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Sonntag, 21. April 2019
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Veranstaltungen 
 
 
Neue Nutzung für Denkmale der Technik und Industrie
Auftaktveranstaltung einer neuen Vortragsreihe des DSD-Ortskuratoriums Müllheim/Markgräflerland

Am Donnerstag, den 11. April 2019 um 20.00 Uhr lädt das Ortskuratorium Müllheim/Markgräflerland der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) gemeinsam mit dem Markgräfler Museum Müllheim zu dem Vortrag „Denkmale der Technik und Industrie. Bedeutung und Nutzbarkeit“ in den Blauen Salon des Markgräfler Museums, Wilhelmstraße 7 in 79379 Müllheim ein. Referent ist Axel Föhl, der langjährige Sprecher der Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, der in seinem Vortrag eigens auf Beispiele im Südwesten Deutschlands eingeht. Der Eintritt ist frei.

Der Abend eröffnet die neue Vortragsreihe des DSD-Ortskuratoriums zum Thema Denkmalschutz und Denkmalpflege. Dieses Angebot begrüßt Astrid Siemes-Knoblich, Bürgermeisterin der Stadt Müllheim, ausdrücklich, da es zur Sensibilisierung für Fragen des Denkmalschutzes beitragen könne. Zusammen mit Ortskurator Dipl.-Ing. Norbert Glockner eröffnet Siemes-Knoblich den Vortragsabend im Markgräfler Museum.

Föhl gibt in seinem Redebeitrag einen Überblick über die Entwicklung der Industriedenkmalpflege seit den 1970er Jahren. Dabei zeigt er zugleich weitreichende neue Nutzungsmöglichkeiten von Industriedenkmälern auf. Eine farbige Palette neugenutzter, denkmalgeschützter Zeugen der Industrievergangenheit säumt bereits das Land. Doch „warten noch viele, oft auch hochästhetische Zeugnisse unserer Industriegeschichte darauf, dass ihnen tatkräftige Neunutzer eine weitere Lebensspanne verleihen,“ so Axel Föhl.

In den gut zweihundert Jahren der Industrialisierung entstand auf Deutschlands Weg zur Industrienation eine Vielzahl architekturgeschichtlich herausragender Bauwerke. Viele dieser Zweckbauten – das bestätigen die heutigen Eigentümer vielfach – bergen weitreichende neue Nutzungsmöglichkeiten. Gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Deutschland eine Pionierrolle bei der Entwicklung zeitgemäßer Industriebauformen innehatte, wurden mit der Verwendung der neuen Baumaterialien Eisen, Glas und Beton die Grundlagen der architektonischen Moderne gelegt. Zechen, Bahnhöfe, Fabriken, Hafenspeicher, Wassertürme und Talsperren zeugen davon. Längst hat man das Potential solcher Standorte mit unverwechselbarem Profil erkannt. Das gilt für einen Wasserturm ebenso wie für vielgeschossige Fabriken und Bahnwärterhäuschen bis hin zu Tankstellen und Wassermühlen.
 
 

Verschiedenes 
 
Bronzetafel an der Meuschenmühle in Alfdorf erinnert an private Förderer
Alfdorf: Meuschenmuehle (c) Willinger / DSD
 
Bronzetafel an der Meuschenmühle in Alfdorf erinnert an private Förderer
Eines der größten Mühlräder im Schwäbischen Wald

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 3. April 2019 um 11.00 Uhr überbringt Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), gemeinsam mit Dorothee Lang-Mandel von Lotto Baden-Württemberg an die Denkmaleigentümer Dr. Beate Kohler und Stephan Heimerl eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte im Rahmen der Gesamtsanierung der Meuschenmühle in Alfdorf vor zwei Jahren dank der Lotterie GlücksSpirale für die Instandsetzung des Wasserrades 50.000 Euro zur Verfügung stellen. Das Denkmal gehört zu den über 320 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die Meuschenmühle befindet sich nordwestlich von Alfdorf, im Tal des Eisenbachs. Sie wird erstmals im Jahr 1553 als "Nibelgau-Mühle" erwähnt, vermutlich gab es aber schon im 13. Jahrhundert an diesem Standort eine Mühle. Das heutige, weitgehend original erhaltene Mühlen- und Wohngebäude stammt aus dem Jahr 1787, die funktionierende Mahlanlage jedoch aus dem 19. Jahrhundert. Sparsamer Luxus wie eine Stuckdecke, profilierte Türstöcke und Simse aus Stubensandstein zeugen vom bescheidenen Wohlstand der Müllerfamilie im ausgehenden 18. Jahrhundert.

