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Freitag, 9. Dezember 2022
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Verschiedenes

 
UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt
Slow Food Arche des Geschmacks erneut ausgezeichnet

Die Slow Food Arche des Geschmacks - das internationale Projekt zum Schutz bedrohter Nutztiere, Nutzpflanzen und regional wertvoller Lebensmittel - wurde im Jahr 2014 zum ersten Mal als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Nun wurde der Arche diese Auszeichnung für zwei weitere Jahre zuerkannt. Durch das Auszeichnen von Projekten, die sich auf vorbildliche Weise für die biologische Vielfalt einsetzen, wird das Thema verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Das internationale Projekt Arche des Geschmacks der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt seit 1996 traditionelle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden, die unter den gegenwärtigen ökonomischen Bedingungen am Markt nicht bestehen oder "aus der Mode" gekommen sind. In Deutschland gibt es zur Zeit 58 Arche-Passagiere, weltweit sind es über 3.000.

Die Passagiere der Arche des Geschmacks bringen Abwechslung auf den Teller und erhalten dabei die biokulturelle Vielfalt der Regionen. Schwerpunkt des Projektes ist das aktive Sammeln, Beschreiben, Katalogisieren und Bekanntmachen der Passagiere. Das eingängige Motto lautet: Essen, was man retten will! Denn: Seltene lokale Produkte können innerhalb weniger Generationen ganz verloren gehen, wenn sie nicht weiter angebaut, gezüchtet oder hergestellt werden - und mit ihnen das Wissen und Können um ihre Herstellung.

Die Arche setzt ein bedeutendes Zeichen für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland. Einige Passagiere, wie z. B. die Alblinse und die Champagner Bratbirne, haben durch das Projekt schon einen erheblichen Aufschwung erlebt und sind nun durch die steigende Nachfrage, die auch zu einer steigenden Produktion führt, weniger gefährdet von der kulinarischen Landkarte zu verschwinden. Außerdem werden Passagiere zunehmend in Gasthäusern und Restaurants angeboten, die sich dem Erhalt der lokalen Küche verschrieben haben.

Der weitere Ausbau des Netzwerks steht zudem im Fokus der Arche, um so viele Multiplikatoren wie möglich einzubinden: Eine stets aktuelle Erzeugerliste unterstützt so z. B. die steigende Nachfrage bei Konsumenten und in der Gastronomie. Die Arche ist auch ein zentraler thematischer Schwerpunkt bei vielen Slow-Food-Veranstaltungen, um bei Verbrauchern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass sich jeder für den Erhalt der seltenen und gefährdeten Spezialitäten einsetzen kann. Dies zu tun ist einfach: Ein potentieller neuer Passagier kann von jedem angemeldet werden, ein Arche-Erzeugnis zu essen trägt zu seiner Erhaltung bei und die Geschichte des Produkts und seiner Erzeuger weiterzuerzählen erhält den Passagier auch für kommende Generationen am Leben.
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Im Norden Freiburgs entsteht ein grünes Industriegebiet in Deutschland
Quartierslösungen, neue Angebote und Initiativen für den „Green Industry Park“ werden am 15. September vorgestellt

Im Norden von Freiburg entsteht ein grünes Industriegebiet in Deutschland. Gemeinsam sind die Stadt Freiburg, die Freiburger Wirtschaft und Touristik Messe (FWTM), die Badenova und das Fraunhofer ISE dabei, die vielversprechende Version mit den teilnehmenden Unternehmen, Instituten und der Albert-Ludwigs-Universität prozesshaft weiter zu entwickeln und zu konkretisieren. Erstmals wird ein bestehendes hundert Jahre altes Industriegebiet in einen grünen Industriepark umgebaut.

Dazu findet am Donnerstag, 15. September, um 16 Uhr die Veranstaltung „Green Industry Park – neue Angebote, Bausteine und Initiativen“ im Solar Info Center, Emmy-Noehter-Straße 2, statt. Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Bernd Dallmann, Geschäftsführer der FWTM, Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer Institutes für Solare Energiesysteme, und Peter Majer von der Badenova werden die Initiative „Green Industry Park“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und interessante Beteiligungsmöglichkeiten vorstellen.

