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Montag, 27. Januar 2020
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Veranstaltungen 
 
 
Weihnachtsfeiern auf Karlsruher Friedhöfen an Heiligabend
Zum Musizieren vieler Vereine gemeinsames Singen und besinnliche Worte

Wer einer besonderen, besinnlichen Tradition in Karlsruhe folgen und Heiligabend am Dienstag, 24. Dezember, eine der vielen musikalischen Feierstunden auf Friedhöfen besuchen möchte, findet im Folgenden eine Übersicht. Eine allen offenstehende Gelegenheit, innezuhalten, geliebter Gestorbener zu gedenken und sich nach dem Stress im Advent auf Weihnachten einzustimmen, zu lauschen und zu singen.

Auf dem Karlsruher Hauptfriedhof gestalten ab 15.30 Uhr der Musikverein Harmonie, der Fächerchor und der Projektchor der Neuapostolischen Kirche Karlsruhe eine Weihnachtsfeier vor der Kapelle. In Aue geht es um 16 Uhr los. Umrahmt von weihnachtlicher Musik des Musikvereins 1956 Durlach-Aue, in die alle Anwesenden gern singend einstimmen können, hält Ortschaftsrätin und Friedhofspflegerin Elke Frey eine Ansprache. Auf dem Friedhof in Bulach steht das Weihnachtssingen mit dem Gesangverein Eintracht 1862 Bulach um 17 Uhr an. Dann kann auch in Daxlanden gemeinsam gesungen werden, Gesangverein Liederkranz und Musikverein legen ab 16.45 zur Feierstunde vor. Auch auf dem Bergfriedhof zu Durlach gibt es ab 16 Uhr eine weihnachtliche Feierstunde unter Mitwirkung des Musikforums Durlach und einer Ansprache des Ortschaftsrats und Friedhofspflegers Michael Griener.

Weihnachtslieder mit dem örtlichen Musikverein 1886 stehen in Grötzingen ab 16.30 Uhr auf dem Plan, die weihnachtlichen Feiern auf drei weiteren Friedhöfen beginnen um 16 Uhr: Grünwettersbach (Choralblasen mit dem Blasorchester des Instrumental-Musikvereins), Grünwinkel (mit den dortigen Akkordeonfreunden und dem Posaunenchor der Hoffnungsgemeinde) und Hagsfeld (Gesangverein Frohsinn sowie Posaunenchor). In Hohenwettersbach, ab 17 Uhr, wirken der Gesangverein Liedertafel 1873 und der Musikverein 1960 mit, in Knielingen ist es ab 17.15 Uhr der Musikverein des Stadtteils. Ein paar Worte spricht neben Pfarrer und Diakon der Friedhofspfleger Andreas Welter.

Besinnliche Wortbeiträge kommen vom Bürgerverein Mühlburg in der ebenda um 17 Uhr beginnenden Feierstunde, die auch gemeinsames Singen und das Vortragen von Gedichten vorsieht. Die Gesangsgruppe Wolga-Wolga bereichert ab 14.30 Uhr die Feierstunde in Oberreut. Der Hauptfriedhof Neureut erlebt eine geistlich begleitete Andacht mit Posaunenchor und Liederkranz, ab 16 Uhr. Um 15.30 Uhr setzt der CVJM Posaunenchor Neureut auf dem Südfriedhof des Stadtteils zum festlichen Choralblasen an. Das Gleiche hat zur gleichen Zeit das Blasorchester des Instrumental-Musikvereins Grünwettersbach in Palmbach vor. Weihnachtslieder mit dem Vereinigten Chor Rintheim erklingen ab 16.15 Uhr auf dem Friedhof des Stadtteils, auf dem zu Rüppurr möchte der örtliche Musikverein Harmonie weihnachtlich musizieren.
 
