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Mittwoch, 14. April 2021
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Veranstaltungen 
 
„Leben im Sterben“
Kath. Akademie: Leben im Sterbn (c) Katarzyna Bialasiewicz / istockphoto
 
„Leben im Sterben“
Kirchen laden zu einer Online-Veranstaltung im Rahmen der „Woche für das Leben“ ein

Die Evangelische Landeskirche in Baden und die Erzdiözese Freiburg laden am Montag (19. April) zu einer zentralen ökumenischen Online-Veranstaltung im Rahmen der „Woche für das Leben“ ein. Die bundesweite Initiative steht in diesem Jahr vom 17. bis 24. April unter dem Thema „Leben im Sterben“. Nachdem die gemeinsame Aktion im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wird die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung sowie die allgemeine Zuwendung thematisch erneut aufgegriffen. Der geplante Vortrag mit anschließender Diskussion stößt auf große Resonanz: Bisher haben sich rund 250 Teilnehmende vorab für die Veranstaltung registriert. Seit mehr als 20 Jahren ist die „Woche für das Leben“ die ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende.

An der Veranstaltung teilnehmen werden Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, und Dr. Peter Birkhofer, Weihbischof in Freiburg. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie verletzlich menschliches Leben ist und wie sehr wir darauf angewiesen sind, dass wir füreinander sorgen, gerade auch in Krankheit und Sterben. Für den christlichen Glauben hängt die Würde eines Menschen aber nicht an seinem Können und seiner Stärke. Deswegen ist uns als Kirchen das Thema ,sorgende Gemeinschaft‘ so wichtig,“ sagt Landesbischof Cornelius-Bundschuh. Weihbischof Birkhofer ergänzt: „Die Begrenztheit des Lebens fordert vom Menschen den Einsatz für das Leben. Hinter diesem Einsatz für das Leben und den damit verbundenen Entscheidungen wird unwillkürlich die Frage stehen, was im Angesicht des Todes und über den Tod hinaus Bestand hat.“

Prof. Dr. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und Organisationsethik an der Karl-Franzens-Universität Graz, wird mit einem Vortrag wichtige Impulse liefern. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen teil:

• Prof. Dr. Klaus Baumann: Professor für Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
• Prof. Dr. Andreas Heller
• Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh: Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden
• Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle: Sozialdezernentin des Landkreises Emmendingen
• Susanne Schmid: Sozialpädagogin, Koordinatorin der Hospizgruppe Freiburg e.V.
• Ina Zebe: M.A., Personzentrierte Beraterin (GWG), Projektmitarbeiterin "Sorgende Gemeinde werden", Fachstelle Südbaden

Moderiert wird der Abend von Pfarrerin Arngard Uta Engelmann M.A., Direktorin der Evangelischen Akademie Baden, und Dr. Verena Wetzstein, Studienleiterin der Katholischen Akademie, Leiterin des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg.

Es braucht eine Politik zur Gestaltung von Rahmenbedingungen

Durch die Corona-Pandemie sind das Bewusstsein um die Endlichkeit des Lebens und um die Bedeutung der Begleitung sterbender Menschen neu in den Fokus geraten. Das Ergebnis von Umfragen, wonach die meisten dort sterben möchten, wo es Menschen gut mit ihnen meinen, hat sich bestätigt. Um dies zu ermöglichen, ist neben dem weiteren Ausbau von Hospiz- und Palliativstrukturen eine neue Solidarität erforderlich: eine Solidarität unter den Menschen im Stadtviertel, im Dorf, im Quartier – eine sorgende Gemeinschaft. Dazu muss die Politik Rahmenbedingungen gestalten. Zudem braucht es das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und auch von sozialen Einrichtungen und der Kirchen mit ihrem je eigenen Profil.

Die Online-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und wird in Kooperation mit dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg und dem Projekt „Sorgende Gemeinde werden“ der Evangelischen Landeskirche in Baden angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird unter www.ebfr.de/wochefuerdasleben bis zum Donnerstag (15. April) erbeten.
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Impfen – global und gerecht?!
Kath. Akademie: Impfgerechtigkeit (c) Jens Rother / slash shutterstock
 
Impfen – global und gerecht?!
Verteilungsdebatten begleiten die Corona-Impfungen in Deutschland. Flächendeckende Impfungen müssten vor allem aber auch in Ländern mit hoher Armutsquote dringend vorangetrieben werden. Ob und wie eine gerechte Verteilung der Impfstoffe auch global gelingen kann, darüber diskutieren bei der Online-Veranstaltung „Impfen – global und gerecht?!“ am Donnerstag, 15. April um 19 Uhr die Freiburger Sozialethikerin Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer und der Leiter von Caritas international Dr. Oliver Müller.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Verschiedenes 
 
 
Buslinie 14: Haltestellen verlegt
VAG Freiburg: Die Bushaltestellen „Uffhauser Straße“ und „Belchenstraße“ für die stadteinwärtigen Fahrten der Buslinie 14 müssen wegen Kanalbauarbeiten von Montag, 12. April, an für etwa drei Wochen verlegt werden. Die Haltestelle „Uffhauser Straße“ befindet sich dann in gleichnamiger Straße und die Haltestelle „Belchenstraße“ ist dann im Einmündungsbereich der Blauenstraße in die Belchenstraße zu finden.

Bei den stadtauswärtigen Fahrten in Richtung der Endhaltestelle „Munzinger Straße“ können die regulären Haltestellen bedient werden.
 
 

Veranstaltungen 
 
Workshop der Schreibwerkstatt
Foto: Patrick Seeger
 
Workshop der Schreibwerkstatt
Schreibwerkstatt zum Briefe-Projekt „Alles Liebe, Dein/e… Briefe ins 1000. Jubiläumsjahr der Stadt Freiburg“

Die Projektgruppe Stadtjubiläum ruft seit Mitte Dezember letzten Jahres alle Freiburgerinnen und Freiburger dazu auf, Briefe zu schreiben, die erst in 100 Jahren zugestellt und geöffnet werden. Wer mitmachen möchte und sich dabei Betreuung und Gesellschaft wünscht, kann sich jetzt zu einem Workshop unter der Leitung von Sylvia Schmieder anmelden.

Die Schreibwerkstätten finden digital über die Plattform Zoom statt: am 9. und 17. April, jeweils 15 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist jeweils nur zu einem der beiden Termine möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Workshops sind kostenfrei.

Anmeldungen nur per E-Mail unter sylviaschmieder@onlinehome.de .
Mehr Informationen zum Projekt findet man unter www.freiburg.de/briefe

Briefe können bis einschließlich 15. Juli 2021 eingesandt werden. Auf den Umschlag schreibt man, wer diesen Brief in 100 Jahren lesen soll. Auf der Rückseite stehen der Name des Absenders bzw. der Absenderin, seine Adresse und weitere freiwillige Informationen zur Person. Diesen Brief wirft man in den Jubiläumsbriefkasten vor dem Alten Rathaus oder man steckt ihn in einen weiteren Umschlag und schickt diesen an die Projektgruppe Stadtjubiläum. Die Briefe werden an einem sicheren Ort im Stadtarchiv Freiburg eingelagert und im Jahr 2120 an die angegebenen Empfänger und Empfängerinnen ausgehändigt.

Das Briefe-Projekt wird unterstützt von: E-Werk Freiburg, Kommunales Kino Freiburg, Literaturbüro Freiburg, VHS Freiburg, Stadtarchiv Freiburg, Theater Freiburg, Herder Verlag Freiburg und Universität Freiburg.

