56plus
Donnerstag, 6. Oktober 2022
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


Veranstaltungen 
 
Sonderausstellung „VolksWagner. Popularisierung – Aneignung – Kitsch“ verlängert
(c) Richard Wagner Museum
 
Sonderausstellung „VolksWagner. Popularisierung – Aneignung – Kitsch“ verlängert
Die erfolgreiche Sonderausstellung im Richard Wagner Museum läuft noch bis zum 8. Januar 2023.

Aufgrund des großen Zuspruchs verlängert das Richard Wagner Museum seine viel beachtete Sonderausstellung „VolksWagner. Popularisierung – Aneignung – Kitsch“, die seit Ende Juli im Neubau des Museums zu sehen ist. Statt nur bis zum 3. Oktober 2022 wird die Ausstellung noch bis einschließlich 8. Januar 2023 gezeigt.

Die Ausstellung über das „Phänomen Wagner“ in der Popkultur erfreute sich seit der Eröffnung großer medialer Aufmerksamkeit und stieß auch bei Museumsbesuchern auf positive Resonanz. Besucherinnen und Besucher des Museums, die bislang keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu sehen, können dies nun bis Anfang nächsten Jahres nachholen.

Die Verlängerung dient außerdem der ressourcenschonenden Weiternutzung der investierten Finanz- und Sachmittel. Sie ist damit auch ein Beitrag zur ökologischen, klimatischen und energetischen Konsolidierung.

Richard Wagner Museum
mit Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung
Wahnfriedstraße 2 - 95444 Bayreuth
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Ernährung für Menschen mit Demenz
Online-Vortrag am Mittwoch, 12. Oktober

Am Mittwoch, 12. Oktober, von 17 bis 19 Uhr findet ein Online-Vortrag über „Ernährung für Menschen mit Demenz“ statt. Es referiert Sonja Denner, Leiterin des „Forums Ernähren, Bewegen und Bilden“ im Landratsamt Breigau-Hochschwarzwald. Bei Menschen mit Demenz kann sich das Essverhalten ändern und das Durst- und Hungergefühl nachlassen. Sonja Denner zeigt in ihrem Vortrag auf, wie Speisen und Getränke nahrhaft zubereitet werden können und zum Essen einladen.

Der Vortrag ist kostenfrei. Veranstalter ist das Netzwerk Demenz, Interessierte melden sich über seniorenbuero@stadt.freiburg.de an.
 
 

Schuhhaus Kocher

Verschiedenes 
 
 
Spendenkampagne für Lviv
Ukrainische Partnerstadt Lviv hat Hilfsgüter und Krankenhausausstattung im Wert von ca. einer Million Euro angefragt - Freiburg hat finanzielle Beteiligung des Bundes angefordert

Lviv weiterhin dringend auf Spenden angewiesen - Stadt Freiburg verdoppelt jeden gespendeten Euro aus dem städtischen Haushalt

Spendenkonto Nothilfe Lviv: DE 75 680 50101 0000 19 19 19
Stichwort: „Nothilfe Lviv“

Seit bereits sieben Monaten herrscht Krieg in der Ukraine, umso wichtiger ist es, dass die Stadt Freiburg und die Bürgerschaft nicht nachlassen, die Partnerstadt Lviv bzw. Lemberg zu unterstützen. Ende Juli hatte der Gemeinderat beschlossen, ab jetzt jeden privat gespendeten Euro für die Nothilfe Lviv aus dem städtischen Haushalt zu verdoppeln. Insgesamt sind seit Eröffnung des Kontos Ende Februar über 1,5 Millionen Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. Daraus wurden unter anderem fünf Notstromaggregate und mehrere Hilfslieferungen bezahlt. Aktuell ist in Freiburg eine weitere Liste eingetroffen mit dringend benötigten Hilfsgütern im Wert von rund einer Million Euro.

Auch zwei konkrete Projekte in der Partnerstadt Lviv werden vordringlich aus der Spendensammlung finanziert: das Rehabilitationscenter „Unbroken“ für die längerfristige physische und psychische Versorgung von Verwundeten aus der ganzen Ukraine, sowie das Tiny-House-Projekt, eine Anschlussunterbringung für Geflüchtete mit integrierten Sozialräumen in nachhaltig konstruierten Häusern.

Über den aktuellen Stand der Projekte hat sich Oberbürgermeister Martin Horn mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Lviv Andriy Moskalenko erst vor wenigen Tagen online ausgetauscht. Moskalenko berichtete, dass täglich Verwundete aus dem Osten der Ukraine in Lviv eintreffen - überwiegend Erwachsene, aber mehrmals die Woche auch verletzte Kinder und Jugendliche. Aufgrund dieser extrem angespannten Lage bat Moskalenko um eine beschleunigte Unterstützung für das Projekt des Rehabilitationscenter Unbroken. Die gezielte finanzielle Unterstützung des Projekts mit vorerst 500 000 Euro aus dem Spendenvolumen hat OB Horn zugesagt.

Zum Projekt Tiny-Houses berichtete Moskalenko, dass sie wegen baulicher Hindernisse aufgrund eines unterirdischen Kanals ein neues Grundstück suchen mussten. Bei dem Projekt sind sechs Wohneinheiten für Geflüchtete geplant plus Sozial- und Aufenthaltsräume. Finanziert werden soll das Projekt über die Stadt Freiburg und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Aufträge hierzu sollen Anfang Oktober vergeben werden.

Neben den zahlreichen Spenden aus der Bürgerschaft beteiligen sich auch zahlreiche Freiburger Unternehmen, Verbände und Vereine an der Kampagne. Ein Benefizkonzert der Lions Clubs soll rund 25 000 Euro einbringen, eine Spende in gleicher Höhe hat der SC Freiburg am vergangenen Wochenende an Oberbürgermeister Horn übergeben. Beide Spenden werden durch den Gemeinderat verdoppelt.

Aufgrund der weiterhin desolaten Situation in der Ukraine und unserer Partnerstadt bittet die Stadt ein weiteres Mal um Spenden für Lviv. Da ein Ende des Krieges weiterhin nicht abzusehen ist, ist das Land auf diese Hilfen dringend angewiesen.

OB Martin Horn: „Unsere Partnerstadt Lviv spielt bei der Versorgung von Binnenflüchtlinge und Verwundeten aus der ganzen Ukraine eine sehr bedeutende Rolle. Freiburg kann zusammen mit Mitteln vom Bund helfen, die Infrastruktur in Lviv aufrecht zu erhalten und dazu neue, dringend benötigte Einrichtungen wie Unterkünfte und Reha-Center zu schaffen. Wir stehen weiterhin eng an der Seite Lvivs.“
-----------
Spendenkonto Nothilfe Lviv: DE 75 680 50101 0000 19 19 19
Zuordnung: „Nothilfe Lviv“
 
 

Verschiedenes 
 
Sanierungsmaßnahmen am Gasthaus Zum Güldenen Engel in Walldürn
Walldürn: Ehem. Gasthaus "Zum Güldenen Engel" (c) Eckhard Wegner / DSD
 
Sanierungsmaßnahmen am Gasthaus Zum Güldenen Engel in Walldürn
Umfassend ausgemaltes Inneres von 1598 dokumentiert Zeitgeschichte

Gegenüber der Georgskirche im Zentrum von Walldürn befindet sich in der Hauptstraße 39 das ehemalige Gasthaus Zum Güldenen Engel, auch Ehemannsches Haus genannt. Es wurde 1588 in Formen der Spätrenaissance errichtet. Bauherr war der wohlhabende Gastwirt Valentin Stumpf. Für die Dach- und Fassadensanierung des Gasthauses stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale nun 80.000 Euro zur Verfügung. Das Denkmal gehört somit zu den über 380 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Der stattliche Baukörper in massiver Bauweise mit Stilelementen der Renaissance und noch gotisch ausgebildeten Fenstergewänden zeugt von Wohlstand, Bürgerstolz und Kunstsinn des Erbauers. Die umfassende Ausmalung des Inneren dokumentiert die Zeitgeschichte von Reformation und Gegenreformation. Das Gebäude, für zwei Jahrhunderte lang das einzige in Stein gebaute Privathaus Walldürns, besitzt auch aus diesen Gründen überregionale Bedeutung.

