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In Baden-Württemberg fördert die DSD 2026 mindestens 21 Baudenkmale
(c) Eisenbahn-Belvedere-Pergola-Schwäbisch-Gmünd e.V.
 
In Baden-Württemberg fördert die DSD 2026 mindestens 21 Baudenkmale
Auf Empfehlung der Wissenschaftlichen Kommission beschließt Vorstand bundesweit 408 Förderprojekte

In Baden-Württemberg will die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 2026 auf jeden Fall 21 Denkmale mit 928.000 Euro fördern, darunter das Eisenbahn-Belvedere in Schwäbisch Gmünd, das um 1850 von dem königlichen Baurat und späteren Baudirektor Georg von Morlok in der Lindenfirststraße erbaut wurde. Das Belvedere besteht aus zwei Pavillons mit einem dazwischen liegenden Wandelgang aus massivem Bossensteinquadermauerwerk, ein massives schmiedeeisernes Tor ermöglicht den Zugang. Das Belvedere entstand beim Bau der Bahnstrecke Aalen-Stuttgart, der die Teilabgabe eines parkähnlichen Privatgartens erforderte. Die Pergola diente gewissermaßen als landschaftlicher und repräsentativer Ersatzabschluss des Gartens. Die Pergola wurde in Fachwerkbauweise mit einem Satteldach erbaut, ornamental durchbrochene Füllungen sind Schmuckelemente. Die Konstruktion wurde in klassischer Schlitz- und Zapfentechnik nach Zimmermannsart ausgeführt.

Mit Abschluss der Tagung der ehrenamtlich wirkenden Wissenschaftlichen Kommission der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) können sich 408 Denkmaleigentümer im ganzen Land auf Fördermittel der DSD für ihr geplantes Bauvorhaben freuen. Fünf Fachleute aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstwissenschaften berieten den DSD-Vorstand bei der Auswahl der Förderprojekte. Auch diesmal wird die Denkmalschutzstiftung wie in den Jahren zuvor noch weitere Denkmale unterstützen. Das hängt freilich ab von der Höhe der bis zum Jahresende eingeworbenen Spenden, den Erträgen der treuhänderischen Stiftungen in der DSD und den Zweckerträgnissen der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Denkmalschutzstiftung ist. Mit dem Versand der positiven Zusagen beginnt offiziell das Förderjahr 2026 der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz leistet ihren wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutsamkeit der Denkmalpflege nur dank eines großen bürgerschaftlichen Vertrauens sowie der Unterstützung ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Rentenlotterie GlücksSpirale von Lotto. Die Förderung durch die DSD versteht sich immer auch als Anerkennung des oft beispielhaften Einsatzes der Eigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden für ihr Denkmal. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz konnte seit ihrer Gründung 1985 bundesweit rund 800 Millionen Euro für über 7.600 Denkmale zur Verfügung stellen. Mit rund 200.000 Förderern hat sie sich zur wohl größten Privatinitiative für die Denkmalpflege in Deutschland entwickelt.

Weitere Informationen zu den Förderprojekten der DSD finden Sie online

zum Bild oben:
Eisenbahn-Belvedere in Schwäbisch Gmünd
Foto: Eisenbahn-Belvedere-Pergola-Schwäbisch-Gmünd e.V.
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Sanierung der historischen Knopfhäusle-Siedlung
Saniertes „Meisterhaus“ im 3. Bauabschnitt Knopfhäusle (c) FSB/ B.Kohlen
 
Sanierung der historischen Knopfhäusle-Siedlung
Innovativer Dreiklang: Denkmalschutz, Klimaziele, bezahlbares Wohnen

• Sanierung der „Meisterhäuser“ im dritten Bauabschnitt in den letzten Zügen
• Hohe Anforderungen des Denkmalschutzes
• Wichtiger Teil der Freiburger Kulturgeschichte

Mit einer Begehung vor Ort stellte die Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI) heute den dritten Bauabschnitt der Sanierung der denkmalgeschützten Knopfhäusle-Siedlung im Freiburger Osten vor. Die Sanierung der ehemaligen Meisterhäuser steht kurz vor dem Abschluss, die Sanierung der „Langhäuser“ im vierten Bauabschnitt dauert noch bis Ende 2026 an. Der erste und zweite Bauabschnitt mit insgesamt 72 Reihenhäusern sind seit 2022/2023 bezogen.

