|
 Veranstaltungen
| | | Tanztee im Stift | Freiburg-Altstadt. Am Mittwoch, 05. März, 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in ihre Cafeteria in der Hermannstraße 14 zum Tanztee ein. Der beliebte Pianist und Sänger Martin Glönkler spielt deutsche Schlager und bekannte Melodien. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder bei Kaffee, Tee und Kuchen einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei!
Der Eintritt ist frei. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Suche nach Wahrheit | Filmpremiere des Dokumentarfilms über das Lebenswerk von Michael Albus
Am Donnerstag, 13. März um 19 Uhr feiert der Dokumentarfilm „Suche nach Wahrheit“ in der Katholischen Akademie Freiburg (Wintererstraße 1) seine Premiere. Der Film widmet sich dem Lebenswerk des Journalisten, Theologen und Filmemachers Michael Albus. Besonders bekannt sind seine Reportagen über soziale Themen, darunter die Arbeit der Lepraärztin Ruth Pfau, sowie seine ZDF-Kulturreportage über die heiligen Berge zusammen mit Reinhold Messner. Diese Reportagen sind nicht nur Dokumentationen, sondern auch Aufrufe zur Menschlichkeit und zum Handeln. In Freiburg sind vor allem seine Filme über das Freiburger Münster unvergessen.
Der Dokumentarfilm von Petra Gaus und Joe Killi verbindet Archivmaterial mit aktuellen Gesprächen und bietet einen tiefgehenden Einblick in das Wirken von Albus. Im Anschluss an die etwa 50-minütige Filmvorführung besteht die Möglichkeit, mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen. Eine anschließende Video-Dokumentation wird es nicht geben.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten („Pay after“). Eine Anmeldung ist unter www.katholische-akademie-freiburg.de möglich. | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
Großer Garten( c) Lars Gerhardts | | | Jubiläum: 350 Jahre Großer Garten | Hannover wertschätzt sein barockes Erbe mit reichem Kulturprogramm
2025 feiern die Herrenhäuser Gärten ein besonderes Jubiläum: Der Große Garten, eine der bedeutendsten Barockanlagen Europas, wird 350 Jahre alt. Hannover würdigt sein wertvolles Erbe mit einem umfassenden Kultur- und Informationsprogramm in den kommenden Monaten.
Den Auftakt macht die Ausstellung „Gartenkunst aus Meisterhand“ in der Orangerie Herrenhausen. Sie zeigt vom 14. Februar bis 6. April und später noch einmal vom 18. Juli bis 5. Oktober die Geschichte des Gartens mit dem Schwerpunkt Orangeriekultur. Zwischen Palmen, Zitrusbäumchen und anderen subtropischen Pflanzen informieren 14 reich bebilderte Stationen über die aufwändige Pflege der kostbaren Herrenhäuser Kübelpflanzensammlung einst und heute.
Orangerie wieder in der ursprünglichen Funktion
Die Orangerie, längst ausschließlich Veranstaltungsort, präsentiert sich im Jubiläumsjahr wieder in ihrer ursprünglichen Funktion als Überwinterungshaus. Besucher*innen können die Spuren der früheren Nutzung entdecken, zum Beispiel den einstigen Heizgang oder den historischen Wagen für den Transport der großen Pflanzen.
Das Rahmenprogramm zur Ausstellung bietet Vorträge, Führungen und Konzerte sowie ein Citrus-Fest am 15. und 16. März. Im Shop „Limoni“ sind besondere Zitruspflanzen und Zitrus-Souvenirs erhältlich. Zur Eröffnung der Ausstellung sagte Oberbürgermeister Belit Onay: „Dieser besondere Geburtstag ist mehr als nur ein Rückblick auf 350 Jahre Geschichte – er lädt uns ein, über die Bedeutung dieses Gartens nachzudenken. Wir feiern die Herrenhäuser Gärten als Aushängeschild unserer Stadt, ein Zentrum des kulturellen Lebens und ein Ort, der Geschichte atmet und dennoch offen für die Zukunft ist.“
Gärten stärken Kulturstandort Hannover
Kulturdezernentin Eva Bender betont: „Für Hannover bedeuten die Herrnhäuser Gärten nicht nur einen Ort der Ruhe und Erholung, sondern auch eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Sie sind ein kultureller Leuchtturm, der über die Grenzen unserer Stadt hinausstrahlt und Hannover als Kulturstandort stärkt. Sie ware Grenzen unserer Stadt hinausstrahlt und Hannover als Kulturstandort stärkt. Sie waren und sie sind indentitätsprägend für unsere Stadt.“
Der Große Garten entstand ab 1675 und ist der älteste der vier Herrenhäuser Gärten, zu denen auch der Berggarten, der Georgengarten und der Welfengarten gehören. Der Große Garten wurde als repräsentativer Lustgarten der fürstlichen Sommerresidenz angelegt und nach und nach ausgebaut. Der südliche Teil aus dem 18. Jahrhundert diente früher dem Anbau von Obst. Schon ab 1763 war der Garten auch für Publikum geöffnet. 1966 feierte die Stadt den 300. Geburtstag des Gartens – irrtümlich, wie man heute weiß. Die Historikerin Heike Palm hat anhand historischer Quellen nachgewiesen, dass 1675 das korrekte Geburtsjahr ist.
Enormer Aufwand für die Pflanzenkultur
Den Aufwand, der einst für die Pflanzenkultur betrieben wurde, kann man sich heute kaum vorstellen. Die Ausstellung führt vor Augen, was alles nötig war, damit die hannoverschen Herrscher kostbare Zitrusgewächse präsentieren konnten. Sie ließen dazu unter anderem eigens dafür das Galeriegebäude und das Orangeriegebäude errichten, in Stand halten und umbauen. Damit die Gewächse im Sommer standesgemäß gezeigt werden konnten, legte man einen repräsentativen Platz im Garten an, den Orangenplatz.
Gärtner Georg Ernst Tatter wurde 1734 mitsamt seiner Exotensammlung eingekauft und begründete die Kübelpflanzentradition der Herrenhäuser Gärten. Die Sammlung umfasst heute rund 1000 Exemplare. Hinzu kamen früher hohe Kosten für die Gefäße und der aufwändige Transport zur Ein- und Auswinterung. Im 18. Jahrhundert stellte die Gartenverwaltung im Frühjahr und im Herbst für vier Tage 80 Männer dafür ein. Die Beheizung der Orangerie in den Wintermonaten war bis Ende des 19. Jahrhunderts, als Warmwasserheizungen installiert wurden, problematisch. Holz und Torf kamen in großen Öfen zum Einsatz. Ein Versuch mit Kohle ließ die kostbaren Pflanzen eingehen.
