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Freitag, 22. Februar 2019
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Verschiedenes 
 
Weit über 40 Förderverträge 2018 allein in Bayern
Neu-Ulm: St. Johann-Baptist (c) Rossner, DSD
 
Weit über 40 Förderverträge 2018 allein in Bayern
DSD blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Für weit über 40 Denkmäler in Bayern stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im vergangenen Jahr mehr als 2 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung 2018 mehr als 490 Projekte mit über 24,1 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus privaten Spenden, Erträgen der DSD-Treuhandstiftungen, Nachlässen, Geldauflagen und nicht zuletzt aus den Erträgen der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD ist.

Zu den 2018er-Projekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bayern gehörten etwa das Rathaus in Rothenburg ob der Tauber, bei dem nun die Instandsetzung des Treppenturms am Hauptzugang ansteht, oder der Ruffiniblock in München, wo die Stiftung die Restaurierung der blauen Stuckfassade am nördlichen Teilgebäude fördert. Der Steinernen Brücke in Regensburg wurde ebenso Unterstützung zuteil wie der ehemaligen Brauerei Riegelhof in Bamberg oder dem Humboldthaus in Bad Steben. Ein besonderes Förderprojekt 2018 war die Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, das die treuhänderische Julius Rohm-Stiftung in der DSD seit 10 Jahren besonders unter ihre Obhut genommen hat. Die Johannes dem Täufer geweihte Kirche am bayerischen Donauufer entstand 1857 als einschiffige neuromanische katholische Garnisons- und Pfarrkirche. In den 1920er Jahren wurde die Kirche erweitert. Dabei setzte die Stadt ihr Vorhaben um, ein modernes Pendant zum Ulmer Münster mit eigener Bedeutung zu schaffen. Sie verpflichtete den Architekten Dominikus Böhm, der von 1922 bis 1927 ein dreischiffiges expressionistisches Bauwerk schuf, das zu einem der bedeutendsten deutschen Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts zählt. Böhm konnte bei dieser Kirche seine Ideen zur Dynamisierung des Raums und zur Lichtführung in sakralen Räumen überzeugend vorführen. Schwere Bombenschäden erzwangen nach dem Krieg den Wiederaufbau. Hierbei nutzte erneut Böhm die Möglichkeit, bestimmte Details zu revidieren und die von der Gemeinde gewünschte direkte Belichtung in den mit den mächtigen Außenmauern und Türmen bewusst kontrastierenden Innenraum einzubauen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert gerne wenig beachtete Denkmale aller Gattungen: Kirchen, Klöster, Schlösser, Bürgerhäuser, technische Denkmäler, archäologische Grabungen, historische Grünanlagen... Die zahlreichen geschädigten oder gefährdeten Bauwerke machen eindrucksvoll deutlich, wie wichtig die engagierte Hilfe Vieler für ihren Erhalt ist. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden bei ihrem Einsatz für diesen kulturellen Erinnerungsschatz.
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Verschiedenes 
 
Kindlersche Fabrik in Gomaringen feiert Richtfest
Gomaringe: Kindlersche Fabrik (c) Wegner
 
Kindlersche Fabrik in Gomaringen feiert Richtfest
Auf dem Weg zum neuen Dienstleistungszentrum

Am Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 10.30 Uhr feiert die Gemeinde Gomaringen das Richtfest beim Umbau der im Ortskern stehenden ehemaligen Kindlerschen Fabrik in das neue Dienstleistungszentrum der Stadt. Die seit 2003 leerstehende Anlage soll künftig als Rathaus, Bürgerbüro und Polizeistation dienen. Im Zusammenhang mit der Umnutzung sind unter anderem Feuchtigkeitsschäden in der Dach- und Deckenkonstruktion zu beheben. Des Weiteren sind Mauerwerks- und Fensterschäden zu reparieren.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die durch ihren Ortskurator Neckar-Alb Christian Barth bei dem Festakt vertreten ist, beteiligt sich im Rahmen der Gesamtinstandsetzung an der Restaurierung der originalen Fenster mit 100.000 Euro. Möglich wurde die Förderung durch zweckgebundene Spenden sowie die Erträge der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD ist. Die ehemalige Kindlersche Fabrik gehört zu den über 310 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die ehemalige Kindlersche Fabrik steht inmitten von Gomaringen. Der stattliche, durch seine anspruchsvolle Fassadengliederung auffallende Bau ist ein anschauliches Beispiel für die Fabrikarchitektur der Jahre vor dem Ersten Weltkrieg.

Die ehemalige Korsettfabrik entstand in drei Bauphasen zwischen 1902 und 1914. Zunächst eingeschossig erbaut, fügte man um 1910 ein weiteres Geschoss hinzu und verlängerte den Bau nach Norden. 1914 erfolgte eine weitere Verlängerung nach Norden in denselben Architekturformen. Der langgestreckte Ziegelbau mit hellen ornamentierten Putzflächen unter den Fensterbrüstungen ist großzügig mit Sprossenfenstern ausgestattet. Die Produktionshallen sind dreischiffig angelegt mit einem an der Ostseite befindlichen hohen Schornstein.

Seit über 20 Jahren betreibt die Gemeinde Gomaringen die städtebauliche Aufwertung des Ortskerns. In diesem Zusammenhang wurden bereits viele historische Bauten saniert und teilweise einer neuen Nutzung zugeführt. Dies geschieht derzeit auch mit der ehemaligen Kindlerschen Fabrik.
 
 

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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Tanztee im Stift
Am Sonntag, den 10. Februar um 15.00 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 wieder zum monatlichen Tanztee ein. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei. Martin Glönkler spielt an diesem Sonntagnachmittag deutsche Schlager und bekannte Melodien am Piano.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag · 10.2. 2019 · 15.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

SWR

Verschiedenes 
 
Die Zeilenkapelle in Emmingen-Liptingen ist ein Förderprojekt der DSD
Emmingen-Liptingen: Zeilenkapelle Wandmalerei (c) Wegner
 
Die Zeilenkapelle in Emmingen-Liptingen ist ein Förderprojekt der DSD
Künstlerisch wertvolle Wandmalereien machen das kleine Gotteshaus überregional bedeutend

Für die Dachsanierung der Zeilenkapelle in Emmingen-Liptingen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag überbringt Christine Blessing vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD gemeinsam mit Regionaldirektor Frank Eisele von Lotto Baden-Württemberg bei einem Foto- und Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 15.00 Uhr an Bürgermeister Joachim Löffler. Architekt Thomas Kreuzer erläutert dabei die Arbeiten.

Die dem Heiligen Sebastian geweihte Kapelle steht südlich des Ortes Emmingen-Liptingen auf dem Gebiet des ehemaligen Weilers Zeilen, was ihr in der Umgegend den Namen Zeilenkapelle beigebracht hat. Erstmals erwähnt wird die spätmittelalterliche Hofkapelle 1360 als zum Kloster Salem gehörige Filialkirche von Emmingen. Der rechteckige, flachgedeckte Saalbau mit quadratischem Chor und Kreuzrippengewölbe schließt mit einem Satteldach ab. Der gerade schließende Chor des im Kern romanischen Bauwerks stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Wandmalereien im Innern aus dem ausgehenden 15. und beginnenden 16. Jahrhundert. Sie sind im gesamten Langhaus, insbesondere im Chor, erhalten. Um 1730 wurde die Kapelle erhöht und barock umgeformt.

Die im Eigentum der Kommune befindliche, täglich geöffnete und kulturell genutzte Zeilenkapelle weist ein ausgeprägtes Schadensbild auf. Durch die schadhafte Dacheindeckung konnte Feuchtigkeit in die Dach- und Deckenkonstruktionen eindringen. Putzabplatzungen sind ebenso im Äußeren wie im Inneren aufgetreten. Schließlich haben Anobien das Inventar geschädigt und die Malereien lösen sich teilweise vom Untergrund. Nun sollen nach der bereits erfolgten Notsicherung des Dachs vor zwei Jahren die genannten Schäden im Rahmen einer Dach- und Deckensanierung mit Putzarbeiten und der Begasung des Innenraums sowie der Restaurierung der Raumschale und des Inventars behoben werden.

Die Zeilenkapelle von Emmingen-Liptingen, an der seit dem 18. Jahrhundert keine wesentlichen baulichen Veränderungen vorgenommen wurden, besitzt mit ihren künstlerisch wertvollen Wandmalereien überregionale Bedeutung. Sie gehört zu den über 320 Projekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
"Internet, Smartphone und Tablet für Seniorinnen und Senioren"
Friedrich Woelker, Mentor des Netzwerks für Senior-Internet-Initiativen stellt die Handhabung von Internet, Smartphone und Tablet für Seniorinnen und Senioren vor und beantwortet die Fragen rund um das Thema. Der in Kooperation mit der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg organisierte Vortrag beginnt um 10.30 Uhr in Raum Feldberg im Carl-Mez-Haus in der Hermannstr. 10
Der Eintritt ist frei.

Freitag· 8. Februar 2019 · 10.30 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Mundarttheater "Isch ebbis?"
Am Freitag, den 8.Februar um 15.30 Uhr präsentieren Carla Sackesen-Roth und Ingrid Schrumpf heitere alemanische Sketche in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14. Training der Lachmuskeln ist inbegriffen!

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Freitag · 8. Februar 2019 · 15.30 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Haus Schloßberg
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
ZUSATZSHOW: Ehrlich Brothers am 02.02.2019 in Freiburg
Ehrlich-Brothers Faszination Quad (c) Ralph-Larmann
 
ZUSATZSHOW: Ehrlich Brothers am 02.02.2019 in Freiburg
Aufgrund der starken Nachfrage kommen die Ehrlich Brothers erneut mit FASZINATION nach Freiburg in die SICK-ARENA. Sie verzaubern charmant mit spektakulären Illusionen und zukunftsweisender Magie. Am 02.02.2019 gibt es eine Mittags- und Abendshow.

Nach dem Riesenerfolg von „Magie – Träume erleben“ möchte sich keiner die neue Show der Ehrlich Brothers entgehen lassen: Bereits 500.000 Fans haben FASZINATION gesehen. Aufgrund der starken Nachfrage stehen über 100 weitere Shows quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz auf dem Tourplan. Besonders bei Familien sind die beiden Zauberbrüder so beliebt, dass in vielen Städten zusätzlich zu den Abendvorstellungen Nachmittagsshows angesetzt wurden.

FASZINATION bietet spektakuläre neue Illusionen und zukunftsweisende Magie, präsentiert mit dem unvergleichlichen Charme der beiden Zauberbrüder Andreas und Chris Ehrlich. Die Ehrlich Brothers lassen einen echten Monstertruck aus dem Nichts erscheinen, 8 Tonnen schwer und 2000 PS stark! Sie teleportieren Schwiegermütter aus dem Publikum von der Bühne weg an einen anderen Ort. Einer der beiden Brüder wird auf Miniaturmaße geschrumpft und in der geheimnisvollen Streckbank wieder auf Normalgröße gebracht. Schaurig wird es, wenn der andere Bruder gefesselt unter der sechs Meter hohen und zehn Meter breiten Sensenmann-Säge das riesige, rotierende Sägeblatt mit einem Durchmesser von 2 Metern auf sich zukommen sieht. Das könnte ins Auge oder besser gesagt durch die Beine gehen! Der Aufwand der Show ist enorm: Allein zehn Trucks sind nötig, um die Showrequisiten und das aufwendige Bühnenbild zu transportieren. Die 70-köpfige Crew verlegt jeden Abend 30 Kilometer Kabel und zündet 500 Spezialeffekte. Mit FASZINATION präsentieren die Ehrlich Brothers eine atemberaubende Show mit weltweit einmaligen Illusionen. Egal ob auf der Bühne oder mitten im Publikum: Ihre Lockerheit, ihr Witz und ihr Charme übertragen sich auch in den größten Arenen mühelos auf Zuschauer von jung bis alt.

Ehrlich Brothers
„FASZINATION“ (Mittagsshow + Abendshow)
02. Februar 2019
Freiburg SICK-ARENA
Beginn: 14.00 Uhr sowie 19.00 Uhr;
Einlass: 12.30 Uhr bzw 17.30 Uhr;
Preis: 33,65 € - 96,05 € (inkl. Vorverkaufsgebühr)

Kartenvorverkauf:
Tickets per Klick: „Print your Ticket“ das Onlinesystem auf www.s-promotion.de - Tickets bequem zu Hause buchen und sofort ausdrucken!
Tickethotline: 06073 – 722 740
…außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Karlsruhe: Neuer Beirat für Menschen mit Behinderungen nimmt Arbeit auf
In vierter Amtsperiode rücken auch Digitalisierung und Neue Medien in den Blickpunkt

Der im November neu gewählte Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe startete jetzt mit einer Auftaktsitzung in die mittlerweile vierte Amtsperiode des Gremiums. Der Beirat mit der neu gewählten Vorsitzenden Josefine Schelenz und ihren Stellvertretungen Beate von Malottki und Artur Budnik an der Spitze will in seiner künftigen Arbeit neben bereits in die Wege geleiteten Vorhaben auch neue Themen wie Digitalisierung oder Neue Medien aufgreifen.

Der Beirat setzt sich seit 2003 als ehrenamtliches Gremium für mehr Barrierefreiheit, Teilhabe und Inklusion in der Stadt Karlsruhe ein. Er mischt sich in Diskussionen und Prozesse der Stadtgestaltung ein, berät Politik und Verwaltung zu Fragen der Barrierefreiheit oder ist selbst Projektträger zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. So hat der Beirat etwa im vergangenen Jahr durch die Gründung des "Netzwerk Leichte Sprache Karlsruhe" einen wichtigen Grundstein zur Umsetzung des Rechts auf barrierefreie Kommunikation gelegt, denn nur wer versteht was kommuniziert wird, kann aktiver Teil der Gesellschaft sein. Arbeitsschwerpunkte des Gremiums sind weiterhin die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr sowie in städtischen Einrichtungen wie zum Beispiel im Zoo oder auch im Hauptbahnhof.

Unterstützt und beraten wird der Beirat von der geschäftsführenden Kommunalen Behindertenbeauftragten Ulrike Wernert. Eine Vertretung des Beirats in Ausschüssen des Gemeinderats stellt sicher, dass auch dort Politik und Verwaltung die Belange von Menschen mit Behinderungen beachten.
 
 




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