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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Veranstaltungen

 
Konzerttipp: 2. SINFONIEKONZERT
Werke von Leoš Janáček, Béla Bartók, Antonín Dvořák
Philharmonisches Orchester Freiburg
Musikalische Leitung: Daniel Carter
Solist: Adrienne Hochman (Viola)
Dienstag, 20. November 2018 / Konzerthaus Freiburg / 20.00 Uhr
19.00 Uhr Einführung

Drei Komponisten, die musikalisch ihrer Heimat – Mähren, Ungarn, Böhmen – und deren Volksmusik eng verbunden waren, doch gleichzeitig den Weg für die Moderne bereiteten. Von Leoš Janáček, dessen Opern DIE SACHE MAKROPOULOS und KATJA KABANOWA in den vergangenen Spielzeiten im Theater Freiburg zu erleben waren, ist die Suite aus der Oper DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (1923) zu hören. Diese Suite wurde 1937, nach Janáčeks Tod, aus dem ersten Akt der Oper durch den Dirigenten Václav Talich erstellt; der große Janáček-Dirigent Charles Mackerras schuf für die Aufführung mit den Wiener Philharmonikern eine neue Bearbeitung, die im 2. Sinfoniekonzert zu hören sein wird.

Auch Bartóks Violakonzert wurde erst nach dem Tod des Komponisten uraufgeführt. Im amerikanischen Exil hatte Bartók, bereits schwer von seiner Leukämie-Erkrankung gezeichnet, das Werk wenige Tage vor seinem Tod fertig skizziert. Anhand dieser Skizzen und in Anlehnung an Bartóks Violinkonzerte komplettierte und orchestrierte sein Schüler Tibor Serly das Konzert, welches schließlich 1949 in Minneapolis durch den ungarisch-amerikanischen Dirigenten Antal Doráti uraufgeführt wurde. Solist war der schottische Bratschist William Primrose, dem Bartók das Konzert versprochen hatte. In Freiburg stellt sich Adrienne Hochman, die neue Solobratscherin des Philharmonischen Orchester Freiburg, erstmals solistisch vor.

Den zweiten Programmteil bildet die 5. Sinfonie, welche Antonín Dvořák 1875 innerhalb weniger Wochen schuf. Sie ist dem Dirigenten Hans von Bülow gewidmet, der von Dvořák sagte, er sei „der nächst Brahms gottbegnadetste Tondichter der Gegenwart“. Die böhmisch geprägte Musik weckt Assoziationen an das Erwachen der Natur, ist mal pastoral, mal mitreißend tänzerisch.
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Ohne Helm und ohne Gurt
Am 20. November 2018 findet in der Katholischen Akademie Freiburg ein Atelier für pastorale Innovation in unsicheren Zeiten statt. Es sind Zeiten, wo auch in der Kirche und ihrer Pastoral eine große Verunsicherung darüber herrscht, wie es in Zukunft weitergeht. Entsprechend geht es bei der Veranstaltung mit dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap) darum, sich gegenseitig zu inspirieren, Ideen zu entwickeln und die eigene Arbeit mit der anderen zu verzahnen. Der Studientag wendet sich an Seelsorgerinnen und Seelsorger aller pastoralen Berufsgruppen und an alle, die in der Kirche engagiert sind. Der Tagungsbeitrag beträgt 30,00 €, ermäßigt 20,00 €, um Anmeldung unter mail@katholische-akademie-freiburg.de wird gebeten. Das Atelier findet in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung sowie dem Institut für pastorale Bildung statt.
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Gärtnerbetreutes Grabfeld auf dem Bergäckerfriedhof wird eröffnet
Neue Anlage bietet Platz für 72 Urnengräber, 34 Erdgräber und 26 Urnenreihengräber

Freiburg, 12.11.2018; Heute wird ein weiteres gärtnerbetreutes Grabfeld auf dem Bergäckerfriedhof seiner Bestimmung übergeben. „Ich danke der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und den beteiligten Friedhofgärtnereien ausdrücklich für ihr Engagement zur Schaffung eines weiteren Bestattungsangebotes auf dem Friedhof Bergäcker“, so Bürgermeister Stefan Breiter bei der Übergabe.

