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Dienstag, 27. Juni 2017
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Konzerttipp: Barrel of Blues spielen live bei
Barrel of Blues / Foto: Stefanie Salzer-Deckert
 
Konzerttipp: Barrel of Blues spielen live bei "Wein und Musik"
in Staufen am 10. Juni um 14:30 Uhr ...

Bandinfo “Barrel of Blues”: Die Freiburger Band „Barrel of Blues“ hat seit ihrer Gründung vor über 13 Jahren einen langen musikalischen Weg zurückgelegt: vom klassischen Bluessound früherer Jahrzehnte über den Bluesrock der Sechziger und Siebziger bis hin zu mehr und mehr Eigenkompositionen. 2016 hat die Band mit ihrer CD „On A Rainy Friday“ im Eigenvertrieb ein Album vorgelegt, das all diesen Entwicklungen Rechnung trägt.

Viele Songs auf der Platte stammen aus der Feder der Band: Der atmosphärisch dichte, bedrohlich brodelnde „Murder Room Blues“ ist längst schon eine feste Größe im Live-Programm der Gruppe. Harter Funk und Rock sorgen im „Bossman Blues“ für eine Abrechnung mit unliebsamen Führungskräften. Der vom Soul beeinflusste Song „Professional Superman“ geizt nicht mit Hitqualitäten ... und verbaler Doppeldeutigkeit. Und mit „Talk To Me (And Look Inside)“ setzen „Barrel Of Blues“ auf der CD einen balladesken Schlusspunkt. Die Bandbreite der gecoverten Stücke ist nicht minder groß und reicht von Ausflügen in den Großstadt-Blues („How Blue Can You Get“) bis hin zur furiosen Jimi-Hendrix-Interpretation „Stone Free/Third Stone From The Sun“.

„Barrel of Blues“ spielen in der Besetzung Stefan Bürkle (Dr.), Ralf Deckert (Voc., Harp, Guit.), Meinhard Kölblin (Bs.) und Thomas Pohl (Lots of Guitar …).

Am 10. Juni 2017 stellen „Barrel of Blues“ sich und ihr Album „On A Rainy Friday“ in Staufen beim dreitägigen „Wein und Musik“ Open Air Fest vor. Konzertbeginn auf der Bühne am Kronenplatz ist um 14:30 Uhr. Der Eintritt ist frei!
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Freiburg: Kostenloser Sicherheitscheck für Räder
... am Montag, 12. Juni, 10 bis 15 Uhr, an der Ecke Moltke- und Wilhelmstraße

Offiziell wird das Rad in diesem Jahr 200 – so hat man sich geeinigt, nachdem die Skizze einer Laufmaschine von Leonardo da Vinci, angeblich vom Ende des 15. Jahrhunderts, sich als Fälschung aus dem 20. Jahrhundert herausstellte. Heute gilt der 12. Juni 1817 als Geburtsstunde des Fahrrads. An diesem Tag tourte Karl Drais das erste Mal auf einer Laufmaschine durch die Straßen Mannheims. Das Freiburger Garten- und Tiefbauamt feiert den Geburtstag damit, dass es nach dem großen Erfolg des ersten Mals am Montag, den 12. Juni, von 10 bis 15 Uhr wieder einen kostenlosen Sicherheitschecks für Räder an der Ecke Moltke- und Wilhelmstraße anbietet.

Werden dabei kleine Mängel entdeckt, reparieren Mechanikerinnen und Mechaniker einer Fahrradwerkstatt sie direkt vor Ort. Zu diesem Service gehören auch das Nachjustieren von Bremsen und Sattel, die Überprüfung des Lichts, der Reflektoren und des Reifendruck sowie weitere kleine Mängel, die direkt vor Ort behoben werden können. Das GuT organisiert diese Aktion, um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen und Werbung fürs Radfahren zu machen.
 
 


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Freiburg: Freiluftkonzerte am Waldsee und im Stadtgarten
Am Sonntag, 11. Juni, gibt es zwei Freiluftkonzerte. Um 11 Uhr spielt die Rathausmusik Freiburg am Waldsee. Dirigent ist Clemens Gastaldo. Und um 15 Uhr spielt sie nochmals auf der Seebühne im Seepark.

