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Freitag, 26. Februar 2021
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Neuer Generalmusikdirektor am Theater Freiburg
André de Ridder (c) Marco Borggreve
 
Neuer Generalmusikdirektor am Theater Freiburg
Auswahlkommission empfiehlt André de Ridder

Umfangreiches Auswahlverfahren mit 150 Bewerberinnen und Bewerbern – Wahl durch den Gemeinderat im April

Die Neuwahl des Generalmusikdirektors am Theater Freiburg rückt näher: Die gemeinderätliche Findungskommission spricht sich nach einem intensiven Verfahren für den Dirigenten André de Ridder aus. Nach einer Beratung im Theaterausschuss entscheidet der Gemeinderat im April über diese Empfehlung. Im Falle seiner Wahl wird de Ridder zur Spielzeit 2022/2023 die Nachfolge von Fabrice Bollon antreten. Dieser ist seit 2009 als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters am Theater Freiburg tätig.

Insgesamt hatten sich 150 Personen um die Stelle der Generalmusikdirektion am Theater Freiburg beworben. In einer Vorauswahl wurden 15 Bewerberinnen und Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Drei von ihnen kamen schließlich nach Freiburg, um sich bei einem umfassenden Auswahlverfahren der Findungskommission vorzustellen. Diese setzt sich aus Fachleuten, Gemeinderätinnen und Gemeinderäten unter Vorsitz von Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach zusammen.

Im Ergebnis hat sich die Kommission nun für André de Ridder ausgesprochen. Der Dirigent hat sich durch seine stilistische Versiertheit vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik sowie durch außergewöhnliche Projekte und Kollaborationen einen Namen gemacht. Ausschlaggebend war für die Findungskommission, dass er für einen Paradigmenwechsel des gängigen musikalischen Programms deutscher Musiktheater und Konzerthäuser steht. Neben klassischen Repertoires ist die zeitgenössische Musik für ihn ein Feld, dem er sich auch künftig leidenschaftlich widmen wird. Der Freiburger Spielplan wird sich somit in Zukunft musikalisch auch außerhalb von Europa bewegen, was in den Plänen von Orchestern und Opernhäusern bislang weniger Beachtung fand.

Der in Berlin aufgewachsene André de Ridder (Jahrgang 1971) studierte sein Fach unter anderem bei Leopold Hager an der Musikhochschule Wien und bei Colin Davis an der Royal Academy of Music in London. Nach dem Studium folgten Stationen als Dirigent beim Bournemouth Symphony Orchestra, dem Hallé Orchestra Manchester, der Sinfonia Viva (ehemals East of England Orchestra) und dem Copenhagen Philharmonic Orchestra. Aktuell ist er künstlerischer Leiter des Musica Nova Festivals Helsinki, Finnlands größtem internationalen Festival für Neue Musik.

De Ridder dirigierte verschiedene Repertoire-Werke an Häusern wie dem Staatstheater Stuttgart, der Finnish National Opera, der Dutch National Opera, der English National Opera, der Irish National Opera und der Den Jyske Opera. Er gastiert regelmäßig bei Festivals wie den BBC Proms, den Holland, Sydney und Manchester International Festivals und Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Orquestra Simfònica de Barcelona, Chicago Symphony Orchestra und dem Concertgebouworkest in Amsterdam. 2018 erhielt er für seine Arbeit als künstlerischer Kurator beim Londoner Spitalfields Festival einen „Royal Philharmonic Society Award“.

Überzeugt hat der Dirigent auch im Genre Oper und Musiktheater, in dem er enge künstlerische Beziehungen zu namhaften Opernkomponisten wie Kaija Saariaho, Daníel Bjarnason oder Michel van der Aa aufbaute. 2013 gründete er das Musikerkollektiv „stargaze“, dessen Repertoire von Bach über Beethoven bis zu Avantgarde-Elektronik und zeitgenössischer klassischer Musik reicht. Das Musikerkollektiv hat mittlerweile eine breite Anhängerschaft gefunden und ist in weltweit bekannten Konzerthäusern zu Gast, darunter das Barbican Centre London, die Philharmonien Köln und Paris sowie die Hamburger Elbphilharmonie.

Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach freut sich, dass die Bewerberauswahl trotz der aktuellen Einschränkungen erfolgreich war: „Ich bedanke mich herzlich bei allen, die dieses Auswahlverfahren unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich gemacht haben: bei den Gemeinderäten und Gemeinderätinnen, bei dem Orchester, den Sängerinnen und Sängern und auch bei den medizinischen Fachkräften für die Schnelltests.“
 
 

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Potenzmitte: Welche Medikamente helfen
Dauerhafte Impotenz ist keine Schwäche, sondern oft eine Krankheit. Welche Medikamente helfen – und wovon Betroffene besser die Finger lassen sollten, beschreibt die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Eine behandlungsfähige erektile Dysfunktion – so der medizinische Begriff – liegt vor, wenn es dem Mann länger als sechs Monate trotz Lust nicht gelingt, eine Erektion zu erreichen oder lange genug aufrechtzuerhalten, um den Geschlechtsakt zu vollziehen. Hat der Arzt eine organisch bedingte Erektionsstörung diagnostiziert, können Medikamente helfen.

Die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest haben Tabletten, Spritzen und Stäbchen bewertet, die Abhilfe schaffen. Männer, die an schweren Herzerkrankungen leiden, dürfen diese Mittel allerdings nicht nehmen. Auch dürfen die Mittel nicht mit einigen Mitteln gegen Herzleiden wie Angina Pectoris kombiniert werden. Deshalb sollte bei Potenzstörungen stets ärztlicher Rat gesucht werden.

Auf keinen Fall sollten Betroffene Potenzmittel auf eigene Faust aus dem Internet kaufen. Rezeptpflichtige Mittel wie Viagra sind dort oft Fälschungen. Manche angeblich „rein pflanzliche“ Produkte enthalten nicht deklarierte Stoffe, die für Männer, die sie wegen eines Herzleidens nicht nehmen dürfen, lebensbedrohlich sein können.

Der Test Potenzmittel findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/potenzmittel abrufbar.
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Rückblick 2020 & Ausblick 2021
Wohnmobilstellplatz am Rebberg / Foto: presse
 
Rückblick 2020 & Ausblick 2021
BAD KROZINGEN. Ein turbulentes Jahr 2020 liegt hinter uns. Die Corona-Pandemie hat nahezu alle Bereiche unseres Lebens berührt und uns mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Rückblickend auf dieses - in vielen Hinsichten - besondere Jahr, verzeichnet Bad Krozingen einen Rückgang der Übernachtungen um rund 28 % verglichen zum Vorjahr. Auch die Erträge der Vita Classica sind durch die Schließung deutlich betroffen und sind im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte gesunken. Die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Vita Classica schreiten, mit geringer Verzögerung, wie geplant voran und versprechen großartige Highlights im Jahr 2022 für die Bad Krozinger Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger.

Übernachtungen
Kalenderjahr 2019: 605.000
Kalenderjahr 2020: 440.000
 Rückgang um 165.000 Übernachtungen (ca. 28 %)
Davon: Reha-Kliniken & Fachkliniken
 Rückgang um 24 % im Vergleich zum Vorjahr
Davon: Ambulante Kurgäste, Urlauber, Gesundheitstouristen, Wellnessgäste, Passanten, Geschäftsreisende
 Rückgang um 40 % im Vergleich zum Vorjahr

Wohnmobilstellplatz
Im sogenannten „Coronajahr“ 2020 gehört besonders die Wohnmobilbranche zu den Gewinnern der Pandemie. Die Menschen schätzen zunehmend die Mobilität und genießen ihre Unabhängigkeit. Dennoch verzeichnet der Wohnmobilstellplatz am Rebberg neben der Vita Classica-Therme über das gesamte Jahr einen Rückgang um rund 40 %.

Vita Classica-Therme und Saunaparadies
Die Einrichtungen der „Vita Classica“ litten besonders an den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Bereiche umfassen das Mineral-Thermalbad, das Saunaparadies, das Wohlfühlhaus mit seinen Wellness-Angeboten, Sportkurse in der Vita Classica und medizinischtherapeutische Anwendungen. Insgesamt ergab sich hier ein Ertragsrückgang von rund 50 % im Vergleich zum Vorjahr.

Freizeitbad aquarado
Das Freizeitbad aquarado konnte seine reguläre Sommersaison von Mitte Juni bis Ende September durchführen. Das freute vor allem die Bürgerinnen und Bürger aus Bad Krozingen und der Region, so besuchten doch viele Familien, Kinder und Jugendliche das bekannte Freizeitbad. Vor allem durch die Schließung von Schwimmbädern in der näheren Umgebung konnte das aquarado profitieren.

Kurpark Bad Krozingen
Ein klarer Gewinner der Corona-Pandemie ist die grüne Lunge von Bad Krozingen – der Kurpark, mit seinem alten und teilweise exotischen Baumbestand. Die bunte Bäume- und Blumenoase wurde sowohl von den Übernachtungsgästen als auch von den Einheimischen in Bad Krozingen wahrgenommen. So bietet der Kurpark auch in turbulenten Zeiten einen Ort, um zur Ruhe zu kommen und Erholung zu finden. Zum Sport treiben, Disc Golf spielen oder auch zum Picknicken mit den Kindern im Gras. Der Trend „Raus an die frische Luft“ ist auch im Winter festzustellen. Auch das Buch „Bäume – Faszination Kurpark Bad Krozingen“ erfreut sich weiterhin an Beliebtheit und ermöglicht es, den Kurpark selbstständig zu erkunden und mehr über den Baumbestand zu lernen.

