56plus
Donnerstag, 19. April 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Veranstaltungen

Karlsruhe: Für eine offene Gesellschaft
Kübra Gümüşay / Foto: pr
 
Karlsruhe: Für eine offene Gesellschaft
Eröffnung „Wochen gegen Rassismus“ am 10. März / Anmeldung erbeten

Für eine offene Gesellschaft werben die fünften "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" vom 10. bis 26. März mit Vorträgen, Filmen, Konzerten, Theater und weiteren Aktivitäten. Eröffnung ist am Freitag, 10. März, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz. Es sprechen OB Dr. Frank Mentrup sowie die Journalistin und Bloggerin Kübra Gümüşay, deren jüngste Aktion „#Organisierte Liebe“ dem zunehmenden Hass im Netz entgegensetzt, was eint - Freiheit, Miteinander und Gerechtigkeit. Den künstlerischen Rahmen setzen Yelitza Laya und ihre Band sowie Isis Chi Gambatté mit ihrem Videoclip „Das Ding beim Namen nennen: Rassismus“. Aus organisatorischen Gründen sind Anmeldungen erbeten. So lange Plätze verfügbar sind, können Interessierte unter der E-Mail-Adresse wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de oder per Telefon 133-4046 zusagen.

zum Foto oben:
Die Journalistin und Bloggerin Kübra Gümüşay spricht bei der Eröfnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus. / Foto pr
Mehr
 

Filmtipp: Aelita - Der Flug zum Mars
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Aelita - Der Flug zum Mars
UdSSR 1924 | 101 Min.
Regie: Jakow Protasanow | mit: Julija Solnzewa, Walentina Kuindschi, Nikolai Zereteli

Zurück in die Zukunft der Stummfilmära: Wir fliegen mit dem Kino zum Mond und zum Mars (Jan-April) und begeben uns am Ende dieser Reise auch in die fernen Fantasy- und Grusel-Welten des frühen Kinos (Mai-Juli). Wir begegnen phantastischen Geschöpfen aus Lewis Carolls Parallel-Universen (Alice in Wonderland) und entgleiten mit „Mad Scientists“ in entrückte Wahnvorstellungen und missglückte Experimente (Orlac’s Hände / Der Student von Prag)

Ein Ingenieur und ein Rotarmist brechen zum Mars auf. Die fantastische Ausstattung, mit der das rätselhafte Leben auf dem Mars versehen war, überdeckte, dass der Film eine turbulente Liebes- und Eifersuchtsgeschichte aus dem Moskauer Alltag von 1924 erzählte. Das Hier und Heute eines jungen Paares bot unter der Hand viel Realismus. Den Ablauf belebten komische Wettbewerbe, die sich ein tollpatschiger Detektiv und ein munterer Rotarmist lieferten. Postrevolutionäre Science-Fiction voller verblüffender Wendungen. (Internationale Filmfestspiele Berlin, 2012) Alexandra Exter, die nicht nur die futuristischen Kostüme und das Dekor entwarf, erbaute eine anti-illusionistische Welt und kreierte Kostüme mit ausdrucksstarken Formen. Moskau und der Mars wurden bewusst gegensätzlich gestaltet. Während das zeitgenössische Moskau realistisch und nüchtern gezeigt wird, verkörpert die Architektur auf dem Mars eine modernistische Zukunftsvision. (Arsenal – Institut für Film- und Videokunst)

Stummfilm mit Live-Musik
am Samstag, 04.03.2017 19:30 Uhr
im Kommunalen Kino Freiburg
Musikbegleitung: Günter Buchwald
 
 

 
Internationaler Frauentag 2017
Aktionstag am 8. März mit Kundgebung auf dem Rathausplatz Freiburg

Aktionswoche bis zum 18. März umfasst 34 Veranstaltungen

Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird, ist für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In manchen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. Die Forderung der Frauen nach dem Wahlrecht war der Ursprung für die Entstehung des Frauentags. Auch wenn dies längst erreicht ist, ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt umgesetzt.

Drei Beispiele: Frauen verdienen im Durchschnitt für dieselbe Arbeit 21 Prozent weniger als Männer. Jede dritte Frau erfährt mindestens einmal im Leben häusliche oder sexualisierte Gewalt. Kindererziehung, Pflege und Hausarbeit sind nach wie vor überwiegend Aufgaben der Frauen

Der Frauentag bleibt damit ein wichtiges Datum, um die Rechte von Frauen öffentlichkeitswirksam einzufordern und auf diese Themen aufmerksam zu machen. Auf der ganzen Welt geschieht das am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen.

