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Donnerstag, 19. April 2018
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Veranstaltungen

 
»Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut« (BWV 117)
Bach-Kantate zum Mitsingen

Die »Bachkantate zum Mitsingen« widmet sich der Kantate von Johann Sebastian Bach BWV 117 »Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut«. Die Veranstaltung besteht aus Musik-Machen, dem gemeinsamen Nachdenken über die Werke von Johann Sebastian Bach und der abschließenden Feier des Gottesdienstes. Sie findet von Freitag, 27. Mai bis Sonntag, 29. Mai in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt. Der Tagungsbeitrag beträgt 65,- € zzgl. Übernachtung und Verpflegung.

Die 16. Bachkantate zum Mitsingen widmet sich einem Werk, das Johann Sebastian Bach um 1730 in Leipzig komponiert hat. Dessen Quintessenz passt gut zu Bachs gesamtem kirchenmusikalischen Oeuvre, denn sie heißt: »Gebt unserm Gott die Ehre!« Das Kantatenwochenende lebt aus der Mischung von Probenarbeit und Kurzvorträgen zum Werk. Die gottesdienstliche Aufführung findet am Sonntagvormittag in der Barockkirche St. Peter auf dem Schwarzwald statt.

Eingeladen zu dieser »Bach-Werkstatt« sind
- Chorsängerinnen und -sänger;
- solche, die es werden wollen;
- alle, die zum regelmäßigen Singen zu wenig Zeit haben;
- solche, die sich in konzentrierter Weise mit Musik, ihren Hintergründen und ihrer bis heute eindrucksvollen Art der musikalischen Bibelauslegung befassen wollen.
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Karlsruhe: Ökumenischer Gottesdienst an Pfingsten
Im Schlossgarten Durlach / Fünf Konfessionen beteiligt

Im Schlossgarten Durlach findet an Pfingstmontag, 16. Mai, um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt. Insgesamt fünf Konfessionen der Ökumene Durlach und Aue haben sich mit dem Stadtamt Durlach und den örtlichen Vereinen zusammengetan, um einen ganz besonderen Gottesdienst zu gestalten. Für Bewirtung ist gesorgt, bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst im Festsaal der Karlsburg statt.
 
 

 
Freiburg: Zivilcourage, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
Jetzt anmelden für neue Kompaktkurse

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung: Wer sich hierzu Grundwissen aneignen will, ist mit den Kursen des Vereins Sicheres Freiburg bestens bedient. Von heute an werden neue Kompaktkurse für Erwachsene oder auch für Eltern mit jugendlichen Kindern auf der Homepage von Sicheres Freiburg ausgeschrieben.

Bei allen Kursen geht es um Zivilcourage und das Handeln in akuten Problem- und Gewaltsituationen. Jung und alt sind gleichermaßen willkommen, wenn sie für den Austausch untereinander und für praktische Übungen offen sind. Die Teilnehmenden lernen Gefahren einzuschätzen und ihnen auszuweichen, aber auch, wie sie sich mit einfachen Techniken selbst behaupten und verteidigen können. Der zweitägige Kurs „Zivilcourage lernen- Handeln in akuten Problem- und Gewaltsituationen“ findet am 4./5. Juni bzw. 25./26. Juni jeweils von 10 bis 13 Uhr statt und kostet 40 Euro.

Der zweitägige Kurs „Selbstbehauptung und effektive Selbstverteidigung in Theorie und Praxis“ findet am 4./5. Juni bzw. 2./3. Juli jeweils von 10 bis 13 Uhr statt und kostet 50 Euro. Am 15./16. Juli folgt dann ein Intensivkurs für Erwachsene ab 15 Jahren: „Sicher und bewusst im Alltag“. Weitere Informationen, auch zu den Kursorten, und Anmeldung für die Kurse auf www.sicheres-freiburg.de.

„Sicheres Freiburg“ ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Kriminalprävention. Unter Vorsitz von Bürgermeister Ulrich von Kirchbach fördert er unter anderem Zivilcourage, gewaltpräventive Projekte an Schulen, die Sicherheit von Senioren und Aktionen gegen Illegale Graffiti. Seine Geschäftsstelle ist beim städtischen Amt für Soziales und Senioren angesiedelt.
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Freiburg: Freiluftkonzert im Seepark
Am Pfingstmontag, 16. Mai, gibt es ein Freiluftkonzert. Um 15 Uhr spielt die BigZ, Bigband des Musikvereins Freiburg-Zähringen, auf der Seebühne im Seepark. Dirigent ist Jonas Winterhalter.

