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Montag, 23. Oktober 2017
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Haus Weingarten ist wieder für alle Nutzer freigegeben
Der Nachbarschaftstreff Haus Weingarten im Auggener Weg 73 ist seit gestern wieder für alle Nutzerinnen und Nutzer freigegeben. Schäden an der Hausfassade hatten Baumaßnahmen nötig gemacht, die insgesamt 39.000 Euro gekostet haben und schneller vonstatten gingen als ursprünglich befürchtet.

Am 7. September musste das städtische Gebäudemanagement (GMF) die Nutzung des Hauses Weingarten im Auggener Weg vorübergehend untersagen; bei routinemäßigen Untersuchungen waren Schäden an Fassadenbauteilen festgestellt worden. Umgehend konnte die Stadtverwaltung allen Nutzern des Hauses Ausweich-Quartiere zur Verfügung stellen.

Am 11. September hat das Technische Management des GMF mit einer Fachfirma die Fassade begutachtet, ein Sanierungskonzept erstellt und mit dem begutachtenden Tragwerksplaner abgestimmt. Danach konnte die Bauverwaltung den Auftrag für den Rückbau der außenliegenden horizontalen Fassadenplatten vergeben. Diese Arbeiten fanden vom 4. bis 6. Oktober statt. Am Montag, 9, Oktober, folgte die Freigabe für Haus Weingarten.

Die Abnahme der Fassadenplatten hat 25.000 Euro gekostet, für die erforderliche Schadstoffentfernung an den entfernten Platten kamen weitere 14.000 Euro hinzu.

Während der Schließung von Haus Weingarten kamen dessen Nutzer in der Adolf-Reichwein-Schule unter. Dazu gehören der Sonderschulkindergarten mit 40 Kindern, das Nachbarschaftswerk, das an Werktagen nachmittags eine Hausaufgabenbetreuung bietet, und die Sinti-Mission, die am Donnerstag abends und am Sonntag morgens Gottesdienste abhält. Letztere beide Nutzer sind bereits wieder am alten Standort, der Rückzug des Schulkindergartens erfolgt in den Herbstferien.

Allen Beteiligten, insbesondere der Leitung der Adolf-ReichweinSchule, die sich sofort zur Aufnahme des Schulkindergartens bereit erklärt hat, haben Baubürgermeister Martin Haag und Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik ein besonderes Dankeschön für die unkomplizierte Hilfestellung übermittelt.
 
 

Veranstaltungen 
 
Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
 
Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
FWTM präsentiert die Reise- und Kulturdestination Fachund Messebesuchern

Vom 11. bis 15. Oktober präsentiert die FWTM erneut Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse. In Halle 3.1 im Bereich „Touristik“ macht die FWTM mit einem Stand auf Freiburg als attraktive Städtedestination aufmerksam, die viel für Literaturfreunde zu bieten hat.

„Wer Literatur liebt und wer an Kultur interessiert ist, der ist auch ein potentieller Freiburg-Besucher“ erläutert FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann die Motivation der FWTM, mit dem Messeauftritt das Interesse an Freiburg zu wecken und neue Besuchergruppen für Freiburg zu gewinnen. Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus 106 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten, davon 2.400 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing.

Der einzige Auftritt einer deutschen Stadt als Literatur- und Kulturdestination stieß bereits bei den letzten Messen auf großes Interesse. Ebenfalls auf der Buchmesse 2017 vertreten sind einige Freiburger Verlage, die ihr aktuelles Programm präsentieren. Neben dem Verlag Herder, sind der Freiburger Audiobuch Verlag, Haufe Group, der modo Verlag, Lambertus, Ahriman und der Eisenbahn-Kurier Verlag vertreten.
 
 

Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Sonntagscafé: Ruhestand - und jetzt?
Teilnehmer diskutieren Träume, Wünsche und Ängste

Der Aktionskreis Sonntagscafé lädt für Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr zu seiner nächsten Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Berufs-Rollen-los und dann?“ widmet sich dieser Themenschwerpunkt dem Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Gemeinsam können die Teilnehmer diskutieren, was das Ende der Berufstätigkeit für sie bedeutet und welche Träume, Wünsche, Sorgen und Ängste sie damit verbinden. Antje Best vom Seniorenbüro/Pflegestützpunkt Karlsruhe führt in die moderierte Gesprächsrunde ein.