Zitrusfrüchte bereicherten den Speiseplan
Die aufwändig kultivierten Zitrusfrüchte waren nicht nur zum Anschauen da. Sie bereicherten auch den fürstlichen Speiseplan, hauptsächlich in Form von Süßspeisen und Limonaden. So arbeiteten in der „Zuckerkammer“ der hannoverschen Hofküche um 1700 zwei französische und zwei deutsche Konditoren. Sie zauberten raffinierte Desserts sowie Limonaden und konservierten Früchte; überschüssige Früchte wurden verkauft. Die Ausstellung zeigt in Text und Bild die Facetten der aufwändigen Pflanzenkultur im Laufe der Jahrhunderte. Zum Vergleich wird die heutige gärtnerische Praxis dargestellt, die ein Kern-Team von fünf Mitarbeiter*innen leistet.
Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, sagte anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Orangerie „Wir freuen uns sehr, dass dieser historische Überwinterungsort einmal wieder mit Palmen und duftenden Zitruspflanzen zu erleben ist. Die Ausstellung bietet Gartengeschichte für alle Sinne – fundiert, farbenfroh, fröhlich und unterhaltsam“.
Vorträge, Führungen und ein Citrus-Fest
Die Themen der Ausstellung werden in einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm vermittelt, in Vorträgen und Führungen mit Historiker*innen und Orangerieexpert*innen. Beim Citrus-Fest am 15. und 16. März bieten die Profis der Herrenhäuser Gärten praktische Beratung zur Zitruspflege, zum Schnitt und zur Veredelung. Hinzu kommen Mitmachaktionen für jüngere und ältere Besucher*innen. Internationale Fachleute halten Vorträge. Zweimal wird die Ausstellung zur Bühne für klassische Konzerte: Am 25. Februar erklingen in der Reihe „Herrenhausen Barock“ Werke der begeisterten Gärtner Telemann und Händel. John Cages Sound der Botanik kann man am 28. März erleben. Ein Faltblatt und die Internetseiten der Herrenhäuser Gärten informieren ausführlich über alle Termine.
Orangenplatz nach altem Vorbild hergerichtet
Der Große Garten selbst wurde zum 350. Geburtstag herausgeputzt. Der Orangenplatz vor dem Galeriegebäude ist wieder so angelegt worden, wie er im 18. Jahrhundert aussah. Er bietet der kostbaren Zitrussammlung ab Mitte Mai eine sommerliche Bühne, jetzt wieder ohne historisierende Elemente der 1960er Jahre. Im Feigengarten hinter der Grotte von Niki de Saint Phalle offenbaren die überarbeiteten Erdgewächshäuser, wie raffiniert sie früher zur Treiberei beheizt wurden. Der Pferdemist, der einst für Wärme sorgte, kommt allerdings nicht mehr zum Einsatz.
Auch Obstanbau ist im Großen Garten wieder zu finden. Einer der sogenannten Triangelgärten am Südostende des Großen Gartens nahe der Großen Fontäne ist mit Apfelbäumen in historischen Sorten bepflanzt worden, um an die frühere Funktion als Nutzgarten zu erinnern. Pflanzenliebhaber*innen können sich auf das Aurikeltheater freuen: Die farbenfrohen Frühblüher präsentieren sich im April nach historischem Vorbild auf Holzgestellen. Zur Barockzeit erfreuten sich die zarten Blumen besonderer Beliebtheit, noch heute sind sie begehrte Sammlerstücke.
Kulturprogramm zum Jubiläum auch im Sommer
Ab Mitte Juli bis Anfang Oktober ist die Ausstellung „Gartenkunst aus Meisterhand“ erneut in der Orangerie zu sehen. In der Sommersaison finden weitere Vorträge und Führungen zum Jubiläum statt und auch das Kulturprogramm in den Herrenhäuser Gärten steht im Zeichen des Geburtstags, zum Beispiel der Internationale Feuerwerkswettbewerb. Ein Höhepunkt ist das Sommerfest am 23. August. Gemeinsam mit Partner*innen laden die Herrenhäuser Gärten Jung und Alt zu einem bunten Programm mit Musik, Spiel und Spaß im Großen Garten ein. Der Vorverkauf für das Sommerfest beginnt am 3. April.
Die Stiftung Niedersachsen und die Klosterkammer Hannover fördern das Jubiläum. Partner ist Hannover Marketing und Tourismus. Partner des Sommerfests am 23. August sind die VolkswagenStiftung, das SEA LIFE Hannover, das Museum Wilhelm Busch, das Hardenbergsche Haus, die KunstFestSpiele Herrenhausen, die Schloss Herrenhausen Veranstaltungs- und Betriebs GmbH, die Freunde der Herrenhäuser Gärten und Grauwinkels Schlossküche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Die Ausstellung „Gartenkunst aus Meisterhand“ ist vom 14. Februar bis 6. April täglich geöffnet, montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. Der Shop „Limoni“ in der Orangerie ist montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Besuch der Ausstellung, die Führungen und Vorträge sind im Eintrittspreis der Herrenhäuser Gärten enthalten. Bis Ende März beträgt der Eintritt 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei.
Das Faltblatt mit dem Programm ist in den Herrenhäuser Gärten, in der Tourist-Info und in vielen Kultureinrichtungen sowie Bürgerämtern erhältlich. Alle Informationen sind auch im Internet unter www.herrenhausen.de zu finden.
Veranstalterin
Landeshauptstadt Hannover, Herrenhäuser Gärten, Telefon 0511/168-34000 | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Lösung von Mensch-Wildtier-Konflikten? | Lösung von Mensch-Wildtier-Konflikten?
Erfolgreiche Ansätze durch Forschungsprojekte mit Bürgerbeteiligung
Der Zoologe und Wildtierforscher Heribert Hofer aus Berlin ist am Mittwoch, 12. März um 19 Uhr zu Gast in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. In seinem Vortrag beleuchtet er, wie Mensch-Wildtier-Konflikte durch gemeinsame Forschungsprojekte besser verstanden und gelöst werden können.
Große Säugetiere und Vögel werden bewundert, stehen aber oft im Zentrum von Konflikten. Können sie langfristig überleben? Ja, sagt Hofer, wenn Wissenschaft, Gesellschaft und Betroffene enger zusammenarbeiten. Anhand von Projekten aus Europa, Tansania und Namibia zeigt er praxisnahe Lösungen.
