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Donnerstag, 29. Juli 2021
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Verschiedenes 
 
 
Sozialplanung für Ältere
Freiburg stellt sich bei Angebotsplanung bis 2030 auf deutlich steigende Bedarfe ein
Ausbaupläne vor allem bei Wohnen und Pflege

Für jede Kommune ist Sozialplanung für Ältere eine wichtige Aufgabe. Auch in Freiburg wird sie in den nächsten Jahren stark an Bedeutung zunehmen, wie Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach heute auf einer Pressekonferenz betonte. Als Beleg für diese steigende Bedeutung führte er drei Prognosen an:

38.789 Menschen, die heute in Freiburg leben, sind 65 Jahr oderälter. Bis zum Jahr 2030 wird ihre Zahl auf rund 45.000 steigen. Ähnlich rasant entwickelt sich der Anteil der Über-85-Jährigen in Freiburg. Heute sind es 5.743 Menschen, im Jahr 2030 werden es rund 6.600 sein.
Drittens steigt im hohen Alter auch das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Derzeit erhalten in Freiburg 7.299 Personen Leistungen der Pflegeversicherung; drei Viertel davon (5.355 Personen) werden zu Hause gepflegt, ein Viertel lebt im Pflegeheim (1.944). Für das Jahr 2030 hat das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement 8.039 Menschen mit Pflegebedarf vorausberechnet.

Ziel jeder Sozialplanung für Ältere ist es nun, Menschen im Alter und auch bei Pflegebedarf die Möglichkeit zu geben, möglichst lange in den eigenen vier Wänden oder in der vertrauten Wohnung verbleiben zu können. Dafür erarbeitet die Stadtverwaltung inhaltliche und strategische Ziele, um ein gelingendes Älterwerden in den Freiburger Stadtteilen zu ermöglichen. Ihre Bemühungen fließen in den umfassenden Bericht „Sozialplanung für Ältere inkl. Fortsetzungstationäre Pflegeheimplanung“ (Drucksache G-21/066) ein, den das städtische Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt erstellt hat. Am nächsten Dienstag, 29. Juni, wird er im Gemeinderat diskutiert und verabschiedet.

EBM von Kirchbach betonte: „Mit dem Bericht wollen wir die derzeitige Situation für Ältere und Menschen mit Pflegebedarf aufzeigen, welche Angebote schon vorhanden sind und wo wir nachbessern müssen und wollen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Barrierefreiheit in der Wohnung und im öffentlichen Raum. Und dass die Angebote der allgemeinen Grundversorgung, im Gesundheits- und im Pflegebereich wohnortnah sind.“ Zudem schätzt der Bericht diverse Bedarfe ein, etwa nach wohnortnahen Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten, nach bezahlbarem Wohnraum für Ältere und nach Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen, etwa für jüngere Menschen mit Pflegebedarf oder für Menschen mit Demenz.

Laut dem Bericht befinden sich derzeit 19 Begegnungsstätten für Ältere, 26 Wohnanlagen, 34 Pflegedienste und 23 Pflegeheime in Freiburg. Wie von Kirchbach hervorhob, ist aber nicht nur deren Zahl entscheidend, sondern auch ihre Verteilung über das Stadtgebiet: „Nur das sichert einen einfachen Zugang zu Hilfen und dadurch den Verbleib in der Wohnung. Außerdem können Begegnungsangebote der Einsamkeit im Alter vorbeugen.“

Steigt die Zahl von älteren Menschen, so steigt auch der Bedarf an seniorengerechten und betreuten Wohnungen. Bei über 300 geförderten Wohnungen in Seniorenwohnanlagen laufen bis 2030 die Bindungen für die Landeswohnraumförderung aus. Um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten, sollen deshalb bestehende Bindungen erhalten und verlängert werden.

Der geplante Ausbau auf über 50 planbare Kurzzeitpflegeplätze bis 2030 soll Entlastung im Pflegealltag bringen. Pflegende Angehörige können sich diese Plätze frühzeitig für eine Auszeit reservieren. Auch der geplante Ausbau stationärer Pflegeplätze wird von der Stadt befürwortet. Ein mögliches Überangebot über die bestehenden Planungen hinaus sieht von Kirchbach skeptisch: „Kapazitätsprobleme sind hier wohl nicht auf fehlende Plätze zurück zu führen, sondern auf fehlendes Pflegepersonal.“

Boris Gourdial, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren, wies darauf hin, dass sein Amt im Rahmen der Sozialplanung in regem Austausch mit anderen Ämtern sei, darunter dem Referat für bezahlbares Wohnen und dem Stadtplanungsamt. Bei der Entstehung eines neuen Stadtteils wie Dietenbach berät das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt die Stadtplanung über erforderliche Angebote und geeignete Standorte. Hauptaufgabe des neunköpfigen Teams im Seniorenbüro unter Leitung von Anja Schwab ist aber die Beratung älterer Menschen und ihrer Angehörigen, u.a. über Begegnungsangebote, über Hilfen zu Hause und bei der Suche nach einem Pflegeplatz.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Elli Voss
 
Buchtipp: Elli Voss "Mit fünfzig erwartest du Meer"
Roman

Eine Busreise erst in und dann aus der berühmten Midlife-Crisis.
Augenzwinkernd, witzig, turbulent und mal ganz.

"Vor sieben Minuten glaubte ich felsenfest, dass mir das Beste noch bevorstand: die Reise zu meinem Lieblingsitaliener Rocco Minelli, dem charmanten Eisverkäufer, der mir vor über vierzig Jahren am Strand von Jesolo eine Extrakugel Vanille geschenkt hat. Per te, la più bella ragazza del mondo. Dieser Satz hat sich unauslöschlich in meine Erinnerung eingebrannt. Wie oft hört man diese Worte schon im Leben? Werner hat mir jedenfalls noch nie ein derartiges Kompliment gemacht. Er ist die Ernsthaftigkeit und Zuverlässigkeit in Person, gesegnet mit dem trockensten Humor seit der Erfindung des Entfeuchtungsgeräts."

Romy wird fünfzig, und ihr Mann Werner schenkt ihr eine romantische Reise nach Italien. Glaubt sie zumindest. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Schnäppchen-Busfahrt handelt, auf der Töpfe und Koffer verkauft werden, ist Romys Freude bereits erheblich gedämpft. Zum Glück sitzt die quirlige Lilo mit im Bus. Als die beiden Frauen an einer Raststätte die strengen Zeitvorgaben des Busfahrers aus den Augen verlieren, fährt der Bus ohne sie weiter. Romy kann nicht glauben, dass ihr Werner sie einfach an der Autobahn stehen lässt. Und beschließt, auszubrechen, um echte Abenteuer zu erleben.

Eine köstliche Mischung aus Lebenserfahrung und neuem Abenteuergeist.

Heyne Verlag, 416 Seiten, € 10,99 (D), 11,30 (A) / SFr 16,90
ISBN 978-3-453-42352-7
 
 

Schuhhaus Kocher

Verschiedenes 
 
 
Stabmixer: Die meisten Stäbe mixen gut oder sehr gut
Beim Test von 15 Stabmixern ist ein einfaches Gerät für 17 Euro der Preis-Leistungs-Sieger. Die meisten Stäbe zu Preisen von 17 bis 160 Euro mixen gut oder sehr gut. Eine kleine Enttäuschung ist allerdings der Zauberstab von ESGE, Standardwerkzeug in vielen Profiküchen seit 1954.