Veranstaltungsort ist der Große Saal des Internationalen Begegnungszentrums in der Kaiserallee 12d (Haltestelle Yorckstraße, Parkplätze befinden sich hinter dem Haus). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, der Beitrag zum Mittagsimbiss beträgt 3 Euro.

Das Sonntagscafé findet jeden dritten Sonntag im Monat statt und wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, alleinstehenden Menschen sonntags eine Möglichkeit der Begegnung und Unterhaltung zu bieten. Weitere Termine des Sonntagscafés sind am 19. November und 17. Dezember geplant.
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SWR

Veranstaltungen 
 
 
Für Menschen in Scheidung und Trennung
Programm mit Workshops ‒ Ökumenischer Gottesdienst mit persönlicher Segnung

Freiburg. Trennung und Scheidung in Freundschaft und Ehe werden als existentielle Einschnitte erlebt. Wo gibt es Verständnis, Unterstützung und Begleitung? „Loslassen und Freigeben“ lautet der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe für Menschen in Trennung und Scheidung. Auftakt der Reihe ist ein ökumenischer Gottesdienst, am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 17 Uhr in der Kapelle St. Ursula, Landsknechtstr. 4 in Freiburg-Wiehre. Die psychologischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der beiden Kirchen laden gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Dekanaten dazu ein. Männer und Frauen, die von Trennung oder Scheidung betroffen sind, haben im ökumenischen Wortgottesdienst die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen, Verletzungen und Neuanfänge einzubringen. Gebete und Fürbitten werden gesprochen und es gibt auch das Angebot eines persönlichen Segens.

Mit einer Reihe von sieben weiteren Veranstaltungen ab Herbst 2017 bis Frühjahr 2018 besteht darüber hinaus die Möglichkeit, für sich Orientierung und Neuanfang zu finden. Es geht um Beziehungen und um Familien in neuen Situationen und um Loslassen und Freigeben nach einer Trennung oder Scheidung.
So lautet zum Beispiel der Titel eines Workshops „Das Leben neu wagen! Wegbegleitung für Frauen in Trennung und Scheidung“. Immer mittwochs ab dem 25. Okt. kommt die Begleitgruppe zusammen (mehr siehe beiliegenden Flyer).
Oder weiteres Beispiel: „Wenn unser Weg auseinander geht“ ein Wochenendseminar am 17. – 19 November, bei dem darum geht die Phasen einer Trennung kennen zu lernen und die damit verbundenen Gefühle zu verstehen. Weitere Workshops beschäftigen sich auch mit der Situation von Kindern, wenn die Eltern sich trennen oder wenn neue Familienkonstellationen entstehen (Patchworkfamilien - siehe Flyer).

Infos bei www.ehe-familie-freiburg.de und www.evangelisch-in-freiburg.de sowie bei www.katholische-kirche-freiburg.de
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Verschiedenes 
 
 
Gebäudebrand in derJustizvollzugsanstalt Freiburg
10.10.2017, 21:47 Uhr; Herman Herder Str. 8. Über den europaweiten Notruf 112 wurde am Abend ein Zellenbrand in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Freiburg gemeldet. Der Disponent alarmierte den Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Abteilung 03 Herdern und 04 Zähringen der Feuerwehr Freiburg.

Beim Eintreffen wurden die Einsatzkräfte über die Schadenslage durch die Bediensteten der JVA informiert. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Personen mehr in der Zelle. Ein Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr kontrollierte die Zelle und mussten Glutnester ablöschen.

Im Weiteren Einsatzverlauf mussten die Insassen des gesamten Zellentrakts (22 Personen) dem Rettungsdienst vorgeführt werden. Es konnten nach der Kontrolle, alle Personen vor Ort verbleiben. Der gesamte Gebäudetrakt musste belüftet werden und konnte bis auf die betroffene Zelle wieder bezogen werden.

