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Dienstag, 22. September 2020
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Zusatzrente: Zwei Alternativen für 100.000 Euro
 
Zusatzrente: Zwei Alternativen für 100.000 Euro
Für alle, die auf einen Schlag viel Geld für eine monatliche Auszahlung im Alter investieren können, hat die Zeitschrift Finanztest zwei Alternativen für 100.000 Euro untersucht: Eine sichere Sofortrente und einen chancenreichen Auszahlplan. Der ETF-Auszahlplan bietet die Chance auf mehr Rendite. Eine Sofortrente bietet die Sicherheit einer garantierten Monatsrente.

Wenn Menschen kurz vor der Rente eine größere Summe auf einen Schlag erhalten, z. B. aus einer Lebensversicherung oder durch eine Erbschaft, können sie damit etwas für ihre Altersvorsorge tun. Die Stiftung Warentest hat für diesen Fall zwei Varianten untersucht. Für die sichere Version hat sie 21 Angebote für eine klassische Sofortrente getestet. Dabei fließen bis zum Lebensende Monatszahlungen zwischen 294 und 319 Euro. Keine der getesteten Sofortrenten ist gut und der Kunde muss noch sehr lange auf der Welt bleiben, um etwas davon zu haben.

Bessere Chancen auf Überschüsse bietet ein Auszahlplan mit ETF, bestehend aus Aktien-ETF und Tagesgeld. Doch hier muss der Ruheständler aktiv bleiben und sein Vorsorgevermögen steuern. Anders als bei einer Rentenversicherung gibt es bei einem Entnahmeplan keine Garantie auf lebenslange Zahlungen. Doch gut kalkuliert, erhält man eine optimale Rente, bei der Beispielrechnung von Finanztest wären das zwischen 268 und 463 Euro über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wie die sogenannte Pantoffel-Rente funktioniert und für wen sie sich besonders eignet, erläutert Finanztest ausführlich.

Der Test Zusatzrente findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/sofortrente.
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Immobilienkredite mit Zinsgarantie: Sicherheit muss nicht teuer sein
Immobilienkredite, bei denen der Zins bis zum Ende feststeht, müssen nicht teuer sein. Das zeigt eine Finanztest-Untersuchung von Volltilgerdarlehen mit langen Zinsbindungen und Bausparsofortfinanzierungen. Auch bei maximaler Zinssicherheit sind Kredite für unter 1 Prozent zu haben.

Das günstigste Volltilgerdarlehen mit 20 Jahren Zinsbindung von überregionalen Anbietern gibt es im Test für 0,63 Prozent Effektivzins. Bei 25 Jahren Zinsbindung lagen die Top-Konditionen bei 0,99 Prozent und bei den Krediten mit 30 Jahren Zinsbindung bei 1,06 Prozent.

Derzeit sind Kredite mit längerer Laufzeit etwa 0,3 bis 0,6 Prozentpunkte teurer als Kredite mit kürzerer Laufzeit. Dafür brauchen Immobilienkäufer aber in einigen Jahren keine Anschlussfinanzierung.

Eine zinssichere Alternative ist ein Vorausdarlehen einer Bausparkasse, mit dem die spätere Auszahlung aus einem Bausparvertrag vorfinanziert wird. Der Vergleich von Finanztest zeigt: Derzeit sind klassische Volltilgerdarlehen etwas günstiger als die meisten Kombikredite der Bausparkassen. Außerdem sind sie nicht so kompliziert.

Der Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich. Im Modellfall von Finanztest beträgt der Zinsunterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter für ein Volltilgerdarlehen mit 20 Jahren Laufzeit rund 40.000 Euro.

Der vollständige Test Immobilienkredite findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/volltilgerdarlehen abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Erster bundesweiter Warntag am 10. September
© Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Erster bundesweiter Warntag am 10. September
Stadt Karlsruhe testet ihr Sirenensystem

Bei einer Katastrophe oder größeren Gefahrenlage muss alles schnell gehen. Das umfasst Warnung und Information der Bevölkerung – über Sirenentöne, die vielfach nicht mehr bekannt genug sind, wie auch Apps. Ohnehin kommt es auf die Sensibilität der Bürgerinnen und Bürger für Erkennen und Handeln an. Die Stadt und ihre Branddirektion (BD) leisten ihren Beitrag und beteiligen sich auch am ersten bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September.

Jeder zweite Donnerstag im September
Dieser Tag, künftig jeder zweite Donnerstag im September, soll genutzt werden, um alle Warnmöglichkeiten zu erproben und mehr Bewusstsein zu erzeugen. Um 11 Uhr werden die bundesweit einheitlichen Sirenensignale (einminütiger auf- und abschwellender Heulton) ausgelöst, die Rundfunkanstalten unterbrechen ihr Programm. Die Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe führt zudem eine Probewarnung durch, woraufhin Warnsysteme wie die auch von Karlsruhe genutzte Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) die Notlage anzeigen. Um 11.20 Uhr erfolgt die offizielle Entwarnung durch einen einminütigen Dauerton.

Sirenen, betont die BD, sind das einzige Warnmittel, mit dem die gesamte Bevölkerung rund um die Uhr und auf Knopfdruck erreicht werden kann – auch im Schlaf. Ernstfälle, bei denen sie zum Einsatz kommen, sind etwa Großbrände, Chemieunfälle, das Freisetzen von Schadstoffen. Bei Sirenenalarm ist ein geschlossener Raum aufzusuchen, Türen und Fenster sind geschlossen zu halten. Vom Wählen der Notrufnummern ist abzusehen, die sind für echte Notfälle freizuhalten. Sollte jemand die Sirene nicht oder kaum hören, ist eine Rückmeldung an sirene@karlsruhe.de willkommen.

Digitale Wege gewinnen an Bedeutung
In den vergangenen Jahren wurde auf allen Ebenen viel unternommen, um bei Großschadenslagen, zu denen neben Unwettern auch Terroranschläge und Amokläufe zählen, potenziell Bedrohten durch klare Handlungsanweisungen helfen zu können. Zugleich geht es darum, durch fundierte Info aus erster Hand steuernd, mitunter beruhigend auf die Bevölkerung einzuwirken. Neben klassischen Mitteln wie Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Rundfunkmeldungen gewinnen digitale über WarnApps und Soziale Medien an Bedeutung.

Die Stadt Karlsruhe hat ihre Sirenen komplett modernisiert. Die alten, motorbetriebenen Sirenen wurden durch moderne, elektronische Hochleistungssirenen ersetzt, die in Gruppen zusammengefasst sind und eine Beschallung einzelner Sektionen oder des Stadtgebiets binnen Minuten erlauben. Sirenen können aber nicht gezielt informieren, sondern nur Aufmerksamkeit erzeugen. Da auch Verunsicherung oder Angst Reaktionen sein können, ist die Hemmschwelle zur Anwendung recht hoch. Digitale Medien können, in Karlsruhe etwa von der Integrierten Leitstelle aus, gezielt und auch ohne akute Bedrohung informieren – wie zum Sachstand der Corona-Pandemie.

zum Bild oben:
Über das Stadtgebiet von Karlsruhe verteilt wurden derartige Hochleistungssirenen installiert, über die die Bevölkerung bei Bedarf sehr schnell gewarnt werden kann.
© Stadt Karlsruhe
 
 

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Karlsruhe: Seniorenbüro und Pflegestützpunkt on Air
Abwechslungsreiches Online-Programm in der zweiten Jahreshälfte

Die vergangenen Monate mit den immer noch erforderlichen Kontakteinschränkungen haben viele Menschen erfinderisch gemacht. Auch das "Seniorenbüro und Pflegestützpunkt" der Stadt Karlsruhe hat sich Gedanken darüber gemacht, wie Menschen sich austauschen, Kultur erleben oder Kurse besuchen können, wenn sie auf Distanz bleiben müssen. Entstanden ist ein breites Angebot an Online-Seminaren, das sich an ältere Menschen, Fachkräfte und Interessierte jeden Alters richtet.

Anknüpfend an die Erfahrungen aus einer ersten erfolgreichen Onlinereihe im Juli, startet das Seniorenbüro ab Dienstag, 15. September, im Wochenrhythmus mit einem abwechslungsreichen Online-Programm in die zweite Jahreshälfte. Neben Fachvorträgen rund um die Themen "Pflege, Gesundheit und Prävention" werden auch ganz praktische Online-Seminare zu den Themen "Aufgeräumt - wie man Besitz reduziert" mit der Autorin Kerstin Hack oder "Aktiv bleiben trotz Corona" mit dem Sportwissenschaftler Professor Dr. Woll vom KIT angeboten. Für die Teilnahme brauchen die Nutzerinnen und Nutzer einen PC oder Laptop beziehungsweise ein Tablet, die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome sowie die Möglichkeit einer Tonwiedergabe. Fragen zum Thema können live und anonym während der Veranstaltung schriftlich im Chat gestellt werden.

