56plus
Sonntag, 16. Dezember 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Veranstaltungen

Andrea Fraser »Museum Highlights: A Gallery Talk«
Andrea Fraser »Museum Highlights: A Gallery Talk«
 
Andrea Fraser »Museum Highlights: A Gallery Talk«
VIDEOBOX »Museum Matters«
Staatsgalerie Stuttgart
bis 5.3.2017

Unter dem Titel »Museum Matters« konzentriert sich die neue Reihe der Videobox auf Arbeiten von jüngeren und etablierten Künstlern und Filmemachern, die das Museum zu ihrem Gegenstand machen. Dokumentarisch, experimentell, essayistisch oder narrativ nehmen sie Museen, ihre Ansätze, Präsentationen und Formen der Vermittlung in den Blick, um Bedingungen von Sammlungen sichtbar zu machen und alternative Archive herauszufordern.

Ist das Museum ein kollektiver Speicher von Wissen oder Plattform für Experimente? White Cube oder Werkstatt? Architekturikone oder interaktiver Ort der Kommunikation?

Lange schon gibt es verschiedene Vorstellungen, Theorien und Utopien über das Museum. Immer wieder hat sich diese Institution in ihrer Geschichte geändert. Nicht zuletzt Künstler setzen sich stetig mit diesem öffentlichen Ort von Bildern und Bilderfahrungen auseinander, der zwischen Gegensätzen wie Geschichte und Zukunft, Konjunktur und Krise pendelt. Einerseits waren Museen traditionell Ausbildungsinstrumente und mitunter Ateliers für sie. Andererseits haben Künstler in ihrer Kunst wie in ihren Manifesten Museen beharrlich attackiert, ihre scheinbare Neutralität und Objektivität kritisch thematisiert und ihre Gesten des Zeigens etwa aus feministischer, antirassistischer und antikolonialer Perspektive hinterfragt.

Die Reihe beginnt mit Andrea Frasers Videoarbeit »Museum Highlights: A Gallery Talk« (1989)

»Museum Highlights: A Gallery Talk« ist einer ihrer frühesten »Gallery Talks«, mit denen Fraser seit Mitte der 1980er-Jahre Präsentationsformen, Hierarchien und Ausschlussmechanismen von Kunstinstitutionen untersucht. Das Video basiert auf einer Performance der Künstlerin im Philadelphia Museum of Art. In der Rolle der erdachten Kunstdozentin »Jane Castleton« führt sie auf hintergründige wie humorvolle Weise durch das Museum, das zu den bedeutendsten Sammlungen von Kunst und Kunsthandwerk in den USA zählt. Inhaltlich basieren Frasers Ausführungen auf Dokumenten und Texten aus den Archiven des Museums wie aus Psychoanalyse, Ökonomik und Soziologie. Im Video spricht sie leidenschaftlich und direkt in die Kamera. Wie üblich in Führungen führt sie zunächst in Geschichte und Sammlung des Museums ein. Zunehmend aber schweift sie ab, geht auf scheinbare Nebensächlichkeiten des Museums wie Garderobe, Toiletten oder Museumsshop ein und denkt über Sozialgeschichte und gesellschaftliche Aufgaben des Museums in den USA nach.

Mit theatralischem Geschick analysiert sie so klug und kritisch Beziehungen zwischen Klasse und Geschmack, Philanthropie und Politik sowie ihre Folgen. Doch hat Fraser in »Museum Highlights: A Gallery Talk« nicht nur die Institution Museum und ihre Machtstrukturen im Blick. Auch die Bedeutung von Besuchern, die das Museum »schafft«, und Künstlern wie sie selbst, die mit ihm arbeiten, untersucht ihr bestechendes Rollenspiel.