Der Einsatzleiter übergab die Einsatzstelle an den verantwortentlichen Schichtführer der JVA, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Feuerwehr Freiburg war mit 8 Fahrzeugen und 35 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.
 
Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

Verschiedenes 
 
 
Stadt Freiburg geht verstärkt gegen illegale Graffitis vor
Stadtbild durch schnelles Handeln verbessern und Hauseigentümern helfen: Künftig ein Budget von jährlich 250.000 Euro zur Beseitigung von Schmierereien an städtischen Gebäuden vorgesehen - Sondertopf für private Gebäude

Illegale Graffitis und Schmierereien (Tags) sind für viele Bürgerinnen und Bürger ein Ärgernis. Mit unterschiedlichsten Maßnahmen haben verschiedene deutsche Städte versucht, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die Stadt Freiburg erweitert nun den eigenen Ansatz deutlich. Erster Bürgermeister Otto Neideck und Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach haben heute auf einer Pressekonferenz den neuen Maßnahmenkatalog vorgestellt. Dieser umfasst die Entfernung von illegalen Graffitis sowohl an öffentlichen als auch an privaten Gebäuden.

An städtischen Gebäuden und Verkehrseinrichtungen (z.B. Brücken, Unterführungen) sollen illegale Graffiti möglichst innerhalb einer Woche von Arbeitskräften der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB gGmbH) entfernt werden. Wenn die Entfernung der Graffitis oder „Tags“ von öffentlichen Gebäuden besondere Fachkenntnisse erfordert, werden die Malerinnung bzw. spezialisierte Firmen beauftragt. Verkehrseinrichtungen und Straßenschilder lässt die Stadt turnusmäßig vom dafür vorgesehenen Personal reinigen. Um dies zu ermöglichen, schlägt das Bürgermeisteramt dem Gemeinderat vor, ab 2018 das jährliche Budget für die Entfernung von illegalen Graffitis an öffentlichen Gebäuden von 130.000 auf 250.000 Euro zu erhöhen. Für eine schnelle Umsetzung sind bereits in 2017 zusätzlich 62.500 Euro vorgesehen.

Um private Eigentümer zu motivieren, sich künftig stärker am Kampf gegen illegale Graffiti zu beteiligen, übernimmt die Stadt die Kosten für die Graffitientfernung, wenn neu gestrichene Hauswände aufgrund neuer Schmierereien innerhalb von sechs Monaten erneut gereinigt werden müssen, sofern Strafanzeige erstattet wird. Dafür soll ab 2018 ein Fördertopf von 100.000 Euro zur Verfügung stehen.

Bei der Vorstellung des Pilotprojektes betonte Erster Bürgermeister Neideck heute: „Wir haben uns genau und differenziert angeschaut, welche Lösungsansätze andere Städte verfolgen und welche Erfolge sie damit erzielen. Für Freiburg schlagen wir nun diese beiden Ansätze vor, weil wir davon überzeugt sind, dass sie für die Verbesserung des Stadtbildes den größten Erfolg versprechen.“

Sozialbürgermeister von Kirchbach hob hervor: „Unsere FQB ist zur Entfernung von illegalen Graffitis direkter Ansprechpartner der Polizei. Auch der neue kommunale Vollzugsdienst wird ein Augenmerk auf illegale Graffitis haben. Darüber hinaus wird die Bürgerschaft mittels verstärkter Öffentlichkeitsarbeit aufgefordert, Schäden zu melden sobald sie auffallen. Die Fachämter sollen konsequent Strafanzeigen stellen. Davon erhoffen wir uns eine höhere Quote bei der Aufklärung und eine höhere Hemmschwelle für neue Schmierereien.“

Ergänzend empfehlen die Stadtverwaltung, die Polizei und die Geschäftsführungen der kriminalpräventiven Räte aus dem deutschen Städtenetzwerk, Auftragsarbeiten für eine künstlerische Gestaltung an öffentlichen Gebäuden zu vergeben. Hierzu werden das Kulturamt und die FQB gemeinsam ein Konzept entwerfen.