Ausblick auf das Jahr 2021

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen und insbesondere Kurdirektor und Geschäftsführer Rolf Rubsamen möchten den verschiedenen Leistungsträgern in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Handel und Veranstaltungsanbietern möglichst viel Zuversicht für das Kalenderjahr 2021 vermitteln. Klar ist jedoch auch, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorüber ist und wir frühestens im Sommer / Herbst oder gar 2022 zum Normalbetrieb übergehen können.

Da die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen die letzten 10 Jahre gut gewirtschaftet hat, kann sie nun bei den geforderten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie überleben. Zudem erhält das Unternehmen für die anstehenden Baumaßnahmen, zur Verbesserung der Infrastruktur der Vita Classica, eine städtische Förderung. Aufgrund der Corona-bedingten Schließung erhält die Kur- und Bäder GmbH Bad Krozingen die Novemberhilfen und zusätzlich wurde eine Landesförderung zugesagt. Die Dezemberhilfen werden nun ebenfalls von dem Unternehmen beantragt. Die Überbrückungshilfe III kann die Kur und Bäder GmbH leider nicht in Anspruch nehmen, da sie ein kommunales Unternehmen ist. Für die Monate Januar bis März 2021 gibt es bis zum heutigen Zeitpunkt noch keinerlei Programme, die für die Kur und Bäder GmbH geeignet sind.

Die geplante Erweiterung der Vita Classica musste die letzten Wochen etliche Schlechtwettertage hinnehmen, in denen nicht wie geplant vorangeschritten werden konnte. Aufgrund dessen gibt es nun eine geringe zeitliche Verzögerung. Grundsätzlich jedoch ist der Bau in Betrieb und wird voraussichtlich im Juni 2022 mit dem dritten Außenbecken und im September 2022 mit weiteren neuen Innenbereichen in Betrieb gehen.
So soll das Außenbecken bei Fertigstellung ein Schwimmer-Sommerbecken mit den Maßen 8 m Breite und 16,66 m Länge sein. Die Wärmegewinnung soll über Solarenergie erfolgen. Im Innenbereich soll ein kleines Restaurant mit Innensitzplätzen, Kamin-Lounge und Außenterrasse entstehen. Hinzu kommt im Innenbereich ein weiteres Therapie-Becken mit 70 m² Wasserfläche für Funktionstraining, Wassergymnastik für Patienten der Theresienklinik, gesunde Bewegungskurse wie „AquaCycling“ und „AquaFitness“. Im Erdgeschoss soll ergänzend ein hochwertiger Ruheraum mit ca. 24 Liegen hinzukommen und der Bademantelgang zur Theresienklinik wird ebenfalls in der prägnanten „Vita Classica“-Bauarchitektur neu erstellt.

Im Obergeschoss entstehen neue Räumlichkeiten für hochwertige Wellness-Angebote. DaySpa, Sole Floating, Wellness-Massagen, Bali-Private Spa mit den dazugehörigen Neben- und Sanitärräumen sind in Vorbereitung. Auf dieser Ebene erfolgt auch der Anschluss eines Bademantelgangs zum neuen 4-SternePlus-Hotel. Auf ca. 200 m² Fläche erfolgt im weiteren Obergeschoss die Ansiedlung einer Kur-, Hausarzt-, Sport- und Akupunkturpraxis. Auf dieser Etage wird auch ein Gymnastikraum für Pilates, Yoga, Schwangerschafts- und Rückbildungsangebote geschaffen.
 
 

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Pflegereform jetzt vorlegen
„Bündnis für gute Pflege“ appelliert an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Die Pflegeversicherung muss auf solide finanzielle Füße gestellt sowie nachhaltig und generationengerecht für die Zukunft gestaltet werden. Dafür ist dringend mehr Personal, eine Begrenzung der Eigenanteile von pflegebedürftigen Menschen in der Pflegeversicherung und vor allem aber eine umfassende Pflegereform notwendig.

Das „Bündnis für Gute Pflege“, dem auch der vzbv angehört, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um die Pflegebedürftigen in der Langzeitpflege insgesamt stärker zu entlasten. Bereits Anfang November vergangenen Jahres kündigte der Bundesgesundheitsminister eine Pflegereform mit einem Eckpunktepapier an. Die Konkretisierung des Vorhabens lässt nach wie vor auf sich warten. Es muss jetzt gehandelt werden, damit es noch vor Ende der Legislaturperiode eine tragfähige Lösung gibt.
 
 

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Mehr als 50.000 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg
Erfolgreicher Start der AstraZeneca-Impfungen am Samstag, 20.02.2021

Am Samstag, 20.02.2021 hat das Zentrale Impfzentrum in der Messe Freiburg (ZIZ) am Vormittag zusammen mit seinen Mobilen Impfteams die Marke von 50.000 Impfungen überschritten. Hierbei kam am Nachmittag zum ersten Mal der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca in Freiburg zum Einsatz.

Geimpft wurden am vergangenen Wochenende Mitarbeiter_innen des Universitätsklinikums Freiburg, des Diakonie Krankenhauses und der Krankenhäuser des RKK Verbunds (Loretto-Krankenhaus und St. Josefskrankenhaus) gemäß den Vorgaben des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Dieses hatte allen Kliniken im Land ein bestimmtes Kontingent an Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca direkt zugesprochen, dass die Kliniken entweder eigenverantwortlich oder in einem der Impfzentren des Landes nutzen konnten.

Im Zentralen Impfzentrum Freiburg wurde diese Möglichkeit gleichzeitig dafür genutzt, um zu testen, wie leistungsfähig das Zentrum mittlerweile ist. Personell wurde aufgerüstet, um so zu gewährleisten, dass auch mit einer höheren Personenzahl als bisher die Aufenthaltsdauer im gewohnten Bereich von maximal 30 bis 40 Minuten bleiben. „Wir konnten nicht nur unser Ziel bei der Aufenthaltsdauer einhalten“, so Daniel Strowitzki, FWTM-Geschäftsführer und organisatorischer Leiter des ZIZ, „wir haben am Sonntagmorgen mit fast 1.000 geimpften Personen außerdem eine Kapazität erreicht, die deutlich über dem liegt, was vom Sozialministerium gefordert wird und haben außerdem Potential für mehr Impfungen im gleichen Zeitraum.“

Am Sonntag konnten insgesamt über 1700 Mitarbeiter_innen des Universitätsklinikum Freiburg / Bad Krozingen an einem Tag geimpft werden. „Wir konnten durch eine intensive informative Aufklärung der Beschäftigten die medial aufgebrachten Bedenken am Impfstoff AstraZeneca ausräumen und eine große Zahl an Menschen impfen, der Sonntag war ein wichtiger Tag für die Universitätsklinik, sagte PD Dr. Thorsten Hammer, der Ärztliche Leiter des ZIZ in Freiburg.

Bis zum Ende des vergangenen Wochenendes wurden damit insgesamt ca. 52.500 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg sowie in den Pflegeheimen im Südwesten bis hin zum Bodensee verabreicht. Ungefähr 35.000 Impfungen erfolgten dabei in der Messe und ca. 17.500 durch die Mobilen Impfteams. Des Weiteren wurden 17.000 Menschen davon bereits zum zweiten Mal geimpft.

Die Terminvergabe für das Zentrale Impfzentrum Freiburg erfolgt ausschließlich über die zentrale Terminvergabeplattform des Bundes, entweder telefonisch über die Hotline 116 117, online über die Webseite www.impfterminservice.de oder über die App 116117.de. Die Termine für das ZIZ Freiburg werden dort jeweils eingestellt, sobald die Impfstoffmengen für die entsprechenden Zeiträume bekannt sind.
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Großes Kino mit Fernsicht: Panoramaweg Baden-Baden
Baden-Baden / Stadtblick (c) Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH
 
Großes Kino mit Fernsicht: Panoramaweg Baden-Baden
Geschnürte Wanderstiefel und Outdoor-Erlebnisse im Naturschutzgebiet sind sicher nicht die ersten Gedanken, die einem in den Sinn kommen, wenn der Name Baden-Baden fällt. Bis heute sind es die mondänen Monumente, das luxuriöse Savoir-vivre, ein reiches Kulturangebot und eine jahrhundertealte Badetradition, die zur Bekanntheit der Stadt beitragen. Dabei liegt die Glamour-Metropole nur einen Katzensprung vom Nationalpark Schwarzwald entfernt. Eine Brücke zwischen Stadt und Natur schlägt der „Panoramaweg“. Er startet am Kurhaus und führt über die Altstadt weiter auf den Battert mit seinen bei Kletterern beliebten Felstürmen. Spätestens von Baden-Badens „Tafelberg“ aus eröffnen sich dann völlig neue Perspektiven auf die City und weit darüber hinaus.
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Corona-Pandemie lässt Zahl der Einwohner in Karlsruhe zurückgehen
Statistiker sehen in rückläufigen Zuzügen aus dem Ausland und von Studierenden die Hauptursache

Nach Jahren des Bevölkerungswachstums ist die Karlsruher Einwohnerzahl im Jahr 2020 spürbar um 4.626 Personen gesunken. Zum Jahresende waren nur noch 299.785 Personen mit Hauptwohnsitz in der Fächerstadt gemeldet. Das waren etwa 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr (2019: 304.411 Personen). Dies ergab eine Auswertung der Statistikstelle des Amts für Stadtentwicklung auf Basis des Melderegisters.