Alle Termine und den Anmeldelink finden Interessierte auf www.karlsruhe.de/senioren. Fragen können telefonisch unter der Nummer 0721 133 5084 gestellt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Deutschlands beste Freizeitbäder und Thermen
GALAXY Rutschenuniversum (c) BADEPARADIES SCHWARZWALD
 
Deutschlands beste Freizeitbäder und Thermen
Gemeinsam erfolgreich. Auch in diesem besonderen Jahr wurde die Thermengruppe Josef Wund für herausragende Leistungen mit dem Focus Money Award „Deutschlands Beste“ ausgezeichnet. Das BADEPARADIES SCHWARZWALD ist dabei zum Branchensieger gekürt worden.

Bereits vergangenes Jahr wurden die Thermen- und Badewelten der Thermengruppe Josef Wund, bestehend aus dem BADEPARADIES SCHWARZWALD, der Thermen- und Badewelt Sinsheim und der Therme Euskirchen als „Beste Thermen Deutschlands“ ausgezeichnet und beweisen mit ihrer erneuten Prämierung, mit welch hoher Qualität und außergewöhnlichem Angebot sie tagtäglich das oberste Ziel verwirklichen, ihre Gäste stets zu überzeugen und zu begeistern.

Bei der Focus Money Award Studie „Deutschlands Beste“ handelt es sich um den größten Markentest Deutschlands. Mit einem Umfang von 24.000 Marken ist diese umfangreiche Studie in diesem enormen Ausmaß erstmalig durchgeführt worden. Der Bewertungs- und Testzeitraum erstreckte sich von Januar 2019 bis April 2020.

Die einzelnen Marken aus fast 400 unterschiedlichen Produktsegmenten, wurden auf einer unvorstellbaren Basis von 86,6 Millionen Aussagen von Gästen und Kunden aus Online-Medien und Social Media-Beiträgen, gekürt. Hierbei spielen unterschiedlichste Dimensionen eine Rolle: Qualität, Service, Preis-Leistung oder auch die Weiterempfehlungsbereitschaft der Besucher. Ein außerordentlich wichtiger Aspekt für die herausragende Platzierung zeigte sich vor allem im Vertrauen, welches der Marke „Thermengruppe Josef Wund“ von den Gästen entgegengebracht wird.
Es stellt sich abschließend die Frage: Was ist die beste Marke am Markt?

Mit einer großartigen Gesamtsumme von 100 Punkten ist das BADEPARADIES SCHWARZWALD als Branchensieger der neuen Benchmark für die Kategorie „Deutschlands beste Freizeitbäder und Thermen“. Aber auch die Partner-Thermen konnten ein herausragendes Ergebnis erzielen. Die Thermen & Badewelt Sinsheim zählt insbesondere durch hohe Qualität und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit zu den Top 5, die Therme Euskirchen aufgrund von außergewöhnlichem Engagement aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie einem sehr umfangreichen Angebot zu den besten 20ig aller Thermen und Freizeitbäder in Deutschland.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass das BADEPARADIES SCHWARZWALD den Branchensieg in der Kategorie „Deutschlands beste Freizeitbäder und Thermen“ erreichen konnte. Unsere geschätzten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag mit großer Leidenschaft dafür ein, dass unsere Gäste einen unbeschwerten, erholsamen und wohltuenden Aufenthalt bei uns genießen können. Insbesondere vor dem Hintergrund der immensen Herausforderungen der letzten Wochen und Monate, die vom ganzen Team in beeindruckender Weise gemeinsam erfolgreich gemeistert worden sind, bedeutet uns diese Auszeichnung, und das damit verbundene Vertrauen unserer Gäste, sehr viel und gibt uns allen die Kraft und den Optimismus für die zukünftigen Aufgaben.“ so Jochen Brugger von der Geschäftsleitung im BADEPARADIES SCHWARZWALD.

„Diese Auszeichnung ist für uns alle eine Ehre. Sie zeigt uns, dass unser Weg auch in Zukunft von sehr hoher Qualität, Emotion und Leidenschaft geprägt ist. Im Fokus werden auch weiterhin stets die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste stehen. Für diese Eigenschaften stand bereits unser Gründer und Inhaber Josef Wund. Eigenschaften, die auch bei uns weiterhin einen sehr hohen Stellenwert genießen,“ so Edelfried Balle, Geschäftsführer der Thermengruppe Josef Wund.

Die Thermen- und Badewelten der Thermengruppe Josef Wund verzeichnen jährlich über 2 Millionen Besucher und beeindrucken mit einer unendlichen Vielfalt an Angeboten und Attraktionen. Einzigartig ist das unvergessliche Urlaubsgefühl, dass man mitten in der Heimat unter hunderten echten Palmen genießt. Des Weiteren zeichnen sich alle Anlagen auch dadurch aus, dass die ohnehin beeindruckenden Cabrio-Dächer an warmen Tagen geöffnet werden können. So steht einem karibischen Urlaubstag unter freiem Himmel nichts im Wege.
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Immobilien vererben: Mit Schenken Steuern sparen
Weil Häuser und Wohnungen im Wert gestiegen sind, ist es sinnvoll, über die Erbschaftsteuer nachzudenken. Die Zeitschrift Finanztest erläutert in ihrer September-Ausgabe, wann eine Schenkung an die Erben der richtige Weg ist, was Eigentümer von Auslandsimmobilien beachten sollten und wie Patchworkfamilien ihren Nachlass regeln können, um nicht in Streit zu geraten.

Ob die Sorge vor der hohen Erbschaftsteuer berechtigt ist, hängt zum einen vom Wert des Hauses ab, zum anderen von der Anzahl der Erben. Wenn der Vererbende seine Immobilie auf mehrere Köpfe verteilt, zahlen die Erben im besten Fall keinen Cent Erbschaftsteuer. Kindern steht ein Freibetrag von je 400.000 Euro zu, Enkeln einer von jeweils 200.000 Euro.

Wenn es nur einen Erben gibt oder der Wert der Immobilie die Freibeträge der Erben überschreitet, kann eine Schenkung sinnvoll sein. Der Vorteil: Der Begünstigte kann seinen persönlichen Freibetrag alle zehn Jahre aufs Neue nutzen. Der Immobilieneigentümer kann natürlich auch mehrere Personen alle zehn Jahre bedenken und damit auch große Vermögen steuerfrei verteilen.

Bei Patchworkfamilien ist ein Testament ratsam, sonst gilt die gesetzliche Erbfolge, nach der weder Stiefkinder noch unverheiratete Partner erben. Dringend angeraten ist ein Testament auch bei Auslandsimmobilien. Mit einer Rechtswahlklausel kann der Eigentümer darin festlegen, dass für das Vermögen deutsches Recht gelten soll, selbst wenn er im Ausland lebt.

Das Titel-Thema Immobilien vererben findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/immobilie-vererben.
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Restaurierungsfortschritt an der Fassade des Ainmillerhauses in Landshut
Landshut: Ainmillerhaus (c) Schabe / DSD
 
Restaurierungsfortschritt an der Fassade des Ainmillerhauses in Landshut
Seit über 400 Jahren gibt’s hier eine Gaststätte

30.000 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zweckgebundener Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale für die Instandsetzung der Schaufassade des Ainmillerhauses in der Altstadt von Landshut zur Verfügung. Konkret ermöglichen die Mittel die Restaurierung der Terrakottaelemente und Kirchenmalerarbeiten. Das Landshuter Altstadthaus gehört zu den über 420 Objekten, die die private DSD dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Das Gebäude liegt in direkter Nähe zur Martinskirche in der Prachtstraße von Landshut. Der stattliche dreigeschossige Bau in der Altstadt entstand durch das Zusammenziehen von drei Häusern. Im Kern stammen die Bauten wohl aus dem 15. Jahrhundert, denn die Lauben haben teilweise noch spätgotische Kreuzrippengewölbe. Seit 1609 ist im Anwesen ununterbrochen eine Gaststätte belegt. 1859 erfolgte ein Besitzerwechsel zu Max Ainmiller, dem Namensgeber des Hauses. 1971 wurde das Gebäude umfassend saniert.

