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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Verschiedenes 
 
Fördervertrag für die Hauptstraße 183 in Miltenberg
Miltenberg: Hauptstr.183 (c) Wagner / DSD
 
Fördervertrag für die Hauptstraße 183 in Miltenberg
Das Haus am Schnatterloch

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt Mittel für die Sanierung der Holzbauteile und der Dächer am Bürgerhaus in der Hauptstraße 183 in Miltenberg bereit. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 16.00 Uhr Michael Knappe vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der DSD an die Denkmaleigentümer Margret und Dr. Jürgen Köpke. Das Bürgerhaus ist eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Hangseitig unterhalb der Mildenburg am höchsten Punkt des sogenannten "Schnatterlochs" steht in der Hauptstraße das Bürgerhaus, das Bestandteil des Altstadtensembles ist. Die Giebelseite mit dem bis in das zweite Obergeschoss reichenden Giebel steht zum Marktplatz hin. Der dreigeschossige Satteldachbau hat ein massives Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk mit Werksteinrahmungen und ist wie die bergseitige Traufseite in Buntsandstein und Ziegel ausgeführt. Die mehrfach umgebauten Fachwerkobergeschosse ragen teilweise vor.

Das über annähernd quadratischem Grundriss errichtete Haus wurde 1360 erbaut. Die dem Schnatterloch zugewandte Hausseite hat das bauzeitliche Fachwerk mit kurzen Bügen größtenteils bewahrt, während die Marktplatzseite im 18. und 19. Jahrhundert einschneidend mit konstruktivem Fachwerk umgebaut wurde. Talseitig hat man dem Bau einen Anbau mit Pultdach vorangestellt. Dort befindet sich wohl seit dem frühen 16. Jahrhundert der Zugang zu dem unter dem Wohnhaus in den Fels reichenden Gewölbekeller. Bergseitig angegliedert befindet sich die Remise, darunter ein zweiter größerer Gewölbekeller, der ebenfalls an den Fels anschließt.

Das Innere des Wohnhauses ist fast durchgehend mit je vier etwa gleich großen Räumen pro Geschoss gegliedert. Teile der bauzeitlichen Boden- und Deckenkonstruktionen sind inklusive der dazugehörigen Fassungen noch vorhanden. Lediglich das Dachwerk ist in der Zwischenkriegszeit ersetzt worden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Rechte bei Kreuzfahrten: Reiserecht, Versicherungen und Mobilfunk an Bord
Die Kreuzfahrtbranche boomt, die Zahl der Passagiere wächst seit Jahren. Manchmal wird die Reise allerdings teurer als geplant – etwa wenn Kreuzfahrer auf hoher See erkranken oder unbedarft ihr Smartphone nutzen. Wie sich Reisende vor Kostenfallen auf Kreuzfahrten schützen und welche Rechte sie haben, berichtet die Zeitschrift Finanztest in ihrer Januar-Ausgabe.

Fünf Minuten telefonieren und zehn Minuten Surfen können auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren 120 Euro oder mehr kosten. Sogar eingehende Anrufe, das Abhören der Mailbox und die automatische Aktualisierung von Apps gehen ins Geld. Der Hintergrund: Weder die EU-Roaming-Verordnung noch gebuchte Reisepakete der Mobilfunkunternehmen gelten auf See. In vielen Fällen ist es günstiger, ein Daten- oder Mobilfunkpaket bei den Kreuzfahrtanbietern zu buchen. Telefonieren und Surfen bleibt dann zwar teuer – für sieben Tage zwischen rund 50 und 100 Euro –, die Kosten sind aber besser kalkulierbar.

Teuer kann es auch werden, wenn man nicht ausreichend versichert ist und unterwegs krank wird. Die Kosten für Krankenbehandlung und -transporte verschlingen mitunter Tausende Euro. Finanztest hat 68 speziell für Kreuzfahren angebotene Versicherungspakete getestet und festgestellt, dass die meisten soliden Schutz bieten, sich aber nur manchmal bei günstigen oder sehr teuren Kreuzfahrten lohnen. Preiswerter ist es oft, Einzelpolicen für Auslandskranken- und Reiserücktrittschutz zu wählen.