Es sind der Blick auf das Umfeld von Kunst und der Zweifel, dass Museen und ihre Akteure nur ihre »neutralen« Vermittler sind, die das Werk von Andrea Fraser prägen. Mit ihren Videos, Performances und Installationen ist die Künstlerin eine Protagonistin der »Institutionskritik«, die seit den 1960er-Jahren den Kunstbetrieb mit seinen sozialen, institutionellen und ökonomischen Strukturen wie auch das eigene Tun in den Blick rückt.

zum Bild oben:
Andrea Fraser »Museum Highlights: A Gallery Talk«, 1989, Video, Farbe, Ton, 29’, Still, Courtesy: Andrea Fraser, Galerie Nagel Draxler, Berlin / Köln
Mehr
 

Zug um Zug - eine zeichenhafte Begegnung
"weich überschlagen" (Foto: Wolfgang Ebert)
 
Zug um Zug - eine zeichenhafte Begegnung
Wolfgang Ebert bei der erster Vernissage des Jahres im Ernst-Lange-Haus

Freiburg. „Wolfgang Ebert – Zug um Zug“ ist der Titel der ersten Ausstellung im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstr. 2, im neuen Jahr. Der Künstler und Pädagoge aus Offenburg präsentiert Zeichnungen, Aquarelle und Collagen aber auch Acrybilder auf Papier, Nessel und Holz. Der Maler versucht mit seiner Ausdruckweise, einer zurück genommene Form für ein Bild des Menschen, den Betrachter zu einer Begegnung mit sich selbst einzuladen.

Bei der Vernissage am Mittwoch, 18. Januar 2017 um, 19 Uhr spricht der Künstler selbst über das entstehen seiner Werke. Die Ausstellung ist dann bis zum 18. März zu sehen.

Öffnungszeiten montags bis donnerstags 9 Uhr bis 17 Uhr, freitags 9 Uhr bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Karlsruhe: Graue Zellen nehmen demokratische Dekadenz ins Visier
Ettlinger Seniorenkabarett zeigt neues Programm

„Die demokratische Dekadenz - Oder die Kausalität des Fleisches“ ist der Titel einer weiteren Salve gesellschaftskritischen Humors des Ettlinger Seniorenkabaretts „Graue Zellen“. Am Samstag, 11. Februar, um 16.30 Uhr sowie am Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr bringen sie ihr neuestes Stück im Ulrich-Bernays-Saal (Kaiserallee 12 e) auf die Bühne.

Karten zu zehn Euro gibt es ab Montag, 16. Januar, immer montags bis donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr im Seniorenbüro/Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe (Kaiserstraße 235, Zimmer 10). Wer Grundsicherung im Alter bezieht oder einen Karlsruher Pass besitzt, erhält eine Freikarte.
Mehr
 

Hilde Bauer: vor_ort
Robbe / Quelle: Hilde Bauer
 
Hilde Bauer: vor_ort
Malerei und Objekte

Die farbintensiven Bilder der Malerin Hilde Bauer sind vom 23. Januar bis 26. März 2017 in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr zu sehen. Nikolaus Bischoff, Professor an der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg, eröffnet die Ausstellung am Freitag, 20. Januar 2017 um 20.00 Uhr.

Die Bilder von Hilde Bauer nehmen uns mit an die unterschiedlichsten Orte, die vertraut und doch zugleich fremd erscheinen. Kulissengleich sind Fassaden zu sehen, deren geometrische Struktur gebrochen scheint durch Verhüllungen, durch den ungewohnten Ausschnitt oder durch eine verfremdende Farbgebung, die dem Gesamten einen leicht surrealen Charakter verleiht.

An der Grenze zwischen gegenständlicher Malerei und Abstraktion, mit einem sensiblen Gespür für die Wirkmacht der Farben, erschafft die vom Bühnenbild kommende Künstlerin Hilde Bauer ihre Räume. Auf ihren Gemälden wird das Spiel von Licht und Schatten sichtbar, ihr Interesse an Struktur, Rhythmus und Zeit. Doch obgleich uns die Künstlerin an ganz unterschiedliche Plätze führt, uns in intime und ungewohnte Ecken blicken lässt, bleiben wir stets »vor« Ort.

Die Künstlerin Hilde Bauer, geboren 1963 in Bamberg, lebt und arbeitet in Freiburg. Sie studierte Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität in Würzburg und lernte anschließend Bildhauerei und Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1989 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.
Mehr
 

 
Sicher online im Alter
Start der neuen Silver Surfer-Workshops im Museum für Kommunikation Frankfurt

Wie wäre es mal mit den Enkeln zu skypen? Wie unterscheidet man seriöse Online-Shops von Abzockern? Was muss man beachten, wenn man online eine Reise bucht? Das Internet bietet für Menschen jeden Alters zahllose Möglichkeiten, um sich zu informieren und auszutauschen, wirft für Neulinge aber auch immer wieder viele Fragen auf.