Vortrag und Diskussion finden in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft statt.
Eintritt frei. Eine Online-Teilnahme ist möglich. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
Effeltrich: Pfarrkirche St.Georg (c) Peter Schabe / DSD | | | Die Kirchenburg St. Georg in Effeltrich | Drei Wehrtürme und ein Torbau
Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 11. Februar 2025 um 15.30 Uhr überbringt Gerd Sommer vom Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen Fördervertrag in Höhe von 25.000 Euro an Pfarrvikar Tobias Fehn. Gefördert wird die Instandsetzung der drei Eckwehrtürme im Südosten, Nordosten und Nordwesten sowie des Torhauses der Kirchhofbefestigung der Kirchenburg St. Georg in Effeltrich. Das Gotteshaus gehört somit zu den über 640 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Zum Objekt:
Die Kirchenburg Effeltrich gilt als die am besten erhaltene Wehranlage dieser Art in Oberfranken. Gemäß einer Baubeschreibung aus dem Jahr 1801 erhoben sich an allen vier Ecken bis zu elf Meter hohe, schlanke Rundtürme mit hoch aufragenden, vieleckigen Spitzkegeldächern. Vermutlich wurde der Torbau ursprünglich von einem weiteren Rundturm flankiert, der aber nicht erhalten ist. Die Ecktürme im Süd-Osten, Nord-Osten und Nord-Westen haben einen runden Grundriss und einen Durchmesser im Turmschaft, der zwischen rund 4,40 Metern und 4,70 Metern variiert, der sich aber jeweils auf 4,03 Metern verjüngt. Der Turmschaft besteht aus Natursteinmauerwerk, ein Kegeldach mit Ziegeldeckung deckt den Bau. Den in den südöstlichen Wandabschnitt der Wehrmauer integrierten Torbau deckt ein Satteldach. Ihn schmücken Figurennischen und Erker. Auch hier ist die Wehrmauer aus Natursteinmauerwerk. Das Satteldach mit einer Länge von etwa 17,5 Metern, einer Traufhöhe von rund 6,90 Metern und einer Firsthöhe von etwa 8,90 Metern wurde mit Biberschwanz gedeckt. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Demenz: Grundwissen & Beziehungsgestaltung | Teil 1 der Online-Reihe „Demenz
Die Online-Reihe „Demenz“ startet am Mittwoch, 26. Februar um 19 Uhr mit einem Vortrag und anschließender Gesprächsrunde zum Thema Beziehungsgestaltung. Marianne Buchegger von der Caritas Socialis, Wien, spricht über die Grundlagen von Demenz sowie die Begegnung und die Kommunikation mit Betroffenen.
In Deutschland leben derzeit mehr als 1,8 Millionen Menschen mit der Diagnose Demenz. Dies stellt nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch Kommunen, Kirchengemeinden und die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die dreiteilige Online-Reihe richtet sich an alle, die in ihrem persönlichen, ehrenamtlichen oder beruflichen Umfeld mit Menschen mit Demenz zu tun haben und sich für ein verständnisvolles Miteinander einsetzen möchten.
Am ersten Abend stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Was ist Demenz? Welche Formen der Demenz gibt es? Wie kann Begegnung und Kommunikation mit Menschen mit Demenz gelingen?
Die Reihe wird am 18. März mit dem Thema „Demenz in Partnerschaft und Familie“ fortgesetzt und am 15. Mai mit dem Thema „Demenz und Spiritualität“ abgeschlossen.
Die Veranstaltung wird online durchgeführt und in Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht. Veranstalter sind die Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit dem Referat Inklusion – Generationen im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg und dem Forum Älterwerden. Die Reihe findet im Rahmen des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de. | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Die unterschätzten Stärken der zweiten Lebenshälfte | Der Psychologe und Alternsforscher Prof. Dr. Hans-Werner Wahl von der Universität Heidelberg spricht am Dienstag, 25. Februar, um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, über die Chancen und Stärken des Älterwerdens. In seinem Vortrag – der auch online verfolgt werden kann – zeigt er auf, dass die zweite Lebenshälfte viel mehr Entwicklungspotenzial bietet, als oft angenommen wird. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen plädiert er für eine neue Sicht auf das Altern, die überholte negative Vorstellungen hinter sich lässt. Besonders das „junge“ Alter zwischen 60 und 80 Jahren stellt eine eigenständige, bereichernde Lebensphase dar, in der wichtige menschliche Stärken wachsen können.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
| | | „In Resonanz sein: | ... Was zwischen Menschen wirkt in Sorgearbeit und Pflege von Menschen mit Demenz“
Vortrag am Montag, 24. Februar, im Heinrich-Hansjakob-Haus Freiburg
Warum ist es erschöpfend, für einen anderen Menschen mitzudenken? Warum ist Mitfühlen anstrengend? Woher kommen die Kräfte, die benötigt werden, um sich auf wechselnde Situationen einzustellen?
All diesen Fragen widmet sich der Vortrag „In Resonanz sein – Was zwischen Menschen wirkt in Sorgearbeit und Pflege von Menschen mit Demenz“, der am Montag, 24. Februar, von 17.30 bis 19 Uhr im Heinrich-Hansjakob-Haus (Talstraße 29) stattfindet. Der Referent Rolf Heine, Leiter der Akademie für Pflegeberufe an der Filderklinik in Filderstadt, zeigt im interaktiven Vortrag zwölf wirksame Grundkräfte auf.
Die Veranstaltung ist kostenfrei; um Anmeldung bis Freitag, 21. Februar, bei Waltraud Keller (Tel. 0761 290 9312, netzwerk@demenz-freiburg.de) wird gebeten. Zum Heinrich-Hansjakob-Haus besteht ein barrierefreier Zugang über das St. Marienhaus (Talstraße 31).
Der Vortrag findet im Rahmen der Informationsreihe des Netzwerks Demenz Freiburg in Kooperation mit dem Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt statt. | | | | |
|
Veranstaltungen
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | Vortrag: Vorsorge für den digitalen Nachlass | Von Elster über E-Mail, Verträge und Apps bis hin zu Fotos und digitalem Vermögen
Sorgen Sie vor und stellen Sie sicher, dass Ihre Daten in Ihrem Sinne verwaltet werden. Erleichtern Sie Ihren Erben die Arbeit, indem Sie klare Anweisungen für den Umgang mit Ihren digitalen Gütern hinterlassen. Aber was sollte man beim digitalen Nachlass berücksichtigen? Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag am Donnerstag, 20. Februar 2025, in der Stadtbibliothek im Ständehaus behandelt. Nach dem Vortrag können Interessierte konkrete Fragen an die Karlsruher Bürgermentoren für digitale Medien stellen.