Die Knopfhäusle-Siedlung an der Schwarzwaldstraße ist ein bedeutendes Zeugnis der Freiburger Stadtgeschichte. Die kleine Arbeitersiedlung wurde im 19. Jahrhundert für Beschäftigte der Knopffabrik Risler errichtet und prägt bis heute das Stadtbild im Freiburger Osten. Ziel der laufenden Sanierung ist es, diesen besonderen historischen Wohnraum zu erhalten und gleichzeitig an die Anforderungen des heutigen Wohnens anzupassen.

„Die Knopfhäusle sind ein einzigartiges Stück Freiburger Geschichte. Mit der Sanierung zeigen wir, wie der Erhalt historischer Bausubstanz, eine konsequente energetische Modernisierung und soziale Verantwortung zusammenwirken können“, betont Oberbürgermeister Martin Horn. „Wir stärken damit eine gewachsene Nachbarschaft und sichern bezahlbaren Wohnraum in einem besonderen Quartier.“

Die Sanierung der denkmalgeschützten Siedlung erfolgt in vier Bauabschnitten. Insgesamt werden rund 100 Wohnungen in acht historischen Gebäuden modernisiert. Die Planungen für das Projekt begannen 2018, der erste Bauabschnitt startete im Jahr 2020.

Die Sanierung stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung, da sie im engen Zusammenspiel von Denkmalschutz, energetischer Modernisierung und sozialverträglicher Umsetzung erfolgt. Dächer, Decken und Keller mussten umfassend instandgesetzt werden. Gleichzeitig wurden Bauteile erneuert, wie Fenster und Türen; Außenwände, Dächer und Keller gedämmt sowie die gesamte Haustechnik vollständig erneuert. Moderne, kompakte Bäder und eine zentrale Heizungsanlage sorgen heute für deutlich verbesserten Wohnkomfort. Insgesamt konnte der Energiebedarf der Gebäude um rund 45 Prozent gesenkt werden.

FSI-Geschäftsführerin Dr. Magdalena Szablewska: „Die Sanierung der Knopfhäuslesiedlung stellt den denkmalgeschützten Ensemblecharakter konsequent in den Mittelpunkt. Erhalt und Reparatur der historischen Bausubstanz hatten Vorrang vor Austausch und Überformung. Fassaden, Dachlandschaften, Kamine, Holzfenster und Vorgärten wurden denkmalgerecht instandgesetzt und als identitätsstiftende Elemente bewahrt. Zeitgemäße Grundrisse und Technik wurden zurückhaltend integriert. So zeigt das Projekt, wie Denkmalschutz, Baukultur und sozialer Wohnungsbau dauerhaft vereinbar sind.“

Geschäftsführerkollege Dr. Matthias Müller hebt die Bedeutung der Förderprogramme hervor: „Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne die Unterstützung von Bund, Land und Stadt nicht möglich. Die Städtebauförderung sowie KfW-Mittel schaffen die Grundlage dafür, dass wir historische Gebäude modernisieren und gleichzeitig faire Mieten sichern können.“

Etwa die Hälfte der Sanierungskosten wird durch Städtebauförderung getragen, dazu kommen Fördermittel der KfW. Ein dreistufiges Mietpreismodell der FSI stellt zudem sicher, dass die Wohnungen auch nach der Modernisierung dauerhaft bezahlbar bleiben und deutlich unter dem Freiburger Mietspiegel liegen.

Ein zentrales Ziel der Sanierung ist der Erhalt der gewachsenen Nachbarschaften. Durch ein abgestimmtes Umzugsmanagement mit Rückkehroptionen für die Mieterinnen und Mieter erhielten die Bewohnenden die Möglichkeit im Quartier zu verbleiben. Ein Sanierungsbeirat diente als kontinuierliche Dialogplattform zwischen Stadt, Politik, Interessensgruppen und Bewohnerschaft. Die strukturierte Kooperation ermöglichte tragfähige Lösungen trotz hoher technischer, sozialer und denkmalpflegerischer Anforderungen. Die Anregungen und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner der Knopfhäusle-Siedlung konnten bei der Planung weitgehend berücksichtigt.