Die Fassade ist 27,2 Meter breit und 25,2 Meter hoch. Die Arkadenpfeiler, Fassade und Zinnen bestehen aus Ziegelstein. Das Blendmaßwerk aus Terrakotta ist nur in Kopie erhalten, nachdem es 1971 ausgetauscht wurde. Aus dem Jahr 1846 stammt wiederum das Terrakotta-Wappen. Unter Georg Hauberrisser erfolgte 1879/1880 die neugotische Fassadenneugestaltung. In den repräsentativen hohen Räumen des ersten Obergeschosses zählen wertvolle Holzdecken und Wandvertäfelungen zur Ausstattung.

2017 wurde die Fassade gründlich untersucht und kartiert. Danach erstellte der Restaurator eine Musterachse, um die Restaurierungsmethode mit den Denkmalbehörden festlegen zu können. Es sind an der Fassade zu zementhaltige Putze zu entfernen und die darunter hohlliegenden Altputze zu festigen. Dispersionsanstriche sind abzunehmen und Putzrisse zu schließen. 2019 begannen die Arbeiten, die in diesem Jahr fortgeführt werden können.
 
 

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Blutdruckmessgeräte & Blutdruckmittel: Gute Geräte gibt`s schon für knapp 25 €
Nicht alle Produkte für die Selbstmessung bei Bluthochdruck sind zu empfehlen. Gute Blutdruckmessgeräte gibt es aber schon ab etwa 25 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung für die September- Ausgabe der Zeitschrift test. Von 17 geprüften Geräten sind sieben gut, darunter sechs für den Oberarm, aber nur eins fürs Handgelenk.

Oberarmgeräte sind insgesamt genauer als die Produkte fürs Handgelenk. Das hängt mit ihrer breiteren Manschette zusammen. Durch sie lassen sich die für die Messung nötigen Werte besser erfassen. Außerdem messen die Geräte bei richtiger Anwendung automatisch auf Herzhöhe. Handgelenkgeräte müssen Nutzer aktiv in diese Position bringen, also den Arm korrekt anwinkeln, sonst drohen Messfehler.

Zwei Handgelenkgeräte, darunter das einzige gute, lassen sich mit dem Smartphone koppeln. Die zugehörige App führt ein Blutdrucktagebuch mit Kurvenverläufen und ist laut der Prüfung der Tester beim Umgang mit Daten unbedenklich.

Bluthochdruck kann schwere Krankheiten verursachen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Viele Betroffene brauchen deshalb Medikamente wie ACE-Hemmer, Sartane oder Betablocker. Mit ihrer aktuellen Untersuchung von Blutdruckmitteln gibt die Stiftung Warentest einen Überblick, welche Wirkstoffe und Präparate für wen in Frage kommen. Auch Aspekte des Lebensstils wie Bewegung, gesunde Ernährung und ein Rauchstopp können den Blutdruck senken.

Die beiden Tests Blutdruckmessgerate und Blutdruckmittel finden sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online unter www.test.de/blutdruckmessgeraete und www.test.de/bluthochdruckmittel abrufbar.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
caravan live 2020
1. bis 4. Oktober 2020, Messe Freiburg

Rund 70 Aussteller präsentieren Reisemobile und Caravans sowie technische Ausstattung und Campingzubehör.

Tickets können ab sofort unter vorheriger Registrierung online erworben werden. Auf der caravan live 2020, die vom 1. bis 4. Oktober in der Messe

Freiburg stattfindet, präsentieren rund 70 Aussteller Neuheiten und beliebte Produkte rund um das Thema Camping. In allen vier Messehallen, im Foyer sowie auf dem Freigelände können die Besucherinnen und Besucher Reisemobile, Caravans und Zubehör entdecken. Der Schwerpunkt der Fachausstellung liegt auf Fahrzeugen wie Reisemobilen, Caravans, Campingbussen, Kastenwagen sowie Pick-up-Aufbauten, Klapp-, Falt- und ZeltCaravans. In diesem Jahr wird der Traditionshersteller Bürstner, der durch das Familienunternehmen CFS Hentrich vertreten ist, das breite Markenspektrum ergänzen. Ein vielseitiges Angebot verspricht zudem der Bereich mit Campingequipment, Vorzelten, technischem Zubehör wie Alarmanlagen, Kameras, Navigationsgeräten, Audiotechnik und Satellitenanlagen. In Halle 4 bietet das Unternehmen Yaccu / Camping Reich erstmals Vorzelte des Herstellers Doréma auf der caravan live an. Auch das Thema nachhaltige Mobilität beim Campen kommt nicht zu kurz: EBikes, E-Scooter, E-Roller und Quads verschiedener Hersteller können auf der Messe getestet werden. Wer auf der Suche nach einer passenden Urlaubsdestination ist oder Tipps zum Campingurlaub braucht, kann sich im Foyer über Campingplätze, -vereine und -verbände informieren.

„In Zeiten von Corona erfreut sich der Individualtourismus einer immer größer werdenden Beliebtheit. Insbesondere Camping ermöglicht Unabhängigkeit sowie eine hohe Flexibilität und steht daher bei vielen Reisenden hoch im Kurs“, so Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM. „Dass die Branche der steigenden Nachfrage nach Individualität und Nachhaltigkeit bei CampingProdukten nachkommt, zeigen unter anderem neue Aussteller wie Holzmobil oder Drive Dressy.“ Hinter dem Hersteller Holzmobil steht die aus dem Schwarzwald stammende Zimmerei Offenburger, die in Handarbeit Wohnmobile mit filigranen Holzaufbauten aus zertifizierten Hölzern und Holzdämmstoffen in moderner Leichtbautechnik fertigt. Für ein hohes Maß an Individualität und Kreativität steht auch das junge Unternehmen Drive Dressy, das maßgefertigte Sitzbezüge für Fahrzeuge präsentiert, die von den Kunden über einen Konfigurator personalisiert werden können. Das bereits aus dem TV bekannte Start-up fertigt mithilfe präziser 3D-Technologie hochwertige Schonbezüge, die hundertprozentige Passgenauigkeit versprechen und von Hand in München
produziert werden. Die Kunden können dabei zwischen vielen verschiedenen Designs wählen, auch Firmenlogos können integriert werden.

Um die caravan live in diesem Jahr realisieren zu können, wurde ein mit den zuständigen Ämtern abgestimmtes Hygienekonzept erarbeitet. Das Konzept sieht unter anderem die Einhaltung der Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern, eine Vollregistrierung aller Besucher, Austeller und Dienstleister sowie eineKontingentierung der Besuchertickets pro Veranstaltungstag vor. Auch muss von den Besucherinnen und Besuchern – außer beim Verzehr von Speisen und Getränken sowie bei Verkaufsgesprächen, bei denen der Abstand eingehalten wird – ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. An den Ein- und Ausgängen, den Hallenübergängen sowie in den WC-Anlagen werden Desinfektionsständer bereitgestellt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es wird ein gastronomisches Angebot entsprechend der Vorgaben der Landesverordnung geben. Das umfangreiche Hygienekonzept kann unter www.caravanlive.de eingesehen werden.

Ticketverkauf:
Tickets für den Besuch der caravan live 2020 können ausschließlich online und nur unter Registrierung der persönlichen Daten erworben werden. Die Zahl der Besucher ist auf maximal 3.700 Personen pro Tag begrenzt – die Besucher müssen sich schon während des Registrierungsprozesses für einen festen Besuchstag entscheiden. Der Verkauf erfolgt ebenfalls über die Website und ist ab sofort möglich. Die verschiedenen Tarife mit entsprechenden Ermäßigungen sind unter www.caravanlive.de zu finden. Das Online-Ticket ist gleichzeitig RVF-Ticket. Wer mit dem PKW anreist, kann in diesem Jahr kostenlos auf dem Messegelände parken.

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 1. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober 2020 jeweils von 10 bis 18 Uhr
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Hörgeräteversicherungen: Oftmals entbehrlich
Wenn Hörgeräte kaputt oder verloren gehen, ersetzen Versicherungen einen Teil der Kosten. In vielen Fällen ist der Schutz jedoch nicht nötig. Finanztest hat die Hörgeräteversicherungen von sieben Hörakustiker-Ketten und zwei Versicherern geprüft. Um sich für oder gegen eine Versicherung zu entscheiden, ist es auch wichtig zu wissen, was die Krankenkassen regulär bei Schäden am Hörgerät und bei einem Verlust bezahlen.

Wenn die Krankenkasse das Hörgerät komplett ohne Eigenbeteiligung bezahlt, braucht der Kunde die Hörgeräteversicherung eher nicht. Die reguläre Versorgung über die Krankenkasse umfasst auch Reparaturen, den Austausch defekter Geräte sowie die Wartung. Auch Akustiker bieten Reparaturen und Wartung an, manche sogar kostenlos.

