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Veranstaltungen

Das ERSTE: Gottesdienstübertragung zum Pfingstsonntag
Christuskirche Freiburg (Foto: Werner Sandhaus)
 
Das ERSTE: Gottesdienstübertragung zum Pfingstsonntag
4. Juni 2017, um 10 Uhr live aus der Christuskirche in Freiburg/Breisgau

auf.Recht!
Evangelischer Gottesdienst 2017 von Frauen für alle

Aufrecht! Damit kommt auch die Botschaft der Reformation ins Leben:
Gott richtet Menschen auf: Egal welches Geschlecht sie haben.
Welche Hautfarbe und wo sie herkommen.
Im Pfingstgottesdienst wird sichtbar gefeiert, wie Frauen dies verstehen und erleben:
Von Evangelischen Frauen in Baden und Württemberg vorbereitet, werden Frauen ihn auch vor den Kameras prägen und ihm sein Gesicht geben.

Drei weitere Frauen erzählen von Angst und Befreiung. Sie haben sie selbst erlebt oder mit Frauen, die sie im Beruf begleiten: Vor allem können sie erzählen: Es gibt Wege heraus aus verängstigtem, gedrücktem und traumatisiertem Leben. Es gibt Möglichkeiten, aufrecht(er) zu leben. Es bestätigt sich auch heute, was Christinnen und Christen seit Jesus und durch ihn glauben und hoffen: Auf.Recht zu leben ist möglich. Diesen Glauben und diese Hoffnung teilen die Frauen mit Menschen jedes Geschlechts.

Die Liturgie wird gebetet und gesungen und „getanzt“. Pilar Quiroz ist Vertikaltuchtänzerin. In der Kuppel der neu renovierten Christuskirche übersetzt sie die Lebenserfahrungen der Frauen in ihre emotionale „Sprache“.

Die Predigt hält PD Pfarrerin Dr. Heike Springhart.

Röm. 3, die Bibelstelle, die sie - mit Hilfe Gottes - lebendig werden lässt, ist „der“ Kerntext der Reformation. Martin Luther hat mit ihm seine Befreiung erlebt. Spannend wird, was der Text 2017 frei setzt. Heike Springhart kann „Sprache“: Sie hat den ersten badischen Frauen-Preacher-Slam gewonnen.

Auch die Musik kommt von Frauen:
5 junge Frauen sind die Scholacant’Anima. Sie haben sich im Musikstudium dem gregorianischen Choral und der Improvisation verschrieben. Was bei den ersten Tönen noch „fremd“ klingt, entfaltet schnell einen großen Sog und Zauber.

Als Instrumente sind zu hören: Eine Trompete und das „Multiinstrument an sich“, die Orgel. Gespielt werden sie von Karin Stock und Bezirkskantorin Hae-Kyung Jung. Sie hat im Studium die Vielfalt der Kirchenmusik in Deutschland kennengelernt, ist geblieben und aus dem (kirchen)-musikalischen Leben Freiburgs nicht mehr weg zu denken. Sie hat auch die musikalische Gesamtleitung.

Die Christuskirche Freiburg strahlt frisch renoviert in jungem Weiß. Der Altarraum bietet eine weite „Spielfläche“, auf dem sich „Aufrechtsein und Aufrechtwerden“ mit allen Sinnen erzählen und darstellen lässt. Und auch als Zuschauer*in kann man seine Freude daran haben: Der Blick ist frei, man kann miterleben und mitfeiern, kann ein Teil werden vom Geschehen. Und wo bleibt das FeuerROT von Pfingsten, das wärmt und begeistert?

Man wird es sehen und erleben……
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Bach-Kantate zum Mitsingen
»Ein feste Burg ist unser Gott« (BWV 80)

Die »Bachkantate zum Mitsingen« widmet sich im Gedenkjahr »500 Jahre Reformation« einem Werk von Martin Luther und Johann Sebastian Bach. Die Veranstaltung besteht aus Musik-Machen, dem gemeinsamen Nachdenken über das Werk und der abschließenden Feier des Gottesdienstes. Sie findet von Freitag, 16. Juni bis Sonntag, 18. Juni in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt. Der Tagungsbeitrag beträgt 65,- € zzgl. Übernachtung und Verpflegung.