Schlechtes Essen, zu enge Kabinen, dröhnende Schiffsmotoren: Wenn Reisemängel den Kunden den Spaß verderben, die Route sich ändert oder Landgänge ausfallen, können sie nachträglich den Preis mindern. In besonderen Fällen ist es auch möglich, die Reise abzubrechen und Schadenersatz zu fordern, etwa wenn Passagieren statt der gebuchten Außenkabine in einer Innenkabine untergebracht werden.

Der Artikel über Kostenfallen und Rechte bei Kreuzfahrten findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/kreuzfahrt.
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Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
 
Kurzfilmcafé "Alles im Fluss" beim Offenen Treff am Mittwoch
Am Mittwoch, den 19. Dezember um 15.30 Uhr lädt die Begegnungsstätte Altstadt in Haus Schloßberg in der Hermannstraße 14 zum Kurzfilmcafé im Rahmen des Offenen Treffs ein. Gezeigt wird ein buntes Programm von Kurzfilmen des Filmfestes Dresden zum Miteinander der Generationen bis hin zu kleinen Ausbrüchen aus dem Alltagstrott. Ab 14.30 Uhr können die Gäste sich bei Kaffee und weihnachtlichen Leckereien auf das Programm einstimmen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg e.V. statt.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch · 19.12. 2018 · ab 14.30 Uhr
Evangelisches Stift Freiburg · Cafeteria in der Begegnungsstätte Altstadt
Hermannstraße 14 · 79098 Freiburg
 
 

SWR

Verschiedenes 
 
In Passau fördert die DSD das  Gast- und Wohnhaus „Zur Fels’n“
Passau: Gast- und Wohnhaus "Zur Felsn" (c) Schabe / DSD
 
In Passau fördert die DSD das Gast- und Wohnhaus „Zur Fels’n“
Unten schwelgen, oben schlafen

Für die Dachinstandsetzung über dem Hauptgebäude und dem nördlichen Anbau des Gast- und Wohnhauses „Zur Fels’n“ in Passaus Freyunger Straße stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale in diesem Jahr 60.000 Euro zur Verfügung. Der Fördervertrag erreicht Professor Dr. Egon Johannes Greipl, den ersten Vorsitzenden des Vereins Felsenfreunde Passau e.V., in diesen Tagen. Das Zeugnis nachmittelalterlichen Profanbaus in Passau ist eines von über 440 Projekten, die die in Bonn ansässige Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Das Gasthaus Zur Fels’n liegt im denkmalgeschützten Ensemble "Altstadt Passau mit Vorstädten", im alten Stadtteil Ilzstadt. Die städtebaulich markante Baugruppe schmiegt sich mit ihrer Rückseite an eine hohe Felsformation. Sie liegt an einer alten Verkehrsachse, die parallel zur Ilz von Passau nach Norden in den Bayerischen Wald führt.

Das Gast- und Wohnhaus, das seine heutige Form in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhalten hat, ist seit 1647 nachweisbar und stammt im Kern aus dem frühen 16. Jahrhundert. Zum Anwesen gehören des Weiteren ein zweigeschossiger Pavillon aus der Zeit um 1820 und Anbauten. Anfang 2013 ging der Besitz an den Freistaat Bayern über, der ihn 2015 an den Verein "Felsenfreunde Passau" verkaufte.

Der Hauptbau mit einer teilweise verbretterten Giebellaube ist zweigeschossig. Er wird von einem weit vorschießenden Halbwalmdach gedeckt. Der Gasthauszugang liegt auf der Südseite. Zur Freyunger Strasse hat das Haus im Erdgeschoss drei, im Obergeschoss vier Fenster. Die Innenraumstruktur ist unregelmäßig. Zur Nutzung als Gasthaus dient der größere Hauptraum, an den sich verschiedene Nebenräume anschließen. Eine steile Treppe führt ins Obergeschoss, das mit mehreren Zimmern Wohnzwecke erfüllte.

Der sich nördlich anschließende Anbau diente wohl ursprünglich als Stall, später als Holzlege. Er ist eingeschossig und hat ein Frackldach. Der südlich stehende barocke, "Salettl" genannte Pavillon trägt ein Mansardwalmdach. Beim Pavillon sind die Putzfassaden durch Nutung und Eckquaderung akzentuiert. Das Erdgeschoss diente als Felsenkeller. Im oberen Stockwerk gibt es nur einen einzigen saalartigen Raum mit Resten einer Ausmalung aus der Zeit um 1900.

zum Bild oben:
Passau: Gast- und Wohnhaus "Zur Felsn" - Haupthaus und nördlicher Anbau (c) Schabe / DSD
 
 

Verschiedenes 
 
 
Schwarzwald zu verschenken
Der Schwarzwald steht für eine Erlebniswelt ganz eigener Art – jetzt sogar zum Verschenken. Abwechslungsreiche und spannende Angebote warten nicht nur zu Weihnachten auf Entdecker, Abenteurer und Genießer.

Neu: Erlebnisgutscheine für jeden Anspruch
Aus mehr als 200 völlig unterschiedlichen Schwarzwald-Erlebnissen können Abenteurer, Gourmets oder Wintersportbegeisterte wählen, wenn sie noch ein Geschenk für Weihnachten suchen. Das kann eine außergewöhnliche Übernachtung oder eine besondere Wandertour genauso sein wie Klettern, Schneeschuhtouren, Langlaufkurse und Stand Up Paddling für aktive Urlauber oder kulinarische Weinwanderungen und Restauranthopping für Genießer. Diese Geschenke eignen sich auch noch für die allerletzte Minute: Unter www.erlebnisseschwarzwald.info gibt es eine Auswahl direkt ausdruckbarer Gutscheine. Man kann sich direkt für eines der Erlebnisse entscheiden oder für einen Geldwert und einen persönlichen Gratulationstext verfassen. Der Geldbetrag kann auch auf mehrere Erlebnisse verteilt oder Anzahlung für ein größeres Erlebnis sein. Nach dem Kauf landet der Gutschein dann per E-Mail oder Post beim Schenkenden oder nach Wunsch direkt beim Beschenkten. Die Beschenkten stimmen die Termine dann direkt mit dem Veranstalter, das Sulzburger Unternehmen „Original Schwarzwald“, ab.

„Annis Schwarzwald Geheimnis“ nominiert für Outdoor Award
Für Familien gibt es seit diesem Sommer „Annis Schwarzwald Geheimnis“: Mit dem vorwitzigsympathischen Bollenhutmädchen Anni entdecken Eltern mit ihren Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren den Schwarzwald. Erste Hinweise liefert der Rucksack, den die Kinder zu Beginn erhalten. Um weiterzukommen, müssen sie die Natur genau studieren und knifflige Rätsel lösen. Die besondere Mischung aus „Escape Room“ in der Natur und Schnitzeljagd ist schon in Oberkirch und Baiersbronn zu erleben. Weitere Orte bereiten neue Entdeckerabenteuer vor. „Annis Schwarzwald Geheimnis“ ist bereits für den neuen Outdoor Award Baden-Württemberg nominiert: Mit „Trekking Schwarzwald“ und dem „Albtal Abenteuer Track“ stehen zudem zwei weitere Schwarzwald-Erlebnisse zur Wahl. Verliehen wird der Preis am 17. Januar 2019 während der Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Abstimmen kann man im Internet bis 13. Januar. Zur Abstimmung kommt man auf www.wandern-schwarzwald.info
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Verschiedenes 
 
Kalender fürs Heimatgefühl
 
Kalender fürs Heimatgefühl
Schülerarbeit regt zum Nachdenken an

Am Freitag, den 7. Dezember 2018 um 19.30 Uhr stellen Schüler des P-Seminars „denkmal aktiv“ am Gymnasium Sonthofen, Albert-Schweitzer-Straße 21 in 87527 Sonthofen einen Heimatkalender vor, der in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern des Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden erarbeitet worden ist und die Ergebnisse eines „denkmal aktiv“-Projekts zur Thematik “Heimatgefühl und bauliches Kulturerbe” festhält.

Ein Jahr lang haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage beschäftigt, welchen Einfluss das kulturelle Erbe auf den Begriff von Heimat hat, welche Rolle die lokale Geschichte für das Heimatgefühl spielt und welchen Anteil die Denkmale und kulturlandschaftlichen Besonderheiten einer Region dabei haben.

In Sonthofen hat das Heimathaus die Frage ausgelöst, wie das bauliche Erbe der Stadt den Heimatbegriff der Bewohner prägt. Das Allgäuer Bauernhaus wurde mit dem ältesten Gebäude Sonthofens, dem Möggenriedhaus aus dem Jahr 1587, und den Bauten des 1889 aufgegebenen Weilers Oberried verglichen, um die Entstehung der für das Allgäu typischen Bau- und Siedlungsweise zu erkunden. Hierzu gibt das Blatt August im Heimatkalender Auskunft.

Das Dorf Wollseifen in der Eifel wurde 1946 geräumt, weil das umliegende Gebiet zu einem Truppenübungsplatz der Besatzungsmächte umfunktioniert wurde. Erst 2006 ist das Gelände wieder öffentlich zugänglich. Am Beispiel dieses Ortes stellten sich die Schleidener Schülerinnen und Schüler nicht nur die Frage nach dem Heimatbegriff der Bewohner und dessen Bedeutung, sondern auch nach dem Verlust von Heimat und der Möglichkeit ihrer Rück-Aneignung durch die Pflege der erhaltenen Bauten. Hierzu gibt das Blatt Mai im Heimatkalender Auskunft.

Beide Schulen befinden sich aber auch im dunklen Schattenwurf zweier NS-Ordensburgen – die heutige Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen und die Ordensburg Vogelsang in Schleiden –, die als unbequeme Denkmale befragt werden, wie sie möglicherweise zur historischen Identität des Ortes und seiner Bewohner beigetragen haben.
 
 

Veranstaltungen 
 
Ausstellungstipp: Reise in den hohen Norden
(c) Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr; Foto: Lukas Spörl
 
Ausstellungstipp: Reise in den hohen Norden
Norwegische Landschaftsmalerei im Augustinermuseum Edvard Munch im Haus der Graphischen Sammlung

Zu einer Reise in den hohen Norden Europas laden die Städtischen Museen Freiburg ab Samstag, 8. Dezember mit der Doppelausstellung „Faszination Norwegen“ ein. Das Augustinermuseum zeigt Landschaftsmalerei von der Romantik bis zur Moderne. Dem berühmten Künstler Edvard Munch, der auch unter den Malern vertreten ist, widmet das Haus der Graphischen Sammlung begleitend eine eigene Schau. Bis Sonntag, 17. März 2019 entdecken Besucherinnen und Besucher den Kosmos Norwegen.

Gewaltige Gebirgsketten, vereiste Flüsse, stille Fjorde und Mondaufgänge am Strand. Die Schönheit der norwegischen Natur faszinierte die Maler seit der Romantik. Einer der ersten Norweger, der mit seinen Landschaften international Erfolg hatte, war Johan Christian Dahl (1788–1857). Ihm gelang es, sein spontanes Naturerleben mit dem Pinsel auf die Leinwand zu übertragen. So begeisterte er Künstlerkollegen aus ganz Europa für seine Heimat. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Bilder des ‚wilden‘ Landes überaus populär. Edvard Munch (1863–1944) entfernte sich in seiner Malerei schließlich von einer realistischen hin zu einer abstrakteren Darstellungsweise, die in ihrer Ausdruckskraft einzigartig ist.

In der Ausstellungshalle im Augustinermuseum können Besucherinnen und Besucher diesem Wandel in der Landschaftsmalerei anhand von rund 50 Gemälden nachspüren. Der Großteil der Werke stammt aus der Sammlung des Museums Kunst der Westküste auf der
Nordseeinsel Föhr, drei Gemälde und zwei Skizzenbücher aus dem Bestand des Augustinermuseums ergänzen die Schau.

Munchs expressiver Stil, der in den Landschaftsgemälden anklingt, zeigt sich unverkennbar in seiner Graphik. Mit Dramatik und Leidenschaft widmete er sich in diesem Medium existentiellen Themen. Tod, Angst und Krankheit, Liebe und Sexualität – was ihn innerlich beschäftigte, stellte er auf virtuose Weise dar. Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt mit der Kabinettausstellung „Faszination Norwegen. Edvard Munch“ eine Auswahl seiner druckgraphischen Arbeiten. Bilder, in denen er mit dem Blick des Künstlers in die Abgründe der modernen Seele sieht.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchlebte Munch nach einer gescheiterten Liebesbeziehung Krisenjahre, die in einem Nervenzusammenbruch gipfelten. Während des anschließenden Klinikaufenthalts verwandelte er sein Krankenzimmer in ein Atelier. Hier entstand auch das druckgraphische Meisterwerk „Alpha und Omega“. Zwölf Lithographien aus dieser 22 Blatt und ein Prosagedicht umfassenden Mappe sind in der Ausstellung zu sehen. Sie stammen ebenfalls aus der Sammlung des Museums Kunst der Westküste auf der Nordseeinsel Föhr und werden ergänzt um einige Werke des Augustinermuseums.

Begleitend erscheint ein deutschsprachiger Katalog, herausgegeben vom Museum Kunst der Westküste, Alkersum auf Föhr und den Städtischen Museen Freiburg. Er ist im Boyens Buchverlag erschienen und für 19,90 Euro im Buchhandel und an der Museumskasse erhältlich.

Die Ausstellung „Faszination Norwegen“ entstand mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Norwegischen Botschaft in Deutschland. Mirja Straub vom Augustinermuseum hat die Freiburger Doppelschau konzipiert und koordiniert.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz und das Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, 79098 Freiburg, sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Doppelausstellung beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Beratung und Buchung von Führungen unter Tel. 0761 / 201-2501. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.freiburg.de/museen.

In der Ausstellungshalle vertretene Künstlerinnen und Künstler:

Andreas Achenbach, Louis Apol, Anders Askevold, Peder Balke, Carl Barth, Gustav Boenisch, Johan Christian Dahl, Johannes Duntze, Jahn Ekenæs, Hans Fredrik Gude, Louis Gurlitt, Kitty Kielland, Christian Morgenstern, Morten Müller, Edvard Munch, Gerhard Munthe, Adelsteen Normann, Heinrich Petersen-Flensburg, Friedrich Preller d. Ä., Georg Anton Rasmussen, Georg Saal, Franz Schiertz, Frederik Sødring, Harald Sohlberg, Frits Thaulow, Friedrich Thöming.

zum Bild oben:
Georg Anton Rasmussen: Ein norwegischer Fjord im Sommer
(c) Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr; Foto: Lukas Spörl
 
 

Verschiedenes 
 
 
Verdiente Ehrung für DSD-Ortskuratorin Gisela Lasartzyk
Ministerpräsident Winfried Kretschmann verleiht Bundesverdienstkreuz für langjähriges Engagement

Im Rahmen einer Feierstunde verleiht der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Samstag, den 1. Dezember 2018 um 14.00 Uhr zum Tag des Ehrenamtes im Marmorsaal des Neuen Schlosses, Schlossplatz 4 in 70173 Stuttgart den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Gisela Lasartzyk für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Gisela Lasartzyk (* 1940) war zunächst bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nord-Württemberg in Stuttgart tätig, ehe sie 1962 als Referentin zum Hartmannbund wechselte. Von 1970 bis 2002 führte sie als Geschäftsführerin des Landesverbands Baden-Württemberg des Hartmannbundes und war zugleich persönliche Referentin des Landesvorsitzenden. 2004 wurde sie ehrenamtliche Leiterin des Ortskuratoriums Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, was ihr einen völlig neuen Blick auf die Denkmalpflege verschafft hat, für dessen Belange sie sich seither leidenschaftlich einsetzt. „Ich entdecke durch meine Arbeit immer wieder historische Orte, die ich davor gar nicht wahrgenommen habe und bekomme zudem noch einen ganz anderen Einblick hinter die Kulissen“, erzählte Lasartzyk erst kürzlich im Interview mit der Stuttgarter Zeitung.
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