Unser besonderer Dank gilt der arriva GmbH für die Bereitstellung von zwei Briefkästen!
 
 

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Karlsruhe: Über Herausforderungen langjähriger Paarbeziehungen
Online Vortrag am 15. April thematisiert Partnerschaft im Alter

In jedem Lebensalter ist die Bedeutung von Partnerschaft und Familie groß, begleitet von dem Wunsch, auch langfristig als Paar glücklich zusammen zu leben. Belastbare Beziehungen geben Sicherheit und steigern das Gefühl, verlässlich unterstützt zu sein. Egal ob alte oder neue Liebe – die Liebe im Alter steht vor besonderen Herausforderungen. Ungleichzeitigkeit des Alterns, Sexualität und partnerschaftliche Kommunikation sind potentielle Konfliktthemen, die Paare begleiten.

Die Herausforderungen langjähriger Paarbeziehungen und die Besonderheiten später Zweisamkeit sind Schwerpunktthemen von Prof. Dr. Michael Vogt von der Hochschule Coburg, der am Donnerstag, 15. April, von 18 bis 19 Uhr einen Online-Vortrag zu diesem Thema halten wird. Anmeldung sind beim Seniorenbüro und Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/senioren möglich.
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Finanztest Spezial Ihre Rente
 
Finanztest Spezial Ihre Rente
Mehr Geld im Alter

Rente mit 67, vorgezogene Rente mit 63, Riester-Rente, Mütterrente, Grundrente, Flexi-Rente: Es ist nicht immer leicht, dabei den Überblick zu behalten. Einfacher gelingt das mit dem neuen Finanztest Spezial Ihre Rente der Stiftung Warentest. Es liefert alle Antworten auf die wichtigsten Fragen, wie zum Beispiel: Wann kann ich frühestens in Rente gehen? Wie hoch sind meine Abschläge? Lohnen sich freiwillige Beiträge? Und was können vor allem Frauen tun, um ihre Rente zu erhöhen?

Auch jüngere Menschen sollten früh wichtige Weichen stellen, um ihre spätere Rente zu erhöhen oder sich einen früheren Ausstieg ohne größere Einbußen zu ermöglichen. Nachrechnen kann jeder selbst; Rentenkalkulation ist keine Hexerei. Maßgeblich sind die vier Bestandteile der Rentenformel: Entgeltpunkte, Rentenwert, Zugangsfaktor und Rentenartfaktor. Das Spezial Rente erklärt, was es mit diesen Bestandteilen auf sich hat, was zu tun ist, um in Rente zu gehen und was sonst noch möglich ist, um für sich das beste bei der Rente herauszuholen.

Möglich ist auch ein Aufstocken der Rente – durch freiwillige Beiträge. Zusätzlich selbst für die gesetzliche Rente einzuzahlen ist derzeit meist attraktiver als eine rein private Rentenversicherung. Denn im Gegensatz dazu ist die gesetzliche Rente nicht vom Kapitalmarkt und seinen aktuell niedrigen Zinsen abhängig. Außerdem analysieren die Finanztest-Experten die neue Grundrente, zeigen Strategien gegen eine drohende Rentenlücke bei Frauen auf und beschreiben wie die Rententeilung nach einer Scheidung funktioniert.

Das Spezial Ihre Rente hat 112 Seiten, kostet 12,90 Euro und ist seit dem 27. März im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter
 
 

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Ampel am Friedrich-Ebert-Platz wird zwei Tage abgeschaltet
Umbau für Projekt: Vorfahrt für die Feuerwehr

Freiburg, 29.3.21. Eine weitere Ampel an der Eschholzstraße wird für das Projekt „Vorfahrt für die Feuerwehr“ umgerüstet. Dabei schalten Ampeln für Fahrzeuge im Einsatz automatisch auf Grün, damit sie schneller an ihr Ziel kommen. So werden gleichzeitig auch andere Verkehrsteilnehmer geschützt. Jetzt wird die Ampelanlage auf Höhe des Friedrich-Ebert-Platzes entsprechend umgebaut. Dafür wird sie von Dienstag, 6. April, bis voraussichtlich Donnerstag, 8.April, abgeschaltet werden. Während der Zeit gilt dort ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Zudem ist mit der Sperrung einzelner Fahrspuren zu rechnen. Aus der Zufahrt Hugstetter Straße wird das Linksabbiegen in die Heiliggeiststraße aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sein. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen.
 
 

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Wärmespeicher für die Vita-Classica-Erweiterung
Wärmespeiche (c) pr
 
Wärmespeicher für die Vita-Classica-Erweiterung
BAD KROZINGEN. Diese Woche erreichte der 60 m³ große Wärmespeicher die Vita Classica-Therme. Mit einem Autokran wurde dieser dann in dem Kellerbau der neuen Erweiterung platziert. Der 10 Tonnen schwere Wärmespeicher soll das neue Außenbecken der Vita Classica mit sonnengewärmtem Wasser versorgen.

Diese Woche wurde der 60 m³ große Wärmespeicher für die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen angeliefert. Der Speicher hat eine Gesamtlänge von ca. 10,00 m und einen Durchmesser von 3,50 m. Für die Anlieferung wurde ein Sondertransport benötigt und für das Einsetzen des Wärmespeichers in das Kellergeschoss der Vita-Classica-Erweiterung wurde ein Autokran organisiert. Der Kran transportierte den Wärmespeicher an den vorgesehenen Platz.

Für den Wärmespeicher hat sich die Kur und Bäder GmbH entschieden, da sie bereits eine 200 m² große Solarkollektoranlage besitzt, die die Sonnenwärme einfängt. Für den Betrieb des alten Außenbeckens wurden sehr gute Erfahrungen gesammelt. Da die Sonne im Dreiländereck oft mehr Wärme erzeugt, als benötigt wird, ist der Wärmespeicher die passende Lösung. Dieser 60.000 Liter Behälter speichert einen Teil der Wärme und sorgt dafür, dass diese für das neue Außenbecken und die Duschen verwendet werden kann.
 
 


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Eigenheimfinanzierung: Der beste Kredit fürs Traumhaus
Obwohl die Zinsen niedrig sind, liegen bei der Eigenheimfinanzierung mehrere Zehntausend Euro zwischen günstigen und teuren Krediten. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einer Untersuchung von Krediten für die Eigenheimfinanzierung bei 89 Banken, Kreditvermittlern, Bausparkassen und Versicherungen.

„In kaum einem Bereich lohnt es sich mehr, Angebote zu vergleichen als bei der Baufinanzierung“, sagt Heike Nicodemus, Finanzexpertin der Stiftung Warentest. Die Tester haben Angebote für vier Modellfälle eingeholt: Volltilgerdarlehen, flexible Kredite, 100-Prozent-Finanzierung und eine Modernisierung.

Für eine 100-Prozent-Finanzierung verlangt der günstigste Anbieter 1,08 Prozent, der teuerste 2,48 Prozent Zinsen. Für einen Kredit in Höhe von 300.000 Euro bezahlt der Kunde innerhalb von 20 Jahren beim teuren Anbieter knapp 66.500 Euro mehr Zinsen. Ähnliche Unterschiede fanden die Tester auch bei den anderen Fällen. Die eine günstige Bank gibt es jedoch nicht. Welcher Anbieter wann die besten Konditionen bietet, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Kunden sollten in jedem Fall verschiedene Angebote einholen und auch auf die Rahmenbedingungen wie Zinsbindung, Ratenhöhe oder weitere Rückzahlungsbedingungen achten.