Im Gedenkjahr widmet sich die 17. Bachkantate zum Mitsingen einem Werk von Martin Luther und Johann Sebastian Bach. Mit dem Choral »Ein feste Burg ist unser Gott« spürt Luther dem 46. Psalm nach, einem Vertrauenslied des jüdischen Gottesvolkes. Sein kämpferischer Choral wurde zum evangelischen Bekenntnislied und schließlich sogar zur national­protestantischen Hymne. Probenarbeit und musikalisch-theologische Reflexionen ergänzen sich. Höhepunkt ist die gottesdienstliche Aufführung mit Vokal­solisten und Orchester am Sonntagvormittag in der Barockkirche St. Peter auf dem Schwarzwald.

Eingeladen zu dieser »Bach-Werkstatt« sind:
- Chorsängerinnen und -sänger;
- solche, die es werden wollen;
- alle, die zum regelmäßigen Singen zu wenig Zeit haben;
- solche, die sich in konzentrierter Weise mit Musik, ihren Hintergründen und ihrer bis heute eindrucksvollen Art der musikalischen Bibelauslegung befassen wollen.

Begleitet wird das Wochenende von Johannes Götz (Bezirkskantor, St. Peter) und Prof. Dr. Meinrad Walter (Musikwissenschaft/Theologie, Freiburg)
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Karlsruhe: Bildung im Alter
Fachtag "Bildung im Alter" / Foto: Thomas Schindel
 
Karlsruhe: Bildung im Alter
Öffentlicher Fachtag an der Pädagogischen Hochschule / Interessierte willkommen

Im internationalen Vergleich gehört die deutsche Gesellschaft zu den ältesten. 2025 werden voraussichtlich 41 von 100 Personen über 65 Jahre alt sein, Tendenz steigend. Angesichts des demographischen Wandels macht es also Sinn, das Thema Bildung im Alter nicht zu vernachlässigen. An der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe gibt es deshalb einen berufsbegleitenden Masterstudiengang, der für die professionelle Arbeit in der Bildung von älteren Menschen qualifiziert. Er ist in Deutschland der erste, der sich im Bereich Erwachsenenbildung auf Fragen der Alterspädagogik spezialisiert hat.

Nun veranstaltet die Pädagogische Hochschule (PH) in Kooperation mit dem Seniorenbüro/Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe am Donnerstag, 22. Juni, einen Fachtag "Bildung im Alter", zu dem Interessierte herzlich willkommen sind. Beginn ist um 10 Uhr in der PH, Bismarckstraße 10, Raum 107 (Geb. 3, 1. OG). Dozenten und Studenten stellen den Studiengang vor und auch Karlsruher Senioren kommen zu Wort: Sie erläutern, was Bildung im Alter für sie bedeutet. Außerdem stehen Kurzvorträge und Runde Tische auf dem Programm - zu Themen wie Mehrgenerationenbegegnungen, Lebenslanges Lernen, Erinnerung, Religion, Sexualität oder Technische Bildung.

Am Fachtag sind Wissenschaft und die Perspektiven älterer Menschen miteinander verzahnt. Dies unterstreicht die Ausrichtung des Studiengangs auf Partizipation und Eigeninitiative von älteren Menschen. Prof. Dr. Mechthild Kiegelmann, Leiterin des Studiengangs, betont: "Gerade in Zeiten der wachsenden Bedeutung von älteren Menschen für das gesellschaftliche Zusammenleben ist wissenschaftliche Qualität in der geragogischen Weiterbildung wichtig. Denn nur mit kritisch würdigendem Bezug zur Forschung können die angehenden Fachkräfte die Stimmen von Älteren fundiert und sensibel in ihre alterspädagogische Arbeit einbeziehen."

