56plus
Montag, 24. Juni 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


Verschiedenes 
 
Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt
Maiwirsing (c) Stefan Abtmeyer / Slow Food
 
Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt
Essen, was man retten will!

Laut eines letzte Woche erschienenen Berichts des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) der Vereinten Nationen zum globalen Zustand der Biodiversität, sind derzeit eine Million Tier- und Pflanzenarten durch Eingriffe des Menschen in die Natur vom Aussterben bedroht. Eine Neuigkeit ist dies allerdings nicht, so sind doch die Zahlen zum Ausmaß des Artenverlustes aus verschiedenen Quellen schon lange bekannt. Seit Jahren weist Slow Food immer wieder darauf hin, dass wir in den letzten 70 Jahren 75% der Artenvielfalt verloren haben, und eine internationale Slow-Food-Kampagne widmete sich dem Thema „Die biologische Vielfalt bewahren - den Planeten schützen“. Umso erschreckender, dass politisch und gesellschaftlich bislang zu wenig passiert ist. Und das obwohl der mit dem Rückgang der Biodiversität einhergehende Verlust der genetischen Vielfalt und der Ökosysteme fatale Folgen für Klima, Umwelt und demnach auch für das Gleichgewicht der Erde nach sich zieht. „Zum Internationalen Tag zum Erhalt der Artenvielfalt appelliert Slow Food erneut an Politik, Wirtschaft und Lebensmittelhandel sowie an eine jede und einen jeden, gemeinsam dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Wir hoffen, dass der IPBES -Bericht ein Weckruf ist, nicht weiterzumachen, wie bisher, sondern das Wirtschaftssystem sowie Produktionsprozesse entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zukunftsfähiger und im Einklang mit der Tier- und Pflanzenwelt zu gestalten“, so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Seit den Anfängen der Organisation macht sich Slow Food u. a. mit dem internationalen Projekt Arche des Geschmacks für den Erhalt der biologischen Vielfalt stark. Dieses wurde 1996 ins Leben gerufen und schützt weltweit über 5.000 regional wertvolle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen, indem sie nach dem Motto „Essen, was man retten will“ diese Arche-Passagiere und andere alte Sorten in der Küche verarbeiten oder im Garten pflanzen. Der erste deutsche Arche-Passagier war die Nordhessische Ahle Wurscht in traditioneller Herstellung. Saison haben u. a. gerade der Maiwirsing sowie der Bremer Scheerkohl.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Geldabheben im Ausland: Teure Euro-Falle
Wenn Reisende Bares in ausländischer Währung abheben wollen, können sie bis zu 13,7 Prozent mehr zahlen. Diese Mehrkosten werden fällig, wenn sie am Automaten das Angebot annehmen, den Betrag gleich in die Heimatwährung umzurechnen. Dieser Wechselkurs ist für den Touristen meist viel schlechter als der Kurs, mit dem die Heimatbank abrechnet. Diese teure Falle lauert auch für das Bezahlen im Geschäft. Auf diese und weitere Euro-Fallen weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe hin und gibt Tipps, wie man sie für 23 Länder mit fremder Währung meiden sollte.

Finanztest rät, die Sofortabrechnung in Euro abzulehnen und die Abrechnung in Landeswährung zu wählen. In sechs Ländern – Island, Polen, Serbien, Tschechien, Ungarn und der Türkei – werden Touristen aber manchmal in jedem Fall zur Kasse gebeten. Denn bei einigen Anbietern gibt es keine günstige Lösung: Entweder wird eine Geldautomatengebühr fällig oder es gibt einen schlechten Wechselkurs, der teilweise noch mit einer Gebühr kombiniert wird.

Vor allem außerhalb Europas berechnen viele Geldautomatenbetreiber eher Gebühren für das Abheben von Geld. Hier sollte man sich einen Automaten suchen, der eine geringe Gebühr erhebt, oder ganz darauf verzichtet.

Für den Karteneinsatz verlangen oft auch die Kartenherausgeber teilweise sehr hohe Gebühren: Fürs Bargeldabheben und fürs Umrechnen der Fremdwährung. Wer viel reist, sollte eine Karte nutzen, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet. Ein Vergleich von Konditionen von Gratis-Girokonten inklusive Girocard und Kreditkarte hat gezeigt: Nur mit der DKB-Kreditkarte sind Geldabheben und Bezahlen im Ausland kostenfrei.

