der Familie von Hohenlohe erwähnt, wurde die Wasserburg in Breitenlohe noch im gleichen Jahrhundert an die Edlen von Vestenberg verkauft, die die Wasserburg umbauen ließen. 1468 schreiben die Quellen noch von einer Behausung, 1474 von Kemenaten, 1487 wird Breitenlohe als Schloss beschrieben. Das ehemalige Wasserschloss Breitenlohe ist heute eine vierflügelige Anlage über drei Geschosse unter Satteldächern. Vier runde Türme mit Vorhangbogenfenstern in außergewöhnlicher Form betonen die Ecken. Im Hofraum erschließen zwei Treppentürme die Geschosse. Die beiden historischen Spindeltreppen aus massivem Sandstein sind bedeutende und wertvolle Baudetails des Schlosses. Im Ostflügel führt ein korbbogiges Durchfahrtstor mit Halbsäulen und Vasenaufsätzen in den Hof.
 
 

Staubsauger: Akkusauger umweltfreundlicher als Kabelsauger
 
Staubsauger: Akkusauger umweltfreundlicher als Kabelsauger
Akkusauger haben eine eindeutig bessere Ökobilanz als Staubsauger mit Kabel. Das zeigen Berechnungen der Stiftung Warentest. Im Produkttest saugen aber nur wenige teure Akkusauger so gut wie klassische Staubsauger.

Bei der Berechnung der Umweltwirkungen von Produktion, Betrieb, Transport und Entsorgung erreicht der Akkusauger 23 Umweltschadenspunkte, der Kabelsauger fast 33. Vor allem sein Stromhunger verhagelt ihm die Ökobilanz.

Allein mit dem Stromverbrauch häuft ein Kabelsauger fast so viele Schadenspunkte an wie ein Akkusauger im gesamten Lebenszyklus – selbst dann, wenn dieser irgendwann einen Ersatzakku braucht.

Sogar der Austausch eines alten 2000-Watt-Staubsaugers durch einen stromsparenden Staubsauger lohnt sich: Die Neuanschaffung rechnet sich ökologisch bereits nach 2,6 Jahren.

Im Warentest sind gute Noten für Kabelsauger die Regel, für Akkusauger noch immer die Ausnahme. Vor allem bei Teppichboden, Polstern und Tierhaaren halten die Akkusauger bis auf wenige Ausnahmen nicht mit den Kabelmodellen mit. Auch sind sie lauter und deutlich teurer in der Anschaffung. Einen insgesamt guten Kabelstaubsauger gibt es schon ab 80 Euro, der gute Akkusauger kostet fast neunmal so viel.

Der Test inklusive Ökobilanz findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test, unter www.test.de/staubsauger sind Testergebnisse von mehr als 100 Staubsaugern abrufbar.
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Karlsruhe: Weltkriegsbombe in Bulach erfolgreich entschärft
Entschärfte Weltkriegsbombe aus Bulach / Foto: Stadt Karlsruhe / Sabine Enderle
 
Karlsruhe: Weltkriegsbombe in Bulach erfolgreich entschärft
Die am Donnerstagmittag im Bereich des Lohwiesenwegs in Bulach gefundene Weltkriegsbombe wurde am Freitag gegen 12:40 Uhr erfolgreich durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg entschärft.

Am Donnerstag wurde bei Probebohrungen gegen 14:30 Uhr eine britische 250 Kg Weltkriegsbombe gefunden. Nach Einschätzung des herbeigerufenen Kampfmittelbeseitigungsdienstes ging von dem Blindgänger keine konkrete Gefährdung aus. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die Entschärfung auf Freitagmittag Uhr terminiert.

Der Absperrradius um den Fundort für die am Freitag gegen 9:30 Uhr eingeleiteten Evakuierungsmaßnahmen lag bei 500 Meter. Während der Entschärfung musste die Landesstraße 605 sowie die Hauptverbindungsstrecke der Deutschen Bundesbahn Karlsruhe-Basel sowie weitere Straßen im 500 Meter Radius für kurze Zeit gesperrt werden. Insgesamt wurden ungefähr 100 Personen aus den betroffenen Gebäuden evakuiert.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Fliegerbombe gegen 12:40 Uhr.

Anschließend wurde der Bahn- und Straßenverkehr wieder sukzessive frei gegeben. Größere Beeinträchtigungen aufgrund der Evakuierungs- sowie der Verkehrsmaßnahmen blieben aus.

Insgesamt waren Kräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe, des Polizeipräsidiums Einsatz, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes von Baden-Württemberg, der Bundespolizei, des Ordnungsamtes der Stadt Karlsruhe, der Deutschen Bundesbahn, der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes eingesetzt.

zum Bild oben:
Nach ihrer Entschärfung fest verschnürt: Die 250 Kg schwere, britische Weltkriegsbombe, die in der Nähe des SC Bulachs entdeckt worden war. (Foto: Stadt Karlsruhe / Sabine Enderle)
 
 



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