Informationen zu den einzelnen Terminen und auftretenden Musikvereinen im Internet ...
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Drigend Blutspender in der Ferienzeit gesucht
DRK Blutspendetermin heute in der Kageneckhalle Stegen

Stegen (drk). Der DRK Blutspendedienst ist in der Ferienzeit dringend auf
Blutspender angewiesen. Eine Möglichkeit zu helfen ist heute in
Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz in Stegen. Am Mittwoch, 7.Juni, 15 Uhr
bis 20 Uhr, besteht die Möglichkeit zur Blutspende in der Kageneckhalle
Stegen. Für alle Spender ist ein Imbiß vorbereitet. Die Abgabe der
Blutspende dauert etwa eine Stunde.
 
 

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 Karlsruhe: Für eine nachhaltige Finanzwirtschaft
Sustainable Finance Awards / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Für eine nachhaltige Finanzwirtschaft
6. Global Sustainable Finance Conference in Karlsruhe / Erstmals mit Zukunfts-Symposium

Am 13. und 14. Juli findet in Karlsruhe zum 6. Mal die hochkarätig besetzte Global Sustainable Finance Conference statt. Ziel der Konferenz ist es, eine nachhaltige Finanzwirtschaft zu fördern. Außerdem hat parallel dazu das von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe initiierte Zukunfts-Symposium Premiere, bei dem der Austausch rund um nachhaltige Lösungen aus der Region im Mittelpunkt steht. Karlsruhe und die Region präsentieren sich hier als hoch innovativer HighTech-Standort, an dem Wissenschaft und Wirtschaft eng vernetzt sind.

Seit 2011 treffen sich bei der Global Sustainable Finance Conference Führungskräfte namhafter und weltweit agierender Struktur- und Entwicklungsbanken aus mittlerweile rund 35 Ländern. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz findet ein umfassender Dialog zu den Themen nachhaltige ökologische und ökonomische Investments statt. Dass die Konferenz auch auf internationaler Ebene zunehmend Beachtung findet, zeigt sich unter anderem daran, dass immer mehr politische Vertreter, hochrangige ausländischer Botschafter und Minister nach Karlsruhe kommen.

Award-Verleihung am 13. Juli mit OB Mentrup

Die „Sustainable Finance Awards“ verleiht die Stadt Karlsruhe seit 2013. Vergeben werden diese Auszeichnungen an Banken und Finanzinstitute, die sich herausragend um die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen in ihren Ländern verdient gemacht haben - in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur sowie Umwelt- und Naturschutz. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup überreicht die Auszeichnungen am 13. Juli im Rahmen eines Empfangs im Rathaus. „Die Awards sind ein Zeichen für das Engagement der Stadt Karlsruhe, sich auch über Ländergrenzen hinweg für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen,“ so Mentrup.

Anmelden für Zukunfts-Symposium

Bereits im vergangenen Jahr hat die Wirtschaftsförderung damit begonnen, die Konferenz für junge Unternehmen und Startups aus Karlsruhe und der TechnologieRegion zu öffnen. In diesem Jahr weitet sie ihr Engagement mit dem Zukunfts-Symposium aus. Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung, erläutert: „Karlsruhe und die Region verfügen über hoch innovative Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit dem neuen Veranstaltungsformat wollen wir den Dialog mit der regionalen Wirtschaft weiter intensiveren, um innovative und intelligente Lösungen einem internationalen Publikum vorzustellen.“ Das Zukunfts-Symposium behandelt die vier Themenbereiche Mobility, Urban Development & Services, Artificial Intelligence & Robotik und Energy. Die besten Ansätze und Ideen des Symposiums werden anschließend im großen Plenum der Global Sustainable Finance Conference vorgestellt. Ziel ist es, Partner für die Umsetzung und Finanzierung der nachhaltigen Konzepte zusammen zu bringen.