Eine Hörgeräteversicherung kann sich jedoch lohnen, wenn die Kunden einen hohen Betrag für das Hörgerät zugezahlt haben, zumindest wenn sie einen Totalschaden oder Verlust absichern möchten.

Die Hörgeräteversicherungen ersetzen in der Regel nur einen Teil der Kosten: Meist sehen sie eine Selbstbeteiligung vor, manche erstatten nur den Zeitwert.

Die detaillierten Ergebnisse finden sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und sind online unter www.test.de/hoergeraete-versicherungen abrufbar.
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Die Von Parish Kostümbibliothek in München wird gefördert
München: von Parish Kostuembibliothek (c) Schabe / DSD
 
Die Von Parish Kostümbibliothek in München wird gefördert
Ein Schatz für Filmemacher

20.000 Euro für die Restaurierung historischer Innenräume der Von Parish Kostümbibliothek in München stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr dank einer zweckgebundenen Spende der Basiner-Stiftung in München sowie der Erträge der treuhänderischen Baudenkmal-Stiftung München in der DSD bereit. Damit leistet die spendensammelnde DSD ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe und hilft, diese wichtigen Arbeitsplätze zu erhalten. Konkret geht es um restauratorische Malerarbeiten im Salon und in der privaten Bibliothek sowie um die Wiederherstellung der Stoffbespannung im Speisezimmer und im Windfang. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete Gebäude gehört somit zu den über 450 Objekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Das ehemalige Wohnhaus Kemnatenstraße 50 im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg steht in einer ruhigen Seitenstraße, die von der stark befahrenen Wotanstraße abzweigt. Es gehört zu einer Baugruppe von sieben uneinheitlichen Häusern, die alle als Einzelbaudenkmäler in die Bayerische Denkmalliste eingetragen sind. Das Haus Nr. 50 war dabei das erste Projekt. Es wurde ursprünglich für den Tonkünstler Friedrich von Schirach errichtet, dessen Wappen immer noch den Giebel an der Vorderfront ziert.

Die heute nur noch eingeschränkt wahrnehmbare Gesamtwirkung aller Häuser wurden durch gleichartige Einfassungen aus grün gestrichenen Holzzäunen auf Betonsockeln, durchgängigen Kalkfilzputz mit farbig gefassten, jedoch zurückhaltenden Schablonenmustern, Pergolen, Spalieren und Terrassenbauten sowie der Variation von hohen Ziegeldächern mit unterschiedlichen Giebelmotiven erreicht. Dem Wohnhaus von Schirach war als Erstem der Reihe eine werbewirksame Vorbildwirkung zugedacht, was vor allem an den vielfältigen Detailausbildungen der Fassaden zu erkennen ist.

Die langjährige Besitzerin Hermine von Parish nutzte das ganze Haus fast ausschließlich für ihre Archiv- und Bibliotheksammlung, die heutige Kostümbibliothek. Auf diesen Archivschatz greifen Filmemacher zurück, um ihre Stoffe mit historisch getreuen Gewändern auf die Leinwand zu bringen. Nach Art und Umfang gehört die Von Parish Kostümbibliothek zu den bedeutendsten Kostümbildsammlungen weltweit. Der Bestand ist so umfangreich, dass Regale und Archivgut die Schönheit des Erscheinungsbilds der historischen Innenräume bislang beeinträchtigten. Künftig soll die Nutzung als Kostümbibliothek die Denkmalsubstanz der Villa besser sichtbar werden lassen.
 
 

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VVK-Start Offenburger Weihnachtscircus
Die durch Covid19 verursachte weltweite Krise hat natürlich auch die Planung für das größte Live-Event der Ortenau, den Offenburger Weihnachtscircus, getroffen.

Das festliche Jubiläumsprogramm zum 25-jährigen Bestehen soll vom 18. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 auf dem Messeplatz präsentiert werden. Uns als Veranstalter sind dabei zwei Parameter besonders wichtig: Zum einen hat der Schutz der Gesundheit unserer Gäste höchste Priorität, und zum anderen dürfen bei der Programmqualität keine Abstriche gemacht werden. Da sich das Hygienekonzept noch in der Feinabstimmung befindet und noch nicht final feststeht, wie viele Besucher pro Vorstellung ins Zelt gelassen werden können, wird in diesem Jahr der Vorverkauf nicht traditionell am 1. August eröffnet, sondern der Start auf den 1. September 2020 verschoben. Eintrittskarten können dann und bis auf Weiteres nur im Ticket-Shop unter www.offenburger-weihnachtscircus.de erworben werden. Weitere Vorverkaufssysteme, Vorverkaufsstellen, sowie die direkte telefonische Reservierung von Tickets können zunächst nicht angeboten werden.
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Karlsruhe: Corona-Virus-Aktion "Hilf im Heim" beendet
Dank an mehr als 100 Freiwillige
Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr konnte niemand abschätzen, wie sich die Situation in Deutschland entwickeln würde. "Die erschütternden Bilder, vor allem auch aus Italien, sind uns allen noch gut im Gedächtnis", erinnert sich der Leiter des Ordnungs- und Bürgeramtes, Dr. Björn Weiße. Es galt daher, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür zu sorgen, dass Karlsruhe eine solche Entwicklung erspart bleibt.

"Große Sorge hatten wir, dass durch die Corona-Pandemie die Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung beeinträchtigt werden könnte - mit einem ganz speziellen Fokus auf besonders hilfebedürftige Personen", so der Amtschef weiter. Wenn Pflegepersonal oder Betreuungspersonen in großer Zahl krankheitsbedingt ausgefallen wären, hätte das schnell zu einem kurzfristig kaum lösbaren Problem werden können.

Mehr als 100 Freiwillige in kurzer Zeit
"In Abstimmung mit dem Landkreis Karlsruhe wurde daher von Oberbürgermeister Dr. Mentrup die Initiative 'Hilf im Heim' ins Leben gerufen. Es sollten damit frühzeitig engagierte und motivierte Menschen gefunden werden, die im Notfall kurzfristig zur Unterstützung bereit gewesen wären - vor allem auch in den Pflegeheimen", erläutert Weiße den Hintergrund der Initiative.

Wer Interesse hatte, konnte sich über eine Online-Plattform melden und dabei auch angeben, für welche Bereiche ein ehrenamtlicher Einsatz vorstellbar war. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich allein in Karlsruhe mehr als 100 Menschen, die ihre Hilfe für den Fall der Fälle angeboten haben. Von der Unterstützung bei Pflegeleistungen bis hin zur Hilfe bei der Erledigung von Einkäufen gab es ein breites Portfolio an Angeboten.

Initiative nun ohne Einsatz beendet
Glücklicherweise gab es keinen flächenhaften Krankheitsausbruch bei Pflegekräften und Betreuungspersonen in Karlsruhe, sodass die stationären Pflegeeinrichtungen mit ihrem Stammpersonal die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gut aufrechterhalten konnten", führt der Amtsleiter aus. Zudem war aufgrund der strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen, die von der Landesregierung für die Pflegeheime vorgegeben wurden, ein Einsatz von Ehrenamtlichen in diesen Bereichen kaum noch möglich. So wurde dann auch keiner Einrichtung im Stadtgebiet ein Bedarf an einer zusätzlichen Unterstützung durch Ehrenamtliche geltend gemacht.

Dies und die allgemeine Lageentwicklung haben jetzt dazu geführt, dass Oberbürgermeister Dr. Mentrup in Abstimmung mit dem Landrat die Initiative beendet hat. Allen Personen, die sich als ehrenamtlich Helfende zur Verfügung gestellt hatten, übermittelte er seinen persönlichen Dank für die Bereitschaft, selbst in Krisenzeiten nicht nur an sich selbst, sondern auch an das Wohlergehen anderer zu denken.
 
