56plus
Donnerstag, 19. April 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Veranstaltungen

Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
 
Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse
FWTM präsentiert die Reise- und Kulturdestination Fachund Messebesuchern

Vom 11. bis 15. Oktober präsentiert die FWTM erneut Freiburg auf der Frankfurter Buchmesse. In Halle 3.1 im Bereich „Touristik“ macht die FWTM mit einem Stand auf Freiburg als attraktive Städtedestination aufmerksam, die viel für Literaturfreunde zu bieten hat.

„Wer Literatur liebt und wer an Kultur interessiert ist, der ist auch ein potentieller Freiburg-Besucher“ erläutert FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann die Motivation der FWTM, mit dem Messeauftritt das Interesse an Freiburg zu wecken und neue Besuchergruppen für Freiburg zu gewinnen. Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus 106 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten, davon 2.400 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing.

Der einzige Auftritt einer deutschen Stadt als Literatur- und Kulturdestination stieß bereits bei den letzten Messen auf großes Interesse. Ebenfalls auf der Buchmesse 2017 vertreten sind einige Freiburger Verlage, die ihr aktuelles Programm präsentieren. Neben dem Verlag Herder, sind der Freiburger Audiobuch Verlag, Haufe Group, der modo Verlag, Lambertus, Ahriman und der Eisenbahn-Kurier Verlag vertreten.
 
 

 
Karlsruhe: Sonntagscafé: Ruhestand - und jetzt?
Teilnehmer diskutieren Träume, Wünsche und Ängste

Der Aktionskreis Sonntagscafé lädt für Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr zu seiner nächsten Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Berufs-Rollen-los und dann?“ widmet sich dieser Themenschwerpunkt dem Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Gemeinsam können die Teilnehmer diskutieren, was das Ende der Berufstätigkeit für sie bedeutet und welche Träume, Wünsche, Sorgen und Ängste sie damit verbinden. Antje Best vom Seniorenbüro/Pflegestützpunkt Karlsruhe führt in die moderierte Gesprächsrunde ein.

Veranstaltungsort ist der Große Saal des Internationalen Begegnungszentrums in der Kaiserallee 12d (Haltestelle Yorckstraße, Parkplätze befinden sich hinter dem Haus). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, der Beitrag zum Mittagsimbiss beträgt 3 Euro.

Das Sonntagscafé findet jeden dritten Sonntag im Monat statt und wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, alleinstehenden Menschen sonntags eine Möglichkeit der Begegnung und Unterhaltung zu bieten. Weitere Termine des Sonntagscafés sind am 19. November und 17. Dezember geplant.
Mehr
 

 
Für Menschen in Scheidung und Trennung
Programm mit Workshops ‒ Ökumenischer Gottesdienst mit persönlicher Segnung

Freiburg. Trennung und Scheidung in Freundschaft und Ehe werden als existentielle Einschnitte erlebt. Wo gibt es Verständnis, Unterstützung und Begleitung? „Loslassen und Freigeben“ lautet der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe für Menschen in Trennung und Scheidung. Auftakt der Reihe ist ein ökumenischer Gottesdienst, am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 17 Uhr in der Kapelle St. Ursula, Landsknechtstr. 4 in Freiburg-Wiehre. Die psychologischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der beiden Kirchen laden gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Dekanaten dazu ein. Männer und Frauen, die von Trennung oder Scheidung betroffen sind, haben im ökumenischen Wortgottesdienst die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen, Verletzungen und Neuanfänge einzubringen. Gebete und Fürbitten werden gesprochen und es gibt auch das Angebot eines persönlichen Segens.

Mit einer Reihe von sieben weiteren Veranstaltungen ab Herbst 2017 bis Frühjahr 2018 besteht darüber hinaus die Möglichkeit, für sich Orientierung und Neuanfang zu finden. Es geht um Beziehungen und um Familien in neuen Situationen und um Loslassen und Freigeben nach einer Trennung oder Scheidung.
So lautet zum Beispiel der Titel eines Workshops „Das Leben neu wagen! Wegbegleitung für Frauen in Trennung und Scheidung“. Immer mittwochs ab dem 25. Okt. kommt die Begleitgruppe zusammen (mehr siehe beiliegenden Flyer).
Oder weiteres Beispiel: „Wenn unser Weg auseinander geht“ ein Wochenendseminar am 17. – 19 November, bei dem darum geht die Phasen einer Trennung kennen zu lernen und die damit verbundenen Gefühle zu verstehen. Weitere Workshops beschäftigen sich auch mit der Situation von Kindern, wenn die Eltern sich trennen oder wenn neue Familienkonstellationen entstehen (Patchworkfamilien - siehe Flyer).