Der Test Geld abheben im Ausland findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/geldabheben-ausland.
Mehr
 

Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Blick hinter die Kulissen
Führung durch das Krematorium am Samstag, 18. Mai

Der Eigenbetrieb Friedhöfe (EBF) bietet am Samstag, 18. Mai, eine Führung durch das Krematorium auf dem Hauptfriedhof an. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick hinter die Kulissen der 1914 in Betrieb genommen städtischen Einrichtung und können den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EBF auch ihre Fragen stellen.

Treffpunkt ist um 11 Uhr am Krematorium, Friedhofstraße 8.

Der Eintritt ist frei!
 
 

SWR

Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Tiere und Konzerte auf der Seebühne
Auch am nächsten Wochenende Programm für Besucher

Die Seebühne im Zoologischen Stadtgarten bietet auch am Wochenende 18. und 19. Mai ein Programm für Besucherinnen und Besucher. Am Samstag, 18. Mai, konzertiert dort von 15 bis 17 Uhr der Musikverein Niederbühl. Am Sonntag, 19. Mai, gibt es von 14 bis 14.30 Uhr eine Tierpräsentation in der Reihe "Tiere auf der Seebühne", danach spielt von 16 bis 18 Uhr der Musikverein Hohenwettersbach.

Bei schlechter Witterung fallen die Veranstaltungen aus. In der Regel erfolgt eine Absage etwa zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Informationen dazu gibt es telefonisch bei der Kassen-Info unter der Rufnummer 0721/133-6815.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Bronze für Schloss Fraunberg
Fraunberg: Schloss (c) Schabe / DSD
 
Bronze für Schloss Fraunberg
Einfühlsame dauerhafte Sicherung des Bestandes

Am Freitag, den 10. Mai 2019 um 14.30 Uhr überbringt Axel Hofstadt, Ortskurator München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Beatrix Numberger von Lotto Bayern bei einem Pressetermin vor Ort an Baronin Herdana von Fraunberg eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD förderte 2015 die Instandsetzung der Ringmauer von Schloss Fraunberg mit 30.000 Euro. Das historische Anwesen gehört zu den über 420 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Schloss Fraunberg liegt unweit der Kirche in der Auenwald- und Mooswiesenlandschaft am Strogenfluss. Das Schloss wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Sifridus von Fraunberg als Wasser- und Wehrburg erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage schwer beschädigt und weitgehend neu wieder aufgebaut. In den Jahrhunderten danach wurden an Nebengebäuden immer wieder Abbrüche vorgenommen, das zentrale Schlossgebäude mit der Ringmauer jedoch blieb bewahrt.

Bei dem Schloss handelt es sich um eine dreigeschossige Anlage mit mittelalterlichem Burggraben, umgeben von einem kleinen Park und der etwa 100 Meter langen, weitgehend kreisrunden Schlossmauer. Teile der Hausfundamente, der Umfassungsmauer sowie des Bergfrieds sind mittelalterlich. Die Ring- und Stützmauer ist ein etwa drei Meter hohes Ziegelbauwerk, die das Schlossgebäude bis auf die Westfassade umläuft, wo der Mauerring nördlich und südlich in die Fassadenfläche übergeht. So erhebt sich das Gelände auf drei Seiten des Schlosses um ein Geschoss über den niedriger liegenden und ans Wasser grenzenden Teil des Bodens.

Die Ringmauer, die auf dem unstabilen, erst in sechs Metern Tiefe nicht mehr schwingenden Boden am Rande des Erdinger Mooses steht, wurde bei einer Schlosssanierung in den 1980er und 1990er Jahren durch Erdvernagelung stabilisiert. Bei den jüngst ausgeführten Sanierungsmaßnahmen wurden die in den letzten 35 Jahren aufgetretenen Schäden an den Mauerwerksziegeln und -fugen repariert. Der Wasserablauf der Mauerkrone wurde wiederhergestellt. Eine Lehmpackung am Mauerfuß sollte verhindern, dass Oberflächenwasser in größerem Umfang aufsteigt und zu Feuchteschäden führt. Zur Vermeidung tiefer gehender Schäden wurden schadhafte Steine und Fugen saniert und rund 200 Steine durch neue ersetzt, die als handgefertigte Backsteine nach historischem Vorbild in einer darauf spezialisierten Ziegelei hergestellt wurden.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Tanztee im Evangelischen Stift Freiburg
Am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 15.00 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt im Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 wieder zum monatlichen Tanztee ein. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei. Martin Glönkler spielt an diesem Sonntagnachmittag deutsche Schlager und bekannte Melodien am Piano.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag · 19. Mai 2019 · 15.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Begegnungsstätte Altstadt im Haus Schloßberg
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
DRK-Kreisverband Freiburg informiert
HelferInnen am Zielbereich / Bild: DRK/Albiez
 