 

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Bundestagsabgeordneter Matern von Marschall besucht das Evangelischen Stift
Foto: Evangelisches Stift Freiburg
 
Bundestagsabgeordneter Matern von Marschall besucht das Evangelischen Stift
Freiburg. Der Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall informierte sich am vergangenen Donnerstag, 23.07.2020, vor Ort über die aktuelle pflegerische und betreuerische Situation in den Einrichtungen des Stiftsverbunds des Evangelischen Stifts Freiburg in Zeiten von Corona. Im Gespräch mit dem Vorstand, Carsten Jacknau, und dem Kaufmännischen Direktor, Daniel Schies, der Stiftspfarrerin, Ulrike Oehler, und Verbundleiter, Thomas Schellinger-Pusler, informierte sich Herr MdB von Marschall insbesondere über die Auswirkung auf die wirtschaftliche Situation der Einrichtungen in Zeiten von Corona, über das großartige Engagement der Mitarbeitenden sowie über die Zusammenarbeit mit den Behörden und über die große Solidarität aus der Gesellschaft im Bereich Kunst und Kultur, die den Bewohnern in den Einrichtungen des Stifts in dieser schwierigen Zeit zu Gute kommen. Carsten Jacknau berichtete über die Situation nach dem Lockdown im teilstationären Bereich, insbesondere von den Schwierigkeiten unter den gesetzlichen Vorgaben Tagespflegen wieder "hochzufahren". Hier sei es unter Berücksichtigung von Hygiene-Voraussetzungen und den Abstandsregelungen nicht einfach, eine sinnvollen Betreuung anzubieten. "Wer spielt den schon gerne Mensch ärgere Dich nicht mit einem Abstand von zwei Metern", so Vorstand Jacknau in seinen Ausführungen. Bundestagsabgeordneter von Marschall nahm die Anregungen auf, zollte den Mitarbeitenden im Stift großen Respekt und Dank für die großartige Leistung. Er versprach, sich um die angesprochenen Themen im Rahmen seines Bundestagsmandats anzunehmen.

zum Bild oben:
Personen von links nach rechts: Ulrike Oehler, Stiftspfarrerin, Daniel Schies, Kaufmännischer Direktor Evangelisches Stift Freiburg, Carsten Jacknau, Vorstand Evangelisches Stift Freiburg, Matern von Marschall, MdB, Thomas Schellinger-Pusler, Verbundleiter Gundelfingen
Foto: Evangelisches Stift Freiburg
 
 

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Sparpläne: Zeitgemäß Vermögen aufbauen
Mit klassischem Sparen kommt man heute auf keinen grünen Zweig mehr. Die Finanzexperten der Stiftung Warentest haben sich alle Sparformen angesehen und zeigen, wie ein zeitgemäßer Vermögensaufbau aussieht. Das Fazit: Wer eine akzeptable Rendite möchte, kommt ums Fondssparen nicht herum. Doch es gibt je nach Sparziel und Risikotyp unterschiedliche Sparkonzepte. Die Experten sagen, welcher Weg sich für wen eignet und geben Tipps zur Auswahl von Anbietern und Fonds.

Dreh- und Angelpunkt eines sinnvollen Sparkonzepts sind Sparpläne, mit denen Anleger monatlich Fondsanteile kaufen. Finanztest empfiehlt dafür vor allem börsengehandelte Indexfonds, sogenannte Weltaktien-ETF. Sparer beteiligen sich damit an vielen internationalen Unternehmen. Je nach Risikoneigung kombinieren sie diese mit klassischen Zinsprodukten wie Tagesgeld, Banksparplänen oder Festgeld. Finanztest hat dafür den Pantoffel-Sparplan entwickelt, den es als offensive, ausgewogene oder defensive Variante gibt. In der aktuellen Finanztest-Ausgabe werden daher sowohl Sparplanangebote genannt, die sich im Aktienbereich als Basisanlage eignen und bei den meisten Anbietern erhältlich sind, als auch empfehlenswerte Banksparpläne sowie die Top 25 Festgeldkonten mit Renditen für Anlagen zwischen einem und fünf Jahren.

Wichtig ist, dass das angesparte Geld nicht für Konsumzwecke gedacht ist oder für den Lebensunterhalt benötigt wird. Wer einen Aktien-ETF-Sparplan mindestens 20 Jahre laufen lässt, braucht sich um Risiken keine großen Gedanken zu machen. In der Vergangenheit gab es keinen 20-Jahres-Zeitraum, in dem ein Aktien-ETF-Sparplan auf weltweit streuende Fonds Verluste gemacht hätte.

Der Test Sparpläne findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/sparplan und www.test.de/etf-sparplan abrufbar.
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Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
 
Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
Viele nutzen schon die Vorteile des Onlinebankings. Doch gerade bei weniger internetaffinen Menschen überwiegen häufig Zweifel und Berührungsängste. Onlinebanking, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest aus der beliebten Reihe „Digitale Welt für Einsteiger“, nimmt seine Leser an die Hand, ihre ersten Bankgeschäfte zu Hause am Computer zu meistern.

Das schon bestehende Girokonto für das Onlinebanking freischalten zu lassen ist ein einfacher erster Schritt. Wer Preise und Konditionen vergleicht, kann mit einem neuen Konto oder einem günstigeren Kontomodell der eigenen Bank und der Nutzung von Onlinebanking sogar Geld sparen.

Mit diesem Ratgeber lernt jeder, sein Konto bequem vom Sofa aus zu verwalten und sein Geld renditeträchtig anzulegen. Außerdem werden die einzelnen Online-Bezahldienste wie PayPal, Kreditkarte, Lastschrift oder PostPay ausführlich vorgestellt. Schritt für Schritt wird erklärt, welche Voreinstellungen an PC und Smartphone die Nutzung von Bezahldiensten und Onlinebanking sicherer machen. Außerdem gibt es Finanztest-Tipps und Bewertungen zu Trading-Apps, Versicherungs-Apps und Robo-Advisors.

Digitale Welt für Einsteiger Onlinebanking hat 176 Seiten und ist für 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter: www.test.de/onlinebanking-buch
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Gemeinderat widmet sich Majolika und zahlreichen Anträgen
Vor der Sommerpause kommt das Gremium nochmals in der Gartenhalle zusammen

Eingangs der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 28. Juli, ab 15.30 Uhr in der Gartenhalle (Festplatz, Kongresszentrum) stellt die Verwaltung die Pläne zur Weiterführung der Majolika über finanzielle Mittel für die gleichnamige Stiftung ab dem kommenden Jahr vor. Aus den Reihen des Gemeinderats prägen dann vor allem mit Ergänzungen und Änderungen gut zwei Dutzend Anträge die Tagesordnung. Die meisten davon hatten aus Zeitgründen nicht in vorherigen Sitzungen behandelt werden können. Größere Themenblöcke gelten etwa der Sicherheit in Karlsruhe und vor allem der Innenstadt (CDU drängt auf Konzept, FW/FÜR sowie GRÜNE ergänzen, LINKE will Änderungen, AfD fragt nach), Einschränkungen von Silvesterfeuerwerk (Anträge von CDU und Grünen, ergänzt durch DIE LINKE.) und gestärktem Brandschutz zugunsten des Zoos, besonders seiner Tiere (separate Anträge von Grünen, SPD und AfD).

Hinzu kommen verschiedene Anstöße (KAL/Die PARTEI; GRÜNE; FW/FÜR; CDU), den Standort des Forum Recht zu überdenken. Ein mit Ausnahme der AfD von allen Fraktionen gemeinsam eingereichter Antrag zielt auf die Sicherung des Grundstücks Litzenhardtstraße 109 für ein Projekt der sozialen Stadtteilentwicklung für Bulach und Beiertheim. Des Weiteren geht es häufig um Rad(-Verkehr), auch Infrastruktur, Umwelt und Bildungsstätten spielen wieder mal eine Rolle. GRÜNE, SPD und DIE LINKE. streben zusammen über Beispiel gebend eine städtische Gesellschaft und ein städtisches Amt "Gemeinwohl-Bilanzen für eine nachhaltige, ökologische und soziale Wirtschaft" an.

Interessierte können die Debatte von den hinteren Stuhlreihen in der Gartenhalle aus mitverfolgen. Coronabedingte Abstands- und Hygieneregeln sind beim Besuch der öffentlichen Sitzung einzuhalten. Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten gibt es im Internet auf www.karlsruhe.de/gemeinderat. Dort informiert auch ein Liveticker über die Abstimmungsergebnisse und den zeitlichen Verlauf der öffentlichen Beratungen. Der Liveticker bleibt jeweils bis zur nächsten Sitzung online. Nach der Sommerpause soll der Gemeinderat ab September dann wieder wie üblich im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz tagen.
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Gesetzliche Rente
Mit Sonderzahlungen Rente aufbessern und gleichzeitig Steuern sparen

Mit zusätzlichen Zahlungen in die Rentenkasse ihre spätere Rente aufbessern und dabei gleichzeitig Steuern sparen – diese Möglichkeit haben Beschäftigte ab 50 Jahren, wenn sie bis zum Rentenbeginn 35 Versicherungsjahre vorweisen können. Je nach Einkommen können sich Steuerzahler einen erheblichen Teil der Sonderzahlung über die Steuererklärung zurückholen. Das zeigen die Experten der Stiftung Warentest in der aktuellen August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Dass Arbeitnehmer mit zusätzlichen Beiträgen in die gesetzliche Rentenkasse Steuern sparen können, gilt noch als Geheimtipp. Der Spartrick ist möglich, seit Rentenabschläge durch einen früheren Rentenbeginn ab 63 ausgeglichen werden können. Denn die Sonderzahlungen dürfen bis zu einem bestimmten Betrag als Altersvorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Wer die Sonderzahlungen auf mehrere Jahre verteilt, bekommt so je nach Einkommen einen erheblichen Teil des Betrags über die Steuerersparnis zurück.