In Freiburg präsentieren sich am Mittwoch, 8. März, Frauenverbände von 11 bis 15 Uhr mit Infoständen auf dem Rathausplatz. Um 13 Uhr findet erstmals eine Kundgebung statt, um den frauenpolitischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Um 17 Uhr lädt die Stadt Freiburg zum Empfang ins Historische Kaufhaus am Münsterplatz. Oberbürgermeister Dieter Salomon, die Frauenbeauftragte Simone Thomas sowie Nadine Zdych und Daniela Blank als Vertreterinnen der Frauenverbände sprechen zum Frauentag.

Im Anschluss an den 8. März beginnt die Aktionswoche, die bis Samstag, 18. März, insgesamt 34 Veranstaltungen umfasst. Angeboten werden Vorträge, eine Podiumsdiskussion, Workshops, Filme, Ausstellungen, Theater und Konzerte, Gesundheitsangebote, ein Gottesdienst und ein großes Fest. Frauen und Mädchen können sich über Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Familie, Diversity & Antidiskriminierung, Gewalt gegen Frauen, Flucht und Migration, Rechtsfragen, Empowerment und Selbstverteidigung informieren.

Gerade das Thema Gewalt gegen Frauen bleibt leider ein Dauerbrenner. Nachdem das vergangene Jahr mit den Übergriffen in Köln begann und im Herbst in Südbaden zwei junge Frauen grausam ermordet wurden, hat das Sicherheitsgefühl vieler Frauen stark gelitten. Viele schränken sich seither in ihrem Aktionsradius vor allem nachts stark ein. Mit der Reform des Sexualstrafrechts Mitte 2016 wurde zumindest der von Frauengruppen geforderte Grundsatz „Nein heißt Nein“ umgesetzt. Die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt bleibt aber ein vordringliches Anliegen aller.

Aber auch Errungenschaften der Frauenbewegung sind in Gefahr, heute wieder zurückgedreht zu werden. Ein trauriges Beispiel dafür ist die „Global Gag Rule“, ein Dekret, das der amerikanische Präsident Donald Trump kürzlich unterzeichnet hat. Es entzieht Nichtregierungsorganisationen öffentliche US-Gelder, wenn sie auch zu Geburtenkontrolle und Schwangerschaftsabbrüchen beraten.

Unter Donald Trumps Dekret werden also Gesundheitszentren, Präventionsprogramme, Mütter- und Kindergesundheitsdienste in aller Welt leiden. Es wird sich verheerend auf die Gesundheit vieler Frauen und Mädchen auswirken. Millionen werden den sicheren Zugang zu Geburtenkontrolle und Abtreibung verlieren. Die Zahl der Abtreibungen wird dadurch aber nicht sinken – im Gegenteil: Wer Frauen den Zugang zu Verhütungsmitteln verwehrt, sorgt nur für mehr ungewollte Schwangerschaften und unsichere Schwangerschaftsabbrüche. Die kommunalen Frauenbeauftragten in Deutschland unterstützen die Gründung eines internationalen Fonds, der diese Finanzierungslücke schließen soll.

Das Programm zu Frauentag und Aktionswoche ist erhältlich bei der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau (Tel. 201-1700, Fax 201-1729, frauenbeauftragte@stadt.freiburg.de). Im Internet steht es auf www.freiburg.de/frauenbeauftragte.
Mehr
 

Theatertipp: GEÄCHTET
Quelle: Wallgrabentheater Freiburg
 
Theatertipp: GEÄCHTET
von Ayad Akhtar
Regie: Ralf Buron
Es spielen: Achim Barrenstein / Sabine Flack / Matthias Happach / Natalia Herrera / Florian Kleine

Als hochbezahlter Anwalt in einer renommierten New Yorker Kanzlei hat Amir Kapoor es geschafft. Er ist verheiratet mit der aufstrebenden Künstlerin Emily, die ein Faible für den Islam hat. In seiner Lebenswelt spielt Herkunft nur eine Rolle, wenn’s um Wein geht. Jüdisch, muslimisch, christlich, schwarz oder weiß? Ganz gleich. Man lebt weltoffen, multikulturell und grenzenlos liberal. Ein Abendessen mit Amirs Kollegin Anna und ihrem Mann, dem einflussreichen Galeristen Isaac, bringt das Kartenhaus der politischen Korrektheit jedoch zum Einsturz. Dafür genügt Amirs Geständnis, über die Anschläge vom 11. September klammheimlich Stolz empfunden zu haben.

Das Stück steht in der Tradition großer Theaterschlachten wie „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ Es hat den Pulitzerpreis gewonnen und hitzige Debatten in New York ausgelöst. Ayad Akhtar durchleuchtet brandaktuell und hellsichtig das große Dilemma des Westens: den fatalen Kampf zwischen blinder Umarmung und offenem Rassismus. „GEÄCHTET“ ist damit das Stück der Stunde.