Das Symposium steht allen interessierten Vertreterinnern und Vertretern aus Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und Politik offen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Karlsruhe erforderlich - per E-Mail an ralf.eichhorn@wifoe.karlsruhe.de.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Initiativkreis präsentiert Projekt "Forum Recht" in der Hauptstadt
Politik signalisiert breite Unterstützung bei Parlamentarischem Abend in Berlin

Das Projekt "Forum Recht" hat in Berlin breite Unterstützung aus Politik, Justiz und Wissenschaft erfahren. Das Vorhaben wurde am Donnerstag, 1. Juni, in Berlin vorgestellt; zahlreiche Abgeordnete aller im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien waren, ebenso wie Vertreter aus Kultur und Wissenschaft, Rechtspraxis und Richterschaft, in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft gekommen. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Claudia Roth: „Gewaltenteilung wirkt für die Menschen in unserem Land wie eine Versicherung – eine Garantie, dass Freiheit und Gleichheit, dass die Grundpfeiler unserer Demokratie geschützt sind und bleiben. Gerade in Zeiten, da zivilisatorische Errungenschaften unseres Grundgesetzes wieder verstärkt angezweifelt und auch angegriffen werden, braucht es einen Raum und ein Sprachrohr wie das Forum Recht, das immer und immer wieder den Wert der Gewaltenteilung verteidigt.“

Ein Abend für den Rechtsstaat

Die Veranstaltung stand unter dem Titel "Ein Abend für den Rechtsstaat: für das 'Forum Recht' in Karlsruhe". Eingeladen hatten für den Initiativkreis die Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Susanne Baer, die Präsidentin des Bundesgerichtshofs Bettina Limperg, Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Prof. Dr. Günter Hirsch, ehemaliger Präsident des Bundesgerichtshofs und Vertreter des gesellschaftlichen Engagements in Karlsruhe. Der international renommierte Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Horst Bredekamp von der Humboldt-Universität zu Berlin gab einen Vorgeschmack auf das, was in einem Forum Recht in Karlsruhe gezeigt werden könnte: „Die Bilder der Verfassung“.

„Rechtsstaatlichkeit erfahren und erleben können“

"Rechtsstaatlichkeit ist für unsere Demokratie von fundamentaler Bedeutung. Bislang gibt es allerdings keinen Ort, an dem man in Deutschland erfahren und erleben kann, was darunter zu verstehen ist und was es auch in Zukunft zu verteidigen gilt", beschreibt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup das Anliegen und ergänzt: "Ich freue mich, dass wir mit unserer Idee auf so breite Zustimmung gestoßen sind und mit zahlreichen Anregungen in Karlsruhe weiter an der Verwirklichung arbeiten können."

Der Rechtsstaat ist keine Selbstverständlichkeit

"Der Rechtsstaat ist für viele eine Selbstverständlichkeit – aber es braucht Wissen und Debatte, um ihn notfalls auch zu verteidigen“, verdeutlicht Verfassungsrichterin Prof. Dr. Susanne Baer die Bedeutung eines "Forum Recht" als Bundeseinrichtung. "In Karlsruhe gibt es die Chance, das Recht und den Rechtsstaat so spannend zu präsentieren, dass er die Menschen begeistert".

„Anlaufpunkt für Interessierte aus aller Welt“

"Das Forum Recht muss ein Ausrufezeichen werden! Auf dem Areal des Bundesgerichtshofs bieten sich ideale Voraussetzungen, das 'Forum Recht’ in einem neuen Gebäude nicht nur als Museum, sondern auch als Dokumentations-, Informations- und Kommunikationszentrum entstehen zu lassen", betont Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofs. „Hier ist der authentischer Ort: Ein Sitzungssaal, in dem Nachkriegsgeschichte geschrieben wurde, kann beispielsweise in das Forum Recht einbezogen werden. Das Forum soll Anlaufpunkt für Interessierte aus aller Welt, aber auch insbesondere für Schulen und Studierende sein.“

„Über Wert von Recht und Gesetz breit informieren“

„Der Rechtstaat ist eines der wesentlichen Elemente unseres Gemeinwesens. Gerade in turbulenten Zeiten wie diesen ist es wichtig, über den Wert von Recht und Gesetz breit zu informieren. Deshalb unterstütze ich gerne den Initiativkreis bei der Gründung des ‚Forum Recht’“, erklärt Carsten Körber, CDU-MdB und Hauptberichterstatter des Bundesverfassungsgerichtes im Haushaltsausschuss, auf dessen Vermittlung der Parlamentarische Abend möglich wurde.