In der zunehmend digitalisierten Welt wird es immer wichtiger, auch den digitalen Nachlass für den Todes- oder Verhinderungsfall zu regeln. Von Elster und ePA über E-Mail, Verträge und Apps bis hin zu Fotos und digitalem Vermögen – viele wichtige Informationen und Dokumente sind heute online zu finden.
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gut informiert und aktiv leben" statt und ist eine Kooperation zwischen dem Seniorenbüro, Pflegestützpunkt und der Stadtbibliothek Karlsruhe. | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
| | | 5 Forderungen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zur Bundestagswahl | Zur Verbesserung der Lage des Denkmalschutzes
Mit einem Fünf-Punkte-Forderungskatalog zur Verbesserung der Lage des Denkmalschutzes in Deutschland wendet sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) an die Parteien zur Bundestagswahl 2025. Mit dem Papier macht sie politische Entscheider auf die aktuelle Bedrohung unseres vielfältigen kulturellen Erbes aufmerksam und fordert bessere Rahmenbedingungen für den Erhalt von Denkmalen. Anlass für die Forderungen sind die sich seit Jahren kontinuierlich verschlechternden Prozesse und Grundlagen für Denkmalschutz in Deutschland. | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
© Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | | | Filmstars in der Fächerstadt: Die Bambi-Verleihungen in Karlsruhe | Kuratorinnenführung am 16. Februar im Stadtmuseum
Schon gewusst? Die ersten Bambis wurden in Karlsruhe verliehen! Am 6. März 1955, vor 70 Jahren, wurde der Bambi-Filmpreis erstmals in der Fächerstadt im Rahmen einer öffentlichen Verleihung überreicht. Bis 1964 zogen die Veranstaltungen tausende von Fans an und waren ein vielbeachtetes Event in der Filmwelt. Stars von Weltrang wie Rock Hudson oder Sophia Loren und nationale Größen wie Heinz Rühmann und Liselotte Pulver weilten während der Bambi-Feier in der damals noch recht beschaulichen Stadt. Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais lässt diese Ära in der Sonderausstellung „Filmstars in der Fächerstadt. Die Bambi-Verleihungen in Karlsruhe“ vom 13. Februar bis 28. September 2025 wieder lebendig werden. Am Sonntag, 16. Februar, um 15 Uhr vermittelt Kuratorin Dr. Christiane Sutter interessante Einblicke in die Ausstellung und in dieses glamouröse Kapitel der Karlsruher Stadtgeschichte. Der Eintrittspreis beträgt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Der 1948 von der Zeitschrift „Film-Revue“ erfundene Bambi-Filmpreis erlangte schnell breite Anerkennung als bedeutende Auszeichnung für nationale wie internationale Schauspielerinnen und Schauspieler. Das Besondere dabei: Die unverwechselbare Trophäe in Form eines Rehkitzes war ein Publikumspreis. Die Leserinnen und Leser stimmten darüber ab, wer den begehrten Preis mit nach Hause nehmen durfte.
Originale Bambis, Filmplakate und historische Aufnahmen der Stars lassen dieses glanzvolle Kapitel der Filmgeschichte zu neuem Leben erwachen. Vorgestellt werden Schauplätze wie die Schwarzwaldhalle, das Rathaus oder das legendäre Schlosshotel, die im Rahmen der Verleihungen von hunderten Fans regelrecht belagert wurden. Auch die Einladung der Filmgrößen in die Daxlandener „Künstlerkneipe“ oder das Tanzvergnügen bis in die Nacht beim BAMBI-Ball gehörten zum festen Repertoire der Feierlichkeiten in Karlsruhe. Spannende Zeitzeugenberichte, ergatterte Autogramme, sorgsam aufbewahrte Eintrittskarten und Schnappschüsse vermitteln die Atmosphäre dieser einzigartigen Events. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in alten „Film-Revue“-Ausgaben zu schmökern, Fun Facts rund um den Filmpreis zu entdecken oder ein glamouröses Bambi-Foto am Fotopoint zu schießen.
zum Bild oben:
Mit ihren Bambis in den Händen auf der Bühne in der Schwarzwaldhalle stehen im Jahr 1962: Heinz Rühmann, Paula Wessely, Götz George, Loni von Friedl, Ruth Leuwerik, Sophia Loren und Rock Hudson (von links nach rechts).
© Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
| | | Dokumentarfilm: "Reise in den Herbst" | Der Film „Reise in den Herbst - alles wie gehabt oder Zeitenwende?“ von Martin Keßler (ca 143 min, 2017) ist jetzt vollständig auf YOUTUBE.
„Reise in den Herbst“ ist eine Reise durch Deutschland. Ein Land, das scheinbar blendend dasteht. Trotz Donald Trump, „Flüchtlingswelle“, islamistischen Terroranschlägen und AfD. Wäre da nicht das mulmige Gefühl einer „Zeitenwende“, die uns alle betreffen wird. Angesicht der aktuellen politischen Entwicklung stellen wir unseren großen Dokumentarfilm von 2017 auf youtube. Als Vorgeschichte der jetzt allenthalben ausgerufenen Zeitenwende. | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
Narrenbrunnen am Kronenplatz © Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Behringer 876/2 | | | Karlsruhe: Architekturspaziergang durchs Dörfle | Am 9. Februar im Rahmen der Sonderausstellung "Karlsruhe hat Pläne!" im Stadtmuseum
Am Sonntag, 9. Februar, um 14 Uhr nimmt Susanne Stephan-Kabierske Interessierte mit auf den Architekturspaziergang „Dörfle – ein Stadtteil im Wandel“ und stellt dabei die ehemalige Karlsruher Altstadt und ihre wechselvolle Baugeschichte vor. Der Treffpunkt ist der Narrenbrunnen am Kronenplatz. Der Spaziergang dauert circa 1,5 Stunden und findet auch bei Regen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos.