Doch die Sonderzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse lohnen sich nicht nur steuerlich. Das zeigt der Vergleich mit einer klassischen privaten Rentenversicherung. Wird in beide Versicherungsformen der gleiche Einmalbetrag eingezahlt, erhalten die gesetzlichen Rentner am Ende netto deutlich mehr Monatsrente als diejenigen, die den Weg über eine private Rentenversicherung gewählt haben.

Für alle über 50 Jahre, die etwas Geld auf der hohen Kante haben und überlegen, wie sie damit am besten fürs Alter vorsorgen, können Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse ein attraktives Investment sein. Allerdings steht das Geld dann nicht mehr bei einer kurzfristigen finanziellen Notlage zur Verfügung. Finanztest erläutert Vor- und Nachteile einer Sonderzahlungen, erklärt, unter welchen Voraussetzungen diese möglich sind und zeigt in sieben Schritten, wie es geht.

Der vollständige Artikel „Gesetzliche Rente erhöhen“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/rente-extrazahlung.
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Gala-Konzert Johann-Strauß-Ensemble
Johann-Strauß-Ensemble / Foto: Veranstalter
 
Gala-Konzert Johann-Strauß-Ensemble
BAD KROZINGEN. Mit einem festlichen Gala-Konzert am Sonntag, den 19. Juli 2020 um 19.00 Uhr werden Musikerinnen und Musiker sowie Kapellmeister Tibor Szüts im Kurhaus gefeiert. Seit vielen Jahren spielt das Ensemble mehrmals in der Woche im Kurhaus und bereichert so das kulturelle Leben in Bad Krozingen.

Mit einem hochkarätigen Programm sind Kapellmeister Tibor Szüts (1. Geige), Zsolt Németh (Klavier), Edina Luczó (Geige), Markus Lechner (Kontrabass), Alexander Ziemann (Schlagzeug/Percussion), Claire Garde (Flöte), Kazuyo Inada (Klarinette) sowie Marie Viard (Violoncello) und Lorenzo Salva-Peralta (Klarinette) zu hören.

Das Johann-Strauß-Orchester besteht aus ausgebildeten Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher Nationen, aus Deutschland, Ungarn, Spanien, Frankreich. Sie bilden eine sehr engagierte und sehr junge Gruppierung.

Tibor Szüts ist der Dienstälteste. Er spielt im 32. Jahr in Bad Krozingen. Bereits mit 5 Jahren begann er, Geige zu spielen. Nach dem Abitur absolvierte er an der Franz-Listz-Musikhochschule in Budapest sein Musikstudium. Anschließend war er als Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters in Györ tätig und gab Geigenunterricht an verschiedenen Musikschulen. Im Jahr 1988 kam Tibor Szüts nach Bad Krozingen.

Seit 1980 ist Tibor Szüts ausgebildeter Geigenbauer. Bei einem Arbeitseinsatz von ca. 300 Stunden pro Instrument hat er bereits über 50 Geigen angefertigt. Er selbst und seine Ensemble-Mitglieder spielen auf original Szüts-Geigen. Etliche Geigen werden an dem Abend zum Einsatz kommen. Es ist eine Einmaligkeit in ganz Deutschland, dass das Orchester die Geigen seines Kapellmeisters spielt.

Seit vielen Jahren ist Tibor Szüts außerdem Leiter des 50-köpfigen Wiener Johann-Strauß-Walzerorchesters. Einmal jährlich tourt er mit dem Orchester durch China und begeistert bei Konzerten bis zu 3.000 Besucher.

Bei der Veranstaltung liegt der gastronomische Teil mit ausgewählten Speisen und Getränken beim Kurhaus-Pächter Michael Graubener.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633
4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Dubiose Zinsanlagen: Fiese Abzocke mit Topzinsen
Scheinbar unschlagbar günstige Festzinsangebote im Internet sind im besten Fall riskant, im schlechtesten Fall Betrug. Die Zeitschrift Finanztest nennt dubiose Internetportale und bietet eine Checkliste zum Erkennen unseriöser Festzinsangebote.

Portale wie Sparpiloten, Deutsche Geldanlage, Zins24 oder SG Sichere Geldanlagen versuchen, Sparer übers Ohr zu hauen. Im Fall der Sparpiloten ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft.

Das Portal SG Sichere Geldanlagen wirbt zum Beispiel mit 3,45 bis 4,65 Prozent Zinsen für ein ein- bis dreijähriges Festgeld bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro. Unter dem Angebot wird auf die EU-Einlagensicherung hingewiesen, wonach Festgeldanlagen im Pleitefall einer Bank bis zu 100 000 Euro pro Anleger entschädigt werden. Abgebildete Logos bekannter Banken sollen Sparern suggerieren, dass die Zinsanlagen von dort kommen. Doch das stimmt nicht. Denn bei Banken liegen die Zinsen selbst für mehrjähriges Festgeld unter 2 Prozent im Jahr.

Hinter vielen Onlineangeboten für Festzinsanlagen, die irreführend für hohe und sichere Zinsen werben, stecken nicht selten riskante Beteiligungen an Firmen, die anders als Banken keiner Einlagensicherung unterliegen. Auf die Risiken, die mit Investitionen in Immobilien, Künstliche Intelligenz, eine Zanderproduktionsanlage oder Bäume in Costa Rica verbunden sein können, weisen die Portale in ihrer Werbung nicht hin. Bekommen die Firmen, in die das Geld investiert wird Schwierigkeiten, können Sparer ihre gesamte Einlage verlieren.

Der ausführliche Artikel „Dubiose Zinsanlagen“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/dubiose-zinsanlagen abrufbar.
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Beethoven-Klavierabend mit Justus Frantz
Justus Frantz / Foto: Veranstalter
 
Beethoven-Klavierabend mit Justus Frantz
BAD KROZINGEN. Der renommierte Pianist Justus Frantz gastiert am Donnerstag, den 23. Juli 2020 um 19.00 Uhr im „Großen Saal“ des Kurhauses Bad Krozingen und führt das Publikum in die Klangwelt Beethovens ein. Auf dem Programm des Konzertes stehen mit der Pathétique, der Mondscheinsonate und der Appassionata drei der bekanntesten Klavierwerke von Ludwig van Beethoven.

Justus Frantz – ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Seit mehr als dreißig Jahren ist Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht: Immer wieder entdeckte und förderte er junge Musiktalente und ermöglichte ihnen den Beginn einer großen musikalischen Karriere. So gehörte er früh zu den Förderern der Geigerin Midori, der Geiger Maxim Vengerov und Vadim Repin, des Pianisten Evgeny Kissin sowie der jungen Anna Netrebko.

2020 jährt sich das 250. Geburtsjahr des großen deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven. Die Auswahl der Sonaten spiegelt die musikalische und menschliche Entwicklung Beethovens wider, der im Laufe seines künstlerischen Lebens immer schwerhöriger und schließlich taub wurde. In dieser totalen Isolation erfand er seine eigene Klangsprache und tauchte mit der Mondscheinsonate in eine eigene Welt ein. Die zwei Jahre ältere Pathétique kennzeichnet Beethovens Kampf mit dem Schicksal, als Musiker das Gehör als wichtigsten Sinn zu verlieren.Die Appassionata zeigt den beständigen Kampf eines Musikers, der in einer Welt leben musste,
die nicht so ist, wie sie sein sollte.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Karlsruhe: Onlinevortrag zu Sexualität und Älterwerden
Dr. Anne Rudigier und Joachim Sailer referieren am 23. Juli / Anonyme Teilnahme möglich

Sexualität gehört zum Menschsein. Sie kann sich in jeder Lebensphase und mit Lebensumständen verändern. Und auch mit dem Alter. Die Sexualität alternder Menschen wird in einer auf "ewige Jugend" eingestellten Gesellschaft noch immer tabuisiert. Dies wollen die Frauenärztin Dr. Anne Rudigier und der Sozialpädagoge Joachim Sailer von Pro Familia Karlsruhe am Donnerstag, 23. Juli, um 17 Uhr bei einem Online-Vortrag ändern.