Die Initiative „Green Industry Park“ vernetzt die ortsansässigen Unternehmen miteinander und bietet neben aktuellen Informationen auch Beteiligungsmöglichkeiten an innovativen Projekten. Dadurch soll langfristig ein zukunftsweisendes, energieeffizientes Industriegebiet entstehen. „Mit dem Klimaschutzkonzept für das Industriegebiet Nord haben wir eine wichtige Grundlage geschaffen“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. „Jetzt geht es um die konkrete Umsetzung.“ Einer der Bausteine, der bereits umgesetzt wurde, sind Workshops, an denen sich die Unternehmen in den vergangenen Monaten beteiligen konnten. Wichtige Themen für die Betriebe, wie Energiemanagement, Beleuchtung, Abwärmenutzung, Klimatisierung und energieeffiziente Gebäude wurden in den Workshops aufgegriffen, mögliche Lösungen diskutiert und mit interessanten Besichtigungen bei den Unternehmen vor Ort kombiniert.

Mit der Entscheidung, das neue SC-Stadion am Flugplatz anzusiedeln, kam auch Schwung in die Überlegungen, die Abwärme der Firma Solvay sinnvoll zu nutzen. Mit einer möglichen Nutzung der Abwärme beschäftigt sich derzeit eine Arbeitsgruppe des Umweltschutzamtes und der Stadiongesellschaft.

Im Zuge der Planungen für ihren Kopfbau bei der Messe Freiburg prüft die FWTM derzeit mit Unterstützung eines Freiburger Ingenieurbüros, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine Nutzung von Abwärme der benachbarten Solvay technisch und wirtschaftlich möglich ist. „Perspektivisch ist die Versorgung von weiteren Gebäuden und angrenzenden Betrieben und Einrichtungen in räumlicher Nachbarschaft wie beispielsweise das neue SC-Stadion am Flugplatz denkbar. Die Realisierung einer Quartiersversorgung mit industrieller Abwärme wäre weit über das Industriegebiet Freiburg-Nord und den „Green Industry Park“ hinaus vorbildhaft. Damit könnte ein wichtiger Schritt in Richtung der angestrebten, energie- und ressourceneffizienten Weiterentwicklung des Gewerbegebiets gelingen“, erklärt Bernd Dallmann, Geschäftsführer der FWTM.

Um Innovationen zu unterstützen, wurde eigens das Innovations- und Effizienzclusters „innoEFF“ gegründet. Das innoEFF vernetzt Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Innovationen im Bereich Klimaschutz und Effizienztechnologien. „Mit der Freigabe von Fördermitteln durch das Land Baden-Württemberg können wir nun zukunftsweisende Effizienz- und Vernetzungsideen im „Green Industry Park“ umsetzen. Davon können alle Betriebe profitieren, auch solche, die wegen ihrer Größe sonst keine Fördergelder erwarten könnten oder für die ein entsprechender eigener Antrag zu kompliziert und langwierig wäre“, so Peter Majer von der Badenova.
 
 

 
Freiburg: Neue barrierefreie Toilettenanlage
Für die vielen Besuchergruppen im Vauban steht ab Ende Oktober eine neue und barrierefreieToilette zu Verfügung

Auf dem Paula-Modersohn-Platz im Vauban wird eine öffentlich zugängliche und barrierefreie Toilette errichtet. Die Bauarbeiten für die neue Toilette, die von der Firma Wall GmbH organisiert werden, beginnen ab Montag, 12. September.

Die Stadtverwaltung kommt damit einer langjährigen Forderung des Stadtteils und des Stadtteilvereins nach, vor allem für die vielen Besuchergruppen im Vauban eine öffentliche Toilette zur Verfügung zu stellen.

Im Zuge der Konzession für Werbung im öffentlichen Straßenraum hat sich die Wall GmbH verpflichtet, zwei barrierefreie Toiletten im Freiburger Stadtgebiet zu errichten und zu betreiben. Eine Toilette steht bereits am Colombipark in der Eisenbahnstraße, die zweite Toilette musste wegen der Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge weichen und wird nun in den Stadtteil Vauban verlegt. Voraussichtlich Ende Oktober wird die Toilette in Betrieb genommen.