Bürgermeister Dr. Albert Käuflein betont, dass "das stetige Wanderungsplus des letzten Jahrzehnts aus dem Ausland sowie von jungen Studierenden oder Auszubildenden durch die Corona-Pandemie abrupt unterbrochen wurde". Die Stadt hoffe, so Käuflein, "dass Karlsruhe bei normalen Verhältnissen wieder ein attraktiver Anziehungspunkt für junge Menschen in Ausbildung oder Studium sowie für ausländische Fachkräfte wird".

Wanderungsverluste lassen Einwohnerzahl schrumpfen

Im zweiten Jahr in Folge musste die Fächerstadt 2020 einen Wanderungsverlust verbuchen. Insgesamt zogen im vergangenen Jahr (ohne Meldefälle der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA)) 3.489 Personen mehr aus Karlsruhe weg als zu, 2019 waren dies nur 357 Personen. Gegenüber früheren Jahren waren sowohl die Zu- als auch die Wegzüge deutlich zurückgegangen. Lediglich 17.928 Personen verlegten im vergangenen Jahr ihren Hauptwohnsitz von außerhalb in die Fächerstadt – so wenige wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Zwischen 2017 und 2019 waren jährlich noch mehr als 23.000 Zuzüge gezählt worden.

Insgesamt 21.417 Karlsruherinnen und Karlsruher kehrten im Jahr 2020 der Stadt den Rücken und zogen in andere deutsche Kommunen oder ins Ausland. Auch die Zahl der Wegzüge lag niedriger als in den Vorjahren (Mittelwert 2017 bis 2019: 22.782 weggezogene Personen). Mit einem Minus von 8,3 Prozent gegenüber 2019 fiel der Rückgang bei den Wegzügen allerdings schwächer aus als bei den Zuzügen (22,1 Prozent) und sorgte so für einen negativen Wanderungssaldo.

Erstmals in 15 Jahren Wanderungsverluste bei Ausländerinnen und Ausländern

In den vergangenen Jahren hatten insbesondere Zuzüge von jungen Erwachsenen und Ausländerinnen und Ausländern zum Wachstum der Fächerstadt beigetragen. Im Jahr 2020 hingegen mussten auch bei der Bevölkerung ohne deutschen Pass – zum ersten Mal in den letzten 15 Jahren – Wanderungsverluste verbucht werden (814 Personen). Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in Karlsruhe sank im vergangenen Jahr auf 54.831 Personen (2019: 56.058 Personen). Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug im Dezember 2020 genau 18,3 Prozent (2019: 18,5 Prozent).

Die Wanderungsbilanz von Personen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren blieb im vergangenen Jahr mit einem Plus von 1.104 Personen im positiven Bereich, fiel jedoch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer aus. Zwischen 2017 und 2019 hatte der jährliche Wanderungsgewinn in dieser Altersgruppe bei durchschnittlich 3.365 Personen gelegen.

Die außergewöhnlichen Wanderungsverluste beziehungsweise die geringen Wanderungsgewinne – bedingt durch eine ungewöhnlich niedrige Zahl an Zuzügen – stellen die Statistiker des Amts für Stadtentwicklung in engen Zusammenhang mit den Corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Vor dem Hintergrund von Einreisebeschränkungen für Ausländerinnen und Ausländer sowie der überwiegend digitalen Abwicklung des Hochschulbetriebs erscheint den Experten eine geringe Zuwanderung von Personen im Studierendenalter oder ohne deutschen Pass kaum verwunderlich. Darüber hinaus hat auch die pandemiebedingte Unsicherheit am Arbeitsmarkt zu einem gebremsten Zuzug nach Karlsruhe beigetragen.

Hohe Wanderungsverluste gegenüber dem Umland

Besonders hoch fielen im vergangenen Jahr die Wanderungsverluste gegenüber dem Karlsruher Umland aus, das die Gemeinden des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe sowie weitere Teile der Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Enzkreis und Germersheim umfasst. Im Jahr 2020 zogen 1.540 Personen mehr aus der Fächerstadt in die Gemeinden des unmittelbaren Umlands als in umgekehrte Richtung. Zwischen 2017 und 2019 hatte die Zahl bei durchschnittlich 991 Personen pro Jahr gelegen. Auch gegenüber der übrigen Region Karlsruhe wurde im vergangenen Jahr mit einem Saldo von Minus 358 Personen ein ungewöhnlich hoher Einwohnerverlust verzeichnet – der höchste Verlust in den vergangenen zehn Jahren. Lediglich gegenüber den baden-württembergischen Kommunen außerhalb der Region Karlsruhe – und ohne die Landeshauptstadt Stuttgart – konnte die Fächerstadt 2020 ein geringes Wanderungsplus verbuchen (plus 44 Personen). Die Wanderungsbilanz gegenüber den anderen Bundesländern (minus 1.015 Personen) sowie gegenüber dem Ausland (minus 705 Personen) fiel negativ aus.

Niedrigste Geburtenzahl seit acht Jahren – niedrigste Zahl der Sterbefälle seit vier Jahren

Wie bereits in den vergangenen Jahren – mit Ausnahme des Jahres 2016 – verstarben auch im Jahr 2020 mehr Karlsruherinnen und Karlsruher als geboren wurden. Mit 2.670 Geburten kamen im letzten Jahr so wenige Kinder zur Welt wie zuletzt 2012 – zwischen 2017 und 2019 waren es im Schnitt rund 170 Lebendgeborene mehr pro Jahr gewesen. Auch die Zahl der Sterbefälle lag in Karlsruhe 2020 geringfügig unter dem Niveau der Vorjahre. Im Laufe des vergangenen Jahres verstarben 2.957 Einwohnerinnen und Einwohner (Mittelwert 2017 bis 2019: 3.021 Verstorbene pro Jahr). Die Zahl der Todesfälle sank somit auf den niedrigsten Wert seit vier Jahren.

Von einer pandemiebedingten Übersterblichkeit in Karlsruhe kann auf der Basis dieser Zahlen nicht gesprochen werden. In den Monaten März und April – zu Beginn der ersten Corona-Welle – verstarben mit insgesamt 524 Personen etwa so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 (527 Personen). Gegen Jahresende – in den Monaten November und Dezember – lag die Zahl der Todesfälle mit 574 Personen jedoch über dem Mittel der vorangegangenen drei Jahre (517 Personen).

Einwohnerverluste im Stadtzentrum am größten

Bis auf wenige Ausnahmen (vier Stadtteile) verloren fast alle der 27 Karlsruher Stadtteile im Jahr 2020 an Bevölkerung. Besonders stark schrumpften die Bewohnerzahlen in den zentralen Lagen sowie in Mühlburg. Mit Verlusten von jeweils mehr als 300 Personen waren die Stadtteile Innenstadt-West (minus 551 Personen), Südstadt (minus 375 Personen), Mühlburg (minus 344 Personen) und Oststadt (minus 302 Personen) am stärksten betroffen. Darüber hinaus schrumpften die Stadtteile Weststadt (minus 297 Personen), Innenstadt-Ost (minus 258 Personen), Nordstadt (minus 247 Personen), Durlach (minus 245 Personen) und Daxlanden (minus 221 Personen) um jeweils mehr als 200 Personen. Lediglich die Stadtteile Knielingen (plus 97 Personen) – wo auf Konversionsflächen in den vergangenen Jahren viel neuer Wohnraum entstanden ist – sowie Stupferich (plus 37 Personen), Palmbach (plus 17 Personen) und Grötzingen (plus 10 Personen) konnten im vergangenen Jahr Einwohnerinnen und Einwohner hinzugewinnen.
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Aktion "Saubere Gemarkung" findet erst im Herbst statt
Neureuter Ortsverwaltung verschiebt Sammelaktion coronabedingt

Wie die Ortsverwaltung Neureut mitteilt, findet die Aktion "Saubere Gemarkung" coronabedingt erst im Herbst statt. Traditionsgemäß werden Freiwillige aus Bürgerschaft und Vereinen, Schulklassen und weitere Gruppen bereits im Frühjahr gebeten, anzupacken und einen Vormittag lang gemeinsam Schutt und Müll aus Wald und Flur einzusammeln. Nicht so in diesem Jahr.
 
 


Veranstaltungen 
 
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online
Bild: LpB BW
 
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online
Punkt 10 Uhr wurde er freigeschaltet: Seit Donnerstag (11.2.) ist der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg online verfügbar. Die Internetanwendung ist ein gemeinsames Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Mit dem Wahl-O-Mat können Nutzerinnen und Nutzer herausfinden, was die Parteien wollen, die zur Landtagswahl am 14. März 2021 antreten. Welche Partei kommt den eigenen politischen Ansichten am nächsten? Bei welchen Themen unterscheiden sich die Parteien voneinander? Das interaktive Wahl-Tool ist jetzt unter www.wahl-o-mat.de oder als App für iOS im Apple AppStore beziehungsweise für Android im Google PlayStore abrufbar.

Spielerisch informiert der Wahl-O-Mat über die Programme der zur Landtagswahl antretenden Parteien. Alle 21 Parteien, die zur Wahl zugelassen wurden, sind dabei. Der Wahl-O-Mat umfasst 38 Thesen zu landespolitischen Themen, so zum Beispiel diese drei Aussagen: „Das Land soll allen Schülerinnen und Schülern kostenlos digitale Endgeräte zur Verfügung stellen“, „In Baden-Württemberg soll jedes Landesgesetz vor der Verabschiedung auf seine Klimaverträglichkeit hin geprüft werden“ oder „Das Wahlalter bei Landtagswahlen soll auf 16 Jahre gesenkt werden“.