Und Antje Best, im Seniorenbüro zuständig für die Förderung einer aktiven Lebensgestaltung im Alter, erklärt: "Die Standortnähe des Studiengangs bietet unserer Einrichtung die Chance, innovative Projekte gemeinsam zu entwickeln." In der professionellen Begleitung eines lebenslangen und lebensbegleitenden Lernens seien Vielfalt und die sehr unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen und Lebenslagen älterer Menschen zu berücksichtigen.
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Freiburg: Vielfalt statt Diskriminierung
Ausstellung und Veranstaltungen zum 5. Deutschen Diversity-Tag von 30 Mai bis 2. Juni im Theater Freiburg, Foyer

Thema: „Vielfalt – Geschlechtergerechtigkeit – Chancengleichheit – Inklusion“

Das Gelingen von Integration und Inklusion, Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit im Kontext von Gender und Diversity erfordert stets das Engagement und die Gestaltung von verschiedenen Mitwirkenden in der Stadtgesellschaft. „Vielfalt leben und in der Stadt gestalten, bedeutet“, so Oberbürgermeister Dieter Salomon, „dass auch in der Verwaltung Chancen und Herausforderungen erkannt und gestaltet werden. Die praktische Umsetzung zur Förderung von Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit kommt ohne gezieltes Politik- und Verwaltungshandeln nicht aus.“

Die Grundlage für die Ausstellung anlässlich des 5. Deutschen Diversity-Tages bildet der Beschluss des Gemeinderats zur Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch die Stadt Freiburg im Januar dieses Jahres. Die Ausstellung hat die Geschäftsstelle Gender Mainstreaming in Kooperation dem Theater Freiburg sowie verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung Freiburg und Initiativen bzw. Organisationen der Stadtgesellschaft organisiert.

Die Ausstellung Diversity Parcours® des Instituts für DIVERSITY MANAGEMENT“ ist eine interaktive Wanderausstellung. Unter dem Titel „DiverSophia zu Gast bei Freiburger_innen – Denn unterm Strich zählen WIR!“ werden auf aussagekräftig gestalteten Themenwänden Fakten zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen und umfassendes Wissen zu den sogenannten "Kerndimensionen" von Vielfalt vermittelt: Geschlecht und zu Geschlechterrollen, geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung, Behinderung, körperliche und geistige Fähigkeiten, Altersvielfalt, Kultur und Weltanschauung sowie Lebensentwürfe. Die Besichtigung der Ausstellung im TheaterFoyer ist jeweils bis 21 Uhr möglich.

Das Rahmenprogramm umfasst Kurzvorträge, u. a. mit Prof. Dr. Clauen von der Kath. Hochschule, der im Grußwort zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, dem 30.Mai, unter dem Titel „Gleichwürdig und gleichwertig, vielfältig und eigensinnig…“ auf die gesellschaftlichen Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft eingehen wird. Im Anschluss werden Sebastian Wieselhuber (Haupt- und Personalamt) und Sarah Baumgart (Beauftragte für Menschen mit Behinderung) thematisch auf die unterschiedlichen Aspekte der Verwaltungsarbeit im Kontext von Vielfalt eingehen.

Am Mittwoch, dem 31.Mai, widmet sich der Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi den Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit im Zusammenhang von Religion und Weltanschauung. Unter Mitwirkung von Südwind Freiburg e.V., Rosa Hilfe und Bunte Jugend e. V. sowie dem Netzwerk für Gleichbehandlung, angesiedelt bei pro familia Freiburg, wird das Thema Vielfalt vertieft und auf die Begegnungs- und Beratungsangebote der Vereine aufmerksam gemacht werden.

Auf der Finissage am Freitag, dem 2. Juni, wird Bürgermeister Ulrich von Kirchbach über die Herausforderungen einer erfolgreichen Migrations- und Integrationspolitik im Zusammenhang von Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Vielfalt sprechen.