Der Test Eigenheimfinanzierung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/baukredit abrufbar.
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Karlsruhe: Interneteinstieg für ältere Menschen
"Willkommen in der digitalen Welt" am 24. März hilft online weiter

Von den aktuellen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind ältere Menschen besonders betroffen. Um dennoch am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, bietet das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Aber nicht jeder findet sich darin auf Anhieb zurecht und weiß, wie man chatten, einkaufen oder Reisen buchen kann. Unter dem Titel "Willkommen in der digitalen Welt" klärt Monika Schirmeier vom Projekt "Digitale Engel" am Mittwoch, 24. März, von 15 bis 16.30 Uhr alle Fragen rund um digitale Angebote und deren sichere Anwendung.

Für die Zoom-Veranstaltung sollten sich Interessierte bis 23. März per E-Mail an seniorenbuero@sjb.karlsruhe.de anmelden. Wer im Vorfeld technische Fragen rund um die Teilnahme hat, kann sich unter der Telefonnummer 030/ 767 581 530 werktags zwischen 9 und 17 Uhr an die "Digitalen Engel" wenden. Am Nachmittag der Veranstaltung ist der Zoom-Raum bereits eine Stunde zuvor offen.

Das gemeinnützige Bündnis "Deutschland sicher im Netz" bietet in Kooperation mit Seniorenbüro und Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe Vorträge und Workshops rund um den Einstieg ins Internet für Seniorinnen und Senioren an - normalerweise immer vor Ort, derzeit pandemiebedingt online.
 
 

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Immer wieder lehnen Energieunternehmen Wechselkunden ab
Untersuchung des vzbv zeigt: Ablehnung von Vielwechslern ist ein bekanntes Problem, das bisher kaum angegangen wurde

Energielieferanten lehnen Neukundinnen und Neukunden trotz guter Bonität immer wieder als Vertragspartner ab. Betroffen sind vor allem wechselwillige Kunden, die sich jedes Jahr einen neuen Tarif suchen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat relevante Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbraucherschutzorganisationen zu dem Problem befragt. Energieunternehmen wälzen ein Problem auf die Verbraucher ab, das sie selbst verursachen.

Immer wieder werden Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgefordert, regelmäßig die Preise ihrer derzeitigen Strom- und Gaslieferanten zu überprüfen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln – so zuletzt auch von der Bundesnetzagentur anlässlich der Veröffentlichung des Monitoringberichts 2020. Dass Verbraucher durch die bewusste Auswahl ihrer Lieferanten Energiekosten senken können, war auch ein Versprechen der Liberalisierung des Energiemarktes. Doch seit einigen Jahren beschweren sich Verbraucher bei den Verbraucherzentralen und dem vzbv, dass Energielieferanten sie trotz guter Bonität und ohne jegliche Zahlungsstörungen in der Vergangenheit als Kunden ablehnen. Betroffen sind vor allem Kunden, die jedes Jahr ihren Lieferanten wechseln. Der Verdacht liegt nahe, dass Energielieferanten bewusst Verbraucher ausschließen, die zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen, um ein neues Bonusangebot zu nutzen. Betroffene Verbraucher können dann nicht mehr von attraktiven Angeboten profitieren oder müssen länger nach günstigen Angeboten suchen.
 
 

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100.000 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg
© Patrick Seeger_Stadt Freiburg
 
100.000 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg
Am Montagnachmittag, 15. März 2021 hat das Zentrale Impfzentrum in der Messe Freiburg (ZIZ) zusammen mit seinen Mobilen Impfteams die Marke von 100.000 Impfungen überschritten. Oberbürgermeister Martin Horn war am Montag vor Ort. Er und Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Freiburg begrüßen die bisher erreichte Marke.

Oberbürgermeister Martin Horn: „Es ist sehr erfreulich, dass im Zentralen Impfzentrum Freiburg und durch die Mobilen Impfteams bereits 100.000 Bürgerinnen und Bürger eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben. Es gilt nun umso mehr, alle Anstrengungen aufzuwenden, damit wir diese Krise durch schnelleres Impfen gemeinsam bewältigen. Hierfür ein Dank an alle Akteurinnen und Akteure, die unter Hochdruck hervorragend koordiniert und engagiert arbeiten!“

Prof. Dr. Frederik Wenz ergänzt: „Als eines von neun zentralen Impfzentren in Baden-Württemberg ist das Impfzentrum in der Messe Freiburg ein wesentlicher Baustein der Impfstrategie. Das weitere Voranschreiten der Impfungen leistet einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Auch für die kommenden Monate sind wir im ZIZ gut aufgestellt.“

Seit Betriebsbeginn am 27. Dezember 2021 haben im ZIZ und durch die Mobilen Impfteams ca. 70.000 Personen ihre Erstimpfung und ca. 30.000 Personen ihre Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Ungefähr 73.000 Impfungen erfolgten dabei in der Messe und ca. 27.000 durch die Mobilen Impfteams. Pro Tag werden aktuell durchschnittlich bis zu 2300 Impfungen durchgeführt.

Die FWTM betreut das Zentrale Impfzentrum in der Messe organisatorisch und koordinativ – ihr zur Seite stehen das Universitätsklinikum Freiburg und die Stadt Freiburg. Das Universitätsklinikum und die Kassenärztliche Vereinigung stellen die medizinische Versorgung sowie das medizinische Personal bereit. Die Kosten der Impfzentren trägt das Land Baden-Württemberg.

Die Terminvergabe für das Zentrale Impfzentrum Freiburg erfolgt ausschließlich über die zentrale Terminvergabeplattform des Bundes, entweder telefonisch über die Hotline 116 117, online über die Webseite www.impfterminservice.de oder über die App 116117.app.

zum Bild oben:
OB Martin Horn begrüßt Bürgerin zur 100.000ten Impfung im ZIZ © Patrick Seeger_Stadt Freiburg
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Verkehrsrechtsschutz: Wenn‘s kracht – Geld für Streit
Wer Streit mit einem Autoverkäufer hat oder Ärger wegen eines Unfalls, muss sich keine Gedanken um Anwalts- und Gerichtskosten machen, wenn er eine Verkehrsrechtsschutzversicherung hat. Die Zeitschrift Finanztest hat für ihre April-Ausgabe 15 Angebote getestet und festgestellt, dass es Verkehrsrechtsschutz schon für unter 100 Euro im Jahr gibt.

Bei Streit um Verkehrsunfälle geht es oft um viel Geld. Verkehrsrechtsschutz ist daher für alle Verkehrsteilnehmer nützlich, auch für Fahrradfahrer und Fußgänger. Autobesitzer können den Versicherungsschutz gut gebrauchen, wenn sie etwa wegen eines Mangels am Auto gegen den Verkäufer vorgehen wollen.

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung können Interessierte als einzelne Police abschließen oder als Teil eines großen Rechtsschutzpakets, das zusätzlich den Bereich Privat, Beruf und Wohnen versichert. Im Test waren Einzelpolicen für Familien mit mehreren Fahrzeugen. Leistungsstark und günstig ist ein Tarif für unter 100 Euro bei einem Selbstbehalt von 150 Euro. Finanztest rät zu diesem Selbstbehalt, weil der Jahresbeitrag sonst teils erheblich steigt.

Der Test Verkehrsrechtsschutz findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/verkehrsrechtsschutz abrufbar.
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Wichtig bei Auslandsreisen: Wo brauche ich ein Visum?
Zur Planung einer Auslandsreise gehören viele wichtige Dinge. Anreise, Unterkunft, Finanzen und Reiseausstattung müssen bedacht werden. Ganz besonders wichtig, damit die Reise überhaupt stattfinden kann, sind die passenden Dokumente. Oft reicht der Reisepass, aber eben nicht immer...