Der Wandel der Bestattungskultur auf den Friedhöfen ist in aller Munde. Auch in Freiburg ist dieser Wandel auf den Friedhöfen unübersehbar. Wurden noch vor zehn Jahren rund 70 Prozent der Verstorbenen in einem Erdgrab und 30 Prozent in einem Urnengrab beigesetzt, drehte sich diese Zahl geradezu um, mit dem Ergebnis, dass immer mehr Grabflächen frei werden. Diese Situation fordert die für die Friedhöfe, die Kommunen, die Bildhauer, aber auch die Friedhofsgärtner heraus, sich über Alternativen Gedanken zu machen.

Vor vier Jahren unterbreitete die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner dem Eigenbetrieb Friedhöfe den Vorschlag, auf dem Bergäckerfriedhof ein weiteres gärtnerbetreutes Grabfeld zu schaffen. Bei diesen Grabfeldern wird die gesamte Anlage durch die Friedhofsgärtner hergestellt und gärtnerisch unterhalten. Die Grabnutzenden kaufen ein Urnen- oder Erdgrab als Wahlgrab für eine Mindestdauer von
15 Jahren oder ein Reihengrab für eine maximale Laufzeit von 15 Jahren.

Damit ist der Abschluss eines Grab-Pflegevertrages mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner verbunden. Die Grabnutzungsberechtigten müssen dann nicht mehr für den Unterhalt des Grabes sorgen, da diese Pflege die beteiligten Friedhofsgärtnereien übernehmen.

Die Kosten für die Dauergrabpflege variieren je nach Grabart zwischen 132 Euro und 347 Euro pro Jahr. So kostet die Pflege einer Sarggrabstätte mit zusätzlichem Blumenbeet für die komplette Ruhezeit von 15 Jahren insgesamt 5.130 Euro. Die Kosten für den Grabstein sind darin nicht enthalten. Bei der Urnengemeinschaft beläuft sich der Preis für die Dauergrabpflege für 15 Jahre inklusive Grabmal und Erstbeschriftung auf 1.980 Euro.

Die neue Anlage bietet Platz für insgesamt 72 Urnengräber, 34 Erdgräber und 26 Urnenreihengräber in einer Urnengemeinschaftsanlage. Die Herstellungskosten für die Anlage wurden von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und dem Eigenbetrieb Friedhöfe gemeinsam getragen.
 
 

 
Freiburg: Tanztee im Stift
Am Sonntag, den 11. November um 15.00 Uhr lädt die Begegnungsstätte in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 wieder zum monatlichen Tanztee ein. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei. Martin Glönkler spielt an diesem Sonntagnachmittag deutsche Schlager und bekannte Melodien am Piano.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag · 11.11 2018 · 15.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Multivisionsvortrag Kreta
Kreta / Foto: Veranstalter
 
Multivisionsvortrag Kreta
Trauminsel

BAD KROZINGEN. Auftakt zur diesjährigen Reihe Abenteuer Reisen ist am Donnerstag, den 1. November 2018 um 19.30 Uhr mit „Kreta“ von Ralf Adler im Kurhaus Bad Krozingen.

Der Fotojournalist präsentiert nach über hundert Reisen in über 30 Jahren seine Trauminsel und zeigt sie in all ihren Facetten. Die Besucher tauchen für einen Moment ein in die mystische Sagenwelt Kretas, sehen die Wunder der minoischen Hochkultur, genießen den Anblick erhabener Landschaften, blicken in die Gesichter der stolzen Bewohner dieser über die Jahrhunderte hinweg leidgeprüften Insel, betrachten stille Klöster und mächtige Festungen, nehmen teil an den verzweifelten Heldentaten der Kreter im heiß umkämpften Kloster Arkadi, wagen einen Blick in die Dörfer und besuchen kretische Feste.