 

Verschiedenes 
 
Bronze für St. Cyriakus in Schwaigern
Schwaigern: St. Cyriakus (c) Willinger / DSD
 
Bronze für St. Cyriakus in Schwaigern
Erinnerung an privates Engagement

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellte zunächst für die Dachdecker- und Zimmererarbeiten am Turm der St. Cyriakuskirche in Schwaigern im Landkreis Heilbronn, dann für die Konservierung der Wandmalereien vor zwei Jahren insgesamt über 50.000 Euro zur Verfügung. Nun überbringt am Montag, den 16. Dezember 2019 um 11.00 Uhr bei einem Pressetermin vor Ort Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), gemeinsam mit Christoph Grüber von Lotto Baden-Württemberg an Pfarrer Martin Bulmann eine Bronzeplakette mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll nach Abschluss gelungener Restaurierungsmaßnahmen die Unterstützung der privaten Förderer der DSD und der Rentenlotterie von Lotto in Erinnerung halten und zu weiterem Engagement ermuntern. Die St. Cyriakuskirche, die aufgrund ihrer qualitätvollen Wand- und Emporenmalereien ein Denkmal von überregionaler Bedeutung ist, ist eines der über 340 Objekte, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Im Ortskern von Niederhofen, einem Ortsteil von Schwaigern, befindet sich die evangelische Pfarrkirche St. Cyriakus. Um 1073 erbaut, wurde die Kirche in der Folgezeit mehrfach verändert. Der Dachstuhl des Langhauses lässt sich dendrochronologisch auf das Jahr 1346 datieren, die Malereien sind stilistisch ebenfalls dem 14. Jahrhundert zuzuordnen. 1434 erfolgte ein Umbau, bei dem der spätgotische Chor angebaut und die Kirche im Inneren ausgemalt wurde. So schmücken Malereien auch die Nord- und Westempore. 1774 erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt, dabei veränderte man den Innenraum durch eine Erweiterung nach Norden.

Im Laufe der Zeit waren an dem Gebäude zahlreiche Schäden aufgetreten. Die Dachdeckungen waren undicht, Feuchtigkeitsschäden und Anobienbefall gab es in den Dach- und Fachwerkkonstruktionen, der Dachstuhl hatte sich verformt, der Chorbogen wies etliche Risse auf wie auch das Mauerwerk. Hinzu kam aufsteigende Feuchtigkeit und Verwitterungen am Westgiebel, am Chor zu harter Fugenmörtel, Risse und Hohlstellen im Innenputz im Bereich der Malereien. Die Secco-Malereien im Chorgewölbe hatten sich fast vollständig vom Putzgrund gelöst, sodass eine klassische Trockenreinigung der Verschmutzungen nicht möglich war. Die Restaurierung der Gewölbe- und Wandmalereien wurde mit einem sehr guten Ergebnis fertiggestellt. Durch zurückhaltende Strahler sind die Malereien nun dezent in Szene gesetzt.
Die besondere Herausforderung der Innenrenovierung bestand darin, die Nutzungsanforderungen der Gemeinde zu integrieren, was sehr gut gelang.
 
 

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Verschiedenes 
 
 
DSD fördert das Fuggerschloss in Babenhausen
Der größte Baukörper der Schlossanlage

Für die Instandsetzung des Dachs über dem Neuen Schloss des Fuggerschlossensembles Babenhausen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 70.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörigen Fördervertrag erhält Graf Alexander Fugger-Babenhausen für die Fürst Fugger Babenhausen land- und forstwirtschaftliche Betriebe e.K. in diesen Tagen. Das Fuggerschloss ist eines von über 440 Objekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Die weitläufige Schlossanlage über dem nordwestlich ausgebreiteten Ort Babenhausen entfaltet in ihrer markanten Hanglage östlich der Günz eine imponierende Fernwirkung. Das Denkmalensemble zählt zu den größten Schlossanlagen in Bayern. Geplant wurden die im Wesentlichen um zwei Höfe gruppierten Gebäude mit einer großen Parkanlage nach italienischem Renaissance-Vorbild.

Erstmals 1237 als Burg der Pfalzgrafen von Tübingen erwähnt, kaufte Anton Fugger 1539 Burg und Herrschaft Babenhausen. Mit Ausnahme der in der Nordostecke des Schlossareals gelegenen spätgotischen Pfarrkirche kam die folgende Erneuerung der Anlage einem Neubau gleich. Die einzelnen Bauten des Schlosskomplexes wurden sukzessive errichtet, zunächst das später so genannte Alte Schloss im Südwesten, das Neue Schloss im Norden Mitte des 16. Jahrhunderts, der Westflügel mit dem Torturm und der Kanzleibau mit Torturm und Hofwäscherei im Osten sowie der benachbarte Zehentkasten im Nordosten.