Noch bis 23. Februar 2025 nehmen das Stadtarchiv und das Stadtmuseum die Besucherinnen und Besucher in der Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ mit auf eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit der Fächerstadt. Wer durch die Stadt flaniert, dem begegnet ein Mix an Architekturstilen – vom Klassizismus über den Jugendstil bis hin zu modernen Bauten. Doch wie sah die Stadt in der Vergangenheit aus? In der Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt das Stadtarchiv eine breite Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten. Die papiernen Zeitzeugen vermitteln einen Eindruck des früheren Erscheinungsbildes der Fächerstadt.
zum Bild oben:
Der Treffpunkt des Architekturspaziergangs ist der Narrenbrunnen am Kronenplatz.
© Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Behringer 876/2 | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Vortrag für Seniorinnen und Senioren zur elektronischen Patientenakte (ePA) | Freiburg. Am Dienstag, 11. Februar, von 14 bis 15.30 Uhr findet im Rathaus Stühlinger, Raum Schauinsland, eine Infoveranstaltung zur elektronischen Patientenakte (ePA) statt. Der Vortrag richtet sich speziell an ältere Menschen, die gesetzlich krankenversichert sind. Referentin ist Ria Hinken, ehemalige Geschäftsführerin eines IT-Unternehmens, Journalistin und Bloggerin, die zahlreiche Vorträge rund um das Thema Digitalisierung hält und die Plattform www.alterskompetenz.info ins Leben gerufen hat.
In ihrem Vortrag erläutert Ria Hinken die Vorteile, Nutzungsmöglichkeiten aber auch Grenzen der neuen elektronischen Patientenakte. Anja Schwab, Leiterin des städtischen Seniorenbüros, moderiert die Veranstaltung. Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Die Teilnahme ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Ria Hinken, dem Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt und dem Stadtseniorenrat Freiburg durchgeführt.
Zum Hintergrund
Ab sofort werden für gesetzlich Versicherte automatisch elektronische Patientenakten angelegt, sodass Ärztinnen und Ärzte medizinische Daten über die Gesundheitskarte digital abspeichern und abrufen können. Die ePA bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine bessere Koordination der medizinischen Versorgung und einen einfachen Zugriff auf persönliche Gesundheitsdaten. Es gibt aber auch Grenzen in der Nutzung. Patientinnen und Patienten sind aufgefordert, sich aktiv mit dieser Neuerung auseinanderzusetzen, um eine Entscheidung treffen zu können. Wer nicht mit der Nutzung der elektronischen Patientenakte einverstanden ist, muss bei der eigenen Krankenkasse Widerspruch einlegen. | | | | |
|
Verschiedenes
| | | Freiburg: Neubauprojekt Drei-Ähren-Straße | Vorbereitende Arbeiten für starten
Verdoppelung der Wohnungsanzahl auf 100 Wohnungen
Der Neubau der Drei-Ähren-Straße ist ein weiterer Baustein der Sanierungs- und Bauvorhaben der FSB zwischen Belchenstraße, Drei-Ähren-Straße und Josef-Brandel-Anlage. Bei dem Bauprojekt in unmittelbarer Nähe zur Josef-Brandel-Anlage entstehen ab Frühjahr 2025 insgesamt 100 neue energieeffiziente Wohnungen, davon über 50 Prozent öffentlich geförderter Mietwohnungsbau. Die hochemittierenden Zeilengebäude aus den frühen sechziger Jahren werden ab April rückgebaut und danach durch energieeffiziente Wohnhäuser ersetzt. Im Rahmen des FSBUmzugsmanagements hat die FSB die Mieterinnen und Mieter mit Wohnungen aus dem Bestand versorgt. Alle Betroffenen haben eine Option auf Rückkehr in das neue Quartier. Die FSB startet ab morgen mit Vorbereitungen zur Herrichtung des Baufelds. Sträucher und Büsche werden zurückgeschnitten. Viele Bäume bleiben erhalten, soweit möglich werden Baumversetzungen vorgenommen, einige Bäume müssen entfernt werden - diese werden jedoch durch Neupflanzungen im Quartier ersetzt. | | | | |
|
Veranstaltungen
(c) Wallgraben Theater, Photo: Mathias Lauble | | | Theatertipp: Mutter muss weg | Komödie von Amanda Sthers und Morgan Spillemaecker
Geschäftsmann Flo, der die gesamte Familie – einschließlich der Mutter – finanziert, beruft den Familienrat ein und stellt seine von ihm abhängigen Geschwister vor die Wahl: Entweder ihr oder Mutter muss weg! Doch die drei haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mit einem Maximum an Lebendigkeit und Energie tritt diese auf den Plan und vermittelt ihren Kindern ihre ganz eigene Form von Mutterliebe – denn letzteres bedeutet keineswegs immer Kuschelfaktor, sondern kann auch schon mal als schonungslose Zumutung daherkommen. Werden sie es schaffen, sich ihrer Übermutter zu entledigen?
UA: 09.09.2015, Théâtre de la Renaissance Paris
DSE: 18.09.2021, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
Morgan Spillemaecker machte sich in Paris mit Produktionen wie „La Bande à Fifi“ (2009) und „Le grand jour“ (2011) einen Namen. „Der Familienrat oder Mama muss weg“ ist sein erstes Theaterstück gemeinsam mit Amanda Sthers. Sthers arbeitet als Romanautorin und verfasst Drehbücher sowie Theaterstücke.
Wallgraben Theater Freiburg
seit 14. Dezember 2024 im Programm
aktuelle Termine siehe Spielplan online
zum Bild oben:
Mutter muss weg / vlnr Daniel Leers, Regine Effinger, David Köhne, Veronika Bendiks
(c) Wallgraben Theater | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
| | | Über 20 Denkmale in Baden-Württemberg erhielten 2024 einen DSD-Fördervertrag | Deutsche Stiftung Denkmalschutz blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück
In Baden-Württemberg erfreuten sich 2024 über 20 Denkmale der Unterstützung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Förderermotivation war ungebrochen. Zahlreiche private Spenden, die Erträge von DSD-Treuhandstiftungen und ebenso die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der DSD, allein in Baden-Württemberg über 1,6 Millionen Euro neben Beratung, Begleitung und Besichtigung in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung 2024 über 610 Objekte mit rund 34,1 Millionen Euro.
Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2024 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise der Sanatoriumsgarten in St. Blasien. Hier stellte die DSD Mittel für die Kunststeinrestaurierung zur Verfügung. Der Sanatoriumsgarten im Nordwesten des Stadtkerns in exponierter Hanglage wurde zwischen 1923 und 1925 bei der neobarocken Westflügelerweiterung des Sanatoriums angelegt. Den drei viergeschossigen Gebäudeteilen des Sanatoriums legte man mit dem Sanatoriumsgarten eine in mehreren Stufen terrassierte Gartenanlage vor. Die großzügige Anlage ist in neobarocker Formensprache anspruchsvoll gestaltet worden. Neben dem Terrassengarten schmücken die Anlage Treppen, Wandelhallen, Ruheplätze und Brunnen. Die geplanten Sanierungsarbeiten waren dringend notwendig, nachdem viele Bereiche bereits notgesichert werden mussten. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten die Reichsabtei in Gutenzell, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Restaurierung der Ausstattung unterstützt werden konnte, und das Gasthaus Traube in Sindelfingen, wo die DSD die Restaurierung eines Innenraums mit Gipsdecken, Stuckkehlen und Täfer förderte. Schließlich wurde auch der Alten Mühle in Ballrechten-Dottingen, dem Domus Judaeorum in Schwäbisch Gmünd und der Multihalle in Mannheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.
Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt. | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
© Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | | | Vor 50 Jahren: Stadtarchiv Karlsruhe hält fotografische Rückschau | Mit Fotograf Horst Schlesiger durch das Jahr 1975
In einer kleinen Foyerausstellung von Dienstag, 4. Februar, bis Donnerstag, 24. Juli, zeigt das Stadtarchiv Karlsruhe wieder rund 50 Pressefotos des Fotografen Horst Schlesiger, bei denen sich dieses Mal alles um das Jahr 1975 dreht.
Die bis heute letzten Eingemeindungen, eine richtungsweisende Gemeinderatswahl und einen Sprengstoffanschlag am Bundesverfassungsgericht dokumentierte Schlesiger mit seinen Aufnahmen, ebenso wie den Neubau des Badischen Staatstheaters, die Einweihung des Weiherhofbads, Gastbesuche prominenter Künstler oder eine lange nachwirkende Architekturausstellung. Andere Bilder wiederum vermitteln Alltagsimpressionen und veranschaulichen dem Betrachter von heute das Leben in Karlsruhe Mitte der 1970er-Jahre.
Die Foyerausstellung kann innerhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Markgrafenstraße 29 kostenfrei besucht werden. 2025 wäre Horst Schlesiger 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Stadtmuseum diesem wichtigen Chronisten der Karlsruher Stadtgeschichte ab dem 29. März eine große Sonderausstellung.
zum Bild oben:
Die Mannschaft des Bundesliga-Aufsteigers KSC im September 1975 zu Besuch im Kino "Die Kurbel", in der Bildmitte Winfried Schäfer
© Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
| | | „Alarmsignale im Kopf: Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen" | Vortragsveranstaltung
Freiburg-Altstadt. Am Freitag, 7. Februar, 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr, wird der Hausarzt in Rente Christian Barley, in das Thema „Alarmsignale im Kopf: Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen"“ einführen und Fragen zu ersten Anzeichen, Symptomen und Auswirkungen beantworten. Der in Kooperation mit der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg organisierte Vortrag findet im Evangelischen Stift in der Cafeteria der Begegnungsstätte Altstadt in Haus Schloßberg, Hermannstr. 14 statt. | | | | |
|
Verschiedenes
Erlangen: Hugenottenkirche (c) Peter_Schabe / DSD | | | Die Hugenottenkirche in Erlangen | Dachinstandsetzung von Kirchenschiff und Turm
Bei einem Pressetermin am Mittwoch, den 29. Januar 2025 um 12.00 Uhr überbringt Hans Weller, Ortskurator Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen Fördervertrag in Höhe von 100.000 Euro für die Instandsetzung des Dachstuhls über Kirchenschiff und Turm der Hugenottenkirche in Erlangen an Pfarrerin Susanne Gillmann. Das Gotteshaus gehört somit zu den über 590 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Der Saalbau der evangelisch-reformierten Hugenottenkirche in Erlangen ist ein eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansardwalmdach, Ecklisenen und Gesimsgliederung. Östlich angebaut wurde ein dreigeschossiger, rechteckiger Fassadenturm mit achteckigem Aufsatz, Gesims- und Pilastergliederung sowie Haubenbekrönung. Der Grundstein für die im südwestlichen Bereich der Erlanger Neustadt stehenden Kirche wurde im Jahr 1686 gelegt, die Einweihung fand 1693 statt. Der an der Ostseite ausgebildete Mittelrisalit wurde von 1732 bis 1736 errichtet. Die zunächst dem französisch-reformierten Ritus dienende Kirche wird seit dem Jahr 1922 von der evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt.
Zum Objekt:
Die in platzbeherrschender Position an der westlichen Schmalseite des heutigen Hugenottenplatzes stehende Pfarrkirche ist ein unverputzter eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit mächtigem Mansardwalmdach. Die Fassaden werden durch Ecklisenen und ein umlaufendes Traufgesims gegliedert. Die hochrechteckigen Fenster sind weit heruntergezogen, über deren kräftigen Stürzen sitzen Rundfenster. Der hochbarocke Fassadenturm, der im Erdgeschoss den durch ein Säulenportal hervorgehobenen Haupteingang aufnimmt, ist dreigeschossig. Die durch kräftige Gesimse getrennten Hauptgeschosse werden im Erdgeschoss durch Ecklisenen, im ersten Obergeschoss durch Eckpilaster und im zweiten Obergeschoss durch Dreiviertel-Säulen gegliedert.
Der Innenraum ist ein querrechteckiger Saal. Eine im Oval angeordnete, fast vollständig umlaufende Arkadenreihe mit zwölf Rechteckpfeilern, Korbbogen-Abschlüssen und Empore ist eingestellt. Das westliche Segment ist offen und der Kanzel vorbehalten. Die Decke, über kräftig ausgebildeten Hohlkehlen, schmückt schlichter Rahmenstuck in geometrisierenden Formen. Einzige historische Ausstattung sind die vermutlich zur Erstausstattung gehörende Kanzel und die um 1760 hinzugekommene Orgel mit Rocaille-Werk. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Verletzlichkeit im Kontext von Hospiz und Palliative Care | Am Mittwoch, 5. Februar findet von 9.30 bis 16 Uhr im Evangelischen Karl-Höfflin-Gemeindehaus, Hauptstraße 120, 79211 Denzlingen, ein Fachtag zum Thema „Verletzlichkeit im Kontext von Hospiz und Palliative Care" statt. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie verletzlich wir alle sind. Daraus erwächst eine ethische Verantwortung: Unsere gegenseitige Angewiesenheit fordert, niemanden allein zu lassen. Besonders in der Hospiz- und Palliativarbeit ist dieses Bewusstsein zentral. Doch welche praktischen Konsequenzen folgen daraus?