„Beispiel für eine aktive, gestaltende Demokratie“

"Einen eigenen Ort zu schaffen, an dem Recht unmittelbar und ganz direkt erfahrbar, Rechtsprechung durch eine Ausstellung, mit Raum für Diskussion und Veranstaltungen anschaulich und greifbar wird, solch einen Ort in Deutschland zu schaffen, ist ein herausragendes Beispiel für eine aktive, gestaltende Demokratie", lautete das Fazit von Dennis Rohde, SPD-MdB und im Haushaltausschuss Berichterstatter für das Bundesjustizministerium.

Forum Recht in Karlsruhe

Die Idee des Forum Recht in Karlsruhe hat dort Geschichte. Sie geht auf die Kulturhauptstadtbewerbung zurück. Dies nahm ein ehrenamtlicher Initiativkreis wieder auf, um einen Ort zu schaffen, in dem das Recht anschaulich wird. Auf dem Gelände des Bundesgerichtshofes gibt es nun die Chance, mit dem ehemaligen und heute denkmalgeschützten Sitzungssaal und einem innerstädtischen Bauareal einen Ort mit Ausstrahlung zu schaffen, der den Rechtsstaat erlebbar macht. Aktuell unterstützt der Deutsche Bundestag die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Sie wird im Herbst 2017 vorliegen und es der Politik ermöglichen zu entscheiden, ob sie ein solches Forum Recht konkret umsetzen will.
 
 

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Silberhochzeits-Partner Temeswar blüht weiter auf
Ein Stück Karlsruhe in Bewegung / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Silberhochzeits-Partner Temeswar blüht weiter auf
Karlsruher Delegation bewundert neue Gestalt der Innenstadt und kulturell gefärbtes Ambiente

Wirtschaftlich anhaltender Aufschwung mit den gemeinsamen Schwerpunkten Mobilität und IT, bezauberndes Flair einer infrastrukturell neu gestalteten Innenstadt als praktisch angelegte Fußgängerzone mit historischem Charme, Sicherheit und Vielfalt forcierende Verkehrspolitik: Die Entwicklung des westrumänischen Temeswar auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2021 ist eine höchst erfreuliche und zu Karlsruhe passende, nahm die Karlsruher Delegation um Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit, die vergangenes Wochenende zur Feier der nunmehr 25 Jahre währenden Freundschaft beider Städte in das Banat gereist war. Mentrup bilanzierte: „Auch durch diese gemeinsamen Tage erkennen wir, dass unsere Städtepartnerschaft nochmal auf eine ganz neue Stufe gehoben werden kann. Und wir wollen unser Möglichstes tun, das auch zu leben.“

Einen wichtigen Beitrag leisten der Gemeinderat, diesmal vertreten durch Bettina Meier-Augenstein, Michael Zeh, Istvan Pinter und Tom Høyem, die Verwaltung (neben Hauptamtsleiter Martin Wiederkehr war der stellvertretende Zoodirektor Dr. Clemens Becker dabei) sowie der von Beginn an wegweisend wirkende Freundeskreis Karlsruhe - Temeswar. Dessen Vorsitzende Alexandra Ries konstatierte beeindruckt: „Wir freuen uns, dass wir unserer ursprünglichen Aufgabe“, der Versorgung mit Hilfsleistungen verschiedenster Art, „nicht mehr folgen müssen, weil Sie so eine herrliche Stadt geworden sind.“ Das sagte sie am Montag im Rathaus von Temeswar bei einer eigens abgehaltenen Sondersitzung des Stadtrats unter Teilnahme des Karlsruher Kollegiums. Sie war ausschließlich der Würdigung des freundschaftlichen Bandes, der Silberhochzeit gewidmet, die nur Zwischenstufe einer glücklichen Ehe sein soll.