Auch bundesweit hat das Projekt Aufmerksamkeit erregt: Die Sanierung der Knopfhäusle-Siedlung wurde 2025 mit dem dritten Platz beim KfW Award Leben in der Kategorie „Bezahlbares und flächeneffizientes Wohnen“ ausgezeichnet.

Mit der Fertigstellung der letzten Bauabschnitte wird die historische Siedlung langfristig als identitätsstiftender und bezahlbarer Wohnraum im Freiburger Osten erhalten bleiben.

Saniertes „Meisterhaus“ im 3. Bauabschnitt Knopfhäusle (c) FSB/ B.Kohlen
 
 

Staatsoper Stuttgart: Bühne der Meisterklasse
Staatsoper Stuttgart von außen (c) Stuttgart-Marketing GmbH / Sarah Schmidt
 
Staatsoper Stuttgart: Bühne der Meisterklasse
Ein echtes architektonisches Juwel liegt im Stuttgarter Schlossgarten: Die Staatsoper Stuttgart ist im neoklassizistischen „Littmann-Bau“ beheimatet, der den Zweiten Weltkrieg als eines von wenigen historischen Gebäuden der Stadt weitgehend unbeschadet überstanden hat. Hier treffen musikalische Exzellenz, innovative Inszenierungen und historische Architektur aufeinander. Damit zählt die Staatsoper Stuttgart zu den renommiertesten Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas. Sie wurde auch bereits mehrfach als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.
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Magnolienblüte taucht die Wilhelma in ein Meer von Farben
© Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann
 
Magnolienblüte taucht die Wilhelma in ein Meer von Farben
Die Blüte der Magnolien im Maurischen Garten der Wilhelma hat begonnen

In der Wilhelma nimmt eines der eindrucksvollsten Schauspiele der Pflanzenwelt Fahrt auf: Dank der schon zu Monatsbeginn sonnenreichen Tage und frühlingshaften Temperaturen entfalten die Magnolien im Maurischen Garten nun ihre ganze Pracht. Das langgestreckte Oval des historischen Gartens verwandelt sich Schritt für Schritt in ein Meer von Farben und markiert damit für viele Besucherinnen und Besucher den botanischen Start in den Frühling.

Die auffälligen Blüten der meisten Magnolien erscheinen bereits vor dem Austrieb der Blätter. Den Auftakt der Blütezeit machen meist die Sternmagnolien vor dem Maurischen Landhaus mit ihren schmalen, schneeweißen Blütenblättern. Ihnen folgen die rosafarbenen und purpurnen Tulpenmagnolien, die den Maurischen Garten prägen. Es entwickelt sich ein wechselndes Farbenspiel aus Weiß-, Rosa- und Purpurtönen. Deutlich später im Frühjahr blühen dagegen die bis dahin bereits belaubte Gurkenmagnolie vor dem Aquarium oder auch die Immergrünen Magnolien am Haupteingang und an den Subtropenterrassen.

Der Maurische Garten beherbergt den größten Magnolienhain nördlich der Alpen. In der gesamten Wilhelma wachsen heute mehr als 90 Magnolien aus fast 30 verschiedenen Arten und Sorten, der überwiegende Teil davon im historischen Herzen der Anlage. Die Geschichte der Magnolien in der Wilhelma reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. König Wilhelm I. von Württemberg ließ ab 1850 die ersten Exemplare in seine Parkanlagen bringen. Zehn von ihnen stehen noch heute im Park und sind inzwischen über 170 Jahre alt. Damit gehören sie nicht nur zu den botanischen Besonderheiten der Wilhelma, sondern auch zu lebenden Zeugnissen ihrer kulturhistorischen Entstehungszeit. Die jüngsten Magnolien wurden erst im vergangenen Herbst gepflanzt: Es handelt sich um vier Exemplare unterschiedlicher Sorten, die im Bestand der Wilhelma bislang fehlten, ihn aber hinsichtlich Form und Farbe ihrer Blüten gut ergänzen.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht sind Magnolien bemerkenswert: Die Pflanzengattung existiert seit mehr als 100 Millionen Jahren, als noch Dinosaurier die Kontinente bevölkerten. Magnolien zählen damit zu den ältesten heute noch lebenden Blütenpflanzen der Erde. Botanikerinnen und Botaniker bezeichnen sie daher oft als „lebende Fossilien“.