Die Tester haben acht Solo-Geräte ohne spezielles Zubehör getestet, teilweise ist ein Mixbecher dabei. Sie kosten zwischen 17 und 47 Euro. Die anderen sieben werden als Sets mit verschiedenen Aufsätzen verkauft, darunter etwa ein Schneebesen und ein Zerkleinerer zum Hacken. Manche Sets bieten noch weiteres Zubehör. Die Mixer-Sets im Test sind für 65 bis 160 Euro zu haben.

Die Bestnoten fürs Mixen und Pürieren bekommt ein Gerät für 45 Euro, das beste Set kostet 79 Euro. Am schlechtesten von allen funktionierte der Zauberstab von ESGE, mit einem Preis von 160 Euro der teuerste im Test. Er scheiterte am Smoothie, zerquetschte und zermanschte Zwiebeln, statt sie fein zu zerhacken und war auch beim Kräuterhacken Schlusslicht.

Der Test Stabmixer findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/stabmixer abrufbar.
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nachgetrauert – Sterben und Leben in der Pandemie
22. Süddeutsche Hospiztage / Online

Die Corona-Pandemie bringt uns in Grenzsituationen des Menschseins. Der Alltag ist geprägt von Einschränkungen, Begrenzungen und Verlusten. In der Pandemie sind viele schwerkranke und alte Menschen ohne ihre An- und Zugehörigen gestorben. Die Möglichkeit, direkt Abschied zu nehmen, war und ist sehr eingeschränkt.

Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in der Corona-Pandemie ist das Thema der 22. Süddeutschen Hospiztage, die in diesem Jahr online stattfinden. Die Online-Tagung am Donnerstag, 1. Juli von 9.30 bis 13.00 Uhr nimmt folgende Fragen in den Blick: Wie kann es gehen, jemanden beim Sterben zu begleiten, wenn Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe das Gebot der Stunde sind? Was kann Menschen in ihrer Trauer helfen, wenn sie aufgrund der Corona-Regeln ihre Angehörigen nicht begleiten und nicht verabschieden konnten?

Die Süddeutschen Hospiztage veranstalten die Katholische Akademie Freiburg gemeinsam mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, dem Diakonischen Werk Baden, der Evangelischen Akademie Baden und dem Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg.

Bitte melden Sie sich bis zum 24. Juni an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Eine Workshop-Teilnahme ist nicht mehr möglich. Der reduzierte Tagungspreis beträgt 10 Euro pro Person.
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Theaterfilm: DER DJ IST MEIN VATER
DER DJ: Rahel Hutter (c) André Simonow
 
Theaterfilm: DER DJ IST MEIN VATER
Theaterfilm von Bambi Bambule

PREMIERE im ONLINE-STREAM: Fr 25.06. | 20 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Der Theaterfilm ist mindestens in diesem Zeitraum noch auf #infreiburgzuhause zu sehen:
Fr 25.06. - So 27.06.

Am 25.06. um 21.30 Uhr findet ein Publikumsgespräch im Anschluss an den Film statt.

Wir begeben uns auf eine traumähnliche Suche nach einer Beziehung, die schon beendet ist. Oder noch nicht? Wo finden sich die Vater-Spuren im Tochter-Dasein? Da sind die Erinnerungen an gemeinsam gelachte Tränen, Fahrten in sein Herkunftsland, Lieder mit vergessenem Text... Da sind der Umgang mit seinem Tod und das Erforschen der eigenen Prägungen durch die wechselhafte Vaterbiographie. Die Grenzen zwischen Erzähltem, Erlebtem und Erfundenem verwischen, während sich die erwachsene Tochter zusammen mit der Musikerin Rahel Hutter durch Songs über ihre und seine Wünsche spielt, sich ihm annähert, abgrenzt, ihn neu sieht, vermisst, (k)ein Ende findet... und auf Fragen stößt: nach dem eigenen weiblich sozialisierten Ich, nach Herkunft, sozialer Schicht, Ideen von Leistung, Schönheit, Liebe, Sexualität und emotionaler Bildung. Was gehört zu ihr, was zum Vater, was zu beiden, was der Zeit?

In Kooperation mit Theaterdiscounter Berlin & E-Werk Freiburg

MIT
Konzept: BAMBI BAMBULE (Marie Jordan & Lisa Marie Stojčev), Text: Lisa Marie Stojčev, Performance: Lisa Marie Stojčev, Rahel Hutter, Komposition & Musik: Rahel Hutter, Videokonzept & Kamera & Schnitt: Grigory Shklyar, Bühne & Kostüm: Marilena Büld, Bühnen-& Kostümassistenz: Leander Kreissl, Dramaturgische Begleitung: Anna Volkland, Licht: Lena Krenz, Ton & Mix & Mastering: Niklas Kraft, Drehassistenz: Konstantin Bez, Produktionsleitung: ehrliche arbeit–freies kulturbüro, Öffentlichkeitsarbeit: fonundtsu*

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt der Stadt Freiburg.

Eintritt: 20,00€ / 15,00€
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Veranstaltungen 
 
 
Altersvorsorge für Frauen
Jetzt anmelden für Infoveranstaltung am Donnerstag, 1. Juli

Was verrät der jährliche Rentenbescheid? Wozu berät die Deutsche Rentenversicherung? Kann ich auch mit kleinen Beiträgen oder im fortgeschrittenen Alter eine Vorsorge aufbauen? Und welche Förderungen gibt es?

Antworten auf diese Fragen bietet eine Infoveranstaltung am Donnerstag, 1. Juli, von 19.30 bis 21.30 Uhr im Theatersaal der VHS im Schwarzen Kloster, Rotteckring 12. Veranstaltet wird sie von der städtischen Kontaktstelle Frau und Beruf, dem Jobcenter und der Volkshochschule. Die Teilnahme ist frei, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt, eine Anmeldung bei der VHS Freiburg erforderlich.

Nach wie vor bekommen Frauen im Durchschnitt nur etwa halb so viel Rente wie Männer. Vor allem Geringverdienerinnen und Frauen, die lange in Teilzeit gearbeitet haben, getrennt oder geschieden sind, droht im Alter Armut. Umso wichtiger ist es für sie, ihre finanzielle Absicherung im Blick zu haben. Bei der Veranstaltung am 1. Juli informiert Yvonne Preisach von der Frauenfinanzberatung Rojahn aus Stuttgart über die vielfältigen Möglichkeiten vorzusorgen. Diese besteht seit über 25 Jahren und unterstützt Frauen bei finanziellen Fragen. Über die Angebote der Deutschen Rentenversicherung informiert zudem Carolin Schupp vom DRV-Regionalzentrum Freiburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
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Klimageräte im Test: Welche Geräte empfehlenswert sind
Wenns heiß wird, sind Klimageräte oft der letzte Ausweg und sie versprechen schnelle Abkühlung für überhitzte Wohnungen. Die Stiftung Warentest hat 20 Klimageräte getestet, darunter 10 Monoblöcke und 10 Splitgeräte zu Preisen von 246 bis 2840 Euro. Sie kommen unter anderem von Daikin, Mitsubishi, AEG, Comfee und Toshiba.

