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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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Veranstaltungen 
 
Recherchetipps zur ersten LEBEN UND TOD Freiburg
Schutzengel (c) M3B GmbH / Jan Rathke
 
Recherchetipps zur ersten LEBEN UND TOD Freiburg
Die LEBEN UND TOD hätte am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, erstmals zu Gast in der Messe Freiburg sein sollen – nun findet sie wegen der Corona-Pandemie ausschließlich digital statt. In diesen besonderen Zeiten widmen sich 50 Referenten und rund 55 Aussteller aus ganz Deutschland den Themen am Lebensende. Wir haben uns vorab umgeschaut und ausgewählte Aspekte für Sie zusammengestellt:

➢ „TrostHelden“ ist Deutschlands erste Online-Trostpartner-Vermittlung. Mit ihrem Programm möchten Jennifer Arndt-Lind und Hendrik Lind Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zusammenzubringen. Ihre digitale Matching-Methode berücksichtigt die Art des Verlusts und die Lebensumstände des Hinterbliebenen. „Eine junge Frau, die ihren Verlobten verloren hat, trauert möglicherweise anders als ein Mann, der seine Frau nach 50 Jahren Ehe gehen lassen muss“, so die Gründer, die zu den virtuellen Ausstellern der LEBEN UND TOD Freiburg gehören. Neben der Vermittlung eines persönlichen Trostpartners umfasst das Projekt fundierte Texte zum Thema Trauerarbeit sowie die Teilnahme an speziellen Trostgruppen.

➢ Sternzauber und Frühchenwunder e.V. – ebenfalls unter den digitalen Ausstellern – setzt auf Kreativität, um Eltern von tot geborenen oder bald nach der Geburt gestorbenen Babys zu trösten sowie Eltern von Frühchen zu unterstützen und zu begleiten. Tausende Helfer*innen nähen und basteln Erinnerungsstücke und Frühchenkleidung, berichten die Aktiven. Rund 400 Krankenhäuser, Hebammen, Hospize, Frauenärzte und Bestatter in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg beliefern der Verein inzwischen, in dem sich viele Menschen engagieren, die selbst zu den Betroffenen zählen.

➢ Einen letzten Wunsch erfüllen: Seit 2014 erfüllt der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund, ein ehrenamtlich getragenes und ausschließlich aus Spenden finanziertes Projekt, Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. So konnten bereits über 2.100 Wünsche bundesweit wahr werden. Mitfahren darf jeder, der noch transportfähig ist, erfahren Besucher*innen am virtuellen Ausstellungsstand. Das Ziel bleibt dem Wünschenden überlassen – ob in die Berge, ins Stadion, zur Familie oder noch einmal nach Hause.

➢ Mimik erkennen und verstehen: Einige Menschen besitzen diese Fähigkeit, andere können lernen, sich emphatisch auf ihr Gegenüber einzustellen und angemessen in Gesprächen zu reagieren. Margarete Stöcker ist Diplom-Pflegewirtin und spezialisiert auf den Bereich Mikroexpressionen für Sozial- und Gesundheitsberufe. In ihrem Videovortrag „Mimikresonanz – Gefühle erkennen und verstehen bis zum Schluss“ zeigt sie, wie auch kaum sichtbare Emotionen im Gesicht wahrgenommen werden können (Stream für Fachleute, Freitag, 23. Oktober, 12.15 bis 13.00 Uhr).

➢ Knietzsche ist ein kindlicher Philosoph, den die Medienpädagogin, Filmemacherin und Autorin Anja von Kampen 2012 für die ARD-Themenwoche „Leben und Tod“ ersann. Mithilfe ihres jüngsten Buches, „Knietzsche und der Tod“, nehmen Kinder gemeinsam mit Knietzsche den Tod unter die Lupe. Was passiert, wenn jemand stirbt, wie ist das mit den Maden und was bedeutet das Wort Sepulkralkultur? Neben Tatsachen zieht Knietzsche Tipps und Tricks aus der Tasche, wie man wacker durchs Leben kommt, auch wenn der Tod es gerade durcheinanderbringt (frei zugänglicher Stream Freitag, 23. Oktober, 11.15 bis 12.00 Uhr).

➢ Freiburger Friedhofskultur ist das Thema des Friedhofschefs der Stadt Freiburg, Martin Leser. Die Bestattungskultur wandelt sich, das hat Folge für die Friedhöfe überall in Deutschland: Pflegeleichte, preiswerte Urnengräber lösen die bisherigen pflegeaufwändigen Erdgräber ab. Leerstände sind auch in Freiburg das sichtbare Zeichen dieser Entwicklung. Martin Leser will in seinem Vortrag Lösungsmöglichkeiten skizzieren (frei zugänglicher Stream Freitag, 23. Oktober, 14.15 bis 14.45 Uhr).

➢ Todesanzeigen unterliegen seit ihrem ersten Erscheinen 1753 dem Wandel des Zeitgeistes. Aus ihrer Sammlung von 30.000 Anzeigen stellen die Diplom-Psychologin Margit Schröer und Dr. med. Susanne Hirsmüller aus Düsseldorf unter dem Titel „Du hast ein tiefes Loch in uns hinterlassen“ interessante Exemplare vor. Unter diesen Kurzromanen über das Leben und Sterben sind konventionelle ebenso wie schrille, tieftraurige und humorvolle (frei zugänglicher Stream Samstag, 24. Oktober, 9.30 bis 10.15 Uhr).
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Verschiedenes 
 
 
Onlinebanking
Warum Bankgeschäfte per Computer sicher sind

Viele Kunden haben Vorbehalte gegen Bankgeschäfte per Computer. Weil aber immer mehr Filialen schließen, bleibt vielen keine andere Wahl als auf Onlinebanking umzusteigen. Die Zeitschrift Finanztest hilft in ihrer November-Ausgabe beim Umstieg und legt dar, warum Bankgeschäfte übers Internet sicher sind und Geld sparen.

Für die Sicherheit beim Onlinebanking schützen sich Banken mit speziellen Sicherungssystemen gegen unberechtigte Zugriffe. Sie sorgen außerdem für einen verschlüsselten Datenaustausch und lassen ihre Systeme von Dritten auf Sicherheitsmängel testen. Sicherer geworden sind auch die Verfahren, mit denen Zahlungsaufträge bestätigt werden. Auch der Kunde kann etwas für die Sicherheit tun, indem er ein sicheres Banking-Verfahren wählt, seine Zugangsdaten geheim hält und ein Virenschutzprogramm sowie eine Firewall auf seinem Computer installiert.

Finanztest gibt Neulingen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie sie ihr Onlinekonto anlegen können. Zuhause haben Kunden dann ihre persönliche Bankfiliale und sind von Öffnungszeiten und der nächsten Filiale unabhängig. Die Kontoführung ist meist günstiger, im besten Fall kostenlos. Selbst Bargeld erhält man heute ohne Filialen oder Geldautomat bei immer mehr Händlern.

Auch ohne Internetanschluss und Computer können Kunden Bankgeschäfte machen, ohne dafür in die Filiale gehen zu müssen. Mit Telefonbanking stehen ihnen fast alle Bankgeschäfte zur Verfügung, es fallen aber möglicherweise Zusatzkosten an. Voraussetzung fürs Telefonbanking ist eine Vereinbarung in einer Filiale vor Ort.

Der Artikel Onlinebanking findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/girokonto.
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Schuhhaus Kocher

Veranstaltungen 
 
Julia Voss mit ihrem Buch zur Malerin Hilma af Klint in der Staatsgalerie
Hilma af Klint, © The Hilma af Klint Foundation
 
Julia Voss mit ihrem Buch zur Malerin Hilma af Klint in der Staatsgalerie
Lesung

Am Donnerstag, 22. Oktober liest die Kunsthistorikerin, Publizistinund Kuratorin Julia Voss aus ihrem Buch zur schwedischen Malerin Hilma af Klint um 19.00 Uhr in der Staatsgalerie Stuttgart. Noch sind einige Karten an der Museumskasse erhältlich.

Nur ganz wenige Künstlerinnen der Klassischen Moderne sind heute mit einem eigenständigen Werk bekannt. Unter ihnen die Schwedin Hilma af Klint. Die Publizistin und ehemalige stellvertretende Leiterin des FAZ-Feuilletons Hon.-Prof. Dr. Julia Voss liest am Donnerstag um 19.00 Uhr in der Staatsgalerie aus ihrem Buch zum Leben der Malerin. Im Gespräch mit Steffen Egle geht es nach der Lesung um einen Vergleich der Künstlerin mit der Malerin Mary Cassatt, die zeitgleich in England impressionistisch malte und deren Werk »Die Lesende« einer der Höhepunkte der Ausstellung »Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus« ist.

»Hilma af Klint: Die Menschheit in Erstaunen versetzen«
Julia Voss zu Gast mit ihrem neuen Buch
Do 22.10. | 19.00 - 20.00 Uhr | 10 € / 5 €
Tickets an der Museumskasse
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Verschiedenes 
 
 
Depotkosten: Immer mehr Broker ohne Ordergebühren
Immer mehr Broker werben mit Gratisangeboten um Kunden. Finanztest hat die neuen Anbieter unter die Lupe genommen, zusätzlich aber auch die Depots von 35 klassischen Direkt- und Filialbanken untersucht. Vor allem für Kunden, die sehr oft Wertpapiere handeln, lohnen sich die günstigen Smartphone-Broker. Ihr Angebot ist aber eingeschränkt.

So ist der Handel über Xetra bei ihnen nicht möglich, stattdessen arbeiten die Smartphone-Broker mit einer, höchstens mit zwei Börsen zusammen. Das muss aber kein Nachteil sein, wenn Anleger ohnehin nur bekannte Aktien oder ETF kaufen wollen. Die Tester fanden hier in keinem Fall einen nennenswerten Aufschlag gegenüber dem Xetra-Handel der deutschen Börse. Lediglich bei exotischen Wertpapieren gibt es vereinzelt hohe Handelsspannen. Für einen Order verlangen die Anbieter nur einen symbolischen Euro oder sogar gar nichts.

Auch bei den Direktbanken und Filialbanken ist einiges in Bewegung. Der noch junge Anbieter Smartbroker verlangt für eine Xetra-Order pauschal 4 Euro zuzüglich geringer Fremdspesen und setzt sich damit bei allen Modellfällen an die Spitze der Anbieter. Der Broker Flatex, viele Jahre unter den Testsiegern, ist dagegen aufgrund der Einführung einer Depotgebühr abgerutscht.

Wer auf Beratung wert legt, fährt mit der Santander Consumer Bank am günstigsten. Insgesamt sind viele Filialbanken aber deutlich teurer als Direktbanken oder Smartphone-Broker.

Der Test Depotkosten findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/depot abrufbar.
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Buchtipps 
 
Wohn­mobil-Hand­buch: Reisen im Wohn­mobil leicht gemacht
 
Wohn­mobil-Hand­buch: Reisen im Wohn­mobil leicht gemacht
Spontan, flexibel, unabhängig reisen – davon träumen immer mehr Menschen. Wohn­mobile und Campingbusse versprechen, den Traum von Freiheit, Abenteuer und gut gestyltem Vanlife wahr zu machen. Damit bei der Miete, beim Neu- und Gebraucht­kauf und den ersten Reisen alles gelingt, hat die Stiftung Warentest Das große Wohnmobil-Handbuch veröffent­licht.

Der umfassende Ratgeber liefert Antworten auf alle wichtigen Fragen und erklärt u.a., welcher Grund­riss zu welchen Bedürf­nissen passt, welches Basisfahr­zeug Sinn macht und was im kleinsten Bad der Welt nicht fehlen darf. Auch in der alltäglichen Praxis hilft das Hand­buch weiter. Selbst lang­jährigen Wohn­mobil­profis ist oft nicht bekannt, was das beste Verfahren zur Reinigung des Trink­wasser­tanks ist oder wie man Camping­toiletten auch ohne Chemie betreiben kann.

Das große Wohn­mobil-Hand­buch macht Lust auf das große Abenteuer, bietet aber vor allem ganz praktische Unterstüt­zung bei einem breiten Themenspektrum: Von Hinweisen zum Neu- und Gebraucht­kauf über Ratschläge zur richtigen Versicherung und Finanzierung bis hin zu einer detaillierten Über­sicht der verschiedenen Ausstattungs­möglich­keiten bei Küche, Betten, Bad, Multimedia und Diebstahl­schutz. Tipps zur Vorbereitung der Reiseroute, zum Camping mit Kindern oder zum Reisen im Winter runden das Hand­buch ab.

Der Autor Michael Hennemann hat das Buch zusammen mit den Experten der Stiftung Warentest erarbeitet. Er ist Journalist und Fotograf und jedes Jahr zehn­tausende Kilo­meter mit seinem eigenen Camper unterwegs. Die Tücken und Freuden des Traum­urlaubs mit dem Wohn­mobil kennt er gut. Die Fotografien im Ratgeber steuert er selbst bei.

Das große Wohn­mobil-Hand­buch hat 288 Seiten und ist ab dem 13. Oktober für 29,90 Euro im Handel erhältlich. Über www.test.de/wohnmobil-handbuch kann es außerdem online bestellt werden.
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Verschiedenes 
 
 
Autoversicherung: Günstiger wegen Corona
Es gibt in diesem Herbst noch mehr Gründe für Autofahrer als sonst, ihre Kfz-Versicherung zu überprüfen. Wer jetzt vergleicht, kann Hunderte Euro sparen. Durch die Corona-Einschränkungen bleibt das Auto oft zu Hause und es gibt weniger Unfälle. Die Versicherer sparen Kosten und haben nun mehr Spielraum, um an ihren Tarifen zu schrauben. Die Stiftung Warentest hat 160 Tarife für Kfz-Haftpflicht und Kasko von 71 Versicherern untersucht und stellt günstige Tarife mit guten Leistungen vor, auch für E-Autos.

Tarifänderungen passieren traditionell im Herbst, um Neukunden zu gewinnen. Denn für Wechselwillige ist der 30. November der Stichtag, bis zu dem sie ihre alte Police kündigen müssen. Finanztest stellt aktuell fest, dass sich viel bei Preisen und Leistungen getan hat. So bekommt zum Beispiel eine Opelfahrerin den Haftpflichtschutz mit umfangreicher Vollkasko bei einem preiswerten Anbieter schon für 527 Euro jährlich. Der teuerste würde ihr 1.126 Euro abnehmen – mehr als das Doppelte.

Ein individueller Preisvergleich unter www.test.de/analyse-kfz nennt preisgünstige Kfz-Versicherungsangebote, zugeschnitten auf die jeweilige Person inklusive einer Übersicht der Leistungen aller 160 untersuchten Tarife. Mit einer Flatrate für test.de ist die Analyse kostenlos. Sonst kostet sie 7,50 Euro und gilt für zwei Autos. Der Service kann 13 Monate genutzt werden.

Ähnliche Vergleiche gibt es auch kostenfrei, doch die Stiftung Warentest nimmt keine Provision von Versicherern. Der Vergleich enthält fast alle Tarife am Markt.

Der Test Autoversicherung findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/test-autoversicherung bzw. www.test.de/e-auto.
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Veranstaltungen 
 
Auf Wiedersehen, Tod
(c) Katholische Akademie Freiburg
 
Auf Wiedersehen, Tod
Gespräche über Sterben, Tod und Trauer – im Livestream

Die Erzählerin Kathinka Marcks erzählt Geschichten über Sterben und Tod am Mittwoch, 21. Oktober um 19 Uhr. Kathinka Marcks erzählt humorvoll, aber ernst und berührend Geschichten zum Lebensende aus aller Welt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt.

Die Veranstaltung wird live gestreamt. Die Online-Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich: auf unserem Youtube-Kanal oder auf www.katholische-akademie-freiburg.de
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Bonn. Das Bundesviertel"
Bildband über Anfass-Orte deutscher Geschichte

50 Jahre lang wurde in Bonn Politik gemacht – auf engstem Raum. Das Grundgesetz entstand hier, hier wurde die Bundesrepublik auf den Weg gebracht, welthistorische Entscheidungen vorbereitet und verabschiedet. Dazu war Bebauung nötig, musste rasch Raum geschaffen, neue Bauwerke geradezu „über Nacht“ aus dem Boden gestampft werden. Nun ist die Regierung weitergezogen, doch ihre immobilen Hinterlassenschaften hat sie nicht mitnehmen können. Bauten der frühen Nachkriegszeit, Denkmale der deutschen Nachkriegsgeschichte, sie sind hier geblieben. Zum Anfassen. Zum Anschauen. Auch neue Bauten gehören heute dazu, solche, die sich dort angesiedelt haben, wo nach Bonns Regierungskarriere kein Ruhestand aufgekommen ist. Dort, wo die einstige Bannmeile zurück in den Lauf der Alltagsgeschichte einmündete.

Dieses Gebietsdenkmal stellt zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung nun ein neuer Fotoband im Verlag Monumente Publikationen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor: „Bonn. Das Bundesviertel“.

Viele der einstigen Regierungsbauten werden heute neu genutzt. So etwa hat die DSD in der Vertretung des Landes Bayern beim Bund ihren Sitz genommen. Das kleine, von Sep Ruf 1953 errichtete Bürogebäude ist dem Neuen Bauen verpflichtet und ein Denkmal erster Güte. Gleich nebenan steht erst seit kurzem wieder das legendäre Bundesbüdchen, das 16 Jahre lang auf seine Rückkehr warten musste, nachdem das World Conference Center an seinem angestammten Platz Geschichte zu schreiben begann. Da half ihm auch nicht, dass einst die Politprominenz bei ihm für Würstchen anstand.

Außer diesen beiden Denkmalen stellt Winand Kerkhoff auf den 144 Seiten seines Buches viele weitere Denkmale der Bonner Republik vor – die Villa Hammerschmidt, den Kanzlerbungalow, das Behnisch-Parlament, die Abgeordnetenhäuser und und und ... Der langjährige Beobachter des Bonner Baugeschehens führt direkt zu den Schauplätzen der „Bonner Republik“ und würdigt die dortige Architektur. Kerkhoffs Text macht Zusammenhänge deutlich, die nicht nur alteingesessenen Bonnern Bürger oft unbekannt sind. Die Bundesstädter können wirklich stolz sein auf ihr kostbares Denkmalareal.

Fünf Fragen an den Autor Winand Kerkhoff

Herr Kerkhoff, Sie sind kein Bonner. Was reizt Sie dennoch, sich so engagiert für die Beethovenstadt einzusetzen?

Natürlich bin ich ein Bonner, wenn auch kein geborener. Seit 1976 lebe ich mit meiner Frau in Bonn, natürlich am Rhein auf Höhe Rheinkilometer 656 „Am Schänzchen“, in etwa dort, wo das Osttor des Römerlagers stand. Von dort aus habe ich dann meine Heimatstad spiralförmig in seinen geografischen und historischen Dimensionen für mich erschlossen, - ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Architektur. Und diese Eindrücke und Erfahrungen habe ich dann in den vergangenen 20 Jahren bei Führungen und Vorträgen, in Beiträgen in den Bonner Geschichtsblättern und Büchern gern weitergegeben.

Aber warum denn nun das Bundesviertel und nicht die Altstadt? Was macht das ehemalige Regierungsviertel so attraktiv?

Seit Mitte der 1960er Jahre hatte ich als Autor und Regisseur von Informationsfilmen u.a. auch immer wieder im Regierungs- und Parlamentsviertel zu tun, war schon damals fasziniert von dem, was und wie da im bereits Bestehenden Neues entstand. Im Laufe der Zeit habe ich dann mit großer Neugier die Stadt / Bau / Entwicklung mitten in Bonn verfolgt. Mit diesem Monumente-Buch lade ich ein zu einem Rundgang durch eines meiner Lieblingsviertel, das Bundesviertel, bewusst ausgeweitet mit einem Ausblick auf die Peripherie von Bonns neuer Mitte.

Ihr Buch erscheint im Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Warum orientiert sich der “Weg der Demokratie” an Denkmalen?

Meiner Meinung nach orientiert sich der „Weg der Demokratie“ nicht so sehr an der Form, sondern mehr an der Funktion der Gebäude, die sie zu Zeiten der Bundeshauptstadt hatten und heute in der Bundesstadt haben. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz interessiert sich natürlich mehr für die Bauten, die auch Denkmäler sind und sie kann natürlich durch ihr Wirken dazu beitragen, dass diese Bauten als Denkmäler erhalten bleiben.

Und ist die Architektur wirklich so qualitätvoll? Halten die Neubauten das gleiche Niveau?

Das waren nicht meine Fragen. Mir ging es darum, zunächst einmal ohne jede Bewertung eine Auswahl von Gebäuden aus diesem Stadt / Bereich vorzustellen, die in Form und Funktion recht unterschiedlich sind. Das breite Spektrum entspricht einer Stadt, die vor mehr als 70 Jahren ganz überraschend Bundeshauptstadt wurde, es länger als erwartet blieb, diesen Status dann genau so überraschend verlor und nun seit fast 30 Jahren Bundesstadt ist. Darunter sind auch eine ganze Reihe Baudenkmäler, die diese Stadt (und auch dieses Buch) besonders attraktiv machen.

Kann Architektur wirklich Geschichte anschaulich machen? Ist Geschichte nicht doch vielmehr erzählte Vergangenheit?

Natürlich kann Architektur Geschichte „an-schaulich“ machen. Besonders auch dann wenn die ganz hervorragenden Abbildungen diese Gebäude als Spiegel/Bilder ihrer Zeit zeigen. Damit wird sicht- und nachvollziehbar, was all diesen Gebäuden gemeinsam ist: Sie setzen – ganz gleich, ob man will oder nicht - mit ihrer Architektur Akzente, die das heutige Erscheinungsbild des Bundesviertels als Bonns neue Mitte prägen. Sie sind Zeichen und Zeugen für die Zeit, in der Bonn Bundeshauptstadt war und Bundesstadt geworden ist.

Winand Kerkhoff – Bonn. Das Bundesviertel. Architektur-Akzente und Zeit-Zeichen
MONUMENTE Publikationen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 1. Auflage 2020 * großformatiger Bildband 24 x 26 cm, 144 Seiten, über 160 Fotos * ISBN: 978-3-86795-157-9 * Preis 40,00 Euro. Im Buchhandel oder online unter www.monumente-shop.de.
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Verschiedenes 
 
 
Zwei Dauerbrenner im Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt
Der Wegweiser „Älter werden in Freiburg“ 2020/2021 ist ab sofort in der 13. Auflage erhältlich

Neuer Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit – psychische Erkrankungen im Alter“ gilt bis Januar 2021

Die Tage werden kürzer, die Abende trüber, und wie jeden Herbst legt das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt genau jetzt wieder zwei Dauerbrenner vor. Bereits die 13. Auflage erreicht hat die Broschüre „Älter werden in Freiburg – Wegweiser“.

Wieder wurde sie durchgehend aktualisiert und mit neuen Angeboten und Adressen ergänzt. Nun gibt sie mit rund 500 Adressen inklusive Homepages einen umfassenden Überblick über die Vielzahl von Begegnungs-, Bildungs- und Bewegungsangeboten, Engagement bis hin zu Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten bei Krankheit und Einschränkungen. Sie stellt vor, was Initiativen, Dienste, Verbände und Einrichtungen zu bieten haben und wendet sich an Interessierte, Menschen mit und ohne Pflegebedarf, an Angehörige und Multiplikatoren. Dieses Nachschlagewerk reicht vom aktiven Altern bis zu Lebenslagen, in denen Hilfe notwendig ist. Neben Infos zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es auch Kapitel zu Demenz, psychischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen.

Frisch aus der Druckerpresse liegt nun auch der aktuelle „Freiburger Veranstaltungskalender Demenz – seelische Gesundheit – psychische Erkrankungen im Alter“ vor. Er gilt für den Zeitraum von heute bis Januar 2021. Wegen der Pandemie sind Veranstaltungen zwar vielerorts nur mit Einschränkungen möglich, doch gibt es auch in diesem Herbst unter Berücksichtigung der Corona-Verordnung wieder ein vielseitiges Angebot. Es reicht von Beratungsangeboten und Gesprächskreisen über Kurse und Vorträge bis hin zu vielen Bewegungsangeboten. Die Veranstaltungen richten sich an Interessierte, Betroffene, pflegende Angehörige, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit. Teilweise sind sie kostenfrei.

Die Broschüre und der Veranstaltungskalender sind im städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt, Fehrenbachallee 12, kostenlos erhältlich. Telefonisch ist das Seniorenbüro montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter Tel. 0761/ 201-3032 erreichbar (persönliche Termine nach Vereinbarung). Broschüre und Kalender können auch auf www.freiburg.de/senioren heruntergeladen werden.

Die Broschüre gibt es kostenlos auch in der Geschäftsstelle des Stadtseniorenrates: Schusterstraße 19 (Mo 16 bis 18, Di 10 bis 12, Mi 15 bis 17 und Do 10 bis 12 Uhr, Tel. 0761/ 201-3070).
 
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Älterwerden, Liebe, Lebensfreude: Filmabend des Seniorenbüros
Film über das Älterwerden, Liebe und Lebensfreude / Foto: Zorro Film
 
Karlsruhe: Älterwerden, Liebe, Lebensfreude: Filmabend des Seniorenbüros
"Die mit dem Bauch tanzen" / Europäisches Filmfestival der Generationen

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen zeigt das Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe am Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr im Ständehaussaal der Stadtbibliothek "Die mit dem Bauch tanzen", einen Film über das Älterwerden, Liebe und Lebensfreude. Im Anschluss zu Gast ist die Tanzgruppe El Almar.

Der Eintritt ist frei. Voranmeldung ist auf Grund der Coronalage per E-Mail an seniorenbuero@sjb.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-5084 erforderlich.
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Verschiedenes 
 
 
Zimmer für Studierende gesucht!
Studierendenwerk Freiburg startet Plakatkampagne

Auch in diesem Jahr suchen wieder viele Studienanfängerinnen und –anfänger zu Semesterbeginn ein Zimmer oder eine Wohnung in Freiburg. Aber Wohnraum in Freiburg ist knapp, auch in Zeiten der Pandemie. Daher bittet das Studierendenwerk alle Freiburgerinnen und Freiburger mit einer Plakatkampagne, Wohnraum an Studierende zu vermieten.

Vom 11. Oktober an werden die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die Rektorin der Albert-Ludwigs-Universität, Frau Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Martin Horn sowie der Student Lucas Flach, Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, auf Plakaten im Stadtgebiet für die Vermietung an Studierende werben.

Willkommen sind übrigens auch nur vorübergehend zur Verfügung stehende Zimmer. Denn erfahrungsgemäß entspannt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt bereits wenige Monate nach Semesterbeginn.

Es ist gerade angesichts der speziellen pandemiebedingten Situation besonders wichtig, dass die Studierenden am Hochschulort präsent sein können. Vor allem die Erstsemester sollen bei ihrem Einstieg einen normalen Studienbetrieb erfahren können. Daher bieten die Hochschulen vorwiegend für diese Gruppe viele Präsenzveranstaltungen an. Aber auch für die höheren Semester ist es wichtig, sich nicht zu sehr vom „realen“ Studienalltag zu entfernen. Sowohl die Hochschulen als auch das Studierendenwerk haben umfangreiche Hygienekonzepte entwickelt, um die Studierenden dabei zu unterstützen.

Angebote nimmt die Zimmervermittlung des Studierendenwerks telefonisch unter 0761 – 2101 204 und per E-Mail unter zimmer@swfr.de entgegen. Zimmerangebote können auch selbst online auf der Website des Studierendenwerks eingestellt werden: www.swfr.de/freierwohnungsmarkt
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Betreutes „Nordic Walking“
Nordic Walking / Foto: Veranstalter
 
Betreutes „Nordic Walking“
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bietet ab Sonntag, den 04. Oktober 2020, gemeinsam mit Sabine Kober regelmäßiges „Nordic Walking“ an. Die Strecke mit Start am Haupteingang der Vita Classica-Therme variiert je nach Lust und Laune.

Ab Sonntag, den 04. Oktober 2020, findet regelmäßig am Sonntagmorgen, von 9.00 bis 10.00 Uhr, ein betreutes Nordic Walking rund um Bad Krozingen mit Sabine Kober statt. In geselliger Runde werden neben der Bein- und Pomuskulatur - durch den Einsatz der Stöcke - auch die Arm-, Schulter- und Rückenmuskeln trainiert. Der Start der Strecke erfolgt jeweils am Haupteingang der Vita Classica-Therme. Immer wieder variiert der Streckenverlauf und so findet das Angebot entweder im Kurpark, am „Neumagen“ entlang Richtung Biengen, in den Weinbergen oder auch auf den Fußwegen Richtung Staufen statt.

Die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten, Herz und Kreislauf stärken, sämtliche Muskeln trainieren und gute Laune: Das alles verspricht Nordic Walking. Die Teilnahmegebühr inklusive kleinem Erfrischungsgetränk und kleinen Knabbereien beträgt 8,00 €. Anmeldungen für das Nordic Walking am Sonntag sind immer bis einschließlich Freitag möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008 - 164 oder unter www.bad-krozingen.info
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Winter Edition Freiburg
6. bis 8. November 2020, Messe Freiburg

Vorweihnachtliche Stimmung auf dem Messegelände: Kulinarischer Genuss und winterliche Dekoration bei der „Winter Edition Freiburg“

Vom 6. bis 8. November 2020 werden rund 70 Aussteller auf dem Messegelände für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Um den Ausstellern und Besuchern eine Alternative für die Ende Juli abgesagte Plaza Culinaria zu bieten, hat das Team der Messe Freiburg in kürzester Zeit ein neues Konzept entwickelt, das nun unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Verordnung des Landes Baden-Württemberg realisiert wird: Die „Winter Edition Freiburg“ wird in der Zeit, in der üblicherweise die beliebte Genussmesse stattgefunden hätte, mit kulinarischen Angeboten und winterlichen Produkten begeistern. Unter www.winteredition-freiburg.de können sich Interessierte vorab für verschiedene Time Slots
registrieren.

Die „Winter Edition Freiburg“ wird erstmalig und nur im Jahr 2020 stattfinden. An insgesamt drei Veranstaltungstagen haben die Besucherinnen und Besucher im Zentral- und Längsfoyer sowie auf dem Boulevard der Messe Freiburg Gelegenheit, sich von einem winterlichen und vorweihnachtlichen Flair verzaubern zu lassen. Beim Flanieren durch den Bereich „Weihnachtszauber“ können Inspirationen gesammelt und verschiedene Geschenkund Dekorationsartikel erworben werden. Gaumenfreuden versprechen verschiedene Food Trucks, die einen winterlichen Street Food Market bilden sowie die Marktstände auf dem „Genussmarkt“, die sonst auf der Plaza Culinaria mit ihren Köstlichkeiten begeistern. Weitere köstliche Delikatessen können bei stimmungsvoller Musik im Wintercafé genossen werden. „Es war uns wichtig, mit der Winter Edition Freiburg eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die unseren Ausstellern die Möglichkeit zum Verkauf ihrer Produkte bietet und den Besucherinnen und Besuchern trotz der Absagen der vergangenen Monate ein Winter-Weihnachts-Event beschert“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki.

Tickets und Eintrittspreise:
Ein Besuch der Winter Edition Freiburg ist nur nach vorheriger Online-Registrierung unter www.winteredition-freiburg.de möglich, die Time Slots sind jeweils auf 1.440 Besucher begrenzt. Tickets können online sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, wie beispielsweise in der Tourist Information Freiburg, erworben werden. Es wird insgesamt sieben Time Slots geben, die Besucherinnen und Besucher können sich pro Time Slot dreieinhalb Stunden auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten.

Kinder von 0 bis zu 14 Jahren: 2,50 Euro
Kinder ab 15 Jahren und Erwachsene: 5 Euro

Time Slots:
Freitag, 6. November:
1. Slot: 12:00 bis 15:30 Uhr
2. Slot: 16:00 bis 20:00 Uhr
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Karlsruhe: Herbstfest bringt Jahrmarktsflair auf den Messplatz
Mess'-Mini-Version ab 2. Oktober

Nachdem die Karlsruher Frühjahrs- und auch die Herbstmess' für 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, hat der Schaustellerverband Karlsruhe e.V. eine corona-konforme Mini-Version der Mess' entwickelt, die die gegenwärtig geltenden Auflagen erfüllt.

Vom 2. bis 11. Oktober findet nun ein Herbstfest mit 35 Schaustellergeschäften auf dem Messplatz statt. Alle Informationen hierzu finden Jahrmarktfans unter www.svka.de.
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Fußgänger im Basler Torbogen © Stadtarchiv Karlsruhe / Günter Heiberger
 
"Durlacher Augenblicke" ab 10. Oktober im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Fotografien von Günter Heiberger aus den 1980er und 1990er Jahren

Die am 10. Oktober startende Ausstel­lung "Durlacher Augen­blicke" im Pfinz­gau­museum in der Karls­burg Durlach präsen­tiert bei freiem Eintritt Ausschnitte aus Günter Heiber­ger­s viel­fäl­ti­gem und umfang­rei­chem fotogra­fi­schen Werk, das er im Früh­jahr 2020 dem Karlsruher Stadt­ar­chiv schenkte.

Durlach im Fokus des Schaffens
Günter Heiberger begann sich schon als Schüler für die Fo­to­gra­fie zu begeistern. Kleinbild- und Mittel­for­mat­ka­me­ras wur­den seine ständigen Begleiter. In den von Umbrüchen gepräg­ten 1980er und 1990er Jahren stand Durlach im Fokus seines ­Schaf­fens. In dieser Zeit dokumen­tierte er das Leben im Stadt­teil in all seinen Facetten: Alltags­sze­nen, Straßenfes­te und Sport­ver­an­stal­tun­gen erfasste er ebenso mit der Kamera wie Streiks und Protes­t­ak­tio­nen. Einen Kontrast zu seinen repor­ta­ge­ar­ti­gen Aufnahmen bilden ­stim­mungs­volle Stillleben, die Durlacher Wahrzei­chen, aber auch eher unbekannte Bauwerke aus oftmals ungewöhn­li­chen Blick­win­keln ­zei­gen.

Eine Kuratorenführung findet am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr statt. Da aufgrund der Corona-Auflagen der Einlass beschränkt ist, ist eine Voranmeldung notwendig unter Telefon 0721/133-4231 oder per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de.
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Einbruchschutz: Sicherungen für Fenster und Türen sehr gut bis mangelhaft
Beim Test von Nachrüstsicherungen für Fenster und Türen gelingt mehreren Markenprodukten der Einbruchschutz sehr gut, andere versagen. Von ihnen raten die Tester ab, ihr Schutz ist nur mangelhaft. Die Stiftung Warentest prüfte insgesamt 19 Nachrüstsicherungen für Fenster, Terrassen- und Balkontüren sowie Wohnungstüren.

Die Prüfer malträtierten 13 Fenstersicherungen mindestens drei Minuten mit Einbrecherwerkzeug. Manche hielten auch sechs Minuten stand. 10 Sicherungen erzielten ein Sehr gut in diesem Prüfpunkt. Es gibt sie schon für weniger als 100 Euro für Griff- und Scharnierseite. Von drei Produkten raten die Tester ebenso ab wie von zwei Billigmodellen aus dem Internet. Einen ernsthaften Einbruchversuch verhindern sie nicht. Erstaunlich: Ein Markenhersteller bietet zum etwa gleichen Preis sowohl ein Produkt mit sehr gutem als auch eins mit mangelhaftem Fensterschutz an.

Die Türsicherungen im Test – vier mit Querriegeln, zwei mit senkrechten Stangen – kosten ab 215 Euro. Drei Produkte sind sehr gut und gut, drei weitere taugen wenig. Alle erfordern Halterungen in den Seitenwänden oder in Boden und Decke.

Der Test Einbruchschutz findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/einbruchschutz-tuer-fenster abrufbar.
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Chlorgasmeldeanlage in Hallenschwimmbad Seniorenresidenz ausgelöst
Freiburg, 29.09.2020, 09:31 Uhr; In einem externen Technikraum für Chlorgasflaschen, hatte die automatische Gasmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte den Raum, jedoch war Ursache für die Auslösung nicht erkennbar. Eine Gefährdung für Personen lag nicht vor, die Gaskonzentration war innerhalb, sowie außerhalb des Raumes negativ. Das Schwimmbad war während des Einsatzes nicht mit Gästen belegt. Die Technikanlage wird von einer Fachfirma begutachtet und freigegeben, bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das Schwimmbad geschlossen. Die Einsatzstelle wurde dem Betreiber übergeben. Zur Unterstützung wurde die Abteilung „ABC“ der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.
 
 

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Finanztest Spezial: Die Patientenverfügung
 
Finanztest Spezial: Die Patientenverfügung
Das Wichtigste regeln – Patientenverfügung verstehen, ausfüllen, hinterlegen

Selbstbestimmt leben bis zum Schluss. Das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Was aber, wenn das Leben auf einmal nur noch an Schläuchen und Kabeln hängt? Wer selbst nicht mehr entscheiden kann, ist von der Entscheidung anderer abhängig. Eine Patientenverfügung kann in solchen Fällen für Klarheit sorgen. Es gibt viele Gründe dafür, eine solche Verfügung aufzusetzen. Mit dem neuen Finanztest Spezial der Stiftung Warentest geht das schnell, sicher und rechtsgültig.

„Besser ist, man hat eine“, sagt Simone Weidner, die das neue Sonderheft von Finanztest konzipiert hat. „Ohne kommen schnell mal Fragen auf, die keiner der Betroffenen beantworten kann oder will, und dann wird es kompliziert.“ In solchen Fällen hilft das Spezial Patientenverfügung. Das Sonderheft der Stiftung Warentest enthält Formulare und einen Leitfaden, mit dem die Patientenverfügung einfach und auch für Außenstehende wie Ärzte oder Betreuer klar formuliert werden kann. So schnell das Formular ausgefüllt sein kann – die darin festgelegten Entscheidungen können von großer Tragweite sein. Das Heft erläutert daher ausführlich und zugleich verständlich die vielen rechtlichen und medizinischen Aspekte, die für eine Entscheidung wichtig sind. Es erläutert nicht nur Fragen zur Patientenverfügung selbst, sondern zeigt Praxisbeispiele auf, stellt verschiedene Angebote der Versorgung am Lebensende vor und klärt über die Debatten zur Sterbehilfe und Organspende auf. In Interviews beleuchten Ärzte, Psychiater oder Seelsorger die verschiedenen Aspekte aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung. Mit diesem Wissen kann jeder für sich selbstbestimmt und rechtssicher darlegen, welche Behandlung er sich wünscht, wenn er sich dazu selbst nicht mehr äußern kann.

Das Finanztest Spezial Patientenverfügung hat 112 Seiten und ist ab dem 26. September 2020 für 12,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/spezial-patientenverfuegung.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Ab Oktober: Neues Feierabendprogramm bei den Städtischen Museen Freiburg
Seit Beginn der Sommerferien gelten verlängerte Öffnungszeiten bei den Städtischen Museen Freiburg: Von Dienstag bis Freitag lädt jeweils ein Museum bis 19 Uhr zum Besuch ein. Zur Herbstsaison bieten das Augustinermuseum, das Museum für Neue Kunst, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum Natur und Mensch nun auch ein neues Programm zum Feierabend:

Dienstags: Geheimnisvolle Geschichten im Museum Natur und Mensch
Halbstündige Themenführungen zur aktuellen Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ bietet das Museum Natur und Mensch dienstags um 17 Uhr an. Über den geheimnisvollen Tjurunga-Stein spricht die Ethnologin Stefanie Schien am Dienstag, 6. Oktober. Fehlende Objekte sind das Thema einer Führung mit der Biologin und Museumsdirektorin Silke Stoll am Dienstag, 13. Oktober. Eine Anmeldung ist bis 15 Uhr am gleichen Tag möglich. Wer dabei sein möchte, zahlt den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Mittwochs: Einblicke in aktuelle Forschungen im Colombischlössle
Mit einem Abend unter dem Motto „Bilder schaffen Wahrheit?“ setzt das Archäologische Museum Colombischlössle die moderierten Gesprächsrunden zu aktuellen archäologischen Themen fort. Am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr laden Ralf von den Hoff, Professor für Klassische Archäologie, die Kunsthistorikerin Isabelle von Marschall und Cornelia Brink, Professorin für interdisziplinäre Anthropologie, zur Diskussion ein. Die Reihe „Archäologie Aktuell“ ist eine Kooperation mit der Katholischen Akademie Freiburg. Auch die Reihe „Junge Forschung“ nimmt das Museum wieder auf. Erster Termin ist Mittwoch, 28. Oktober, um 17.30 Uhr. Uwe Müller von der Universität Freiburg stellt Ergebnisse seiner Promotionsarbeit zum Legionslager von Mainz vor. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum Vortag um 15 Uhr erforderlich.

Donnerstags: Führungen zu digitaler und analoger Kunst im Museum für Neue Kunst
Donnerstags hat das Museum für Neue Kunst bis 19 Uhr geöffnet. Durch die neue Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ geht es bei einer Führung am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr. Das Motto lautet: „Smartphone, Tablet, Laptop – Spiegel unserer selbst?“. Wie eine Bronzeplastik entsteht, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Führung am Donnerstag, 15. Oktober, um 18 Uhr. Interessierte können sich bis zum Vortag um 15 Uhr anmelden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Freitags: Orgelklänge und mittelalterliche Meisterwerke im Augustinermuseum
Das Augustinermuseum bietet die beliebten Orgelkonzerte jetzt auch am Freitagabend an. Sanne Lorenzen von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Freitag, 2. Oktober, ab 18 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welteorgel. Am darauffolgenden Freitag, 9. Oktober führt Eva Breisig um 17 Uhr durchs Augustinermuseum. Der Fokus liegt dabei auf Meisterwerke der mittelalterlichen Kunst. Anmelden kann man sich jeweils bis zum Vortag um 15 Uhr, das Orgelkonzert kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt.

Für alle Veranstaltungen erfolgt die Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501. Die Teilnahmezahl ist jeweils begrenzt. Es gelten die üblichen Hygienevorschriften, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Abstandsregeln. Die Übersicht über alle Veranstaltungen der Städtischen Museen Freiburg gibt es immer aktuell unter www.freiburg.de/museen-kalender.
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Smarte TürschlösserDas beste Schloss ist auch das günstigste
Die Haus- oder Wohnungstür ohne Schlüssel öffnen – das kann sehr praktisch sein. Im Test von smarten Türschlössern der Stiftung Wartentest schneidet das günstigste Schloss am besten ab. Ein Schloss hat Schwachstellen in der Sicherheit und bekommt daher die Note Mangelhaft.

Nutzer tauschen ihren Schlüssel nicht nur gegen einen anderen Türöffner wie Smartphone, Fernbedienung oder Fingerabdruck. Sie kommen auch in den Genuss zusätzlicher Komfortfunktionen: So können Zutrittsrechte und -zeiten für bestimmte Personen definiert werden, etwa für Putzhilfe, Pflegedienst oder Handwerker. Auch eine Vermietung an Feriengäste während des eigenen Urlaubs ist denkbar – ohne Schlüsselübergabe.

Ein Fernzugriff über das Internet kann aber zur Schwachstelle des smarten Türschlosses werden, warnen die Tester. Zwei Anbieter erlauben hierfür zu schwache Passwörter. Ein Schloss lässt sich auch in kurzer Zeit ganz konventionell durch Aufbohren knacken.

Die Montage der Schlösser ist unkompliziert, bei den meisten Geräten wird das smarte Schloss einfach an der Türinnenseite auf ein bestehendes Schloss montiert, der Motor dreht den Schlüssel. Die Tür sieht von außen wie vorher aus und lässt sich auch weiter mit Schlüssel öffnen. Den Testsieger gibt es schon für knapp 80 Euro.

Der Test smarte Türschlösser findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/smarte-tuerschloesser abrufbar.
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Deutschlands nachhaltigstes Tank- und Waschzentrum steht in Freiburg!
Foto: presse
 
Deutschlands nachhaltigstes Tank- und Waschzentrum steht in Freiburg!
- Das Freiburger Unternehmen EXTROL setzt auch in der Corona-Krise auf Investitionen!
- EXTROL Tank- & Waschzentrum im Gewerbegebiet Haid wird bundesweit erstes energieautarkes Tank- & Waschzentrum Deutschlands
- Konzept wird Vorreiterrolle und Vorbildfunktion am Markt einnehmen

Das Konzept ist so innovativ wie es einmalig ist: Mit zwei rund 500qm großen Photovoltaikanlagen der neuesten Generation und einer Leistung von 80 kWp auf den PKW- und LKW-Waschstraßen und einem hochmodernen Blockheizkraftwerk (BHKW) als Energiequellen einer Wärmepumpe wird das EXTROL Tank- & Waschzentrum Haid in Freiburg in diesen Tagen zur ersten energieautarken Tankstelle in Deutschland umgebaut. „Wir wollen auch in Krisenzeiten nicht stillstehen, sondern wir investieren mutig und wollen zeigen, wie die innovative, energieautarke Tankstelle der Zukunft aussehen wird“, so der Geschäftsführende Gesellschafter der EXTROL Mineralöle Schulz GmbH, Christian Schulz. Mit einer Investitionssumme in Höhe von über 1Mio € wird der EXTROL Standort Haid aber nicht nur energetisch branchenführend nachhaltig sein, sondern auch in seinem Innenleben neu und innovativ aufgestellt.

„Wir bauen eine komplett neue „HappyTeddy“ PKW-Textilwaschstraße, welche einzigartige Impulse in der Branche setzen wird. Zudem modernisieren wir die LKW-Waschstraße am Standort Haid, setzen auf biologisch abbaubare Reinigungs- und Pflegemittel und führen eine spezielle Kristallglanzpolitur ein, mit der unsere Textilwaschstraße den Lack der Fahrzeuge - in Verbindung mit der neuesten Microfasergeneration - im wahrsten Sinn des Wortes zu noch nie erreichtem Hochglanz bringen wird“, so Schulz weiter. Seit der Eröffnung des Standorts 1998 habe man immer wieder in die Technik der Anlagen investiert, betont der Freiburger Unternehmer. Eine hocheffiziente, stromsparende Gebläse-Trocknungstechnik, in Verbindung mit Politur-Microfasertechnik und flauschigen MicroTec Trocknungsmittern in der Waschanlagen helfe nun zudem, bei besserem Trocknungsergebnis künftig den Energieverbrauch der Anlagen zu senken. „Die Trocknung ist der energieintensivste Teil der Autowäsche, hier waren wir viele Jahre dauerhaft auf der Suche nach neuen, wirtschaftlich interessanten Konzepten. Jetzt haben wir sie entwickelt und umgesetzt“, sagt Christian Schulz.

Ausgehend von der Frage nach mehr Wirtschaftlichkeit habe er lange mit dem Thema Photovoltaik geliebäugelt, so Schulz weiter. „Als Nachbar der einstigen Solarfabrik habe ich früher schon mit dem 2009 verstorbenen Solarpionier Georg Salvamoser viele Gespräche geführt. Aber erst jetzt war die Zeit reif für uns, diesen Schritt auch aus unternehmerisch sinnvoller Sicht anzupacken. Wir werden bundesweit das erste Unternehmen in der Branche sein, welches ein solch innovatives, Ressourcen schonendes und umweltfreundliches Energiekonzept an einem Tank- und Waschzentrum umsetzt“, so der Freiburger Unternehmer, der auch Tankstellen- und Shop-Konzepte für mittelständische Unternehmen und Großkonzerne entwickelt. „Hier entsteht ein komplett neuartiges, nachhaltiges System, von dem ich hoffe, dass es viele Nachahmer innerhalb der Branche finden wird.“

Die Wärmepumpe versorgt das komplette Tank- & Waschzentrum mit Strom und Wärme, Sämtliche Büroräume, der Shop-Bereich und das Bistro am EXTROL Standort Haid werden mit der Anlage – auch nachts - beleuchtet und klimatisiert bzw. im Winter auch beheizt. Dazu kommen noch die Warmwasserbereitung mit 18 Grad warmemptoWasser für gründlichere Waschstraßenergebnisse und einen wirkungsvolleren Waschmitteleinsatz in den beiden Waschstraßen und die Wasserversorgung für Shop, Bistro und Büros. „Die Grundversorgung schafft die PV-Anlage, bei Spitzenlast kommt quasi als Ersatzspieler beispielsweise im Winter und bei Spitzenverbräuchen ergänzend das BHKW zum Einsatz“, erklärt Christian Schulz das Konzept, an dessen Umsetzung seit Ende Juni gearbeitet wird und das der Fachbetrieb Salihi aus Ebringen bei Freiburg in der Umsetzung verantwortet.

Gute fünf Jahre Vorsprung vor dem Branchenstandard erreicht der EXTROL Standort Haid mit diesen Innovationen, zu denen auch eine komplett neuartige High-Tech-Wasseraufbereitung für die beiden Waschstraßen gehört. „Der Umweltgedanke ist für uns lang schon ein selbstverständlicher Teil unseres Handelns“, so Christian Schulz: „Nicht nur bei alternativen Kraftstoffen waren wir immer in der Vorreiterrolle die ersten am Markt. Nun wollen wir der Branche zeigen, dass Nachhaltigkeit auch ökonomisch sinnvoll sein kann.“ Für die EXTROL-Kunden bedeutet das übrigens: Alles wird noch besser und nachhaltiger, aber die Preise steigen nicht.
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Wechsel in der CDU-Fraktion
Stadtrat Berthold Bock beendet nach 21 Jahren seine ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtrat. Auf ihn folgt Peter Kleefass.

Berthold Bock: „Mit dann 66 Jahren entscheide ich gerne, den Platz im Gemeinderat für ein neues Gesicht zu räumen und mich einem neuen Lebensabschnitt ganz ohne Ratsarbeit zuzuwenden. Für die vielen Jahre, in denen ich mich für das Wohl der Menschen in Freiburg einsetzen durfte, bin ich sehr dankbar.“

Der Erste Polizeihauptkommissar i.R., der 1999 zum ersten Mal und auf Anhieb in den Gemeinderat gewählt wurde, wird sein Stadtratsmandat niederlegen. Voraussichtlich in der Novembersitzung wird der Gemeinderat seinen Austritt formal beschließen – und ebenso die Aufnahme von Peter Kleefass, der entsprechend des Wahlergebnisses erster Nachrücker der CDU-Liste ist.

Die sechsköpfige CDU-Fraktion hat großes Verständnis für die Entscheidung von Berthold Bock. Carolin Jenkner (Vorsitzende): „Das ist für uns ein klassischer Fall von weinenden und lachenden Augen: Er wird nicht nur als Stadtrat, sondern in unserem Fraktionsmiteinander auch als Freund sehr fehlen. Zugleich freuen wir uns mit ihm über seine neuen Freiheiten – den Ruhestand auch im Ehrenamt hat er sich mehr als verdient.“ Weit über 50 Jahre lang übernahm er vielseitige und zeitintensive ehrenamtliche Aufgaben in ganz unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

Der gebürtige Freiburger und „Haslacher aus Leidenschaft“ hatte in all der Zeit als Stadtrat viele politische Schwerpunkte, die vom Wohnen über die Sicherheit bis zum Sozialen reichten. Eine Herzensangelegenheit war für ihn dabei immer die Jugendarbeit, die er mit ausgewiesener Fach- und Sachkenntnis begleitete. Klaus Schüle (stv. Vorsitzender) betont: „Seine stets konstruktiv-kritische, kompromissbereite und immer ehrliche Art und sein überdurchschnittlich hohes Verantwortungsgefühl zeichneten den Familienmenschen Bock über all die Jahre auch bei seiner Ratsarbeit aus.“ Und Carolin Jenkner ergänzt: „Mit ihm geht nicht nur ein reicher Erfahrungsschatz des Freiburger Gemeinderats, sondern vor allem auch ein zu jeder Zeit verlässlicher Partner. Wir bedanken uns sehr bei ihm für seinen großen Einsatz für die Allgemeinheit.“

Mit Peter Kleefass erhält der Gemeinderat nun ein neues Mitglied. Er tritt dieses Amt gerne an: „Ich bin dankbar, als Stadtrat meinen Beitrag für die Belange der Freiburger Bürgerschaft leisten zu dürfen.“ Die Fraktionsvorsitzende erklärt: „Wir freuen uns, dass er seine Erfahrungen und seine Expertise als ehemaliger Schulleiter in unsere Fraktion und in die gemeinderätlichen Gremien einbringen wird. Auf die Zusammenarbeit mit ihm freuen wir uns sehr.“ Peter Kleefass lebt seit 2004 in Zähringen und ist in der katholischen Kirchengemeinde und im Bürgerverein engagiert. Er leitete viele Jahre den Arbeitskreis Schule und Bildung der CDU Freiburg, war zunächst stellvertretender Kreisvorsitzender und von 2015 bis 2019 Vorsitzender des Kreisverbands der CDU Freiburg. Bei der letzten Kommunalwahl verpasste er nur knapp den Einzug in den Gemeinderat.
 
 

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Karlsruhe: Mehr Grün in die Innenstadt Ost
© Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Mehr Grün in die Innenstadt Ost
Aktionstage: Beratung über Förderung von privater Begrünung im Sanierungsgebiet

Fürs Stadtklima spielt Grün eine große Rolle. Daher kommt auch der Begrünung im Sanierungsgebiet Innenstadt Ost ein wichtiger Part zu. Im Zuge des seit 2018 laufenden Sanierungszeitraums werden öffentliche und private Maßnahmen gefördert. Zu den öffentlichen Maßnahmen zählt etwa die Installation des kürzlich fertiggestellten Wasserspiels auf dem Marktplatz.

"Grüne Insel" wartet auf dem Kronenplatz
Anreize für privates Grün im Sanierungsgebiet Innenstadt Ost möchte die Stadt den Bewohnerinnen und Bewohnern Ende September an Aktionstagen auf dem Kronenplatz und dem Lidellplatz geben. Vertreterinnen und Vertreter von Stadtplanungsamt und Gartenbauamt laden für Montag, 28. September, von 15 bis 18 Uhr auf ihre "grüne Insel" auf dem Kronenplatz ein. Dann können sich Interessierte an den Infoständen - Erkennungsmerkmal sind die vier rund sechs Meter hohen Bäume – zum Sanierungsgebiet und zu privaten Begrünungsmaßnahmen beraten lassen. Zudem informiert die Stadt über "Bürgerschaftliches Engagement im öffentlichen Grün". Am Mittwoch, 30. September, sind die städtischen Experten mit ihrem Infostand zur gleichen Zeit auf dem Lidellplatz zu finden.

In der dicht bebauten Innenstadt Ost mit ihrer vorherrschenden Blockrandbebauung kommt der privaten Begrünung der Innenhöfe und der Gebäude ein hoher Stellenwert zu. Durch die Entsiegelung von Hofflächen, den Abriss von Nebengebäuden oder Parkierungsflächen und die Begrünung von Höfen und Gebäuden kann sowohl die Aufenthalts- und Wohnqualität erheblich erhöht als auch der Gebäude- und Grundstückswert gesteigert werden. Hierfür sucht die Stadt unter anderem über die Aktionstage Verbündete. Während des bis 2030 laufenden Sanierungsverfahrens können private Begrünungsmaßnahmen zur ökologischen Erneuerung im Sanierungsgebiet immerhin mit bis zu 19.000 Euro je Grundstück gefördert werden.

Gebiet ist Hitze-Hotspot
Ausgangspunkt: Im März 2018 hatte der Gemeinderat das Sanierungsgebiet Innenstadt Ost förmlich festgelegt und als Satzung beschlossen. Ziel ist, städtebauliche Missstände im Gebiet zu beheben oder wesentlich zu verbessern. Wie üblich, ging dem Sanierungsbeschluss eine sogenannte "Vorbereitende Untersuchung" voraus, um städtebaulichen Missstände zu identifizieren. Ein Aspekt war hier die klimatische Ausgangssituation in der Innenstadt Ost. Dabei wurde festgestellt, dass das Untersuchungsgebiet einen Hitze-Hotspot bildet, der zu Beeinträchtigungen und Risiken für die Stadtbevölkerung führt. Aus diesem Grund wurde die Verbesserung der klimatischen Bedingungen in der Innenstadt Ost als Sanierungsziel festgelegt.

Wer an den beiden Aktionstagen keine Zeit zum Vorbeischauen hat, kann sich auch auf der städtischen Homepage unter www.karlsruhe.de/begruenunginnenstadtost zu den Rahmenbedingungen dieser Fördermöglichkeit informieren.

zum Bild oben:
Vor und nach der Begrünung-Aktion: Vom Grün profitieren Stadtklima und die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses.
© Stadt Karlsruhe
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Karlsruhe: Bio-Erzeuger Abendmarkt in Grötzingen
Veranstaltung auf dem Rathausplatz / Buslinie 21 wird umgeleitet

Eine große Auswahl an Bio-Erzeugnissen wie Gemüse, Käse, Fleischwaren, Säfte, Honig, Öle, Blumen, sowie Schmuck und Selbstgestricktes, wird am Samstag, 26. September, von 17 bis 22 Uhr, beim dritten Bio-Erzeuger Abendmarkt auf dem Rathausplatz in Grötzingen angeboten. Ebenso vor Ort ist die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) mit einem Informationsstand. Für Kinder gibt es das KiKoMo, ein solarbetriebenes Experimentierlabor.

Der vom Verein Neue Allmende e.V. in Kooperation mit der Ortsverwaltung Grötzingen organisierte Abendmarkt wird um 17 Uhr eröffnet. Für das leibliche Wohl ist mit Getränken gegen Spende gesorgt. Coronabedingt soll der Mund-Nasen-Schutz getragen und die Abstandsregeln eingehalten werden.

Wegen der Veranstaltung leiten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) die Buslinie 21 in Fahrtrichtung Durlach Turmberg an diesem Tag von 16 bis 23 Uhr zwischen den Haltestellen Rathaus und Büchelbergstraße um. Von Grötzingen Nord kommend erfolgt die Umleitung nach der Haltestelle Rathaus über die Rathausgasse, Krumme Straße zum Niddaplatz und in die Büchelbergstraße.
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Auszeichnung für Palliative Care Forum
(c) Katholische Akademie Freiburg
 
Auszeichnung für Palliative Care Forum
Innovatives Projekt zur Ethikberatung erhält Anerkennungs- und Förderpreis

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat zum13. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Den ersten Preis erhielt das innovative Projekt „Ethische Beratung in der ambulanten Palliativversorgung“, ein Modellprojekt von Palliativ Daheim und dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg.

Dr. Verena Wetzstein, Projektleiterin des Palliative Care Forums und Studienleiterin der Katholischen Akademie Freiburg, nahm stellvertretend für das Projektteam den mit 5.000 € dotierten Preis entgegen. Verena Wetzstein freut sich über die Bestätigung ihrer Arbeit: „Diese Auszeichnung stärkt und fördert die ambulante Palliativversorgung und hilft uns, die Ethikberatung langfristig zu etablieren und damit Qualität für Patienten am Lebensende zu sichern.“

Das Palliative Care Forum, eine Initiative der Erzdiözese Freiburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation sterbender Menschen und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Die Verbreitung einer palliativen Kultur durch Projekte, Veranstaltungen und Vernetzungen steht dabei im Vordergrund.

Der bundesweit anerkannte Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin wird seit 2008 vergeben. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, würdigt die Preisträger: „Die Ethikberatung gerade in der ambulanten Versorgungssituation gilt es unbedingt weiterzuentwickeln, da sich im praktischen Alltag oft dringliche Fragen zu Entscheidungen um Leben und Tod stellen, ohne dass im ambulanten Setting Ethikberatungsstrukturen etabliert wären. Die Ethikberatung in Deutschland wurde bislang vor allem im stationären Bereich implementiert!“
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Gesetzliche Krankenkassen: Extras und Beiträge von 72 Kassen
Rückensprechstunde, Yogakurs oder Rechnungen einreichen – bei vielen der 72 gesetzlichen Krankenkassen im Test geht das auch digital. So haben etwa 18 Krankenkassen Videoberatungen als Extraleistungen im Programm.

Zum Arzt gehen und in vollen Wartezimmern sitzen – während der Corona-Pandemie möchten viele das vermeiden. Ein Ausweg sind Videosprechstunden, die von einigen gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Diese funktionieren über die Internetseite der Kassen oder ihrer Kooperationspartner, oft auch per App. 48 der 72 getesteten gesetzlichen Krankenkassen machen außerdem eine uneingeschränkte Telefonberatung möglich.

Wer zu Beginn der Corona-Krise mit einem Gesundheitskurs angefangen hat, kann ihn häufig als Onlinekurs weiterführen. Viele Kassen oder ihre zertifizierten Partner bieten zudem reine Onlinekurse an. Seit Juli 2020 gibt es bei einigen Kassen Videokurse zur Geburtsvorbereitung und zum Stillen.

Die günstigste Krankenkasse im Test hat einen Beitragssatz von 14,99 Prozent. 17 Krankenkassen verlangen einen Beitragssatz von 16 Prozent oder mehr und gehören damit zu den teuersten im Test. Wer die Krankenkasse wechseln möchte, ist ab 2021 nur noch 12 statt bisher 18 Monate an die alte Krankenkasse gebunden. Auch wenn rund 95 Prozent der medizinischen Versorgung gesetzlich geregelt ist, lohnt sich ein Blick in die Extraleistungen: Von Alternativmedizin bis Zahnreinigung gibt es zahlreiche Zusatzangebote.

Der Test „Gesetzliche Krankenkassen“ findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/krankenkassen abrufbar.
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Zusatzrente: Zwei Alternativen für 100.000 Euro
 
Zusatzrente: Zwei Alternativen für 100.000 Euro
Für alle, die auf einen Schlag viel Geld für eine monatliche Auszahlung im Alter investieren können, hat die Zeitschrift Finanztest zwei Alternativen für 100.000 Euro untersucht: Eine sichere Sofortrente und einen chancenreichen Auszahlplan. Der ETF-Auszahlplan bietet die Chance auf mehr Rendite. Eine Sofortrente bietet die Sicherheit einer garantierten Monatsrente.

Wenn Menschen kurz vor der Rente eine größere Summe auf einen Schlag erhalten, z. B. aus einer Lebensversicherung oder durch eine Erbschaft, können sie damit etwas für ihre Altersvorsorge tun. Die Stiftung Warentest hat für diesen Fall zwei Varianten untersucht. Für die sichere Version hat sie 21 Angebote für eine klassische Sofortrente getestet. Dabei fließen bis zum Lebensende Monatszahlungen zwischen 294 und 319 Euro. Keine der getesteten Sofortrenten ist gut und der Kunde muss noch sehr lange auf der Welt bleiben, um etwas davon zu haben.

Bessere Chancen auf Überschüsse bietet ein Auszahlplan mit ETF, bestehend aus Aktien-ETF und Tagesgeld. Doch hier muss der Ruheständler aktiv bleiben und sein Vorsorgevermögen steuern. Anders als bei einer Rentenversicherung gibt es bei einem Entnahmeplan keine Garantie auf lebenslange Zahlungen. Doch gut kalkuliert, erhält man eine optimale Rente, bei der Beispielrechnung von Finanztest wären das zwischen 268 und 463 Euro über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wie die sogenannte Pantoffel-Rente funktioniert und für wen sie sich besonders eignet, erläutert Finanztest ausführlich.

Der Test Zusatzrente findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/sofortrente.
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Immobilienkredite mit Zinsgarantie: Sicherheit muss nicht teuer sein
Immobilienkredite, bei denen der Zins bis zum Ende feststeht, müssen nicht teuer sein. Das zeigt eine Finanztest-Untersuchung von Volltilgerdarlehen mit langen Zinsbindungen und Bausparsofortfinanzierungen. Auch bei maximaler Zinssicherheit sind Kredite für unter 1 Prozent zu haben.

Das günstigste Volltilgerdarlehen mit 20 Jahren Zinsbindung von überregionalen Anbietern gibt es im Test für 0,63 Prozent Effektivzins. Bei 25 Jahren Zinsbindung lagen die Top-Konditionen bei 0,99 Prozent und bei den Krediten mit 30 Jahren Zinsbindung bei 1,06 Prozent.

Derzeit sind Kredite mit längerer Laufzeit etwa 0,3 bis 0,6 Prozentpunkte teurer als Kredite mit kürzerer Laufzeit. Dafür brauchen Immobilienkäufer aber in einigen Jahren keine Anschlussfinanzierung.

Eine zinssichere Alternative ist ein Vorausdarlehen einer Bausparkasse, mit dem die spätere Auszahlung aus einem Bausparvertrag vorfinanziert wird. Der Vergleich von Finanztest zeigt: Derzeit sind klassische Volltilgerdarlehen etwas günstiger als die meisten Kombikredite der Bausparkassen. Außerdem sind sie nicht so kompliziert.

Der Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich. Im Modellfall von Finanztest beträgt der Zinsunterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter für ein Volltilgerdarlehen mit 20 Jahren Laufzeit rund 40.000 Euro.

Der vollständige Test Immobilienkredite findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/volltilgerdarlehen abrufbar.
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Karlsruhe: Erster bundesweiter Warntag am 10. September
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Karlsruhe: Erster bundesweiter Warntag am 10. September
Stadt Karlsruhe testet ihr Sirenensystem

Bei einer Katastrophe oder größeren Gefahrenlage muss alles schnell gehen. Das umfasst Warnung und Information der Bevölkerung – über Sirenentöne, die vielfach nicht mehr bekannt genug sind, wie auch Apps. Ohnehin kommt es auf die Sensibilität der Bürgerinnen und Bürger für Erkennen und Handeln an. Die Stadt und ihre Branddirektion (BD) leisten ihren Beitrag und beteiligen sich auch am ersten bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September.

Jeder zweite Donnerstag im September
Dieser Tag, künftig jeder zweite Donnerstag im September, soll genutzt werden, um alle Warnmöglichkeiten zu erproben und mehr Bewusstsein zu erzeugen. Um 11 Uhr werden die bundesweit einheitlichen Sirenensignale (einminütiger auf- und abschwellender Heulton) ausgelöst, die Rundfunkanstalten unterbrechen ihr Programm. Die Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe führt zudem eine Probewarnung durch, woraufhin Warnsysteme wie die auch von Karlsruhe genutzte Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) die Notlage anzeigen. Um 11.20 Uhr erfolgt die offizielle Entwarnung durch einen einminütigen Dauerton.

Sirenen, betont die BD, sind das einzige Warnmittel, mit dem die gesamte Bevölkerung rund um die Uhr und auf Knopfdruck erreicht werden kann – auch im Schlaf. Ernstfälle, bei denen sie zum Einsatz kommen, sind etwa Großbrände, Chemieunfälle, das Freisetzen von Schadstoffen. Bei Sirenenalarm ist ein geschlossener Raum aufzusuchen, Türen und Fenster sind geschlossen zu halten. Vom Wählen der Notrufnummern ist abzusehen, die sind für echte Notfälle freizuhalten. Sollte jemand die Sirene nicht oder kaum hören, ist eine Rückmeldung an sirene@karlsruhe.de willkommen.

Digitale Wege gewinnen an Bedeutung
In den vergangenen Jahren wurde auf allen Ebenen viel unternommen, um bei Großschadenslagen, zu denen neben Unwettern auch Terroranschläge und Amokläufe zählen, potenziell Bedrohten durch klare Handlungsanweisungen helfen zu können. Zugleich geht es darum, durch fundierte Info aus erster Hand steuernd, mitunter beruhigend auf die Bevölkerung einzuwirken. Neben klassischen Mitteln wie Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Rundfunkmeldungen gewinnen digitale über WarnApps und Soziale Medien an Bedeutung.

Die Stadt Karlsruhe hat ihre Sirenen komplett modernisiert. Die alten, motorbetriebenen Sirenen wurden durch moderne, elektronische Hochleistungssirenen ersetzt, die in Gruppen zusammengefasst sind und eine Beschallung einzelner Sektionen oder des Stadtgebiets binnen Minuten erlauben. Sirenen können aber nicht gezielt informieren, sondern nur Aufmerksamkeit erzeugen. Da auch Verunsicherung oder Angst Reaktionen sein können, ist die Hemmschwelle zur Anwendung recht hoch. Digitale Medien können, in Karlsruhe etwa von der Integrierten Leitstelle aus, gezielt und auch ohne akute Bedrohung informieren – wie zum Sachstand der Corona-Pandemie.

zum Bild oben:
Über das Stadtgebiet von Karlsruhe verteilt wurden derartige Hochleistungssirenen installiert, über die die Bevölkerung bei Bedarf sehr schnell gewarnt werden kann.
© Stadt Karlsruhe
 
 

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Karlsruhe: Seniorenbüro und Pflegestützpunkt on Air
Abwechslungsreiches Online-Programm in der zweiten Jahreshälfte

Die vergangenen Monate mit den immer noch erforderlichen Kontakteinschränkungen haben viele Menschen erfinderisch gemacht. Auch das "Seniorenbüro und Pflegestützpunkt" der Stadt Karlsruhe hat sich Gedanken darüber gemacht, wie Menschen sich austauschen, Kultur erleben oder Kurse besuchen können, wenn sie auf Distanz bleiben müssen. Entstanden ist ein breites Angebot an Online-Seminaren, das sich an ältere Menschen, Fachkräfte und Interessierte jeden Alters richtet.

Anknüpfend an die Erfahrungen aus einer ersten erfolgreichen Onlinereihe im Juli, startet das Seniorenbüro ab Dienstag, 15. September, im Wochenrhythmus mit einem abwechslungsreichen Online-Programm in die zweite Jahreshälfte. Neben Fachvorträgen rund um die Themen "Pflege, Gesundheit und Prävention" werden auch ganz praktische Online-Seminare zu den Themen "Aufgeräumt - wie man Besitz reduziert" mit der Autorin Kerstin Hack oder "Aktiv bleiben trotz Corona" mit dem Sportwissenschaftler Professor Dr. Woll vom KIT angeboten. Für die Teilnahme brauchen die Nutzerinnen und Nutzer einen PC oder Laptop beziehungsweise ein Tablet, die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome sowie die Möglichkeit einer Tonwiedergabe. Fragen zum Thema können live und anonym während der Veranstaltung schriftlich im Chat gestellt werden.

Alle Termine und den Anmeldelink finden Interessierte auf www.karlsruhe.de/senioren. Fragen können telefonisch unter der Nummer 0721 133 5084 gestellt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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