Ein Vierteljahrhundert gemeinsam für Europa
Temeswars Oberbürgermeister Nicolae Robu hob dabei in seiner Rede Karlsruhes humanitäre Hilfe über Jahre, den Austausch auf wirtschaftlicher, bildungsbezogener, sozialer und nicht zuletzt kultureller Ebene, den Einsatz zur jeweiligen Stadtentwicklung, gemeinsame Projekte und Workshops hervor sowie „wahre Freundschaft“. Er versicherte, dass angesichts einer für beide Seiten weiter zunehmend bereichernden Zusammenarbeit Temeswar ein verlässlicher Partner bleiben werde. Mentrup betonte: „Wir haben 25 Jahre gemeinsam zur europäischen Einigung beigetragen.“ Und: „Das Schöne an Städtepartnerschaften ist: Sie sind eine Mischform offizieller und persönlicher Beziehungen – und deshalb viel direkter und schneller als es die große Politik je sein könnte.“ Im Sinne eines echten Miteinanders wünsche sich Karlsruhe neben dem Vielen, das konstruktiv greift, ein Vertiefen der Kooperation im Gesundheitssektor mit der Victor-Babes Universität auf der einen und dem Pflegebündnis der TechnologieRegion Karlsruhe auf der anderen Seite; für die Gewinnung dringend benötigter Fachkräfte. Das Projekt „ProKaTim“ mit der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sowie der Polytechnischen Universität Temeswar verkörpere seit 2012 mit Fokus auf Elektronik und IT die Kooperation im wissenschaftlichen Bereich.

Der technologische Fortschritt wurde auch beim Besuch der neuen, in stetiger Weiterentwicklung befindlichen Verkehrsleitstelle sichtbar, wo Fachleute den Stadtverkehr überwachen, auf Staus, Unfälle, sonstige besondere Vorkommnisse reagieren können. Die Einrichtung, hieß es im Dialog zur erhellenden Vorstellung durch Beschäftigte, gilt als Auftakt des Strebens, Smart City zu werden, wozu Mentrup Karlsruhes Unterstützung zusicherte. Eine direkte Verbindung zu Polizei und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) sowie 360-Grad-Kameras mit Zoom sind schon aktiv. Ein gewaltiger Bildschirm an der Front, unterteilt in 72 Einzelszenen, vermittelte auch eine Idee davon, wie die Stadt immer weiter wächst und dabei vor allem im Zentrum schöner wird.
Das wurde besonders bei verschiedenen Rundgängen sichtbar: Der Bega-Kanal, der „Innen- und Fabrikstadt“ trennt und vor Trassen- sowie Straßenverkehr die wichtigste Transportroute war, soll künftig eine ÖPNV-Alternative mit Booten bieten, Haltestellen existieren bereits. Entlang des Gewässers geht der Ausbau der Radwege voran, die letztlich bis ins benachbarte Serbien führen sollen, während auch schon die Nutzung von noch recht neu wie in Karlsruhe angebotenen Leihrädern positiv auffiel.
Einladende, saubere Innenstadt
War die Innenstadt, heute wie ein gemeinsames zweites Wohnzimmer belebt, bis vor wenigen Jahren noch eine einzige Baustelle, konnten nun 14 neue Straßen und vier neu konzipierte, einladend dimensionierte Plätze bewundert werden. Und – auch als Mahnung für Karlsruhes eigene Anstrengungen, wie OB Mentrup festhielt – bemerkenswert saubere.
Gelassenheit und Zufriedenheit vernahm die Delegation als Strahlkraft der Menschen in Temeswar. „Es tut gut, das zu sehen“, erklärte Stadträtin Meier-Augenstein exemplarisch, nahm große Unterschiede dank äußerst bemerkenswerter Entwicklung wahr. Über den frühesten Kontakt als eine der ersten Austauschschülerinnen mit alarmierendem damaligem Eindruck der Krankenversorgung setzt sie sich seit jeher für Temeswar ein. Nun, da die Direkthilfe, die noch für Jahre notwendig war, Früchte trägt und die Stadt immer fester auf eigenen gesunden Beinen steht, „können wir uns auch speziell als Freundeskreis dem weiteren gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen, dem Begegnen von Menschen widmen“ - durch und für Erfahrungen.

