Kanzelaltar und die Orgel mit dem Orgelgehäuse zählen zu den bedeutenden Ausstattungsstücken
An der Instandsetzung der Turmhaube der evangelischen Kirche in Trogen beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale und der Barbara und Gunther Fenge-Stiftung in der DSD mit 25.000 Euro. Das Gotteshaus gehört somit zu den über 590 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche befindet sich im Ortszentrum Trogen in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. Mit einer leicht erhöhten Position auf einem Plateau hat die Kirche in ihrer zentralen Lage eine ortsbildprägende Wirkung. Sie weist zeittypische, barocke Gestaltungselemente auf.
Zum Objekt:
Erbaut wurde die Markgrafenkirche in den Jahren von 1747 bis 1752. Die Saalkirche mit hohen, rundbogigen Fenstern schließt mit einem Walmdach ab. Nordöstlich grenzt der Chorturm an, der zunächst einen rechteckigen und nach oben verlaufenden achteckigen Grundriss aufweist. Das Turmdach ist als Welsche Haube mit Laterne und darüberliegender zwiebelförmiger Spitze mit Wetterfahne geformt. Der Innenraum der Kirche wird durch die beidseitige Doppelempore eingefasst. Der Kanzelaltar von Wolfgang Adam Knoll aus den Jahren 1748/1749 und die Orgel mit dem Orgelgehäuse der ehemaligen Heidenreich-Orgel von 1888/1889 zählen zu den bedeutenden Ausstattungsstücken. Zahlreiche wertvolle liturgische Objekte wie das Kruzifix von Peter Breuer aus dem frühen 16. Jahrhundert oder die Brüstungsbilder der Hofer Malerfamilie Lohe aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert sind erwähnenswert. |