Vorausgegangen war ein längerer Beteiligungsprozess mit dem Stadtteilverein, Anliegerinnen und Anliegern, der Wall GmbH, in dem der künftige Standort an der Rückseite der Quartiersgarage auf dem Paula-Modersohn-Platz bestimmt wurde.
 
 

 
Freiburg: Stadt trauert um Altstadträtin Margit Lemmer
Die Stadt Freiburg und die Bürgerschaft trauern um die Altstadträtin Margit Lemmer, die am 22. August im Alter von 91 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Die frühere Lehrerin und Schulleiterin war 24 Jahre lang ununterbrochen für die CDU Mitglied des Gemeinderates, davon 5 Jahre als Vorsitzende der CDU-Fraktion. 1975 wurde die gebürtige Westfälin erstmals in den Gemeinderat gewählt. Von 1983 bis 1988 war sie Vorsitzende ihrer Fraktion. Mit der Kommunalwahl 1999 verzichtete Margit Lemmer auf eine erneute Kandidatur und zog sich aus der aktiven Stadtpolitik zurück. Im Gemeinderat gehörte Lemmer zahlreichen Fachausschüssen an; ihre politischen Schwerpunkte lagen vor allem im Schul-, Sozial- und Jugendsektor sowie bei Bau- und Planungsthemen.

Margit Lemmer war ab 1947 in Munzingen zu Hause. Nach dem Studium an der pädagogischen Hochschule wurde sie Lehrerin und später Schulleiterin der Munzinger Grundschule und übernahm später die Leitung der Emil-Thoma-Grundschule in der Oberwiehre. Politisch engagierte sie sich ab 1971 – als erste Frau im Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Munzingen und nach der kommunalen Neugliederung im Ortschaftsrat.

In einem persönlichen Schreiben kondolierte Oberbürgermeister Dieter Salomon der Familie. Er hob darin besonders Margit Lemmers langjähriges Engagement für Kinder und Jugendliche hervor und erinnerte an ihre kollegiale und ausgeglichene Art.
 
 

 
Karlsruhe: Freibadsommer geht zu Ende
Sonnenbad noch bis 1. Advent und "Wölfle" bis 30. September offen

Mit dem Ende der Sommerferien klingt die Freibadsaison im Rheinstrandbad Rappenwört, im Turmbergbad und im Freibad Rüppurr langsam aus. Am Sonntag, 11. September, öffnen diese Karlsruher Freibäder ein letztes Mal.

Doch das Sonnenbad bleibt natürlich auch in diesem Jahr wieder bis zum 1. Advent geöffnet. Wie immer ist es dann das einzige Freibad in Baden-Württemberg für diejenigen, die unter blauem Himmel schwimmen wollen. Das Sonnenbad hat ab Montag, 12. September, bis Freitag, 30. September, am Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 20 Uhr, am Dienstag und Donnerstag von 9 bis 22 Uhr sowie am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Ab 1. Oktober öffnet das Bad erst ab 10 Uhr und schließt am Wochenende und an Feiertagen schon um 17 Uhr (Informationen im Netz unter www.ka-baeder.de).

Ebenfalls länger, nämlich bis zum 30. September, ist das Freibad Wolfartsweier, das „Wölfle“ geöffnet. Ab 12. September kann hier täglich von 10 bis 18 Uhr geschwommen werden.
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Karlsruhe: Hagsfeld feiert Kerwe
Großes Programm für Jung und Alt an der Brückenstraße

Die Hagsfelder Kerwe an der Brückenstraße hat seit über 30 Jahren ihren Stammplatz im Karlsruher Veranstaltungskalender. Wegen ihrer gastronomischen Vielfalt und dem umfangreichen Rahmenprogramm der Hagsfelder Vereine ist das Familienfest beliebt wie eh und je.