Eine Anmeldung ist unter www.karlsruhe.de/senioren möglich. Wer will, kann auch anonym mit einem fiktiven Namen an der Veranstaltung teilnehmen, Fragen können schriftlich im Chat gestellt werden.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben…“ als Kooperationsveranstaltung von Stadtbibliothek, Seniorenbüro und Pflegestützpunkt statt. Die Reihe wird nach der Sommerpause im Herbst online fortgesetzt.
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Slow Food Deutschland trauert um seine Vorsitzende Dr. Ursula Hudson
Dr. Ursula Hudson (c) MISEREOR
 
Slow Food Deutschland trauert um seine Vorsitzende Dr. Ursula Hudson
Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland und Vorstandsmitglied von Slow Food International, ist am vergangenen Freitag nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Als Vorstandsvorsitzende seit 2012 trug sie maßgeblich dazu bei, Slow Food eine relevante Stimme und politische Ausrichtung zu verleihen und eine gerechtere, bessere und somit zukunftsfähige Ernährungswelt voranzutreiben. Bis zuletzt war sie für den Verein aktiv und hat seine Geschicke gelenkt.

Als promovierte Kulturwissenschaftlerin setzte sich Ursula Hudson seit jeher mit dem Thema Essen, dessen Geschichte und Kultur auseinander. Sie tat dies u.a. während verschiedener Lehrtätigkeiten an Universitäten in Deutschland und England, als Autorin sowie als Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland seit 2010. In ihrer Rolle als Vorsitzende verlieh die 62-jährige gemeinsam mit ihren Vorstandskolleg*innen der Slow-Food-Bewegung eine wachsende Stärke, eine klare politische Haltung sowie eine zunehmende Ausrichtung auf ganzheitliche Lebensmittelqualität und Ernährungsbildung.

Zu ihrem Tun motivierten sie ihr Wunsch und Bestreben, „die (Ernährungs-)Welt ein klein wenig besser zu machen“. Und das hat sie. Ihr scharfer Intellekt, ihr kritischer Geist waren dabei stets gepaart mit emotionaler Wärme, Witz, Charme und wertschätzender Akzeptanz ihres Gegenübers. Angetrieben hat sie die eigene Erfahrung, dass gute, saubere und faire Lebensmittel nicht nur umfassend Freude bereiten, sondern die wahren Beziehungsstifter sind; sie setzen uns in Kontakt – mit uns selbst, mit anderen, der Umwelt, dem Klima, den Tieren und Pflanzen, der (Kultur-)Landschaft, dem Ökonomischen. Slow Food als Bewegung war für sie eine beziehungsstiftende und -bejahende Lebenshaltung, die nachhaltig verändert.

Mit ihren Denkanstößen prägte Hudson nicht nur die Ausrichtung der Slow-Food-Bewegung in Deutschland, sondern auch die weltweite Organisation. Sie machte sie zu einem gefragten Bündnispartner und vergaß dabei nie diejenigen, die ihr besonders wichtig waren: All die Menschen, die gute, saubere und faire Lebensmittel erzeugen, weiterverarbeiten, uns zur Verfügung stellen. Hudsons Credo: Nur gemeinsam können wir etwas bewegen und verändern. Als gefragte Referentin und Diskussionsteilnehmerin wurde sie zum Gesicht von Slow Food.

Slow Food Deutschland und Slow Food International trauern um ihre Vorsitzende und Kollegin, Vorgesetzte und Freundin. Ursula Hudson entwickelte engagiert Ideen für die Zukunft unserer Ernährungswelt und damit für die Zukunft unseres Miteinanders sowie für die Slow-Food-Bewegung. Diese ohne sie weiterzuentwickeln und umzusetzen stimmt traurig. Ursula Hudson wird Slow Food als Mensch und Visionärin fehlen. Der Vorstand und die Geschäftsstelle sind tief betroffen und in Gedanken bei der Familie und engsten Freund*innen.
 
 

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NABU zum 30-Hektar-Tag am 14. Juli: Stoppt den Flächenfraß!
Jährlich wird eine Fläche so groß wie Frankfurt am Main verbraucht

Berlin, 13.06.2020 – Täglich verschwinden in Deutschland rund 56 Hektar – in der Summe eines Jahres ist das eine Fläche so groß wie Frankfurt am Main. Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, maximal 30 Hektar freie Fläche pro Tag, zum Beispiel für Wohnungsbau und Verkehr, zu bebauen. Das Gesamtjahresziel ist mit dem morgigen Tag, den 14. Juli 2020, bereits überschritten. Somit müssten von morgen an bis Jahresende die Bagger still stehen, um das Ziel noch erreichen zu können. Der NABU ruft den „30-Hektar-Tag“ aus, um auf die Gefahren des rasanten Flächenverbrauchs aufmerksam zu machen.

Jörg-Andreas Krüger, NABU-Präsident, sieht den zunehmenden Bodenverlust kritisch: „Unser Boden ist genau wie Luft, Sonnenlicht und Wasser eine lebensspendende Grundlage unserer Existenz. Wo kein gesunder Boden, da kein Leben. Neben den Funktionen als Lebensraum und Nahrungslieferant ist der Boden nach den Ozeanen außerdem der größte Kohlenstoffspeicher der Erde. Dem werden wir bislang nicht gerecht. Durch die massive Verbauung von Boden schränken wir die Spielräume unserer und künftiger Generationen immer weiter ein und erschweren Lösungen gegen Klimakrise, Artensterben, Ressourcenknappheit und demographischer Wandel. Je länger wir einfach weiter wie bisher jede freie Fläche verbauen, desto gravierender werden die Folgen und desto höher fallen auch die Kosten in der Zukunft aus.“

Der NABU wendet sich daher klar gegen die geplante Änderung des Baugesetzbuches, mit der Flächenverbrauch noch weiter beschleunigt werden soll. Der zum 31.12.2019 ausgelaufene Paragraph 13b ist Bestandteil eines zur Abstimmung stehenden Gesetzespaketes zur „Baulandmobilisierung“ des Bundes. Nach der Sommerpause ist eine Entscheidung im Bundestag zu erwarten. Die politischen Entscheidungsträger ignorieren bisher zahlreiche Studien, die belegen, dass § 13b zu umfangreichen Eingriffen in den Naturhaushalt führt und einer Erhöhung des Flächenverbrauchs führt. „Mit Ein- und Zweifamilienhäusern wird kein Beitrag zur angestrebten Linderung der Wohnungsnot in wachsenden Städten erreicht.“, so Stefan Petzold, NABU-Siedlungsexperte.

Der NABU wie auch der Bundesrat (2011) und der regierungsberatende Sachverständigenrat für Umweltfragen (2016) fordern die „Netto Null“ Flächenverbrauch bis zum Jahr 2030. „Das bedeutet, dass eine Entwicklung nur noch auf bereits belasteten Flächen im Innenbereich stattfinden darf und der Außenbereich nur im absoluten Ausnahmefall mit einer gleichzeitigen Entsiegelung in Anspruch genommen werden darf.“, so Stefan Petzold weiter. Die Schaffung von benötigtem Wohnraum muss primär im Bestand durch Nachverdichtung, wie den Ausbau von Dachgeschossen und das Schließen von Baulücken, Umnutzung von Gewerbegebäuden sowie durch intelligente Nutzungskonzepte erfolgen.
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Freiburg: Wartung, Reparatur und Reinigung
Nächtliche Tunnelsperrungen an der B31 Ost von 27. bis 31. Juli

Der Schützenallee- und der Kapplertunnel sowie die Galerie (B31 Ost) sind in den Nächten von Montag, 27. Juli, bis Freitag, 31. Juli, abwechselnd voll gesperrt. Grund sind Kontrolle, Reparatur und Reinigung der Anlage.

Stadteinwärts sind die Tunnelröhren ab Montag, 27. Juli, 20 Uhr bis Mittwoch, 29. Juli, 6.30 Uhr voll gesperrt. Stadtauswärts folgt die Sperrung von Mittwoch, 29. Juli, 20.30 Uhr bis Freitag, 31. Juli, 7 Uhr.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
 
 

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Hypertonie - Was ist "Blutdruck"?
Wenn das Herz pocht und das Blut in den Adern rast, dann ist eventuell die Liebe schuld. In diesem Fall lassen Sie den „Schmetterlingen im Bauch“ freien Lauf. Sollten jedoch keine Schmetterlinge im Spiel sein, könnte es ein hoher Blutdruck sein. Was ein zu hoher Blutdruck ist, worauf Sie achten sollten und was die Ursachen der Hypertonie sind, lesen Sie hier ...
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Karlsruhe: Pyramide soll von Ölspuren befreit werden
Beschmutzte Pyramide / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Pyramide soll von Ölspuren befreit werden
Bauzaun zum Schutz während fachkundig betreuter Reinigung geplant

Am kommenden Montagmorgen, 13. Juli, ab 8 Uhr, beginnen auf dem Marktplatz Arbeiten zur Reinigung der Pyramide. Diese war Ende Juni von Unbekannten beschmutzt worden. Da das auch durch Speiseöl geschah, werden vom städtischen Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft beauftragte Spezialisten hinzugezogen, um den denkmalgeschützten Bau, Grabmal des Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm, nicht weiter zu gefährden beziehungsweise möglichst behutsam zu behandeln.

So werden zunächst kleine Testflächen angelegt, und zum weiteren Schutz der Flächen wird im Lauf des Tages ein Bauzaun um die Pyramide herum errichtet. Für Dienstag, 14. Juli, ist ein Begutachten der Testreinigungen vorgesehen, um dann das weitere Vorgehen zu beraten. Aller Voraussicht nach ist die Reinigung Ende der Woche abgeschlossen und der Bauzaun kann wieder entfernt werden.

zum Bild oben:
So fachmännisch wie vorsichtig soll kommende Woche Speiseöl vom Karlsruher Wahrzeichen auf dem Marktplatz beseitigt werden. Foto: Stadt Karlsruhe
 
 

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Vita Classica Wohlfühlhaus
Indisches Bad (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Vita Classica Wohlfühlhaus
BAD KROZINGEN. Seit Freitag, den 29. Mai 2020 ist das Wohlfühlhaus in der Vita Classica nach den Schließungen aufgrund COVID-19 wieder in Betrieb. Alle Massagen, spezielle Anwendungen zu Tiefenentspannung, Sprudelbäder, Private Spa’s, Fußpflege, Kosmetik, GYROTONIC® und Physiotherapie können wieder gebucht werden. In allen Bereichen haben die Abstands- und Hygieneregeln oberste Priorität.

Die Kur und Bäder GmbH stellt fest, dass gerade Paare zwischen 40 und 60 Jahren insbesondere die Private Spa’s als Kurzurlaub, mit oder ohne Übernachtung, nutzen, ohne einen Flug oder eine Bahnreise in Anspruch nehmen zu müssen. Die Private Spa’s im Wohlfühlhaus, das Indische, Japanische und Marokkanische Bad, ermöglichen den Gästen eine exklusive und authentische Auszeit.

Neu sind zwei Sommer-Angebote im Wohlfühlhaus für einen entspannten Urlaubstag. Eine Algenpackung zur Entschlackung (Anti-Cellulite) fördert den Stoffwechsel und regt den Abbau von Fettdepots und Wasseransammlungen an. Die Haut und das Gewebe werden mit wertvollen Spurenelementen, Vitaminen, Mineralien und Eiweißen versorgt. Bio Algen (Spirulina) aus der Bretagne haben eine verjüngende Wirkung und das Immunsystem wird gestärkt. Der Preis beträgt 69,00 € und als 3er Kur-Paket 169,00 €.

Im Anschluss empfiehlt sich das Japanische Bad. Hier gibt es nun zwei neue Varianten. Entweder mit Produkten von Comfort Zone oder Tropical feeling. Bei den Produkten von Comfort Zone sorgt ein entschlackendes Peeling mit Alpha- und Polyhydroxysäuren, Bitterorangenschale und Kieselerde-Mikrokügelchen für eine weiche und glatte Haut. Eine anschließende Ölmassage mit biologischem Tamanuöl, Süßmandelöl, Tigergras und Vitamin E sowie Blutorange, Zitrone und Koffein ist erfrischend und wirkt straffend. Beim Tropical feeling im Japanischen Bad wirkt ein Orangenpeeling mit Meersalz, Avocado- und Kokosöl sowie ätherisches Öl der Orange glättend und straffend. Ein Aloe Vera Gel mit Ananas- sowie Orangenfruchtwasserextrakt und Vitamin E sorgt für viel Feuchtigkeit in der Haut. Anschließend dürfen die Gäste eine Paua-Muschelmassage, bei der das Öl aus der Muschel in dünnem Strahl auf den Körper gegossen wird, genießen. Mit der seidigen Muschelseite und den Händen im Wechsel sorgt die Massage für ein tropisches Wellnessgefühl. An heißen Tagen wirkt die Muschel mit zimmerwarmem Öl kühlend und der Körper wird mit Orangenblütenwasser zusätzlich erfrischt. Das Japanische Bad ist für eine Person (Dauer ca. 2 Std.) ab 169,90 € und für zwei Personen (Dauer ca. 2,5 Std.) ab 212,00 € erhältlich.

Seit Anfang des Jahres ist Frau Carmen Schwald neue Pächterin im Bereich der Fußpflege. Nach der zweimonatigen Corona-Pause ist die Nachfrage nun groß. Die langjährige Pächterin Frau Rimute Probst bietet Kosmetikleistungen an. Die Physiotherapeutin und ebenfalls Pächterin Bettina Gabler-Wolf führt Einzelbehandlungen oder Behandlungen in Kleingruppen, bis zu 3 Personen, an GYROTONIC®-Geräten durch. GYROTONIC® ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept. An speziellen Geräten werden dreidimensionale Bewegungen kreisend und ohne Unterbrechung durchgeführt.

Die Kur und Bäder GmbH ist mit dem Start nach dem Corona-Lockdown zufrieden und hofft auch weiterhin, dass die Gäste die Angebote im Wohlfühlhaus für einen Kurzurlaub nutzen. Gerade die Private Spa’s bieten den Gästen eine besondere Auszeit.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 07633 4008-160 oder online erhältlich ...
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Skulpturen von Tobias Eder
Pferd mit Reiter (c) Tobias Eder
 
Skulpturen von Tobias Eder
Kunstausstellung im c-punkt Münsterforum

Die Katholische Akademie Freiburg lädt in Zusammenarbeit mit dem c-punkt Münsterforum zur Ausstellung von Tobias Eder in das neue Münsterforum ein. Vom 6. bis 20. Juli 2020 stellt Tobias Eder in den Fenstern dort kleine Skulpturen aus. Die Ausstellung ist Teil der Reihe "Gegenüber. Kunst im Fenster" im neu eröffneten c-punkt Münsterforum, Herrenstr. 33, Freiburg.

Nur vordergründig ist die Kunst von Tobias Eder Ausdruck einer schönen und makellosen Wirklichkeit. Die in der Ausstellung präsentierten Objekte sollen gerade in ihrer vordergründigen Perfektion ihren vorläufigen Charakter belegen. Auch wenn sie High End-Produkte suggerieren, so bleibt doch hinter der Oberfläche stets das Ringen und die Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen sichtbar: Was ist Realität? Wo beginnt sie, wo endet das Virtuelle? Was verstehen wir unter „schön“? Und ist eine perfekte Welt auch in die Tiefe hinein überhaupt denkbar?
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Unabhängige Patientenberatung: Beratung hängt vom Mitarbeiter ab
Rat in Sachen Gesundheit gibt die unabhängige Patientenberatung. Doch die Qualität der Auskunft hing im Test vom jeweiligen Mitarbeiter ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie sich online, per Telefon und vor Ort zu 5 unterschiedlichen Testfällen beraten ließ.

Jeder, der eine Frage zum Thema Gesundheit hat, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Egal, ob es sich um medizinische oder sozialrechtliche Angelegenheiten handelt: Die Mitarbeiter der UPD beraten zu vielem: von Arzneimitteln bis zur Zusatzversicherung. Die Beratung möchte die Gesundheitskompetenz der Patienten stärken, damit sie ihre Rechte gegenüber Krankenkassen kennen, Entscheidungen verstehen und mit Ärzten auf Augenhöhe sprechen können. Beim Test der UPD war jedoch die Qualität der Antwort eher Glückssache.

Die Tester hatten sich mit fünf verschiedenen Anliegen an die UPD gewandt und Fragen etwa zu einer Impfung, Krankengeld, Zahnersatz oder einer Reha-Maßnahme gestellt. Eine Beratung war hilfreich, in weiteren Fällen berieten die Mitarbeiter entweder nicht vollständig, fehlerhaft oder unverständlich. „Die UPD scheint unabhängig und neutral zu beraten – ihre Arbeit ist aber nach wie vor verbesserungswürdig“, heißt es im Testbericht.

Der Test Unabhängige Patientenberatung findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/upd abrufbar.
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