Die erste Entscheidung lautet immer: Monoblock oder Splitgerät? Die mobilen Monoblöcke lassen sich überall in der Wohnung aufstellen und pusten die Wärme durch einen Abluftschlauch aus dem Fenster. Doch dadurch strömt auch permanent warme Luft von draußen rein und mindert den Kühleffekt. Splitgeräte kommen ohne einen Abluftschlauch aus. Sie bestehen aus einem Innen- und einem Außengerät und müssen von einem Kälteklimafachbetrieb installiert werden. Ein Klima-Splitgerät kühlt Räume schneller und braucht weniger Strom, dafür ist es deutlich teurer.

Der Testsieger von Daikin braucht fürs Kühlen nur etwa sechs Minuten. Ein Monogerät von De’Longhi erreichte die Zieltemperatur erst nach einer Dreiviertelstunde. Die guten Geräte im Test sind Splitgeräte, sie kosten mehr als 2000 Euro. Dazu kommen Kosten für Installation und Entsorgung. Von den Monoblöcken kann die Stiftung keinen empfehlen. Gerade noch passabel kühlt das ausreichende AEG-Gerät für 500 Euro.

Der Test Klimageräte und ist online unter www.test.de/klimageraete abrufbar.
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„Dieselbe Kirche anders denken“
Online-Veranstaltung in der Reihe „Kirchenvisionen“

Wie kann es gelingen, die Kirche der Zukunft immer wieder neu zu denken – und nicht nur strukturell neu zu organisieren. Wie ist dies angesichts vielfach festgefahrener Debatten und scheinbar endgültig festgestellter Lehrmeinungen überhaupt möglich? Diesen Fragen widmet sich die Online-Veranstaltung „Dieselbe Kirche anders denken“ am Mittwoch, 23. Juni um 19.30 Uhr in der Reihe „Kirchenvisionen“.

Michael Seewald, Professor für Dogmatik an der Universität Münster, wird Strategien vorstellen, derer sich die Kirche bereits in der Vergangenheit häufig bedient hat, um sich zu wandeln. Gemeinsam diskutieren Michael Seewald, der Freiburger Weihbischof Christian Würtz und der Geschäftsführer des Freiburger Diözesanrats, Martin Müller, die Chancen und Grenzen eines solchen „Anders-Denkens“ von Kirche und dessen Konsequenzen in Freiburg und Rom.

Mit dieser Online-Veranstaltung endet die Reihe „Kirchenvisionen“. Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet sie gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde Littenweiler/PH Freiburg, der Studienbegleitung für Theologiestudierende an der Universität Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Live Konzert mit der Country Band ”Blue Side of Town”
Country Band ”Blue Side of Town” / Foto: pr
 
Live Konzert mit der Country Band ”Blue Side of Town”
Am Sonntag, den 11. Juli 2021 spielt die bekannte Freiburger Countryband ”Blue Side of Town” im Innenhof des Schloss Rimsingen. Unter dem Motto: Wieder auf der Bühne – Country Music Open Air im Schlosspark, spielt die 5-köpfige Gruppe ab 17 Uhr ein Konzert mit bekannten Titeln aus dem Country Bereich. Sowohl traditionelle Titel von Johnny Cash, Elvis oder Hank Williams als auch moderner Country Rock bestimmen die unterhaltsame Show der Truppe. Um Reservierung wird gebeten. Unter – info@countrymusicfreiburg.de können Plätze gebucht werden. Das Platzangebot ist begrenzt.
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ETF-Sparpläne für alle: Einfach und renditestark
Mit ETF-Sparplänen können Anleger sich sehr einfach und preiswert an Aktienmärkten beteiligen. Das geht bereits mit kleinen monatlichen Einzahlungen. Dabei sind die Renditechancen weitaus höher als bei allen anderen Sparformen. Die Zeitschrift Finanztest beschreibt in ihrer Juli-Ausgabe, wie man clever Vermögen aufbaut, welche Vorteile ETF-Sparpläne haben und welche Fonds sich für Einsteiger und Fortgeschrittene eignen. Sie informiert außerdem darüber, welche Banken und Broker am günstigsten sind.

Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kommt nicht daran vorbei, sich an Aktien zu beteiligen. Mit Sparplänen auf börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETF, geht das einfach und preiswert, bei vertretbarem Risiko. Wer zum Beispiel 30 Jahre lang 200 Euro pro Monat einzahlt, kommt bei einer eher vorsichtigen Renditeannahme von 6 Prozent pro Jahr auf einen Betrag von rund 175.000 Euro.

Die Finanzexperten erläutern Schritt für Schritt, wie selbst Anfänger zum ETF-Sparplan kommen: Von der Auswahl und Eröffnung eines Wertpapierdepots über das Festlegen des Sparziels, der Sparsumme und des Sparintervalls bis zur Auswahl der ETF. Für Einsteiger empfiehlt Finanztest vor allem Weltindizes, die zwischen rund 1500 und mehr als 3000 Aktien zusammenfassen und listet empfehlenswerte ETF auf.

ETF-Sparpläne sind völlig unverbindlich und flexibel. Es gibt keine feste Laufzeit oder andere Verpflichtungen und sie lassen sich auch kurzfristig zu Geld machen, wenn es einen finanziellen Engpass gibt. Finanztest zeigt, bei welchen Banken und Brokern Anleger ETF-Sparpläne abschließen können. Darunter sind sogar einige Anbieter mit kostenlosen Sparplänen.

Der Test ETF-Sparpläne findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/etf-sparplan abrufbar.
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Pflegepaket lässt Pflegebedürftige im Regen stehen
Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu den Neuregelungen in der Pflege

11.06.2021. Das heute vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) beinhaltet auch Änderungen, die die Soziale Pflegeversicherung betreffen. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert:

„Das frühere Eckpunktepapier und der Arbeitsentwurf für ein Pflegereformgesetz weckten Hoffnungen auf spürbare Entlastungen der Betroffenen. Sie sahen unter anderem vor: einen Zuschuss zu den Investitionskosten im Pflegeheim durch die Bundesländer, eine feste Deckelung der Pflegekosten im Heim sowie eine Erhöhung der Leistungen der Pflegeversicherung im ambulanten und stationären Bereich um 5 %.

Übrig geblieben sind punktuelle, sehr bescheidene Entlastungen, die weder den ambulant gepflegten Menschen noch den Pflegeheimbewohnern nachhaltig helfen. Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt – sie trifft die ausbleibende Erhöhung des Pflegegeldes sehr hart. Und für Heimbewohner fallen die Entlastungen so gering aus, dass bereits in zwei Jahren wieder das heutige Durchschnittsniveau der Eigenanteile von über 2.100 Euro erreicht sein wird. Das übersteigt die durchschnittliche Rente von 1.500 Euro bei Weitem.

Die Bundesregierung ist laut Koalitionsvertrag mit dem Versprechen angetreten, die pflegerische Versorgung weiter zu verbessern. Sie wollte für eine nachhaltige Finanzierung sorgen. Das, was die Bundesregierung nach vier Jahren Arbeit kurz vor Schluss vorlegt, ist eine Ohrfeige für Betroffene. Die nächste Bundesregierung muss hier sofort nachbessern, damit Pflegebedürftige nicht länger im Regen stehen.“
 
 

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Freiburg: Gebäudebrand einer Lagerhalle
(c) Stadt Freiburg, Amt für Brand- und Katastrophenschutz
 
Freiburg: Gebäudebrand einer Lagerhalle
Auerstraße, 09.06.2021, 00:37 Uhr; Polizei (FLZ) meldete der Integrierten Leitstelle, dass in einer Halle eines Recycling- und Entsorgungsbetrieb ein Brand ausgebrochen ist. Sofort alarmierte der Disponent den Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, stand Recycling- und Entsorgungsmaterial in einer Lagerhalle auf einer Fläche von 10m x 5m im Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren, sowie einem B-Rohr unter Atemschutz aufgenommen. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung musste der Brandherd mit Hilfe eines Baggers auseinandergezogen und das Brandgut aus der Lagerhalle entfernt werden. Im Laufe des Einsatzes wurden zwei weitere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg hinzualarmiert.
 
Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz

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Sinn und Zuversicht. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen
Wie gehen alte Menschen mit Schicksalsschlägen wie beispielsweise einer Demenz um, was hilft ihnen, eine positive Lebenseinstellung zu bewahren? Was brauchen Helfende in solchen Situationen? Mit diesen Fragen befasst sich die Gerontologin Marion Bär in ihrem Online-Vortrag „Sinn und Zuversicht. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen“ am Donnerstag, 17. Juni um 17 Uhr. Der Vortrag mit anschließendem Austausch wendet sich an ehrenamtlich und beruflich Tätige aus der Pflege, der Alltagsbegleitung, der Seelsorge und der Hospizarbeit.

Die Online-Veranstaltung findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt. Sie ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Wiedereröffnung der Vita Classica-Therme & Saunaparadies
Außenbecken / Foto: Vita Classica
 
Wiedereröffnung der Vita Classica-Therme & Saunaparadies
BAD KROZINGEN. Am Samstag, den 12. Juni 2021 geht die Vita Classica-Therme nach der Schließung wieder in Betrieb. Das Saunaparadies wird ab Donnerstag, den 01. Juli 2021 öffnen.

Laut der Kur und Bäder GmbH haben einige Übernachtungsgäste bereits mitgeteilt, dass sie gerne wieder nach Bad Krozingen kommen, sobald die Therme wieder in Betrieb ist. Dies gilt vor allem auch für die Gäste des Wohnmobilstellplatzes, der Hotels und der Ferienwohnungen.

Die unterschiedlichen Nutzergruppen der Therme wie die Teilnehmer des Funktionstrainings und der Wassergymnastik, die Kurgäste, welche eine Medizintherapie in Anspruch nehmen, die Wellness-Gäste, die neben dem Thermalbaden z. B. auch eine Aroma-Energie-Massage oder eine Lomi Lomi Massage genießen sowie die Urlauber, die sich im gesunden Thermalwasser erholen wollen, dürfen sich nun wieder auf die Öffnung freuen.

Die Therme startet zunächst mit angepassten Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 8.30 bis 21 Uhr. Für einen Besuch in der Vita Classica ist es nicht notwendig, einen Termin zu buchen.

Um die Therme besuchen zu dürfen ist es wichtig eines der „3 G’s“ – genesen, getestet oder geimpft, nachweisen zu können. Um dies für die Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten, hat die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen ein Testzentrum auf dem vorderen Parkplatz der Vita Classica-Therme errichten lassen. Dort ist es möglich sich mit und ohne Termin durch einen Nasen-/Rachentest testen zu lassen. Die Öffnungszeiten des Testzentrums sind von Montag bis Sonntag von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr.

Der Schutz und die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter hat stets höchste Priorität. Die Kur und Bäder GmbH hat alle Maßnahmen umsichtig und mit größter Sorgfalt umgesetzt, damit die Gäste eine möglichst unbeschwerte Zeit verbringen können. Durch die Corona-Auflagen des Landes Baden-Württemberg wird es einige Änderungen im Betriebsablauf geben. Wichtig ist, auf die Hygiene- & Sicherheitsregeln zu achten, die bis auf Weiteres gelten.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 07633 4008-163 oder online erhältlich
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Generelle Maskenpflicht in der Fußgängerzone endet
Corona-Infektionszahlen sinken beständig – Allgemeinverfügung vorzeitig aufgehoben

Landesverordnung gilt weiterhin: wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden

Ab morgen, Dienstag, 8. Juni, gilt in der Fußgängerzone in Freiburgs Innenstadt keine generelle Maskenpflicht mehr. Die Freiburger Regelung war eine Reaktion auf die hohen Corona-Infektionszahlen. Jetzt, bei sinkenden Werten, wurde die entsprechende Allgemeinverfügung durch das Gesundheitsamt als zuständige Behörde aufgehoben. Eigentlich hätte die Allgemeinverfügung noch bis zum 13. Juni gegolten. Wegen der guten Entwicklung der Inzidenzzahlen wurde sie jetzt vorzeitig aufgehoben.

Das bedeutet, von Dienstag an muss in der Fußgängerzone der Innenstadt nicht generell eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Allerdings gilt die Regelung des Landes weiterhin. Laut der Corona-Verordnung aus Stuttgart muss in Fußgängerzonen eine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht sicher eingehalten werden kann.
 
 

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Vortrag "Schuldenfrei im Alter" in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Orientierung und Beratung am 24. Juni

Besonders ältere Menschen sind von Überschuldung betroffen. Die Ursache dafür ist häufig Armut. Der Vortrag "Schuldenfrei im Alter" am Donnerstag, 24. Juni, im Ständehaussaal der Stadtbibliothek richtet sich an ältere Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Thema Schulden und ihrer Vermeidung beschäftigen. Er soll eine Vorbereitung auf die veränderte finanzielle Situation nach dem Eintritt ins Rentenalter unterstützen.

Veranstaltungsreihe "Gut informiert und aktiv leben..."
Referentin ist Antje Viedt, Schuldnerberaterin beim Caritasverband Karlsruhe. In Kooperation bieten Stadtbibliothek, Seniorenbüro und Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe mit der Veranstaltungsreihe "Gut informiert und aktiv leben..." in verschiedenen Vorträgen Orientierung und Tipps bezüglich der Lebensgestaltung im Alter. Die Veranstaltungen sind kostenlos, allerdings ist aufgrund der geltenden Hygienevorschriften nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmenden möglich. Eine Anmeldung vorab ist daher zwingend erforderlich und telefonisch (0721/133-4201) oder per E-Mail (stadtbibliothek@kultur.karlsruhe.de) möglich. Die Veranstalter bitten darum, bei der Anmeldung auch die aktuellen Bedingungen der Teilnahme zu erfragen.
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Fast wie neu: Gartentheater eröffnet frisch saniert
Gartentheater (c) Tobias Woelki
 
Fast wie neu: Gartentheater eröffnet frisch saniert
Das Gartentheater der Herrenhäuser Gärten sieht aus wie neu: Die über 300 Jahre alte Spielstätte im Großen Garten hat ihre ursprüngliche Gestaltung zurückerhalten. Seit Ende 2019 wurde sie in zwei Bauabschnitten wiederhergestellt. Augenfällig sind vor allem die neu gepflanzten Lindenbäume und Hecken im Bühnenraum und die goldglänzenden Figuren. Statt vorher 18 zieren nun 30 mythische Gestalten die Bühne und den Zuschauerbereich. Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, strahlt: „Wir haben viele Jahre lang darauf hingearbeitet, das Gartentheater in seinen historischen Zustand zu versetzen. Es ist das erste vollständige Heckentheater in der Gartenkunstgeschichte und weltweit einmalig!“

Insgesamt hat die Sanierung des Theaters 500.000 Euro gekostet. Zusätzlich hat die Wenger-Stiftung für Denkmalpflege die Aufarbeitung der goldenen Figuren mit 125.000 Euro gefördert. Bereits 2009 hatte die Stiftung dafür 354.000 Euro aufgewendet. „Es handelt sich um ein herausragendes Kulturdenkmal von besonderer internationaler Bedeutung in Hannover beziehungsweise in Niedersachsen, das in seiner weitgehenden Erhaltung einzigartig ist“, sagt Dr. Peter Königfeld, Vorstand der Wenger-Stiftung für Denkmalpflege.