Reisende aus Deutschland haben es oft leicht
Wer einen deutschen Reisepass hat, genießt in vielen Ländern den Vorteil einer einfachen Einreise. Er ist einer der meistakzeptierten Pässe der Welt und ermöglicht die visafreie Reise in zahlreiche Länder, solange es sich um einen Kurzaufenthalt von maximal einigen Wochen handelt. Im „Schengen-Raum“, also den Ländern der Europäischen Union und in der Schweiz, ist sogar ein gültiger Personalausweis ausreichend.
Aber nicht überall gilt die visafreie Einreise und einige Länder fordern zusätzliche Formalitäten.

Das klassische Vorab-Visum
Die klassische Form des Visums muss vorab beantragt und vor Reiseantritt erteilt werden. Beantragt wird es bei der jeweiligen Auslandsvertretung, also bei der Botschaft oder dem Konsulat des Reiselandes. Wer ein solches Visum benötigt, sollte sich besonders frühzeitig darum kümmern, da die Bearbeitung der Anträge nicht immer zügig vonstattengeht. Reisende aus Deutschland brauchen dieses Visum zum Beispiel für Reisen nach Australien oder China.

Das Visum on Arrival
Einige Staaten erteilen das sogenannte „Visum on Arrival“. Es muss nicht vorab beantragt werden, sondern wird Touristen direkt bei der Einreise, beispielsweise am Flughafen, erteilt. Häufig wird dafür eine geringe Gebühr fällig. Ein Visum on Arrival erhält man unter anderem in Ägypten, auf den Malediven, im Oman und auf den Philippinen.

Das e-Visum
Dieses Visum ähnelt dem Visum on Arrival, muss aber vorab online beantragt, meist ausgedruckt und dann bei der Ankunft vorgezeigt werden. In einigen Ländern wird es parallel zum Visum on Arrival angeboten und ist dann meist kostengünstiger. Ein e-Visum kann beispielsweise für Sri Lanka, Myanmar oder Kambodscha beantragt werden.

Elektronische Einreisegenehmigungen und Sonderfall USA
In einigen Ländern werden mittlerweile elektronische Einreisegenehmigungen gefordert, manchmal auch ergänzend zum Visum. Das Prinzip ist ähnlich wie beim e-Visum.
In den USA ist für Deutsche visumfreies Reisen möglich, die elektronische Einreisegenehmigung aber zwingend erforderlich. Sie ersetzt seit 2009 ein Formular, das früher bei der Anreise ausgefüllt werden musste. Der ESTA-Antrag (Electronic System for Travel Authorization) ist Teil des Visa Waiver Programm (VWP) und soll die Einreise aus teilnehmenden Ländern erleichtern. In der Regel werden die Genehmigungen innerhalb weniger Tage erteilt, eine rechtzeitige Beantragung ist aber empfehlenswert, falls es zu Komplikationen kommt.

Weitere Tipps zu Visa und Einreisegenehmigungen
Einreisevorschriften können sich stetig ändern und auch je nach Reisegrund und -dauer (beispielsweise für Arbeitsaufenthalte) abweichen. Im Zweifelsfall ist es deshalb immer sinnvoll, die jeweiligen Bestimmungen rechtzeitig bei den Auslandsvertretungen des Reiselandes zu erfragen. Ebenfalls wichtig: die Gültigkeit des Reisepasses prüfen. In einigen Ländern muss der Pass bei Einreise noch mindesten sechs Monate gültig sein.

Wer es sich einfach machen und auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Hilfe einer professionellen Visa-Agentur in Anspruch nehmen. Gegen eine überschaubare Servicegebühr werden dort Anträge für Visa und/oder die Einreisegenehmigung von erfahrenen Fachkräften übernommen. Komplikationen oder gar Ablehnungen aufgrund falsch oder unvollständig ausgefüllter Formulare lassen sich so vermeiden, der bürokratische Aufwand für die Reise bleibt klein und es bleibt mehr Zeit für andere Reisevorbereitungen.
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Bundeswehr unterstützte 19 Karlsruher Einrichtungen bei Corona-Tests
(c) Stadt Karlsruhe
 
Bundeswehr unterstützte 19 Karlsruher Einrichtungen bei Corona-Tests
OB Mentrup dankt Soldaten für ihren Einsatz in Karlsruher Alten- und Pflegeheimen

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup dankt den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz in Karlsruher Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt 19 Einrichtungen hatte die Bundeswehr bei der Durchführung von Corona-Schnelltests unterstützt. "Sie haben sich in ganz toller Weise eingebracht und verdient gemacht. Durch diese Aktion haben sie nicht nur vielen Familien und vielen einzelnen Personen geholfen, sondern auch bei vielen Menschen ein falsches Bild im Kopf korrigieren können", berichtete Mentrup. Viele hätten durch diesen Einsatz erstmals einzelne Soldaten kennengelernt und dadurch plötzlich ein ganz anderes Bild von der Bundeswehr bekommen, so Mentrup.

Koordiniert wurde die Aktion von Oberstleutnant Heinz Dieter Miess, Leiter des Kreisverbindungskommandos Karlsruhe Stadt. "Die freundliche, dankbare und reibungslose Aufnahme der Soldaten durch die unterstützten Einrichtungen war ebenso erfreulich wie auch das überaus positiv hervorzuhebende Engagement der Soldaten, die einen solchen Einsatz auch noch nicht erlebt hatten", bedankt sich Miess. Von allen Seiten habe er in dieser Zeit überwiegend sehr positive Rückmeldungen erhalten. Alle hätten an einem Strang gezogen.

So beispielsweise Oberstabsgefreiter Kevin Späth und Stabsgefreiter Maximilian von Pigage, die das Seniorenzentrum in Grünwinkel unterstützten. "Durch die Testung der Besucher, konnte man mehr mit der Bevölkerung in direkten Kontakt kommen", ziehen die beiden ein positives Resümee des Einsatzes.

Insgesamt waren 21 Soldatinnen und Soldaten aus Illkrich und Bruchsal seit dem 26. Januar 2021 im Einsatz. Dadurch, dass sich Pflegeheime nach und nach größtenteils selbst organisiert haben, sind zuletzt noch neun Soldaten vor Ort gewesen. Im Durchschnitt habe jeder von ihnen täglich rund 100 Tests durchgeführt, gaben die Soldaten eine Schätzung ab.

Am vergangenen Mittwoch (10. März) endete der Einsatz. Die Alten- und Pflegeheime erhalten nun bundesweit Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Diese hatte bereits im Vorfeld um Personen aus medizinischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen oder mit einer sozialen Ausbildung geworben.
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Projekt „Modernisierung Stadthalle“ nach planerischer Neuausrichtung
Großprojekt Stadthalle Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Projekt „Modernisierung Stadthalle“ nach planerischer Neuausrichtung
Karlsruhe: Sitzung des gemeinderätlichen Begleitgremiums

Das Modernisierungsvorhaben der Karlsruher Stadthalle startet mit neuem Rückenwind in die nächste Phase. „Den Mitgliedern des gemeinderätlichen Begleitgremiums konnten wir heute den neuen Rahmenterminplan des Planungsbüros SSP AG vorstellen“, informierte Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz am heutigen Freitag (5. März 2021). Mit der SSP AG, der nach der Verantwortung für die Architektur auch die Koordination der Gesamtplanung übertragen wurde, sei das Projekt wieder voll auf Kurs. „Wir sind sehr dankbar, dass wir nun einen kompetenten und verlässlichen Partner für die technischen Planungen im Team haben, der verschiedenste Lösungsansätze proaktiv, systematisch und kreativ aufzeigt und sie auch umsetzt.“ unterstreicht Baubürgermeister Daniel Fluhrer.

In dem von Matthias Kraemer, Vorstandsvorsitzender SSP AG und neuer Gesamtplanungskoordinator, benannten Zeitkorridor wird weiterhin das Ziel verfolgt, die Modernisierung bis zum Jahreswechsel 2024/2025 abgeschlossen zu haben. „Ich bin überzeugt vom Erfolg des ganzen Vorhabens und freue mich auf die anspruchsvolle Arbeit“, erklärt Matthias Kraemer. Der Rahmenterminplan sei tragfähig, ist sich Kraemer sicher, an dieser fachlichen Überzeugung „wolle er sich messen lassen.“ SSP habe ein erfahrenes, interdisziplinäres Team aufgestellt und plane nun alle weiteren Schritte stringent und zielorientiert.

Koordinator Matthias Kraemer hatte in der Sitzung des gemeinderätlichen Begleitgremiums den neuen Rahmenterminplan vorgestellt und erläutert. Demnach werden die Baumaßnahmen zur Modernisierung der Stadthalle Anfang 2025 abgeschlossen sein. Dann schließt sich eine Testphase zur Inbetriebnahme der neuen Technik und Ausstattung an. Denn bevor die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) in den uneingeschränkten Vollbetrieb gehen kann, müssen sich die Abläufe einspielen.

In einem gemeinsamen Workshop aller Beteiligten Ende März 2021 werden die vorliegenden, konzeptionellen Ideen und Festlegungen endgültig überprüft. Daraus ergeben sich verbindliche Projektmodule, die dann detaillierter terminiert werden können. Auf dieser Basis wird der Rahmenplan mit Meilensteinen versehen und sukzessive verfeinert.Daraus resultierende, neue Gesamtkosten werden zur Anmeldung des Doppelhaushalts 22/23 noch in diesem Herbst vorgelegt. Bereits vor den Sommerferien hingegen wird die zeitliche Feinplanung präsentiert werden.
 
 

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Hilfe bei Impfterminen
Das Seniorenbüro hat eine Liste mit Vereinen und Initiativen zusammengestellt

Freiburg, 10.3.21. Von heute an sind auch alle Personen über 70 Jahre und Menschen mit gewissen Vorerkrankungen impfberechtigt. Einen Impftermin zu erhalten und zum Impfzentrum zu gelangen ist allerdings nicht immer einfach. Darum hat das städtische Seniorenbüro eine Liste der Vereine und Initiativen zusammengestellt, die bei der Online Buchung eines Impftermins unterstützen oder zum Impfzentrum an der Messe begleiten können.

Bei Fragen können Sie sich gerne an das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt (Tel. 201-3032, seniorenbuero@stadt.freiburg.de) wenden. Alle Infos stehen auch auf der städtischen Homepage unter www.freiburg.de/senioren in der Rubrik Aktuelles.
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Online-Vortrag
Peggy Elfmann und ihre Mutter / Foto: Peggy Elfmann
 
Karlsruhe: Online-Vortrag "Alzheimer und wir"
Peggy Elfmann berichtet am 18. März über den Umgang mit der Demenz ihrer Mutter

Der Alzheimer kam 2011 in Peggy Elfmanns Leben, als ihre Mutter mit gerade mal 55 Jahren die Diagnose Alzheimer-Demenz erhielt. Auf ihrem Blog "Alzheimer und wir" schreibt sie darüber, wie es ihr als Tochter damit geht, welche Lösungen und Wege ihre Familie gefunden hat, wie sie weiter mit ihrer Mutter lachen kann, wie ihr die Corona-Krise zusetzt. In dem Online-Vortrag "Alzheimer und wir – Meine Mama, der Alzheimer und meine Kinder" am Donnerstag, 18. März, um 16 Uhr lässt die Journalistin, Bloggerin und Podcasterin Interessierte an ihren Erfahrungen und Einsichten teilhaben.

Die kostenlose Veranstaltung ist ein Angebot des Netzwerks Demenz Karlsruhe. Anmeldungen sind unter www.karlsruhe.de/senioren möglich, Fragen werden unter der Telefonnummer 0721/133-7696 beantwortet.
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Wasser marsch: Uferweg zum Konstanzer Hörnle
Wer eher zum „Spazierwandern“ als zum Trekking neigt, ist auf dem Uferweg in Konstanz richtig. Die ebene Strecke führt auf gut 8 Kilometern am See entlang, von der Imperia vor dem historischen Konzilsgebäude durch den Stadtpark zum Strandbad Horn, von den Einheimischen liebevoll „Hörnle“ genannt. Unterwegs zeigen sich Stadt und See in ihrer ganzen Schönheit. Während zwischen Mai und September buntes Treiben herrscht, wird es mit dem Spätsommer zunehmend ruhiger. Und spätestens in den Herbst- und Wintermonaten, wenn sich Licht und Farbenspiel verändern und der Region einen besonderen Zauber verleihen, kann man beim Blick über den See zur Ruhe kommen und Kraft für den Alltag tanken.
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Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit
Land fördert Digitalisierungsprojekt der Reiss-Engelhorn-Museen – neu geschaffene Stelle mit Wissenschaftler aus Togo besetzt

Die Aufarbeitung von Sammlungen aus kolonialen Kontexten stellt die Museen in Deutschland vor große Herausforderungen. Oft fehlt es an der finanziellen und personellen Ausstattung, um diese wichtige Aufgabe adäquat bewältigen zu können. Dank einer Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Höhe von 61.600 Euro sind die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) in der Lage, in den kommenden beiden Jahren Sammlungsobjekte aus Afrika zu digitalisieren und in einer Online-Datenbank öffentlich zu machen.
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Wallanlage mit Donaublick: Festungsweg Ulm
Ulm, Festungsweg: Wilhelmsburg (c) UlmNeu-Ulm Touristik GmbH / Oliver Schulz
 
Wallanlage mit Donaublick: Festungsweg Ulm
Es gibt Ulmer, die behaupten, es gäbe zwei bedeutende Bauwerke in der Donaustadt. Ein vertikales und ein horizontales. Mit dem vertikalen ist natürlich das berühmte Münster samt höchstem Kirchturm der Welt gemeint. Mit dem horizontalen dagegen die weniger bekannte Bundesfestung. Die größte noch erhaltene Verteidigungsanlage des 19. Jahrhunderts in ganz Europa. Fast 13 Kilometer lang führt der Festungsweg entlang der Hauptumwallung und informiert auf 32 Tafeln an markanten Festungswerken über deren Entstehung, Funktion und nachmilitärische Nutzung. Dazwischen warten schöne Ausblicke auf die Zweilandstadt an der Donau und an Föhntagen sogar bis zu den Alpen.
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Tagescremes mit UV-Schutz: Luxus-Marken schmieren ab
Bei einem Test von 11 Tagescremes mit UV-Schutz schneiden fünf mangelhaft ab, darunter auch die beiden teuersten Produkte von Luxus-Marken – die Cremes kosten bis zu 100 Euro pro 100 Milliliter. Es gibt aber auch gute Pflege und zuverlässigen UV-Schutz für wenig Geld: 100 Milliliter des Testsiegers kosten nur 3,90 Euro.