Für die Bewertung jeder Aussage stehen drei Optionen zur Auswahl: „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“. Thesen, die den Nutzerinnen und Nutzern besonders wichtig sind, können doppelt gewichtet werden. Außerdem lassen sich Aussagen überspringen und damit von der Gesamtwertung ausschließen. Nach Abschluss der Eingabe gleicht der Wahl-O-Mat die persönlichen Bewertungen der Nutzerinnen und Nutzer mit den Positionen aller zur Wahl zugelassenen Parteien ab. Die Positionen stammen dabei direkt von den Parteien und werden nicht interpretiert oder angepasst.

Der Wahl-O-Mat gibt keine Wahlempfehlung ab. Er soll vielmehr Lust darauf machen, sich mit Politik, den antretenden Parteien und deren Programmen auseinanderzusetzen.

Die Thesen wurden auf einem dreitägigen Workshop Mitte Dezember 2020 von einer Redaktion entwickelt, der fünfzehn politikinteressierte junge Menschen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren aus Baden-Württemberg und Expertinnen und Experten aus der Politikwissenschaft und dem Journalismus angehörten. Fachleute der BpB und der LpB haben den Workshop begleitet. Insgesamt achtzig Thesen wurden an die Parteien zur Beantwortung weitergegeben. Auf Grundlage der Antworten fand Anfang Februar die Endauswahl der 38 Wahl-O-Mat-Thesen statt. Ziel dabei war, die wichtigsten Themen aufzugreifen, die Unterscheidbarkeit der Parteien durch die Thesenauswahl darzustellen und gleichzeitig eine breite thematische Abdeckung sicherzustellen.

Bei der Landtagswahl im Jahr 2016 erreichte der Wahl-O-Mat zirka 1,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer – und das völlig anonym, denn der Wahl-O-Mat sammelt keine Daten. Temporär gespeichert wird nur, was zur Nutzung des Angebots und zur Ergebnisanzeige zwingend notwendig ist: nämlich die Antworten. Sobald die Anwendung beendet wird, werden sämtliche Eingaben und Daten gelöscht.
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Veranstaltungen 
 
 
Innere Klarheit für den beruflichen Neustart
Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation hilft dabei
Online-Workshop für Frauen am Mittwoch, 10. März

Um beruflich neu zu starten, braucht es eine innere Klarheit, welche Erwartungen der neue Job erfüllen soll. Ebenso gilt es, die eigenen Ziele und Wünsche kommunizieren zu können. Auf diesem Weg unterstützt ein Online-Workshop am Mittwoch, 10. März, von 17 bis 19 Uhr. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Wiedereinstieg kompakt", zu der die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein regelmäßig einlädt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Anmeldung ist ab Mittwoch, 17. Februar, unter www.freiburg.de/frauundberuf möglich.

In dem interaktiven Online-Workshop stellt die Kommunikationstrainerin Ronya Salvason Elemente aus dem Konzept "Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg" vor. Diese Tools helfen dabei, herauszufinden, was die eigenen Ziele sind und wie sie sich aktiv und selbstbewusst verfolgen lassen.

Die Veranstaltungsreihe "Wiedereinstieg kompakt – Information und Austausch für Frauen" steht allen Frauen offen, die nach einer Familienphase oder beruflichen Auszeit wieder erwerbstätig werden wollen. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie finden alle Angebote im ersten Halbjahr 2021 online statt. Das Gesamtprogramm gibt es auf der Website der Kontaktstelle Frau und Beruf unter www.freiburg.de/frauundberuf
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Veranstaltungen 
 
Heiter bis wolkig: Die Erderwärmung und die Wolken
Wolken und Klimawandel / Foto: ZAK-KIT
 
Heiter bis wolkig: Die Erderwärmung und die Wolken
Karlsruhe: EFFEKTE-Vortrag untersucht am 23. Februar Zusammenhänge zwischen Wolken und Klimawandel

Haben Wolken eigentlich etwas mit dem Klimawandel zu tun? Bei der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe am Dienstag, 23. Februar, gehen zwei Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) unter anderem dieser Frage auf den Grund. Start der Vorträge ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de. Die EFFEKTE-Vorträge können kostenfrei mitverfolgt werden.

Beeinflussen Wolken den Klimawandel?

Der Klimawandel und das, was der Mensch dazu beiträgt, ist aus wissenschaftlicher Sicht bereits umfassend untersucht. Trotzdem fehlen Antworten in anderen Bereichen. Beispielsweise auf die Frage, welche Rolle die Wolken für die Erderwärmung spielen. Klar ist, dass der Klimawandel selbst Auswirkungen auf die Gebilde hat. Aber beeinflussen Wolken den Klimawandel auch selbst mit? Unter welchen Bedingungen verstärken oder schwächen sie ihn? Weitere Themen sind etwa der Einfluss von menschgemachten Aerosolen auf Wolken oder die Genauigkeit von Klimamodellen.

Zusammenhänge besser verstehen lernen

In Kooperation mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT zeigt Prof. Dr. Corinna Hoose vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT, wie man mit klugen Modellen und daraus abgeleiteten Simulationen die Zusammenhänge zwischen Wolken und dem Klimawandel besser verstehen lernen kann. Prof. Dr. Jan Cermak, ebenfalls Professor am Institut für Meteorologie und Klimaforschung und am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) des KIT, nimmt die Zuhörenden mit auf eine Reise zu Satelliten im Weltall, die die Wolken beobachten.

Auf der Internetseite www.effekte-karlsruhe.de und auf dem Facebook-Kanal des Wissenschaftsbüros gibt es weitere Informationen zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE.

Das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe konzipiert Projekte, die Karlsruhe als Wissenschafts- und Technologiestandort überregional vermarkten und die Stadt für Studierende, Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver machen sollen. Es vernetzt Wissenschaft und Stadtgesellschaft miteinander und fördert den Dialog durch Veranstaltungen wie EFFEKTE, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Themen auf unterhaltsame und verständliche Art und Weise näherbringen und dafür begeistern sollen.
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Wie pflegende Angehörige die Balance halten
Online-Vortrag am 25. Februar zum Umgang mit den eigenen Ressourcen

Die Betreuung und Begleitung alternder Eltern bringt Angehörige oftmals an die Grenzen der Belastbarkeit, das Gleichgewicht zwischen Fürsorge und eigener Lebensqualität bleibt auf der Strecke. In ihrer Veranstaltungsreihe "Gut informiert und aktiv leben…Keine Frage des Alters" greifen Seniorenbüro/ Pflegestützpunkt und Stadtbibliothek das Thema am Donnerstag, 25. Februar, auf. Unter der Überschrift "Du bleibst du, und ich bleib ich - Balance halten, wenn die Eltern Pflege brauchen" gibt die Krankenschwester und Diplompflegewirtin Corinna Kohröde-Warnken Tipps zu einem guten Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Benötigt wird ein Gerät mit Internetzugang, Mozilla Firefox oder Google Chrome und Tonwiedergabe. Fragen zum Thema können live (und anonym) während der Veranstaltung schriftlich im Chat gestellt werden. Anmeldungen sind unter www.karlsruhe.de/senioren möglich.
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Karlsruhe: Neue Broschüre zu altersgerechten Wohnformen erhältlich
Heft kann beim Seniorenbüro/Pflegestützpunkt bestellt werden

Betreutes Wohnen, Wohnstifte oder alternative Wohnformen – es gibt vielerlei Modelle für das Wohnen im Alter. Welches Angebot für die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse passen könnte, wann eine Veränderung sinnvoll ist und welche Weichen zu stellen sind, sollte frühzeitig geklärt werden. Orientierung gibt dabei die neue Broschüre "Altersgerechte Wohnformen mit Service" in Karlsruhe. Das Heft kann ab sofort im Seniorenbüro und Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe per E-Mail an seniorenbuero@sjb.karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/133-5084 bestellt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.karlsruhe.de/senioren.
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Freiburg: Das Standesamt blickt zurück auf das Corona-Jahr 2020
Trauung in Zeiten der Pandemie (c) Stadt Freiburg, Patrick Seeger
 
Freiburg: Das Standesamt blickt zurück auf das Corona-Jahr 2020
Weniger Trauungen, viele Sterbefälle und mehr Geburten als je zuvor:

Das Leben schreibt die besten Geschichten – und das Standesamt erzählt sie in seiner jährlichen Pressekonferenz. Jetzt liegt die Statistik für ein außergewöhnliches Jahr 2020 vor, das pandemiebedingt seine Spuren hinterlassen hat. Umso spannender ist die Frage, wie sich die Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen auf Lebensbereiche wie Geburten, Hochzeiten und Religion auswirkt haben. Die Standesamtsbilanz 2020 beleuchtet diese Themen und bringt dabei überraschende Zahlen, Fakten, Trends sowie erstaunlich viele Rekordwerte ans Licht.

Geburten

Vieles ging im Corona-Jahr 2020 bergab. Die Zahl der Geburten tat genau das Gegenteil: 5.656 Babys wurden beurkundet. „Das sind so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte des Standesamts und damit ein neuer Rekord“, bilanziert Standesamtsleiterin Dominique Kratzer. Wie es der Zufall will, schlägt damit eine neue Schnapszahl die alte: Der bisherige Rekord lag bei 5.555 Geburten im Jahr 2018, nun sind es 101 mehr. Im Vorjahr hatte das Standesamt 5.495 Geburten gezählt. Ob sich der neue Rekord auf die Phasen des Lockdowns zurückführen lässt, darüber kann nur spekuliert werden. Sicher sagen lässt sich hingegen, dass, wie in den Jahren zuvor, wieder etwas mehr Jungen (2.848) als Mädchen (2.806) geboren wurden. Zwei Neugeborene ließen sich keinem Geschlecht
zuordnen.