Das als Wallfahrts- und Heimatmuseum genutzte seit 1965 von den Mitgliedern des Heimat- und Museumsvereins Walldürn ehrenamtlich betreute Gebäude konnte in den letzten Jahrzehnten nur mangelhaft instandgehalten werden. Dadurch konnten sich Feuchtigkeitsschäden in der Dach- und Deckenkonstruktion entwickeln. Der nachgebende Dachstuhl führte zu Ausbauchungen an der Fassade. Das statisch gefährdete Museum musste daraufhin im Jahr 2017 notgesichert werden. Inzwischen sind die Planungen zur Gesamtsanierung erstellt worden.

Zum Objekt

Den prächtigen, zweigeschossigen verputzten Massivbau, der von einem hohen Satteldach angeschlossen wird, zieren sandsteinerne Eckquaderungen und Gewände sowie ein Giebelgesims mit Kugelabsätzen, Voluten und Muschelabschluss. Den Eingang mit vorgestellter Freitreppe rahmen Profilgewände und ein Segmentbogen. An die Traufseite ist ein Anbau mit vorkragendem Fachwerkaufsatz gesetzt worden. Das Innere ist umfassend ausgemalt und wird auf das Jahr 1598 datiert.

zum Bild oben:
Walldürn: Ehem. Gasthaus "Zum Güldenen Engel", sog. Ehemannsches Haus, Hauptstraße 39 (c) Eckhard Wegner / DSD
 
 

Veranstaltungen 
 
 
„Einsam? – Damit bist du nicht allein“
Der Welttag Seelische Gesundheit rückt das Thema Einsamkeit in den Fokus.
Veranstaltungen vom 10. bis 24. Oktober

Ob jung oder alt, Einsamkeit betrifft viele Menschen – darauf macht der Welttag der seelischen Gesundheit aufmerksam. Aus diesem Anlass findet eine Veranstaltungsreihe von Montag, 10., bis Montag, 24. Oktober statt. Auf dem Programm stehen in Freiburg und Emmendingen unter anderem eine Ausstellung, Vorträge, Gespräche, Filmabende und eine musikalische Lesung. Das Motto des diesjährigen Welttages lautet „Einsam? – Damit bist du nicht allein“. Nach zweieinhalb Jahren Corona ist das Thema aktuell und dringlich wie nie zuvor; in Großbritannien widmet sich ihm inzwischen sogar ein Extra-Ministerium: das „Ministry of Loneliness“, zu Deutsch Einsamkeitsministerium. Zwar gibt es das in Deutschland nicht, doch auch in Freiburg steht das Thema jetzt zwei Wochen lang im Fokus.

„Wir nehmen wahr, dass viele Menschen von Einsamkeit betroffen sind – durch die Coronapandemie, aber nicht nur“, begründet Christine Kubbutat vom Amt für Soziales den diesjährigen Schwerpunkt. „Gerade in Pandemiezeiten haben sich viele Menschen zurückgezogen. Jetzt kommen sie nicht mehr raus und auch nicht mehr klar mit der Situation.“ Kubbutat ist zuständig für die Psychiatrie-Koordination und hat das Programm gemeinsam mit dem Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) Freiburg auf die Beine stellt. Im GPV haben sich Leistungsträger und -erbringer, Fachbehörden, Vereine und Institutionen der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung zusammengeschlossen, um auf die Belange psychisch kranker Menschen aufmerksam zu machen.

Einsam seien ältere wie jüngere Menschen gleichermaßen, berichtet Kubbutat. Mit den Veranstaltungen in den beiden Oktoberwochen wolle man aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema schauen und zeigen: „Das gibt es, und damit sind die Menschen nicht allein. Uns geht es auch darum, Wege aufzuzeigen, wie man aus dem Gefühl, einsam zu sein, wieder rauskommen kann.“

Ein Beispiel dafür ist die Ausstellung „Lange Weile gehtschondauertnoch“ in der Theaterbar, die Fotografien zum Thema Warten in der Pandemie zeigt – Fotografieren als ein Weg, um mit der Krise umzugehen. Was die Pandemie mit den Menschen in Altenpflegeheimen machte, erzählt eine Altenpflegerin im Rahmen eines Vortragsabends, und auch eine musikalische Lesung autobiografischer Texte widmet sich der Kontaktsperre und der Frage „Sind wir nach mehr als zwei Jahren Pandemie noch die gleichen wie zuvor?“ Ergänzt werden solche persönlichen Berichte durch Fachvorträge von medizinischen und psychiatrischen Fachleuten zu Themen wie Depression, Suizidprävention oder der Rolle, die das Umfeld bei einer psychiatrischen Erkrankung spielt.

Der Welttag Seelische Gesundheit macht seit 1992 immer am 10. Oktober auf die Belange psychisch kranker Menschen aufmerksam. In Freiburg wird er seit 1997 begangen. Durch Aufklärung wirbt er für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht. Außerdem will er über Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten vor Ort informieren.

Mehr zum Welttag steht auf www.freiburg.de/psyche. Auch die Freiburger Begegnungszentren und -stätten widmen sich vom 10. bis 14. Oktober dem Thema „Gemeinsam statt einsam“.

Das Programm

10. – 24. Oktober, täglich (außer Mo) ab 18 Uhr
Ausstellung: LANGE WEILE gehtschondauertnoch
Wiederaufnahme der VHS-Ausstellung von 2020 mit Bildern der Fotogruppe von Schwere(s)Los! zum Thema Warten in der Pandemie. Entstanden sind kleine Momentaufnahmen, die die Verlangsamung des Alltags und das Zusammenschrumpfen des Erlebnishorizonts spürbar machen. Aber auch die Liebe zum Detail und zu den kleinen täglichen Freuden, eher still als laut.
Ort: Theaterbar, Bertoldstraße 46

Montag, 10. Oktober, 18:30 Uhr, mit anschließendem Austausch
Einsamkeit und Depression während der Pandemie
Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Schramm, Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ein zunehmender Teil der Bevölkerung leidet unter Einsamkeit und deren Folgen für die Gesundheit. Die andauernden Folgen der Pandemie wirken hier wie ein Brandbeschleuniger. Die Folgen für das deutsche Versorgungssystem sind bereits in der wachsenden Inanspruchnahme psychotherapeutischer Behandlungen und dem Anstieg der psychisch bedingten Fehlzeiten abzusehen.

An Heiligabend war ich ganz allein …
Vortrag von Brigitte Woikowski, Altenpflegerin im Ruhestand Mit dem Auge und dem Herz einer erfahrenen Altenpflegerin blickt Brigitte Woikowski auf die Coronazeit zurück und erzählt von ihren Beobachtungen im Altenpflegeheim nach ihrer Pensionierung als Ehrenamtliche und über ihre eigenen Erfahrungen. Was passierte mit den Menschen, was passierte mit ihr, der nicht nur die berufliche Tagesstruktur fehlte, sondern auch alle Kontakte von einem auf den anderen Tag wegbrachen? Und was hat geholfen, um die Orientierung wieder zu finden?
Ort: Glashaus im Rieselfeld, Maria-Rudloff-Platz 1

Dienstag, 11. Oktober, ab 18.30 Uhr
Webinar über den Herbstblues: Saisonal abhängige
Depressionen – was tun?
Mit Prof. Dr. Christoph Bielitz, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Naturheilverfahren, Suchtmedizin
Es ist bekannt, dass die lichtärmere Zeit viele Menschen bedrückt. Im Herbst nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Wichtig ist, sich einzugestehen, dass etwas nicht im Lot ist, dann darüber mit Vertrauenspersonen zu sprechen und den Kontakt zum Arzt nicht zu scheuen. Früherkennung verhindert Verschlimmerung und Chronifizierung. Keineswegs muss jeder therapiert werden, mitunter reichen Auszeiten, z. B. Urlaub oder ein gesünderer Tages- und Wochenrhythmus. Anmeldung über
https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_MTEmch0BTmyCm4t8N8OcRQ

Donnerstag, 13. Oktober, 16 – 18 Uhr
Tag der offenen Tür mit Projektvorstellung
Die Freiburger Hilfsgemeinschaft stellt bei ihrem Tag der offenen Tür ihr neues Angebot für junge Menschen von 18 – 28 Jahren in psychischen Krisen vor. Auch der Film „IRRE“ wird vorgeführt. Daneben gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch in lockerer Atmosphäre.
Ort: Freiburger Hilfsgemeinschaft, Schwarzwaldstraße 9