Informationen zu den einzelnen Terminen und auftretenden Musikvereinen unter www.freiburg.de/konzerte-im-freien .
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ÖKUMENE VON ROM BIS NACH BADEN
GEMEINSAMER GOTTESDIENST DER BADISCHEN BISCHÖFE ZUM JAHR DER BARMHERZIGKEIT

Freiburg/Karlsruhe. Das vom Papst ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit verknüpfen der evangelische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und der katholische Erzbischof Stephan Burger mit der „Gebetswoche für die Einheit der Christen“. Den ökumenischen Gottesdienst im Freiburger Münster am Donnerstag (12. Mai) um 18.30 Uhr gestalten die beiden Bischöfe zusammen. Am Schluss werden die Bischöfe gemeinsam durch die Pforte der Barmherzigkeit ausziehen. „Wir wollen damit“, so Erzbischof Burger, „die Botschaft Jesu gemeinsam hinaus tragen in die Welt hinein“. Die Gebetswoche wird im Südwesten jedes Jahr zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert.

ERGÄNZUNG:
Am ökumenischen Gottesdienst wirken auch Dompfarrer Wolfgang Gaber und der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt mit. Die Kollekte wird für das Ökumenische Asylforum eingesammelt. Das Forum wird gebildet durch die in der Flüchtlingsarbeit Tätigen, der evangelischen und katholischen Pfarreien Freiburgs, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), des Caritasverbandes Freiburg-Stadt und des Diakonischen Werks Freiburg.


In Baden arbeiten mehr als 100 evangelische und römisch-katholische Gemeinden auf Basis einer ökumenischen Rahmenvereinbarung zusammen. Diese Grundlage hatten die Erzdiözese Freiburg und die Evangelische Landeskirche am 31. Mai 2004 geschlossen. Grundlage war die „Charta Oecumenica“ von 2001, eine Vereinbarung der Konferenz Evangelischer Kirchen (KEK) und der katholischen Bischofskonferenz. Am Donnerstag machen nun die badischen Bischöfe die Ökumene im Freiburger Münster sichtbar. „Das Pfingstfest erzählt davon, wie sich Gottes Geist in der Welt ausbreitet. Er setzt deutliche Zeichen für eine Kultur der Barmherzigkeit“, so Landesbischof Cornelius-Bundschuh. Christinnen und Christen öffneten ihre Türen und ihre Herzen für die, die Hilfe brauchen und Zuflucht suchen. „Wir sind als Kirchen gemeinsam in diesem Geist unterwegs, um Gottes Erbarmen in die Welt zu tragen“, so der Landesbischof.

Die Einheit der Christen und ökumenische Aspekte rücken im Vorfeld des Reformationsgedenkens auch international in den Vordergrund. Unter dem Motto „Zeichen der Vergebung – Wege der Umkehr – Praxis der Buße. Eine Reform, die alle angeht“ hatte eine interkonfessionelle Konferenz in Rom erst in der vergangenen Woche drei Tage lang ökumenische Aspekte der Reformation beleuchtet. Veranstalter waren die Universität Sant‘Anselmo und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) - unterstützt von der theologischen Fakultät der Waldenser, der Lutherischen Kirche Roms und der Deutschen Botschaft am Heiligen Stuhl. Nach Ansicht der deutschen Botschafterin im Vatikan, Annette Schavan, zeige die Ökumene, „dass das Christentum für Tendenzen der Re-Nationalisierung in Europa und auch im Blick auf die Abschottung von Flüchtlingen untauglich ist“. Es sei wichtig, „theologische Klärungen voranzubringen und den Weg zur Einheit konsequent und sensibel zu gehen - überzeugt davon, dass Martin Luther uns auf diesem Weg wohlwollend begleitet.“

Für das kommende Jahr sind auch in Baden gemeinsame Gottesdienste unter dem Motto „Healing of Memories“ geplant, bei denen die beiden großen Kirchen weitere Schritte der Buße und Versöhnung gehen. Auch mit dem Gottesdienst im Münster am Donnerstag, so Erzbischof Burger, lasse sich zum Ausdruck bringen, „dass wir bei allen theologischen Unterschiedlichkeiten beider Konfessionen gemeinsam auf dem Weg sind, gemeinsam auf dem Weg, die Botschaft Jesu Christi in diese Welt hinein zu tragen“.

Die Gebetswoche 2016 und somit auch der ökumenische Gottesdienst am Donnerstag in Freiburg stehen unter dem Motto „Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden“. Die Pforte der Barmherzigkeit, durch die die beiden badischen Bischöfe nach dem Gottesdienst das Freiburger Münster verlassen werden, hatte Erzbischof Stephan Burger im Dezember 2015 geöffnet. Das normalerweise verschlossene Nordportal des romanischen Querhauses liegt direkt unter dem mittelalterlichen „Barmherzigkeitsfenster“, das die Werke der Barmherzigkeit aus dem Matthäusevangelium zeigt: Hungrigen zu essen geben und Dürstenden zu trinken geben; Fremde und Obdachlose aufnehmen und Nackte bekleiden; Gefangene und Kranke besuchen. Die Pforte ist bis zum Abschluss des Heiligen Jahres am 13. November 2016 täglich geöffnet (Montag bis Freitag: 9 bis 18.15 Uhr, Samstag: 10 bis 18.15 Uhr, Sonn- und Feiertage: 9 bis 19.45 Uhr).