Die Pflege der Magnolien ist anspruchsvoll. Clemens Hartmann, Baumexperte in der Wilhelma, erklärt: „Unser Magnolienhain ist ein Kleinod, das gut gepflegt werden muss. Im vergangenen Jahr haben wir die Bewässerung von Magnolien und Rasen entkoppelt, um die Bäume noch zielgerichteter mit Wasser zu versorgen. Außerdem haben wir durch das Einbringen von Lauberde das Bodenleben vitalisiert. Wir danken dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma dafür, dass er uns beim Erhalt unseres historischen Magnolienhains finanziell kräftig unterstützt.“ Hartmann verrät auch, warum einige Magnolien weiß angestrichen sind: „Hohe Temperaturen machen besonders den älteren Magnolien zu schaffen. Dort, wo aufgrund der bereits lichten Kronen zu viel Sonnenstrahlen auf Stamm und Äste strahlen, haben wir mit weißer Baumfarbe für Sonnenschutz gesorgt.“

Das Engagement der Wilhelma und ihres Fördervereins beschränkt sich nicht nur auf die Pflege der eigenen Parkanlagen. Weltweit gelten mehr als die Hälfte der rund 335 bekannten Magnolienarten als bedroht, vor allem durch den Verlust ihrer natürlichen Lebensräume aufgrund von Abholzung. Wilhelma-Direktor Dr. Kölpin betont: „Zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützen wir die Organisation Jocotoco dabei, ehemals gerodete Regenwaldflächen in Ecuador zu renaturieren. Damit haben wir nicht nur seltene Magnolienarten vor dem Aussterben gerettet, sondern auch die Lebensräume unzähliger weiterer Tier- und Pflanzenarten bewahrt.“

zum Bild oben:
Bei immer mehr Magnolien im Maurischen Garten öffnen sich die Blüten.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Freiburg: Bezahlbar Wohnen im Brühl / Güterbahnareal Nord
(c) Foto: Michael Spiegelhalter / Freiburger Stadtbau GmbH
 
Freiburg: Bezahlbar Wohnen im Brühl / Güterbahnareal Nord
- 76 geförderte Wohnungen fertiggestellt
- Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Sechs-Zimmer-Wohnungen
- Grünes Zimmer als Herzstück im urbanen Umfeld

Mit der Fertigstellung der Wohnanlage in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße setzt die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) ein weiteres sichtbares Zeichen im Rahmen der Wohnbauoffensive FSB 2030. Nach rund zwei Jahren Bauzeit sind im Quartier Brühl/Güterbahnareal 76 öffentlich geförderte Mietwohnungen bezogen. Sie umfassen Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Sechs-Zimmer-Wohnungen. Zehn Kleinstwohnungen sind für Personen vorgesehen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Alle Wohnungen sind barrierefrei zugänglich und gemäß dem FSB-Maßnahmenkatalog „Barrierefreies Bauen“ umgesetzt.

„Bezahlbarer Wohnraum ist essenzieller Bestandteil moderner, zukunftsorientierter Quartiere“, betont Oberbürgermeister Martin Horn. „Die Nutzungsvielfalt ist für die künftige Entwicklung von Stadtteilen von hoher Bedeutung. Dieses Projekt steht für soziale Ausgewogenheit und für unseren klaren politischen Willen, geförderten Wohnungsbau konsequent umzusetzen.“ Zur sozialen Infrastruktur gehört auch die viergruppige Kindertagesstätte – die erste deutsch-italienische städtische Kita Freiburgs.