Ausführliche Informationen im Internet ....
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Neuhängung der Dauerausstellung
(c) Chlodwig Poth
 
Neuhängung der Dauerausstellung "Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule"
Ab dem 18. Mai 2017 präsentiert das Caricatura Museum Frankfurt eine neue Auswahl der Zeichnungen von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter.

Um dem Besucher an der umfangreichen Sammlung des Caricatura Museums teilhaben zu lassen und aus konservatorischen Gründen wird die Dauerausstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“ im halbjährlichen Turnus neugehängt.

Anders als bei der letzten Hängung gibt es keinen inhaltlichen Schwerpunkt, dafür erwartet Sie eine kleine Besonderheit:

F. W. Bernstein hat acht Werke von Chlodwig Poth mit Gedichten humorvoll kommentiert, die in seinem neuen Lyrik-Band „Frische Gedichte“ (Kunstmann-Verlag) veröffentlicht wurden.

Diese Bilder werden zusammen mit den Gedichten in der Ausstellung zu sehen sein.

Ein Beispiel für eines der lyrisch-humorvollen Pendants: oben eine Zeichnung aus Poths Serie "Last Exit Sossenheim" (in der Sprechblase: "Sofort nach meinem Tod gehört die ganze Menschheit ausgerottet!") und das dazugehörige Gedicht von F. W. Bernstein "Sossenheim überhaupt":

Ein Rest von Himmel über dichte Dächer,
die Häuser hat man hier gut abgedeckt
zum Schutz der Schrankwand, die darinnen steckt.
Rauputz und Fachwerk schützen die Gemächer.

Oh, seht: Es blitzen die Schraffuren.
Die spitze Feder, die er dazu nimmt,
ist, nicht gelogen, „spitz“, und »Feder“ stimmt:
Mit bunten Tinten gibt er Baustrukturen.

Und seht, wie aus dem Bildrand halben Leibes
von unten einer stramm ins Bildfeld ragt.
Was dieser Mitbürger uns Schönes sagt,
ist nicht verloren. Chlodwig, schreib es!


Aufgrund der Umhängung ist die Dauerausstellung vom 15. bis einschließlich 17. Mai geschlossen. Die Sonderausstellung zu Ari Plikat ist währenddessen weiterhin geöffnet und kann besucht werden.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
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Karlsruhe: Selbstmarketing für Frauen
Seminarreihe der Kontaktstelle Frau und Beruf

Für Frauen, die für sich eine persönliche, authentische und umsetzbare Marketingstrategie entwickeln möchten, bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf ab September 2017 erneut eine Seminarreihe zum Thema Selbstvermarktung in Form von Blended Learning an. Vom eigenen Auftritt bis zur Preisverhandlung werden dabei vielfältige Aspekte bearbeitet, deren praktische Umsetzung sowohl am Arbeitsplatz als auch im eigenen Unternehmen möglich ist.

Das Seminar wird mit Präsenzveranstaltungen im Haus der Familie der AWO in der Kronenstraße 15 am 18. September eröffnet und am 20. November, jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr, beendet. Dazwischen finden vier Webinare am 25. September, 9. und 23. Oktober sowie am 13. November, jeweils von 19 bis 20 Uhr, statt.

Die Teilnahme an der Seminarreihe, die nur komplett gebucht werden kann, kostet 349 Euro. Interessierte können sich ab sofort unter info@frauundberuf-karlsruhe.de anmelden. Eine ausführliche Beschreibung der Inhalte und der Qualifikationen der Moderatorinnen gibt es im Internet ...
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Mit Kunst mittendrin
 