Sie könne nur jedem empfehlen, unterstrich Ries, sich auf den Weg zu machen in die historische Region Banat, deren erste Deutsche Kultur- und Wirtschaftstage vergangenen Sonntag ihre offizielle Eröffnung fanden. Organisiert von der Stadt und dem dortigen Konsulat, das sehr umtriebig Netzwerke für sozio-ökonomische Entfaltung knüpft oder unterstützt, als Festakt zum 25-Jahre-Jubiläum der Städtepartnerschaft mit imposantem Konzert der Philharmonie. Dem schlossen sich Gespräche mit Wirtschaftsvertretern an, darunter der Präsident des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat, Peter Hochmuth, der über den hiesigen Fachkräftemangel hinausgehend bei Null-Arbeitslosigkeit pointierte: „Der Markt ist sehr schwierig geworden. Vom Ungelernten über den Ingenieur bis zum Manager wird alles gesucht.“

Fokus auf 2021
Lebensqualität ist ein wichtiger Standortfaktor. Die Kultur trägt bereits mit zahlreichen Festivals dazu bei. Die finale Präsentation als damals noch Kulturhauptstadt-Anwärter war im unter anderem auch erneuerten Kunstmuseum abgehalten worden, wo die Delegation Ausstellungen deutscher Künstler besuchte. Neben einer deutschen Lesung der Karlsruher Autorin Hedi Schulitz (Gedok) wohnte der deutsche Besuch auch der Präsentation einer Installation des Karlsruhers Adrian Florea bei, der schon unter anderem auf der Eunique in der Messe Karlsruhe ausstellte. In Temeswar geboren, will er für Umweltschutz und das Schonen von Rohstoffen sensibilisieren. Zoo-Repräsentant Becker, unter anderem Artenschutz-Beauftragter, verschaffte sich als Experte einen Eindruck vom noch recht jungen Zoo in Temeswar, der gut 70.000 Besucher jährlich zählt, und erkannte viele Potenziale.

Indes blickt Temeswar entschlossen auf 2021. Karlsruhe, das die erfolgreiche Bewerbung unterstützt hatte, werde auch hierbei weiter an der Seite der rumänischen Freunde stehen, versicherte der Oberbürgermeister. Er warb für willkommene Beteiligung und Präsenz der Fächerstadt beim Großereignis Kulturhauptstadt, wie Temeswars geplante Zentren für Kunst und Technologie sowie kreative Industrie etwa durch das ZKM Inspiration finden könnten. Immer wieder zeichnen sich neue Brücken ab, Chancen der Kooperation, mit Künstlern, für die Jugend und vieles mehr. Und immer wieder anerkannte die Delegation, wie so viele Sprachen, Völker und Religionen miteinander als offene Gesellschaft in und um Temeswar funktionieren - Beispiel gebend.
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Gebäudebrand Konzerthaus Freiburg
Freiburg,1. Juni. Um 10:27 Uhr wurde der ILS über den Feuerwehrnotruf 112 eine starke Rauchentwicklung im großen Saal des Konzerthaus Freiburg gemeldet. Daraufhin wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach der Alarm- und Ausrückeordnung durch die Integrierte Leitstelle entsendet.

Die Erkundung ergab, dass eine Verrauchung im großen Saal wahrnehmbar und das Gebäude, in dem keine Veranstaltung stattfand, evakuiert war. Die Ursache der Verrauchung konnte in der Lüftungsanlage festgestellt werden, wo ein Lüftungsrad an der Seitenverkleidung schleifte und es zu einem Funkenschlag kam.

Es befanden sich Kräfte des Polizeireviers Nord, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr Freiburg wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung 01-Oberstadt und er Abt. 07 Wiehre unterstützt.
 
Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz




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