Infos bei www.ehe-familie-freiburg.de und www.evangelisch-in-freiburg.de sowie bei www.katholische-kirche-freiburg.de
Mehr
 

 
121. Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (GWS)
6. – 8. Oktober 2017, Messe Freiburg

Über 600 Gebrauchtwagen können an diesem Wochenende auf der Südbadischen Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (GWS) auf der Messe Freiburg verglichen, Probe gefahren und gekauft werden.

Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen Gebrauchtwagen ist und sich einen Überblick über den regionalen Fahrzeugmarkt verschaffen möchte, hat dieses Wochenende die Möglichkeit, sich auf der Messe Freiburg bei der 121. Südbadischen Gebrauchtwagen-Verkaufsschau umfangreich zu informieren, zu vergleichen und bei Probefahrten direkt vor Ort zu testen. Seit Freitag, 14:00 Uhr präsentieren rund 200 Berater von über 40 regionalen KFZ-Händlern und Autohäusern über 600 Fahrzeuge und informieren zu individuellen Finanzierungs-, Inzahlungnahme-, und Serviceangeboten. „Die GWS in Freiburg ist dieses Jahr sicher wieder ein Impulsgeber für das Herbst- und Jahresendgeschäft des regionalen Gebrauchtwagenmarkts. Hier finden Interessenten ein in der Region einzigartig umfangreiches Sortiment an Gebrauchtfahrzeugen unter einem Dach.“, so Jürgen Henninger, Pressesprecher der KFZ-Innung Freiburg. Die von der FWTM veranstaltete Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau hat Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00
Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Öffnungszeiten:
Fr., 6. Oktober: 14:00 – 19:00 Uhr
Sa., 7. Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr
So., 8. Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr
Mehr
 

 
Freiburg: Bundesweiter Rauchmeldertag
Feuerwehr appelliert an Eigentümer von Wohnungen:
Rauchmelder installieren und auch regelmäßig überprüfen

Dank Heimrauchmeldern konnte die Feuerwehr Freiburg im vergangenen Jahr 27 Menschenleben retten

Seit 2006 ist jedes Jahr an einem „Freitag dem 13.“ bundesweiter Rauchmeldertag. Dieses Jahr haben die beteiligten Brandschutz-Verbände, Feuerwehren, Schornsteinfegern und Versicherungen den Rauchmeldertag auf Freitag, 13. Oktober, gelegt.

Zu diesem Anlass weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer in Baden-Württemberg auf die gesetzliche Pflicht hin, in ihre Immobilien Rauchmelder einzubauen. Neben der korrekten Installation gehört aber auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder dazu. Das gilt für Eigenheime und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien.

Eigentümerinnen und Eigentümer sind verpflichtet, die installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Diese Pflicht gilt bundesweit.

Rauchmelder retten Leben
„Aus der Praxis wissen wir, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern über die Rauchmelderpflicht nicht genug wissen. Vielen ist nicht bewusst, dass sie selbst für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen“, erklärt Frank Eichin von der Feuerwehr Freiburg. „Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Da zählt jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne Menschenleben. Dafür müssen sie aber einwandfrei funktionieren.“

Im vergangenen Jahr haben Heimrauchmelder in Freiburg 222 Feuerwehr-Einsätze ausgelöst (2015: 209). Davon waren 131 Fehlalarme (2015: 109); die Echtalarmquote bei Heimrauchmeldern lag somit bei 41 Prozent (2015: 47 Prozent).

Bei den 91 Echteinsätzen durch Heimrauchmelder (2015: 100) konnte die Feuerwehr Freiburg insgesamt 27 Personen retten (2015: 41). Davon waren 20 Personen verletzt, in der Regel durch Rauchgas (2015: 20). Zwei Personen konnten nur noch tot geborgen werden (2015: 0 Personen).

Die Freiwillige Feuerwehr wurde 2016 bei 42 Einsatzmeldungen über Heimrauchmelder mitalarmiert (2015: 41), davon waren 28 Fehlalarme (2015: 13). Nach der Ausrückeordnung ist die Freiwillige Feuerwehr (bis auf Außenbezirke) nicht im Regelalarmvorschlag. Sie kommt nur zum Einsatz, wenn die Berufsfeuerwehr ganz oder in Teilen bereits in einem Einsatz gebunden ist. Dies war 2016 bei 30 Einsätzen der Fall, davon 19 Fehlalarmen.

