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Die Figurengruppe am Kaiserportal des ehemaligen Klosters in Bamberg
Bamberg-Berg: Ehem. Kloster St. Michael (c) Guido Siebert / DSD
 
Die Figurengruppe am Kaiserportal des ehemaligen Klosters in Bamberg
Der über Lucifer triumphierende Michael und das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde

Für die Skulpturen am Kaiserportal des ehemaligen Klosters Michaelsberg im Bamberger Berggebiet wird eine Schadenskartierung der Architekturteile und eine Bestands- und Schadenskartierung der Skulpturen vorgenommen. Dafür stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale einen Fördervertrag über 5.000 Euro aus.

Am Tag des offenen Denkmals, am 13. September 2026, ist die Figurengruppe Schauplatz einer Schaubaustelle. Besucher haben dann die Möglichkeit, Einblicke in die laufenden Voruntersuchungen der Sandsteinskulpturen zu bekommen. Das Denkmal ist im Rahmen von 30-minütigen Führungen mit Kurzvorträgen zugänglich. Diese beginnen um 11.00 Uhr, 12.30 Uhr und 14.30 Uhr. Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege geführt. Die Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag direkt vor Ort, die Teilnahmeplätze sind begrenzt. Änderungen sind vorbehalten. Es gelten die am Veranstaltungstag vor Ort ausgehängten Termine.

Beim Kaiserportal handelt es sich um eine Skulpturengruppe des Bildhauers Johann Peter Benkert (1709-1769). Der verwandte Schilfsandstein lässt sich zwar gut bearbeiten, ist aber wenig haltbar. Die Statue des Heiligen Michaels, der über Lucifer triumphiert, ragt weitausladend auf dem Portalgiebel heraus. Links und rechts des Portals befinden sich die Skulpturen des Kaiserpaars Heinrich und Kunigunde. Die Skulpturengruppe wurde bereits mehrfach fachlich gut restauriert.

In der geplanten Fördermaßnahme ist auch die Kartierung dieser restaurierten Partien enthalten, die wie die Originalsubstanz geprüft werden müssen. Geplant ist die Abnahme, Restaurierung und Wiederaufstellung der Skulpturen, die dann mit einer Einhausung über den Winter geschützt werden. Zunächst sind nur die Voruntersuchungen geplant, die eigentliche Durchführung wird im nächsten Jahr stattfinden.

Der Tag des offenen Denkmals am zweiten Sonntag im September, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) bundesweit koordiniert, wird alljährlich in wechselnden Städten feierlich eröffnet. In diesem Jahr freut man sich in Bamberg auf das größte Kulturevent Deutschlands mit einem vielfältigen Programm. Am Sonntag, den 13. September 2026 präsentieren die Veranstaltenden in Bamberg ihre Angebote stellvertretend für alle bundesweiten Aktionen. Deutschlandweit öffnen rund 6.000 Teilnehmer ihr Denkmal, viele darunter können sonst nicht besucht werden. So wird ein buntes Mosaik der deutschen Denkmallandschaft und die unterschiedlichsten Wirkungsfelder von Denkmalschutz und Denkmalpflege einmal im Jahr vor aller Augen sichtbar.

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Eintrag vom: 27.08.2026  




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