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Samstag, 18. November 2017
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Veranstaltungen

Freiburger Film-Forum: AMERICA THE BEAUTIFUL
Foto: Veranstalter
 
Freiburger Film-Forum: AMERICA THE BEAUTIFUL
Mit einem umfangreichen Programm und verstärkt durch die students’ platform startet das freiburger film forum am 22. Mai 2017 in seine 17. Ausgabe, Länderschwerpunkt USA

In Kooperation mit dem Robert Flaherty Film Seminar (New York) zeigt das Filmforum eine Auswahl an historischen und aktuellen Dokumentarfilmen, die sich mit Engagement der gesellschaftlichen Realität in Nordamerika stellen. Unter dem Eindruck der aktuellen politischen Umwälzungen und des allgemeinen Rechtsrucks weltweit ist der Anspruch des Filmforums nicht nur den Blick auf Betroffene zu werfen, sondern nach Ansätzen und Modellen gegen die zunehmende Xenophobie und soziale Ungerechtigkeit zu suchen.

Seit 1985 zeigt das freiburger film forum aktuelle Produktionen aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien und setzt mit seinen Themenschwerpunkten Akzente in der transkulturellen Diskussion. Gerade der Werkstattcharakter und die überschaubare Größe dieses Festivals verleihen ihm seine besondere Intensität und ermöglichen Filmgespräche, die es für RegisseurInnen aus aller Welt attraktiv machen.

Die students‘ platform zeigt eine internationale Auswahl aktueller Debut- und Erstlingswerke talentierter RegisseurInnen.

Veranstalter: Kommunales Kino Freiburg
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LESUNG: Hanya Yanagihara
Hanya Yanagihara / Foto © Sam Levy
 
LESUNG: Hanya Yanagihara "Ein wenig Leben"
Mi, 15. März 2017, 20 Uhr
im Winterer-Foyer, Theater Freiburg, Bertoldstr. 46, 79102 Freiburg

Moderation: Andreas Platthaus
Deutscher Text: Doris Wolters
Veranstalter: Carl-Schurz-Haus / Deutsch-Amerikanisches Institut e.V. in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg

„'Ein wenig Leben' besitzt alle Eigenschaften, die es erlauben, von eindrücklicher, ja wuchtiger Literatur zu sprechen. Es ist eine Herausforderung für jeden Leser. ... Im wahrsten Sinn des Wortes ein umwerfendes Buch."
Ursula März, Deutschlandfunk, 19.02.17

„Der Kunstfertigkeit der Autorin verdankt sich die Sogwirkung dieses Romans, der man sich kaum entziehen kann.“
Karin Janker, Süddeutsche Zeitung, 28.01.2017

„Man kann über 'Ein wenig Leben' nur ambivalent reden: Wie Hanya Yanagihara Zartheit und Wucht zu einem ergreifenden Melodram verbindet, in welche leuchtenden Farben sie die Freundschaft der vier Jungs schildert, das zieht einem, wie Wolfgang Herrndorf sagen würde, tatsächlich den Stecker. … 'Ein wenig Leben' erweitert den Raum dessen, was Liebe sein kann, radikal: Freundschaft, Beziehung, Sex, Adoption – die Grenzen sind viel fließender, als es unser schlichter Sittenkodex vorgibt. … Absolut innovativ und bewegend."
Ijoma Mangold, Die Zeit, 26.01.17

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern, die sich am College kennengelernt haben. Willem versucht als Schauspieler Fuß zu fassen; Malcolm, ein Architekt, will aus dem Schatten seines erfolgreichen Vaters treten; JB ist Künstler und derjenige, der ihren Zusammenhalt immer wieder auf die Probe stellt. Jude St. Francis aber, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt gezogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.
"Ein wenig Leben" ist zugleich ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Erlösung, das sich an die dunkelsten Orte begibt, an die Literatur sich wagen kann, und dabei immer wieder zum hellen Licht durchbricht.

Die Autorin Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman "Ein wenig Leben" gewann sie den Kirkus Prize und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize.

Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als freier Lektor und Übersetzer in München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen T. C. Boyle, Keith Gessen, Chad Harbach, Michel Houellebecq, Marlon James, Tao Lin, Hilary Mantel, Josh Weil und Meg Wolitzer.

Hanya Yanagiharas Roman "Ein wenig Leben", übersetzt von Stephan Kleiner, ist am 30. Januar 2017 bei Hanser Berlin erschienen. Das Hörbuch, gelesen von Torben Kessler, erschien zeitgleich bei Hörbuch Hamburg.
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Karlsruhe: Ein Syrer über seine neue Heimat
Firas Alshater / Foto: Harald Geil
 
Karlsruhe: Ein Syrer über seine neue Heimat
You Tube-Star Firas Alshater gastiert im Lesecafé der Stadtbibliothek

Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus gastiert am Mittwoch, 15. März, der syrische Schauspieler und Autor Firas Alshater um 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek. Er erzählt von seinen Erlebnissen in Deutschland und Syrien und gibt einige Kostproben seiner Kurzfilme zum Besten. Der Eintritt ist frei.

Berühmt wurde der in Damaskus geborene Alshater durch sein Video "Wer sind die Deutschen" und den Dokumentarfilm "Syria Inside". In der Revolution gegen Baschar al-Assad begann Alshater als Journalist und Kameramann für ausländische Nachrichtenagenturen zu arbeiten. Er wurde mehrfach verhaftet und gefoltert. Seit 2013 lebt er in Berlin. In seiner YouTube-Webserie "Zukar" führt er durch seinen Alltag in Deutschland und klärt über kulturelle Unterschiede auf. Nun hat der YouTube-Star als erster Geflüchteter ein Buch auf Deutsch veröffentlicht mit dem Titel "Ich komm auf Deutschland zu - Ein Syrer über seine neue Heimat".

zum Bild oben:
Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus gastiert der syrische Schauspieler und Autor Firas Alshater am Mittwoch, 15. März, 20 Uhr, im Lesecafé der Stadtbibliothek. / Foto: Harald Geil
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Karlsruhe: Für eine offene Gesellschaft
Kübra Gümüşay / Foto: pr
 
Karlsruhe: Für eine offene Gesellschaft
Eröffnung „Wochen gegen Rassismus“ am 10. März / Anmeldung erbeten

Für eine offene Gesellschaft werben die fünften "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" vom 10. bis 26. März mit Vorträgen, Filmen, Konzerten, Theater und weiteren Aktivitäten. Eröffnung ist am Freitag, 10. März, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz. Es sprechen OB Dr. Frank Mentrup sowie die Journalistin und Bloggerin Kübra Gümüşay, deren jüngste Aktion „#Organisierte Liebe“ dem zunehmenden Hass im Netz entgegensetzt, was eint - Freiheit, Miteinander und Gerechtigkeit. Den künstlerischen Rahmen setzen Yelitza Laya und ihre Band sowie Isis Chi Gambatté mit ihrem Videoclip „Das Ding beim Namen nennen: Rassismus“. Aus organisatorischen Gründen sind Anmeldungen erbeten. So lange Plätze verfügbar sind, können Interessierte unter der E-Mail-Adresse wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de oder per Telefon 133-4046 zusagen.

zum Foto oben:
Die Journalistin und Bloggerin Kübra Gümüşay spricht bei der Eröfnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus. / Foto pr
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Filmtipp: Aelita - Der Flug zum Mars
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Aelita - Der Flug zum Mars
UdSSR 1924 | 101 Min.
Regie: Jakow Protasanow | mit: Julija Solnzewa, Walentina Kuindschi, Nikolai Zereteli

Zurück in die Zukunft der Stummfilmära: Wir fliegen mit dem Kino zum Mond und zum Mars (Jan-April) und begeben uns am Ende dieser Reise auch in die fernen Fantasy- und Grusel-Welten des frühen Kinos (Mai-Juli). Wir begegnen phantastischen Geschöpfen aus Lewis Carolls Parallel-Universen (Alice in Wonderland) und entgleiten mit „Mad Scientists“ in entrückte Wahnvorstellungen und missglückte Experimente (Orlac’s Hände / Der Student von Prag)