Mit ihrem entschlossenen Vorgehen will die Stadt Freiburg auch einer möglichen Resignation unter Eigentümern privater Gebäude entgegen wirken. Daher erhält, wer Graffiti an seinem Gebäude fachmännisch entfernen lässt, die Zusicherung, dass innerhalb eines halben Jahres die Stadt die Kosten zur Beseitigung einer erneuten Schmiererei übernimmt – vorausgesetzt, der Eigentümer erstattet Strafanzeige. Zwecks Erstattung sollen sich die Eigentümer an den Verein Sicheres Freiburg (www.sicheres-freiburg.de) wenden.

Die Malerinnung war bereits bisher bei der jährlichen „Anti-Graffiti-Aktion“ ein wertvoller Partner und hat ihr Engagement nun auch bei den genannten Maßnahmen zur verstärkten Beseitigung von illegalen Graffitis vor allem an privaten Gebäuden zugesichert. Die bewährten „Anti-Graffiti-Aktionen“ werden auch künftig fortgeführt.

Der Gemeinderat soll am 24. Oktober über die genannten Maßnahmen entscheiden. Sobald er den Beschluss fasst, kann das Projekt beginnen. Nach einer zweijährigen Laufzeit soll es Ende 2019 evaluiert werden.

Hintergrund: Graffiti in Freiburg und in anderen Städten

Das Themenfeld legale und illegale Graffiti umfasst unterschiedliche Aspekte. Illegale Farbschmierereien stellen eine Sachbeschädigung dar, die Aufklärungsquote ist niedrig. In Freiburg sind bisher Reinigungstrupps der gemeinnützigen FQB gGmbH, von Gebäudemanagement (GMF) und Garten- und Tiefbauamt (GuT) sowie das Solidarmodell „Anti-Graffiti“ damit befasst.

Über einen interfraktionellen Antrag vom 5. Juli 2017 kam das Thema zur Beratung in die gemeinderätlichen Gremien. Ziel des Antrags war, die Entfernung illegaler Farbschmierereien effektiver zu machen und durch Prävention und Aufklärungsarbeit neue illegale Graffitis zu verhindern. Diesem Ziel trägt die Verwaltung nun mit dem genannten Maßnahmenpaket Rechnung.

Das Thema war bereits im Jahr 2003 im Gemeinderat (Drucksache G-03/250). Damals ging es um die Freigabe von 14 Flächen auf Ingenieurbauwerken (Brücken, Unterführungen, Stützmauern) an öffentlichen Straßen und Wegen für legale Graffiti. Diese Flächen sind in einem Flyer dargestellt, der beim Bürgerservicebüro ausliegt und auf www.freiburg.de (Stichwort „Graffiti“) abrufbar ist. Sie decken soweit möglich das Stadtgebiet ab und sind gut zugänglich. Weder Sprayer noch Verkehrsteilnehmer sind während des Sprayens der Graffitis einer Gefahr ausgesetzt. Die Freigabe weiterer Flächen an öffentlichen Ingenieurbauwerken ist derzeit nicht vorgesehen; dazu gibt es auch nur vereinzelt Anfragen. (Über Abrissgebäude oder Flächen auf Privatgelände kann die Stadt nicht verfügen.)

Projekte zu legalen Graffiti wollen den Sprayern die Möglichkeit geben, kreativ zu sein, ohne dabei Sachschäden zu verursachen und straffällig zu werden. Neben der Freigabe kleinerer legaler Flächen verfolgen deutsche Städte höchst unterschiedliche Ansätze im Umgang mit Graffiti. Einige veranstalten regelmäßig GraffitiAusstellungen. Andere stellen eine große Fläche in der Innenstadt für legale Graffiti-Kunst zur Verfügung; Dresden zum Beispiel hat einen „Graffiti-Park“ ins Leben gerufen.