Das Neue Schloss ist mit 72,7 mal 17,5 Metern der größte Baukörper der Schlossanlage. Zum Neuen Schloss gehören die baulichen Annexe Schneck, Bibliotheksgang, Arkade mit Galerie und der brückenartige Übergang zur Kirche. Bis auf den Schneck, der einen Eckturm der Schlossanlage darstellt und als Verbindung zwischen dem tieferliegenden Markt und der auf dem Schlossplateau liegenden Andreaskirche fungiert, bilden die Annexe mehr oder weniger lange Gänge, die im Nordwesten des Neuen Schlosses das Obergeschosszimmer des Schnecks bzw. die Fuggerei-Empore innerhalb der Andreaskirche erschließen.

Kurz vor der Mitte des 18. Jahrhunderts barockisierte Franz Carl Graf Fugger die Anlage in den westlichen und nördlichen Teilen qualitätvoll. Der Neubau der Ökonomie östlich des eigentlichen Schlosses unter Einbeziehung des Zehntkastens markiert das Ende der Bautätigkeiten.
 
 

Veranstaltungen 
 
Musik: Klangformator XIV
Klangformator Jens Düppe (c) Gerhard Richter
 
Musik: Klangformator XIV
Jens Düppe | Schlagzeug + Komposition | Köln

Mi 18.12. | 21:00 Uhr | Foyer im EWERK Freiburg

Jens Düppe ist „einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik aus hierzulande“ (Jazzzeitung). Kontinuierlich ruft er neue Projekte und künstlerische Zusammentreffen unterschiedlichster musikalischer Richtungen ins Leben.

Als Komponist und Bandleader veröffentlichte Jens
 Düppe zusammen mit seinem Quartett 2015 seine Debüt-CD „Anima“ auf double moon records und im September 2017 seine zweite Quartett CD „Dancing Beauty“ auf Personality Records. „Anima“ gab es bereits als Big Band-Kollaboration mit dem italienischen Trompeter Paolo Fresu.


Seit 2011 leitet und kuratiert Düppe die Improvisations-Konzertreihe Kommunikation9. Diese Reihe verbindet sowohl Kunst- und Musiksparten als auch Spielorte und Künstler übergreifend in Nordrhein-Westfalen. Er entwickelte zahlreiche Auftragskompositionen, darunter für das renommierte 8-Brücken-Festival und die Philharmonie Köln. Für das Goethe-Institut reist er auf alle fünf Kontinente, mit wechselnden Besetzungen und Projekten, und wurde 2019 mit dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet.

Im ersten Teil des Abends sind Quartett-Kompositionen von Jens Düppe zu hören, gemeinsam musiziert mit Lou Lecaudey (Posaune), Johannes Maikranz (E-Gitarre) und Jonas Hoenig (E-Bass). Im zweiten Teil führen diese gemeinsam mit Jan F. Kurth (Stimme) und Konrad Wiemann (Perkussion) ein Improvisationskonzept von Jens erstmalig auf.

Eintritt frei
 
 

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Gottesdienst im Offenburger Weihnachtscircus
Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2019, um 11.00 Uhr, laden die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden mit der Katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge wieder zum beliebten ökumenischen Weihnachtsgottesdienst ins Zelt des Offenburger Weihnachtscircus auf dem Messeplatz ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Offenburger Musikgruppe „Pascasca“ mit Gesang und Musik begleitet. Der Eintritt ist frei, die Zeltanlagen auf dem Messeplatz öffnen um 10.30 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Foyerzelt noch die Gelegenheit der Begegnung.
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Theatertipp: MARIA STUART
Schauspiel von Friedrich Schiller

Premiere am Donnerstag, 16. Januar 2020
Freiburger Theater, Großes Haus // 19.30 Uhr
Einführung 19.00 Uhr - Anschließend Premierenfeier in der TheaterBar