Die Technische Geschäftsführerin der FSB, Dr. Magdalena Szablewska, verweist auf die architektonische und energetische Qualität des Projekts. „Der siebengeschossige Baukörper mit seiner vorgehängten Holzfassade setzt einen markanten Akzent im Quartier. Holzkonstruktionen unterschiedlichster Art sind Teil unseres nachhaltigen Handelns“, so Szablewska. Der großzügig begrünte Innenhof – das „Grüne Zimmer“ – bildet die zentrale Mitte des Gebäudeensembles und schafft hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die kleinen Nutzer der städtischen Kita.

Das Ensemble besteht aus drei Baukörpern mit insgesamt über 5.000 Quadratmetern Wohnfläche – ein straßenseitiges Langhaus mit vorgehängter Holzfassade und zwei Punkthäuser in monolithischer Massivbauweise. Durch die Realisierung sog. Schachteltreppenhäuser konnten die Innenhofflächen von Feuerwehrzufahrten freigehalten werden zu Gunsten einer großzügigen Innenhofbegrünung mit hoher Aufenthaltsqualität. Ein Mobilitätskonzept ergänzt das Projekt: In der Tiefgarage entstehen 48 Pkw-Stellplätze, vorgerüstet für E-Lademöglichkeiten. Ergänzend wurden 190 Fahrradstellplätze in der Tiefgarage sowie weitere oberirdische Stellplätze geschaffen. Wer auf ein eigenes Auto verzichtet, erhält eine Unterstützung zum ÖPNV-Ticket.

Mit der Fertigstellung des zweiten Projektes am Güterbahnareal Nord entsteht ein vielfältiges bezahlbares Wohnangebot mitten in Freiburg. Für den Kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Matthias Müller ist die Fertigstellung auch ein wirtschaftliches Signal. „Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht von selbst. Er braucht verlässliche Finanzierung und klare politische Entscheidungen. Dieses Projekt steht für beides – für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum und für wirtschaftliche Verantwortung.“

Über die Freiburger Stadtbau (FSB)
Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) plant, baut und saniert für Freiburg – mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Mit rund 11.000 Wohnungen, davon etwa 10.000 im eigenen Bestand, ist sie die größte kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Südbaden. Rund 385 Mitarbeitende engagieren sich bei der FSB und ihren Tochtergesellschaften für gutes Wohnen und eine lebenswerte Stadt. Als Muttergesellschaft des FSB-Verbunds steuert sie gemeinsam mit der Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI), der Freiburger Kommunalbauten GmbH & Co. KG (FKB) und der Regio Bäder GmbH (RBG) zentrale Bereiche der städtischen Infrastruktur: Wohnen, Bauen, Bäderbetrieb und Parkraumbewirtschaftung.

zum Bild oben:
Laubengang: OB Martin Horn mit der FSB-Geschäftsführung Dr. Magdalena Szablewska (Mitte) und Dr. Matthias Müller (r.) auf dem Laubengang beim Rundgang
(c) Foto: Michael Spiegelhalter / Freiburger Stadtbau GmbH
 
 

Frühlingserwachen im Kurpark
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Frühlingserwachen im Kurpark
Saisoneröffnung am See

BAD KROZINGEN. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kehrt das Leben in den Kurpark zurück: Am Samstag, den 14. März 2026, öffnet die Freizeitanlage am See wieder ihre Tore. Ob sportliche Herausforderung beim Übungsgolf, Action auf dem Abenteuerspielplatz oder italienischer Kaffeegenuss – die Anlage bietet abwechslungsreiche Erlebnisse für die ganze Familie.

Die 14-Bahnen-Übungsgolf-Anlage bietet auf hochwertigem Kunstrasen eine spannende Mischung aus klassischem Golf und Minigolf.

Ergänzt wird das sportliche Angebot durch einen DiscGolf-Parcours mit 9 Bahnen (Verleih vor Ort). Währenddessen bietet der Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz, Kletterparcours und Seilbahn jede Menge Action für Kinder.

Im „Café am See“ erwartet die Gäste italienisches Flair: Spezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachte Kuchen, Eis und kleine Snacks laden zur Pause ein. WellnessLiegen und eine Aussichtsplattform mit Blick auf das Treiben am See bieten zudem ideale Plätze zum Entspannen. Die Location kann auch für private Feiern oder Firmenevents gebucht werden.