Ein Ingenieur und ein Rotarmist brechen zum Mars auf. Die fantastische Ausstattung, mit der das rätselhafte Leben auf dem Mars versehen war, überdeckte, dass der Film eine turbulente Liebes- und Eifersuchtsgeschichte aus dem Moskauer Alltag von 1924 erzählte. Das Hier und Heute eines jungen Paares bot unter der Hand viel Realismus. Den Ablauf belebten komische Wettbewerbe, die sich ein tollpatschiger Detektiv und ein munterer Rotarmist lieferten. Postrevolutionäre Science-Fiction voller verblüffender Wendungen. (Internationale Filmfestspiele Berlin, 2012) Alexandra Exter, die nicht nur die futuristischen Kostüme und das Dekor entwarf, erbaute eine anti-illusionistische Welt und kreierte Kostüme mit ausdrucksstarken Formen. Moskau und der Mars wurden bewusst gegensätzlich gestaltet. Während das zeitgenössische Moskau realistisch und nüchtern gezeigt wird, verkörpert die Architektur auf dem Mars eine modernistische Zukunftsvision. (Arsenal – Institut für Film- und Videokunst)

Stummfilm mit Live-Musik
am Samstag, 04.03.2017 19:30 Uhr
im Kommunalen Kino Freiburg
Musikbegleitung: Günter Buchwald
 
 

 
Internationaler Frauentag 2017
Aktionstag am 8. März mit Kundgebung auf dem Rathausplatz Freiburg

Aktionswoche bis zum 18. März umfasst 34 Veranstaltungen

Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird, ist für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In manchen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. Die Forderung der Frauen nach dem Wahlrecht war der Ursprung für die Entstehung des Frauentags. Auch wenn dies längst erreicht ist, ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt umgesetzt.

Drei Beispiele: Frauen verdienen im Durchschnitt für dieselbe Arbeit 21 Prozent weniger als Männer. Jede dritte Frau erfährt mindestens einmal im Leben häusliche oder sexualisierte Gewalt. Kindererziehung, Pflege und Hausarbeit sind nach wie vor überwiegend Aufgaben der Frauen

Der Frauentag bleibt damit ein wichtiges Datum, um die Rechte von Frauen öffentlichkeitswirksam einzufordern und auf diese Themen aufmerksam zu machen. Auf der ganzen Welt geschieht das am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen.

In Freiburg präsentieren sich am Mittwoch, 8. März, Frauenverbände von 11 bis 15 Uhr mit Infoständen auf dem Rathausplatz. Um 13 Uhr findet erstmals eine Kundgebung statt, um den frauenpolitischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Um 17 Uhr lädt die Stadt Freiburg zum Empfang ins Historische Kaufhaus am Münsterplatz. Oberbürgermeister Dieter Salomon, die Frauenbeauftragte Simone Thomas sowie Nadine Zdych und Daniela Blank als Vertreterinnen der Frauenverbände sprechen zum Frauentag.

Im Anschluss an den 8. März beginnt die Aktionswoche, die bis Samstag, 18. März, insgesamt 34 Veranstaltungen umfasst. Angeboten werden Vorträge, eine Podiumsdiskussion, Workshops, Filme, Ausstellungen, Theater und Konzerte, Gesundheitsangebote, ein Gottesdienst und ein großes Fest. Frauen und Mädchen können sich über Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Familie, Diversity & Antidiskriminierung, Gewalt gegen Frauen, Flucht und Migration, Rechtsfragen, Empowerment und Selbstverteidigung informieren.

Gerade das Thema Gewalt gegen Frauen bleibt leider ein Dauerbrenner. Nachdem das vergangene Jahr mit den Übergriffen in Köln begann und im Herbst in Südbaden zwei junge Frauen grausam ermordet wurden, hat das Sicherheitsgefühl vieler Frauen stark gelitten. Viele schränken sich seither in ihrem Aktionsradius vor allem nachts stark ein. Mit der Reform des Sexualstrafrechts Mitte 2016 wurde zumindest der von Frauengruppen geforderte Grundsatz „Nein heißt Nein“ umgesetzt. Die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt bleibt aber ein vordringliches Anliegen aller.

Aber auch Errungenschaften der Frauenbewegung sind in Gefahr, heute wieder zurückgedreht zu werden. Ein trauriges Beispiel dafür ist die „Global Gag Rule“, ein Dekret, das der amerikanische Präsident Donald Trump kürzlich unterzeichnet hat. Es entzieht Nichtregierungsorganisationen öffentliche US-Gelder, wenn sie auch zu Geburtenkontrolle und Schwangerschaftsabbrüchen beraten.

Unter Donald Trumps Dekret werden also Gesundheitszentren, Präventionsprogramme, Mütter- und Kindergesundheitsdienste in aller Welt leiden. Es wird sich verheerend auf die Gesundheit vieler Frauen und Mädchen auswirken. Millionen werden den sicheren Zugang zu Geburtenkontrolle und Abtreibung verlieren. Die Zahl der Abtreibungen wird dadurch aber nicht sinken – im Gegenteil: Wer Frauen den Zugang zu Verhütungsmitteln verwehrt, sorgt nur für mehr ungewollte Schwangerschaften und unsichere Schwangerschaftsabbrüche. Die kommunalen Frauenbeauftragten in Deutschland unterstützen die Gründung eines internationalen Fonds, der diese Finanzierungslücke schließen soll.

Das Programm zu Frauentag und Aktionswoche ist erhältlich bei der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau (Tel. 201-1700, Fax 201-1729, frauenbeauftragte@stadt.freiburg.de). Im Internet steht es auf www.freiburg.de/frauenbeauftragte.
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Theatertipp: GEÄCHTET
Quelle: Wallgrabentheater Freiburg
 
Theatertipp: GEÄCHTET
von Ayad Akhtar
Regie: Ralf Buron
Es spielen: Achim Barrenstein / Sabine Flack / Matthias Happach / Natalia Herrera / Florian Kleine

Als hochbezahlter Anwalt in einer renommierten New Yorker Kanzlei hat Amir Kapoor es geschafft. Er ist verheiratet mit der aufstrebenden Künstlerin Emily, die ein Faible für den Islam hat. In seiner Lebenswelt spielt Herkunft nur eine Rolle, wenn’s um Wein geht. Jüdisch, muslimisch, christlich, schwarz oder weiß? Ganz gleich. Man lebt weltoffen, multikulturell und grenzenlos liberal. Ein Abendessen mit Amirs Kollegin Anna und ihrem Mann, dem einflussreichen Galeristen Isaac, bringt das Kartenhaus der politischen Korrektheit jedoch zum Einsturz. Dafür genügt Amirs Geständnis, über die Anschläge vom 11. September klammheimlich Stolz empfunden zu haben.

Das Stück steht in der Tradition großer Theaterschlachten wie „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ Es hat den Pulitzerpreis gewonnen und hitzige Debatten in New York ausgelöst. Ayad Akhtar durchleuchtet brandaktuell und hellsichtig das große Dilemma des Westens: den fatalen Kampf zwischen blinder Umarmung und offenem Rassismus. „GEÄCHTET“ ist damit das Stück der Stunde.

PREMIERE: Samstag, 11. März 2017, 20 Uhr
im Wallgrabentheater Freiburg
Weitere Termine siehe Spielplan ...
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Subito-Saxofon-Quartett
Das Subito-Saxofon-Quartett lässt die komplette Bandbreite des vielseitigen Blasinstruments erschallen. Die vier Saxophonisten Klaus Fischer, Elmar Strassburger, Andreas Bauer und Matthias Krieg spielen Stücke aus Klassik bis Blues.

Sonntag, 26. März, 15.00 Uhr, Foyer Haus Schloßberg, Evangelisches Stift Freiburg
 
 



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