Donnerstag, 13. Oktober, 19:30 Uhr, im Anschluss Filmgespräch.
Wiederholung am Sonntag, 16.Oktober um 17:30 Uhr
Film: „Wer wir gewesen sein werden“ – über die Liebe und den Umgang mit Verlust (D 2021, 81 Min., Regie: Erec Brehmer)
Für den Filmemacher Erec Brehmer bricht eine Welt zusammen, als seine langjährige Lebensgefährtin Angelina Zeidler bei einem gemeinsamen Verkehrsunfall stirbt. Mithilfe von Amateuraufnahmen, Sprachnachrichten, Tagebucheinträgen und gemeinsam gehörter Musik begibt er sich auf die Suche nach Orten und Situationen, in denen er seiner verstorbenen Freundin wiederbegegnen kann. So entsteht ein kraftvolles Dokument einer Trauerbewältigung – und eine sinnliche Aufforderung an das Leben.
Ort: Kommunales Kino, Urachstrasse 40. Eintritt 8/7 Euro

Montag, 17. Oktober, 17:30 Uhr
Information: Wenn nichts mehr geht … (Suizidprävention)
Das Thema Suizidprävention trifft immer wieder auf große Resonanz.
Mit Fachvorträgen von Dr. Eva Dieckmann (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie) und Stefan Hannen (Arbeitskreis Leben) sowie Erfahrungsberichten wollen wir uns vorsichtig dieser Problematik nähern. Suizide und Suizidversuche zu verhindern ist dem Verein Selbsthilfe mit Köpfchen ein großes Anliegen.
Ort: Mensa der Hebelschule, Engelbergerstraße 2, Eingang Eschholzstraße

Mittwoch, 19. Oktober, 16:30 Uhr
Vorträge: Miteinander reden – Angehörigenarbeit im ZfP Emmendingen
Mit Albrecht Schwink, CA Klinik II und stellv. Med. Direktor KH, Dr. Eberhard Hof (CA Klinik III) und Dr. Bernhard Röhr (OA Klinik IV)
„Niemand ist für sich allein krank“: Die psychische Erkrankung eines Menschen kann nicht isoliert betrachtet und verstanden werden. Das soziale Umfeld spielt in aller Regel bei der Entstehung der Erkrankung eine Rolle und ist von ihren Auswirkungen betroffen. Auf der Basis dieser systemischen Sichtweise führen die Mitarbeitenden im ZfP in unterschiedlichen Formen Angehörigenarbeit durch und legen Wert darauf, die Patienten immer mit einzubeziehen. In dieser Vortragsveranstaltung stellen Teilkliniken des Hauses ihre Arbeit vor und wollen mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen.
Ort: Zentrum für Psychiatrie, Seminarraum Rollerhaus, Neubronnstraße 25, Emmendingen

Donnerstag, 20. Oktober, 19 Uhr
Musikalische Lesung: Corona-Blues: Wenn Blicke infizieren könnten
Frühjahr 2020 – wochenlange Kontaktsperren, leergefegte Straßen.
Was wie ein großes Abenteuer beginnt, wird für viele zu einer nervlichen Zerreißprobe. Eine Abwärtsspirale in den Schlund der Einsamkeit tut sich auf. Berührungen sind tabu, Passanten schlagen auf der Straße die Augen nieder. Die herbeigesehnte Impfung bringt kaum Erleichterung, vielmehr zerfällt die Gesellschaft in feindliche Lager, die Spaltung geht durch Freundschaften und Familien. Und nun? Sind wir nach über zwei Jahren noch die Gleichen? Was hat diese Zeit aus uns gemacht, welche Strategien haben wir entwickelt? Musikalische Lesung von autobiografischen Texten von Menschen mit Krisenerfahrung. Ein Projekt von Schwere(s)Los! e. V. Um Spenden wird gebeten
Ort: Theaterbar, Bertoldstraße 46

Freitag, 7., und Samstag, 8. Oktober, 19 Uhr
„Time out“ – Theaterprojekt Flügelschlag
Auftritt des inklusiven Theaterprojekts Flügelschlag unter der Federführung der Caritas Emmendingen.
Ort: Maja-Bühne, Steinstraße 2/2, Emmendingen
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
„Kandidat-O-Mat“ zur OB-Wahl in Tübingen wird freigeschaltet
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet zur Oberbürgermeisterwahl in Tübingen am 23. Oktober 2022 den „Kandidat-O-Mat“ an. Seit Samstag, den 1. Oktober 2022 um 10 Uhr, ist das digitale Informationsangebot freigeschaltet.

Die spielerische Online-Anwendung im Internet eröffnet die Möglichkeit, die eigenen politischen Positionen mit denen der Kandidatinnen und Kandidaten zu vergleichen. 29 Thesen aus unterschiedlichen kommunalpolitischen Politikbereichen stehen zur Auswahl. Soll das Tübinger Gebiet „Saiben“ noch in diesem Jahrzehnt bebaut werden? Hat der Ausbau von Solaranlagen Vorrang gegenüber der Landwirtschaft bei der Nutzung von Freiflächen? Sollen die Mieten für städtische Wohnungen die nächsten zehn Jahre nicht erhöht werden? Sollen Kitagebühren entfallen und Stadtbusse von allen ohne Ticket genutzt werden können?

Diese und viele weitere Fragen zur Tübinger Kommunalpolitik können abgeglichen werden zwischen den eigenen Standpunkten und den Argumenten der Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um das Amt des Stadtoberhauptes in Tübingen bewerben.

Der „Kandidat-O-Mat“ ist ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Tagblatt und dem SWR, Studio Tübingen. Ab Samstag, den 1. Oktober 2022 um 10 Uhr, steht er online unter www.kandidatomat.de zur Verfügung.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Namibia 2023"
Foto-Posterkalender

Zwölf grandiose Naturfotografien. Brillanter Bilderdruck auf hochwertigem Papier mit internationalem Kalendarium und allen wichtigen Feiertagen

Tauchen Sie ein in eine Welt einzigartiger Tiere und unberührter Natur! Dieser Afrika-Kalender nimmt Sie in zwölf faszinierenden Bildern mit auf eine Reise quer durch das wundervolle Namibia mit Einblick in das Leben in freier Natur. Die eindrucksvollen Aufnahmen in diesem Wandkalender entführen in den Nationalpark Namib-Naukluft und andere eindrucksvolle Naturreservate im Südwesten des afrikanischen Kontinents und ermöglichen Begegnungen mit majestätischen Löwen oder einer Zebra-Herde an der Tränke. Das internationale Kalendarium wurde bewusst dezent gestaltet, damit die wundervollen Fotos im Fokus stehen.

Als Geschenk eignet sich dieser Wandkalender besonders für alle Afrika-Fans, Globetrotter, Weltreisende und Naturliebhaber. Aber ebenso auch für alle, die sich eine Afrikareise nicht leisten wollen oder können: Hier geht das Auge auf Reisen und der wunderbare Wandschmuck lässt uns in den eigenen vier Wänden träumend Anteil haben an der Schönheit von Namibia.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany“. Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

DUMONT Kalender, 60 x 50 cm, € 40,00 (D)
GTIN 4250809650012
 
 

Fernsehtipps 
 
 
TV-Tipp: Das Weiße Haus am Rhein
Am Tag der Deutschen Einheit, 03.10.22, zeigt die ARD um 20:15 Uhr den Film "Dass Weiße Haus am Rhein, Teil 1, und um 21:45 Uhr auch Teil 2.

Der Zweiteiler erzählt vom Überlebenskampf einer Hotelierdynastie nach dem Ersten Weltkrieg. In den drei Generationen spiegeln sich die Verwerfungen zwischen demokratischem Neuanfang und nationalkonservativer Rückwärtsgewandtheit wider.

Der Spielfilm ist online drei Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.
Mehr
 


Verschiedenes 
 
Wertvolles Handwerkerhaus in Dinkelsbühl bleibt auch dank DSD erhalten
Dinkelsbuehl: Handwerkerhaus Elsasser Gasse (c) Schabe / DSD
 
Wertvolles Handwerkerhaus in Dinkelsbühl bleibt auch dank DSD erhalten
In spätmittelalterlicher Bauweise errichtet

Das Handwerkerhaus in der Elsasser Gasse 22 in Dinkelsbühl ist das bislang jüngste bekannte Beispiel eines in spätmittelalterlicher Bauweise errichteten Bauwerks in Dinkelsbühl. Die Lage im Kernbereich der Altstadt, die direkte Nähe zur ältesten, nur in Fragmenten erhaltenen Stadtmauer und die bereits erkannten Mauern von Vorgängerbauten ergänzen die stadtgeschichtliche Bedeutung des Anwesens. Für die notwendige Instandsetzung der Außenfassade die Aufarbeitung und Ergänzung der Bestandsfenster mit ihren Fensterläden und Haustüren stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) daher dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 25.000 Euro zur Verfügung. Das historische Gebäude gehört somit zu den über 530 Objekten, die die private DSD dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt

Das frühneuzeitliche Handwerkerhaus im Handwerkerviertel der Altstadt von Dinkelsbühl wurde in Fachwerk und mit Bruchsteinmauerwerk errichtet. Der Dachstuhl, der Fachwerkgiebel und die Fachwerkinnenwände des Kernbaues scheinen in einer spätmittelalterlichen Konstruktionsweise, die vor 1500 üblich war und an den geblatteten Sparren und Streben erkennbar ist, erbaut worden zu sein. Auch wenn die Hölzer dendrochronologisch auf das Fälljahr Winter 1524/1525 datiert worden sind. Das hintere Drittel des Hauses mit einem halb eingetieften tonnengewölbten Keller wurde später angebaut, vermutlich mit der nördlichen Außenmauer an die dort wohl damals verlaufende erste Stadtmauer. Am vorderen Giebel befinden sich Ladeluken und Aufzugsbalken. Die bauzeitliche Aufzugswinde ist gut erhalten. Es gibt bereits einen Aborterker. Teilweise scheint das Mauerwerk noch von hochmittelalterlichen Vorgängerbauten zu stammen.

Die Elsasser Gasse 22 beherbergte viele Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen. Im 18. Jahrhundert hatte das Haus jedenfalls eine „Obere und Untere Hälfte“ mit unterschiedlichen Besitzern. Erst der Schneider Johann Michael Göllner „vereinte“ 1808 das Bauwerk unter einem einzigen „Herrn“. Carl Rieker, der das Haus ab 1865 bewohnte und hier seine Drechslerwerkstatt betrieb, übernahm 1878, 10 Jahre nach Gründung der Knabenkapelle, deren „musikalische Einübung“. Die musikalische Leitung der „Kinderzech-Rieker“-Dynastie hatten später sein Sohn und sein Enkel inne. Von Rieker kaufte das Anwesen 1907 der Maler Johann Lotter. Er meldete als Gewerbe an die „Veranstaltung humoristischer Vorträge in öffentlichen Wirtschaften auf Bestellung“.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Vortrag „Falsche Polizeibeamte, Enkeltrick und Co.: Gefahren am Telefon“
Freiburg-Altstadt/-Herdern. Am Mittwoch, 12. Oktober, 15.00 Uhr bis ca.16.30 Uhr berichtet Jörg Wagner vom Polizeipräsidium Freiburg über verschiedene Formen des Trickbetrugs am Telefon, gibt Tipps für den Umgang vor, während und nach entsprechenden Anrufen und beantwortet Fragen zum Thema. Ort: Evangelisches Stift Freiburg, Cafeteria Haus Schloßberg, Hermannstr. 14 Der Vortrag ist kostenlos. Es gilt die 3G-Regelung: Geimpft, genesen oder getestet

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Erzählcafé Unterwegs: „Nonnen, Schlösser, Poltergeister…“
Informativer Stadtspaziergang mit "Meister Albert" alias Hartmut Stiller

Freiburg-Altstadt/-Herdern. Am Dienstag, 11. Oktober, 15.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, führt "Meister Albert" alias Hartmut Stiller von Historix-Tours Freiburg durch den Stadtgarten und die südliche Neuburg und berichtet unterwegs Wissenswertes und Anekdotisches aus der bewegten Geschichte des Quartiers. Bei einem kurzen Besuch der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul, erfahren Sie Spannendes zur Geschichte dieser Kirche. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Eingang des Evangelischen Stift, Haus Schloßberg, Hermannstr. 14.

Die Tour ist auf Menschen mit Mobiltätseinschränkungen abgestimmt und auch mit Rollator oder mit dem Rollstuhl (mit Begleitung) zu bewältigen. Für Verpflegung bei einem Päuschen zwischendurch ist gesorgt.

Eine Kooperationsveranstaltung der Begegnungsstätte Altstadt des Evangelischen Stift und der Begegnungsstätte Herdern-Neuburg im St. Carolushaus.
Die Führung ist kostenlos.
 
 

Verschiedenes 
 
Erweiterung Vita Classica
Vita Classica Schwimmerbecken (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Erweiterung Vita Classica
BAD KROZINGEN. Seit Anfang Juli ist das neue Schwimmerbecken in der Vita Classica geöffnet. Nun gehen im Zuge der Erweiterung neue Bereiche in den Testbetrieb.

Bis Ende Oktober, je nach Witterung, steht das neue Schwimmerbecken in der Vita Classica Therme noch zur Verfügung. Das 1,35 m tiefe Becken ist 17 m lang, 8 m breit und bietet mit 4 Bahnen die Möglichkeit zum Schwimmen. Das Wasser hat eine Temperatur von 21 bis 25°Grad und geheizt wird das Becken ausschließlich über Sonnenenergie und Thermalwasser. Liegen, Palmen und Sonnenschirme sorgen für eine tolle Urlaubsatmosphäre. Das neue Schwimmerbecken wird von den Gästen der Vita Classica sehr gut angenommen.

Am Freitag, den 30. September 2022 wird der Bereich um einen Gastronomie-Betrieb, innen und außen, erweitert. Außerdem gehen ein weiteres Innenbecken, die Dünen-Halle, mit ca. 70 m², insbesondere für Wassertherapie-Angebote und Kursarbeit wie „AquaFitness“ und „AquaCycling“, ein zusätzlicher Ruheraum mit rd. 20 Plätzen und eine Kamin-Lounge in den Testbetrieb. In der Dünen-Halle findet am Freitag, den 30. September, am Sonntag, den 2. Oktober sowie am Montag, den 3. Oktober, jeweils um 14.30 Uhr, 15.00 Uhr, 15.30 Uhr, 16.00 Uhr und 16.30 Uhr, Schnupper-Aqua-Fitness für ca. 15 Minuten statt.

Im 2. OG wird eine große Kur- und Hausarztpraxis mit über 200 m² untergebracht. Am Donnerstag, den 29. September 2022 von 14 bis 17 Uhr lädt die Hausarztpraxis Dr. Hanna Waschpusch mit Kollegen und Team zum „Tag der offenen Tür“ in die neuen Räumlichkeiten ein. Ab Dienstag, den 4. Oktober 2022 beginnt der reguläre Praxisbetrieb.

Ab Mitte Oktober bereichern 3 Premium Spas die Wellness-Angebote. Das Bali Spa, das Sylt Spa und das Floating Spa ermöglichen eine exklusive Auszeit vom Alltag.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Letzte Worte. Schreibwerkstatt
Mit der Kultur und Faszination von Todesanzeigen befasst sich die Veranstaltung „Letzte Worte“ am Freitag, 14. Oktober von 16.30 bis 21 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Die Psychologin Margit Schröer und die Ärztin und Ethikerin Susanne Hirsmüller laden ab 16.30 in einer Schreibwerkstatt dazu sein, sich – begleitet von Impulsen der Referentinnen – mit Ideen für einen eigenen Nachruf auseinanderzusetzen. Im Anschluss informieren die Referentinnen in ihrem Vortrag ab 19 Uhr über den vielfältigen Wandel der Todesanzeigen-Kultur und gehen folgenden Fragen nach: Wie haben sich Jenseitsvorstellungen gewandelt? Wie zeigen sich die veränderten Lebens- und Glaubensvorstellungen in den Texten? Wie wirkten sich die Individualisierung und die Entwicklung in der Medizin auf Todesanzeigen aus?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt.

Der Teilnahmegebühr für Seminar und Vortrag beträgt 25,00 €, für den Vortrag allein 6,00 € zzgl. Imbiss 8,00 €. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Tag der deutschen Einheit
Tag der deutschen Einheit am 3.10.22 (c) Badeparadies Schwarzwald
 
Tag der deutschen Einheit
Eventhighlight im Badeparadies Schwarzwald

Am 3. Oktober erklingen im Badeparadies Schwarzwald, zu Ehren dieses Tages, zwei wunderbare Stimmen als musikalische Einheit unter Palmen - begleitet von nichts weiter als bezaubernder Pianomusik. Das Freiburger Duo „VaBene“ erfüllt das „Paradies“ mit deutschsprachigen Liedern und einem abwechslungsreichen Repertoire aus Pop, Soul, Jazz bis hin zu Latinmusik. Exklusiv in der Saunawelt Palais Vital verschmelzen außerdem zischende Eiskugeln mit heißen Saunasteinen zu feierlich-thematisierten Aufgusszeremonien.

Termin: 3. Oktober 2022
Erlebniswelt: Palmenoase & Palais Vital
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Klaviervirtuosin spielt für die KONS-Spendensymphonie
Pianistin Lilya Zilberstein gibt am 9. Oktober ein Benefizkonzert im Konzerthaus.

In den Konzertreigen zur Finanzierung eines neuen Flügels für das Badische Konservatorium reiht sich am Sonntag, 9. Oktober, um 20 Uhr auch Starpianistin Lilya Zilberstein ein. Im Konzerthaus Karlsruhe bringt sie Stücke von Franz Schubert (Six moments musicaux D. 780), Maurice Ravel sowie Ernest Chausson zu Gehör. Lilya Zilberstein ist regelmäßiger Gast in den großen Konzertsälen und bei den bedeutendsten Festivals in Europa, den USA, Kanada, Asien, Südamerika und dem Nahen Osten.

Musikschulen leisten wichtige Basisarbeit
Pädagogik und Musikvermittlung sind Zilberstein seit jeher ein großes Anliegen. Ihr sei wichtig, Musikschulen zu unterstützen, sie leisteten "eine wichtige Basisarbeit zur sozialen und kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen". Daher hat sie ihren Auftritt spontan zugesagt: „Bisher habe ich nur einmal im Leben, in Genf, ein Benefizkonzert gespielt“, so Zilberstein, das in Karlsruhe werde nun das zweite sein.

Tickets gibt es im Vorverkauf über Reservix oder an der Abendkasse.

- - -

Kampagne "KONS-Spendensymphonie"

Das Badische KONServatorium, die Musikschule der Stadt Karlsruhe, zieht 2024 in ein neues Unterrichtsgebäude, in die ehemalige Dragonerkaserne. Um den neuen und wesentlichen größeren Konzertsaal ausreichend mit Klang zu füllen, startete die Musikschule Ende 2021 die Kampagne „KONS-Spendensymphonie“ für die Finanzierung eines neuen Konzertflügels. Im Rahmen der Kampagne konzertieren bekannte Künstler und Ensembles ebenso für die gute Sache wie die eigenen Lehrkräfte des Hauses.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Filmfestival der Generationen
© Europäisches Filmfestival der Generationen
 
Karlsruhe: Filmfestival der Generationen
Kostenlose Kinovorstellungen in den Stadtteilen

Kostenfrei können Filmfans auch dieses Jahr wieder ganz unterschiedliche Filme im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen erleben. Stattfinden wird es von Oktober bis November unter dem Motto „Zusammenkommen, Filme schauen und sich austauschen“. Das Programm startet mit „Max und die wilde Sieben“, der am Freitag, 7. Oktober, um 18:30 Uhr im Kinder- und Familienzentrum Alb-Südwest St. Nikolaus in der Gebhardstraße 44a gezeigt wird.

Es folgen acht weitere Spielfilme und Dokumentationen, die inhaltlich alles abdecken - von fröhlich bis traurig und von nachdenklich bis kurzweilig. Die Spielorte reichen von der Kulturküche und dem Ständehaussaal über das Stephanienbad hin zu Bürgerzentren und Gemeindesälen. Veranstaltet wird das Festival vom Seniorenbüro und der Stadtteilkoordination gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern aus den Quartieren.

Das komplette Programm mit Filmbeschreibungen gibt es auf www.karlsruhe.de/generationenkino. Infos gibt es zudem vom Seniorenbüro, das telefonisch unter 0721 - 133 5665 und per E-Mail an seniorenbuero(at)sjb.karlsruhe.de erreichbar ist.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Zimmer für Studierende gesucht!
Studierendenwerk Freiburg startet Plakatkampagne

Das Wintersemester naht, die Studierendenwohnheime sind längst ausgebucht und viele Studienanfängerinnen und -anfänger suchen dringend eine Bleibe in Freiburg und Umgebung.

Wie in den vergangenen Jahren weist das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) mit einer Plakatkampagne auf diesen Notstand hin: Ab 27. September bitten die Rektorin der Albert-Ludwigs-Universität, Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und die Studentin Lara Quaas, Mitglied im Verwaltungsrat des SWFR, auf Plakaten im Stadtgebiet und im Umland, leerstehenden Wohnraum an Studierende zu vermieten.

Die Kampagne, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützt wird, sorgt seit Jahren erfolgreich dafür, dass die Zimmervermittlung des SWFR dringend benötigte Wohnraumangebote bekommt.

Damit der Einstieg ins Studium gelingt, braucht es ein Dach über dem Kopf. Das SWFR möchte mit seiner Zimmervermittlung besonders Erstsemestern und internationalen Studierenden, die neu nach Freiburg kommen, gute und bezahlbare Unterkünfte vermitteln können.

Deshalb lautet auch in diesem Jahr der Aufruf: Bitte vermieten Sie Ihren freien Wohnraum an Studierende!

Willkommen sind übrigens auch nur vorübergehend zur Verfügung stehende Zimmer. Denn erfahrungsgemäß entspannt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt bereits wenige Monate nach Semesterbeginn.

Angebote nimmt die Zimmervermittlung des Studierendenwerks telefonisch unter 0761 – 2101 204 und per E-Mail unter zimmer@swfr.de entgegen. Zimmerangebote können auch selbst online auf der Website des Studierendenwerks eingestellt werden
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Badisches KONServatorium lädt zum Benefizkonzert ein
© Badisches KONServatorium
 
Badisches KONServatorium lädt zum Benefizkonzert ein
Am 24. September erklingen Franz Schubert und Ernst Bloch

Im Rahmen der KONS-Spendensymphonie zur Finanzierung eines neuen Konzertflügels lädt das Badische KONServatorium bereits zum 13. Benefizkonzert ein. Am Samstag, 24. September, um 17 Uhr, spielen drei Lehrkräfte des Hauses ein besonderes Programm.

Julia Mielke (Violine), Reinhard Armleder (Violoncello) und Dagmar Hartmann (Klavier) bringen Schuberts Klaviertrio B-Dur Op. 99 zusammen mit den Drei Nocturnes für Klaviertrio von Ernest Bloch zum Klingen. Schuberts Klaviertrio ist mit seiner Kraft und Lebensfreude, seiner tänzerischen Anmut und herzergreifenden Melodik eines der schönsten seiner Gattung und gehört zu seinen beliebtesten Kammermusikwerken.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

zum Bild oben:
Beim diesem Kammerkonzert spielen Dagmar Hartmann (Klavier), Julia Mielke (Violine) und Reinhard Armleder (Violoncello) (v.links).
© Badisches KONServatorium
 
 

Verschiedenes 
 
 
Rezeptfreie Schlafmittel: Was bringen Baldrian, Melatonin und Co.?
Kommt der Schlaf nicht von allein, können rezeptfreie Schlafmittel helfen. Wirkstoffe wie Baldrian, Melatonin oder Antihistaminika: Doch nicht alle sind gleichermaßen geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Auswertung, die in der Oktoberausgabe der Zeitschrift test erscheint. Darin werden die am besten geeigneten Mittel vorgestellt.

Die Wirkstoffe Diphenhydramin und Doxylamin zählen zu den Antihistaminika und wurden früher unter anderem zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt. Heute ist das nicht mehr der Fall. Denn inzwischen ist belegt, dass beide Wirkstoffe müde machen. Für Menschen mit Allergien ist das ein unerwünschter Nebeneffekt. Bei der Behandlung von Schlafproblemen ist diese Wirkung dagegen willkommen. Die Mittel sollten aber nur kurz eingesetzt werden. Bei längerer Anwendung und höherer Dosierung sind Nebenwirkungen wie Schwindel oder Verwirrtheit möglich.