Zwei Königinnen, ein Thron und nur noch drei Tage bis zur Vollstreckung eines Todesurteils ... In diesem Spannungsfeld zwischen Macht und Moral, Politik und Religion, Liebe und Intrige bewegt sich Friedrich Schillers 1800 uraufgeführtes Königinnendrama, das selbst nach Jahrhunderten nichts von seiner politischen Brisanz eingebüßt hat: Maria Stuart, Königin von Schottland, Katholikin und beschuldigt des Ehebruchs, des Mords und des Hochverrats, ist zu ihrer Verwandten Elisabeth, der mächtigen protestantischen Königin von England geflohen, um sie um Schutz zu bitten. Diese lässt sie stattdessen gefangen nehmen, da sie befürchtet, dass Maria ihren Anspruch auf den englischen Thron geltend machen könnte. Ihr Todesurteil ist bereits gefällt, aber noch zögert Elisabeth, es zu unterzeichnen: Bedrängt durch ihre Berater und ihr Volk (sie fordern nicht nur den Kopf der Rivalin, sondern auch eine zügige Heirat der Monarchin) und bedroht durch mehrere Mordanschläge katholischer Fanatiker, steht sie vor dem unlösbaren Konflikt, nicht nur eine gesalbte Königin hinrichten zu lassen, sondern zudem auch noch eine Blutsverwandte. – Elisabeth ist gefangen in einem Gefüge aus Politik und Moral. Sie kämpft mit der Unvereinbarkeit dieser Systeme und hinterfragt gezielt die Möglichkeitsräume weiblicher Machtausübung. Währenddessen plant Mortimer, ein junger katholischer Konvertit und leidenschaftlicher Verehrer Marias, deren Befreiung in letzter Minute. Und auch Leicester, Geliebter und Günstling der britischen Königin, signalisiert seine Unterstützung und arrangiert ein Treffen zwischen den beiden Frauen ...

Regisseur Martin Kindervater, der zuletzt mit DIE GLASMENAGERIE, TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN und DER BESUCH DER ALTEN DAME Klassiker des 20. Jahrhunderts eindringlich und fesselnd inszenierte, wird in seiner ersten Produktion am Theater Freiburg den Politkrimi um die beiden größten Frauengestalten der Weltliteratur auf die Bühne des Großen Hauses bringen.

Regie Martin Kindervater Bühne Anne Manss Kostüme Anna van Leen Licht Michael Philipp Ton Jonas Gottschall Dramaturgie Tamina Theiß

Mit Anja Schweitzer, Thieß Brammer, Elisabeth Kopp, Victor Calero, Martin Hohner, Holger Kunkel, Lukas Hupfeld, Janna Horstmann
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Schützen Nüsse vor Gewichtszunahme und Adipositas?
In verschiedenen großen US-amerikanischen Gesundheitsstudien nahmen Menschen, die Nüsse verzehrten, über die Jahre weniger an Gewicht zu und hatten seltener Adipositas als Nuss-Abstinente. Eigentlich paradox, enthalten Nüsse doch viel Fett und dementsprechend viel Energie ...
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Karlsruhe: Startpunkt-Elterncafés haben zwischen den Jahren geöffnet
Verlässliches Angebot für Eltern mit Kindern von bis zu drei Jahren

Die Tage zwischen den Jahren sind für viele Familien oft sehr intensiv und manchmal auch belastend. Damit es auch in dieser Zeit eine Möglichkeit zum Austausch gibt, sind Startpunkt-Elterncafés geöffnet – so etwa am Montag, 23. Dezember, in Mühlburg bei Pro Familia, am Freitag, 27. Dezember, in der Südstadt beim Stadtjugendausschuss und am Montag, 30. Dezember, in Mühlburg bei Pro Familia sowie in Grötzingen und Durlach bei der AWO. Auch am Freitag, 3. Januar, treffen Eltern in der Südstadt beim Stadtjugendausschuss auf andere Familien. Anschriften und Uhrzeiten finden Interessierte im Internet unter www.karlsruhe.de/kinderbuero.

Startpunkt-Elterncafés bieten über die gesamte Stadt verteilt Müttern und Vätern mit Kindern von bis zu drei Jahren Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Eltern auszutauschen und sich zu allen Themen rund um ihr Kind von pädagogischen Fachkräften beraten zu lassen. Um auch in turbulenten Zeiten Ansprechpartner zu haben, sind die Treffpunkte ganzjährig durchgängig geöffnet.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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