Mit Sonnenschutzfaktoren von 15 bis 30 können die Cremes auch hellhäutigen Menschen im Alltag genug Schutz vor der Sonne bieten. Fünf Cremes halten aber nicht, was sie versprechen: Drei erreichen nicht den Sonnenschutzfaktor, der auf den Packungen steht. Zwei bieten einen – im Verhältnis zum gekennzeichneten Sonnenschutzfaktor – zu niedrigen UVA-Schutz. Alle fünf bewerten die Tester mit der Note Mangelhaft.

Die übrigen Cremes sind deutlich besser in Sachen Sonnenschutz, zwei verspielen aber ein gutes Gesamtergebnis. Der Tiegel eines Anbieters ist eine Mogelpackung, die Creme eines anderen versorgt die Haut nur ausreichend mit Feuchtigkeit.

Viele Menschen wollen auch bei ihrer Körperpflege auf alles Tierische verzichten. Zwei Cremes von Drogerieketten sind als vegan gekennzeichnet. Eine davon liegt im Test knapp vorn und ist mit 3,90 Euro je 100 Milliliter besonders günstig.

Der Test Tagescremes mit UV-Schutz findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/uv-tagescreme abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
 
„Demenz – Seelische Gesundheit – Psychische Erkrankungen im Alter“
Veranstaltungskalender für März bis Juli ist ab sofort beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt erhältlich

Der aktuelle Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit – Psychische Erkrankungen im Alter“ für den Zeitraum März bis Juli 2021 ist soeben erschienen.

Durch die Pandemie und ihre Folgen fielen in den letzten Monaten zahlreiche Veranstaltungen aus oder konnten nicht in der gewohnten Form stattfinden. Umso erfreulicher ist es, dass viele Akteure auch in diesem Frühjahr und Sommer wieder ein vielseitiges Angebot an unterschiedlichsten Veranstaltungen geplant haben. Die Vielfalt reicht von Beratungen und Gesprächskreisen über Kursangebote bis zu Vorträgen. Auch einige Bewegungsangebote sind aufgeführt. Die Veranstaltungen richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Betroffene, (pflegende) Angehörige, Erkrankte und die Fachöffentlichkeit. Teilweise sind die Angebote kostenfrei.

Der kostenlose Veranstaltungskalender ist unter www.freiburg.de/senioren zu finden und kann beim städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt (Tel. 0761/201 3035) angefordert werden. Das Seniorenbüro ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Wegen der Pandemie finden Beratungsgespräche derzeit nur nach telefonischer Terminvereinbarung statt.
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Verschiedenes 
 
Seniorenhandys: Telefonieren mit Handicap
Seniorenhandy -Telefonieren mit Handicap (c) Stiftung Warentest
 
Seniorenhandys: Telefonieren mit Handicap
Sind Sehkraft, Gehör oder Motorik eingeschränkt, helfen Spezialhandys, trotzdem mit Familie und Freunden verbunden zu bleiben. Doch nur 2 von 15 Geräten helfen bei allen drei Einschränkungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von Seniorenhandys, der in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht ist.

Die Tester haben drei Arten von Spezialtelefonen geprüft: Einfach-Handys ohne Apps und Internetzugang, Hybrid-Handys, die auch Internet und ein paar vorinstallierte Apps bieten und spezielle Smartphones, die durch größere Symbole und einfache Menüs leichter zu bedienen sind. „Das Ergebnis ist ernüchternd“, heiß es im Testbericht. Nur vier Handys sind gut – zwei Smartphones und zwei Einfach-Handys. Wer schlecht sieht oder motorisch eingeschränkt ist, findet kaum ein hilfreiches Modell. Personen mit Hörschwäche können noch am ehesten profitieren. Nur zwei Einfach-Handys zu Preisen von 45 und 58 Euro gleichen alle drei Handicaps gut aus.

Alle Modelle bieten eine Notruftaste. Wird sie gedrückt, ruft das Handy alle dafür gespeicherten Telefonkontakte an, bis jemand rangeht. Einige Geräte stoppen allerdings die Rufautomatik, wenn ein Anrufbeantworter anspringt.

Der Test Seniorenhandys findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/seniorenhandys abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Im Alter minimalistisch wohnen?
Onlineveranstaltung "Alles rund ums Tiny House" am 11. März

Den Umzug in ein Minihaus hat schon mancher in Betracht gezogen und wieder verworfen. Denn zuvor gilt es viele Fragen zu klären. Wenn es dann doch klappt, verändert ein solcher Wechsel das Leben grundlegend. Wer in ein Tiny-House zieht, trennt sich von Überflüssigem und entscheidet sich für eine minimalistische Lebensweise.

In dem Online Vortrag "Alles rund ums Tiny House" von Seniorenbüro/ Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe berichtet Tiny House e.V. am Donnerstag, 11. März, um 17 Uhr vom Alltag eines Bewohners, gibt einen Abriss zur Umsetzung des Wohnprojekts und beleuchtet, ob Themen wie "Wohnen im Alter" und "Tiny House" zusammenpassen. Um Anmeldung unter www.karlsruhe.de/senioren wird gebeten.
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Verschiedenes 
 
Neuer Generalmusikdirektor am Theater Freiburg
André de Ridder (c) Marco Borggreve
 
Neuer Generalmusikdirektor am Theater Freiburg
Auswahlkommission empfiehlt André de Ridder

Umfangreiches Auswahlverfahren mit 150 Bewerberinnen und Bewerbern – Wahl durch den Gemeinderat im April

Die Neuwahl des Generalmusikdirektors am Theater Freiburg rückt näher: Die gemeinderätliche Findungskommission spricht sich nach einem intensiven Verfahren für den Dirigenten André de Ridder aus. Nach einer Beratung im Theaterausschuss entscheidet der Gemeinderat im April über diese Empfehlung. Im Falle seiner Wahl wird de Ridder zur Spielzeit 2022/2023 die Nachfolge von Fabrice Bollon antreten. Dieser ist seit 2009 als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters am Theater Freiburg tätig.

Insgesamt hatten sich 150 Personen um die Stelle der Generalmusikdirektion am Theater Freiburg beworben. In einer Vorauswahl wurden 15 Bewerberinnen und Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Drei von ihnen kamen schließlich nach Freiburg, um sich bei einem umfassenden Auswahlverfahren der Findungskommission vorzustellen. Diese setzt sich aus Fachleuten, Gemeinderätinnen und Gemeinderäten unter Vorsitz von Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach zusammen.

Im Ergebnis hat sich die Kommission nun für André de Ridder ausgesprochen. Der Dirigent hat sich durch seine stilistische Versiertheit vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik sowie durch außergewöhnliche Projekte und Kollaborationen einen Namen gemacht. Ausschlaggebend war für die Findungskommission, dass er für einen Paradigmenwechsel des gängigen musikalischen Programms deutscher Musiktheater und Konzerthäuser steht. Neben klassischen Repertoires ist die zeitgenössische Musik für ihn ein Feld, dem er sich auch künftig leidenschaftlich widmen wird. Der Freiburger Spielplan wird sich somit in Zukunft musikalisch auch außerhalb von Europa bewegen, was in den Plänen von Orchestern und Opernhäusern bislang weniger Beachtung fand.

Der in Berlin aufgewachsene André de Ridder (Jahrgang 1971) studierte sein Fach unter anderem bei Leopold Hager an der Musikhochschule Wien und bei Colin Davis an der Royal Academy of Music in London. Nach dem Studium folgten Stationen als Dirigent beim Bournemouth Symphony Orchestra, dem Hallé Orchestra Manchester, der Sinfonia Viva (ehemals East of England Orchestra) und dem Copenhagen Philharmonic Orchestra. Aktuell ist er künstlerischer Leiter des Musica Nova Festivals Helsinki, Finnlands größtem internationalen Festival für Neue Musik.

De Ridder dirigierte verschiedene Repertoire-Werke an Häusern wie dem Staatstheater Stuttgart, der Finnish National Opera, der Dutch National Opera, der English National Opera, der Irish National Opera und der Den Jyske Opera. Er gastiert regelmäßig bei Festivals wie den BBC Proms, den Holland, Sydney und Manchester International Festivals und Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Orquestra Simfònica de Barcelona, Chicago Symphony Orchestra und dem Concertgebouworkest in Amsterdam. 2018 erhielt er für seine Arbeit als künstlerischer Kurator beim Londoner Spitalfields Festival einen „Royal Philharmonic Society Award“.

Überzeugt hat der Dirigent auch im Genre Oper und Musiktheater, in dem er enge künstlerische Beziehungen zu namhaften Opernkomponisten wie Kaija Saariaho, Daníel Bjarnason oder Michel van der Aa aufbaute. 2013 gründete er das Musikerkollektiv „stargaze“, dessen Repertoire von Bach über Beethoven bis zu Avantgarde-Elektronik und zeitgenössischer klassischer Musik reicht. Das Musikerkollektiv hat mittlerweile eine breite Anhängerschaft gefunden und ist in weltweit bekannten Konzerthäusern zu Gast, darunter das Barbican Centre London, die Philharmonien Köln und Paris sowie die Hamburger Elbphilharmonie.

Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach freut sich, dass die Bewerberauswahl trotz der aktuellen Einschränkungen erfolgreich war: „Ich bedanke mich herzlich bei allen, die dieses Auswahlverfahren unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich gemacht haben: bei den Gemeinderäten und Gemeinderätinnen, bei dem Orchester, den Sängerinnen und Sängern und auch bei den medizinischen Fachkräften für die Schnelltests.“
 
 

Verschiedenes 
 
 
Potenzmitte: Welche Medikamente helfen
Dauerhafte Impotenz ist keine Schwäche, sondern oft eine Krankheit. Welche Medikamente helfen – und wovon Betroffene besser die Finger lassen sollten, beschreibt die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Eine behandlungsfähige erektile Dysfunktion – so der medizinische Begriff – liegt vor, wenn es dem Mann länger als sechs Monate trotz Lust nicht gelingt, eine Erektion zu erreichen oder lange genug aufrechtzuerhalten, um den Geschlechtsakt zu vollziehen. Hat der Arzt eine organisch bedingte Erektionsstörung diagnostiziert, können Medikamente helfen.

Die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest haben Tabletten, Spritzen und Stäbchen bewertet, die Abhilfe schaffen. Männer, die an schweren Herzerkrankungen leiden, dürfen diese Mittel allerdings nicht nehmen. Auch dürfen die Mittel nicht mit einigen Mitteln gegen Herzleiden wie Angina Pectoris kombiniert werden. Deshalb sollte bei Potenzstörungen stets ärztlicher Rat gesucht werden.

Auf keinen Fall sollten Betroffene Potenzmittel auf eigene Faust aus dem Internet kaufen. Rezeptpflichtige Mittel wie Viagra sind dort oft Fälschungen. Manche angeblich „rein pflanzliche“ Produkte enthalten nicht deklarierte Stoffe, die für Männer, die sie wegen eines Herzleidens nicht nehmen dürfen, lebensbedrohlich sein können.

Der Test Potenzmittel findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/potenzmittel abrufbar.
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Rückblick 2020 & Ausblick 2021
Wohnmobilstellplatz am Rebberg / Foto: presse
 
Rückblick 2020 & Ausblick 2021
BAD KROZINGEN. Ein turbulentes Jahr 2020 liegt hinter uns. Die Corona-Pandemie hat nahezu alle Bereiche unseres Lebens berührt und uns mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Rückblickend auf dieses - in vielen Hinsichten - besondere Jahr, verzeichnet Bad Krozingen einen Rückgang der Übernachtungen um rund 28 % verglichen zum Vorjahr. Auch die Erträge der Vita Classica sind durch die Schließung deutlich betroffen und sind im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte gesunken. Die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Vita Classica schreiten, mit geringer Verzögerung, wie geplant voran und versprechen großartige Highlights im Jahr 2022 für die Bad Krozinger Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger.

Übernachtungen
Kalenderjahr 2019: 605.000
Kalenderjahr 2020: 440.000
 Rückgang um 165.000 Übernachtungen (ca. 28 %)
Davon: Reha-Kliniken & Fachkliniken
 Rückgang um 24 % im Vergleich zum Vorjahr
Davon: Ambulante Kurgäste, Urlauber, Gesundheitstouristen, Wellnessgäste, Passanten, Geschäftsreisende
 Rückgang um 40 % im Vergleich zum Vorjahr

Wohnmobilstellplatz
Im sogenannten „Coronajahr“ 2020 gehört besonders die Wohnmobilbranche zu den Gewinnern der Pandemie. Die Menschen schätzen zunehmend die Mobilität und genießen ihre Unabhängigkeit. Dennoch verzeichnet der Wohnmobilstellplatz am Rebberg neben der Vita Classica-Therme über das gesamte Jahr einen Rückgang um rund 40 %.

Vita Classica-Therme und Saunaparadies
Die Einrichtungen der „Vita Classica“ litten besonders an den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Bereiche umfassen das Mineral-Thermalbad, das Saunaparadies, das Wohlfühlhaus mit seinen Wellness-Angeboten, Sportkurse in der Vita Classica und medizinischtherapeutische Anwendungen. Insgesamt ergab sich hier ein Ertragsrückgang von rund 50 % im Vergleich zum Vorjahr.

Freizeitbad aquarado
Das Freizeitbad aquarado konnte seine reguläre Sommersaison von Mitte Juni bis Ende September durchführen. Das freute vor allem die Bürgerinnen und Bürger aus Bad Krozingen und der Region, so besuchten doch viele Familien, Kinder und Jugendliche das bekannte Freizeitbad. Vor allem durch die Schließung von Schwimmbädern in der näheren Umgebung konnte das aquarado profitieren.

Kurpark Bad Krozingen
Ein klarer Gewinner der Corona-Pandemie ist die grüne Lunge von Bad Krozingen – der Kurpark, mit seinem alten und teilweise exotischen Baumbestand. Die bunte Bäume- und Blumenoase wurde sowohl von den Übernachtungsgästen als auch von den Einheimischen in Bad Krozingen wahrgenommen. So bietet der Kurpark auch in turbulenten Zeiten einen Ort, um zur Ruhe zu kommen und Erholung zu finden. Zum Sport treiben, Disc Golf spielen oder auch zum Picknicken mit den Kindern im Gras. Der Trend „Raus an die frische Luft“ ist auch im Winter festzustellen. Auch das Buch „Bäume – Faszination Kurpark Bad Krozingen“ erfreut sich weiterhin an Beliebtheit und ermöglicht es, den Kurpark selbstständig zu erkunden und mehr über den Baumbestand zu lernen.

Ausblick auf das Jahr 2021

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen und insbesondere Kurdirektor und Geschäftsführer Rolf Rubsamen möchten den verschiedenen Leistungsträgern in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Handel und Veranstaltungsanbietern möglichst viel Zuversicht für das Kalenderjahr 2021 vermitteln. Klar ist jedoch auch, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorüber ist und wir frühestens im Sommer / Herbst oder gar 2022 zum Normalbetrieb übergehen können.

Da die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen die letzten 10 Jahre gut gewirtschaftet hat, kann sie nun bei den geforderten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie überleben. Zudem erhält das Unternehmen für die anstehenden Baumaßnahmen, zur Verbesserung der Infrastruktur der Vita Classica, eine städtische Förderung. Aufgrund der Corona-bedingten Schließung erhält die Kur- und Bäder GmbH Bad Krozingen die Novemberhilfen und zusätzlich wurde eine Landesförderung zugesagt. Die Dezemberhilfen werden nun ebenfalls von dem Unternehmen beantragt. Die Überbrückungshilfe III kann die Kur und Bäder GmbH leider nicht in Anspruch nehmen, da sie ein kommunales Unternehmen ist. Für die Monate Januar bis März 2021 gibt es bis zum heutigen Zeitpunkt noch keinerlei Programme, die für die Kur und Bäder GmbH geeignet sind.

Die geplante Erweiterung der Vita Classica musste die letzten Wochen etliche Schlechtwettertage hinnehmen, in denen nicht wie geplant vorangeschritten werden konnte. Aufgrund dessen gibt es nun eine geringe zeitliche Verzögerung. Grundsätzlich jedoch ist der Bau in Betrieb und wird voraussichtlich im Juni 2022 mit dem dritten Außenbecken und im September 2022 mit weiteren neuen Innenbereichen in Betrieb gehen.
So soll das Außenbecken bei Fertigstellung ein Schwimmer-Sommerbecken mit den Maßen 8 m Breite und 16,66 m Länge sein. Die Wärmegewinnung soll über Solarenergie erfolgen. Im Innenbereich soll ein kleines Restaurant mit Innensitzplätzen, Kamin-Lounge und Außenterrasse entstehen. Hinzu kommt im Innenbereich ein weiteres Therapie-Becken mit 70 m² Wasserfläche für Funktionstraining, Wassergymnastik für Patienten der Theresienklinik, gesunde Bewegungskurse wie „AquaCycling“ und „AquaFitness“. Im Erdgeschoss soll ergänzend ein hochwertiger Ruheraum mit ca. 24 Liegen hinzukommen und der Bademantelgang zur Theresienklinik wird ebenfalls in der prägnanten „Vita Classica“-Bauarchitektur neu erstellt.

Im Obergeschoss entstehen neue Räumlichkeiten für hochwertige Wellness-Angebote. DaySpa, Sole Floating, Wellness-Massagen, Bali-Private Spa mit den dazugehörigen Neben- und Sanitärräumen sind in Vorbereitung. Auf dieser Ebene erfolgt auch der Anschluss eines Bademantelgangs zum neuen 4-SternePlus-Hotel. Auf ca. 200 m² Fläche erfolgt im weiteren Obergeschoss die Ansiedlung einer Kur-, Hausarzt-, Sport- und Akupunkturpraxis. Auf dieser Etage wird auch ein Gymnastikraum für Pilates, Yoga, Schwangerschafts- und Rückbildungsangebote geschaffen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Pflegereform jetzt vorlegen
„Bündnis für gute Pflege“ appelliert an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Die Pflegeversicherung muss auf solide finanzielle Füße gestellt sowie nachhaltig und generationengerecht für die Zukunft gestaltet werden. Dafür ist dringend mehr Personal, eine Begrenzung der Eigenanteile von pflegebedürftigen Menschen in der Pflegeversicherung und vor allem aber eine umfassende Pflegereform notwendig.

Das „Bündnis für Gute Pflege“, dem auch der vzbv angehört, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um die Pflegebedürftigen in der Langzeitpflege insgesamt stärker zu entlasten. Bereits Anfang November vergangenen Jahres kündigte der Bundesgesundheitsminister eine Pflegereform mit einem Eckpunktepapier an. Die Konkretisierung des Vorhabens lässt nach wie vor auf sich warten. Es muss jetzt gehandelt werden, damit es noch vor Ende der Legislaturperiode eine tragfähige Lösung gibt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Mehr als 50.000 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg
Erfolgreicher Start der AstraZeneca-Impfungen am Samstag, 20.02.2021

Am Samstag, 20.02.2021 hat das Zentrale Impfzentrum in der Messe Freiburg (ZIZ) am Vormittag zusammen mit seinen Mobilen Impfteams die Marke von 50.000 Impfungen überschritten. Hierbei kam am Nachmittag zum ersten Mal der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca in Freiburg zum Einsatz.

Geimpft wurden am vergangenen Wochenende Mitarbeiter_innen des Universitätsklinikums Freiburg, des Diakonie Krankenhauses und der Krankenhäuser des RKK Verbunds (Loretto-Krankenhaus und St. Josefskrankenhaus) gemäß den Vorgaben des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Dieses hatte allen Kliniken im Land ein bestimmtes Kontingent an Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca direkt zugesprochen, dass die Kliniken entweder eigenverantwortlich oder in einem der Impfzentren des Landes nutzen konnten.

Im Zentralen Impfzentrum Freiburg wurde diese Möglichkeit gleichzeitig dafür genutzt, um zu testen, wie leistungsfähig das Zentrum mittlerweile ist. Personell wurde aufgerüstet, um so zu gewährleisten, dass auch mit einer höheren Personenzahl als bisher die Aufenthaltsdauer im gewohnten Bereich von maximal 30 bis 40 Minuten bleiben. „Wir konnten nicht nur unser Ziel bei der Aufenthaltsdauer einhalten“, so Daniel Strowitzki, FWTM-Geschäftsführer und organisatorischer Leiter des ZIZ, „wir haben am Sonntagmorgen mit fast 1.000 geimpften Personen außerdem eine Kapazität erreicht, die deutlich über dem liegt, was vom Sozialministerium gefordert wird und haben außerdem Potential für mehr Impfungen im gleichen Zeitraum.“

Am Sonntag konnten insgesamt über 1700 Mitarbeiter_innen des Universitätsklinikum Freiburg / Bad Krozingen an einem Tag geimpft werden. „Wir konnten durch eine intensive informative Aufklärung der Beschäftigten die medial aufgebrachten Bedenken am Impfstoff AstraZeneca ausräumen und eine große Zahl an Menschen impfen, der Sonntag war ein wichtiger Tag für die Universitätsklinik, sagte PD Dr. Thorsten Hammer, der Ärztliche Leiter des ZIZ in Freiburg.

Bis zum Ende des vergangenen Wochenendes wurden damit insgesamt ca. 52.500 Impfungen im Zentralen Impfzentrum Freiburg sowie in den Pflegeheimen im Südwesten bis hin zum Bodensee verabreicht. Ungefähr 35.000 Impfungen erfolgten dabei in der Messe und ca. 17.500 durch die Mobilen Impfteams. Des Weiteren wurden 17.000 Menschen davon bereits zum zweiten Mal geimpft.

Die Terminvergabe für das Zentrale Impfzentrum Freiburg erfolgt ausschließlich über die zentrale Terminvergabeplattform des Bundes, entweder telefonisch über die Hotline 116 117, online über die Webseite www.impfterminservice.de oder über die App 116117.de. Die Termine für das ZIZ Freiburg werden dort jeweils eingestellt, sobald die Impfstoffmengen für die entsprechenden Zeiträume bekannt sind.
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