Ralf Adler hat viele große und kleine Abenteuer erlebt. All dies fügt sich zu einem einzigartigen Porträt von Kreta zusammen. Der Vortrag ist darüber hinaus eine Liebeserklärung an diese faszinierende Insel.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder online erhältlich ...
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Luther-Oratorium in Freiburg
12jähriger Marvin & Chorleiterin Beata Veres-Nonnenmacher (Foto: privat)
 
Luther-Oratorium in Freiburg
EINE BESONDERE GELEGENHEIT | CHÖRE AUS FREIBURG UND DER REGIO

Freiburg. Nach der erfolgreichen Tournee im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 wird das Pop-Oratorium Luther aufgrund der großen Nachfrage im Herbst 2018 in drei verschiedenen süddeutschen Städten aufgeführt. Am 04.11.2018 ist das Pop-Oratorium im Konzerthaus zu erleben. Es ist tatsächlich die letzte Aufführung, die es von dieser Produktion geben wird. Eine besondere Gelegenheit.
Mit dabei ist ein Chor von rund 300 Sängerinnen und Sängern aus Freiburg und Umgebung. Die Leitung hat Regionalkantorin Beata Veres-Nonnenmacher, die in Freiburg auch die Johann-Walter-Kantorei leitet. Der zwölfjährige Marvin Liebenau aus Buggingen wird den jungen Luther spielen und singen.

Veranstalter ist die Stiftung Creative Kirche (Witten) in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Freiburg. Schirmherr ist Freiburgs Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach. Das Projekt der "tausend Stimmen" von Michael Kunze und Dieter Falk kommt im Rolf-Böhme-Saal des Konzerthauses Freiburg auf die Bühne. Karten kosten bei online-Bestellung zwischen 17,90 Euro (erm.) und 48,90 Euro zzgl. Versandgebühr. An der Abendkasse stehen ebenfalls Karten zur Verfügung.
Für Konfirmanden und Schulen gibt spezielles Angebot, bei dem Eintrittskarten für pauschal 15,00 Euro vergeben werden (siehe http://www.luther-oratorium.de/schuelerundkonfirmanden/).

Im Mittelpunkt der Handlung steht Martin Luther, der 1521 vor dem Reichstag von Worms aufgefordert ist, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Mit Rückblenden und Ausblicken rund um das dortige Geschehen, erzählt das Pop-Oratorium von Luthers Ringen um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche – eine spannende und wahre Geschichte über Politik und Religion, ebenso wie über die Person Martin Luther. Und ein außergewöhnlicher Zugang zu einer hochaktuellen Frage: Wie konnte Luthers Anstoß zum „Selber denken“ umfangreiche Veränderungen in der Gesellschaft, in Ehe und Familie, in Bildung, Wissenschaft, Kunst und Musik auslösen?

zum Bild oben:
Probenfoto: Der junge Luther wird vom zwölfjährigen Marvin gesungen. Beata Veres-Nonnenmacher leitet der rund 300-Stimmen starken Chor im Konzerthaus (Foto: privat)
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Theatertipp: DIE FLEDERMAUS
Operette von Johann Strauss / Libretto von Karl Haffner und Richard Geneé
Samstag, 10. November 2018, Freiburger Theater: Großes Haus, 19.30 Uhr
Einführung um 19.00 Uhr

Es ist nicht immer ein Vergnügen, Gefängniswärter zu sein, denn ein bisschen kommt es schon auch auf die Gefangenen an. „Und dann ist mir, als hör ich immer Musik!“ – wundert sich der Wärter Frosch und muss schon arg an sich halten, den Inhaftierten nicht einfach laufenzulassen. Nein, dieser Aufseher ist nicht zu beneiden, denn er hat einen Tenor zu beaufsichtigen, der unablässig melancholische Italo­-Arien schmettert. Wie kann das sein? Er ist doch nicht etwa in eine Operette geraten? Ist er. Und zwar nicht in irgendeine, sondern in DIE FLEDERMAUS von Johann Strauss. Mit ihr schufen Johann Strauss und Richard Genée 1874 nicht nur das Glanzstück der goldenen Wiener Operette, sondern auch eine genaue Gesellschaftsstudie des Wiener Bürgertums. Der Motor ist die Intrige, die Dr. Falke aus Rache für seinen Freund Gabriel von Eisenstein ersinnt und die sich auf dem Ball des dekadenten Fürsten Orlowsky entspinnt. Ein toxisches Netz aus Verkleidungen, Maskierungen und zahllosen Verführungen. Der Champagner, „König aller Weine“, und die nicht endenden Walzer führen zur Auflösung aller Grenzen und Tabus. Das Kaiserreich liegt darnieder, die Apokalypse steht unmittelbar bevor: Aber wenn man schon untergeht, dann wenigstens tanzend, singend und lachend.