Die drei Festtage beginnen am Samstag, 10. September, um 16 Uhr und dauern bis Montag, 12. September. Die offizielle Eröffnung mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Klaus Stapf findet am Samstag um 17 Uhr statt. Zum Kerweprogramm gehören wiederum Vorführungen, Luftballon-Wettfliegen, das Entenrennen auf der Alten Bach und der Ökumenische Gottesdienst am Sonntag, um 10 Uhr im Feuerwehrhaus, zu dem zusätzlich im Blauen Pavillon ein Kindergottesdienst angeboten wird. Zudem gibt es einen kleinen Vergnügungspark mit Kinderkarussell, Autoscooter und Pfeilwerfen.

Zur Freude der kleinen Kerwegäste sind auch in diesem Jahr die Parzivalschule und die Karl-Stockmeyer-Schule wieder mit ihrem Bauernhof dabei. Die angebotenen Esel-Kutschfahrten, Lama-Wanderungen und der Streichelzoo sind ebenso beliebt wie das Kleintiergehege mit Ziegen und Schafen. Darüber hinaus sorgen Mitmachangebote wie Aquarellmalen, Plastizieren, Töpfern, Weben, Schmieden, Trommeln oder Saftpressen, die Zirkus-AG, das Puppenspiel oder Kinderschminken für viel Abwechslung. Am Samstag um 16 und 18 Uhr und am Sonntag um 13, 15 und 17 Uhr erzählt das Kasperle wieder lustige Geschichten.

Der beliebte Frühschoppen am Sonntag wird musikalisch vom Musikverein Bruchhausen e.V. begleitet und am Kerwemontag lädt die Freiwillige Feuerwehr Montag ab 12 Uhr zum traditionellen Saueressen ein.

Auf viele Gäste freuen sich die teilnehmenden Vereine und Institutionen: Gesangverein Liederkranz 1873 e.V., Gesangverein Frohsinn e.V., Vereinigte Turnerschaft 1895 e.V., Allgemeiner Sportverein e.V, Freiwillige Feuerwehr Hagsfeld, Hagsfelder Werkstätten, Parzival-Schulzentrum/ Karl-Stockmeyer-Schule, evangelische und katholische Kirche und das Marktamt der Stadt Karlsruhe.
 
 

 
Karlsruhe: Neue Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken Grötzingen und Mühlburg
Kundenwünschen entsprechend ändern die Stadtteilbibliotheken Grötzingen und Mühlburg ab Montag, 5. September, ihre Öffnungszeiten. In Grötzingen gibt es donnerstags wieder von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr Lesestoff. Montags, dienstags und freitags ist diese Zweigstelle von 14 bis 18 Uhr offen, mittwochs geschlossen. Die Zweigbibliothek Mühlburg hingegen ist mittwochs sogar länger offen - von 10 bis 15 Uhr. Schulkinder haben sich dies gewünscht. Montags öffnet sie um 13 Uhr, dienstags und freitags um 14 Uhr, Schluss ist jeweils um 18 Uhr. Donnerstags bleibt die Mühlburger Stadtteilbibliothek geschlossen.
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Freiburg: Radweg an der Breisacher Straße wird neu gebaut
Fuß- und Radweg von der Breisacher Straße in die Lehener Straße mussgesperrt werden – Umleitungen ausgeschildert

Das Garten-und Tiefbauamt (GuT) plant seit längerem die Rad-Vorrang-Route FR2 (Güterbahnradweg) unter der neu gebauten Brücke der Breisacher Straße hindurch zu verlängern. Damit soll die Anbindung des FR2 an die Uniklinik verbessert und der Radweg FR2 Richtung Norden weiter ausgebaut werden.

Die Mitarbeiter des GuT beginnen am Montag, 29. August, mit dem Bauvorhaben. Für diese Arbeiten muss der Fuß- und Radweg von der Breisacher Straße zur Lehener Straße gesperrt werden. Die Umleitung für Fußgänger und Radfahrende wird über die Blücherstraße ausgeschildert.

In der Breisacher Straße muss der Gehweg zwischen Killianstraße und der Brücke über die Güterbahn ebenfalls gesperrt werden, die Fußgänger werden gebeten die gegenüberliegende Straßenseite zu benutzen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen. Weitere Informationen über aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie im Internet unter www.freiburg.de/baustellen.
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