Zu dieser und weiteren Fragen bieten Ulrich Lilie, Pfarrer und Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung, sowie Anne Simmler, Koordinatorin des Hospiz- und Palliativnetzwerks Landkreis Emmendingen, fundierte Impulse. Der Fachtag richtet sich insbesondere an alle, die in der Pflege oder Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen tätig sind und lädt zu einem intensiven Austausch über ethische und praktische Herausforderungen ein.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Hospiz- und Palliativnetzwerk Landkreis Emmendingen und im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt.
Der Eintritt beträgt 75 Euro inkl. Mittagessen. Anmeldungen bitte per E-Mail an: anne.simmler@caritas-emmendingen.de | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Tanztee im Stift | Freiburg-Altstadt,. Am Mittwoch, 5. Februar 2025, 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in ihre Cafeteria in der Hermannstraße 14 zum Tanztee ein. Der beliebte Pianist und Sänger Martin Glönkler spielt deutsche Schlager und bekannte Melodien. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder bei Kaffee, Tee und Kuchen einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei! | | | | |
|
Buch- und Lesetipps
(c) Stiftung Warentest | | | Dreimal schneller als ein Backofen | Mit Heißluftfritteusen Fett, Strom und Zeit sparen
Knusprige Speisen – fettarm, schnell und energiesparend zubereitet. Das versprechen Heißluftfritteusen. Ob das gelingt, hat die Stiftung Warentest untersucht. Das Ergebnis: 6 von 20 Modellen erfüllen ihr Versprechen gut, nur die Portionen sollten nicht zu groß sein.
Knusprige Speisen – fettarm, schnell und energiesparend zubereitet. Das versprechen Heißluftfritteusen. Ob das gelingt, hat die Stiftung Warentest untersucht. Das Ergebnis: 6 von 20 Modellen erfüllen ihr Versprechen gut, nur die Portionen sollten nicht zu groß sein.
Heißluftfritteusen frittieren streng genommen gar nicht, sie nutzen Umluft statt eines Ölbads. 20 der sogenannten Airfryer hat die Stiftung Warentest in ihrem neusten Test unter die Lupe genommen. Küchenrevolution oder nur heiße Luft?
Drei der Airfryer kommen wie eine Miniausgabe eines herkömmlichen Backofens daher – mit einer Klappe zum Garraum. In den anderen 17 getesteten Geräten garen die Speisen entweder in einer oder in zwei Schubladen. Die Preise liegen zwischen 79 Euro und 359 Euro.
„Große Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Gleichmäßigkeit, mit der die 20 Geräte garen“, erklärt Testleiter Marius Gemmel. „Im wichtigsten Prüfpunkt, der Zubereitung von Lebensmitteln, reichen die Noten von Gut bis Ausreichend.“ Die Heißluftfritteusen mussten neben Pommes, auch Hähnchenkeulen und Gemüse garen sowie Muffins backen und Aufbackbrötchen zubereiten.
Die besten Fritten im Test lieferten unter anderem die backofenartigen Geräte mit Klapptür. Ihr Vorteil: die Pommes garen in einem Drahtkorb, der im Garraum hängt und rotiert. Allerdings sind die möglichen Portionen viel kleiner als in den Schubladen-Modellen. „Das ist leider oft die Krux“, sagt Marius Gemmel. „Im Test bereiten einige Modelle locker gelagerte Mengen appetitlich zu. Bei großen Portionen stießen etliche Heißluftfritteusen an ihre Grenzen.“ Wem kleinere Portionen reichen, kann mit Heißluftfritteusen immerhin richtig Zeit und Energie sparen. Im Airfryer waren die Pommes dreimal schneller gar als im Backofen.
Wie gut die Zubereitung der anderen Speisen klappt und welche Modelle gut zu handhaben sind, beantwortet der Test Heißluftfritteusen in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/heissluftfritteusen. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | MUSICA BALTICA – Chormusik des Baltikums für Chor und Orgel | Ortskuratorium Stuttgart lädt ein zum Benefizkonzert für den Erhalt der Stadtkirche Bad Cannstatt
Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Samstag, den 22. Februar 2025 um 18.00 Uhr in die Evangelische Stadtkirche Bad Cannstatt, Marktplatz 1 in 70372 Stuttgart zu einem Benefizkonzert mit dem Kammerchor „stuttgart vokal“ unter der künstlerischen Leitung von Sebastian Kunz ein. Die 35 Sängerinnen und Sänger haben sich der anspruchsvollen Chormusik verschrieben. Auf dem Programm stehen Werke zeitgenössischer Komponisten aus dem Baltikum. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Erhalt der Stadtkirche in Bad Cannstatt wird gebeten.
Der Chorgesang hat in den Staaten des Baltikums Estland, Lettland und Litauen eine lange Tradition. Die Weite der Landschaft und das Licht, die Lage zwischen Ost- und Westeuropa, hohe Emotionalität und Ausdruckskraft prägen die Mentalität der daraus erwachsenen Kompositionen. „stuttgart vokal“, der Kammerchor des Stuttgarter Lie-derkranz 1824 e. V., beleuchtet das musikalische Umfeld des Esten Arvo Pärt und bringt dabei eine besondere Kultur zum Klingen.
Pärt zählt zu den weltweit bekanntesten zeitgenössischen Komponisten. Seine ruhig-meditativen Werke faszinieren, insbesondere wenn sie wie hier in einer mittelalterlichen Kirche aufgeführt und sensibel, tiefgründig und nuancenreich interpretiert werden. Das Vokalensemble singt auch Werke der Komponisten Eriks Esenvalds aus Lettland und Vytautas Miskinis aus Litauen.
PROGRAMM:
Arvo Pärt (*1935)
• Da pacem Domine
• Zwei slawische Psalmen
• Mein Weg hat Gipfel und Wellentäler (orgel solo)
• The Deer’s Cry
• sowie Kompositionen u. a. von Eriks Esenvalds (*1977) und Vytautas Miskinis (*1954) | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Filmtipp: VIKA! | Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min.
Regie: Agnieszka Zwiefka
Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.
Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen. (Victoria Leshchenko)
cinéPolska
im Kommunalen Kino Freiburg
Do 30.01., 21:30 | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
Trogen: Evang. Pfarrkirche (c) Julia Pohl / DSD | | | Turmhaube der evangelischen Kirche in Trogen wird saniert | Kanzelaltar und die Orgel mit dem Orgelgehäuse zählen zu den bedeutenden Ausstattungsstücken
An der Instandsetzung der Turmhaube der evangelischen Kirche in Trogen beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale und der Barbara und Gunther Fenge-Stiftung in der DSD mit 25.000 Euro. Das Gotteshaus gehört somit zu den über 590 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche befindet sich im Ortszentrum Trogen in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. Mit einer leicht erhöhten Position auf einem Plateau hat die Kirche in ihrer zentralen Lage eine ortsbildprägende Wirkung. Sie weist zeittypische, barocke Gestaltungselemente auf.
Zum Objekt:
Erbaut wurde die Markgrafenkirche in den Jahren von 1747 bis 1752. Die Saalkirche mit hohen, rundbogigen Fenstern schließt mit einem Walmdach ab. Nordöstlich grenzt der Chorturm an, der zunächst einen rechteckigen und nach oben verlaufenden achteckigen Grundriss aufweist. Das Turmdach ist als Welsche Haube mit Laterne und darüberliegender zwiebelförmiger Spitze mit Wetterfahne geformt. Der Innenraum der Kirche wird durch die beidseitige Doppelempore eingefasst. Der Kanzelaltar von Wolfgang Adam Knoll aus den Jahren 1748/1749 und die Orgel mit dem Orgelgehäuse der ehemaligen Heidenreich-Orgel von 1888/1889 zählen zu den bedeutenden Ausstattungsstücken. Zahlreiche wertvolle liturgische Objekte wie das Kruzifix von Peter Breuer aus dem frühen 16. Jahrhundert oder die Brüstungsbilder der Hofer Malerfamilie Lohe aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert sind erwähnenswert. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Veranstaltungskalender „Älterwerden in Freiburg“ | Ab sofort beim Seniorenbüro erhältlich
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt hat den „Veranstaltungskalender Älterwerden in Freiburg“ für den Zeitraum Januar bis März 2025 veröffentlicht. Er enthält viele Vorträge und Einzelveranstaltungen aus dem breiten Themenspektrum Älterwerden, Gesundheit im Alter, Kultur und Begegnung. Außerdem bietet er einen Überblick über Gesprächskreise, Kurse und regelmäßige Freizeit- und Bewegungsangebote in Freiburg.
Der kostenlose Veranstaltungskalender ist online unter www.freiburg.de/senioren verfügbar. Er kann auch per Mail an seniorenbuero@freiburg.de oder telefonisch unter 0761/ 201-3032 bestellt oder werktags zwischen 9 und 16 Uhr im städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt abgeholt werden. | Mehr | | | |
|
Veranstaltungen
Architektur-Impressionen der Stadtbibliothek © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt | | | Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Karlsruhe | Im Rahmen der diesjährigen städtischen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus spricht der Historiker Johannes Kaiser M.A. zum Thema „Verdrängt, verfolgt, vernichtet. Die NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Karlsruhe und Baden“.
Die Veranstaltung, zu der Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Begrüßungsansprache hält und die vom Holzbläsertrio des BuschKollegiums musikalisch umrahmt wird, findet am Montag, 27. Januar, um 20 Uhr im Ständehaussaal im Neuen Ständehaus statt.
Um Anmeldung unter archiv(at)kultur.karlsruhe.de wird gebeten. | | | | |
|
Veranstaltungen
| | | Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz | Historischen Kaufhaus Freiburg
Montag, 27. Januar
Die NS-„Euthanasie“ und die Folgen für die Familien der Ermordeten
Vor 80 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Aus diesem Anlass laden die Stadt und der SWR am Montag, 27. Januar, um 19.30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in den Kaisersaal des Historischen Kaufhauses ein.
Bis heute steht das größte Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten für die systematische Vernichtung von Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Mehr als 1,1 Millionen Juden, Sinti und Roma und andere Minderheiten wurden dort ermordet. Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung der offizielle deutsche Gedenktag für alle Opfer und Verfolgten des Holocaust und des nationalsozialistischen Terrors.
Thema des Freiburger Gedenkabends ist „Scham, Schweigen, Trauer, Trauma. NS-„Euthanasie“ und die Folgen für die Familien der Ermordeten“. Nach einer Einführung von Thomas Stöckle, dem Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, spricht Michelle Kaye aus Glasgow (Foto) über ihre jüdische Urgroßmutter. Flora Baer verbrachte einige Jahre in der Kreispflegeanstalt Freiburg. Von dort wurde sie am 18. August 1940 nach Grafeneck deportiert und noch am selben Tag in der Gaskammer ermordet.
Zu Beginn der Veranstaltung spricht Oberbürgermeister Martin Horn. Der in Freiburg lebende israelische Pianist Ofer Gadi Stolarov begleitet den Abend musikalisch. Im Foyer des Kaisersaals zeigt der Arbeitskreis „NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute“ der Freiburger Hilfsgemeinschaft Teile der Ausstellung „Über Mutter wird nicht gesprochen… NS-Euthanasiemorde an Freiburger Menschen“.
Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg und das SWR Studio Freiburg. Der Abend findet statt in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Verein Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma Büro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung auf www.freiburg.de/befreiung-auschwitz ist erforderlich. Hier finden sich auch weitere Veranstaltungen zum Gedenktag. | Mehr | | | |
|
Verschiedenes
| | | Mahnmal von Walter Schelenz für die Opfer des Nationalsozialismus | „Den Opfern der Gewalt – Den Kämpfern im Widerstand 1933-1945“: Diese Aufschrift trägt das Mahnmal von Walter Schelenz, das am 8. Mai 1975 am Rotteckring aufgestellt wurde. Weil der Sockel der knapp vier Meter hohen Bronzeskulptur beschädigt war, hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) sie im November abgebaut und den Sockel in den vergangenen Monaten repariert. Diese Arbeiten sind jetzt abgeschlossen und das GuT stellte das Mahnmal am 22. Januar wieder am Rotteckring auf Höhe der Rathausgasse auf.
Beim Abtransport im Herbst hatte das Amt Zeitkapseln gefunden, die Dokumente aus der Zeit der Aufstellung enthalten. Diese werden nun wieder in den Sockel eingelassen. In den kommenden Tagen stehen außerdem rund um die Skulptur noch Pflasterarbeiten an. Es ist geplant, dass diese bis zum 29. Januar fertig sind. | | | | |
|
Seite 1 2 |
|
Stadtplan Freiburg
Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich
über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer
Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
|
|