Zwischen Ende März und Ende Mai prüft der Eigenbetrieb Friedhöfe, ob alle Grabsteine auf den städtischen Friedhöfen standfest sind. Diese Druckprobe findet einmal im Jahr statt, in der Regel nach der Frostperiode. Sie dient der Sicherheit aller Friedhofsbesucher*innen und des Friedhofspersonals. Die Stadtverwaltung ist dazu gesetzlich verpflichtet.
Um zu testen, ob die Grabmale noch sicher stehen, wird nicht etwa am Stein gerüttelt. Die Friedhofstechniker nutzen ein Druckmessgerät, um zu prüfen, ob der Stein einem Druck von 30 Kilogramm problemlos standhält. Grabsteine, die bei der Prüfung durchfallen, werden zunächst mit einem Holzpfahl gesichert.
Erweist sich ein Grabstein als potentielle Gefahr, schreibt die Friedhofsverwaltung die jeweiligen Nutzer*innen an. Diese sind verpflichtet, das Grabmal wieder in einen sicheren Zustand bringen zu lassen – und müssen das im Anschluss nachweisen. Im Fall, dass die Angehörigen sich nicht zeitnah kümmern, kann der Eigenbetrieb Friedhöfe den Grabstein auf Kosten der Nutzungsberechtigten entfernen.
Wer bei der Druckprüfung des Grabsteins, für den er oder sie verantwortlich ist, dabei sein will, kann sich bei der Friedhofsverwaltung telefonisch melden und einen Termin vereinbaren: für den Hauptfriedhof, die Friedhöfe Zähringen, Günterstal, Hochdorf und Lehen unter der 0761 201-6650, für die Friedhöfe Bergäcker, Littenweiler, Ebnet und Kappel unter der 0761 201-6655 und für die Friedhöfe St. Georgen, Haslach, Betzenhausen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen unter der 0761 201-6656. |