Das Standesamt registriert nicht nur den Nachwuchs der Freiburgerinnen und Freiburger. Gezählt werden alle Kinder, die hier geboren werden. Etwas mehr als die Hälfte der Eltern (56 Prozent) kam aus dem Umland in die Freiburger Kliniken.

Der zweite Rekord in der Statistik 2020 folgt gleich hinterher: Das Standesamt hat auch mehr Mehrlinge verzeichnet als je zuvor. Mit 134 Zwillingsgeburten wurde der bisherige Rekordwert von 124 aus den Jahren 2016 und 2017 übertroffen (2019: 120). Eine Besonderheit waren auch vier Drillingsgeburten – damit hat ein ganzes Dutzend Drillingskinder in Freiburg das Licht der Welt erblickt.

Das Motto „aller gute Dinge sind drei“ gilt auch bei den Rekorden: Einen dritten Höchstwert gab es 2020 bei den Hausgeburten. 104 Babys wurden zuhause geboren, elf mehr als im Jahr zuvor und so viele wie nie seit Beginn der Zählung 1978.

Den Freiburger Geburtstag des Jahres gab es gleich doppelt: Am 23. Juli und am 21. September wurden jeweils 26 Babys geboren, mehr als an allen anderen Tagen im Jahr. Die wenigsten Geburten gab es gleich zu Jahresbeginn: Am Dreikönigstag kamen nur drei „Prinzessinnen“ zur Welt. Auf den Monat bezogen hat sich der Trend der vergangenen Jahre bestätigt: Die meisten Geburten gab es in einem Sommermonat (Juli: 529), die wenigsten im Winter (Februar: 397).

Der Blick auf das Datum bringt auch immer wieder kuriose Zufälle ans Licht: Zwei Babys wurden während der Zeitumstellung am 25. Oktober geboren, pünktlich zwischen 2 und 3 Uhr nachts. Ein weiteres erblickte am 07.08. um 07.08 Uhr das Licht der Welt. Für eine Mutter gab es eine besondere Geburtstagüberraschung: Sie teilt sich ihren Ehrentag künftig mit dem eigenen Kind. Eine weitere brachte 2020 zwei Kinder auf die Welt, eines zu Beginn, das andere zum Ende des Jahres. Außerdem haben zwei Schwestern mit nur einem Tag Unterschied jeweils ein Mädchen entbunden.

Ähnlich wie in den Vorjahren war ein knappes Drittel der Eltern (32 Prozent) nicht verheiratet. Die jüngste Mutter, die das Standesamt 2020 beurkundet hat, war 15 Jahre alt, die älteste, wie im Vorjahr, 49. Der älteste Vater war 72 Jahre. Der größte Altersunterschied zwischen den Partnern lag bei 45 Jahren. Insgesamt kamen die Eltern aus 119 verschiedenen Herkunftsländern.

40 Kinder kamen tot auf die Welt, neun mehr als im Vorjahr.

Trauungen

Die Trauung in Freiburg ist nach wie vor gefragt. Zwar fanden wegen der pandemiebedingten Feier- und Kontaktbeschränkungen erwartungsgemäß weniger Trauungen statt als gewohnt. Doch trotz dieser außergewöhnlichen Situation, die in vielen Monaten den Verzicht auf Hochzeitsgäste bedeutete, kamen 1.025 Paare zur Eheschließung ins Freiburger Standesamt. Insgesamt waren das 113 Trauungen weniger als im Jahr zuvor. Der Freiburger Heiratsrekord liegt übrigens mit 1.463 Trauungen im Jahr 1967.

Für 682 Paare war es eine Hochzeitspremiere, also die erste Ehe, die sie eingingen (2019: 905). Im Gegensatz zu anderen Jahren gab es auch kein Paar, das nach einer Scheidung wieder die gleiche Ehe einging. 24 Prozent, also ein knappes Viertel der frisch Vermählten, hatte bereits gemeinsame Kinder. Im Vorjahr waren es 21 Prozent.

Unter den Eheleuten waren 31 weibliche Paare und 13 männliche. Zehn davon ließen eine bestehende Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln. Diese Möglichkeit besteht seit 2017.

Auch am Wochenende waren die Standesbeamtinnen fleißig im Einsatz: Fast ein Drittel der Ehen wurde an einem Samstag geschlossen. Der beliebteste Heiratsmonat war, wie im Vorjahr, der August (147 Trauungen), gefolgt vom Juni (127) und Oktober (122). Am wenigsten beliebt, wie schon seit Jahren: Der Januar mit nur 25 Trauungen.

Rund 80 Prozent der Brautleute wohnten auch in Freiburg, knapp 20 Prozent kamen von auswärts zur Trauung hierher. 281 Freiburger Paare haben sich für den umgekehrten Weg entschieden und heirateten außerhalb von Freiburg. Weitere 48 beantragten sogar eine Bescheinigung für die Eheschließung im Ausland. Zwei Vermählungen fanden in einer Klinik statt.

Bei 241 Trauungen hatte mindestens einer der Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit. In 85 Fällen traf das auf beide zu. Insgesamt stammten die Brautleute aus 64 verschiedenen Staaten, darunter nach Deutschland am häufigsten Italien (20 Personen), die Türkei (16 Personen) und Rumänien (16 Personen).

Auffallend ist der Hochzeits-Einbruch bei den älteren Semestern: Nur drei frisch Vermählte waren über 70 Jahre alt. Im Vorjahr traf das noch auf 17 Heiratswillige zu. Der größte Altersunterschied zwischen den Partnern lag bei 32 Jahren.

683 Paare (67 Prozent) haben sich 2020 für einen gemeinsamen Nachnamen entschieden. Im Vorjahr war der Anteil ähnlich hoch. Die meisten von ihnen (85 Prozent) wählten den Nachnamen des Mannes, ein steigender Anteil aber auch den der Frau.

Sterbefälle

Im Gegensatz zu den Trauungen gab es hier einen Anstieg: 3.167 Sterbefälle hat das Standesamt Freiburg 2020 beurkundet, 56 mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl weiterhin auf hohem Niveau, hat aber keinen neuen Höchststand erreicht. Die meisten Todesfälle seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es 2015 (3.207). Es sind wieder etwas weniger Frauen (1.551) als Männer (1.616) verstorben. 55 Prozent hatten ihren Wohnsitz in Freiburg. In 238 Fällen war die Todesursache unklar und die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf. 41 Personen waren unter 18 Jahre alt, als sie gestorben sind (2019: 48). Am anderen Ende der Alterspyramide gab es aber auch 18 Verstorbene, die über hundert Jahre alt waren – eine Person mehr als im Vorjahr.

Kirchenaustritte

1.662 Kirchenaustritte hat das Standesamt Freiburg für 2020 gezählt. Das sind 372 weniger als beim bisherigen Höchststand im Vorjahr (2.034) und ein ähnlich hohes Niveau wie 2018 (1.642). Aus der katholischen Kirche sind 992 Personen ausgetreten, aus der evangelischen 663 und aus anderen Glaubensgemeinschaften weitere sieben.
 
 

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Hochwasser sorgt für Alarmbereitschaft
Hochwasser am Rhein / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Hochwasser sorgt für Alarmbereitschaft
Tiefbauamt kontrolliert die Dämme / Radweg an der Alb gesperrt

Steigende Temperaturen und anhaltende Regenfälle werden in den nächsten Tagen die Schneedecke in den Alpen und im Schwarzwald weiter abschmelzen lassen. Dies führt zu steigenden Pegelständen am Rhein und seinen Nebenflüssen. Im Bereich Karlsruhe rechnet die Stadt für das Wochenende mit einem Hochwasser des Rheins in der Größenordnung eines im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre auftretenden Ereignisses. Am Pegel Maxau wird ein Hochwasserstand von rund 8,50 Meter erwartet.

Aus diesem Grund hat die Abteilung Gewässer des Tiefbauamts vorsorglich ab heute die sogenannte Kleine Wasserwehr ausgerufen. Hierbei sind rund drei Dutzend städtische Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb 24 Stunden lang im Einsatz, um insbesondere die Hochwasserdämme durch regelmäßige Begehung zu kontrollieren und auf mögliche Schwachstellen zu prüfen. Das Tiefbauamt weist darauf hin, dass für Spaziergänger und Ausflügler das Betreten der Dämme bei Hochwasser aus Sicherheitsgründen untersagt ist.

Keine Überschwemmungen im Stadtgebiet zu erwarten
Auch an der Alb wird zum Wochenende Hochwasser erwartet, wenngleich in geringerem Maß als am Rhein. Der Wasserstand der Alb dürfte rund 60 Zentimeter über dem mittleren Stand liegen. Daher muss im Lauf des Wochenendes mit der abschnittsweisen Sperrung des Fuß- und Radwegs entlang der Alb vor allem im Bereich der Straßenunterführungen gerechnet werden.

"Nach den aktuell vorliegenden Prognosen dürfte es kein außergewöhnliches Hochwasser geben, so dass wir nicht mit Überflutungen im Stadtgebiet rechnen", sagt Tiefbauamtsleiter Martin Kissel, "aber wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet".
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Im Alter möglichst lange zuhause leben
Online-Veranstaltung am 9. Februar informiert über Unterstützungsangebote

Die Babyboomer werden älter. Bis 2035 steigt der Anteil der 65- bis 85-Jährigen in Karlsruhe um rund 23 Prozent und damit auch die Zahl derer, die dem gesellschaftlichen Trend entsprechend möglichst lange zuhause und in vertrauter Umgebung bleiben möchten. Damit das gelingt, sollte man sich rechtzeitig informieren.