Für Späteinsteiger bietet das Museum für Kommunikation ab dem 17. Januar deshalb erneut seine erfolgreiche Workshopreihe „Silver Surfer – Sicher online im Alter“ an. In den Workshops für Internetnutzer 60+ beantwortet das Museum für Kommunikation alle Fragen rund um das World Wide Web und bietet Hilfestellungen für den alltäglichen Online-Gebrauch von Laptop, PC, Tablet und Smartphone. Die Workshopthemen reichen vom Erstellen einer Email-Adresse bis hin zum sicheren Einkaufen im Netz, von Fragen rund um Social Networking und Online-Banking bis zum Datenschutz. Nach dem Prinzip Learning by Doing bereiten wir auf einen sicheren Umgang mit dem Internet vor. Die insgesamt acht Termine stehen unter Einzelthemen und können auch einzeln besucht werden.

Termine: Dienstags, 17., 24., 31. Januar,
7., 14., 21., 28. Februar,
7. März 2017, 14.30 – 17.30 Uhr

Kosten: 6 Euro (pro Termin)
Anmeldung und Information unter +49 (0)69 60 60 321 oder n.voborsky*mspt.de
 
 

Freiburg: Letzte Kuratorenführung ...
Bild aus der Ausstellung (c) Augustinermuseum, Foto: R. Eggstein
 
Freiburg: Letzte Kuratorenführung ...
... in der Ausstellung „Hans Baldung Grien. Holzschnitte“

Kurator Felix Reuße führt am Donnerstag, 12. Januar, um 15.30 Uhr ein letztes Mal durch die Ausstellung „Hans Baldung Grien. Holzschnitte“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32.

Hans Baldung Grien gilt als einer der bedeutendsten Holzschnittkünstler des 16. Jahrhunderts. Bemerkenswert sind besonders seine für die Zeit ungewöhnlichen Darstellungen von Wildpferden. Seine Erzählfreude und sein expressiver Linienstil gehen über die Arbeiten seines Lehrers Dürer hinaus.

Felix Reuße gibt exklusive Einblicke in das Werk des Künstlers. Die Teilnahme kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 15. Januar. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.
 
 

Trio
"SOS" / Foto: privat
 
Trio "SOS"
Der Blues macht in Freiburg keine Winterpause: Am kommenden Montag steht im Gasthaus "Schiff" in der Schwarzwaldstraße 82 in Freiburg-Waldsee die Premiere des Trios "SOS" an. Bei "SOS" handelt es sich ein neues Projekt von Peter Streicher (Bass), Michi Oertel (Gitarre / Voc) und Arno Schorrer- Maier (Drums), der wie auch die anderen beiden längst ein alter Bekannter auf Deutschlands Bühnen ist. Seit vielen Jahren begeistert er u.a. in den Bands Tino Gonzales Band, Guitar Crusher, Little Walters Rock`n Roll Zirkus oder Catfish das Publikum.

Unter dem Motto „Blues for Jimi“ werden sie am 09. Januar 2017 ab 20:00 Uhr das "Schiff" mit der Musik von Jimi Hendrix zum kochen bringen. Wie immer gilt: Der eintritt ist frei, in der Pause geht für die Musiker der Hut um.
 
 

 
Reformation und Diakonie
Vortrag von Diakoniewissenschaftler Prof. Paul Philippi

Freiburg. Gab es zu Zeiten Luthers so etwas wie organisierte Diakonie? Wie sah die aus und welche Gemeinden hat unsere heutige Diakonie nötig? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Professor Dr. Drs h.c. Paul Philippi in seinem Vortrag „Reformation und Diakonie“ am Mittwoch, 11. Januar 2017 um 18 Uhr in der Evangelischen Hochschule (EH), Buggingerstr. 38, Raum 2. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Diakoniewissenschaftler. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag findest statt im Rahmen der EH-Reihe „Immer reformieren. Übersetzungen und Neues“.

Prof. Dr. Drs. h.c. Paul Philippi war von 1971 bis 1986 Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg, von 1983 bis zu seiner Emeritierung 1994 war er Professor Praktische Theologie und Kirchengeschichte an der theologischen Fakultät der Universität Hermannstadt/ Rumänien.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger