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Samstag, 20. August 2022
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Verschiedenes 
 
SWR Symphonieorchester
Freiburg: Konzerthaus (c) FWTM / Schwerer
 
SWR Symphonieorchester
SWR verlängert Mietvertrag im Konzerthaus Freiburg

Neben der Liederhalle Stuttgart ist das Konzerthaus Freiburg künstlerisches Zuhause des SWR Symphonieorchesters. Nun hat der Südwestrundfunk seinen Mietvertrag in Freiburg verlängert. Der neue Vertrag für Büro- und Lagerräume sowie ein Tonstudio läuft bis zum 31. Juli 2026. Da das bestehende Vertragsverhältnis zum 31. Juli 2023 enden würde, hat sich der SWR bereits frühzeitig dazu entschieden, von einer Verlängerungsoption um weitere drei Jahre Gebrauch zu machen. Betrieben wird das Konzerthaus von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

„Wir bedanken uns für die langjährige Zusammenarbeit und freuen uns über die weitere Präsenz des SWR im Konzerthaus sowie über das damit verbundene Bekenntnis zum Standort Freiburg“, sagt Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthaus Freiburg.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1996 ist das Konzerthaus Freiburg Heimstätte für Klangkörper des SWR. Von 1996 bis 2016 war es der zentrale Spielort zunächst für das SWF beziehungsweise später für das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2016 ist es – neben der Liederhalle Stuttgart – das Zuhause des neu entstandenen SWR Symphonieorchesters. In Ergänzung zu zehn Abonnementkonzerten und fünf Kammerkonzerten pro Spielzeit führt das SWR Symphonieorchester im Konzerthaus Freiburg auch regelmäßig Probenphasen durch, produziert Livestreams sowie Hörfunkmitschnitte und veranstaltet diverse Sonderprojekte.

„Das Konzerthaus ist und bleibt ein wichtiger Standort für das SWR Symphonieorchester“, so SWR Programmdirektorin Kultur Anke Mai. „Wir danken für die gute Zusammenarbeit mit der FWTM und freuen uns, auch weiterhin Konzerte im Konzerthaus Freiburg spielen zu können.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Kühl-Gefrier-Kombinationen: Stromfresser oder unzuverlässige Kühler
Bei einigen Kühl-Gefrier-Kombinationen zum Einbauen toppen die Stromkosten schon nach wenigen Jahren den Kaufpreis, manche arbeiten unzuverlässig. Die Preispanne ist enorm: Die Stiftung Warentest hat 25 Geräte zwischen 450 und 1.750 Euro geprüft.

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Viele der günstigen Geräte erwiesen sich als Stromfresser. Um die anfallenden Stromkosten zu berechnen, führen die Experten und Expertinnen Messungen im Labor durch. Dabei wird mit den aktuellen Preisen und einer Energiepreissteigerung von jährlich fünf Prozent in den nächsten 15 Jahren gerechnet. Im Ergebnis rechnet sich eine energiesparende Kombi auf lange Sicht. Auch die Umweltbelastung sinkt mit jeder eingesparten Kilowattstunde.

In puncto Energieeffizienz kommt es auch auf die Größe an: Bei der Ermittlung der Energieeffizienzklasse wird der Stromverbrauch in Bezug zum Stauraum des Geräts gesetzt, daher schneiden die großen Modelle tendenziell besser ab. Der Test zeigte aber, dass manche kleineren Kombis absolut gesehen weniger Strom als große verbrauchten. Also nur so groß kaufen wie notwendig.

Neun Modelle im Test arbeiteten zudem unzuverlässig. Sie frosteten oder kühlten die Lebensmittel-Dummies zu langsam. Die Qualität echter Lebensmittel kann darunter leiden. Die Geräte wurden mit Ausreichend oder Mangelhaft bewertet. Das betrifft vor allem die günstigeren Kombis im Test.

Der vollständige Test von Kühl-Gefrier-Kombinationen ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test zu finden und online unter www.test.de/kuehlgeraete.
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Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Johannes Wiesler (c) Kur und Bäder GmbH
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
mit Revierförster Johannes Wiesler

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Freitag, den 19. August 2022, um 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, bietet Revierförster Johannes Wiesler eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich mit anschließendem Grillbuffet an.

Als Revierförster im Gemeindewald Bollschweil - St. Ulrich hat Johannes Wiesler tagtäglich mit Bäumen und dem Wald zu tun. Sein Revier umfasst 1100 Hektar, welches sich auf sechs Gemeinden verteilt. Beim Waldbaden möchte er die Menschen dafür sensibilisieren, wieder ein engeres Verhältnis mit der Natur einzugehen und in die beruhigende Atmosphäre der Natur einzutauchen.

Am Freitag, den 19. August 2022 um 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, findet eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Revierförster Johannes Wiesler, statt. Bei dieser Veranstaltung gibt es im Anschluss ein Grillbuffet mit Brot und Getränken. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis beträgt 34,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhältlich.

Der Waldweg wird über die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 14.00 Uhr.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Reparaturbonus entlastet Haushalte und Natur
Miller: Längere Nutzung von Produkten fördert nachhaltiges Wirtschaften

Berlin, 11.8.22 - Um ganze zwei Prozent könnte die aktuelle Inflation in Deutschland höher liegen, wenn nicht staatliche Maßnahmen wie das 9-Euro-Ticket ausgleichend gewirkt hätten. Auf dieses Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Doch welche anderen Entlastungen können in den kommenden Monaten ebenfalls bei den Bürgern und Bürgerinnen ankommen, die unter Preissteigerungen am meisten zu leiden haben?

„Um teure Neuanschaffungen wie eine Waschmaschine zu vermeiden, muss mehr repariert werden. Durch das Reparieren leben unsere Geräte länger und das spart massiv Ressourcen und CO2-Emissionen ein. Das Problem ist: Oft ist die Reparatur zu teuer. Unsere Nachbarn in Österreich haben daher bundesweit einen Reparaturbonus, ausgestattet mit 130 Millionen Euro, eingeführt. Die Hälfe der Reparaturkosten in Höhe von maximal 200 Euro werden den Bürgern erstattet. Solche klugen und einfachen Hilfen brauchen wir hierzulande auch,“ so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Gründe für die hohen Reparaturkosten liegen oft an zu hohen Preisen für Ersatzteile. Diese werden von den Unternehmen festlegt. Zudem sind Elektrogeräte häufig schwer zu reparieren. Beides muss zeitnah über ein „Recht auf Reparatur“ geregelt werden.

Ein solcher Reparaturbonus ist ein sehr gutes ökologisches und soziales Instrument, das in ein kommendes Entlastungspaket gehört. Er kommt auch bei den Menschen an, für die hohe Neuanschaffungskosten in den kommenden Monaten zu einem richtigen Problem werden können,“ urteilt Julia Simon, Referentin für Kreislaufwirtschaft. „Der Reparaturbonus ist ein einfaches und bereits erprobtes Instrument, um die Natur und Menschen – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – effektiv zu entlasten.”

Dass die Gelder da ankommen, wo sie gebraucht werden, zeigt der Pilot eines Reparaturbonus aus Thüringen aus dem letzten Jahr. Künftig wollen auch andere Kommunen und Länder nachziehen. Zu einem wahren Erfolg und einer echten Entlastung kann der Reparaturbonus aber nur werden, wenn er bundesweit, unterstützt und ausgerüstet mit dem entsprechenden Budget, umgesetzt wird.
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Veranstaltungen 
 
Fahrt mit einem Kleinbus zur Landesgartenschau nach Neuenburg
Landesgartenschau Neuenburg (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Fahrt mit einem Kleinbus zur Landesgartenschau nach Neuenburg
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bietet regelmäßig Samstags-Fahrten mit einem Kleinbus zur Landesgartenschau nach Neuenburg an. Die nächste Fahrt findet statt am Samstag, den 20. August 2022.

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen engagiert sich aktiv bei der Landesgartenschau, gemeinsam mit dem Bad Krozinger Gartenbauunternehmen Fautz sowie den Heilbädern Bad Bellingen und Badenweiler. Die drei Orte empfangen die Gäste der Landesgartenschau in ihrem eigenen Pavillon, umgeben von einem gärtnerisch angelegten, faszinierenden Areal.

Einzigartige Bäume, wunderschön angelegte Beete, Wasserspiele, der kleine Blumenpfau aus dem Bad Krozinger Kurpark (der anschließend wieder auf seinen gewohnten Platz in den Kurpark kommt) sowie diverse Events und Veranstaltungen sorgen dafür, dass der „Thermen und Parks im Markgräflerland“-Stand zu einem Besuchermagnet wird.

Samstags gibt es regelmäßig einen Kleinbus, der die Besucher von Bad Krozingen zur Landesgartenschau Neuenburg bringt. Die nächsten Termine sind am 20. August, 3. September, 17. September und 1. Oktober. Abfahrt um 10.00 Uhr vom Parkplatz der Vita Classica. Rückkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis pro Person inklusive Hin- und Rückfahrt mit dem Bus sowie Tagesticket für die Landesgartenschau beträgt € 29,00 (zzgl. VVK-Gebühr). € 2,00 Ermäßigung für Inhaber der Gästekarte, Kundenkarte, BZCard.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online erhältlich.
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Veranstaltungen 
 
 
Vortrag „Pflegebedürftig – was nun?“
Unter dem Titel „Plötzlich pflegebedürftig – was nun?“ referiert Helga Orth-Klugermann vom Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg am Montag, 15. August um 19 Uhr im Galerieraum des Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof.

In ihrem Vortrag beschreibt sie die Unterstützungsangebote zuhause und ihre Finanzierung. Ebenfalls werden Versorgungsmöglichkeiten dargestellt für den Fall, dass die Unterstützung zu Hause nicht mehr ausreichen sollte. Veranstalter ist der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee. Der Eintritt ist kostenfrei.
 
 

Verschiedenes 
 
 
VAG: Neue Straßenbahn-Ansage
SC-Stadionsprecher Claus Köhn stimmt die Fans jetzt schon in den Straßenbahnen auf die Heimspiele ein

„Liebe SC-Fans, von hier ist es nur noch ein kurzer Weg ins Europa-Park Stadion. Wir wünschen ein spannendes Spiel mit unserem SC Freiburg, Spannung, viele Tore und einen verdienten Sieger. Wir hören uns im Stadion.“

Wenn die Fans des SC Freiburg künftig zu den Heimspielen des Sport-Club fahren, bekommen sie bereits bei der Anreise mit der Straßenbahn die ebenso bekannte wie sonore Stimme von Stadionsprecher Claus Köhn zu hören. Nicht nur bei den Bundesligaspielen im Europa-Park Stadion, sondern natürlich auch für die Spiele der SC-Bundesliga-Frauen und der U23 im Dreisamstadion gibt es eine eigene Version für die Straßenbahnfahrt.

Mit seiner kreativen Idee traf der SC Freiburg bei der Freiburger Verkehrs AG auf offene Ohren. Auch hier hatte man sich schon darüber Gedanken gemacht, wie die Ansage zu den Heimspielen etwas knackiger gestaltet werden könnte. Und auch der langjährige SC-Stadionsprecher Claus Köhn war sofort Feuer und Flamme für diese Aktion und sagt: „Es ist mir eine große Ehre, unsere Fans künftig bereits Stunden vor dem Spiel in den Straßenbahnen der VAG zum Heimspiel begrüßen zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen würden und somit einen Beitrag für unser Klima leisten.“

Der SC Freiburg und die VAG sind seit Jahrzehnten enge Partner und freuen sich mit diesen Ansagen, die Fans schon bei der Anreise mit etwas Stadionatmosphäre abzuholen.
 
 

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Turm braucht einen
© Stadt Karlsruhe, Georg Hertweck
 
Karlsruhe: Turm braucht einen "Zahnarzt"
Sandstein-Mauerwerk und Aussichtsplattform werden für rund 1,3 Millionen Euro saniert

"Bis auf Weiteres geschlossen" steht schon seit längerem am Eingang zum Turm auf dem Durlacher Turmberg. Erst sorgte die Corona-Pandemie für die Sperre, jetzt müssen sich Ausflügler noch ein weiteres Jahr gedulden, denn das älteste oberirdische Baudenkmal auf dem Stadtgebiet braucht einen "Zahnarzt". Mit diesem verglich Martin Wenz, Gebietsreferent beim Landesamt für Denkmalpflege, die anstehenden Sanierungsarbeiten, "hier hat der Substanzerhalt oberste Priorität". Daher werden die Steine behutsam gereinigt, schadhafte Fugen ausgebessert und Spalten geschlossen, damit kein Wasser mehr eindringen kann. Während das mittelalterliche Mauerwerk aus heimischem Sandstein trotz zweier großer Brände in den Jahren 1644 und 1689 immer noch recht gut in Schuss seit, "macht der jüngste Bauteil die größten Probleme", so Wenz. Aus der in den 50er Jahren gebauten Aussichtsplattform auf der Turmspitze "haben sich sogar schon Betonbrocken gelöst", berichtete Konrad Lenzinger, Vertreter des mit der Sanierung beauftragen Architekturbüros, beim Pressetermin. Von den Arbeiten ausgenommen ist der auf der Stadtseite vorgelagerte Pfeiler, der im 16. Jahrhundert als Geschützplattform ergänzt wurde.

Knapp 1,3 Millionen Euro wird die Runderneuerung kosten, bis September 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit die Umgebung und damit auch der weiterhin laufende Restaurantbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, kommt auf das Gerüst noch eine Plane drauf. Unter dieser „Christo-Verhüllung“, wie sie Tom Dueck vom Stadtamt Durlach nannte, werden nicht nur die Steinmetze arbeiten, sondern auch Wenz und sein Team forschen. „So nahe waren wir noch nie am Mauerwerk dran“, freut sich der Experte, der sich neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Turmes erhofft. Vergleiche mit anderen Burgen in der Region aus der Stauferzeit ließen auf eine Bauzeit zwischen 1190 und 1200 schließen, vermutet Martin Wenz, "aber ganz genau können wir das immer noch nicht sagen".
 
 


Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Zwei Freiluftkonzerte
Am Sonntag, 14. August, gibt es zwei Freiluftkonzerte. Die Rathausmusik Freiburg spielt gleich zwei Mal: Um 11 Uhr am Waldsee und um 15 Uhr auf der Seebühne im Seepark. Dirigent ist Arkadie Romanuc. Im Rahmen der Reihe „Konzerte im Freien“ präsentieren verschiedene Freiburger Musikvereine und musikalische Gruppierungen ihre abwechslungsreichen Programme im Musikpavillon im Stadtgarten, am Waldsee und auf der Seebühne am Seepark. Die Konzertreihe wird vom Kulturamt der Stadt Freiburg veranstaltet.

Informationen zu den einzelnen Terminen und auftretenden Musikvereinen gibt es online
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Verschiedenes 
 
Es geht weiter am Alten Schloss in Meersburg
Meersburg: Altes Schloss (c) DSD / Willinger
 
Es geht weiter am Alten Schloss in Meersburg
Fortsetzung der Arbeiten an der Südfassade

Wie schon vor vier Jahren unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Sanierungsarbeiten an der Südfassade des Alten Schlosses in Meersburg, diesmal mit 130.000 Euro. Die Arbeiten dort waren unterbrochen worden durch die unaufschiebbaren Notsicherungsmaßnahmen am Dagobertsturm 2019 und 2020. Das Alte Schloss gehört zu den über 380 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Das Alte Schloss gilt als die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Ihre markante Ansicht auf einem Bergsporn hoch über dem Bodensee macht sie zu einem Wahrzeichen der Region. Schon Ende des 19. Jahrhunderts der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Bodensee.

Zum Objekt:
Das im Zentrum Meersburgs stehende Alte Schloss ist ab 1334 verbürgt. Als bischöfliche Residenz wurde die ursprüngliche Burg vom 16. bis ins 18. Jahrhundert mehrmals umgebaut. Als die Säkularisation 1803 die Zeit der Fürstbischöfe beendete, ging das Schloss zunächst in den Besitz des Badischen Staates über, 1838 gelangte es in private Hand. In all den Jahrhunderten wurde die Anlage niemals eingenommen oder zerstört. Sie ist bis heute bewohnt, wird aber zugleich museal genutzt. Den Kern der Anlage bilden der rechteckige Bergfried – der Dagobertsturm – und die L-förmig anstoßenden Wohnbauten. Sie sind umgeben von einer Schildmauer mit vier Rundtürmen.

Das Alte Schloss muss durchgreifend instandgesetzt werden. Statische Sicherungsarbeiten wurden auch schon an der Südmauer durchgeführt, wo es zu Mauerwerksausbrüchen gekommen war. In diesem Zusammenhang werden auch die Ausbauchungen im Mauerwerk beseitigt und die Fenster einschließlich der Gewände instandgesetzt.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
50 Jahre Kommunales Kino Freiburg
Herzliche Einladung zum Sommerfest am 29. Juli

Am Freitag, den 29. Juli ab 19:00 Uhr Open Air am Alten Wiehrebahnhof unter den Kastanienbäumen

50th birthday line-up

Bevor wir in die Sommerpause gehen, feiern wir 50 Jahre Kommunales Kino mit unseren Freund*innen, Kooperationspartner*innen und Mitgliedern – ohne Jubiläumsreden, dafür mit Musik und Tanz an einem sommerlichen Freitagabend.

19:00 bis ca. 21:00 DJ BARIŞ CENGIZ aus Berlin (Gorki Theater, Fusion Festival, SchwuZ Queer-Club), Bariş Cengiz erfreut seine Zuhörer*innen mit einer besonderen Mischung aus World- und Housebeats. Und als begnadeter Tänzer und Entertainer bringt er Bewegung auf die Tanzfläche.

21:00 bis 23:00 ELEKTRO LIVE ACT VON JULIAN MAIER-HAUFF, TAYFUN ATEŞ und KONRAD HINSKEN (Mannheim). Das Trio präsentiert die vielfältige Musik Mannheims: Urbane Einflüsse treffen auf elektronische Musik, Jazz, Welt- und Instrumentalmusik. Das Ergebnis ist ein tanzbares Live-Set erweitert mit Trompete, Saxophon, arabischer Percussion, Drum-Machines, Effekten und Keyboards.

Ein Abend voller Musik: kommt, tanzt und genießt den Abend mit uns.

Kulinarisches – Pizzaofen von Milch trifft Mehl
Weinstand von Andreas Dilger
Kühle Getränke und Snacks im Café Alter Wiehrebahnhof
 
 

Verschiedenes 
 
Hilfsorganisationen betreuen rund 50.000 Besucher bei Konzert in Freiburg
Helferinnen und Helfer während des Dienstes in Freiburg / Bild: Malteser
 
Hilfsorganisationen betreuen rund 50.000 Besucher bei Konzert in Freiburg
"Tote Hosen" sorgen für reichlich Arbeit - 500 Patientenkontakte - 10 Transporte in Kliniken

Freiburg (DRK). Die Gruppe "Tote Hosen" lockt seit Jahren bei ihren diversen Konzerten immer wieder tausende Besucher in die Hallen und Open Air Bereiche. So auch am Samstag, 23.7.2022, auf dem Freigelände der Messe am Flugplatz Freiburg. Rund 50.000 Besucher wollten die beliebten Musiker am Abend selbst erleben und sorgten so für einen Großeinsatz von Rotem Kreuz, Malteser und Johanniter, den "Hilfreichen3". Immerhin boten die Hilfsorganisationen zwischen Samstagmittag und Mitternacht rund 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer samt mehreren Notärzten (5) auf, um auf mögliche medizinische Notfälle bestens vorbereitet zu sein.

Das vergangene Wochenende dürfte so für die Hilfsorganisationen in der Region Freiburg erneut zu dem arbeitsreichsten seit vielen Jahren zählen. Dabei lag es sicherlich nicht nur an dem sommerlichen Wochenende, dass die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter reichlich Patientinnen und Patienten bei der Veranstaltung in Freiburg zu versorgen hatten.

Während des Konzertes gab es insgesamt dann rund 500 Patientenkontakte, davon wurden 147 in der Unfallhilfsstelle versorgt. Zehn Patienten (Sechs Patienten in 2018) wurden nach Behandlung in der Unfallhilfsstelle in umliegende Kliniken gebracht. Vorwiegend wurden chirurgische Verletzungen, Wespenstiche, Erschöpfungen oder alkoholische "Ausfallerscheinungen" behandelt.

"Wir können damit", so der DRK-Pressesprecher im DRK-Kreisverband Freiburg, Matthias Reinbold, "von einem der umfänglichsten Sanitätswachdiensten für das Ehrenamt der Hilfsorganisationen in Freiburg seit Jahren sprechen". Mit rund 50.000 betreuten Besuchern bei einem Konzert ist es das größte Konzert in Freiburg seit vielen Jahren, wie der DRK-Pressesprecher erläutert.

Für DRK-Gesamteinsatzleiter Matthias Weyand fällt die Bilanz dennoch positiv aus, weil nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter reibungslos erfolgte sondern auch das "Patientenaufkommen wie erwartet war und die Hitze nicht noch zusätzlich Probleme bei den Versorgungen bereitete". Wie umfangreich das Dienstgeschehen mittlerweile ist zeigt auch, dass für die Veranstaltung DRK-Helferinnen und Helfer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreis Waldshut oder Landkreis Lörrach dabei waren.

Neben der Veranstaltung mit den Toten Hosen waren die ehrenamtlichen HelferInnen noch bei weiteren Veranstaltungen präsent. So betreuen die Johanniter derzeit das ZeltMusik Festival in Freiburg. Darüber hinaus war der DRK-Ortsverein Hartheim bei einer Musikveranstaltung präsent und das DRK Oberried beim "Tote Mann Lauf" in Oberried sowie am Sonntag noch bei der Veranstaltung "Schauinslandkönig". In Gundelfingen war und ist der örtliche DRK-Ortsverein beim Dorffest von Freitag bis Sonntag präsent.
 
 

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Produktion von Medikamenten
Das große Schweigen der Pharma-Industrie

Unter welchen Bedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Umwelt der Großteil unserer Arzneiwirkstoffe produziert wird, ist völlig unklar. „Die Pharmabranche mauert“, so das Fazit der Stiftung Warentest nach ihrer Untersuchung, mit der sie die Produktionsbedingungen von Medikamenten ermitteln wollte. Die Pharmaindustrie lässt Arzneiwirkstoffe vor allem in China und Indien produzieren.

Während Lebensmittel- und Textilhersteller in den Tests der Stiftung Warentest deutlich transparenter sind, was die Produktionsbedingungen ihrer Produkte betrifft, ist von den Pharmariesen so gut wie nichts zu erfahren.

Die Stiftung Warentest befragte zehn umsatzstarke Pharmahersteller, die Medikamente in Deutschland vertreiben. Darunter waren fünf Originalhersteller, die neue Medikamente entwickeln, und fünf Generikahersteller, die Nachahmerpräparate von Arzneien mit abgelaufenem Patent produzieren. Die Stiftung Warentest wollte zu je einem Medikament wissen, woher der Wirkstoff stammt, wie die Unternehmen gegebenenfalls sicherstellen, dass Luft und Gewässer an ausländischen Produktionsstandorten möglichst wenig verschmutzt werden, und welche Sozialstandards etwa bei Arbeitsschutz, Löhnen und wöchentlicher Arbeitszeit gelten.

Wenig auskunftsfreudig waren vor allem die Originalhersteller. Drei von ihnen – Berlin-Chemie, Pfizer und Sanofi – lieferten keinerlei Informationen zu unseren Fragen. Nur kurze, allgemeine Auskünfte gab es von Hexal, MSD und Novartis. Am kooperativsten waren vier der Generikahersteller. 1A Pharma teilte mit, dass der angefragte Wirkstoff aus Deutschland und den USA stamme. Aliud Pharma, AbZ-Pharma und Ratiopharm gaben an, bei Zulieferern auf Qualität zu achten, etwa durch regelmäßige Audits. Damit erfüllen sie ihre gesetzlichen Pflichten, was die Güte der Produktion betrifft. Doch selbst bei ihnen erhielten wir kaum Informationen zu Arbeits- und Umweltbedingungen.

Hinsichtlich der pharmazeutischen Qualität gibt es Regeln, die Zulieferer in der Produktion einhalten müssen – aber um Umweltstandards geht es da kaum. Studien zeigen, dass Gewässer in der Nähe indischer und chinesischer Pharmafabriken oft mit Antibiotika belastet sind. Wenig herausfinden lässt sich zu den Arbeitsbedingungen in chinesischen und indischen Pharmafirmen.

Veränderungen könnte das ab 1. Januar 2023 geltende Lieferkettengesetz bringen. Denn dann müssen wenigstens die Großen der Branche regelmäßig überprüfen, ob ihre Zulieferer Menschenrechte verletzen oder die Umwelt schädigen – und wenn nötig, auch Abhilfe schaffen.

Der Artikel „Produktion von Medikamenten“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/medikamente-nachhaltig.
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Veranstaltungen 
 
Philharmonisches Orchester Freiburg
Simon Gaudenz © Lucia Hunziker
 
Philharmonisches Orchester Freiburg
Open Air im Park 2022

BAD KROZINGEN. Am Mittwoch, den 27. Juli 2022 ab 20.00 Uhr spielt das Philharmonische Orchester Freiburg unter der Leitung von Simon Gaudenz beim Open Air im Park in Bad Krozingen.

Auf dem Programm stehen von Zoltán Kodály - Ungarisches Rondo, von Johann Baptist Vanhal - Konzert für 2 Fagotte und von Felix Mendelssohn-Bartholdy - 3. Sinfonie „Die Schottische“. Am Fagott werden die Solisten Clarens Bohner und Chiharu Asami zu hören sein. Das Orchester wird mit einer 10er-Streicher-Bestzung und insgesamt rund 60 Musikern auftreten.

Das Philharmonische Orchester Freiburg wurde 1887 gegründet und etablierte sich rasch als offizielles Orchester der Stadt am Theater Freiburg. Bereits früh arbeitete das Orchester mit Künstlern wie Clara Schumann und Richard Strauss zusammen. Das Konzerthaus Freiburg dient dem Orchester seit der Eröffnung im Jahre 1996 als zweite Heimstatt. Das Philharmonische Orchester tritt neben der Konzerttätigkeit an rund 100 Abenden pro Jahr als Opernorchester in Erscheinung. Die Mitglieder des Orchesters gestalten seit vielen Jahren eine eigene Kammermusikreihe und zusätzlich engagiert sich das Orchester in reger Kinder- und Jugendarbeit mit einer Vielzahl von speziell an ein jüngeres Publikum gerichteten Konzerten und Musikvermittlungsprojekten an Schulen in Freiburg und in der Region. Das Repertoire des Orchesters umfasst die wichtigsten Werke vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, zudem misst es der zeitgenössischen Musik sowohl in der Oper als auch im Konzert große Bedeutung bei.

Komponisten wie Wolfgang Rihm, Manfred Trojahn und Reinhard Febel komponierten Werke für das Philharmonische Orchester. Es musizierte unter bedeutenden Generalmusikdirektoren, u. a. Franz Konwitschny, Marek Janowski, Adam Fischer und Donald Rinncles. Das Philharmonische Orchester Freiburg erhielt mehrfach Nominierungen als Orchester des Jahres im Jahrbuch der Fachzeitschrift Opernwelt sowie den Preis des Verbands der deutschen Musikverleger für das beste Konzertprogramm in den Spielzeiten 1998/1999 und 2011/2012.

Profiliert, lebendig, vielseitig - drei Charakteristika bringen Simon Gaudenz’ unverwechselbare musikalische Interpretationen auf den Punkt. Seit 2018 ist er Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie und konnte bereits in den ersten Jahren seines Wirkens das Musikleben der Stadt nachhaltig prägen. Simon Gaudenz und sein Orchester begeistern mit zahlreichen neuen und innovativen Ideen, darunter der Mahler-Scartazzini-Zyklus, ein Projekt, das internationale Aufmerksamkeit erregt und dem Orchester bereits Einladungen zu Festivals wie den Gustav Mahler Musikwochen in Toblach einbrachte. Als international gefragter Gastdirigent dirigiert er zahlreiche renommierte Klangkörper wie die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, Lyon und Luxembourg, das Bayerische Staatsorchester u. v. m. Nach ersten Stationen als Chefdirigent das Collegium Musicum Basel, sowie zuvor als Gründungsmitglied und Künstlerischer Leiter der camerata variabile basel, wurde er 2010 zum Ersten Gastdirigenten des Odense Symphony Orchestra ernannt. 2012 folgte die Berufung zum Chefdirigenten des traditionsreichen Kammerorchesters Hamburger Camerata, mit dem er regelmäßig in der Elbphilharmonie Hamburg auftritt und auch weiterhin als Gastdirigent verbunden ist. Aus seiner Diskographie hervorzuheben sind die hochgelobte Gesamtaufnahme von Schumanns Sinfonien sowie die mit dem OPUS KLASSIK 2020 ausgezeichnete Einspielung von Sinfonien des Haydn-Zeitgenossen Francois-Joseph Gossec für das Label cpo. In nächster Zeit sind weitere Neuerscheinungen mit der NDR Radiophilharmonie, dem Odense Symphony Orchestra und der Jenaer Philharmonie mit Werken von Mahler, Scartazzini, Spohr und Mendelssohn zu erwarten.

Das Ungarische Rondo von Zoltán Kodály wurde für die Eröffnung des Orchesterkonzerts gewählt, da die Melodie sehr beschwingt und aufweckend wirkt, so Gaudenz bei der Pressekonferenz. Die 3. Sinfonie „Die Schottische“ von Felix Mendelssohn ist ebenfalls heiter und schwungvoll aber hat zugleich etwas „raues“. Mendelssohn-Bartholdy ließ sich während einer Reise ins schottische Hochland zu seiner 3. Sinfonie inspirieren. Beeindruckt war er von der Landschaft und dem rauen Klima. Daher kommt auch der Name „Die Schottische“, so Gaudenz weiter.

Clarens Bohner wurde in Karlsruhe geboren und studierte in Hannover bei Klaus Thunemann und in Mannheim bei Alfred Rinderspacher. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u. a. bei „Jugend musiziert“ (Bundeswettbewerb) und in Genf (1995), mit dem Delos-Bläserquintett u. a. 1993 in Osaka und 1994 beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Seit 1994 war er zunächst 3./1. Fagottist und ist seit 2001 Solofagottist im Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg. Zahlreiche Gastengagements in verschiedenen Orchestern, u. a. beim Sinfonieorchester des NDR Hamburg, beim Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden und Freiburg, beim Bayerischen Staatsorchester München, bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, beim ensemble recherche und dem Ensemble Aventure und eine rege kammermusikalische Tätigkeit ergänzen seine Orchestertätigkeit. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Musikschule Freiburg und lebt mit seiner Familie in Freiburg-Kappel.

Chiharu Asami stammt aus Tokio. 1995 kam sie nach Deutschland und studierte an der Musikhochschule Hannover bei den Professoren Klaus Thunemann und Dag Jensen. Nach Stationen bei den Duisburger Philharmonikern / Deutsche Oper am Rhein sowie den Essener Philharmonikern ist sie seit 2001 als stellv. Solo-Fagottistin im Philharmonischen Orchester Freiburg beschäftigt. Dort lernt Sie Clarens Bohner kennen, mit dem direkt zu Beginn eine gute Zusammenarbeit entsteht, die bis heute erfolgreich funktioniert. Sie beide üben fleißig für das seltene Stück und freuen sich schon sehr auf ihren Auftritt im Kurpark, so Frau Asami.

Auskünfte und Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online unter www.open-air-im-park.de erhältlich.
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Verschiedenes 
 
 
„Stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften“
Beliebte Broschüre liegt jetzt in Neuauflage vor

Die Broschüre „Stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften in Freiburg“ ist nun in 15. Auflage erschienen. Herausgeber sind das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg und die Träger der Einrichtungen. Die Broschüre bietet einen Überblick über 23 Pflegeeinrichtungen und 5 ambulant betreute Wohngemeinschaften in Freiburg und dient als Orientierung bei der oft schwierigen Suche nach einem geeigneten Platz in einer Einrichtung oder Wohngruppe.

Weitergehende Beratung gibt es kostenlos beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt im Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12; Mo bis Fr 9 bis 16 Uhr, Termine nach Vereinbarung). Hier werden auch Alternativen abgeklärt, passende Einrichtungen ausgewählt und alle Schritte erläutert, die beim Umzug in eine Pflegeinrichtung notwendig sind.

Die Broschüre gibt es kostenlos im Seniorenbüro. Sie kann auch unter www.freiburg.de/senioren heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter Tel. 0761/201-3032.
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Veranstaltungen 
 
 
Umgang mit Menschen mit Demenz
Vortrag und Austausch am 28. Juli in Ortsverwaltung Opfingen

Der Umgang mit Menschen mit Demenz steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Donnerstag, 28. Juli, von 18 bis 19.30 Uhr in der Ortsverwaltung Opfingen (Dürleberg 2). Einem Vortrag folgt der Austausch mit Regina Bunk, Leiterin der Betreuungsgruppe „Zu Gast wie daheim“ in Opfingen, und Stefan Langrock vom Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
 
 

Veranstaltungen 
 
Chris Norman & Band
Chris Norman / Foto: Veranstalter
 
Chris Norman & Band
Die Stimme von Smokie
Open Air im Park 2022

BAD KROZINGEN. Am Freitag, den 22. Juli 2022 ab 20 Uhr tritt Chris Norman, die Stimme von Smokie, mit Band im Kurpark Bad Krozingen im Rahmen des Open Air im Park auf.

Chris Norman war gerade mal fünf Jahre alt, als er das erste Mal Bühnenluft schnupperte. Heute, über sechs Jahrzehnte später, verbringt der am 25. Oktober 1950 in Redcar/Yorkshire geborene Brite noch immer weite Teile des Jahres „on the road“, um zwischendurch in sich zu gehen und sein Repertoire zu erweitern.

Mit 12 Jahren machte er in der Schule Bekanntschaft mit Alan Silson und Terry Uttley – jenen Jungs, mit denen er später die Band Smokie gründen sollte. Im Sommer 1975, inzwischen komplettiert mit Pete Spencer, landeten Smokie mit „If You Think You Know To Love Me“ ihren ersten Hit, womit Chris & Co. endgültig auf die Überholspur wechselten.

Obwohl der Sänger rückblickend berichtet, dass sie damals „eigentlich gar nicht an PopSingles interessiert waren“, gingen allein in Deutschland 13 ihrer Songs in die Top-10. Titel wie der internationale #1-Hit „Living Next Door To Alice“, ,,Mexican Girl“, ,,lt's Your Life“ oder auch „Lay Back In The Arms Of Someone“ zählen seither zu den Klassikern dieser Ära. Mit jedem Album setzte die Band ihre Erfolgsserie fort – allein „Midnight Café“, „Bright Lights and Black Alleys“ und „The Montreux Album“ gingen hintereinander in die Top 10.

Mit „Stumblin‘ in“ landete Chris seinen ersten Hit außerhalb der Band. Seine spätere Solokarriere deutete sich bereits an, als Chris wenig später unter anderem für Kevin Keegan und Agnetha Fältskog (ABBA) arbeitete, um dann mit einem „Tatort“-Soundtrack seinen ersten Solo-Hit zu landen: Die im Schimanski-Krimi (,,Der Tausch“) erstmals präsentierte Single „Midnight Lady“ (1986), produziert von Dieter Bohlen, dominierte die europäischen Bestenlisten und hielt sich in Deutschland ganze sechs Wochen lang an der Spitze der Charts. Zwei Jahre später mischte auch „Broken Heroes“, sein zweiter „Tatort“-Beitrag, die Top-3 der Media Control Charts auf.

Bis zur Jahrtausendwende ließ Chris Norman etliche Hit-Alben folgen (u.a. „Some Hearts Are Diamonds“, dass sich fast ein Vierteljahr in den deutschen Charts hielt), ging ab 1994, nach einer längeren Live-Pause, auch wieder mit Band auf Tour, um im selben Jahr vom Musiksender CMT gleich mehrfach zum Videokünstler des Jahres gewählt zu werden. Auch nach der Jahrtausendwende gab es etliche Highlights: Seine Single „Amazing“ stieg 2004 erneut in die deutschen Top-10 ein, sein Album „Breakaway“ ging in die Top-30.

Nachdem er mit seiner Band abermals durch ganz Europa, Russland und die USA getourt war, hieß es 2009 dann „The Hits“, als sein massives Best-of-Paket (inkl. SmokieHits) nicht nur in Deutschland Goldstatus erreichte, sondern unter anderem auch in ganz Skandinavien die Charts dominierte. 2011 veröffentlichte der Brite das persönliche Favoriten vereinende Cover-Album „Time Traveller“ sowie die CD' s „There and Back“ (2013) und „Crossover“ (2015). Und wieder ging er auf Tour und nicht nur durch Deutschland, Russland und das Baltikum, sondern zum ersten Mal auch durch Vietnam und
Südkorea.

Anfang 2017 spielte er dann 14 neue Songs für sein Album „Don't Knack The Rock“ ein. Ende 2021 erschien sein neues Soloalbum „Just A Man“.

Auskünfte und Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online unter www.open-air-im-park.de erhältlich.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburger Veranstaltungskalender „Älter werden in Freiburg“
Ab sofort beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg erhältlich

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg hat den aktuellen Freiburger Veranstaltungskalender „Älter werden in Freiburg“ für den Zeitraum Juli bis September veröffentlicht.

Die Zusammenstellung von Veranstaltungen mit den vielfältigen Themen „Älter werden“ bietet einen Überblick über viele Vorträge und Einzelveranstaltungen. zu regelmäßigen Angeboten wie Gesprächskreisen, zu Kursen oder zu Freizeit- und Trainingsangeboten. Die Veranstaltungen richten sich an Interessierte, an Betroffene, an (pflegende) Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte. Teilweise sind die Angebote kostenfrei.

Der kostenlose Veranstaltungskalender ist unter www.freiburg.de/senioren zu finden und kann telefonisch unter 201-3032 angefordert oder montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr direkt beim städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt abgeholt werden.
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Verschiedenes 
 
Konzerthaus Freiburg gewinnt mit Beleuchtungsprojekt internationalen Preis
Beleuchtung Konzerthaus (c) VisionTwo_GPixlt
 
Konzerthaus Freiburg gewinnt mit Beleuchtungsprojekt internationalen Preis
Mit einem innovativen Beleuchtungsprojekt hat das Konzerthaus Freiburg den internationalen Mondo Award gewonnen. Der Award wird seit dem Jahr 2017 vom Fachmagazin MONDO-DR für die besten Installationsprojekte aus der ganzen Welt vergeben. Als Betreiberin des Konzerthaus Freiburg hatte die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) die VisionTwo GmbH aus Niedersachsen mit der Erstellung eines Beleuchtungskonzeptes für das Foyer beauftragt. In 24-monatiger Zusammenarbeit, die von Lieferschwierigkeiten und Teilemangel geprägt war, haben die FWTM, die GDS Pioneering Light als Hersteller und die VisionTwo GmbH als Distributor den Prototyp für eine neue Leuchte entwickelt und gebaut. Als "Product Owner" dieses Prototyps darf sich Thomas Schnitzer, Technischer Leiter im Konzerthaus Freiburg, bezeichnen, der die Entwicklung mit seinem technischen Know-how maßgeblich vorangetrieben hat. Die Sonderbeleuchtung trägt den Namen "Thomas Schnitzer Pastel Passion Edition" und kann das Foyer in jeder beliebigen Farbnuance beleuchten. Nach Abschluss des Projektes hat sich die VisionTwo GmbH für den Mondo Award beworben. Voraussetzung für die Teilnahme war, dass es sich um eine Festinstallation aus der Unterhaltungsbranche handelt, die in den letzten 18 Monaten realisiert wurde. Das Projekt wurde von einer unabhängigen Jury und früheren Preisträgern zum Gewinner in der Kategorie „concert hall“ gekürt. Die Preisverleihung, zu der Vertreter der VisionTwo GmbH per Video zugeschaltet wurden, fand im Juni in Las Vegas statt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kundinnen und Kunden mit den verschiedenen Beleuchtungsszenarien einen neuen kostenfreien Service anbieten können und das Projekt darüber hinaus international eine solche Anerkennung erhalten hat “, sagt Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthaus Freiburg.

Nachdem ein Großteil der Beleuchtung im Foyer des Konzerthauses bereits in den Jahren 2020 und 2021 modernisiert worden war, verblieben an einer besonders schwer zugänglichen Stelle 16 sogenannte Downlights, die die Säulen im Foyer sowie den Abgang in den unteren Bereich des Foyers beleuchten. Die hohen Anforderungen der FWTM an die Leistung der neuen Leuchten hätten den Rahmen eines normalen LED-Kühlkörpers komplett gesprengt, sodass eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt werden musste. Die Herausforderung war, eine Leuchte zu planen und zu entwerfen, die alle geforderten Eigenschaften aufweist, ausreichend Kühlkörper bietet, um sowohl mit hellen, kräftigen Farben zu arbeiten sowie im Warmweißlichtbereich 300 Lux erreichen zu können – und die trotzdem in den bestehenden Deckenausschnitt passt. Im Zuge der Entwicklung wurde unter anderem eine umfassende Lichtberechnung erstellt und das Foyer vollständig visualisiert, um Farben und Helligkeiten testen zu können. Dank umfangreicher Kalkulationen konnte garantiert werden, dass die zuvor errechneten Lichtwerte auch tatsächlich in der Praxis erreicht und sogar übertroffen werden. Mit der neuen Leuchte können das Obergeschoss und das Erdgeschoss des Foyers mit weißem Licht oder satten Farben beleuchtet werden – ohne Eingriff in die Infrastruktur des Gebäudes.

Weitere Informationen zum Konzerthaus Freiburg sind online zu finden.
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Verschiedenes 
 
 
Krankenkassen: Mit Extraleistungen Geld sparen
Erhöht die Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Wer die Kasse wechselt, sollte aber nicht nur auf den Beitragssatz achten. Mit Extraleistungen wie zum Beispiel Zuschüssen für professionelle Zahnreinigungen lässt sich auch viel Geld sparen. Die Stiftung Warentest hat sich für die August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest 71 Krankenkassen angesehen und deren komplettes Angebot an Extraleistungen abgefragt.

Die gute Nachricht: Die meisten Krankenkassen haben ihr Angebot an Extraleistungen im Vergleich zum letzten Jahr nicht gekürzt und nur zwei Krankenkassen haben am 1. Juli 2022 ihren Zusatzbeitrag erhöht. Doch spätestens zum Jahreswechsel 2022/2023 könnten auf viele gesetzlich Krankenversicherte höhere Beiträge zukommen. Der Wechsel in eine günstigere Kasse lohnt sich. So zahlen angestellte Versicherte mit einem Bruttoeinkommen von 3000 Euro bei der bundesweit günstigsten Kasse im Jahr 160 Euro weniger als bei den bundesweit teuersten Kassen. Freiwillig versicherte Selbstständige sparen rund 320 Euro, da sie ihre Beiträge allein aufbringen.

Doch nicht nur mit niedrigeren Beiträgen lässt sich Geld sparen, auch Extraleistungen sind oftmals viel Geld wert. So bieten die Kassen zum Beispiel Bewegungs- und Entspannungskurse an, die Versicherte oft kostenlos oder zu einem geringen Eigenanteil buchen können. Es gibt Zuschüsse zu Osteopathiebehandlungen, für die künstliche Befruchtung, zahlreiche Onlineservices sowie erweiterte Vorsorgeangebote für Schwangere, Kinder und Jugendliche. Viele Kassen beteiligen sich auch an den Kosten für die professionelle Zahnreinigung, manche sogar mit rund 100 Euro pro Jahr oder mehr.

Die wichtigsten Extraleistungen von 71 Gesetzlichen Krankenkassen sowie alle Informationen zum Wechsel der Kasse, finden sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/krankenkassen.
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Veranstaltungen 
 
Ebneter KulturSommer vom 8. bis 10. Juli in Freiburg
Ensemble Madrugá flamenca / Foto: © M. Kolodziej
 
Ebneter KulturSommer vom 8. bis 10. Juli in Freiburg
Anne Haigis, Anna Depenbusch, Ensemble Madrugá flamenca und Duo Petkunaite

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Freitag, 8.Juli 18.30 Uhr

Ensemble Madrugá flamenca: Flamenco unter Sternen
Das mehrfach preisgekrönte Ensemble madrugá flamenca um die Tänzerin Sybille Märklin und den Gitarristen und Sänger Jörg Hofmann verkörpert eine neue, eigenständige Vision von Flamencokunst auf höchstem Niveau. Zum Kern des in Freiburg ansässigen Ensembles gehören außerdem der Flötist Jörg Benzing, der Kontrabassist Markus Lechner und der Perkussionist Patric Hetzinger.

Mit zahlreichen Bühnenproduktionen und Konzerten in verschiedenen Besetzungen gehört madrugá flamenca zweifellos zu den auffälligsten und außergewöhnlichsten Flamenco-Projekten der vergangenen 20 Jahre.

Als Vorgruppe startet ab 18:30 Uhr das Nehenia Reinhardt-Trio mit Gypsy-Jazz vom Feinsten. Nehenia Reinhardt ist ein Verwandter von Django Reinhardt, Holzmanno Winterstein und Schnuckenack Reinhardt! Es spielen Nehemia Reinhardt (Gitarre), Moise Lafertin (Gitarre) und Peter S. (E-Bass).

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Samstag, 9.Juli, 20 Uhr

Anna Depenbusch: Echtzeit
“Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen.“ Mit viel Gespür forscht Anna Depenbusch in ihren Liedern nach der eigenen Wahrheit in der persönlichen Begegnung und sucht das direkte Gespräch. Weniger digitale Ungeduld und Sofortness – mehr Echtzeit im reduzierten Augenblick. Im leichtfüßigen Lied „Tim 2.0“ schaut Anna Depenbusch nach zehn Jahren noch mal bei ihrem Protagonisten aus ihrem Liebesreigen „Tim liebt Tina“ nach. Wie ist es Tim ergangen die letzten Jahre, in Zeiten des Optimierungswahns? Wir alle werden durch unsere digitalen Geräte ununterbrochen mit neuen Daten und Informationen versorgt – was macht das mit uns?

Die Liedermacherin selbst möchte entschleunigen und fragt sich: Wie echtzeitfähig sind wir selbst eigentlich? Und wie will ich künftig meine Lebenszeit erfüllt verbringen?

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Sonntag, 10. Juli 11 Uhr, Schlosskapelle

Duo Petkunaite: Klavierkonzert für vier Hände
Die Zwillingsschwestern Auguste und Ieva Petkunaite sind im Jahr 1998 in Klaipeda, Litauen geboren. Seit 2018 studieren sie Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg (Prof. Christoph Sischka).

Das Klavierduo Petkunaite wurde insgesamt bei sieben internationalen Wettbewerben mit einem ersten Preis ausgezeichnet. 2019 erhielten sie beim XXI. Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien in der Kategorie bis 21 Jahre den 1. Preis. Zuletzt wurden sie im Oktober 2020 mit dem 1. Preis beim 9. Internationalen Interpretationswettbewerb Verfemte Musik ausgezeichnet. Das Klavierduo Petkunaite konzertierte bereits in Litauen (Symphonieorchester Kaunas), Deutschland, Finnland (Symphonieorchester Jyväskylä), Tschechien und Italien.

Auguste und Ieva Petkunaite spielen in unserem Programm Werke von Mozart, Schubert und Czerny.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Nachmittag für pflegende Angehörige, Freunde und Nachbarn
Am Mittwoch, 13. Juli, im Bürgerhaus im Seepark Freiburg

Angehörige, Freunde und Nachbarn leisten tagtäglich wertvolle Unterstützung und Begleitung für pflegebedürftige Menschen. Zu ihrer Anerkennung und zur Information der Öffentlichkeit findet nun am Mittwoch, 13. Juli, von 14 bis 17 Uhr ein „Nachmittag für pflegende Angehörige“ im Bürgerhaus im Seepark statt.

Er beginnt um 14 Uhr mit einer Darbietung des Saxophonisten Mike Schweizer. Damit sich die Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die einzelnen Stände machen können, stellen sich zunächst alle Anbieter vor. Um 14.30 Uhr heißt Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Gäste mit einem Grußwort willkommen.

Bei Kaffee und Kuchen können Interessierte mit anderen ins Gespräch kommen und sich ab 15.30 Uhr an der Podiumsdiskussion „Wie kann gute Pflege gelingen?“ beteiligen. Auf dem Podium diskutieren Waltraud Keller (Netzwerk Pflegebegleitung), Friedhelm Sapel (Palliativnetz) und Judit Hasler (Älter werden im Nordwesten) mit Ute Dieing, einer pflegenden Angehörigen, und Helmut Senf, einem ehemaligen pflegenden Sohn und Ehemann.

An Informationsständen geht es die gesamte Zeit über um mögliche Entlastungen und finanzielle bzw. rechtliche Rahmenbedingungen. Um 17 Uhr begleitet Mike Schweizer die Gäste musikalisch auf den Heimweg.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um Anmeldung im Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt (Tel. 201-3032, seniorenbuero@stadt.freiburg.de) bis zum 8. Juli.
 
 

Veranstaltungen 
 
Französischer Nationalfeiertag
Französischer Nationalfeiertag am 14. Juli (c) Badeparadies Schwarzwald
 
Französischer Nationalfeiertag
Kommendes Eventhighlight im Badeparadies Schwarzwald

Französisches Lebensgefühl zieht ein ins „Paradies“. Ein musikalischer Exkurs in Kombination mit
französischem Charme bezaubert neben einem landestypisch spezialisierten Sauna- und
Wellnessprogramm. Für die ersten 100 Saunagäste beginnt der Entspannungstag mit einem
kostenfreien „petit-déjeuner“.

Termin: 14. Juli 2022
Erlebniswelt: Palmenoase und Palais Vital

Weitere Informationen online
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Veranstaltungen 
 
 
"Der Alte Friedhof: Das Blumengrab und anderer Mysterien“
Stadtführung

Freiburg-Herdern. Am Dienstag, 12. Juli, 15.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, wird Hartmut Stiller von Historix-Tours Freiburg über den idyllischen Alten Friedhof führen und unterwegs und vor Ort Wissenwertes und Anekdotisches über Orte und Gräber berichten. Die Tour ist auch auf Menschen mit Mobilitätseionschränkungen abgestimmt und mit Rollator oder Rollstuhl zu bewältigen. Die Tour wird veranstaltet von der Begegnungsstätte Altstadt des Evangelischen Stift, Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Eingang Haus Münsterblick Hermannstr. 6. Rückfragen bei Christiane Mihm, Tel 31913 118. Die Führung ist kostenlos.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Corona im Griff, Materialpreise außer Rand und Band
Zimmereien, Schreinereien und Stuckateurbetriebe ziehen in Rust Bilanz
Erstes Treffen der Badische Bau- und Ausbauverbände seit 2018

Während sich viele Zimmerer-, Stuckateur- und Schreinerbetriebe in Südbaden mit Corona arrangiert haben, sind in den letzten Wochen die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine massiv zu spüren: Baumaterial ist entweder nicht mehr lieferbar oder hat sich extrem verteuert, die Energiekosten haben sich vervielfacht. Vor diesem Hintergrund wird die Angebotserstellung für Betriebe sehr schwierig, denn die Kalkulationsgrundlagen ändern sich nahezu täglich.

Ein Blick auf die Konjunkturdaten der L-Bank Baden-Württemberg von Mitte Juni 2022 zeigt, dass die Betriebe im Bauhauptgewerbe in Baden-Württemberg ihre eigene Situation als positiv wahrnehmen. Demnach entsprachen die Auftragsbestände im Mai einer „Produktion von 4,7 Monaten“ und lagen damit geringfügig über den Werten vom Mai 2021. Allerdings wird diese Entwicklung zunehmend gefährdet: Bei den Gründen für die „Beeinträchtigung der Bautätigkeit“ steht, so die L-Bank, die zunehmende Materialknappheit mit 50,3 Prozent ganz oben, gefolgt vom Fachkräftemangel mit 41,2 Prozent.

Wichtige Voraussetzung für eine prosperierende Bauwirtschaft ist die Zahl der Baugenehmigungen. Nach Angabe des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ging im ersten Quartal 2022 die Zahl der „Baufreigaben für Neubauwohnungen“ gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 10.648 zurück, was einem Minus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum entspricht. Diesen Abwärtstrend gilt es unbedingt zu stoppen, hier muss die Politik aktiv eingreifen: Die Situation am Wohnungsmarkt in unserer Region ist nach wie vor angespannt, der Bedarf ist riesig. Bürokratische Hindernisse gilt es zu beseitigen und die Genehmigungsverfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Zwei weitere wichtige Faktoren machen für viele künftige Bauherren – private wie gewerbliche – das Bauen zunehmend unerschwinglich: Die Preisexplosion bei den Materialpreisen und die immer teurer werdende Finanzierung. Manche Bauherren kommen in finanzielle Schwierigkeiten, sie müssen ihr Bauvorhaben auf unbestimmte Zeit verschieben. Es gilt hier Gegenmaßnahmen zu entwickeln – dieser Zustand muss schnellstmöglich beendet werden.

Nun aber der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung von Holzbau Baden, dem Fachverband Ausbau und Fassade Baden sowie Schreiner Baden.

Zimmereien und Holzbaugewerbe

Ein Blick in den Lagebericht 2022 von Holzbau Deutschland vom Mai zeigt: Lag der Umsatz der Zimmereien 2020 bundesweit noch bei 9,026 Milliarden Euro, stieg er 2021 auf rund 9,712 Milliarden Euro. Für 2022 sieht die Prognose 10,246 Milliarden Euro vor.

Ähnlich positiv ist die Entwicklung bei Holzbau Baden. Dies zeigt ein Blick auf die Anzahl der errichteten Gebäude: 2021 lag die Bundesquote bei Wohngebäuden in Holzbauweise bei 21,3 Prozent, lag Südbaden mit 37% innerhalb Baden-Württemberg mit 34,3 Prozent an der Spitze. Ähnlich die Situation bei genehmigten Nichtwohngebäuden in Holzbauweise. 2021 betrug die Bundesquote 21,7 Prozent, in Baden-Württemberg 28,4 Prozent.

Stuckateurbetriebe

Bei den Stuckateurbetrieben in Südbaden zeigt sich folgende Bild: Viele der Betriebe sind mit der Auftragslage im Wohnungsbau und dem Bereich Altbausanierung / Modernisierung im Großen und Ganzen zufrieden. Entschieden anders zeigt sich die Situation in den Bereichen Wirtschaftsbau und öffentlicher Hochbau - hier klagen die Betriebe über zu wenig Aufträge.

Grundsätzlich kommt die starke Fokussierung der Bundesregierung auf die Erreichung der Klimaziele der Stuckateurbranche entgegen. Doch die Knappheit und die Preisentwicklung beim Material wird zum immer größeren Problem.

Schreinereien

Ein Blick auf die Wirtschaftsentwicklung bei südbadischen Schreinerbetriebe zeigt: Unternehmen mit Schwerpunkten im Möbelbau, Modernisierung/Sanierung und vorgefertigte Montage sind mit ihrer Auftragssituation mehrheitlich zufrieden. Weniger zufrieden sind Betriebe, die sich auf den Wohnungsbau fokussiert haben. Am unzufriedensten mit ihrer Auftragssituation sind die Betriebe, die sich auf den öffentlichen Bau ausgerichtet haben.

Auch hier zählen die Materialkosten und ihre Beschaffung zu den größten Problemen.

Ein Blick auf die aktuellen politischen Ereignisse ergibt einige Ungewissheiten für die Wirtschaftsregion Südbaden: Dazu zählen die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der damit zusammenhängende Boykott russischer Waren. Vor kurzem noch mit den Auswirkungen von Corona beschäftigt, hadern die Betriebe nun mit der Materialbeschaffung: Entweder ist nichts lieferbar oder die Preise haben sich vervielfacht. Hinzu kommt die extreme Verteuerung von Energie - Engpässe sind zu befürchten, die die Wirtschaft mit voller Wucht treffen können.

Inzwischen haben Preispreisgleitklauseln Einzug in die Verträge gehalten, doch darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Baukosten explodieren. Diese noch nie dagewesen Situation belastet die Betriebe enorm – aber auch die Bauherren. Damit stehen auch viele Arbeitsplätze in der Region auf dem Spiel.

Glücklicherweise hat die Bundesregierung kürzlich die Preisgleitklausel per Bundeserlass verlängert. Doch das ist erst der erste Schritt, denn die baden-württembergische Landesregierung sollte diese Vorgabe übernehmen und Städten und Gemeinden im Land ans Herz legen. Die neue Berliner Vorgab macht es möglich, dass künftig bereits ab 0,5 Prozent einer Auftragssumme die Preisgleitklausel greift. Bislang lag der Mindestanteil bei 1,0 Prozent.

Die neue Bundesregierung fokussiert sich noch stärker als ihre Vorgängerin auf den Klimawende, etwa durch die energetische Sanierung von Gebäuden. Doch Pläne sind das eine, die Umsetzung das andere. Fest steht, dass die Betriebe der Bau- und Ausbaubranche hier die richtigen Ansprechpartner sind. Allerdings ist der Fachkräftemangel in vielen Betrieben allgegenwärtig: Dem ist mit allen Mitteln zu begegnen – hier sind auch der Staat und Gesellschaft gefragt: Ohne Fachleute geht es nicht – sie sind die die Zukunft des Baus.

Bei der Ausbildung ist die Bauwirtschaft im Land schon auf einem guten Weg: Ein Blick auf den Ausbildungsmarkt in Baden-Württemberg 2022 zeigt eine zufriedenstellende Entwicklung bei den Bau-Ausbildungsberufen. Nur die Stuckteurbetriebe würde sich über mehr Bewerbungen freuen.

„Mit Blick auf die zunehmend angespannte wirtschaftliche Situation hoffen wir, dass Russland den Krieg sofort beendet und sich umgehend aus der Ukraine zurückzieht“, erklärt Cornelia Rupp-Hafner, Hauptgeschäftsführerin von Bau-Ausbau Baden. „Nur so lässt sich die aktuelle Situation entspannen und auf eine friedliche Entwicklung hoffen – in ganz Europa, aber auch hier bei uns in Südbaden. Wir brauchen Fortschritt, keinen Rückschritt!“
 
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Badisches Konservatorium feiert am 9. Juli Sommerfest
(c) Badisches Konservatorium
 
Karlsruhe: Badisches Konservatorium feiert am 9. Juli Sommerfest
Orchester und Ensembles auf Open-Air-Bühne / Mitmachangebote

Zum Schuljahresabschluss feiert das Badische Konservatorium nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause am Samstag, 9. Juli, von 14 bis 18 Uhr sein traditionelles Sommerfest - mit einer großen Open-Air-Bühne in der Nottingham-Anlage sowie zwei Bühnen in der Kaiserallee 11c.

Auf der Open-Air-Bühne in der Nottingham-Anlage spielen die großen KONS-Orchester und Ensembles: Die SinfoniettaPLUS mit klassisch-symphonischer Orchestermusik, die Nachwuchsorchester Jubo und Saitenwind, die Percussion Ensemble SoundKONStruction und BadenBackBeat und die weit über Karlsruhe hinaus bekannte Bläserphilharmonie versprechen einen fulminanten musikalischen Nachmittag. Auch Liebhaber von Jazz- und Soul-Musik kommen hier mit der Combo und den Soul Fingers voll auf ihre Kosten.

Im Ordensteinsaal gibt es ein Familienkonzert für Kinder ab vier Jahren sowie ein bunt gemischtes Kammermusikprogramm. Rund um das Konservatorium laden zahlreiche Mitmachaktionen und Gastro-Angebote zum Verweilen ein.
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Verschiedenes 
 
 
Französisch-Deutsche Zusammenarbeit in der Gefahrenabwehr
Vertreter der Rettungsdienste und Feuerwehren aus Colmar und Mulhouse haben die Leitstelle in Freiburg besucht

Gestern gab es uniformierten Besuch aus Frankreich in der Integrierten Leitstelle (ILS) Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald: Vertreter von Leitstellen der Rettungsdienste und Feuerwehren aus Colmar und Mulhouse kamen in die Eschholzstraße – aus zweierlei Gründen. Zum einen, um die französisch-deutsche Zusammenarbeit in der Gefahrenabwehr zu intensivieren. Zum anderen, um den Besuch der Verantwortlichen aus Deutschland im Februar in Colmar und Mulhouse zu erwidern.

Dem gestrigen Termin vorausgegangen waren bereits diverse Abstimmungen im Tagesbetrieb, denn seit Dezember 2021 wächst hier zusammen, was Seite an Seite gehört. Damals wurde das Deutsch-Französische Abkommen novelliert, das die gegenseitige Unterstützung im Rettungsdienst und bei Feuerwehreinsätzen regelt.

Nun also kam ein knappes Dutzend Vertreterinnen und Vertreter aus dem Department Haut-Rhin herüber, von der Feuerwehr (SIS 68) aus Colmar und vom Rettungsdienst (SAMU 68) aus Mulhouse. In den ILS-Räumen wurden sie von Vertretern des Regierungspräsidiums, der ILS Lörrach, der DRF Luftrettung, dem DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz und der ILS Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald begrüßt. Themen des Tages waren die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Deutschland und Möglichkeiten der gegenseiten Unterstützung. Schnell erwies sich, dass der persönliche Austausch und das Verstehen der jeweils anderen Arbeitsweisen unabdingbar für eine gute Zusammenarbeit sind.

Wichtigstes Gesprächsthema war die neu geschaffene Möglichkeit der Einsatzübergabe zwischen Leitstellen über die Grenze hinweg. Dazu gibt es bereits erste Erfahrungen durch Echteinsätze. Einmal wurde ein Rettungshubschrauber für eine Verlegung angefordert, einmal ein französischer Rettungswagen in Ihringen eingesetzt.

Seit März testen die Leitstellen im Elsass und in Südbaden (Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald bzw. Lörrach) die Übergabe von Einsätzen mehrfach pro Woche. Dank neuer, zweisprachiger Übergabeformulare läuft die Kommunikation zwischen den Leitstellen deutlich rascher. Beim gestrigen Termin wurden weitere Digitalisierungsschritte besprochen und auf den Weg gebracht. Diese Dokumente und Formulare sind Ergebnisse der Arbeitsgruppe in der Oberrheinkonferenz. Auf deutscher Seite wurden sie mit der Hilfe mehrerer Leitstellen, des DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz, der Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe und der ILS Landau entwickelt. Aus Frankreich waren die Fachdienste der Departments 67 Bas-Rhin und 68 Haut-Rhin beteiligt.

Der gute Wille ist also da, die Hürden sind es aber auch, weil sich die Rettungsdienste in Frankreich und Deutschland grundsätzlich unterscheiden. In Frankreich gibt es zwei parallele Dienstsysteme, die teils miteinander konkurrieren. Auch der Betrieb in der Leitstelle läuft anders: Der SAMU (Service d’Aide Médicale Urgente) bearbeitet nur medizinische Anliegen und Notfälle; er ist in der Leitstelle mit Ärzten besetzt, die am Telefon beraten und über die Notwendigkeit eines Einsatzes entscheiden. In Baden-Württemberg werden Notarzt und Rettungsdienst nach einheitlichem Indikationskatalog zum Patienten entsendet, es gibt keine Ärzte in den Leitstellen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Veranstaltungskalender „Älter werden in Freiburg“
Ab sofort beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt erhältlich

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt hat den aktuellen Veranstaltungskalender „Älter werden in Freiburg“ für den Zeitraum Juli bis September veröffentlicht.

Die Zusammenstellung von Veranstaltungen aus dem vielfältigen Themenspektrum „Älter werden“ bietet einen Überblick über eine Vielzahl an Vorträgen und Einzelveranstaltungen, sowie zu regelmäßigen Angeboten wie Gesprächskreisen, Kursen, Freizei- tund Trainingsangeboten. Die Veranstaltungen richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Betroffene, (pflegende) Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte. Teilweise sind die Angebote kostenfrei.

Der kostenlose Veranstaltungskalender ist unter www.freiburg.de/senioren zu finden. Er kann unter Tel. 0761/ 201-3032 angefordert oder montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt abgeholt werden
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Früher in Rente
 
Früher in Rente
Fünf Wege in den vorzeitigen Ruhestand

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen will vorzeitig raus aus dem Job. Die Rentenexperten der Stiftung Warentest haben gerechnet: Früher in Rente heißt nicht zwangsläufig viel weniger Rente. Doch wer mit 60 aussteigen will, muss die Sache anders angehen als Menschen, die nur ein, zwei Jahre vor Beginn der regulären Rente aufhören wollen. Finanztest zeigt fünf Wege auf, wie ein früher Rentenstart gelingen kann, darunter Modelle, an denen der Arbeitgeber beteiligt ist.

Der frühere Start in den Ruhestand muss nicht viel Rente kosten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die lange versichert waren, können bis zu zwei Jahre vor ihrem regulären Rentenalter den Job an den Nagel hängen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Wer noch früher seine gesetzliche Rente beziehen will, muss allerdings Abschläge in Kauf nehmen. Und wichtig zu wissen: Bei der gesetzlichen Rente geht vor dem 63. Geburtstag kaum etwas.

Für einen Arbeitsausstieg vor 63 müssen Beschäftigte meist ihren Arbeitgeber mit ins Boot holen. Die Renten-Experten von Finanztest stellen vor, wie sich mit Altersteilzeit, Vorruhestand oder der Nutzung eines Wertguthabens die Zeit bis zum gesetzlichen Rentenstart überbrücken lässt.

Altersteilzeit ist eine Art vorgezogene Rente über den Betrieb. Sie ermöglicht einen gleitenden Übergang vom Job in die Rente, wird aber meistens dafür genutzt, deutlich vor dem eigentlichen Rentenbeginn aus dem Erwerbsleben auszusteigen. Die Berechnungen der Finanztest-Experten zeigen: Die Einbußen bei der späteren gesetzlichen Rente halten sich bei diesem Modell in Grenzen.

Eine weitere Möglichkeit, sich über den Arbeitgeber einen früheren Ruhestand zu ermöglichen, ist der Aufbau eines Wertguthabens. In manchen Betrieben wird diese Variante auch als Langzeitkonto, Lebensarbeitszeitkonto oder Zeitwertkonto bezeichnet. Das Prinzip ist simpel: Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer sind beispielsweise fünf Jahre Vollzeit tätig und erhalten in dieser Zeit 80 Prozent ihres Gehalts. Die restlichen 20 Prozent sparen sie an, um bei gleichen Bezügen ein Jahr früher aus dem Job auszuscheiden.

Vorruhestandsregelungen kommen ins Spiel, wenn Unternehmen Stellen abbauen. Arbeitgeber können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, schon früher ihren Posten zu verlassen, aber trotzdem weiterhin ein reduziertes Gehalt zu beziehen.

Alle Wege und die Berechnungen für einen frühen Rentenaustritt finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/fruehrente.
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Verschiedenes 
 
 
Alarmstufe Gas: Nicht zu Lasten der Verbraucher:innen
Statement von vzbv-Vorständin Jutta Gurkmann zur ausgerufenen Alarmstufe beim Gas

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat mit der Alarmstufe die zweite von drei Stufen des Notfallplans Gas ausgerufen. Habeck schließt weiter steigende Energiepreise nicht aus. Aber noch ist die gesetzliche Grundlage für eine Freigabe der Preisgestaltung der Anbieter (Par. 24 EnSiG) nicht erfüllt. Verbraucher:innen dürfen nicht unnötig belastet werden, fordert der vzbv. Alle, die können, sollten jetzt Energie sparen, Rücklagen bilden und – falls möglich – in moderne Heizungssysteme und Wärmedämmungen investieren, so der vzbv. Jutta Gurkmann, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert:

„Mit der heute ausgerufenen Alarmstufe müssen Verbraucher:innen damit rechnen, dass die Energiepreise noch weiter steigen. Natürlich sind Verbraucher:innen besorgt.“, so Jutta Gurkmann, Vorständin des vzbv.

Der vzbv fordert, dass Gewinne in der Krise bei Kraftstoff, Gas oder Öl nicht zulasten der Verbraucher:innen an Unternehmen fließen dürfen. Hier muss die Bundesregierung einen Riegel vorschieben. Der vzbv hat zudem bereits ein drittes Entlastungspaket gefordert, das nun umso dringlicher angemahnt wird.

Zudem muss Paragraf 24 des Energiesicherungsgesetzes, den Minister Habeck heute als scharfes Schwert bezeichnet hat, überarbeitet werden. Es könne nicht sein, dass in der Notlage Verbraucher:innen binnen einer Woche gegebenenfalls unbegrenzte Preissteigerungen hinnehmen müssen. Viele könnten die Energiepreise schon jetzt nicht mehr stemmen. Eine quasi ungefilterte Preissteigerung würde zu einer Überbelastung vieler führen. „Hier muss nachgebessert werden“, so Jutta Gurkmann.
 
 



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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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