Die Sanierungsmaßnahmen sind in intensiver Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege, dem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover und dem Landesamt für Denkmalpflege entwickelt worden. Unterstützung leistete das Hamburger Planungsbüro Dittloff + Paschburg.

Für Besucher*innen des Großen Gartens ist das Gartentheater ab sofort wieder zu besichtigen. Bespielt wird es wieder ab 26. Juni als Teil des „Kleinen Bühnen-Fests“; im August ist es Schauplatz der „Sommernächte im Gartentheater“.

Vorher

Im 20. Jahrhundert hatte man Veränderungen vorgenommen, die sich vor allem in der Raumaufteilung und der räumlichen Wirkung ausdrückten. Das Gartentheater war in eine Freilichtbühne mit Orchestergraben und technischen Installationen verwandelt worden, die einst so kunstvolle Raumwirkung blieb dabei auf der Strecke. Kastenförmig geschnittene Bäume verdeckten Sichtachsen, Heckenbögen verengten eine wichtige Querachse. Bäume und Statuen wurden aus dem Zuschauerbereich entfernt, was die ursprüngliche Verbindung zwischen Bühne und Amphitheater beeinträchtigte.

Nachher

Die neuen Linden auf der Bühne erhalten künftig wie zu Kurfürstin Sophies Zeiten einen kegelförmigen Schnitt. Der Kronenansatz liegt über den Hecken, so dass ein Streifen Himmel frei bleibt. Gemeinsam mit den Figuren fungieren die Linden nach der Neupflanzung wieder als wichtiges Bindeglied zwischen Zuschauerraum (Amphitheater) und Bühne. Auch ein Teil der Hainbuchenhecken wurde neu gepflanzt. Dadurch konnten zwei ursprünglich vorhandene Durchgänge durch die Kulissenhecken wiederhergestellt werden.

Auf der Balustrade der Kleinen Kaskade am Ende der langgezogenen Bühne stehen jetzt wieder vier goldene Figuren. Es sind drei Bronzerepliken der vorhandenen Figuren aus den 1970er Jahren und eine originale Bleifigur. Seit etwa 200 Jahren standen hier keine Statuen mehr.

Der schon lange nicht mehr genutzte Orchestergraben ist verschwunden; den Zuschauerbereich zieren wieder Bäume und Statuen. Die Treppenanlagen des in den 1960er Jahren angelegten Tunnels unter der Bühne, in dem die Schauspieler*innen von einer Seite der Bühne unbemerkt zur anderen wechseln konnten, wurde geschlossen. In Abstimmung mit BUND und NABU ist der Bereich als Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet worden.

Die goldenen Figuren

Von den um 1690 angeschafften 27 vergoldeten Bleifiguren sind noch 18 Originale erhalten. Sie wurden mit Mitteln der Wenger-Stiftung für Denkmalpflege aufwändig saniert und 2009 wieder im Gartentheater aufgestellt. 1974 waren die stark beschädigten Originale ausrangiert und durch robuste Bronzekopien ersetzt worden. Diese 12 Jahre lang eingelagerten „Doppelgänger*innen“ sind nun ebenfalls saniert und frisch vergoldet worden und gesellen sich – äußerlich nicht zu unterscheiden – zu den Originalen. Die Nachahmung des Originalzustands hat allerdings Grenzen. Es ist zwar aus Plänen und Stichen bekannt, dass Figuren im Zuschauerraum gestanden haben. Welche Figuren dort ursprünglich gestanden haben, weiß man jedoch nicht. „Zum Wesen dieses höfischen Festraumes gehörte es auch, dass die vergoldeten Figuren, die die Bühne und das Amphitheater (= Zuschauerraum) umrundeten, den Besucher in ihre Mitte aufnahmen und sinnbildlich in das Goldene Zeitalter entführten“, erläutert Dr. Peter Königfeld. Die Figuren seien nicht als bloße Staffage zu verstehen. Vielmehr sollten sie quasi Mitspielende sein, die sich mit Blicken und Gesten zum Bühnengeschehen mit seinen reich kostümierten Darstellern hinwendeten.

Bleifiguren waren in der Renaissance und im Barock ein beliebter Ersatz für die viel teureren Figuren aus Bronze. Blei ist aber leider auch viel empfindlicher als Bronze, so dass europaweit nur wenige Figuren erhalten geblieben sind. Es gibt sie heute nur noch in Herrenhausen und Lissabon. Die Figuren sind Nachbildungen berühmter Vorbilder aus der Antike, wie es der Mode beim Gartenschmuck des Barocks entsprach. Dazu gehören Borghesische Fechter, im Original im Pariser Louvre zu sehen, und die Venus Medici, heute in Florenz ausgestellt. Umgeben sind sie von tanzenden und musizierenden Faunen, mythischen Naturgeistern aus dem Gefolge des sinnenfrohen Dionysos.

Wegweisende Gartenkunst

Das um 1690 errichtete Gartentheater Herrenhausen ist nach derzeitigem Stand der Forschung das älteste Heckentheater in der Gartenkunstgeschichte und war von wegweisender Bedeutung für die Entstehung weiterer Gartentheater, die aber alle nicht mehr vorhanden sind. Es wurde als barocke Kulissenbühne angelegt, aber auch als Festraum, in dem gefeiert wurde. Weltweit einmalig sind seine Größe, seine reiche Ausstattung, die Verbindung von Zuschauerraum und Bühne sowie die Eingliederung in die gesamte Gartenanlage. Es ist in drei Teile gegliedert: Kulissenbühne, Zuschauerränge und Königsbusch. Die Bühne hat wie ein richtiges Theater eine Bühne, Seitenbühnen, Kulissengänge und Garderoben. Die Zuschauerränge mit sieben ansteigenden Terrassen bieten Platz für bis zu 450 Zuschauer*innen. Im Königsbusch mit seinen Hecken und den Büsten bedeutender Welfen des 17. Jahrhunderts konnte man lustwandeln. Das Theater wurde nicht nur für Opern-, Ballett- und Theateraufführungen genutzt, sondern war auch Festraum im Freien für Bälle und Maskeraden.