Die Anlage ist wetterabhängig geöffnet (letzte Schlägerausgabe 60 Min. vor Schließung). Kostenlose Parkplätze stehen an der Vita Classica und am Kurhaus zur Verfügung, verbunden mit einem kurzen Spaziergang durch den Park.

Aktuelle Preise sowie weitere Informationen finden Sie jederzeit auf unserer Homepage. Die jeweils gültigen Öffnungszeiten sind tagesaktuell auf unserer Homepage sowie über Google abrufbar.

Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen im Kurgebiet, unter Telefon: 07633/4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Stichprobenhafte Erfassung von Tieren, Pflanzen und Biotopen
Von März bis Ende November lässt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Tiere, Pflanzen und Biotope im Stadtkreis Freiburg erfassen. Die Untersuchungen finden stichprobenartig auf zufällig ausgewählten Flächen statt. Ziel ist es, die Entwicklung von Lebensräumen sowie von Tier- und Pflanzenarten langfristig zu beobachten. Die Ergebnisse fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein.

Die Untersuchungen sind Teil eines europaweiten Naturschutzmonitorings. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind verpflichtet, den Zustand geschützter Tier- und Pflanzenarten regelmäßig zu erfassen und an die EU zu berichten. Die in Baden-Württemberg erhobenen Daten leisten hierzu einen Beitrag und fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein (beispielsweise in den FFH-Bericht 2031). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gibt die Gesamtzahl der Stichproben und ihre Verteilung auf die Bundesländer vor.

Die beauftragten Fachpersonen dürfen gemäß § 52 NatSchG Grundstücke im Außenbereich auch ohne vorherige Anmeldung betreten. Fest umzäunte Privatgärten sind davon ausgenommen. Alle Kartierenden können sich ausweisen, es werden keine dauerhaften Markierungen angebracht und sämtliche Daten anonym ausgewertet. Der Zeitpunkt der Erfassung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Arten oder Lebensräume und wird stark von den aktuellen Wetterbedingungen beeinflusst.

Weitere Informationen zu den FFH-Richtlinien sowie deren Umsetzung in Baden-Württemberg gibt es online.
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Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof
FSB: Breisacher Hof (c) M.Spiegelhalter
 
Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof
Moderner Wohnraum in historischem Ambiente

• Erste zwei Kasernengebäude energetisch und baulich auf modernstem Stand
• Zahl der Wohnungen durch Grundrissanpassung auf 56 erhöht
• Alle Wohnungen barrierefrei erreichbar; Förderung schafft stabil bezahlbare Mieten
• Wichtiger Meilenstein der Quartiersentwicklung

Mit der erfolgreichen Fertigstellung der Gebäude Elsässer Straße 2f und 2g markiert die Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI) einen ersten Meilenstein bei der Quartiersentwicklung im historischen Breisacher Hof. Die denkmalähnlichen Kasernengebäude aus der Kaiserzeit wurden in einer umfassenden Kernsanierung technisch und energetisch vollständig erneuert unter Wahrung der historischen Charakteristik der Gebäude. Möglich wurden die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durch das Fördermittelprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit unterstützenden Finanzmitteln von Bund, Land und Stadt Freiburg.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte bei einer Besichtigung die Bedeutung der FSISanierung des Breisacher Hofs: „Mit der Fertigstellung der Gebäude an der Elsässer Straße 2f/g setzen wir ein starkes Zeichen für eine sozial gerechte und zugleich identitätsstiftende Quartiersentwicklung. Hier entsteht moderner Wohnraum, der den historischen Charakter bewahrt und zugleich zeigt, wie verantwortungsvolle Quartiersentwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann.“ Er verwies neben den Sanierungs- und Neubau-Maßnahmen der FSI und FSB im Gesamtquartier auch auf den städtischen Umbau des Sozial- und Jugendzentrums und der Kindertagesstätte sowie auf die Umgestaltung und Aufwertung des Kinderspielplatzes durch die Stadt Freiburg in der Quartiersmitte.