Zur Mühlentechnik zählen zwei Mahlgänge mit Mahlsteinen und ein Gerbgang, der den im Schwäbischen Wald verbreiteten Dinkelanbau belegt. Er diente zum Entspelzen (Gerben) des Dinkels, der nach dem Dreschen nicht, wie etwa der Weizen, das blanke Korn liefert, sondern fest mit den Spelzen verbunden bleibt. Eine Seltenheit ist die aus einer Wiener Mühlenbauanstalt stammende Spitz- und Schälmaschine. Über eine Nebenwelle kann ein Butterfass angetrieben werden – eine Kuriosität in einer Mahlstube.

Das von der DSD geförderte Wasserrad hat einen Durchmesser von sieben Metern – ist also eines der größten Mühlräder im Schwäbischen Wald – und 60 Schaufeln aus Eichenholz. Das Wasser fließt von oben auf das Rad (oberschlächtiges Wasserrad), um es anzutreiben. In der Mühlenanlage überträgt sich die Kraft mit Zahnrädern und Riemen auf die jeweiligen Maschinen. In der Meuschenmühle kann das System der "Alten Deutschen Wassermühle" noch voll funktionsfähig in Betrieb erlebt werden. Die privaten Eigentümer nutzen das qualitätvolle, landschaftsprägende Kulturdenkmal museal und zu Wohnzwecken.
 
 

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Veranstaltungen 
 
 
Tanzkurs für Alt und Jung
Am Mittwoch, 17.4. lädt die Tanzlehrerin und deutsche Meisterin Ute Streicher bewegungsfreudige Menschen jeden Alters dazu ein, erste Schritte in Standard- und lateinamerikanischen Tänzen zu wagen. Der Kurs findet um 19.00 Uhr in Raum Feldberg im Carl-Mez-Haus in der Hermannstr. 10 statt und wird ab Mai monatlich fortgesetzt.
Der Eintritt beträgt 10,-€.

Mittwoch· 17. April 2019 · 19.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Carl-Mez-Haus, Raum Feldberg
Hermannstraße 10 · 79098 Freiburg
 
 

SWR

Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Unterhaltsamer Nachmittag für Junggebliebene
Stadtamt Durlach lädt zu Musik und Tanz in die Sporthalle Weiherhof

Das Stadtamt Durlach und das städtische Seniorenbüro/Pflegestützpunkt laden für Samstag, 13. April, um 14.30 Uhr Bürgerinnen und Bürger zu einem unterhaltsamen Nachmittag mit Musik, Tanz und Showtanz in die Sporthalle Weiherhof in Durlach ein.

Für Abwechslung sorgt ein buntgemischtes Programm, bei dem unter anderem die Gesangspädagogin und Musikgeragogin Sonja Oellermann zu Gast ist, die Kinder des Zirkus Maccaroni vom Kinder- und Jugendhaus Durlach auftreten und die Volkstanzgruppe des Gesangvereins Durlach-Aue sowie die Showtanzgruppen der Turnerschaft Durlach und der Karneval-Gesellschaft Ost ihr Können zeigen.

Die musikalische Begleitung übernimmt das Hobbyorchester der Durlacher Harmonika-Vereinigung, die zudem zum Tanz lädt. Die Bewirtung erfolgt durch die Jugendabteilung des ASV Durlach und die Basketballabteilung der Turnerschaft Durlach.

Der Eintritt ist frei. Gäste, die Grundsicherung im Alter beziehen oder einen Karlsruher Pass besitzen, können einen Verzehrgutschein erhalten. Nähere Informationen hierzu gibt es beim Seniorenbüro in der Kaiserstraße 235, Zimmer 10. Telefonisch ist es erreichbar unter 0721 / 133-5086. Aus organisatorischen Gründen werden Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer gebeten, sich im Seniorenbüro anzumelden.
 
 

Verschiedenes 
 
Bronze für Augsburgs Bahnbetriebswerk
Augsburg: Bahnbetriebswerk (c) Schabe / DSD
 
Bronze für Augsburgs Bahnbetriebswerk
Kulturschatz Nördlicher Ringlokschuppen

Am Mittwoch, den 3. April 2019 um 15.30 Uhr überbringt Rudolf Amann, Ortskurator Augsburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), an Markus Hehl von der Bahnpark Augsburg gGmbH bei einem Pressetermin im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Augsburg eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD förderte in den Jahren 2014 und 2015 den nördlichen Ringlokschuppen. Insgesamt stellte die Denkmalschutzstiftung dank der Lotterie GlücksSpirale sowie einer zweckgebundenen Spende rund 160.000 Euro für die Sanierung der Dachtragkonstruktion zur Verfügung. Das Denkmal gehört zu den über 420 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Das Kultur- und Museumsprojekt Bahnpark verfügt über Lokomotiven aus ganz Europa, wahre Schätze der Eisenbahntechnikgeschichte. Heute besteht das auf ausgedehntem Gelände stehende Betriebswerk aus dem von 1904 bis 1906 erbauten nördlichen Ringlokschuppen und weiteren zwischen 1906 und 1908 errichteten Gebäuden, dem Magazin, den beiden Radsatz-Reparaturhallen, der Schmiede, dem Kesselhaus und dem Übernachtungsgebäude. Die Wagenrichthalle wurde 1923/1924 erweitert. Hinzu kamen 1922 die Lokomotivdrehscheibe und 1935 die Triebwagenhalle.