Zahlen – Daten – Fakten

38 neu gepflanzte Linden, circa 8 Meter hoch
200 Meter neu gepflanzte Hainbuchenhecken
18 originale vergoldete Bleifiguren
12 vergoldete Bronzerepliken
8 geweißte Sandsteinfiguren
2 geweißte Sandsteinvasen
Amphitheater für bis zu 450 Zuschauer*innen
Kosten der Sanierung: 500.000 Euro
Fördermittel der Wenger-Stiftung: 125.000 Euro (plus 354.000 Euro im Jahr 2009)
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Ausstattungsstücke im Breisacher Münster werden restauriert
Breisach: Münster St.Stephan (c) Eckhard Wegner / DSD
 
Ausstattungsstücke im Breisacher Münster werden restauriert
Lettner, Sakramentshaus, Hochaltar und Chorgestühl sind kunsthistorische Kostbarkeiten

An der Sanierung und Restaurierung von Lettner, Sakramentshaus, Hochaltar und Chorgestühl in der Münsterkirche St. Stephan in Breisach beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale mit 15.000 Euro. Die bereits dreimal von der Denkmalschutzstiftung geförderte Kirche gehört zu den über 370 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

In einem Vorprojekt sollen der Lettner und das Sakramentshaus zunächst von lose aufliegendem Schmutz gereinigt werden, um eine weitere Bearbeitung und die Dokumentation zu ermöglichen. Danach sollen Voruntersuchungen stattfinden und gegebenenfalls Musterflächen angelegt werden, um die Sanierungsmaßnahmen vorzubereiten und abzustimmen. In einem weiteren Schritt werden dann abgebrochene Steinteile zugeordnet und montiert, sowie schadhafte Stellen fachgerecht instandgesetzt und – wo erforderlich – statisch ertüchtigt. Der spätmittelalterliche geschnitzte Hochaltar soll trocken mit Pinsel und Staubsauger gereinigt werden. Die Holzsubstanz wird auf gelockerte oder instabile Verbindungen untersucht. Bruch- oder verlustgefährdete Partien werden fachgerecht stabilisiert. Und schließlich soll das Chorgestühl gegen partiell vorhandenen Schimmelbefall behandelt werden.

Das Breisacher Münster erhebt sich weithin sichtbar am Südrand der Oberstadt über dem Rhein. St. Stephan ist eine kreuzförmige Gewölbebasilika im gebundenen System mit zahlreichen Unregelmäßigkeiten im Grundriss. An das romanische Schiff schließt sich im Osten ein steil aufragender hochgotischer Chor mit Flankentürmen an, im Westen ein spätgotischer Querriegel mit flachem Mittelturm. Das Innere ist reich ausgestattet. Hervorzuheben sind insbesondere die Wandmalereien im Westbau, die im ausgehenden 15. Jahrhundert von Martin Schongauer geschaffen wurden. Auch der um 1490 entstandene Lettner, der geschnitzte Hochaltar von 1523/1526 und der silberne Reliquienschrein der hl. Stadtpatrone Gervasius und Protasius von 1496 sind Kostbarkeiten.
 
 

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Dr. Ulrich Peters wird Intendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
Dr. Ulrich Peters / Foto: pr/Oliver Berg
 
Dr. Ulrich Peters wird Intendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
Entscheidung des Verwaltungsrats des Badischen Staatstheaters am Donnerstagabend (20. Mai 2021)

Bei einer Sondersitzung hat der Verwaltungsrat des Badisches Staatstheaters am Donnerstag (20. Mai) in Karlsruhe den langjährigen Theaterleiter und Musiktheater-Regisseur Dr. Ulrich Peters zum Intendanten für die Zeit vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2024 bestimmt. Ulrich Peters ist aktuell Generalintendant am Theater Münster und folgt in Karlsruhe auf Peter Spuhler.

"Dass er jetzt seine langjährige Leitungsexpertise für eine Interimsintendanz in Karlsruhe zur Verfügung stellt, spricht für seine große Sympathie für unsere Stadt und seine Leidenschaft für unser BST", freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Mit Kunstministerin und Verwaltungsratsvorsitzende Theresia Bauer ist er sich einig, dass Peters das Badische Staatstheater in einer schwierigen Zeit ein wesentlicher Baustein im eingeleiteten Zukunftsprozess des Hauses sein werde.
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Karlsruhe: OB Mentrup gratuliert Brigitte Wimmer zum 75. Geburtstag
Frühere Landtags- und Bundestagsabgeordnete kämpfte für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz

Die langjährige Karlsruher Landtags- und Bundestagsabgeordnete Brigitte Wimmer feiert am 22. Mai ihren 75. Geburtstag. "Die besten Wünsche" zum Ehrentag sendet der Jubilarin auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Namen der Stadt und ihres Gemeinderats. Schon in jungen Jahren sei Wimmers Interesse für gesellschaftliche und politische Themen geweckt worden. Der familiär bedingte frühe Einstieg in das Berufsleben als Schriftsetzerin "erforderte viel Selbstbewusstsein von einem jungen Mädchen, das gerade noch die Schulbank gedrückt hatte".

Brigitte Wimmer habe die Herausforderungen angenommen und sich fortan für die Gleichstellung von Mann und Frau, insbesondere für gleiche Chancen auf Bildung und Ausbildung engagiert. Als Abgeordnete für die SPD im Landtag Baden-Württemberg und spätere Abgeordnete im Bundestag bildeten Themen wie Umweltschutz, Friedenserhaltung und soziale Gerechtigkeit weitere Schwerpunkte ihres politischen Wirkens. Nie habe Wimmer die Karlsruher Interessen aus den Augen verloren, sei ihrer "am Machbaren und auf die Vermittlung widerstreitender Interessen ausgerichteten Linie" stets treu geblieben, dankt Mentrup für das Geleistete.
 
 

Veranstaltungen 
 
Johann-Strauß-Trio beginnt Sommersaison auf der Kurhaus-Terrasse
 
Johann-Strauß-Trio beginnt Sommersaison auf der Kurhaus-Terrasse
Das Johann-Strauß-Trio in Besetzung Edina Luczo (Geige), Zsolt Nemeth (Flügel) und Markus Lechner (Kontrabass) beginnt die Sommersaison mit schönen Melodien im Kurhaus Bad Krozingen. Ab Pfingstsonntag 23. Mai 2021, gastiert das Trio jeweils von 15:30 bis 16:30 Uhr, ebenso am Pfingstmontag, 24. Mai, am Mittwoch, 26. Mai, Freitag, 28. Mai, und Sonntag, 30. Mai 2021. Das Repertoire umfasst Melodien des berühmten Komponisten Johann Strauß, ungarische Tänze von Johannes Brahms, eingängige Jazz-Stücke, Evergreens, Beatles-Lieder und Musical-Melodien. Wünsche können geäußert werden.

Zunächst einmal dürfen ausschließlich Konzerte draußen auf der Terrasse stattfinden. Je nach Corona-Vorschriften kann das große Ensemble, bestehend aus 5 bis 7 Personen, voraussichtlich ab Freitag, dem 11. Juni, mit der Konzertsaison beginnen.
 
 

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Elektronischer Personalausweis: Was der digitale Ausweis kann
Wer einen elektronischen Personalausweis besitzt, kann sich einige Behördengänge sparen und sie digital erledigen. Auch die Eröffnung eines Kontos ist bei einigen Banken per E-Ausweis möglich, hinzu kommen weitere Dienstleistungen bei privaten Unternehmen. Wie das funktioniert, beschreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Juni-Ausgabe.

Schon seit 2010 steckt in jedem Personalausweis ein Mikrochip, auf dem Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift elektronisch gespeichert sind. In vielen Regionen ist es damit möglich, online ein Auto umzumelden, einen Bafög-Antrag zu stellen, eine Rentenauskunft zu bekommen oder ein Konto oder Depot zu eröffnen. Wer zum ersten Mal seine Steuererklärung über das Portal der Finanzverwaltung Elster abgeben möchte, oder seine Punkte in Flensburg abrufen will, kann sich ebenfalls mit dem E-Perso identifizieren. In Bremen und Köln können Eltern online eine Geburtsurkunde für ihr Kind anfordern. Bei Vodafone können Kunden damit eine neue Sim-Karte aktivieren und die Deutsche Post hat die Online-Ausweisfunktion in ihren Identifizierungsdienst Postident integriert.