Die Gebäude 2f/g gehören zu einem Ensemble von sieben ehemaligen Kasernengebäuden rund um den ehemaligen Exerzierplatz. Sie weisen einen denkmalähnlichen Charakter auf und prägen das Quartier städtebaulich. Ein zentraler Baustein der Modernisierung war die umfassende energetische Ertüchtigung dieser Gebäude im ersten Bauabschnitt. Dazu gehören: Einbau einer zentralen Fernwärmeversorgung zur klimafreundlichen Wärmebereitstellung, Wärmedämmung der Keller- und Speicherdecken, innenseitige Dämmung der Außenwände, dreifach verglaste Holzfenster sowie neue haustechnische Installationen. Mit diesen Maßnahmen erreicht das Gebäude den Energiestandard KfW 85.

Auch die Verbesserung der Zugänglichkeit spielte eine wichtige Rolle: Neue barrierefreie Wohnmöglichkeiten wurden geschaffen – soweit es die historischen Gebäudestrukturen zuließen. Über eine Aufzugsanlage und vorgestellte Laubengänge sind jetzt alle Wohnungen barrierefrei erreichbar. Die Wohnungen erhielten erstmalig Balkone sowie neue Bäder und Duschen, wodurch sich der Wohnkomfort deutlich erhöht. Durch die Veränderung der Grundrisse sowie den Ausbau der Dachstühle konnte die Wohnfläche erweitert, die Zahl der Wohnungen von 52 auf 56 erhöht und der Bedarf an kleineren Wohneinheiten im Quartier berücksichtigt werden. Die Sanierung erfolgte mit großer Sensibilität für die gewachsenen sozialen Strukturen und stellte aufgrund des Alters der Bausubstanz und der Vielzahl notwendiger Maßnahmen eine besondere Herausforderung dar.

Baubürgermeister Martin Haag sagte anerkennend: „Die Sanierung dieser denkmalähnlichen Gebäude ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie anspruchsvolle Bestandserneuerung gelingt: technisch, energetisch und architektonisch auf der Höhe der Zeit – und dennoch sensibel im Umgang mit der gewachsenen Struktur des Breisacher Hofs.“

Dr. Magdalena Szablewska, technische Geschäftsführerin der FSB stellt heraus: „Dank all der energetischen Maßnahmen gelingt es, den Energiebedarf und die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzstrategie FSB 2030 und unterstützt die städtischen Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wir nehmen jetzt die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt mit in die bevorstehenden Arbeiten an den nächsten Gebäuden.“ Im zweiten Bauabschnitt wird das Gebäude 2e an der Südostseite des Gebiets Richtung Bahnlinie saniert, anschließend werden sukzessive die vier Gebäude Richtung Elsässer Straße umgebaut. Das gesamte Sanierungsgebiet umfasst sieben Gebäude mit insgesamt 139 Wohnungen. Bereits 2021 wurden 59 neue geförderte Wohnungen in einem Neubau errichtet, um die Umzüge im Wohngebiet zu ermöglichen. Aktuell entstehen weitere 43 Eigentumswohnungen im Quartier.

Umzugsmanagement und stabile Mieten
Da diese umfangreichen Sanierungen nicht im bewohnten Zustand durchgeführt werden können, wurden die Mieterinnen und Mieter frühzeitig einbezogen, individuell beraten und finanziell unterstützt. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhielten eine geeignete Ersatzwohnung und die Möglichkeit in die unmittelbar angrenzenden neuen geförderten Wohnungen umzuziehen. Nach Fertigstellung des ersten Sanierungsabschnitts der Gebäude 2f/g können die Mietenden des zweiten Bauabschnitts 2e in die sanierten Wohnungen umziehen.

Eine zentrale Rolle spielt das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ auch für die Mieterinnen und Mieter, erklärt Dr. Matthias Müller, kaufmännischer Geschäftsführer der FSB: „Durch die Förderung von Bund, Land und Kommune ist dieses Sanierungsprojekt überhaupt erst möglich geworden. Dadurch können die Mieten auch nach der Modernisierung auf einem bezahlbaren Niveau gehalten werden, nämlich deutlich unter dem Mietspiegel. So bleibt der Breisacher Hof ein Wohnort für Menschen mit unterschiedlichen Einkommen und Lebenssituationen.“
 
 



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