Illegale Graffiti und Sachbeschädigung

Illegale Graffiti müssen nicht vom Hauseigentümer entfernt werden. Es bleibt ihm überlassen, ob er dies tut. Es liegt auch nicht in der Verantwortung der Stadt, Graffiti zu beseitigen – genau so wenig, wie sie Stadt gestohlene Fahrräder, beschädigte Autos oder bei Diebstählen eingetretene Türen ersetzen muss. Allerdings wirken solche Verunstaltungen in den öffentlichen Raum und werden somit zu einem öffentlichen Thema.

Graffiti an öffentlichen und privaten Gebäuden gelten gemäß Strafgesetzbuch (§ 303) als Sachbeschädigung. Sie beeinträchtigen nicht nur das Stadtbild, sie stören auch das Sicherheitsempfinden von Einwohnern und Gästen. Gemäß der „Broken Windows“-Theorie von Wilson/Kelling kann eine Gegend, die unordentlich erscheint, Furcht vor Kriminalität erzeugen und die Kriminalität selbst fördern.

Um dies zu verhindern und das Klima in Wohngebieten zu verbessern, empfehlen viele Untersuchungen die sofortige Reparatur von Schäden durch Vandalismus und auch das zeitnahe Beseitigen von Schmierereien.

Bisher veranlasst die Stadt Freiburg die Beseitigung von Graffiti nur in besonderen Situationen. Wenn Graffiti auf privaten Gebäuden einen politischen, obszönen oder diskriminierenden Inhalt haben, wird eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gesehen, die den Handlungsbedarf der Ordnungsbehörde begründet. Dann holt das Amt für öffentliche Ordnung (AföO) das Einverständnis des Eigentümers ein, lässt die Graffiti beseitigen und trägt dafür die Kosten. Allerdings ist die Zahl der Mitteilungen über politische, obszöne oder diskriminierende Graffiti in den letzten Jahren stark zurückgegangen; die letzte Meldung, die gleich zur Beseitigung der Graffiti führte, stammt aus dem Jahr 2013. Seither überwiegt die Zahl von Schmierereien (Tags) ohne obszönen oder diskriminierenden Inhalt, die jedoch das Stadtbild negativ beeinträchtigen.

Die Graffiti-Entfernung von städtischen Gebäuden erfolgt durch die jeweiligen Gebäudeverwalter. Wenn Graffiti anstößig sind, ausländerfeindliches oder verbotenes Gedankengut verbreiten, werden sie vom Gebäudemanagement der Stadt Freiburg (GMF) sofort beseitigt und per Strafanzeige verfolgt. Mit Schülern, die beim „Malen“ erwischt werden, bemüht sich das GMF in Abstimmung mit den Eltern und der Schule um einen Termin, bei dem der „Graffitikünstler“ zusammen mit einem Maler seine und andere Graffiti im Rahmen gemeinnütziger Arbeit entfernen muss. Im Gegenzug wird auf eine Anzeige verzichtet. Dieses Verfahren ist aber zeitaufwändig und vom Fachamt kaum noch zu leisten.

Auf städtischen Auftrag wurden auch gezielt Flächen von Graffiti-Künstlern verschönert, um künftig Verunstaltungen zu vermeiden, jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Sehr erfolgreich war die Aktion am Gebäude des Gemeindevollzugsdienstes am Schlossbergring. Dieses Graffiti blieb bisher von illegalen Sprayer verschont.

Farbschmierereien an Ingenieurbauwerken werden an exponierten Stellen immer wieder beseitigt, etwa an Brückenwiderlagern großer Einfallstraßen (B31a, Zubringer Süd) oder der Rampe der Wiwilibrücke.

Einmal jährlich findet in einem Stadtteil eine für private Eigentümer kostenfreie „Anti-Graffiti-Aktion“ der Kommunalen Kriminalprävention in Zusammenarbeit mit dem Verein Sicheres Freiburg statt. Beteiligt daran sind unter anderem die Bürgervereine, VAG, Polizei, Jugendhilfe im Strafverfahren und die Malerinnung, deren Maler die Facharbeiten ehrenamtlich verrichten. Der von der Stadt Freiburg unterstützte Verein Sicheres Freiburg übernimmt die Materialkosten.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer "Mood-Food - Glücksnahrung"
Wie man durch Essen glücklich wird

Trübes Wetter. Nörgelnde Kinder. Schlecht gelaunte Kollegen. Greifen Sie dann am liebsten zu einer Tafel Schokolade oder zu einer Tüte Chips? Und ärgern sich anschließend über das angefutterte „Hüftgold“? Essen Sie sich lieber glücklich und zufrieden! Denn es gibt eine wirksame Gute-Laune-Therapie: Mit den richtigen Lebensmitteln können Sie das Glücksempfinden steigern und Ihre Laune verbessern – das ist sogar wissenschaftlich bewiesen! Man nennt diese Nahrungsmittel „Mood-Food“. Eine wichtige Rolle spielt darin beispielsweise der Botenstoff Serotonin.

In diesem Buch erfahren Sie, ob Saures tatsächlich glücklich macht und Scharfes in Liebesdingen hilft. Lernen Sie die Glücksstoffe aus Nüssen und Samen, Getreide, Käse, Fisch und Fleisch kennen und werden Sie auf Dauer glücklich.

Aus dem Inhalt

• Welchen Einfluss hat das Essen auf unsere Stimmung?
• Welche Lebensmittel sind für das Glücklichsein wichtig?
• Hilfe bei schlechter Laune
• Essen für Lust und Liebe

Die Autorin Dr. Andrea Flemmer ist Diplom-Biologin und Ernährungswissenschaftlerin. Die Autorin hat zahlreiche Ratgeber rund um die Themen Medizin, alternative Therapien und Ernährung veröffentlicht. Ihre Bücher wurden von Fernsehauftritten im WDR, Bayerischen Fernsehen und bei TV München begleitet. Neben Ihrer Tätigleit als Buchautorin ist Andrea Flemmer journalistisch tätig, z. B. für den Reformhauskurier, Report Naturheilkunde, BIO oder Phytodoc etc. Das besondere Interesse der Autorin gilt natürlichen Behandlungsmethoden, insbesondere für bislang unheilbare Krankheiten, um Betroffenen möglichst ohne oder mit geringfügigen Nebenwirkungen helfen zu können. Dr. Andrea Flemmer ist Trägerin des Neubiberger Umweltpreises, den sie für ihr „kontinuierliches und ideenreiches Engagement in der Umweltbildung“ erhielt.

Schlütersche Verlagsgesellschaft 2011, 176 Seiten, EUR 16,95 (D)
ISBN: 9783899935936
 
 

Veranstaltungen 
 
 
121. Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (GWS)
6. – 8. Oktober 2017, Messe Freiburg

Über 600 Gebrauchtwagen können an diesem Wochenende auf der Südbadischen Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (GWS) auf der Messe Freiburg verglichen, Probe gefahren und gekauft werden.

Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen Gebrauchtwagen ist und sich einen Überblick über den regionalen Fahrzeugmarkt verschaffen möchte, hat dieses Wochenende die Möglichkeit, sich auf der Messe Freiburg bei der 121. Südbadischen Gebrauchtwagen-Verkaufsschau umfangreich zu informieren, zu vergleichen und bei Probefahrten direkt vor Ort zu testen. Seit Freitag, 14:00 Uhr präsentieren rund 200 Berater von über 40 regionalen KFZ-Händlern und Autohäusern über 600 Fahrzeuge und informieren zu individuellen Finanzierungs-, Inzahlungnahme-, und Serviceangeboten. „Die GWS in Freiburg ist dieses Jahr sicher wieder ein Impulsgeber für das Herbst- und Jahresendgeschäft des regionalen Gebrauchtwagenmarkts. Hier finden Interessenten ein in der Region einzigartig umfangreiches Sortiment an Gebrauchtfahrzeugen unter einem Dach.“, so Jürgen Henninger, Pressesprecher der KFZ-Innung Freiburg. Die von der FWTM veranstaltete Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau hat Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00
Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Öffnungszeiten:
Fr., 6. Oktober: 14:00 – 19:00 Uhr
Sa., 7. Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr
So., 8. Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr
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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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