DRK-Kreisverband Freiburg informiert
13 Versorgungen bei Schluchseelauf am Sonntag in Schluchsee
-Über 30 Einsatzkräfte von DRK und Bergwacht vor Ort-

Schluchsee (DRK). Der Schluchseelauf am heutigen Sonntag, 12. Mai 2019, verlief für die ehrenamtlichen HelferInnen von Rotem Kreuz und Bergwacht mit einigen besonderen kardiologischen Versorgungen. Rund um den Schluchsee waren über 30 Einsatzkräfte samt Notarzt präsent um bei möglichen Notfällen eingreifen zu können. Es blieb bei 13 Versorgungen mit drei Transporten in Kliniken, davon zwei mit Rettungshubschraubern - häufigste Einsatzanlässe waren Erschöpfungen. Die DRK-HelferInnen aus den Ortsvereinen Bonndorf, St.Blasien, Löffingen, Lenzkirch, Schluchsee und Neustadt waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Bergwacht hatte ebenfalls zahlreiche HelferInnen im Einsatz.

Es waren über 3000 LäuferInnen am Schluchseelauf beteiligt.
 
 

Verschiedenes 
 
Bronze für Kastenamt in Mainbernheim
Mainbernheim: Kastenamt (c) Wagner, DSD
 
Bronze für Kastenamt in Mainbernheim
Kenntnisreiche und einsatzfreudige Instandsetzung

Am Dienstag, den 7. Mai 2019 um 17.30 Uhr überbringt Elisabeth Balk vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Beisein von Christian Müller von Lotto Bayern an Ute Rauschenbach und Dieter Gottschalk, die Eigentümer des ehemaligen Kastenamtes in Mainbernheim, bei einem Pressetermin vor Ort eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch soll das Engagement der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD förderte 2015 die Sanierung von Dach und Fassade des Denkmals mit 15.000 Euro. Das Haus gehört zu den über 420 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Im Kastenamt, das im historischen Kern von Mainbernheim steht, wurden die Einkünfte des Landesherrn verwaltet. Das zweigeschossige repräsentative Gebäude mit großem Walmdach und Gauben auf zwei Ebenen stammt im Kern dendrochronologischen Untersuchungen des Dachwerks zufolge aus der Zeit nach 1482. Die Architektur vermittelt den höfischen Anspruch des Bauherrn.

Bedeutsam ist die reich erhaltene historische Ausstattung an Fenstern, Türen, Öfen, Treppen und Böden. Die repräsentative barocke Innentreppe ist dreiarmig mit zwei Eckpodesten um ein quadratisches Treppenauge angelegt und von gesägten Balustern umfangen. In der Nordost-Ecke des Erdgeschosses liegt das repräsentative Amtszimmer mit einer verborgenen Wandtreppe in die privaten Gemächer im Obergeschoss. Erhalten ist auch das historisches Hofpflaster.

Außenseitig wurden die schadhaften und versalzenen Putzteile im unteren Bereich der Fassade entfernt. Ein neuer Putz wurde aufgebracht und die Fassade insgesamt ausgebessert. Abschließend erfolgte der neue Anstrich in kräftigen Farben und einer kleinteiligeren Untergliederung nach Befund. Der Dachstuhl wurde zimmermannsmäßig repariert. Weitgehend konnten die vorhandenen Dachziegel wiederverwendet werden, nur an wenigen Stellen kamen neue Ziegel zum Einsatz. Im Inneren des Hauses haben die Bauherren, die vorhandene Raumstruktur des Hauses wiederhergestellt. Vorhandene Schäden wurden beseitigt und die jetzigen Fassungen auf der Grundlage von Befunden und teils auch zeitgemäßen Gestaltungselementen ausgeführt. Die Möblierung der Räume nahmen die Bauherren mit ihrer Kenntnis aus der Denkmalpflege vor und gestalteten auch kleinteiligere Details kenntnisreich. Dabei setzten sie viel Eigenleistung ein.
 
 




Seite 1 2 3 4 5 
escap2.jpg
digidata_web_2018.jpg
schlossreinach2.png
grimm2.jpg
historix2.jpg
burkheim_winzer_banner2015.jpg
gans2.jpg

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 
 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger