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Samstag, 19. Oktober 2019
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Blumenmarkt ab 14. Oktober auf dem Friedrichsplatz
Umzug wegen Baustellenarbeiten in der Lammstraße / Öffnungszeiten wie gewohnt

Wegen Baustellenarbeiten in der Lammstraße zieht der Blumenmarkt um. Ab Montag, 14. Oktober, ist er bis zum Aufbau des Christkindlesmarkts Mitte November auf dem Friedrichsplatz entlang der Taxistände am Ettlinger Tor Center zu finden. Die Marktzeiten sind wie gewohnt montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr.
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Veranstaltungen 
 
Soloabend mit Flöte
Flötensolistin Barbara Hank / Foto: Andrzej Heldwein
 
Soloabend mit Flöte
Barbara Hank spielt im Museum für Stadtgeschichte

Unter dem Motto „Im Wandel der Zeit“ steht ein Soloabend mit der Flötistin Barbara Hank am Samstag, 12. Oktober, um 20.15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Hank spielt Werke von Debussy, Varèse, Berio, Jolivet, Saariaho und anderen Komponisten auf der Piccolo- und der Altflöte. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.
 
 

Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
 
Tanztee im Stift
Am Sonntag, den 13. Oktober um 15.00 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 wieder zum monatlichen Tanztee ein. Ob Sie das Tanzbein schwingen, mitsingen oder einfach nur zuhören – für jeden ist etwas dabei. Martin Glönkler spielt an diesem Sonntagnachmittag deutsche Schlager und bekannte Melodien am Piano.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag · 13.10. 2019 · 15.00 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Schlüsseldienste:Türöffnen kostet 65 oder 415 Euro
Tür zugefallen? Schlüssel verloren? Wer jetzt nicht irgendwo einen Ersatzschlüssel deponiert hat, braucht Nerven und mitunter viel Geld. Im Test kostete so mancher Türöffner ein Mehrfaches des ortsüblichen Preises. Die richtige Nummer im Handy kann helfen. Die Tester der Stiftung Warentest haben sich ausgesperrt und nach einer Reihe von Türöffnungen den passenden Tipp parat.

„Es gibt korrekte Vermittler von Notdiensten“, sagt Projektleiterin Anke Scheiber, aber es gibt auch oft Pfusch und Abzocke.“ Sie hat für eine Untersuchung, die im Oktoberheft von test und auf test.de veröffentlicht ist, Testpersonen ins Rennen geschickt, die alles Mögliche erleben mussten: Zerbohrte Zylinder, Berechnung nach Schlosslänge, Abzocke durch „fallspezifische Einsatzpauschale“. Und erreichbar nach Reklamation ist sowieso selten jemand. Dennoch gab es gelbes Licht im Dunkel. Der Schlüsseldienst von Gelbe Seiten ist ein Tipp. Da gibt es Festpreise, etwa 89 Euro pro zugefallener Tür, von 8 bis 18 Uhr Montag bis Freitag. An Wochenenden oder nachts kommen Zuschläge dazu. Die anderen drei Vermittler im Test kassierten ein Mangelhaft. Sie waren vor allem überteuert. Ein Anbieter verlangte 415 Euro für eine zugefallene Tür, ein Vor-Ort-Dienst ohne Vermittler hingegen nur 65 Euro. Wer online sucht, sollte nicht die erste Telefonnummer anrufen, sondern auf der Anbieter-Website schauen, wo der Dienst sitzt. Ist das nicht am Wohnort, den nächsten checken. test empfiehlt, einen Ersatzschlüssel zu deponieren, die Nummer vom Gelbe-Seiten-Dienst abzuspeichern und vor allem auch vom Schlüsseldienst um die Ecke. Falls das Handy auch weg ist, besser bei Freunden schlafen und in Ruhe tagsüber nach einem guten, preiswerten Schlüsseldienst schauen.

Der Test Schlüsseldienste findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar unter www.test.de/schluesseldienst (kostenpflichtig).
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Veranstaltungen 
 
Tag der offenen Tür mit Vernissagen
Kühnemann: Hände / Foto: Ev. Stiftung
 
Tag der offenen Tür mit Vernissagen
Am Samstagnachmittag, den 12. Oktober 2019, lädt das Evangelische Stift Freiburg zum Tag der offenen Tür mit zwei Vernissagen in Freiburg ein. Start der Vernissagen ist um 14 Uhr in der Begegnungsstätte Altstadt. Die Hausführungen werden von 14:30 - 17:00 Uhr angeboten.

Vernissagen
Im Stiftspark werden Plastiken und Objekte von Annette Stacheder und Cornelia Königsperger gezeigt. Die Ausstellung unter freiem Himmel der beiden Künstlerinnen aus dem Bodenseekreis steht unter dem Titel Sein und Werden - mit Würde begegenen. Im Haus Schloßberg eröffnet Astrid Kühnemann die Fotoausstellung Hände zeigen Lebensspuren. Ihre Arbeiten entstanden unter anderem auch in der Zusammenarbeit mit einer Bewohnerin im Haus Schloßberg.

Hausführungen
Ab 14:30 Uhr können die Besucherinnen und Besucher sich ausführlich über unsere Einrichtungen und Dienste im Bereich Pflege und Seniorenwohnen in Freiburg informieren und an unseren Hausführungen teilnehmen. Auch der Ambulante Dienst informiert alle Interessenten an einem Infostand.

Weitere Angebote
Auch dieses Jahr bieten wir wieder den Stifts-Flohmarkt an. Zudem dürfen wir Info-Stände der Apotheken Engel & Blasius im Foyer Haus Schloßberg willkommen heißen.
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Veranstaltungen 
 
 
Seelische Gesundheit und Depression
Der Welttag der seelischen Gesundheit stellt dieses Jahr das Thema Depression und Suizidprävention in den Mittelpunkt

Vorträge, Filme und ein Vortrag in Bildern vom 10. bis 17. Oktober in Freiburg und Emmendingen

Der Erhalt der psychischen und seelischen Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Auch in Freiburg leiden sehr viele Menschen unter einer psychischen Erkrankung. Nur wenige der Betroffenen und deren Angehörige trauen sich, darüber zu sprechen, weil sie häufig Ausgrenzung oder Benachteiligungen befürchten. Die meisten Menschen sind über psychische Erkrankungen, deren Behandlung und den Umgang damit nicht oder nur oberflächlich informiert.

Vor diesem Hintergrund organisiert der „Gemeindepsychiatrische Verbund Freiburg“ seit 20 Jahren jeweils im Oktober eine Woche der seelischen Gesundheit, die sich in diesem Jahr dem Thema „Depression“ widmet. Die Veranstaltungen dienen dazu, Betroffenen, deren Angehörigen aber auch allen Interessierten, Einblick in die Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu vermitteln. Ab Donnerstag, 10. Oktober, finden an unterschiedlichen Orten in Freiburg und Emmendingen Vorträge, Filme und ein Vortrag in Bildern statt. Kooperationspartnern sind in diesem Jahr das Kommunale Kino und das Projekt „Mal gut, mehr schlecht“.

Im Jahre 1992 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Unterstützung für den 10. Oktober als „Welttag der seelischen Gesundheit“ bekundet. In Freiburg finden die Veranstaltungen zu Themen der psychischen Gesundheit auf Initiative der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Freiburg (GPV) statt. Im GPV sind über 35 Leistungsträger und -erbringer, Fachbehörden, Vereine und Institutionen der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung eingebunden, um auf die Belange von Menschen mit einer psychischen Erkrankung aufmerksam zu machen.


Veranstaltungen in 2019

Donnerstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr
Grußwort Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach
Film /Gespräch: „Dem Himmel zu nah“ (CH, 2016, 91 Min)
„Dem Himmel zu nah“ erzählt die Geschichte einer lebensbejahenden Frau, die ihrer Ohnmacht in diesem tragischen Familienschicksal einen Film entgegen stellt. Mit der Kamera begibt sich die Autorin auf Spurensuche durch ihre bewegte Familiengeschichte. Was hat ihren Bruder und Jahre zuvor ihre Schwester dazu getrieben, sich das Leben zu nehmen? Auf den ersten Blick waren beiden gut eingebettet in eine glückliche Familie mit fürsorglichen Eltern. Es fehlte weder an Geld noch an Verständnis oder Liebe. Doch ab wann rieselte der Sand ins scheinbar intakte Familiengetriebe? Inwiefern waren ihre Geschwister anders als sie selber? Weniger stark? Sensibler? Unsicherer? Warum konnte sie ihre Geschwister nicht „retten“? Und wie weit kann es Angehörigen überhaupt gelingen, ihre Liebsten in schweren Zeiten zu unterstützen, ihnen beizustehen, zu helfen? Die Autorin findet keine einfachen Antworten, viel mehr Vermutungen, Erinnerungen und eine Palette von Möglichkeiten. Ruhig und sensibel wirft „Dem Himmel zu nah“ existenzielle Fragen auf – und stellt dem Tod das Leben und die Liebe entgegen.
Anschließend Diskussion mit Wolfgang Stich (Arbeitskreis Leben e.V.); Moderation: Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke (Ärztliche Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie; Vorstand Freiburger Bündnis gegen Depression e.V.)
Wiederholung am 13. Oktober, 17.30 Uhr
Ort: Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße 40, Freiburg
Eintritt 7 Euro / ermäßigt 5 Euro

Freitag, 11. Oktober, 17 Uhr (Achtung: geänderte Uhrzeit!)
Vortrag in Bildern: „Mal gut, mehr schlecht. Sensible Einsichten in die Innenwelten der Depression“
Der Fotografin Nora Klein ist es mit dem 2016 erschienenen Bildband „Mal gut, mehr schlecht“ gelungen, jenseits von Worten eine visuelle Ausdrucksform für die Gefühlswelt depressiver Menschen zu finden. Eine Teilnehmende aus dem Buchprojekt ist Sabine Fröhlich. Im Bildband schildert sie ihre eigene Lebensgeschichte. Während der intensiven Zusammenarbeit an dem Projekt haben sich die beiden Frauen kennen und schätzen gelernt und wollen gemeinsam weitergehende Aufklärungsarbeit zum Thema Depression leisten. Im Gespräch und mit Bildern geben die beiden Einblicke und Eindrücke zum Thema Depression. Nora Klein (Fotografin, Erfurt) und Sabine Fröhlich (Depressionserfahrene); Ort: Die Theaterbar, Bertoldstraße 46, Freiburg

Montag, 14. Oktober, 18.30 Uhr
Vortrag und Lesung : „Wenn das Leben zur Last wird – Möglichkeiten und Grenzen ambulanter Suizidprävention“
Seit 1977 gibt es den Arbeitskreis Leben Freiburg (AKL) - die einzige Beratungsstelle für Suizidgefährdete und Menschen in Lebenskrisen in Südbaden. Eines der wesentlichen Hilfsangebote des AKL ist die Krisenbegleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie funktioniert diese Krisenbegleitung? Auf welcher Basis wird diese Form der Suizidprävention angeboten? Wo sind ihr Grenzen gesetzt? Wolfgang Stich, langjähriger Leiter des AKL, stellt die Einrichtung, ihre Arbeitsweise und die theoretischen Grundlagen vor, auf denen die Hilfsangebote beruhen.
Mit Lesebeiträgen der Autorin Vera Maria, die Einblicke in ihre suizidalen Lebensphasen gibt: „Mein Name ist Vera Maria und ich bin Betroffene einer psychischen Besonderheit. Früher habe ich sehr unter meiner Besonderheit gelitten. Ich hatte starke Ängste und Zwänge und habe durch vier Suizidversuche mein Leben aufs Spiel gesetzt. Meine Entwicklung war geprägt von Manien und Depressionen und erst mit einer Psychose setzte bei mir Heilung ein.“ Wolfgang Stich (Diplom-Sozialarbeiter, Leiter Arbeitskreis Leben e. V.), Vera Maria (Autorin) Ort: Bürgerhaus Zähringen, Kleiner Saal, Lameystraße 2, Freiburg-Zähringen

Mittwoch, 16. Oktober, 16.30 bis 18 Uhr
Vorträge: „Vom Umgang mit Suizidalität …“ …in der stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung
Was heißt „Suizidalität“ genau? Wer ist besonders gefährdet? Wie geht das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP) mit Suizidalität um? Diese und andere Fragen zum breiten Spektrum suizidalen Erlebens und Verhaltens wird Thomas Lutter, Oberarzt der Klinik für affektive Störungen und psychosomatische Medizin und Suizidalitätsbeauftragter des ZfP Emmendingen, in seinem Vortrag ansprechen und beantworten.
…im sozialen Umfeld Eröffnen oder nicht eröffnen, sagen oder nicht sagen, lügen oder nicht lügen und in jedem Fall: wem, wie, wann und wo? Suizidgefährdete Menschen kennen dieses Dilemma. Dabei spielen Reaktionen anderer auf suizidale Äußerungen eine bedeutende Rolle. Jessica Krebs, Mitarbeitende im Sozialdienst des ZfP Emmendingen, wird diese Perspektive beleuchten und den Umgang mit Suizidalität im sozialen Umfeld thematisieren.
Vorträge: Thomas Lutter (Oberarzt), Jessica Krebs (Mitarbeitende im Sozialdienst), Zentrum für Psychiatrie Emmendingen
Ort: Zentrum für Psychiatrie Emmendingen; Konferenzraum Rollerhaus, Neubronnstraße 25, Emmendingen

Mittwoch, 16. Oktober, 19 Uhr
Vortrag: „Angst und Depression im Spiegel der Kunst“
Wenn es um unangenehme Gefühle geht, schaut man gerne weg. Hier aber darf und soll man hinsehen! Anhand von Gemälden und Skulpturen, Fotographien und Installationen bekannter Künstler wird Frau Prof. Domschke verschiedene Aspekte von Angst und Niedergeschlagenheit, von Angsterkrankungen und Depressionen aus dem Blickwinkel der Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie vorstellen – begleitet von Ausflügen in die Kunstgeschichte, Soziologie, Politik, Literatur, Musik, Philosophie und Theologie. Im Spiegel der Kunst können diese nicht selten so quälenden Gefühle anschaulicher und begreifbarer – und damit vielleicht auch erträglicher und überwindbarer werden. Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke (Ärztliche Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie; Vorstand Freiburger Bündnis gegen Depression e.V.) Ort: Audimax, Universität Freiburg, Platz der Alten Synagoge

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Veranstaltungen 
 
 
"Internet, Smartphone und Tablet für Seniorinnen und Senioren"
Friedrich Woelker, Mentor des Netzwerks für Senior-Internet-Initiativen stellt in seinem Vortrag am 12.10.2019 die Handhabung von Internet, Smartphone und Tablet für Seniorinnen und Senioren vor und beantwortet die Fragen rund um das Thema. Die in Kooperation mit der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg organisierte Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr in der Cafeteria der Begegnungsstätte Altstadt, Hermannstr. 14.
Der Eintritt ist frei.

Freitag· 11. Oktober 2019 · 10.30 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
DSD fördert Pliensaubrücke in Esslingen
Esslingen: Pliensaubruecke (c) Wegner
 
DSD fördert Pliensaubrücke in Esslingen
Fünf historische Brückenbögen aus dem Mittelalter

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt sich dank der Lotterie GlücksSpirale in diesem Jahr mit 100.000 Euro an der Restaurierung der Natursteinbögen V und IX der Pliensaubrücke in Esslingen. Um sich die laufenden Arbeiten bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 1. Oktober 2019 um 15.00 Uhr von Bauingenieurin Kristina Smid erläutern zu lassen, besucht Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der DSD, gemeinsam mit Hubert Gfrörer von Lotto Baden-Württemberg Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Die die Esslinger Altstadt mit dem Stadtteil Pliensauvorstadt auf der anderen Neckarseite verbindende Pliensaubrücke gehört zu den über 320 Objekten, die die private DSD dank Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie Glücks-Spirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Die Pliensauvorstadt südwestlich der Esslinger Altstadt wurde im 13. Jahrhundert ummauert. Zeitgleich errichtete man dabei wohl die Brücke. Ursprünglich besaß sie zehn Bögen und zur Sicherung drei Tortürme. In der historischen Form erhalten haben sich fünf Joche und der nördliche Torturm, der 1444 neu errichtet wurde. Die restlichen Bereiche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in modernen Formen neu ergänzt. Die Bogenbrücke besteht aus Sandstein. Die breiten Brückenpfeiler sind beidseitig mit Eisbrechern versehen.

Die Pliensaubrücke, eine der ältesten Brücken Deutschlands, ist Baden-Württembergs älteste Steinbrücke. Trotz mancher Teilabbrüche durch Kriegszerstörungen sowie Eisenbahn-, Neckar- und Straßenausbau ist ihre Bedeutung ungeschmälert. Das verhinderte nicht, dass das Brückenmauerwerk witterungsbedingt stark geschädigt ist. Risse, Fehlstellen, offene Fugen, Verschmutzung, Bewuchs und eine starke Salzbelastung sind festzustellen und müssen beseitigt werden. In diesem Jahr werden die historischen Bögen 5 und 9 instandgesetzt, im nächsten Jahr die Bögen 6, 7 und 8.
 
 




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