Eine Online-Veranstaltung am Dienstag, 9. Februar, um 16 Uhr nimmt sich des Themas an. Referentin Inke Jensen vom Seniorenbüro und Pflegestützpunkt Karlsruhe informiert über das lokale Hilfenetz und darüber, welche Finanzierungsmöglichkeiten sich im Rahmen der Pflegeversicherung bieten und welche ambulanten Unterstützungsangebote sinnvoll sind. Anmeldungen sind unter www.karlsruhe.de/senioren möglich.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Mund­spüllösungen: Die besten Lösungen
Jede zweite gebrauchs­fertige Mund­spüllösung über­zeugt im Test, von den Mund­wässern zum Verdünnen dagegen kein einziges. Die Stiftung Warentest hat für die Februar-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test 20 häufig verkaufte Mundspülungen geprüft, 13 fertige Mund­spüllösungen und 7 Mund­wässer, darunter bekannte Marken sowie güns­tige Supermarkt- und Discounter­produkte.

7 der 13 Mund­spüllösungen schneiden gut ab und ergänzen die tägliche Zahn­pflege sinn­voll. Die besten Spülungen sind mit 14 und 16 Cent pro 100 Milliliter auch Spitzenreiter beim Preis. Die geprüften Mund­wässer zum Verdünnen dagegen beugen weder Zahnbelag und Zahn­fleisch­entzündung noch Mund­geruch vor. Deshalb waren fast alle Mund­wässer mangelhaft, nur ein Produkt ausreichend.

Um Karies vorzubeugen, muss eine Mund­spüllösung genug Fluorid enthalten. Es gibt der Zahn­oberfläche Mineralien zurück und macht sie widerstands­fähiger gegen Säuren. Inhalts­stoffe wie Aminfluorid und Zinksalze, bestimmte ätherische Öle und Cetylpyridinium­chlorid erwiesen sich als wirk­sam gegen Bakterien und können wie eine chemische Zahnbürste im Mund arbeiten.

Mund­spüllösungen, die ätherische Öle und Cetylpyridinium­chlorid enthalten, können Corona-Viren zum Teil deutlich reduzieren. Das zeigen erste Versuche mit künst­lichem Speichel im Labor. Die Ergeb­nisse lassen sich jedoch nicht eins zu eins auf den Menschen über­tragen. Unklar ist auch, wie lange die Wirkung anhält. Mund­spüllösungen ersetzen also keine Mund-Nasen-Masken und Hygiene­regeln.

Der Test findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/mundspuelungen abruf­bar.
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Osteoporoseprävention als Lebensaufgabe sehen
Zwar wird die maximale Knochenmasse üblicherweise zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr erreicht, der Aufbau von Knochenmasse ist allerdings in jedem Alter möglich und nötig. Darauf wies die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des letztjährigen Weltosteoporosetages (20. Oktober) hin.
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Hoffnung auf entschleunigte Urlaubserlebnisse
Entspannter Süden (c) TMBW / Dietmar Denger
 
Hoffnung auf entschleunigte Urlaubserlebnisse
Tourismusbranche wirbt 2021 für den „Entspannten Süden“

STUTTGART, Januar 2021 – Baden-Württembergs Tourismus-Verantwortliche blicken hoffnungsvoll auf den Neustart der Reisebranche in der Urlaubssaison 2021 und möchten mit Angeboten aus den Bereichen Erholung und Entschleunigung Anreize für einen Urlaub im eigenen Land schaffen. Mit dem Themenschwerpunkt „Entspannter Süden“ soll 2021 aufgezeigt werden, welche vielfältigen Aspekte der Entspannung sich in den Urlaubszielen zwischen Schwarzwald, Schwäbischer Alb und Kurpfalz neu entdecken lassen.

„Nach einem kräftezehrenden Corona-Jahr freuen sich schon jetzt viele Menschen auf eine Auszeit vom Pandemie-Alltag und etwas Abstand von den Sorgen und Nöten der letzten Monate“, sagte Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, zum Start des neuen Urlaubsjahres. „Noch ist nicht absehbar, ab wann touristische Übernachtungen wieder möglich sind. Doch die Gastgeberinnen und Anbieter im Land stehen mit neuen Ideen und Konzepten in den Startlöchern und freuen sich auf Urlaubsgäste.“

Nicht zuletzt durch die Folgen der Corona-Pandemie sei das Interesse an Entschleunigung und Erholung im Urlaub deutlich angestiegen, wie aus Umfragen hervorgehe. „Auf diese stark gewachsene Nachfrage reagieren wir mit unserem neuen Themenschwerpunkt ‚Entspannter Süden‘ im neuen Jahr“, so Braun.

Sehnsucht nach Erholung
Wer im Alltag ein hohes Tempo bewältigt, genießt im Urlaub einen gemächlicheren Zeittakt. Wellness-Urlaub mit natürlichen Heilmitteln, Ferien in idyllischen Dörfern, Genuss-Auszeiten bei regionalen Produzenten, Pilgerwanderungen oder eine Ballonfahrt – all das kann die Sehnsucht nach Ruhe und Authentizität stillen. In Baden-Württemberg laden viele neue Angebote dazu ein, im Urlaub einen Gang runterzuschalten, die beruhigende Kraft der Natur zu genießen oder vielleicht einmal Yoga und meditatives Wandern auszuprobieren. Im Einklang mit Natur und Umwelt lässt sich eine wachsende Zahl an nachhaltigen Urlaubsmöglichkeiten entdecken.

Alles im Fluss
Von der heilenden Kraft des Wassers wussten bereits die alten Römer, an deren Badetradition mancher Kurort in Deutschlands Süden anknüpfen kann. Doch oft genügen schon der Blick auf die Wasseroberfläche eines Sees oder das gemächliche Plätschern eines Baches, um das eigene Wohlbefinden zu steigern. Am und auf dem Wasser entstehen daher neue Angebote, die mehr inneres Gleichgewicht versprechen. Etwa beim Yoga auf dem See oder beim Stocherkahnfahren in unberührter Natur. Auch Sebastian Kneipp, dessen 200. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird, kommt zu neuen Ehren: Die von ihm entwickelte Wasserkur lässt sich in den zahlreichen Kneippkurorten wiederentdecken.

Unterwegs zu innerer Ruhe
Auf der Suche nach Sinn oder einfach nur mehr Gelassenheit brechen alljährlich zahlreiche Menschen zu Pilgertouren rund um den Globus auf. Dabei liegt das Gute oft viel näher: Vom seit Jahrhunderten beliebten Jakobsweg heißt es, er beginne vor der eigenen Haustür. Auch von Baden-Württemberg führen unzählige Zubringer auf den berühmten „Camino“. Darüber hinaus gibt es im Süden noch viele weitere Wege und Pfade, die zu Besinnung, Entschleunigung und innerer Einkehr einladen. Nicht nur spirituelle Menschen kommen hier ans Ziel, sondern alle, die aus dem Alltag ausbrechen und Ruhe finden möchten.

Soulfood und Slowfood
Auch in kulinarischer Hinsicht stehen die Zeichen auf Entschleunigung. Soulfood und Slowfood liegen da oft nah beieinander. Denn für gute Produkte braucht es vor allem zwei Zutaten: Liebe und Zeit. Viele Erzeuger in Deutschlands Süden haben ihre Uhren bereits umgestellt und lassen mit Geduld und einem Herz für die eigene Region besondere Produkte entstehen, die dem hektischen Alltag genussvolle Entschleunigung entgegensetzen. Egal ob bei einem der vielen Produzenten oder in einem nachhaltig ausgerichteten Restaurant: Ruhe und Entspannung gehen hier auch durch den Magen.

INFO
Weitere Inspirationen zu ganz unterschiedlichen Aspekten von Entspannung und Erholung in Baden-Württemberg gibt es im neu erschienenen Urlaubsmagazin „Süden“, das unter prospektservice@tourismus-bw.de kostenlos bestellt werden kann, oder online unter tourismus-bw.de.
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Nachhaltige Aktienfonds Europa
Guter Baustein fürs Depot

Mit Aktienfonds Europa können Anleger in ihrem Weltdepot einen Akzent auf hiesige Firmen setzen. Und sie können dabei ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen. Die Zeitschrift Finanztest hat für ihre Februar-Ausgabe die Nachhaltigkeitskriterien von 27 aktiv gemanagten Fonds und 19 ETF und Indexfonds überprüft und deren Anlageerfolg ermittelt. Das Fazit: Die nachhaltigen Aktienfonds Europa eignen sich gut als ein Baustein fürs Depot. Aber kein Fonds hat in der Nachhaltigkeitsbewertung die Bestnote von fünf Punkten erhalten.

Bei den aktiven Fonds empfehlen die Experten zwei der getesteten. Beide haben drei Punkte in der Finanztest-Nachhaltigkeitsbewertung und schneiden zudem in der ökonomischen Bewertung mit Bestnoten ab. Bei den ETF werden drei empfohlen, die jeweils drei Nachhaltigkeitspunkte haben. Die ETF sind noch zu jung für eine Bewertung ihres finanziellen Erfolgs.

Nachhaltige Aktienfonds Europa eignen sich als ein Baustein fürs Depot. Am besten nutzen Anleger sie zusammen mit Weltfonds. So erhöhen sie den Anteil Europas, die USA sind dann geringer gewichtet. Für Einsteiger empfiehlt Finanztest Weltaktienfonds, auch sie hat Finanztest bereits auf Nachhaltigkeit getestet.

Der Test nachhaltige Aktienfonds Europa findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/oekofonds abrufbar.
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Karlsruhe: Rechtzeitig Vorsorge treffen
Online-Vortrag zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Rechtzeitige Vorsorge ist wichtig - vor allem für den Fall, dass man irgendwann nicht mehr selbst entscheiden kann. Auf was es bei der Erstellung von "Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung" zu achten gilt, erläutert Björn Gatzer von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Donnerstag, 28. Januar, von 17 bis 18.30 Uhr bei einem kostenlosen Online-Vortrag. Benötigt wird ein Gerät mit Internetzugang, Mozilla Firefox oder Google Chrome und Tonwiedergabe. Fragen zum Thema können live (und anonym) während der Veranstaltung schriftlich im Chat gestellt werden. Anmeldungen sind unter www.karlsruhe.de/senioren möglich.

Der Abend ist Teil der Reihe "Gut informiert und aktiv leben…Keine Frage des Alters", die Stadtbibliothek und Seniorenbüro / Pflegestützpunkt gemeinsam veranstalten.
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Ordnungsamt kontrolliert erneut die Einhaltung der Quarantänepflicht
Bei Verstoß droht Bußgeld, teils auch eine Strafanzeige

Freiburg. Heute, Mittwoch, 20. Januar, und am Donnerstag, 21. Januar unternimmt das Ordnungsamt wieder eine Schwerpunktaktion „Überprüfung der Absonderungspflicht“ (Quarantäne). Das präventive Überwachen, ob die Betroffenen sich tatsächlich in den eigenen vier Wänden aufhalten, ist Aufgabe der Ortspolizeibehörden. „Absonderung“ ist der allgemeingültige Oberbegriff für die Begriffe Quarantäne und Isolation. Wem eine Absonderungspflicht mitgeteilt wird, der oder die muss sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernhalten. Bei den zweitägigen Schwerpunktkontrollen werden wieder möglichst alle Absonderungspflichtigen überprüft. Dazu zählen infizierte Personen und ihre Kontaktpersonen, aber auch Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Kontrollen werden überwiegend telefonisch durchgeführt und durch Kontrollen vor Ort ergänzt.

Diese Schwerpunktaktion findet flächendeckend in ganz Baden-Württemberg statt. Sie soll die Bevölkerung sensibilisieren, die Absonderungsverpflichtung zu beachten, aber auch deutlich machen, dass ein Verstoß gegen diese Verpflichtung in jedem Fall Bußgeld, unter Umständen auch eine Strafanzeige nach sich zieht.
 
 

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Karlsruhe: Einblicke in privates Grün
Gartenidyll in der Sudetenstraße / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Einblicke in privates Grün
Gartenprojekt "Offene Pforte": Anmeldung noch bis Ende Januar

Zum achten Mal gewährt die "Offene Pforte" in diesem Jahr Einblicke in privates Grün. Das Gartenprojekt soll zur Bereicherung der Gartenkultur beitragen. Bürgerinnen und Bürger laden an einem oder mehreren Tagen zur Besichtigung ihrer Höfe und Gärten ein. Reizvoll ist dabei die Vielfalt der Anlagen - je mehr Gartenfreunde mitmachen, desto besser. Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis Ende Januar mit seinem Terminwunsch melden. Postalisch an die Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe oder per E-Mail an gartentraeume@gba.karlsruhe.de. Infos gibt es auch telefonisch unter 0721/ 133-6754 oder 133-6701.
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Karlsruhe: Gemeinsam Wohnzukunft gestalten
"Wohnwerkstatt Karlsruhe" mit Angeboten für das erste Halbjahr 2021

Mit dem Onlineangebot "Zusammenhalt braucht Räume" startet die "Wohnwerkstatt Karlsruhe" am 28. Januar um 17.30 Uhr in die erste Jahreshälfte 2021. Die Veranstaltung beleuchtet, welche Wohnkonzepte Begegnung und gemeinsame Aktivitäten fördern und zeitgleich individuelle Bedürfnisse in den Blick nehmen. Am 9. Februar geht es dann um die Frage, wie es gelingen kann, im Alter möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung zu bleiben.

Auch das weitere Programm der Arbeitsgemeinschaft "Wohnwerkstatt", der dem neben Evangelischer Erwachsenenbildung, dem Verein "Sophia" und Wohncoach Bernhard Baldas auch das Seniorenbüro und der Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe angehören, regt an zur Auseinandersetzung mit dem Thema Wohnen. Es ist prall gefüllt mit innovativen, spannenden und inspirierenden Themen, die Gelegenheit bieten, Lebens- und Wohnmodelle zu entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Für Interessierte steht unter www.youtube.de – Wohnwerkstatt Karlsruhe ein kurzer Erklärfilm bereit, der Einblick die Ideen und Möglichkeiten des Projekts gibt. Termine und Anmeldemöglichkeiten sind unter www.Wohnwerkstatt-karlsruhe.de oder www.karlsruhe.de/senioren zu finden, können aber auch bei Katrin Hardt vom Seniorenbüro und Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe unter der Telefonnummer 133-5420 erfragt
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Impfzentrum Messe Karlsruhe: Zahlen und Planung
Anmeldebereich im Impfzentrum Messe Karlsruhe © Stadt Karlsruhe
 
Impfzentrum Messe Karlsruhe: Zahlen und Planung
Mobile Impfteams bilden Schwerpunkt / Neue Termine ab Freitag freigeschaltet

Weiterhin ist der Corona-Impfstoff in ganz Deutschland knapp und die Liefermengen an Bundesländer und Kommunen fallen deutlich geringer aus als ursprünglich erwartet. Darunter leidet auch das Impfzentrum Messe Karlsruhe (ZIZ), das seine eigentliche Leistungsfähigkeit derzeit nicht ausnutzen kann. So läuft etwa die vom Land organisierte Terminvergabe nur schleppend, da neue Terminslots nur freigeschaltet werden können, wenn genug Dosen für Erst- und Zweitimpfung vorhanden sind.

Auch der nun verfügbare Moderna-Impfstoff kann hier nur bedingt Abhilfe schaffen, da landesweit lediglich sehr geringe Mengen zur Verfügung stehen werden. Laut einer aktuellen Mitteilung des Sozialministeriums soll das ZIZ Messe Karlsruhe in den kommenden Tagen etwa 1000 Dosen des Moderna-Impfstoffes bekommen. Bisher war geplant gewesen, nur einen Impfstoff in jedem Zentrum zu verimpfen, was sich aus logistischen Gründen als nicht umsetzbar erwies.

Impfzahlen und erwartete Lieferungen
"Trotz der schwierigen und zum Teil schwer einzuschätzenden Lage arbeiten wir natürlich daran, eine sinnvolle Verteilung des vorhandenen Impfstoffes sicherzustellen. Wir wollen so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich gegen das Virus schützen", betonte dazu PD Dr. Andreas Ruf, medizinischer Leiter des ZIZ. Aktuell wurden bereits etwa 8.400 Menschen geimpft, 5.200 davon im Impfzentrum selbst, 3.200 Personen durch die Mobilen Impfteams (MIT). In den kommenden Wochen sollen etwa 2.400 Personen wöchentlich ihre Impfung erhalten. 70 Prozent davon über die MITs und 30 Prozent bei einem Termin am ZIZ.

Diese Zahlen ergeben sich aus den bereits eingetroffenen und zu erwartenden Lieferungen. Am 9. Januar traf eine Lieferung von ca. 8000 Dosen im ZIZ ein. Die nächste Lieferung ist für den 21. Januar mit über 4000 Dosen angekündigt. Danach sollen wöchentlich weitere Lieferungen in dieser Größenordnung ins ZIZ kommen. Von den angegebenen Mengen ist jeweils die Dosis für die Zweitimpfung zurückzulegen.

Die erste Lieferung in das KIZ ist nach heutigem Kenntnisstand für den 22. Januar angekündigt. Hier werden knapp 1.000 Dosen erwartet. Eine weitere Lieferung in ähnlicher Größenordnung soll zwei Wochen später erfolgen.

Terminfreischaltung ab Freitag

Da mittlerweile wieder Lieferungen eingegangen sind, können nach Abzug der Dosen für bereits verplante Zweitimpfungen ab Freitag wieder neue Terminslots für Erstimpfungen freigeschaltet werden. Die Termine werden dann je nach Betriebszeiten des ZIZ in der kommenden Woche liegen. "Da die Nachfrage nach Impfungen weiterhin deutlich höher ist als die vorhandene Impfstoffmenge, bitten wir um Verständnis dafür, dass nicht alle Impfwilligen in den nächsten Wochen einen Termin erhalten können", so die zuständige Bürgermeisterin Bettina Lisbach. "Wir gehen davon aus, dass sich die Situation erst in einigen Wochen allmählich entspannen wird, wenn sukzessive mehr Impfstoff zur Verfügung steht". Auch betont Lisbach, dass ausschließlich über die landesweite zentrale Terminvergabe eine Terminbuchung möglich ist. Menschen, die ohne Termin beim ZIZ ankommen, können dort leider keinen Termin erhalten und deshalb auch nicht geimpft werden, selbst wenn sie zur impfberechtigten Gruppe gehören.
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Identität.
Christian Müller und Thomas Milz © Staatsgalerie Stuttgart
 
Identität.
Muhterem Aras am 14. Januar 2021 zu Gast bei BILDFUNK, der Radioshow der Staatsgalerie

Die zweite Folge der Radioshow »BILDFUNK. Müller & Milz im Gespräch mit...« widmet sich am 14. Januar 2021 dem Thema »Heimat«. Gesprächspartnerin ist Muhterem Aras, Präsidentin des Landtages Baden-Württemberg. Christian Müller und Thomas Milz haben sie eingeladen, um über den Begriff der Heimat zu sprechen. Dazu sitzen sie gemeinsam in der Sammlung der Staatsgalerie und betrachten das spätromantische Werk »Mittagsgebet bei der Ernte« des deutschen Malers Theodor Christoph Schütz aus dem Jahr 1861.

Das Thema Heimat begleitet Muhterem Aras ihr Leben lang. Die Landtagspräsidentin Baden-Württembergs (Bündnis 90/Die Grünen) wird 1966 als alevitische Kurdin in Anatolien in der Türkei geboren und wächst ab dem 12. Lebensjahr in Filderstadt bei Stuttgart auf.

»Ob ich mich heimisch fühle, hängt auch davon ab, ob ich mich in den Menschen an der Spitze von Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien wiedererkenne.« (Muhterem Aras im Gespräch mit dem schwäbischen Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger, veröffentlich im gemeinsamen Buch »Heimat. Kann die weg?«, erschienen 2019)

Christian Müller und Thomas Milz werden mit Muhterem Aras das spätromantische Werk »Mittagsgebet bei der Ernte« von Theodor Christoph Schütz betrachten und über Heimat und deren Romantisierung sowie über Zugehörigkeit und Ausgrenzung sprechen. Das Gemälde aus dem Jahr 1861 zeigt Menschen unter einem Apfelbaum in einer Pause von der Feldarbeit in schwäbischer Landschaft. Was ist die Verantwortung eines Kunstmuseums im Umgang mit der Heimat und ihrer Romantisierung? Auch dies eine Frage, die es zu diskutieren gilt.

BILDFUNK
Müller & Milz im Gespräch mit Muhterem Aras
Do 14.01.2020 | 20.00 Uhr - 21.00 Uhr
im Freien Radio für Stuttgart (FRS)
Sowie auf YouTube

»BILDFUNK. Müller & Milz im Gespräch mit...« ist eine Gesprächsreihe der Staatsgalerie, um Kunst und Gesellschaft zusammenzuführen und die eigene Sammlung kritisch zu hinterfragen. Sendung 1 war am 19.11.2020 mit Kousar Qasim zu Rassismus.
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Verschiedenes 
 
Mit Zuversicht ins neue Jahr starten
Seelöwen © Zoo Leipzig
 
Mit Zuversicht ins neue Jahr starten
Zoo Leipzig zieht Bilanz und blickt voraus

Das Jahr 2020 geht als ein außergewöhnliches Jahr in die Geschichte ein. Dies gilt für jeden Einzelnen und alle zusammen – weltweit. Auch der Zoo Leipzig hat besondere 365 Tage hinter sich. Noch nie in seiner Geschichte war er so lange geschlossen, im Frühjahr waren es knapp sieben Wochen und nun bleiben die Zoo-Tore seit dem 2. November erneut für mindestens 13 Wochen geschlossen. „Wir haben im Frühjahr eine Welle der Solidarität erlebt, die uns durch diese außergewöhnliche Zeit getragen hat und in zahlreichen Spenden, Bienchen- und Tier-Patenschaften sowie Weihnachts-Leckerbissen gemündet ist. Dieser unglaubliche Rückhalt, den unser Freundes- und Förderverein und wir gespürt haben und das Erleben, wie fest wir im öffentlichen Leben verankert sind, ohne tatsächlich unsere Besucher begrüßen zu können, lassen uns tierisch dankbar sein“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Wir sehnen den Tag herbei, an dem unsere Zoo-Tore wieder öffnen können. Bis dahin müssen wir als Gesellschaft viel Disziplin beweisen.“ Schlussendlich konnte der Zoo im letzten Jahr angesichts der Schließungen und Beschränkungen mit 1,35 Millionen Gästen rd. 400.000 weniger begrüßen als geplant. Im Jahr 2019 hatten noch 1,8 Millionen den Zoo besucht.

Was bringt das neue Jahr

Während der Lockdown und damit die Zoo-Schließung andauern, laufen das Tagesgeschäft sowie die Vorbereitungen auf einen Alltag mit Zoobesuchern weiter. Neben dem Fortgang der liebevollen und professionellen Tierpflege und dem Management des wertvollen Bestandes soll der Masterplan Zoo der Zukunft weiter umgesetzt werden. „Die Arbeiten am Aquarium laufen auf Hochtouren, sodass wir hoffentlich planmäßig in diesem Jahr eröffnen können. Auch auf der Fläche des künftigen Feuerlandes soll im Frühjahr der offizielle Baubeginn sein“ blickt Prof. Jörg Junhold voraus. In Abhängigkeit von der pandemischen Entwicklung sollen nach Rückkehr der Besucher auch verschiedenen Angeboten den Zoobesuch bereichern. Die im vergangenen Jahr ausgefallene Dinosaurier-Ausstellung soll nach Möglichkeit in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der regionalen Tourismusförderung nachgeholt werden. Auch liebgewonnene Aktionen wie tierische Entdeckertage, Pfingsten und das K!DZ-Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik sollen im Laufe des Jahres wenn möglich wieder stattfinden.

zum Bild oben:
Die Seelöwen als künftige Bewohner von Feuerland genießen Training und beste Pflege
© Zoo Leipzig
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Karlsruhe: EB kondoliert zum Tod von Dr. Rudolf Schmerbeck
Früherer Stadtrat erwarb sich parteiübergreifend große Anerkennung

Zum Tod des ehemaligen Stadtrats Dr. Rudolf Schmerbeck hat Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz dessen Witwe und Angehörigen (auch im Namen von OB Dr. Frank Mentrup, der derzeit in Urlaub ist) ihr herzliches Beileid ausgesprochen.

Dr. Schmerbeck engagierte sich von 1965 bis 1976 im Karlsruher Gemeinderat und seinen Ausschüssen und prägte als Vorsitzender zwölf Jahr die erfolgreiche Entwicklung der Bürgervereins der Weststadt. In Achern-Önsbach war er bis 2004 Ortschaftsrat und stellvertretender Ortsvorsteher. "Mit Weitblick, Sachverstand und seiner auf Ausgleich bedachten menschlichen Art erwarb er sich parteiübergreifend große Anerkennung“, würdigt Luczak-Schwarz sein kommunalpolitisches Wirken, das stets an der Sache orientiert und bei dem das Wohl der Menschen die Richtschnur seines versierten Handelns gewesen sei.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Altstadträtin Angelika Wehinger am Neujahrstag verstorben
Mitbegründerin des „Forum Weingarten“ war 17 Jahre für SPD im Freiburger Gemeinderat

Die Stadt trauert um Altstadträtin Angelika Wehinger, die am Neujahrstag in Freiburg im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Angelika Wehinger vertrat in drei Wahlperioden die SPD im Freiburger Gemeinderat und engagierte sich als Stadträtin für Sozial- und Jugendpolitik, Migrantinnen und Migranten. Und ihren Heimatstadtteil Weingarten, in dem sie ab 1971 wohnte. Damals war Weingarten Freiburgs jüngster Stadtteil, entstanden aus der Wohnungsnot der Sechziger Jahre. Mietenpolitik, Mitbestimmung und Quartierssozialarbeit waren die Themen, die Angelika Wehinger besonders am Herzen lagen.

Die frühere Post- und Telekom-Mitarbeiterin wurde 1980 erstmals in den Gemeinderat gewählt, dem sie zunächst zwei Wahlperioden bis 1994 angehörte. In dieser Zeit war Angelika Wehinger Mitglied mehrerer Fachausschüsse und Kommissionen sowie des Aufsichtsrats der Freiburger Verkehrs-AG (VAG). Bei der Kommunalwahl 1994 verfehlte sie die direkte Wiederwahl und rückte zwei Jahre später in die Stadtvertretung nach. Mit der Kommunalwahl 1999 schied sie aus dem Gemeinderat aus.

Angelika Wehinger war Ende der 1980er Jahre eine der Mitbegründerinnen und erste Vorsitzende des „Forum Weingarten“ als bürgerschaftliche Vertretung des Stadtteils. Als herzliche politische Netzwerkerin hinterlässt sie mit ihren fortschrittlichen Inhalten für die Freiburger Sozial- und Stadtteilpolitik bis heute deutliche Spuren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Altstadträtin Herta König kurz vor Weihnachten verstorben
Opfinger Ortschaftsrätin von 2004 bis 2014 für FDP im Freiburger Gemeinderat

Die Stadt trauert um Altstadträtin Herta König, die kurz vor Weihnachten am 22. Dezember im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Herta König ist in Nimburg am Kaiserstuhl geboren und aufgewachsen. Als Steuerberaterin ließ sie sich in den siebziger Jahren in Opfingen mit ihrer Familie nieder und wurde 1999 in den Opfinger Ortschaftrat gewählt. 2004 errang sie für die FDP ein Stadträtinnenmandat und wurde 2009 für weitere fünf Jahre gewählt. Sie engagierte sich unter anderem im Bau-, Verkehrs-, Umwelt-, Stadtplanungs- und Migrationsausschuss. Ihr Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge wurde zu ihrem Markenzeichen. Herta König war außerdem vielseitig ehrenamtlich engagiert, unter anderem im Verein „Kinder- und Jugendarbeit am Tuniberg“, im Gewerbeverein und in den Vorständen von Pro Familia und der Steuerberaterkammer Südbaden. Außerdem war sie Mitglied der evangelischen Stadtsynode Freiburg.
 
 



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