Was viele Menschen nicht wissen: Die Identifikation mit dem Ausweis funktioniert auch mit vielen modernen Smartphones. Um diese Dienste wahrnehmen zu können, muss die Funktion im Ausweis aktiviert werden. Dies ist mit einer Pin möglich, die man nach der Ausgabe des Ausweises per Post erhalten hat. Wie danach die Anwendung auf dem Smartphone, PC oder Mac funktioniert, beschreibt der Artikel Schritt für Schritt.

Der Artikel E-Perso findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/personalausweis abrufbar.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Larry Payne
 
Buchtipp: Dr. Larry Payne "Yoga ab 55 für Dummies"
Yoga ist keine Frage des Alters

Von Yoga kann man in jedem Alter profitieren. Wie, das zeigt der Yoga-Lehrer Dr. Larry Payne sehr anschaulich in seinem neuen Buch „Yoga ab 55 für Dummies“. Er bietet Übungen, die jeder auch dann machen kann, wenn sich erste Wehwehchen wie Knieprobleme oder Rückenschmerzen zeigen. Und besonders wichtig: seine kurzen Übungsprogramme lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Gerade ältere Menschen profitieren besonders von Yoga. Denn es wirkt gegen das Altern: Es vertreibt die Steifheit und die Trägheit aus dem Körper, reduziert Verspannungen und stärkt das Selbstbewusstsein.
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Gesetzliche Rente Wege in die frühe Rente
Alle ab 1964 Geborenen können regulär erst mit 67 Jahren in Rente gehen. Es ist aber auch möglich, sich früher aus der Arbeitswelt zu verabschieden. In einigen Fällen geht dies sogar abschlagsfrei. Welche Modelle es gibt, worauf Arbeitnehmer achten sollen und wie hoch die Abschläge bei einer früheren Rente sind, beschreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe.

Nach 45 Jahren Versicherungszeit können „besonders langjährig Versicherte“ abschlagsfrei in Rente gehen. Im Jahr 1956 Geborene müssen dafür mindestens 63 Jahre und acht Monate alt sein, für Jüngere steigt die Altersgrenze stufenweise. Wer 63 Jahre alt ist und mindestens 35 Jahre Versicherungszeit vorweist, kann mit Abschlägen in Rente gehen. Für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter wird die Rente um 0,3 Prozent gekürzt. Um die Kürzung auszugleichen, können Ausgleichszahlungen an die Rentenversicherung gezahlt werden. Diese Zahlungen kann man von der Steuer absetzen.

Frührente ist auch vor einem Alter von 63 Jahren möglich, wenn Angestellte mit ihrem Arbeitgeber Altersteilzeit vereinbaren, so dass ihr aktives Arbeitsleben zum Beispiel schon mit 61 Jahren endet. Auch wer voll erwerbsgemindert oder schwerbehindert ist, kann nach besonderen Regeln früher mit der Arbeit aufhören.

Finanztest hat die Rente bei unterschiedlichem Rentenbeginn in vier Fällen berechnet, listet auf, wie hoch die Abschläge für eine Frührente sind und gibt Tipps für den Ausstieg aus dem Job schon vor dem 63. Geburtstag.

Die ausführliche Analyse zu Wegen in die frühe Rente findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/frueher-in-rente abrufbar.
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Neue Wandertouren - Flyer für Bad Krozingen
Flyer Wanderung Schlatt
 
Neue Wandertouren - Flyer für Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Die erwachende Natur und angenehme Temperaturen locken die Menschen raus an die frische Luft, um ihrer aktuellen Lieblingsbeschäftigung nachzugehen – dem Wandern. Passend dazu hat die Kur und Bäder GmbH drei neue Wandertourenflyer erstellt, welche die schönsten Rundgänge von Bad Krozingen in die Teilorte Biengen, Schlatt sowie Tunsel - und wieder zurück - aufzeigen.

Ob im Kurpark, am Neumagen entlang oder zwischen den Weinreben: In der Corona-Pandemie ist das Wandern und Spazierengehen wieder in Mode gekommen. Passend dazu stellt die Kur und Bäder GmbH drei kurzweilige Wandertouren in die schönen Teilorte von Bad Krozingen in neuen Flyern vor. Alle drei Wandertouren sind Rundwege, welche ihren Startpunkt an der Vita Classica-Therme besitzen. Die Wanderungen sind von leichter Intensität und dauern circa 90 bis 120 Minuten. Für längere und kürzere Verschnaufpausen sind ebenfalls Einkehrmöglichkeiten in den Teilorten sowie besondere Sehenswürdigkeiten aufgeführt worden.

Die kleine Wanderung von Bad Krozingen in den Teilort Biengen führt durch den Kurpark, entlang des Neumagens sowie über den Biengener Rebberg, welcher mit einer atemberaubenden Aussicht überzeugt. In Biengen angekommen laden die verschiedenen Einkehrmöglichkeiten zum Verweilen im Teilort ein. Der Rückweg führt wieder am Neumagen entlang zurück nach Bad Krozingen. Die gesamte Wanderung hat eine Länge von circa fünf Kilometern.

Eine weitere Tour führt die Wanderlustigen von Bad Krozingen nach Tunsel. Über den Rebberg, welcher vom Kurgebiet aus schnell zu erreichen ist, lässt sich ein weitgehender Blick auf das Schwarzwald-Panorama erhaschen. Eine Aussichtsplattform bietet ebenfalls einen 360-Grad Blick auf den Tunsler Rebberg. Der Ortsteil Tunsel bietet ebenfalls zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Hier können unter anderem regionale Köstlichkeiten probiert werden. Der Rückweg führt entlang der Rheintalbahnstrecke zurück zum Kurgebiet. Die Wanderung ist mit circa acht Kilometern die längste Tour der drei vorgestellten Rundwege.

Direkt neben dem Wohnmobilstellplatz Bad Krozingen startet die dritte Wanderung vom Kurgebiet aus nach Schlatt. Auch hier führt der Weg zum Ziel über den Rebberg in den Teilort hinein. Vorbei an den Weingütern von Fritz Waßmer und Martin Waßmer, welche für eine kleine Weinverköstigung zu empfehlen sind. Angekommen in Schlatt bieten verschiedene Gasthäuser badische Speisen an. Der Rückweg führt vorbei an der Quellenhalle zurück zur Tourist-Information Bad Krozingen. Die Länge dieser Strecke beträgt fünf Kilometer.

Diese drei Wandertouren befinden sich ausführlich beschrieben, inklusive kleiner Wanderkarte und vielen weiteren Informationen zu den Teilorten in den verschiedenen Flyern.

Weitere Informationen und Bestellung: Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 / 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info. Die Touren können auch Online eingesehen
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Freiburg: Waldhaus-Café öffnet am Sonntag wieder
Nach der langen Coronapause freut sich das Cafeteria-Team des Waldhauses, Besucher und Besucherinnen in der Wonnhalde wieder mit Kaffee, Tee, Kuchen und Eis vom Ruhbauernhof und anderen Leckereien bewirten zu können. Das Café ist am Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Es gelten die üblichen Hygieneregeln.