Bereits 1840 wurde die München-Augsburger-Eisenbahn eröffnet. Vier Jahre später erfolgte der Anschluss an die Bahnstrecke von Lindau über Augsburg und Nürnberg nach Hof. Augsburg entwickelte sich nach und nach zu einem der größten Eisenbahnstandorte Bayerns mit Tausenden von Beschäftigten. Der nördliche Ringlokschuppen der ehemaligen Königlichen Bayerischen Staatseisenbahnen ist eines der wenigen, im bauzeitlichen Zustand erhaltenen Gebäude seiner Art und das Herzstück des Bahnbetriebswerks. Das zeittypische Rundhaus hatte ursprünglich 31 Lokomotivstände. Die Ostfassade ist eine gemauerte Lochfassade, die Westfassade löst sich durch die Stahl-/Glastore zwischen tragenden Betonstützen gewissermaßen auf. Innen wurde hölzernes Strebewerk verarbeitet. Die charakteristische Form des Gebäudes als Halbkreis mit vorgelagerter Drehscheibe und Sterngleisen geht zurück auf die Anforderungen des Dampflokomotivbetriebs an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts. Die Drehscheibe wurde genutzt, um die Loks in die jeweilige Fahrtrichtung zu drehen und um sie auf die jeweiligen Fahrzeugstände zur Abstellung zu verteilen. Als "Rundhaus Europa" ist der nördliche Ringlokschuppen künftig eine "Werkstatt der Entdeckungen".
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Tanztee im Stift
Am Sonntag, den 14. April um 15.00 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 wieder zum monatlichen Tanztee ein. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei. Martin Glönkler spielt an diesem Sonntagnachmittag deutsche Schlager und bekannte Melodien am Piano.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag · 14.4.2019 · 15.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Sexualität und Gesundheit im Alter
Leonie Thomä vom Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. am Universitätsklinikum Freiburg führt in das Thema "Sexualität und Gesundheit im Alter" ein und beantwortet im Gespräch Fragen dazu. Der in Kooperation mit der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg organisierte Vortrag beginnt um 10.30 Uhr in Raum Feldberg im Carl-Mez-Haus in der Hermannstr. 10
Der Eintritt ist frei.

Freitag· 12. April 2019 · 10.30 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Carl-Mez-Haus, Raum Feldberg
Hermannstraße 10 · 79098 Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
DSD-Fördervertrag für Pfarrkirche in Waldshut-Tiengen
Waldshut-Tiengen: Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt / Foto: Wegner / DSD
 
DSD-Fördervertrag für Pfarrkirche in Waldshut-Tiengen
Der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt wird saniert

Für die Turmsanierung der katholischen Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Waldshut-Tiengen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 80.000 Euro zur Verfügung. Den Fördervertrag erhält Pfarrer Ulrich Sickinger in diesen Tagen. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende barocke Kirche ist eines von über 310 Projekten, die die DSD dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

St. Maria Himmelfahrt befindet sich im historischen Zentrum von Tiengen auf dem Schlossberg in direkter Nähe des ehemaligen Sitzes der Stadtherren im Schloss. Die Saalkirche wurde von 1753 bis 1755 nach Plänen des Baumeisters Peter Thumb errichtet. Thumb integrierte dabei den Chorturm der Vorgängerkirche aus dem ausgehenden 16. Jahrhundert. Den gedrungenen Baukörper gliedern schlanke Rundbogenfenster und Lisenen. Auf dem Chorturm befindet sich ein doppelter Zwiebelhelm. Der dreijochige Innenraum ist reich mit Stuckaturen und Malereien geschmückt, der neobarocke Hochaltar wurde Ende der 1930er Jahre errichtet.

Das Gebäude weist zahlreiche Schäden auf, insbesondere an der Kupfer- und Ziegeldachdeckung. Die Holzkonstruktionen sind von Schädlingen befallen und der Sockelbereich durchfeuchtet. Auch der Glockenstuhl und das Geläut sind beschädigt. Als erste Maßnahmen zur Substanzerhaltung werden am Turm das Dachtragwerk, die Dacheindeckung, das Mauerwerk und der Glockenstuhl wiederhergestellt. Um die Pfarrkirche langfristig zu erhalten, ist jedoch eine Gesamtsanierung notwendig.
 
 




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