Kaum Nebenwirkungen verursachen Baldrianpräparate. „Zur Behandlung von Schlafproblemen kommen nur solche Mittel infrage, die als Wirkstoff bestimmte Baldrianwurzel-Trockenextrakte in ausreichend hoher Dosierung enthalten,“ so Lea Lukas, Redakteurin bei test. Dass sie wirken, legen wissenschaftliche Studien nahe. Die Stiftung Warentest hält die Mittel deshalb für eingeschränkt geeignet. Von einer Selbstbehandlung mit freiverkäuflichen melatoninhaltigen Präparaten rät die Stiftung ab.

Die Auswertung Schlafmittel findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/schlafmittel.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Ein ganz besonderer Baustoff: Lehm im Altbaubestand
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Fachwerkhaus (c) Rossner / DSD
 
Ein ganz besonderer Baustoff: Lehm im Altbaubestand
Das Präsenz-Seminar

Am Freitag, den 30. September 2022 von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr findet im Freilichtmuseum Bensberg, Burggraben 19 in 51429 Bergisch Gladbach für Bauherren und Denkmaleigentümer ein Praxishilfe-Werkstattseminar der DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt. „Ein ganz besonderer Baustoff“ widmet sich der „Anwendung von Lehm im Altbaubestand“.

Lehm ist ein seit Jahrtausenden bewährter Baustoff – und immer noch nicht antiquiert, ganz im Gegenteil erlebt Lehm seit Jahrzehnten erneut eine Renaissance. Denn Lehm ist ein wahres Multitalent: Er ist leicht anzuwenden und besitzt auch große Vorteile für das Raumklima. Zudem ist er als natürlicher Werkstoff nicht gesundheitsschädlich. Lehm kann immer wieder verwendet werden, ist regional leicht zu erwerben und kann viele herkömmliche Baustoffe ersetzen. Im Rahmen des Seminars werden verschiedene Anwendungsgebiete des Baustoffes Lehm vorgestellt und Praxistipps bis hin zur Umsetzung eigener kleiner, denkmalgerechter Reparaturarbeiten oder Gestaltungen gegeben.

Teilnahmegebühr: 130 Euro. Teilnehmer werden gebeten, sich im Vorfeld der Veranstaltung tagesaktuell über die aktuellen Corona-Maßnahmen zu informieren, etwa unter www.denkmalakademie.de/corona.

Die DenkmalAkademie ist das Bildungsinstitut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zur berufsbegleitenden Weiterbildung in der Denkmalpflege. Sie hat sich die Vermittlung grundlegender denkmalpflegerischer Inhalte, der Kenntnisse historischer Materialien sowie diverser Handwerks- und Erhaltungstechniken zum Ziel gesetzt.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Waschmaschinen: Von gut bis mangelhaft – die Tops und Flops der Frontlader
Waschmaschinen liegen beim Stromverbrauch im Haushalt weit vorn. Die Stiftung Warentest hat für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test 14 Frontlader auf Waschleistung, Haltbarkeit, Handhabung, Umwelteigenschaften und den Schutz vor Wasserschäden geprüft. Gleich neun Modelle bekommen die Note Gut. Vor zwei mangelhaften Maschinen warnt die Stiftung Warentest jedoch.

Neun der 14 getesteten Maschinen waschen sauber, sind sparsam im Verbrauch, sicher und robust in ihrer Haltbarkeit. Die günstigste gute Maschine ist bereits ab 550 Euro zu haben, während die teuerste gute 1600 Euro kostet – diese verbraucht allerdings besonders wenig Strom und Wasser, was sich langfristig sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel rechnet.

Zwei Modelle fielen im Haltbarkeitstest wegen Lagerschäden beziehungsweise zerbrochenen Betongewichten durch. Hierzu simulierte die Stiftung Warentest eine rund 9-jährige Nutzung mit durchschnittlich 3,5 Waschgängen pro Woche, indem sie die Waschmaschinen acht Monate lang jeweils 1640 Ladungen Wäsche waschen ließ. Fazit: Testurteil Mangelhaft für die zwei Waschmaschinen, die hierbei schlapp machten.

Insgesamt ist die Entwicklung des Stromverbrauches von den getesteten Waschmaschinen im Eco-Modus erfreulich positiv. Im Programm Eco 40–60 verbrauchten sie im Schnitt etwa halb so wenig Strom und waren eine halbe Stunde früher fertig als Waschmaschinen im Sparprogramm vor zwei Jahren.

Die ausführlichen Ergebnisse des Waschmaschinen-Tests finden sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitung test und online unter www.test.de/waschmaschinen.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Immobilien vererben: Mit Schenken Steuern sparen
 
Immobilien vererben: Mit Schenken Steuern sparen
Die rasant gestiegenen Immobilienpreise führen dazu, dass die Freibeträge für Erben schneller ausgeschöpft sind und hohe Erbschaftssteuer fällig werden kann. Um das zu vermeiden, können Immobilien auch verschenkt statt vererbt werden. Wann und für wen sich eine Schenkung lohnt, was dabei zu regeln ist und wie sich Schenkende absichern können, um weiterhin sorgenfrei in der eigenen Immobilie zu wohnen, zeigt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Damit das Erben des Elternhauses wegen der drohenden Steuerlast nicht zur Kostenfalle wird und Kinder die Immobilie nicht verkaufen müssen, um für die Erbschaftssteuer aufzukommen, können Eigentümer und Eigentümerinnen Haus oder Wohnung zu Lebzeiten verschenken. Zwar sind Freibeträge und Steuersatz beim Vererben und Verschenken identisch, doch beim Schenken können Beschenkte ihre Freibeträge mehrfach nutzen, denn sie gelten alle zehn Jahre von neuem. Erben Kinder, gilt für sie beispielsweise ein allgemeiner Freibetrag von 400.000 Euro. Der ist bei den aktuellen Immobilienpreisen schnell überschritten. Für den darüberliegenden Betrag werden dann, je nach Höhe der Erbschaft, 7 bis 30 Prozent Erbschaftssteuer fällig.

Beim Schenken sollte in einem notariellen Schenkungsvertrag geregelt werden, welche Rechte und Pflichten nach der Schenkung für beide Seiten gelten: Vereinbaren sie ein Wohnungsrecht oder einen Nießbrauch, dürfen die ehemaligen Eigentümer die Immobilie weiterhin bewohnen oder – beim Nießbrauch – vermieten. Mit Rückforderungsrechten können sich Schenkende absichern, falls sich beide Seiten heillos zerstreiten oder die beschenkte Person vor dem Schenkenden stirbt.

Was bei einer Schenkung zu beachten ist, wie damit Erbschaftssteuern gespart, Pflichtteile für ungeliebte Angehörige reduziert oder Wohnrechte gesichert werden können, zeigt der ausführliche Artikel „Immobilien vererben“ in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/immobilie-vererben.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Städtische Angebote zur Woche der Demenz
Erlebnis-Tanz, Vorträge, Lesung und Museumsbesuch

Bei der Freiburger Woche der Demenz, die von Montag, 19. September, bis Sonntag, 25. September, stattfindet, gibt es auch zahlreiche städtische Angebote.

So lädt das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt beispielsweise zu zwei Vorträgen ein und freut sich über eine rege Teilnahme:

- Di, 20. September, 17 bis 18.30 Uhr
Vortrag: Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit und ohne Demenz
von Ralph Schlegel, AOK Südlicher Oberrhein
Ort: Rathaus im Stühlinger, Bestandsbau, Großer Sitzungssaal, Fehrenbachallee 12

- Fr, 23. September, 15 bis 17 Uhr
Vortrag: Gut vernetzt und sozial verbunden trotz Demenz
von Prof. Cornelia Kricheldorff (Kath. Hochschule, em.)
Ort: Rathaus im Stühlinger, Raum Schauinsland, Fehrenbachallee 12
Eintritt frei, Anmeldung beim Seniorenbüro unter Tel. 0761 / 201-3032 oder per Mail an: seniorenbuero@stadt.freiburg.de.

Auch das Augustinermuseum und das Theater Freiburg haben für die Woche der Demenz drei Angebote auf die Beine gestellt:

- Fr, 23. September, 15.30 bis 16.30 Uhr
Museumspädagogische Führung zum Freiburger Münster für Menschen mit Demenz und Begleitperson
Ort: Augustinermuseum Freiburg, Augustinerplatz
(in Kooperation mit der Kath. Sozialstation)
Anmeldung bis 20. September per Mail an:
angelika.zinsmaier@stadt.freiburg.de

- Sa, 24. September, 18 bis 19 Uhr
Musikalische Lesung mit Texten von Betroffenen:
„Bruchstücke. Wie Menschen mit Demenz das Leben sehen“, im Anschluss Publikumsgespräch.
Veranstalter: Element 3 e.V. und Theater Freiburg
Ort: Theater Freiburg, Werkraum, Bertoldstr. 46
Tickets beim Theater Freiburg (12 Euro / erm. 9 Euro)

- So, 25. September, 16 bis 17 Uhr
Erlebnis-Tanz: Inklusiver Tanzworkshop für Menschen mit und ohne Demenz
Ort: Theater Freiburg, Ballettsaal, Bertoldstraße 46
Eintritt frei, Anmeldung unter Tel. 0761 / 2012971 oder Mail an: tanz@theater.freiburg.de.

Weitere Informationen und alle Angebote zur Freiburger Woche der Demenz gibt es online.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Über 100.000 betreute Personen bei Sanitätswachdiensten in der Region Freiburg
Dorffest in Bötzingen / Foto: Matthias Reinbold / DRK
 
Über 100.000 betreute Personen bei Sanitätswachdiensten in der Region Freiburg
Bislang über 200 Patientenversorgungen der Hilfsorganisationen
Über 300 Einsatzkräfte leisteten in den vergangenen Tagen 2500 Stunden Dienst im Ehrenamt

Bötzingen/Freiburg/St.Märgen (drk). Seit Donnerstag, 8. September sind die ehrenamtlich Helfenden im DRK-Kreisverband Freiburg wieder stark bei Veranstaltungen rund um Freiburg gefordert.

Den Schwerpunkt bildeten dabei zwei SC-Spiele in Freiburg sowie das Hip-Hop Festival Heroes in Freiburg. Dazu kam seit Freitag das Dorf- und Weinfest in Bötzingen, das heute seinen letzten Veranstaltungstag hat. Ebenso waren die DRK-Kräfte von Freitag bis Sonntag am beliebten Rossfest in St.Märgen dabei. Diese Veranstaltung rund um das Pferd wird alle drei Jahre ausgerichtet und feierte am Wochenende bereits das 30.Bestehen.

Während es bei den Fußballspielen des SC Freiburg keine besonderen Ereignisse zu protokollieren gab, mussten am Hip-Hop-Festival über 130 Personen vor Ort in der Unfallhilfsstelle medizinisch versorgt werden, hiervon wurden vier Patienten in umliegende Krankenhäuser verbracht. Diese Veranstaltung wurde von den "Hilfreichen 3“ (DRK, Malteser, Johanniter) samt Notärzten betreut.

Ebenfalls wenig gefordert war bislang das DRK am Dorf- und Weinfest in Bötzingen. Hier gab es vorwiegend nur einige wenige Versorgungen zu verzeichnen.

Das Rossfest in St.Märgen, das ebenfalls vom DRK betreut wurde, wurde indessen überschattet von einem Verkehrsunfall, bei dem am Sonntag zwei Personen verletzt wurden. Hiervon musste ein Patient mit dem DRF-Rettungshubschrauber aus Freiburg in die Klinik geflogen werden, eine weitere Person transportierte der DRK-Rettungsdienst in eine Klinik. Der weitere Verlauf der Veranstaltung verzeichnete sich ruhiger für die zahlreichen DRK-Kräfte samt Notarzt.

Seit Donnerstag waren somit bis Sonntag abend über 300 Einsatzkräfte von DRK, Maltesern und Johannitern im Einsatz. Bei den Veranstaltungen wurden des Weiteren über 200 Patientenversorgungen registriert. Im Ehrenamt wurden so bislang mindestens 2500 Stunden Dienst geleistet.

Damit wurden über 100.000 Personen bis Sonntag abend betreut.
 
 

Verschiedenes 
 
 
THG-Prämie: Mehrere Hundert Euro im Jahr sind für E-Auto-Halter drin
Eingespartes CO2 verkaufen und dafür Geld bekommen? Das geht – mithilfe von Dienstleistern. Für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest 36 davon geprüft. Die Treibhausgasminderungs(THG)-Prämie fließt, wenn der E-Auto-Halter eingesparte CO2-Emissionen verkauft. Bis zu 350 Euro pro Jahr sind drin.

Privaten E-Mobilisten, die ihre CO2-Einsparung verkaufen möchten, empfiehlt Finanztest einen Dienstleister zu nutzen. Dieser kümmert sich um Abwicklung und Auszahlung der THG-Prämie. Seit kurzem ist hierfür ein neuer Markt entstanden. Laufend kommen neue Anbieter dazu. Neben Start-ups sind auch bekannte Autoversicherer wie die Huk oder Energiekonzerne wie EnBW eingestiegen.

„Wir haben 36 Dienstleister untersucht. Empfehlen können wir aber nur 14. Denn nur sie erfüllen unsere Mindestkriterien“, so Marion Weitemeier von Finanztest. Zu diesen Kriterien gehört, dass sich der Vertrag nach Auszahlung der Prämie nicht automatisch verlängert – sonst sind E-Auto-Halter gebunden, obwohl es vielleicht bald bessere Angebote gibt. Die Vertragslaufzeit sollte deswegen zum Kalenderjahr oder spätestens nach der Registrierungsperiode beim Umweltbundesamt (UBA) enden. Außerdem dürfen die Anbieter ihr unternehmerisches Risiko nicht auf ihre Kunden abwälzen. Mancher Anbieter behält sich vor, keine Prämie auszuzahlen, wenn er die CO2-Einsparung nicht verkaufen kann.

Wichtig: Die Prämie gibt es nicht nur für E-Autos, sondern auch für elektronisch betriebene Busse, Nutzfahrzeuge und Motorroller. Aber nur wer als Halter im Fahrzeugschein steht, kann die Prämie beantragen.

Der Test THG-Prämie findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter test.de/e-auto-thg-quote.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Autotunnel in der Kriegsstraße wird im Oktober eröffnet
© KASIG
 
Karlsruhe: Autotunnel in der Kriegsstraße wird im Oktober eröffnet
Modifikation der Lüfter abgeschlossen / Weitere Arbeiten im Sommer 2023 geplant

Nachdem sich die Eröffnung des Karoline-Luise-Tunnel als letzter Baustein der Kombi-Lösung mehrfach verzögert hatte, will die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG), die mit dem Bau des Tunnels betraut ist, nun in Kürze die Ampeln auf Grün stellen. Oberbürgermeister und KASIG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Frank Mentrup nannte in der heutigen Pressekonferenz die Kalenderwoche 42 (17. bis 23. Oktober) als voraussichtlichen Eröffnungstermin. Das genaue Datum müsse noch zwischen der KASIG, der Stadt und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg abgestimmt werden.

zum Bild oben:
Die Modifikationen an den Lüftern im Autotunnel unter der Kriegsstraße sind abgeschlossen. Im Oktober soll der Tunnel eröffnet werden.
© KASIG
 
 

Verschiedenes 
 
 
Städte des Südens
Marketingkreis Städtetourismus Baden-Württemberg initiiert Tourismusmarketing-Kampagne mit Fotograf Paul Ripke

Um den anhaltenden Trend der Kurz- und Städtereisen zu unterstützen und die Potentiale der Region nachhaltig zu fördern, hat der Marketingkreis Städtetourismus Baden-Württemberg, zu dem auch die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) zählt, eine neue Marketing-Kampagne mit prominenter Unterstützung initiiert: Seit 4. August werden auf dem YouTube-Kanal Urlaubsland BW wöchentlich Imageclips mit Fotograf, Podcaster und Streetwear-Macher Paul Ripke über die „Städte des Südens“ veröffentlicht. In den jeweiligen Videos besucht Paul Ripke die neun kreisfreien Städte Baden-Württembergs, Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart und Ulm. Für jede Stadt ist dabei ein eigener Imageclip entstanden, in dem Paul Ripke auf Persönlichkeiten, Orte und Highlights der besuchten Städte trifft. Am 15. September folgt der Imageclip über den Besuch in Freiburg.

Die Besuche in den jeweiligen Städten fanden im Juni und Juli 2022 statt. In Freiburg war Paul Ripke u.a. zu Besuch auf dem Freiburger Münstermarkt und bei der Alten Wache – Haus der badischen Weine und bestieg mit Oberbürgermeister Martin Horn den Freiburger Münsterturm sowie mit SC Freiburg Spieler Nils Petersen den Schlossberg. Der Imageclip über Freiburg wird am 15. September auf dem YouTube-Kanal Urlaubsland BW unter www.youtube.com/c/UrlaubslandBW veröffentlicht.

Blicke hinter die Kamera sind bereits jetzt auf den Social-Media-Kanälen der “Städte des Südens” zu finden: https://www.facebook.com/Staedte-DesSuedens und https://www.instagram.com/citiesofsouthwestgermany/.

Die FWTM ist gemeinsam mit Baden-Baden, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart, Ulm sowie der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), für Freiburg Mitglied des Marketingkreis Städtetourismus Baden-Württemberg. Ziel des Marketingkreises ist die gemeinsame Vermarktung der vielfältigen Angebote der Großstädte in Baden-Württemberg. Hierbei macht der Marketingkreis die Potentiale der Städte unter der Marke „Städte des Südens“ nachhaltig und langfristig sichtbar und fokussiert sich dabei auf das Thema Stadterlebnis mit den Kernkompetenzen Kultur, Events, Genuss und Shopping. Durch den Zusammenschluss und die gemeinsame Bewerbung der neun Städte werden die Großstädte als wichtige Themensäule im Tourismusmarketing des Landes platziert.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Platz für 300 Geflüchtete
Stadt baut Modulbauanlage in Hochdorf wieder auf

Freiburg spart Energie: Anlage wird regenerativ und gasfrei versorgt, Pellets sorgen für Warmwasser und Heizung, Photovoltaik sorgt für Strom

Die Zahl der Menschen, die seit dem russischen Überfall aus der Ukraine nach Deutschland fliehen, nimmt seit Wochen wieder stark zu. Immer mehr davon kommen bis in den Südwesten der Republik. Wie gut, dass sich der Freiburger Gemeinderat schon im April für den Wiederaufbau einer Modulbauanlage für Geflüchtete in Hochdorf entschieden und dafür 6,4 Millionen Euro bewilligt hatte.

Das städtische Gebäudemanagement (GMF) hat damals schnell geschaltet. Vorbereitende Arbeiten am Gelände in der Leinenweberstraße fanden im Juli statt. Die Lieferung und der fortlaufende Auf- und Ausbau der Module begannen Anfang August und dauern bis Ende September an. Dann werden die Module mit Mobiliar ausgestattet, und Mitte Oktober soll die Anlage schon bezugsfertig sein, nur zehn Wochen nach Baubeginn. Mit 300 Plätzen wird sie wesentlich zur Sicherung der kommunalen Pflichtaufgabe Unterbringung beitragen.

Bei einem Vorort-Termin in Hochdorf haben heute Baubürgermeister Martin Haag, Andrea Katzer-Hug, Leiterin des GMF, Katja Niethammer, Leiterin des Amts für Migration und Integration (AMI), im Beisein von Ortsvorsteher Günter Hammer über den Stand der Arbeiten informiert. Bürgermeister Haag: „Ich danke dem GMF und dem AMI für dessen schnelle und dennoch gründliche Arbeiten sowie der Ortschaft Hochdorf. Wir sind froh, dass das Gelände noch verfügbar war und wir hier wieder unter Hochdruck eine Unterkunft errichten können.“ Im Herbst 2015 wurde hier ebenfalls unter Hochdruck ein Heim für Geflüchtete vor allem aus Syrien, Irak und Afghanistan errichtet, dieses war im Dezember bezugsfertig. Der Mietvertrag endete im Oktober 2020, da es nicht mehr gebraucht wurde. Der Eigentümer hat die Anlage im Sommer 2021 abgebaut und das Gelände sollte gewerblich genutzt werden. Wenige Monate später hat Russland die Ukraine überfallen, und es kam die nächste Flüchtlingswelle.

Kaum ein städtisches Bauprojekt der vergangenen Jahre hatte einen ähnlich engen Zeittakt. Erste Überlegungen zum Wiederaufbau einer Modulbauanlage am Standort begannen Mitte März, wenige Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine. Die Architektenbeauftragung schloss sich Ende März an. Mit dem Architekten erarbeitete das GMF innerhalb von nur vier Wochen die Planungsgrundlagen und Grobkosten für die Entscheidungsträger. Die politische Entscheidung zu Wiederaufbau und Mittelbereitstellung fiel am 13. April im Gemeinderat, der dann am 17. Mai auch Details festlegte. Die Kosten belaufen sich auf 6,4 Millionen Euro (Beschluss G-22/120), die Bodenplatten und Infrastrukturleitungen des Vorgängerbaus konnten zeit- und kostensparend wiederverwendet werden. Die Ortschaft Hochdorf und ihre Bürger waren parallel zur Projektentwicklung fortlaufend eingebunden.

Dank der Zusammenarbeit mit der FWTM konnte die stoßweise Anlieferung der Container mit bis zu 40 Lkw pro Tag ohne große Probleme für die angrenzenden Gewerbebetriebe abgewickelt werden. Die Container wurden auf dem FWTM-Parkplatz „zwischengeparkt“, bis sie im Zuge der komplexen Zulieferlogistik zur Leinenweberstraße beordert wurden.

Schon zu Projektbeginn hat die Bauverwaltung die sich abzeichnende Energiekrise auch bei diesem Projekt berücksichtigt. Daraus resultierten vier wichtige Entscheidungen: So erfüllt die neue Containeranlage die Anforderungen nach dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG, ehemals EnEV). Ihre Energieversorgung erfolgt regenerativ und Gas-frei. Für Warmwasser und Heizung sorgt eine Pelletsanlage, und auf den Dächern wird die größtmögliche Fläche für Photovoltaik genutzt. Die Pellets- und auch die PV-Anlagen können andernorts weiterverwendet werden, wenn dieser Standort nicht mehr gebraucht wird.
 
 

Veranstaltungen 
 
Saunawoche
Aufgusszeremonie im Badeparadies Schwarzwald (c) Badeparadies Schwarzwald
 
Saunawoche
Kommendes Eventhighlight im Badeparadies Schwarzwald

Saunagäste des Badeparadies Schwarzwald erwartet im September eine Saunawoche der Superlative voller Wellness, Entspannung, Magie und Musik. Vom 19. Bis zum 25. September begeistern in der Spa- und Saunawelt Palais Vital nicht nur bekannte und beliebte Attraktionen, sondern auch eine Fülle an einzigartigen Aufgusszeremonien und ergänzenden Wohlfühl-Highlights. Die Magier Dominik Rams und Igor Dukadinovics versetzen Saunagäste mit ihren Zaubertricks in Staunen. Ein abgestimmtes, musikalisches Programm unter Palmen, gestalten der Pianist Sandro Delfovo, Musiker und Gitarrist Michael Oertel sowie Singer-Songwriter Myc Sharrat in jeweils eigenem Stil.

Termin: 19. - 25. September 2022
Erlebniswelt: Palais Vital
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Bächle in der Herrenstraße wird erneuert
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung erneuert in den nächsten Monaten eines der auffälligsten und tiefsten Bächle in der Freiburger Altstadt. Geplant ist die Instandsetzung des Stadtbächle in der Herrenstraße vor dem Münsterforum. Die Stahlabdeckung, die vor langer Zeit provisorisch eingebaut wurde, wird nun endlich beseitigt.

Neben einer neuen Gussabdeckung erhält das Bächle eine neue Sohle und Seitenwangen aus rotem Buntsandstein. Im gleichen Straßenabschnitt werden die Pflasterflächen im Gehweg parallel zum Bächle erneuert und eine barrierefreie Oberfläche hergestellt.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 12. September, und dauern voraussichtlich bis Ende November. Eine Durchfahrt in der Herrenstraße an der Baustelle vorbei ist durchgängig möglich; auch für sichere Wege und Übergänge für Fußgänger und Radfahrer ist in allen Bauphasen gesorgt. Mit Behinderungen während der Bauzeit ist zu rechnen. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet um Verständnis.
 
 



Seite 1 2 
kieser_banner2.jpg
digidata_web_2018.jpg
schlossreinach2.png
historix2.jpg
burkheim_winzer_banner2015.jpg
escap_web_2_2022.jpg

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 
 


Copyright 2010 - 2022 Benjamin Jäger