PREMIERE: Samstag, 11. März 2017, 20 Uhr
im Wallgrabentheater Freiburg
Weitere Termine siehe Spielplan ...
Mehr
 

 
Subito-Saxofon-Quartett
Das Subito-Saxofon-Quartett lässt die komplette Bandbreite des vielseitigen Blasinstruments erschallen. Die vier Saxophonisten Klaus Fischer, Elmar Strassburger, Andreas Bauer und Matthias Krieg spielen Stücke aus Klassik bis Blues.

Sonntag, 26. März, 15.00 Uhr, Foyer Haus Schloßberg, Evangelisches Stift Freiburg
 
 

 
Vernissage "Begegnungen der Generationen und Kulturen"
Der Freundeskreis des Evangelischen Stift Freiburg lädt zur Vernissage der neuen Ausstellung im Haus Schloßberg ein.

Zwei Fotografen stellen ihre Werke zum Thema "Begegnungen der Generationen und Kulturen" aus: In der Cafeteria zeigt Reinhardt Jacoby erstaunliche bis skurrile Schnappschüsse aus aller Welt und im Foyer des Haus Schloßberg gewährt Alexandra Heneka Einblicke in den Stiftsalltag. Begleitet wird die Vernissage von einem Klassikkonzert.


Samstag, 25.03., 15.00 Uhr, Cafeteria Haus Schloßberg, Hermannstraße 14, Freiburg. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Theater „Mitbewohnerin gesucht“
Die Theatergruppe „fünf & 1“ führt eine Komödie über ein neuartiges Wohnprojekt auf. Regie führt die Theaterpädagogin Silvia Kremp.

Freitag, 10. März, 15.30 Uhr, Räume der Begegnungsstätte, Evangelisches Stift Freiburg, Hermannstraße 10.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Spenden.
 
 

Chinesischer Nationalcircus im Europa-Park
Chinesischer Nationalcircus / Foto: Veranstalter
 
Chinesischer Nationalcircus im Europa-Park
Meisterakrobaten präsentieren „The Grand Hongkong Hotel“

Bereits zum fünften Mal gastiert der Chinesische Nationalcircus 2017 in Deutschlands größtem Freizeitpark: Am 10. und 11. März zeigen die besten Artisten aus dem Reich der Mitte im barocken Teatro dell´Arte erneut ihr außergewöhnliches Können. Mit ihrem neuen Programm „The Grand Hongkong Hotel“ entführen die preisgekrönten Künstler in die fremde und geheimnisvolle Kultur Ostasiens. Das Publikum erwarten atemberaubende Akrobatik voller Ästhetik und Hingabe sowie ein spannender Streifzug in die faszinierende Hafenstadt Hongkong.

Im März macht der Chinesische Nationalcircus zum fünften Mal Halt in Deutschlands größtem Freizeitpark. Im Rahmen ihrer Europa-Tour präsentieren die Meisterakrobaten ihr aktuelles Programm „The Grand Hongkong Hotel“. Nach den Showerfolgen „Shanghai Nights“, „Die Verbotene Stadt“ und „Chinatown“ setzen die Künstler aus dem Reich der Mitte ihre Reihe in der Metropole Hongkong fort. Die ehemalige britische Kronkolonie am südchinesischen Meer zeichnet sich durch einen einzigartigen Mix aus Tradition und Moderne aus. Das besondere Spannungsverhältnis der Stadt spiegelt sich dabei in einem alten viktorianischen Grandhotel wider. Menschen aller Kulturen, Schichten und Epochen treffen sich hier und tauchen in die mysteriöse, chinesische Kultur ein. Gemeinsam mit dem Publikum begeben sie sich auf eine bewegende Reise mit zauberhaften Überraschungen, asiatischer Poesie und kraftvoll anmutiger Akrobatik. Mehr als 20 Ausnahmekünstler ziehen die Zuschauer im barocken Teatro dell´Arte über zwei Stunden in den Bann und lassen sie die fremde Hochkultur sowie die Einheit von Körper, Seele und Geist hautnah erleben.

10. & 11. März 2017 im Teatro dell‘Arte
Einlass: ab 19 Uhr über den Haupteingang – Beginn: 20 Uhr
Tickets: 3 Preiskategorien (inkl. MwSt. und VVK-Gebühr)
Kat. 1: 39,90 Euro; Kat. 2: 34,90 Euro; Kat. 3: 29,90 Euro
Jeweils 5 Euro Ermäßigung für Kinder (4-11 Jahre) und Senioren (ab 60 Jahren)

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 vom 01. April bis zum 05. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger