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Donnerstag, 28. Mai 2020
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Aktueller Seitenwechsel
 
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Redaktion Prolix
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Börsenkrise: Mit dem Crash umgehen
Der aktuelle Crash traf fast alle Anleger unvorbereitet. Die Finanzexperten der Zeitschrift Finanztest sagen in ihrer Mai-Ausgabe, was man jetzt tun kann und besser bleiben lässt, welche Geldanlage noch sicher ist und wie Sparer, die mit dem Pantoffel-Portfolio von Finanztest anlegen, nun dastehen.

In der größten Börsenkrise seit über einem Jahrzehnt herrscht Verunsicherung. Doch die Finanzexperten der Stiftung Warentest zeigen, dass in den vergangenen 50 Jahren noch jeder Crash nach einigen Jahren wieder aufgeholt werden konnte. Langfristig ging es an den internationalen Aktienmärkten immer nach oben. Wer auf das in Fonds angelegte Geld in nächster Zeit nicht angewiesen ist, sollte daher Geduld mitbringen und die Krise aussitzen. Diese Empfehlung gilt aber nur, wenn es sich um breit streuende ETF mit globalen oder zumindest europäischen Aktien handelt. Wer auf bestimmte Länder, Branchen oder spezielle Strategien gesetzt hat, sollte sich seine Fonds genauer ansehen und möglicherweise in breit streuende ETF umschichten. Bei der Überprüfung aktiver Fonds, beispielsweise Mischfonds, hilft der Produktfinder Investmentfonds der Stiftung Warentest (test.de/fonds).

In der Krise am besten geschlagen haben sich ausgerechnet jene Anlagen, die seit einiger Zeit keine oder äußerst geringe Renditen brachten, etwa Tagesgeldkonten, Sparbücher oder Festgeld. Staatsanleihen gelten zwar in Krisenzeiten ebenfalls als sicherer Hafen, aber zumindest bei Anleihen mit langen Laufzeiten ist Vorsicht geboten. Wer aktuell Gold in Form von Münzen oder Barren kaufen möchte, muss mit erhöhten Handelsspannen rechnen und sollte auf lange Lieferzeiten gefasst sein. Für wen sich Investitionen in Immobilienfonds, Immobilien, Rohstoffe sowie Währungen lohnen können, legen die Finanztest-Experten ebenfalls dar.

Bewährt hat sich die Pantoffel-Strategie von Finanztest. Nur wer erst seit Kürzerem dabei ist, liegt im Minus. Für die anderen gilt: Trotz Crash sieht es in den meisten Depots noch ziemlich gut aus.

Die Tests findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/finanzmaerkte-corona abrufbar.
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Lebens- und Rentenversicherung: zwölf Irrtümer
Millionen Menschen haben einen oder mehrere Verträge zur Lebens- und Rentenversicherung. Doch viele Kunden wissen gar nicht genau, was ihr Vertrag leistet. Oft sind sie enttäuscht über die Auszahlung, wenn diese nach vielen Jahren des Einzahlens endlich fällig wird. Die Stiftung Warentest stellt in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest die zwölf häufigsten Irrtümer zur Lebensversicherung zusammen und schafft Klarheit.

Sowohl bei einer Kapitallebensversicherung als auch bei einer privaten Rentenversicherung wird nur ein Teil der eingezahlten Beiträge gespart. Ein anderer Teil fließt in den Risikoschutz, ein weiterer geht für die Kosten ab. Für den Abschluss und die Verwaltung eines Vertrags ziehen die Versicherungsunternehmen Geld von den Beiträgen ihrer Kunden ab. Ein Irrtum ist, dass alle eingezahlten Beiträge verzinst werden und Ertrag bringen.

Auf die Überschussbeteiligung, die bei Vertragsbeginn zugesagt wurde, ist kein Verlass. Wer fest mit den Überschüssen rechnet, wird oft enttäuscht. Sicher ist nur die garantierte Leistung.

Um die Familie im Todesfall abzusichern, ist eine Risikolebensversicherung der richtige Schutz und laut Finanztest keine Kapitallebensversicherung. Wenn der Hauptverdiener stirbt, bekommen Kinder, Partnerin, Partner oder eine andere benannte Person die vereinbarte Versicherungssumme. Im Vergleich zur teureren Kapitallebensversicherung, die Risikoschutz und Sparvertrag intransparent und teuer koppelt, ist die Risikolebensversicherung ein reiner Todesfallschutz. Er ist sinnvoll und relativ günstig.

Der ausführliche Artikel über die Irrtümer zur Lebensversicherung findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/lebensversicherungen abrufbar.
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St. Cyriakus in Wiesensteig wird sukzessive renoviert
Wiesensteig: St. Cyriakus (c) Wegner / DSD
 
St. Cyriakus in Wiesensteig wird sukzessive renoviert
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hilft bei den Arbeiten an Chordach und Chormauerwerk

Für die Renovierungsarbeiten an Chordach und Chormauerwerk der ehemaligen Stiftskirche St. Cyriakus im Zentrum von Wiesensteig stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 60.000 Euro bereit. Den Fördervertrag erhält der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Gerhard Mayr, in diesen Tagen. Die private DSD leistet auf diese Weise ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe, um diese wichtigen Arbeitsplätze erhalten zu helfen. St. Cyriakus ist eines von über 340 Projekten, die die DSD dank Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale bislang allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

St. Cyriakus war zunächst Kirche des Benediktinerklosters Wiesensteig und nach dessen Umwandlung 1130 Stiftskirche des Kollegiatstifts Wiesensteig. Seit der Auflösung des Stifts 1803 dient sie als römisch-katholische Pfarrkirche. Das Langhaus des dreischiffigen Bauwerks mit Doppelturmfassade im Westen und dreiseitigem Chorschluss schließt eine Muldendecke, die auf Wandpilastern aufliegt. Aus dem 12. Jahrhundert haben sich Reste einer romanischen Krypta, vom gotischen Neubau aus dem 15. Jahrhundert die beiden Westtürme und die Außenmauern erhalten. Der heutige Chor entstand 1719 in barocker Formensprache, das Schiff hat man von 1775 bis 1780 klassizistisch umgebaut. Unter der reichhaltigen Ausstattung ragen die Werke des gebürtigen Wiesensteigers und späteren Münchener Hofbildhauers Johann Baptist Straub heraus, dessen weiß gefasste und nur leicht vergoldete Figuren auch in der Münchener Residenz und in Schloss Nymphenburg zu bewundern sind. Das dem Kirchenpatron Cyriakus huldigende Deckengemälde schuf Johann Josef Anton Huber.

Durch den Abbau eines Strebepfeilers am südlichen Chor im späten 17. Jahrhundert, wo sich heute die Sakristei befindet, sind erhebliche statische Probleme aufgetreten. Die Außenwand wölbt sich vor, der Dachstuhl klafft auseinander und Risse sind im Gewölbe, in den Außenwänden und in der Chorbogenwand aufgetreten. Die sich in Verschiebungen im Dachstuhl auswirkenden statischen Probleme führten zu Undichtigkeiten im Dach, die wiederum die Dachkonstruktion schädigten. Darüber hinaus sind Schädlingsbefall am Inventar und die natürliche Verschmutzung des Innenraums zu beseitigen. Die Kirchengemeinde hat sich die Schäden im Chorbereich für dieses Jahr vorgenommen, 2021 sollen die Schäden im Innern und am Dach des Kirchenschiffs, im Jahr darauf die an der Außenfassade behoben werden.
 
 

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Pneumokokken: Für wen die Impfung sinnvoll ist
Eine Impfung gegen das Coronavirus gibt es noch nicht. Das Bundesgesundheitsministerium hat aber Senioren empfohlen, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Aktuell berichten Behörden von Versorgungsengpässen bei Pneumokokken-Impfstoffen. Um die Ressourcen bestmöglich zu nutzen, raten die Impfexperten der Stiftung Warentest derzeit vorrangig Senioren mit Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzkreislaufsystems oder Diabetes sowie Menschen mit Immunschwäche und kleinen Kinder bis 2 Jahre zur Impfung.

Der Impfstoff Prevenar ist derzeit laut Behördenangaben nur begrenzt verfügbar, der Impfstoff Pneumovax voraussichtlich Anfang Mai 2020 wieder vom Hersteller lieferbar. Bereits im April seien Pneumovax-Chargen aus Japan importiert worden. Wegen der Engpässe hat die Ständige Impfkommission (Stiko) Hinweise veröffentlicht, wer vorrangig geimpft werden sollte. Auch die Experten der Stiftung Warentest haben sich aktuell mit dem Thema beschäftigt. Grundsätzlich ist der Nutzen bei kleinen Kindern demnach am besten belegt. Die Pneumokokken-Impfung für sie stufen die Experten daher als sinnvoll ein; die Impfung anderer Risikogruppen als voraussichtlich sinnvoll. Oberste Priorität für Senioren und chronisch Kranke habe im Moment die „Kontaktreduzierung“, betont das Robert-Koch-Institut – etwa, indem man zu Hause bleibe. Wer sich zusätzlich etwa beim Hausarzt impfen lassen möchte, kann sich vor der Terminvereinbarung auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts informieren, ob der Impfstoff grundsätzlich verfügbar ist (pei.de, Rubrik „Lieferengpässe von Impfstoffen“).

Der Artikel Pneumokokken ist online unter www.test.de/pneumokokken abrufbar.
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Update Eiverzehr und Gesundheit: ja, nein, vielleicht?
Wie viele Eier darf man regelmäßig essen, ohne langfristige gesundheitliche Folgen befürchten zu müssen? Diese Frage beschäftigt Experten seit Jahrzehnten. In einer aktuellen Übersichtsarbeit berichten Wissenschaftler über aktuellere Forschungsergebnisse, auf die Frage nach dem idealen Eiverzehr haben sie allerdings nach wie vor keine eindeutige Antwort.
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Karlsruhe: Schutzausrüstung für medizinisches Personal
Maskentransport im Passagierflugzeug / © DACH Schutzbekleidung
 
Karlsruhe: Schutzausrüstung für medizinisches Personal
Eine Million Masken in China bestellt / Erste Lieferung eingetroffen

Die Versorgung des Karlsruher Klinik- und Pflegepersonals mit einfachen Schutzmasken ist fürs Erste sichergestellt. Die Stadt Karlsruhe hat eine Million Exemplare bei der Rastatter Firma DACH Schutzbekleidung in Auftrag gegeben. Das Unternehmen produziert selbst Schutzausrüstung und nutzt zudem Kontakte zur chinesischen Regierung, um von dort zusätzliches Material zu ordern. Die aktuelle Lieferung aus Shenzhen, die bereits in Deutschland eingetroffen ist, umfasst mehrere Millionen Masken, von denen viele ihren Weg in die Region Karlsruhe finden werden. Eine Taskforce der Branddirektion übernimmt dann die gerechte Verteilung.

Transportiert wird die wichtige Schutzausrüstung übrigens mit einer Boeing 767 Passagiermaschine der Firma Condor. Diese für Warenlieferungen ungewöhnliche Reiseart entstand unter anderem durch die Vermittlung des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup. Die von DACH gecharterte Maschine wird nun wöchentlich Schutzausrüstung von China nach Deutschland fliegen.

zum Bild oben:
Die Masken werden in einem Passagierflugzeug vom Typ Boeing 767 transportiert.
© DACH Schutzbekleidung
 
 

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Karlsruhe: Corona-Hotline am Wochenende
"Chatbot" läuft rund um die Uhr / Persönlicher Service montags bis freitags

In der vergangenen Woche wurde der Service der Corona-Hotline weiter ausgebaut und ein sogenanntes Sprachdialogsystem (Chatbot) implementiert. Mit diesem können sich Bürgerinnen und Bürgern unter der 0721 / 133 3333 rund um die Uhr telefonisch informieren. Dies läuft über das hinterlegte Tastenmenü oder die Stichwortsuche, mit der sich direkt zur hinterlegten Information navigieren lässt.

Diejenigen, die sich gern persönlich beraten lassen wollen, können dies natürlich auch weiterhin tun. Hierfür können sich Ratsuchende einfach an eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter weiterleiten lassen. Die neuen Servicezeiten sind montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und betreffen auch die Psychosoziale Hotline 0721 / 133 1313.
 
 


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Das Durlacher Altstadtfest ist abgesagt
Veranstalter wollen bald Termin für nächstjährige Auflage festlegen

Die Entscheidung der Bundesregierung, im Kampf zur Eindämmung des Corona-Virus Großveranstaltungen bis Ende August zu untersagen, betrifft auch das Durlacher Altstadtfest. Die 44. Auflage, die am 10. und 11. Juli über die Bühne gehen sollte, findet nicht statt. Wie die Veranstalter von der Arbeitsgemeinschaft Durlacher Altstadtfest (Arge) mitteilen, trifft dies die teilnehmenden Vereine hart. Für viele von ihnen ist das Altstadtfest seit Jahren eine feste Einnahmequelle für ihre Kasse und bietet außerdem die Möglichkeit, Werbung für den jeweiligen Verein zu betreiben.

Umso wichtiger ist es für die Arge, optimistisch auf das kommende Jahr zu blicken. Die Terminfindung für 2021 ist bereits in vollem Gange. Wegen der geplanten Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft ins nächste Jahr, werden die Verantwortlichen mit den Vereinen besprechen, ob das Durlacher Altstadtfest am ersten oder zweiten Juliwochenende stattfinden soll. Die Entscheidung darüber wird die Arge zeitnah bekannt geben.
 
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Start der
Rosenbogen im ökologischen Lerngarten der PH Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Start der "Offenen Pforte" wegen Corona verschoben
Entwicklung in den nächsten Wochen ist entscheidend

Der Start der "Offenen Pforte" wird wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschoben. Das teilt das Gartenbauamt mit. Wann die ersten teilnehmenden Gärten öffnen, ist noch unklar. Entscheidend sei die Entwicklung in den kommenden Wochen, so die Behörde. Unter den Privatgärten, die ihr grünes Paradies interessierten Gästen zeigen, finden sich viele kleine und mittelgroße Anlagen, für die schützende Abstandsregelungen bei höheren Besucherzahlen nicht gewährleistet werden können. Zudem lebt das Projekt von Kontakt und Austausch und beides gilt es derzeit zu vermeiden. Der neue Starttermin wird rechtzeitig in der Tagespresse und auf der Internetseite des Gartenbauamtes bekannt gegeben.

zum Bild oben:
Rosenbogen im ökologischen Lerngarten der pädagogischen Hochschule Karlsruhe (geplanter Termin der offenen Pforte am 10. Juli 2020)
Foto: Stadt Karlsruhe
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Frauen stärken Selbstbewusstsein
Workshop oder Webinar der Kontaktstelle Frau und Beruf

"Das große Ich bin Ich oder Selbst-Bewusstsein individuell entwickeln" ist der Workshop für Frauen überschrieben, den die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe – Mittlerer Oberrhein am Freitag, 15. Mai, von 16 bis 21 Uhr anbietet. Sollte wegen der Corona-Krise eine persönliche Teilnahme an der Veranstaltung im AWO - Haus der Familie in der Kronenstraße 15 nicht möglich sein, wird der Workshop als Webinar durchgeführt.

Die Veranstaltung mit Referentin Gesa Krämer ist auch eine gute Vorbereitung für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben mit Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Teilnahme kostet 60 Euro. Anmeldungen nimmt die Kontaktstelle per E-Mail unter info@frauundberuf-karlsruhe.de entgegen. Weitere Informationen unter www.frauundberuf-karlsruhe.de.
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Freiburg: Gynäkologinnen Fieberambulanz
(c) Stadt Freiburg
 
Freiburg: Gynäkologinnen Fieberambulanz
Ab sofort ambulante Versorgungsstelle für Corona positive Schwangere und Patientinnen mit gynäkologischen Beschwerden auf der Neuen Messe

Gynäkologinnen beginnen ab heute mit der Betreuung von Patientinnen

Freiburg, 14.04.2020. Die ambulante Versorgungsstelle für Corona positive Patientinnen beginnt heute ihren Betrieb. In der am 2. April eröffneten Fieberambulanz werden ab heute Schwangere und Patientinnen mit gynäkologischen Beschwerden, die positiv auf Corona getestet wurden oder bei denen Verdacht auf Corona besteht, von Freiburger Gynäkologinnen betreut. Dafür stehen eigens eingerichtete und separate Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Anmeldung dieser Patientinnen läuft über die betreuende Frauenärztin oder den betreuenden Frauenarzt. Angemeldet können Patientinnen aus Freiburg und den Landkreisen.

„Mein herzlicher Dank gilt den Gynäkologinnen für ihr großartiges Engagement. Mit der ambulanten Versorgungstelle auf der Neuen Messe schaffen wir für die auf Corona positiv getesteten Patientinnen ein wichtiges Angebot der medizinischen Betreuung außerhalb der Arztpraxen“ so Oberbürgermeister Martin Horn.

Seit vier Wochen arbeiten sieben Gynäkologinnen unter Hochdruck eine ambulante Versorgungstelle für Corona positive Patientinnen zu schaffen. Ihr oberstes Ziel ist es, die Patienten so lange wie möglich im ambulanten Bereich versorgen zu können, damit die Kliniken Kapazität haben, sich um die schwerkranken Patienten zu kümmern.

Die notwendige medizinische Ausrüstung, wie Patientenliegen oder Ultraschallgeräte wurden von der Universitätsfrauenklinik zur Verfügung gestellt. Mit dieser ambulanten Versorgungsstelle ist eine räumliche Trennung von infizierten und nicht infizierten Patientinnen, die weiter in den Frauenarztpraxen betreut werden, gewährleistet.
 
 

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Sechs Bewohner*Innen mit Covid-19 im Haus Schloßberg infiziert
Freiburg, 14.04.2020. Nachdem in der vergangenen Woche eine Mitarbeiterin und eine Bewohnerin positiv auf Covid-19 getestet wurden, wurden von allen Seniorinnen und Senioren sowie den Mitarbeitenden auf dem Wohnbereich Abstriche genommen. Fünf der Bewohnerinnen und Bewohner und eine Mitarbeiterin des betroffenen Wohnbereichs wurden ebenfalls positiv auf das Sars-CoV-2- Virus getestet. Weitere Verdachtsfälle auf anderen Wohnbereichen blieben negativ (Stand: 14.04.2020)

Die erkrankten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne; die betroffenen Seniorinnen und Senioren wurden auf die eigens eingerichtete Isolierstation verlegt und werden gemäß den Vorgaben des Robert Koch-Instituts für Schutz- und Hygienemaßnahmen betreut. Die Pflege dort erfolgt über dieMitarbeitenden vor Ort und in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Sozialstation. So zeigt sich die gelebte gesellschaftliche Solidarität.

Auch bei allen anderen Bewohnerinnen und Bewohnern werden bei Auffälligkeiten in Absprache mit dem zuständigen Hausarzt intensiv von den Pflegekräften vor Ort beobachtet.

„Der weitere Betrieb und die Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner ist unter erschwerten Bedingungen vollumfänglich gewährleistet“, sagt Pflegedienstleitung Rosi Kovacevic. In enger und fortlaufender Absprache mit den zuständigen Behörden führen wir weiterhin alle uns möglichen und erforderlichen Maßnahmen durch, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen.

„Für das Evangelische Stift Freiburg hat oberste Priorität, das Infektionsrisiko so weit wie irgend möglich durch Hygienemaßnahmen und Schutzausrüstung zu reduzieren. So konnte binnen weniger Stunden Schutzbekleidung innerhalb des Stiftsverbundes und beim Krisenstab des Landkreises organisiert und dem Haus Schloßberg zur Verfügung gestellt werden“, sagte Vorstand Carsten Jacknau.

Isabel Schweier (Heimleitung) bedankte sich bei ihren Mitarbeitenden für ihre besonnene und professionelle Reaktion auf die Infektionen. „Weiter arbeiten wir daran, dringend benötigtes Personal, wie z.B. durch Medizinstudenten, zu organisieren“, so Heimleiterin Schweier.
Das Evangelische Stift Freiburg hatte bereits vor mehreren Wochen, das heißt noch vor der entsprechenden Landesverordnung, eigene verbundsübergreifende Vorsichtsmaßnahmen erlassen. Bereits seit dem 12.03.2020 gilt ein generelles Besuchsverbot. Zudem hat der Stiftsverbund die aktuelle Pandemie bereits am Anfang der Coronakrise zum Anlass genommen, eine übergeordnete "Task Force" auf Geschäftsleitungsebene einzurichten welche täglich alle Meldungen übergreifend aufnimmt und ggf. Maßnahmen tagesaktuell anpasst.
 
 

Veranstaltungen 
 
Mai-Termine in den Herrenhäuser Gärten
(c) Herrenhäuser Gärten
 
Mai-Termine in den Herrenhäuser Gärten
In der Hoffnung, dass bis dahin die Corona-Kontaktsperren gewirkt haben und wir wieder öffnen dürfen, hier die Termine für den Monat Mai 2020 der Herrenhäuser Gärten ...

Führungen in den Herrenhäuser Gärten

2./3., 9./10., 16./17., 23./24., 30./31. Mai, 14 Uhr, Großer Garten
Führung: Königliche Gartenpracht
Jeden Sonnabend und Sonntag um 14 Uhr, Treffpunkt Eingang Großer Garten, Dauer etwa 90 Minuten, Kosten: 6 Euro/Person, ermäßigt 3,50 Euro, plus Garteneintritt. Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus.

3. Mai, 11 Uhr, Großer Garten
Szenische Führung: Gelehrtes Lustwandeln mit Leibniz
Treffpunkt Infopavillon, Dauer circa 90 Minuten, 12 Euro plus Garteneintritt. Veranstalter: Stattreisen Hannover e.V.

3. Mai, 11.30 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
Dr. Andreas Urban führt durch die aktuelle Ausstellung im Westflügel des Museums Schloss Herrenhausen.
Kosten: Museumseintritt. Veranstalter: Historisches Museum Hannover

7. Mai, 16.30 Uhr, Berggarten
Profitipps: Bäume im Klimawandel
Unser Klima verändert sich, was auch die Pflanzenwelt zu spüren bekommt. Beim Rundgang durch den Berggarten mit seinem reichen Baumbestand erläutert Alexander Willers, welche Bäume Gewinner bzw. Verlierer des Klimawandels sind und gibt Tipps zur Auswahl und Pflege von Gehölzen im Garten.
Keine Anmeldung erforderlich, Kosten: 5 Euro plus Berggarteneintritt (3,50 Euro/Erwachsene), Dauer 60 Minuten. Veranstalter: Herrenhäuser Gärten

10. Mai, 11 Uhr, Berggarten
Gartenzwergtour
Gemeinsam mit den Naturonauten Lili Löwenmaul und Claudius Immergrün besuchen kleine Forscher den dienstältesten Gartenzwerg Fridolin im Berggarten. Rund um prächtige Blüten, satte Düfte und grüne Geheimnisse wird mit Spielen, Geschichten, wechselnden Themen und Aktionen für Groß und Klein geforscht.
Treffpunkt Kasse Berggarten, Kinder 7,50 Euro, Erwachsene zahlen den Garteneintritt (3,50 Euro). Veranstalter: Büro für Naturetainment

10. Mai, 14 Uhr, Berggarten
Szenische Führung mit Carl von Linné
Treffpunkt Kasse Berggarten, Dauer 1 Stunde, 10 Euro plus Garteneintritt. Veranstalter: Büro für Naturetainment

10. Mai, 14 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Literarische Führung: Fontänenkunst und Wasser(wege)
mit Marie Dettmer, Treffpunkt im Foyer um 13.45 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde, im Museumseintritt enthalten

16. Mai, 14 Uhr, Großer Garten
Szenische Führung: Sophies Garten
Treffpunkt Infopavillon, Dauer circa 90 Minuten, 14 Euro plus Garteneintritt. Veranstalter: Stattreisen Hannover e.V.

17. Mai, 14 Uhr, Berggarten
Sonntagstour durch den Berggarten
Von Blüten und Bienen im Frühling bis zum Herbst hier und anderswo reicht der Bogen der Sonntagstour im Berggarten. Spannende, monatlich angepasste Themen.
Keine Anmeldung erforderlich, Kosten: 7,50 Euro plus Berggarteneintritt (3,50 Euro/Erwachsene), Treffpunkt Kasse am Berggarten. Veranstalter: NaTourWissen, Hannover

17. Mai, 15 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Führung durch das Museum
Im Museumseintritt enthalten, Veranstalter: Historisches Museum Hannover

21. Mai, 15 Uhr, Großer Garten
Führung: Großer Garten und glitzernde Grotte
Dauer ca. 2 Stunden, Treffpunkt Infopavillon, Kosten: 10 Euro zzgl. Garteneintritt. Veranstalter: Stattreisen Hannover e.V.

23. Mai, 15 Uhr, Berggarten
Literarischer Streifzug durch den Berggarten: Mit Wilhelm Busch & Co.
Die literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer liebt Literatur und Gärten – und das weiß sie unterhaltsam zu vermitteln. Ein literarischer Streifzug quer durch den wunderbaren Berggarten mit kurzweiliger und überraschender, vom Garten inspirierter Lyrik und Prosa.
Treffpunkt Kasse Berggarten, 10 Euro plus Garteneintritt, Veranstalterin: Marie Dettmer

Gartenfestival Herrenhausen

29. Mai - 1. Juni, Fr.-So.10-19 Uhr, Mo. 9-19 Uhr, Georgengarten
Gartenfestival Herrenhausen „La Dolce Vita“
Inmitten der traumhaften Gartenanlage in Hannover erwarten die Aussteller die Liebhaber von Blumen und Stauden, von Garten und Lebensart sowie von Dekoration und Leckereien. Über 150 Stände bieten ein breites Angebot für Naturbegeisterte, Feinschmecker und Lifestyleinteressierte. Die Feiertage rund um Pfingsten bilden den besten Rahmen für eine herrlich unterhaltsame und informative Auszeit. Zwischen Orchideen, Strandkörben und Kunstobjekten schmecken frische Austern oder fruchtiger Wein besonders gut und machen Lust auf Sommer.
Eintritt: 12 Euro/Erwachsene, ermäßigt 9 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei, Wochenendkarte 18 Euro, Kombiticket Gartenfestival + Großer Garten + Berggarten 14 Euro. Am Freitag ermäßigter Eintritt 9 Euro/Erwachsene, nur an der Tageskasse. Vorverkauf an allen HAZ/NP-Ticketshops sowie an der Schlosskasse der Herrenhäuser Gärten. Veranstalter: Evergreen GmbH & Co. KG


Ausstellungen

bis 17. Januar 2021, Museum Schloss Herrenhausen
Ausstellung „…recht was Königliches.“ – 300 Jahre Große Fontäne Herrenhausen
Die neue Ausstellung im Westflügel des Museums erzählt die Geschichte der Großen Fontäne und thematisiert die Wasserversorgung im 17./18. Jahrhundert, die Bedeutung von Wasserspielen für die höfische Repräsentation, die Entwicklung der Wassertechnik sowie die Anziehungskraft der Großen Fontäne auf Zeitgenossen und nachfolgende Generationen.
Eine Ausstellung der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB), der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und des Historischen Museums Hannover. Im Garteneintritt enthalten.


Lese-Picknick

10. Mai, 12 Uhr, Probenbühne
Lese-Picknick: „Nach Pfings“ – Kurt-Achim Köweker
An vier Sonntagen laden die Herrenhäuser Gärten zum Zuhören in schönster Umgebung ein. Die Buchhandlung Leuenhagen & Paris präsentiert die einstündigen Lesungen, die auf der Probenbühne im Großen Garten stattfinden.
Lustig, witzig, mitfühlend und auch ernsthaft: Hier eine neue Folge der hannoverschen Geschichten von Köweker, die die Stadt und die Menschen von ihrer liebenswerten Seite zeigen.
Der Autor Kurt -Achim Köweker, geb. 1941, studierte Literatur und Theaterwissenschaft, war Journalist, Bühnenarbeiter, freier Mitarbeiter beim Fernsehen, Regisseur und Dramaturg an einigen deutschen Theatern.
Eintritt: Garteneintritt (8 Euro/Erwachsene, 4 Euro Jugendliche von 12-17 Jahre, Kinder bis 12 Jahre frei).
Veranstalter: Buchhandlung Leuenhagen & Paris in Kooperation mit den Herrenhäuser Gärten


Familiensonntag

Jeden Sonntag in der Sommersaison wird an der Probenbühne im Großen Garten von 14 bis 16 Uhr ein kleines und feines Programm für Kinder und Familien angeboten.
Veranstalter: Herrenhäuser Gärten

3., 17., 24., 31. Mai, 14 Uhr, Großer Garten/Probenbühne
Familiensonntag: Märchen
Märchenerzähler*innen des Netzwerks MärchenErzählenHannover erzählen in Geschichten aus aller Welt von verwunschenen Orten und zauberhaften Wesen.
Kosten: Im Garteneintritt enthalten (8 Euro/Erwachsene, 4 Euro Jugendliche von 12-17 Jahre, Kinder bis 12 Jahre frei).

10. Mai, 14 Uhr, Großer Garten/Probenbühne
Familiensonntag: Lili & Claudius
Basteln und Spielen wir zur Zeit des Barock: Steckenpferd reiten, Murmelspiele, Tauziehen und vieles mehr!
Kosten: Im Garteneintritt enthalten (8 Euro/Erwachsene, 4 Euro Jugendliche von 12-17 Jahre, Kinder bis 12 Jahre frei).


Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten

Der Große Garten und der Berggarten sind im Mai täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 19.30 Uhr geöffnet.
Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.
Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop.
Infopavillon: täglich von 10 bis 18 Uhr.
Wasserspiele im Großen Garten: Mo.-Fr. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Sa./So. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Eintrittspreise in der Sommersaison:
Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro
Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei

Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB

sowie ganzjährig:
Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25,00 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15,00 Euro
Jahreskarte Familien 1 Erw., Jugendl. 12-17 J. 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erw., Jugendl. 12-17 J. 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro
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Aktion Hilf-im-Heim - Schon 27 Meldungen
Über 100.000 Schutzmasken an Heime, Kliniken und weitere Berufsgruppen verteilt

Karlsruhe, 9.4.2020. Kaum 24 Stunden nach dem Aufruf von Stadt und Landkreis Karlsruhe an derzeit nicht in der Pflege Tätige, sich online als potenzielle Hilfen in Pflegeeinrichtungen zu melden, haben bereits 27 Personen über die städtische Internet-Adresse ihr Interesse bekundet. „Eine tolle erste Zwischenbilanz und ein großartiger Beleg der an vielen Ecken spürbaren und auch gelebten Solidarität in der Krise“, zeigt sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erfreut. Mit Landrat Dr. Christoph Schnaudigel hatte er am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Corona-Zwischenbilanz auch die Aktion Hilf-im-Heim per Videokonferenz ins Leben gerufen und zugleich versichert, dass vor allem auch betroffene Pflegeheime mit Schutzmaterialien ausgestattet werden.

Bislang konnten insgesamt über 100.000 einfache Mund-Nase- und höherwertige FFP2-Masken von der Stadt verteilt werden. Davon erhielten die stationären Pflegeheime 35.500 und die ambulanten Pflegedienste 15.500 Stück. An Krankenhäuser gingen 21.000 Masken. Zahnärzte konnten mit 4.800 Einheiten bedacht werden. An Hebammen, weitere (Fach-)Ärzte sowie Tageskliniken, das Friedhofsamt und das Amt für Abfallwirtschaft sowie die Feuerwehr konnten insgesamt 25.000 Exemplare ausgegeben werden. „Alle diese Berufsgruppen stehen in der Corona-Krise in der vordersten Reihe und ihr Einsatz verdient von uns allen höchsten Respekt“, unterstreicht das Stadtoberhaupt. „Wir werden auch über Ostern hinaus die besondere Situation in den Pflegeheimen im Blick behalten und uns weiter nach Kräften bemühen, für ausreichend Schutzausrüstung zu sorgen.“

Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufe oder mit Erfahrung im hauswirtschaftlichen Bereich können sich weiterhin über www.karlsruhe.de/hilf-im-heim informieren und direkt anmelden.
 
 

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Landwirtschaft erweitert regionale Versorgung am Tuniberg bei Freiburg
 
Landwirtschaft erweitert regionale Versorgung am Tuniberg bei Freiburg
Freiburg (mr). Die Landwirtschaft am Tuniberg bei Freiburg ist schon seit Jahren immer wieder für Innovation bekannt. So auch derzeit in dieser besonderen Situation. Erst vor wenigen Tagen wurde hier ein Bring-Service für regionale Produkte von Freiburg-Opfingen aus mit www.regional-bringts.de (Inhaberin Katharina Mensch) gestartet (vorgesehen ist künftig auch eine Ausgabestelle bei der Brauerei Ganter, Fabrikstraße 9, in Freiburg) und nun folgt die Erweiterung der regionalen Produkte. Erwin Wagner – auch bekannt vom Mais-Labyrinth in Freiburg-Opfingen – hat jetzt auf einem seiner Felder die Kartoffelsorte „Belana“ ausgebracht. Für Wagner ein wichtiger Schritt, um die Bevölkerung vor Ort weiter mit regionalen Produkten in Zukunft versorgen zu können. Damit möchte er beispielhaft zeigen, dass die Landwirtschaft immer wieder bereit ist sich für Regionalität zu engagieren – nämlich da wo die Produkte benötigt werden. Deshalb hat er auch zusammen mit der Landwirtin Katharina Mensch (Freiburg-Opfingen) und dem Medienmenschen Matthias Reinbold (Freiburg) die Initiative LandWERTschaft Tuniberg vor einigen Wochen initiiert.

Diese Initiatoren werden am Sonntag, 6.September 2020, erstmals einen Tag der LandWERTschaft Tuniberg in Freiburg-Opfingen mit weiteren Unterstützern ausrichten. An diesem Tag sollen die landwirtschaftlichen Betriebe und Höfe ihre Pforten öffnen und über ihre Arbeit informieren. Ebenfalls ist natürlich ein Verkauf und Programm für die Familie vorgesehen. Künftig soll die Veranstaltung dann in einer anderen Gemeinde am Tuniberg ausgerichtet werden.

Geholfen hat man auch unbürokratisch bei der Findung von helfenden Händen für die Landwirtschaft am Tuniberg. Eben alles immer unter dem solidarischen Gedanken der regionalen Zusammenarbeit.
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Freiburg: Zwei Infektionen mit Covid-19 im Haus Schloßberg
Das Haus Schloßberg wurde von einer Mitarbeiterin davon unterrichtet, dass sie positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde. Seit zwei Wochen werden im Haus Schloßberg zudem alle Bewohnerinnen und Bewohner mit jeglichen Krankheitszeichen auf Covid-19 getestet. Eine Bewohnerin mit atypischen Symptomen wurde daher routinemäßig getestet und ist ebenfalls infiziert.

Die Infektion erfolgte in einem Wohnbereich des Haus Schloßberg. Der weitere Betrieb und die Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner ist vollumfänglich gewährleistet. In enger und fortlaufender Absprache mit den zuständigen Behörden führen wir weiterhin alle uns möglichen und erforderlichen Maßnahmen durch, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen.

„Die Gesundheit unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie unsere Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle. In Zusammenarbeit mit den Behörden und Heimleiterin Isabel Schweier unternehmen wir alles, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen“, sagte Vorstand Carsten Jacknau.

Daniel Schies, kaufm. Direktor des Evangelischen Stift Freiburg, macht auf den Pandemieplan aufmerksam, den das Haus Schloßberg bereits seit der ersten Coronafälle in Europa auf die aktuelle Situation abgestimmt hat.

Isabel Schweier (Heimleitung) erläuterte, welche Maßnahmen nun in Absprache mit den Behörden ergriffen werden:

- Das Haus Schloßberg wird engmaschig von einer Hausarztpraxis betreut
- Wir stehen im engen Kontakt mit den zuständigen Behörden, um alle Kontaktpersonen der Infizierten auf Covid-19 testen zu lassen.
- Soweit möglich setzt das Haus Schloßberg auf eine verstärkte Personalaufteilung
- Das Team im Haus Schloßberg ist mit Schutzkleidung ausgestattet
- Die Temperatur aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden wird ab sofort routinemäßig kontrolliert

Das Evangelische Stift Freiburg hatte bereits vor mehreren Wochen, das heißt noch vor der entsprechenden Landesverordnung, eigene verbundsübergreifende Vorsichtsmaßnahmen erlassen. Bereits seit dem 12.03.2020 gilt ein generelles Besuchsverbot im Haus Schloßberg. Zudem hat der Stiftsverbund die aktuelle Pandemie bereits am Anfang der Coronakrise zum Anlass genommen, eine übergeordnete "Task Force" auf Geschäftsführerebene einzurichten welche täglich alle Meldungen übergreifend aufnimmt und ggf. Maßnahmen tagaktuell anpasst. Alle Mitarbeitenden wurden über die Verantwortlichen vor Ort erneut in Hygienemaßnahmen geschult. Dabei werden auch andere Berufsgruppen berücksichtigt, wie z.B. die Reinigungsdienste oder einzelne Therapeuten, die mit Genehmigung der Heimaufsicht, Zutritt zum Haus haben.
 
 

Verschiedenes 
 
Der Abriss des Altbaus in der Hermannstraße 12a startet
(c) Evangelisches Stift Freiburg
 
Der Abriss des Altbaus in der Hermannstraße 12a startet
Freiburg. Am 31. März 2020 startete der Abriss des leerstehenden Altbaus in der Herrmannstraße 12a. Nach dem Abriss wird hier ein neues und modernes Pflegeheim entstehen.

Dieses Projekt ist daher ein wichtiger Meilenstein zur nachhaltigen Sicherung unseres Standortes mit langer Tradition. Eingebettet in den Stiftspark und inmitten der historischen Altstadt von Freiburg wird damit das Pflegeangebot des Evangelischen Stift Freiburg mit hoher Qualität zukunftssicher ausgebaut!

Mit dem Neubau werden insgesamt ca. 4.500 m² Nettogrundrissfläche realisiert. Im Dachgeschoss entstehen zusätzlich fünf attraktive Wohnungen mit Service und Blick auf das Münster sowie den Schlossberg und im Untergeschoss des Hauses wird eine neue Technikzentrale geschaffen, die über ein Blockheizkraftwerk den gesamten Standort des Evangelischen Stifts in der Hermannstraße mit umweltfreundlich erzeugter Energie und Wärme versorgen wird. Mit einem gläsernen, ebenerdigen Gang wird das bestehende Haus Schloßberg angebunden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Offenes Ohr in Zeiten von Corona
Psychosoziales Krisentelefon startet am 1. April

Entlastende Gespräche und Informationen zu weiterer Hilfe: Ab morgen, Mittwoch, 1. April, gibt es von der Stadt Freiburg und den Landkreisen hierfür ein psychosoziales Krisentelefon. Unter 0761/2187-2991 oder -2992 findet jede und jeder montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr ein offenes Ohr. Kompetente Mitarbeitende der gemeindepsychiatrischen Verbünde hören zu und helfen weiter.

Die einschneidende Lebenssituation durch das Corona-Virus bedeutet derzeit für viele Menschen in der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen eine große psychische Belastung. Aus dem Gefühl der Isolation heraus können psychische Beeinträchtigungen bis hin zu psychischen Krisen entstehen. Dies gilt im Besonderen für Menschen, die psychisch bereits instabil sind. Niemand soll damit allein bleiben.

Das Amt für Soziales und Senioren rät dazu, das Gesprächsangebot zu nutzen. Gerade jetzt ist es wichtig, die psychische Gesundheit zu erhalten und zu stabilisieren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Mediterrane Ernährung fördert gesundes Altern
In einer multinationalen Studie konnte eine Ernährung nach mediterranem Vorbild den Abbau kognitiver Fähigkeiten und die zunehmende Gebrechlichkeit mit voranschreitendem Alter eindämmen. Beteiligte Wissenschaftler führen dies auf eine positive Veränderung der Darmflora zurück.
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Verschiedenes 
 
Blütenvielfalt in der Stadt Karlsruhe
Narcissenblüte im Zoologischen Stadtgarten / Foto: Gartenbauamt
 
Blütenvielfalt in der Stadt Karlsruhe
Gartenbauamt pflanzte hunderttausende Blumenzwiebeln

Obwohl die Corona-Pandemie derzeit das öffentliche Leben ausbremst, haben die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner die vielen Blumenanlagen und -beete in der Stadt in Schuss gebracht. Gelb leuchten bereits vielerorts die Narzissen im Karlsruher Stadtgebiet und kündigen mit ihrer Blütenpracht den Frühling an. Aber nicht nur die Grünstreifen entlang der Straßen, sondern auch zahlreiche Beete auf innerstädtischen Plätzen sowie in Grünanlagen werden von Tag zu Tag farbenfroher.

Mehr als 200.000 Pflanzen gesetzt

Über 200.000 Pflanzen wurden dafür im vergangenen Jahr in der städtischen Gärtnerei angezogen und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gartenbauamtes im gesamten Stadtgebiet gepflanzt. Darunter allein im Stadtgarten rund 64.000 Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Goldlack, Vergissmeinnicht und Island-Mohn. Ergänzt werden diese einjährig kultivierten Blumen durch eine Fülle an Blumenzwiebelgewächsen. Neben den bereits genannten Narzissen blühen zurzeit in vielen Rasenflächen lila-, gelb- und weißfarbige Krokusse.

Über 100.000 Tulpen in Startlöchern

Bei genauerer Betrachtung sieht man bereits an vielen Stellen die Tulpen in den Startlöchern stehen. Mit steigenden Temperaturen in den kommenden Wochen werden diese nach und nach ihre Blütenkelche öffnen. Durch die Verwendung früh- bis spätblühender Sorten setzen die knapp 100.000 Tulpen, die im vergangenen Herbst in Karlsruhe gesteckt wurden, farbige Akzente.

Geplante Veranstaltungen liegen derzeit auf Eis

Aufgrund der aktuellen Lage kann dieses Jahr die botanische Führung zu den Frühlingsblumen im Stadtgarten vom Gartenbauamt nicht angeboten werden. Leider muss der Zoologische Stadtgarten derzeit geschlossen bleiben. Ob in den kommmenden Monaten Führungen zu den Themen Stauden, Sommerblumen, Rosen, Bäume und dem Japangarten stattfinden können, wird abzuwarten sein. Die genauen Termine und Uhrzeiten werden ansonsten wie gewohnt jeweils im Internet und in der Tagespresse rechtzeitig angekündigt.
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Verschiedenes 
 
 
Stresstest für unser unseren Lebensalltag
Statement von vzbv-Vorstand Klaus Müller zur Corona-Krise

Die Coronapandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor zahlreiche Herausforderungen. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), ruft Verbraucher und Unternehmen zu Solidarität und Pragmatismus auf.

„Die Corona-Krise ist eine Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft. Alle sind gefordert, ihren Teil dazu beizutragen, diese Ausnahmesituation zu meistern. Solidarität, Fairness und Pragmatismus sind das Gebot der Stunde.

Für Verbraucher bedeutet das physische Kontakte zu Mitmenschen soweit es geht zu minimieren. Beim Einkauf, im Restaurant, bei der Arbeit. Eher selten und dafür etwas mehr einzukaufen ist besser, als andauernd ins Geschäft zu gehen. Hamster- und Panikkäufe sind jedoch fehl am Platz. Dies ist angesichts der weiterhin stabilen Versorgungslage unnötig, könnte gleichzeitig aber Mitmenschen verunsichern und zu tatsächlichen Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln, Hygieneartikeln oder Medikamenten führen.

Unternehmen und Verbraucher sollten sich nun aufeinander zu bewegen. Erfreulich ist zum Beispiel, dass viele Unternehmen kulant bei Stornierungen und Umbuchungen von Veranstaltungen, Kursen oder Reisen reagiert haben. Und auch Verbraucher kommen Unternehmen entgegen, indem sie etwa auf eine Kostenerstattung verzichten und stattdessen Gutscheine annehmen, um dem Anbieter Liquidität zu erhalten.

Doch auch in einer Ausnahmesituation müssen Verbraucherrechte bestehen bleiben. Beispiel ausfallende Reisen: Verbraucher müssen weiterhin frei entscheiden können, ob ihnen der Reisepreis erstattet werden soll oder ob sie das Angebot eines Gutscheins annehmen. Dieser sollte mindestens ein Jahr lang gültig und flexibel einsetzbar sein. Und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, nicht von einer möglichen Insolvenz benachteiligt zu werden. Darum sollte die Bundesregierung Gutscheine im Fall einer Insolvenz absichern, um Verbrauchern diesen Schritt zu erleichtern. Diskussionen wie in Belgien, dass Zwangsgutscheine verordnet werden sollen, wäre der falsche Weg.

Die Corona-Epidemie ist ein nie dagewesener Stresstest für unseren Lebensalltag. Nur gemeinsam können wir ihn bestehen.“
 
 

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Smartphone-Broker: Wertpapierhandel gibt’s jetzt gratis
„Hin und Her macht Taschen leer“ – diese alte Börsenweisheit gerät ins Wanken. Denn drei junge Firmen bieten Wertpapierhandel kostenlos bzw. fast kostenlos an. Finanztest hat die Broker mehrere Monate ausprobiert und zieht ein positives Fazit. Auch wenn das Angebot teilweise noch eingeschränkt ist, funktioniert es weitgehend reibungslos und spart Anlegern viel Geld.

Bei etablierten Banken hängt die Höhe der Orderkosten meist vom Anlagebetrag ab. Für einen Wertpapierkauf in Höhe von 5000 Euro zahlen Kunden großer Direktbanken rund 20 Euro, in der Filiale einer klassischen Bank oft um die 50 Euro.

Anleger, die regelmäßig handeln, können deshalb bei Smartphone-Brokern viel Geld sparen: Trade Republic verlangt nur 1 Euro pro Order, Gratisbroker und Justtrade sind sogar komplett kostenlos. Bei bekannten Aktien und ETF entdeckten die Prüfer außerdem keine nennenswerten Aufschläge gegenüber dem Xetra-Handel der deutschen Börse.

Teilweise müssen die Anleger jedoch Einschränkungen hinnehmen. So ist das Angebot an Wertpapieren geringer als bei den meisten Direktbanken, Justtrade bietet noch keine Limitorder an und ETF-Sparpläne finden Anleger bislang nur bei Trade Republic.

Der vollständige Vergleich findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/smartphone-broker abrufbar.
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Verschiedenes 
 
 
Gesundheitswesen in der Coronakrise: Digitale Lösungen nutzen
Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu den Möglichkeiten der Telemedizin

Die aktuelle Krisensituation führt das Gesundheitswesen in Deutschland an die Grenze seiner Belastbarkeit. Dazu Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands:

„Ein herzlicher Dank gilt zunächst den Beschäftigten in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Mit aller Kraft, großem Engagement und der nötigen Besonnenheit stellen sie die Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftigen sicher. Staatliche Stellen und zum Beispiel auch Krankenkassen ermöglichen darüber hinaus derzeit in vielen Fällen äußerst schnell und überraschend unbürokratisch neue Handlungsoptionen. Patienten können nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt bei leichten Atemwegserkrankungen eine Krankschreibung von bis zu sieben Tagen erhalten. Ärzte und Psychotherapeuten haben die umfangreiche Möglichkeit erhalten, Videosprechstunden zu nutzen. Trotz mancher Probleme gilt es, diese verbraucherfreundlichen Anwendungen in den kommenden Wochen fortzuführen und auszuweiten.

Gleichzeitig wird der Aufholbedarf des deutschen Gesundheitswesens im Bereich Digitalisierung und Vernetzung sichtbar. Diese Lücken können nicht alle sofort geschlossen werden, aber mit den Erfahrungen aus der Coronakrise müssen die Weichen für eine patientenorientierte und sektorübergreifende Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen gestellt werden. Eins zeigt sich im Umgang mit dem Coronavirus aktuell zumindest eindrücklich: Telemedizin kann einen wertvollen Beitrag zur Patientenversorgung im deutschen Gesundheitssystem leisten."
 
 

Verschiedenes 
 
Immobilie finanzieren: Trotz niedriger Zinsen ist nicht jeder Baukredit günstig
 
Immobilie finanzieren: Trotz niedriger Zinsen ist nicht jeder Baukredit günstig
Eine der größten Ausgaben im Leben kann der Kauf einer Immobilie sein. Die April-Ausgabe von Finanztest erklärt in 6 Schritten den Weg zum Eigenheim. Dazu haben die Finanzexperten der Stiftung Warentest Immobilienkredite von 90 Banken, Kreditvermittlern, Bausparkassen und Versicherungen für vier Modellfälle getestet.

„Auch wenn die Zinsen derzeit immer noch sehr niedrig sind“, so Bausparexpertin Heike Nicodemus von Finanztest, „gibt es doch riesige Unterschiede zwischen dem billigsten und dem teuersten Kredit.“ In einem Modellfall betrug dieser Unterschied für die gleiche Finanzierung unglaubliche über 65.000 Euro. Finanztest empfiehlt, für die Immobilienfinanzierung Angebote von mindestens zwei Vermittlern, von Banken in der Region sowie der Hausbank einzuholen und nennt die Günstigsten.

Wichtig ist zunächst, die richtige Höhe der Kreditsumme zu bestimmen, sich niedrige Zinsen lange zu sichern und für die Tilgung eine möglichst hohe Rate zu wählen, schreibt Finanztest. Ein praktisches Werkzeug zum Berechnen der eigenen Ansprüche gibt es unter test.de/rechner-baufinanzierung – hier kann man zum Beispiel ausrechnen, wie viel Haus man sich leisten kann oder wie hoch die Tilgung sein soll. Weiter sollte man die Möglichkeiten der Förderung des Bundes prüfen, und bei der Rückzahlung nach Möglichkeit flexibel bleiben.

Die Artikel Immobilie finanzieren und online Schritt für Schritt zum Kredit finden sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/baukredit (kostenpflichtig).
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Veranstaltungen 
 
 
Geplanten Konzerte der Reihe „25. Bad Krozinger Mozartfest“ im Kurhaus abgesagt
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen hat alle geplanten Konzerte der Reihe „25. Bad Krozinger Mozartfest“ abgesagt. Dies betrifft die Veranstaltungen: „Beethoven-Klavierabend mit Justus Frantz“ am Donnerstag, den 26. März, das für Sonntag, den 29. März geplante Konzert mit dem „Markgräfler Symphonieorchester“, den „Klassik-Brunch im Frühling“ am Ostermontag, den 13. April, das Konzert „Frühlingserwachen“ am Sonntag, den 19. April, das Jubiläumsprogramm „Supernova“ von Les Papillons am Sonntag, den 26. April sowie den Opernabend „Es lebe die Liebe“ am Sonntag, den 3. Mai 2020.

Bereits gekaufte Karten können bei der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der die Tickets gekauft wurden.
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Verschiedenes 
 
 
Lebens- und Rentenversicherung: Garantieleistungen werden beschnitten
Angesichts niedriger Zinsen kann eine Reihe von Versicherungsunternehmen die Garantieverpflichtungen für die Kunden nicht mehr erfüllen. 31 von 79 von der Zeitschrift Finanztest überprüften Lebensversicherungen schafften dies in mindestens zwei der drei Jahre von 2016 bis 2018 nicht. Die Folge: Die Unternehmen müssen Geld aus anderen Quellen zuschießen, um ihre Garantieverpflichtung zu erfüllen und schmälern damit die Überschussbeteiligung der Kunden erheblich.

Doch nicht nur die Überschussbeteiligungen stehen bei vielen Versicherungen auf der Kippe. Einige versuchen zudem, die Garantieleistung zu beschneiden. Bei Verträgen mit einer Dynamik soll dann für die Erhöhungsbeiträge ein deutlich niedriger Garantiezins gelten als bei Vertragsabschluss. Betroffen hiervon sind Kunden mit privaten Renten- und Riester-Versicherungen der Debeka. Finanztest rät, sich gegen die niedrige Verzinsung ihrer Erhöhungsbeiträge zu wehren, wenn dies nicht eindeutig im Vertrag geregelt ist. Andernfalls bekommen Kunden später eine geringere Rente als angenommen. Zehntausende Kunden der Debeka sind davon betroffen.

Versicherer tun sich schwer, die Garantieverpflichtungen für die Kunden zu erfüllen. Denn in ihren Beständen gibt es noch Millionen Verträge mit Garantiezinsen von 2,25 Prozent, 2,75 Prozent oder mehr. Um die Verpflichtungen zu stemmen, müssen sie als Absicherung eine Zinszusatzreserve aufbauen. Das kostet Milliarden und schmälert bisher die laufenden Überschussbeteiligungen. Weil ihnen die Garantien zu teuer und zu einem Risiko für sie geworden sind, sind viele Versicherer ganz aus dem Geschäft der klassischen Lebens- und Rentenversicherung ausgestiegen. Auch von der klassischen Riester-Rente mit maximalem Garantiezins haben sich viele Anbieter verabschiedet.

Der Test Lebens- und Rentenversicherung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/lebens-rentenversicherung abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
Corona-Virus: Die Stadt Freiburg sagt Termine und Veranstaltungen ab
Freiburg im März 2020 / Foto: Artur Jäger
 
Corona-Virus: Die Stadt Freiburg sagt Termine und Veranstaltungen ab
Stadtbibliothek ab 17. März geschlossen
Die Hauptstelle am Münsterplatz, die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald, die Mediothek im Rieselfeld sowie der Bücherbus bleiben ab Dienstag, 17. März bis auf weiteres geschlossen. Die Rückgabe von Medien ist nicht möglich. Ausgeliehene Medien können online unter www.freiburg.de/stadtbibliothek oder telefonisch dienstags bis freitags unter Tel. 0761 / 201-2207 verlängert werden. Mahngebühren entstehen während der Schließzeit nicht. Die Onleihe steht zur Verfügung, unter anderem eBooks, ePaper, eMagazine. Weitere Informationen stehen auf www.freiburg.de/stadtbibliothek.

Keine Energieberatungen bis 20. April – Terminabsprachen für spätere Beratungstermine weiterhin möglich
Die Vor-Ort-Energieberatungen der Stadt Freiburg und Beratungstermine der Kampagne „Dein Dach kann mehr!“ pausieren bis Montag, 20. April. Diese Entscheidung wurde in Absprache mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, dem Partner der Stadt im Projekt "Zuhause A+++" getroffen. Wer Beratung sucht, kann sich weiter anmelden für Termine ab dem 20. April. Für dringende Fragen ist eine Hotline Förderprogramm eingerichtet: Tel. 0761/7917717.

Keine Vermietung von Waldhütten
Ab sofort bis mindestens 20. April vermietet das städtische Forstamt keine Waldhütten mehr.

Abgesagte Einzeltermine:

18. März: Kein Workshop „Die sieht ja aus wie ich…“
Der für 18. März, 10 Uhr im Glashaus im Rieselfeld geplante Workshop über vorurteilsbewusste Kinderbücher entfällt.

18. März: Keine Eröffnung des Wochenendes gegen Rassismus
Die für 18. März ab 19 Uhr geplante Eröffnung in der TheaterBar des Stadttheaters entfällt, ebenso wie alle geplanten Stadtrundgänge und weiteren Veranstaltungen des Wochenendes gegen Rassismus.

19. März: Keine Sitzung des Gestaltungsbeirats
Die für Donnerstag, 19. März, 15 Uhr im Rathaus im Stühlinger geplante öffentliche Sitzung des Gestaltungsbeirats entfällt.

21. März: Keine Mitmachaktion im Rahmen des Weltwassertages
Die im Rahmen des Weltwassertages für Samstag, 21. März geplante künstlerische Mitmachaktion "900 Schritte für lebendige Gewässer" auf dem Luisensteg an der Dreisam entfällt. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt dieses Jahr nachgeholt werden.

21. März: Kein Internationaler Tag gegen Rassismus
Alle Veranstaltungen (Workshops, Konzerte, Abschlussfest) des Internationalen Tags gegen Rassismus am Samstag, 21. März im Haus der Begegnung und in der Bretterbude in Landwasser entfallen.

22. März: Kein Konzert des Süduferchors, keine „Mittelmeermonologe“
Das für 22. März, 19 Uhr in der TheaterBar des Stadttheaters geplante Konzert des „Süduferchors“ entfällt, ebenso wie die im Anschluss geplanten „Mittelmeermonologe“.

26. März: Keine Veranstaltung Generationen im Gespräch
Die Veranstaltung „Generationen im Gespräch“ im Humboldtsaal am Donnerstag, 26. März 9.30 bis 16.30 Uhr entfällt.

27./28. März: Kein Workshop zur Kolonialismus-Ausstellung
Der Workshop zur vorgesehenen Kolonialismus-Ausstellung in den Räumen der Museumspädagogik in der Gerberau am Freitag, 27. und Samstag 28. März findet nicht statt. Die Städtischen Museen Freiburg planen 2021 eine Ausstellung im Augustinermuseum, die sich mit der Kolonialgeschichte, ihren Auswirkungen und den Folgen bis heute auseinandersetzt.

25./26. April: Kein Frühlingsfest auf dem Mundenhof
Das für den 25. und 26. April geplante Freiburger Frühlingsfest auf dem Mundenhof und dem Gelände der gemeinnützigen Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB) findet nicht statt. Das nächste Frühlingsfest folgt voraussichtlich im April 2021.

Planetarium Freiburg Auch im Planetarium Freiburg fallen die öffentlichen Veranstaltungen aus.
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Verschiedenes 
 
 
Bankschließfächer: Große Preisunterschiede, teils kein Versicherungsschutz
Wer Wertsachen und Dokumente sicher lagern will, sollte bei der Wahl eines Schließfaches die Preise vergleichen und prüfen, ob die Schließfachmiete eine Versicherung enthält. Finanztest hat die Angebote für Schließfächer von 29 Banken und 3 privaten Anbietern untersucht und große Preis- und Leistungsunterschiede festgestellt. Für Kunden der Banken reichen die Preise von 40 bis 200 Euro pro Jahr, bei einigen fehlt der Versicherungsschutz oder er reicht nicht aus.

Nicht alle Banken haben eigene Schließfachanlagen, zum Beispiel die Targobank und die Postbank. Andere vermieten nur an eigene Kunden, die ein Girokonto bei ihnen haben. 10 von 29 Banken im Test vermieten Schließfächer auch an fremde Kunden. Fünf Banken, die Schließfächer an Nichtkunden vermieten, verlangen von diesen einen höheren Preis. Die Förde Sparkasse zum Beispiel nimmt statt 110 Euro dann 220 Euro im Jahr.

Bei 6 der 29 Banken ist im Mietpreis keine Versicherung enthalten, bei anderen ist die Versicherungssumme zu niedrig. In der Regel kann der Mieter des Schließfaches gegen Aufpreis zusätzlichen Schutz abschließen. Finanztest rät, zu prüfen, ob die Hausratversicherung bereits Wertgegenstände in Schließfächern abdeckt.

Der Test Bankschließfächer findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/bankschliessfach abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
Coronavirus: Veranstaltungen ab 50 Personen untersagt
Faulerbad Freiburg geschlossen / Foto: Daniel Jäger
 
Coronavirus: Veranstaltungen ab 50 Personen untersagt
Zur Eindämmung des Coronavirus untersagt die Stadt Freiburg bis 20. April öffentliche sowie private Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit einer Teilnehmerzahl ab 50 Personen. Theater, Museen, Planetarium und Bäder werden geschlossen.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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