Das Waldhaus Freiburg ist weiterhin für Publikum mit seiner Ausstellung von dienstags bis freitags geöffnet. Es ist über E-mail (info@Waldhaus-freiburg.de) und telefonisch (0761/8964 7710; Di bis Fr 9 bis 12.30 Uhr, Do und Fr 14 bis 16.30 Uhr) erreichbar.

Die Jubiläumsausstellung „StadtWaldMensch - 900 Jahre Wald für Freiburg“ ist bereits seit Mitte März wieder für Publikum geöffnet. Besuche sind ohne Anmeldung möglich. Nach der geltenden Coronaverordnung ist der Einlass beschränkt, es gibt Hygiene-Auflagen und das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht.

Das neue Jahresprogrammheft 2021 ist im Waldhaus erhältlich und liegt wo möglich auch an öffentlichen Orten zum Mitnehmen aus. Auf www.waldhaus-freiburg.de steht es zum Download bereit.
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TANZ: CONTAGIO CREATIVO
Residencia inclusiva © Daniel Hanselmann
 
TANZ: CONTAGIO CREATIVO
Inklusiver zeitgenössischer Tanz aus Chile
Fr, 30.04.2021 // 20.00 Uhr (im Anschluss: Nachgespräch über Zoom)
Zum Stream von dringeblieben.de klicke unten auf "mehr"
Anschließend noch drei Tage als Video on Demand verfügbar.

Trotz allem zu tanzen, lautete das Ziel einer zweimonatigen künstlerischen Residenz, die im Oktober 2020 in der Hauptstadt Chiles entgegen zahlreicher Pandemiebeschränkungen und starker sozialer Proteste realisiert wurde. Vier Tänzer_innen mit körperlichen Behinderungen, drei Komponist_innen, zwei Filmemacher_innen sowie ein Choreograf kreierten unter diesen ganz besonderen Bedingungen drei Tanzfilme, die die Anerkennung des eigenen Körpers und die Entfaltung dessen Potenzials in den Vordergrund stellen. Das Theater Freiburg präsentiert die Ergebnisse dieses einmaligen integrativen Projekts online und lädt dazu ein, im Rahmen eines virtuellen Nachgesprächs mit den Künstler_innen in direkten Dialog zu treten.
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Teilhabe bis ans Lebensende
Online-Veranstaltung in der Reihe „Sterben geht uns alle an“ anlässlich der Woche der Inklusion

Wie können Menschen mit geistiger Behinderung bis an das Lebensende begleitet werden? Mit dieser Frage befasst sich die Online-Veranstaltung anlässlich der Woche der Inklusion am Mittwoch, 5. Mai um 19 Uhr. Der Online-Abend „Teilhabe bis ans Lebensende“ lädt zu einem Blickwechsel ein und fragt danach, wie Menschen mit geistiger Behinderung befähigt werden können, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Die Referentinnen des Abends, die Heilpädagogin Barbara Schroer von der Katholischen Hochschule in Münster sowie Anna Tonzer vom Caritasverband Freiburg-Stadt e. V., gehen von der These aus, dass mit Gesprächen und durch Bildung Brücken gebaut werden können, die Menschen mit Behinderung zu Subjekten der Gespräche über Sterben, Tod und Trauer machen.

Die Online-Veranstaltung findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Karlsruhe: Bunte Blütenpracht auf innerstädtischen Plätzen
Bunter Mix am Festplatz / Foto: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt
 
Karlsruhe: Bunte Blütenpracht auf innerstädtischen Plätzen
Frühling in Karlsruhe: In Grünanlagen blühen fast 90.000 Tulpen, dazu Narzissen und Hyazinthen

Nach dem kühlen Start in den April blühen nun mit länger werdenden Tagen überall in der Stadt die Tulpen auf. Insgesamt haben die Gärtnerinnen und Gärtner des städtischen Gartenbauamts (GBA) im vergangenen Herbst fast 90.000 Tulpen in den Grünanlagen gepflanzt. Dazu kommen noch die letzten Narzissen und Hyazinthen, die aufgrund der kühlen Nachttemperaturen in diesem Frühjahr besonders lange durchhalten.

Liebevoll gestaltete Wechselflorbeete auf Plätzen

Farbenprächtig zeigen sich zurzeit insbesondere die Wechselflorbeete auf verschiedenen Schmuckplätzen im Stadtgebiet. Der Kolpingplatz präsentiert sich beispielweise in kühlen Blau- sowie warmen Gelb- und Orangetönen; ein Komplementärkontrast, der schon von weitem die Blicke auf sich zieht. Etwas romantischer und ruhiger geht es im Kaffeegarten in der Südweststadt vor dem Konzerthaus zu. Dort mischen sich weiße Vergissmeinnicht unter rosa bis purpurfarbene Hornveilchen und darüber schweben Tulpen und Narzissen im selben Farbklang. Wer derzeit die Ettlinger Straße entlang fährt, den empfängt ein bunter Blütenreigen aus schwefelgelben Narzissen mit fast rotschwarzen persischen Kaiserkronen zusammen mit Goldlack in Hellgelb, Lila und Pink.

Am Friedrichsplatz summt und brummt es

Ineinander verdrehte Rechteckflächen aus lilafarbenen Stiefmütterchen im Wechsel mit isländischem Mohn in Gelb, Orange und Weiß zieren den Friedrichplatz. Wer aufmerksam lauscht, hört bei warmen Temperaturen und Sonnenschein auch kräftiges Summen und Brummen. Nicht nur das menschliche Auge genießt die vielen Farben nach dem langen Winter, auch viele Insekten, insbesondere Wild- und Honigbienen, aber auch Schmetterlinge freuen sich über den reich gedeckten Blütentisch. Besonders stark frequentiert sind der Goldlack sowie Hornveilchen und Stiefmütterchen.

Alle der über 200.000 Pflanzen für die Beete wurden im letzten Sommer in der städtischen Gärtnerei aus Samen angezogen.

Führungen pandemiebedingt (noch) nicht möglich

Die alljährliche Führung zu den Frühjahrsblühern im Stadtgarten wie auch der Wiesenspaziergang im Mai mussten aufgrund der Coronapandemie erneut abgesagt werden. Ob die für die kommenden Monate folgenden Rundgänge zu den Themen Stauden, Sommerblumen, Rosen, Bäume und dem Japangartenstattfinden stattfinden können, bleibt abzuwarten. Falls doch, werden Termine und Uhrzeiten im Internet und in der Tagespresse rechtzeitig angekündigt.

Im Mai folgen die Sommerpflanzen

Noch bis Anfang Mai währt das bunte Treiben, danach dürfen die Sommerblumen in die Erde, die bereits in den Gewächshäusern der Gärtnerei darauf warten, mit dem Wachsen loszulegen. Rund drei Wochen braucht das Gartenbauamt, um die insgesamt 215.000 Sommerblumen zu pflanzen, welche dann ab Anfang Juli vollends zur Geltung kommen.
 
 

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Karlsruhe: Stupfericher Festmeile fällt aus
Ortsverwaltung sagt Veranstaltung offiziell ab

Pandemiebedingt fällt die Stupfericher Festmeile aus. Das teilt die Ortsverwaltung mit. Das bunte Treiben vor der Bergleshalle war ursprünlich auf 17. und 18. Juli terminiert worden, jetzt wurde es offiziell abgesagt.
 
 



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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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