Mit Kunst mittendrin
Vernissage zur Ausstellung der Sammlung im Ernst-Lange-Haus

Freiburg. Seit 2011 sammelt der Evangelische Stadtkirchenbezirk Kunst. Diese Sammlungstätigkeit ist weder für heutige kirchliche Praxis noch aus dem komplizierten Verhältnis von evangelischer Kirche zu Bildern selbstverständlich.
Die Sammlung wird nun erstmalig in einer Ausstellung vom 19. Mai bis 14. Juli im Ernst-Lange-Haus (ELH), Habsburger Str. 2, der Öffentlichkeit vorgestellt.
In einer Kunstandacht im Ernst-Lange-Haus am Freitag, 19. Mai um 18.30 Uhr wird die Bedeutung von Kunst für evangelischen Glauben heute erlebbar. Um 19.00 Uhr schließt sich die Vernissage an. In seinen einführenden Worten wird Andreas Bordne, Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung, ausführen, weshalb die Bildungsarbeit der Begegnung mit Kunst einen hohen Stellenwert beimisst. Die Grußworte von Dekan Markus Engelhardt und
Bürgermeister Ulrich v. Kirchbach würdigen die Sammlungsaktivitäten aus kirchenbezirklicher wie kommunaler Sicht. Musikalische Umrahmung mit Elmar Lehmann, Saxophon.

Ausgestellt sind über 20 Werke von 18 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Alle KünstlerInnen hatten in den vergangen Jahren im Ernst-Lange-Haus ausgestellt. Die Ankäufe erfolgten in der Zeit von 2011 bis heute.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 17 Uhr, freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
21. Mai: Aktionstag für Menschen mit Behinderungen
Die Berge sind für alle da - Mit der Schauinslandbahn zum Nulltarif auf den Berg

Am Sonntag, den 21.05.2017 lädt der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) Menschen mit Behinderung ein, die Berggipfel aus nächster Nähe zu erleben. Bergauf geht es unter anderem mit der Schauinslandbahn.

Mehr als zwei Dutzend Seilbahnunternehmen beteiligen sich an dieser guten Tradition. Ab einer im Ausweis eingetragenen Behinderung von 60 Prozent werden die Gäste an diesem Tag kostenfrei auf den Berg und wieder ins Tal befördert. Eine eingetragene Begleitperson kann ebenfalls ein Gratis-Ticket erhalten.

Inklusion ist für die deutschen Seilbahnen nicht nur ein Begriff: Als Verkehrsmittel eröffnen sie Älteren, Kindern und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen den Genuss der Berge. Darüber hinaus setzen viele Betriebe Maßnahmen ein, um die Barrierefreiheit bei Parkplätzen, Ein- und Ausstiegen der Kabinenbahnen und Zugängen zu Gastronomie und Sonnenterrassen zu erhöhen. Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein wesentlicher Bestandteil, ebenso der Zugang zu vielen Panorama-, Gipfelwegen und Höhenwanderrouten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Die aktuelle Liste aller teilnehmenden Seilbahnunternehmen finden Sie unter www.seilbahnen.de. Unter dieser Adresse kann über die Funktion „Seilbahnsuche“ bei den Ausstattungsmerkmalen auch abgefragt werden, welche Bahnen über barrierefreie Einrichtungen wie Einstiege in die Seilbahn, Sanitäranlagen und Gastronomie verfügen.

Die Seilbahnanlage der Schauinslandbahn sowie das Restaurant Bergstation sind barrierefrei gebaut, Zugangsrampen und Behinderten-WC´s gibt es sowohl an der Tal- wie auch an der Bergstation. Die Seilbahnkabinen sind mit 90 cm breiten Türen ausgestattet. Pro Kabine hat ein Rollstuhl Platz. Gerne hilft das Seilbahnpersonal beim Ein- und Ausstieg bei stehendem Betrieb. Menschen mit Behinderungen werden gebeten, sich vor dem Besuch bei der Schauinslandbahn über die individuellen Nutzerhinweise und -möglichkeiten zu informieren. Diese sind unter www.schauinslandbahn.de/hoch barrierefrei zu finden.

Die Schauinslandbahn erreicht man behindertenfreundlich mit der Stadtbahnlinie 2 bis Endhaltestelle Günterstal, von dort weiter mit dem Bus 21 bis zu Talstation. Die Fahrzeuge der Freiburger Verkehrs AG sind mit entsprechenden Rampen ausgestattet. Die Schauinslandbahn ist durchgehend von 9-17 Uhr in Betrieb.
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