Die junge Regisseurin Beate Baron studierte Regie bei Götz Friedrich, war langjährige Mitarbeiterin von Hans Neuenfels und Jürgen Flimm und inszenierte bereits an namhaften Theatern wie u. a. Theater Koblenz, Radialsystem Berlin, Staatstheater Saarbrücken, Oper Frankfurt und der Staatsoper Berlin. Für die FLEDERMAUS hegt sie schon lange eine besondere Faszination: eine Gesellschaft, die sich über sich selbst zu Tode lacht. Traditionen, die bis zur Dekadenz ausgehöhlt und verkommen sind, und der große Schwindel, der alle und alles ergreift und mit sich reißt. Zeit, sich voller Inbrunst dem Operetten-­Furor anzunehmen!

Musikalische Leitung Gerhard Markson Regie Beate Baron Bühne Michel Schaltenbrand Kostüme Gwendolyn Jenkins Choreografie Graham Smith Licht Dorothee Hoff Ton Kai Littkopf
Chordirektor Norbert Kleinschmidt Dramaturgie Tatjana Beyer
Mit Roberto Gionfriddo (Eisenstein), Juan Orozco (Frank), Joshua Kohl(Alfred), Michael Borth (Falke), Angela Falkenhan (Frosch), Solen Mainguené (Rosalinde), Samantha Gaul(Adele), Inga Schäfer (Orlowsky), Juliane Stolzenbach Ramos (Ida), Junbum Lee (Blind), Opernchor des Theater Freiburg, Philharmonisches Orchester Freiburg, Statisterie des Theater Freiburg

Weitere Termine:
Samstag, 17.11.2018 / Großes Haus / 19.30 Uhr
Dienstag, 27.11.2018 / Großes Haus / 19.30 Uhr
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Kunst für Benefiz-Auktion gesucht
Leipzig: Nikolaikirche (c) Hans-Stefan Bolz / DSD
 
Kunst für Benefiz-Auktion gesucht
Glockenanlage der Leipziger Nikolaikirche muss restauriert werden

Am Sonntag, den 4. November 2018 um 15.00 Uhr veranstaltet das Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Grandhotel Steigenberger, Salzgäßchen 6 in 04109 Leipzig eine Benefiz-Kunst-Auktion für das Glockenprojekt der Nikolaikirche in Leipzig. Eine Möglichkeit zur Besichtigung der zur Versteigerung zur Verfügung stehenden Schmuckstücke besteht ab 12.00 Uhr.

Am 9. Oktober 2019 jährt sich zum 30. Mal das Jubiläum der Friedlichen Revolution, die nicht zuletzt von der Leipziger Nikolaikirche ihren Ausgang nahm. Zu diesem Tag soll die restaurierungsbedürftige Glockenanlage der Kirche erneuert, ertüchtigt und ergänzt werden. Neben der großen Festtagsglocke „Osanna“ sollen sieben weitere Glocken den Friedensruf verkünden. Dazu warden rund 600.000 Euro benötigt, die die Kirchgemeinde allein nicht aufbringen kann. Daher hat die St. Nikolai-Gemeinde gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Leipzig die Spendenaktion „Aus 1 mach 3“ ins Leben gerufen, die die Finanzierung möglich machen soll.

Die DSD unterstützt das ehrgeizige Glockenprojekt eindringlich. Ihr Leipziger Ortskuratorium möchte mit den Erlösen aus der Benefiz-Kunst-Auktion im Grandhotel Steigenberger zum Erfolg beitragen. Gesucht warden dafür Aquarelle, Gemälde, Graphiken, Münzen, Schmuck, Porzellan, Kleinmöbel, die die Galerie Koenitz, Dittrichring 16 in 04109 Leipzig bei der Versteigerung präsentiert. Kontakt: Tel: 0163-2613274 oder E-Mail info@schloss-breitungen.de.
 
 



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