Im Verlauf dieses Jahres greift eine Reihe von zentralen Veranstaltungen die Thematik des Heiligen Jahres auf (mehr dazu: www.ebfr.de/barmherzigkeit). Informationen zu 500 Jahre Reformation in Baden finden Sie unter www.reformation-baden.de
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Kurhaus Hinterzarten: Sascha Wussow malt Rock´n´Roll
© Sascha Wussow
 
Kurhaus Hinterzarten: Sascha Wussow malt Rock´n´Roll
Kräftige Farben, Graffiti-Elemente und Textausschnitte prägen die Werke von Alexander „Sascha“ Wussow. Der Sohn des Schauspielers Klausjürgen Wussow aus der „Schwarzwaldklinik“ vergleicht seinen Malstil gern mit „Rock´n´Roll“. Bei seinen Bildern setzt der 51-jährige Wiener, selbst Schauspieler, vor allem auf Acryl und Spray. Seine Bild-Serie „Life is a Journey“ ist bis zum 29. Mai im Kurhaus Hinterzarten zu sehen.

Angebote für einen Kurzurlaub unter Tel. 07652.12060
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Freiburg: Künstlergespräch
"Tempelreinigung" (Foto: H. Herrmann)
 
Freiburg: Künstlergespräch
Ausstellung "Das nackte Leben" wird verlängert

Freiburg. „Das nackte Leben“ heißt die Ausstellung mit Werken des Freiburger Künstlers Harald Herrmann, die in zwei kirchlichen Häusern (Karl Rahner Haus und Ernst-Lange-Haus) in der Habsburgerstraße zu sehen ist. Am Montag, 9. Mai wird um 19 Uhr, im Karl Rahner Haus, Habsburgerstraße 107, zu einem Dialog mit dem Künstler eingeladen, der sein aktuelles, umfangreiches Werk vorstellt. Die Direktorin des Instituts für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg, Maria Jakobs, moderiert dieses Gespräch. Sie hat nun auch bekannt gegeben, dass die Ausstellung in beiden Häusern, um einen Monat verlängert wird, bis zum 22. Juli. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Künstlergespräch ist frei.


Das nackte Leben
Werke von Harald Herrmann

Öffnungszeiten der Ausstellung (verlängert bis 22 Juli):
Ernst-Lange-Haus
Habsburgerstr. 2, 79104 Freiburg
Straßenbahnlinie 2 oder 4, Okenstraße
montags bis donnerstags 9 Uhr bis 17 Uhr,
freitags 9 Uhr bis 12 Uhr

Karl Rahner Haus
Habsburgerstr. 107, 79104 Freiburg
Straßenbahnlinie 2 oder 4, Tennenbacherstraße
montags bis donnerstags 9 Uhr - 12.30 Uhr und 13.30 Uhr - 16.30 Uhr, freitags 9 Uhr bis 12.30 Uhr
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Freiburg: Sozial? Human? Nachhaltig?
Auf der Suche nach dem Wirtschaftsmodell der Zukunft

Wie kann eine soziale, humane und nachhaltige Wirtschaft aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Veranstaltung am Mittwoch, 11. Mai 2016 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Die Katholische Akademie Freiburg führt die Veranstaltung mit Workshops und Diskussion in Zusammenarbeit mit der Freiburger Denkfabrik e. V., dem Fachbereich Kirche und Wirtschaft der Erzdiözese Freiburg und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung KAB – Diözesanverband Freiburg durch. Der Eintritt beträgt 15,00 € inkl. Imbiss.

Es ist offensichtlich, dass der Mensch mit seiner Art des Wirtschaftens seit der Industriellen Revolution nicht nur Gewaltiges geschaffen und erreicht, sondern auch immense Schäden angerichtet hat – und noch immer anrichtet. Lebensdienliche Alternativen in einem umfassenden Sinn sind gefragt: Wie wollen wir wirtschaften? Oder, wie Walter Eucken, einer der Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, sagen würde: Wie schaffen wir eine funktionsfähige und menschenwürdige Wirtschaftsordnung?

Bei der Veranstaltung am 11. Mai bringen unterschiedliche Persönlichkeiten verschiedene Perspektiven ins Gespräch: Maria Baur ist Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Freiburg und hat die Anliegen von abhängig Beschäftigten im Blick. Martina Feierling-Rombach führt in vierter Generation das 1877 gegründete Traditionsunternehmen Brauerei Feierling in Freiburg. Marcel Thimm ist Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, eines der größten Finanzinstitute in der Region. Aus diesen verschiedenen Perspektiven sowie durch eine Zukunftswerkstatt werden Eckpunkte für eine soziale, humane und nachhaltige Wirtschaft erarbeitet und diskutiert.
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