Tipps zur Wartung von Rauchmeldern
Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege und Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern stehen auf der Webseite www.rauchmelder-lebensretter.de. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhindern Fehlalarme der Feuerwehr.

„Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer oder der Melder verdreckt ist. Dabei ist es ganz einfach, den lebensrettenden Alarmton vom Warnton, einem Wecker oder einer Tiefkühltruhe zu unterscheiden“, sagt Frank Eichin von der Feuerwehr Freiburg. Er empfiehlt Verbrauchern, die Beispieltöne anzuhören, die auf der genannten Webseite hinterlegt sind. So ist leicht festzustellen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt.
Mehr
 

Freiburger Saxophonensemble lädt zum Konzertgenuss
Freiburger Saxophonensemble / Foto: Klaus Steffes-Holländer
 
Freiburger Saxophonensemble lädt zum Konzertgenuss
Zu einer Reise durch Pop, Tango und Klassik lädt das Freiburger Saxophonensemble unter der Leitung von Christoph Kirschke am Freitag, 13. Oktober, um 15.30 Uhr in die Skulpturenhalle des Augustinermuseums am Augustinerplatz ein. Das Besondere daran: Auf die Hörerinnen und Hörer warten keine Stuhlreihen, sondern gemütliche Sitzsäcke und Kissen.

Die Mitglieder des Ensembles sind junge Musikerinnen und Musiker zwischen 13 und 25 Jahren, darunter Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs Jugend musiziert. Mit ihrem Programm „Cartographies I“ verbinden sie Arrangements und Originalwerke aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen in Besetzungen für Quartett und großes Ensemble. Christoph Kirschke spielt gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler Lukas Fricker, der in Luzern Saxophon studierte, ein Concerto von Vivaldi.

Das Ticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ist an der Abendkasse und im Vorverkauf an der Kasse des Augustinermuseums erhältlich.

Zum Bild oben:
Foto des Freiburger Saxophonensembles, Bildquelle: Klaus Steffes-Holländer.
Zu sehen sind von links nach rechts:
Christoph Kirschke, Leitung, Bariton- und Sopransaxophon
Jule Schulz, Tenorsaxophon
Kieran Ryding, Altsaxophon
Lukas Fricker, Sopran-, Alt-, und Tenorsaxophon
Paula Buchholz, Sopran- und Altsaxophon
Mathis Kirschke, Sopransaxophon
Christopher Heß, Altsaxophon
Korbinian Kosmalla, Tenor- und Altsaxophon
Frederic Findeis, Bariton- und Altsaxophon
nicht auf dem Bild:
Jorin Labusch, Sopran- und Altsaxophon
 
 

 
Woche der Stille in Freiburg
vom 5. bis 12. November mit umfangreichen Tagesprogrammen

Freiburg. "Stille in der Stadt" - geht das? Auch wo es meist schnell, hektisch und laut zugeht, kann es Orte der Ruhe und Pausen zum Innehalten geben. Das Bedürfnis der Menschen danach ist jedenfalls groß. Zum dritten Mal findet in Freiburg eine „Woche der Stille“ statt. Vom 5.-12. November 2017 macht das offene Projekt die Stille stadtweit zum Thema und bietet dazu ganz unterschiedliche Zugänge an.

Schweigen ist Gold – ist Frieden, wenn Religionen in der Stille ankommen?
Vortrag mit Prof. Michael von Brück

Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr die Frage, ob und wie Stille einen konkreten Beitrag zum inneren und äußeren Frieden leisten kann. Neben verschiedenen Meditationsangeboten und Achtsamkeitsübungen - auch mitten in der Stadt - spricht z.B. Prof. Dr. Michael von Brück am Montag, 6. November in der Katholischen Akademie zum Thema „…Schweigen ist Gold. Ist endlich Frieden, wenn Religionen in der Stille ankommen?“.
Innerhalb der Woche sind täglich mittags von 12 Uhr bis 12:05 Uhr alle Menschen in der Stadt zum „Schweigen für den Frieden“ eingeladen: Zu diesem Zeitpunkt werden als Einladung dazu freiburgweit die Kirchenglocken läuten.

Die Woche mitgestalten

Interreligiös und interdisziplinär, in Workshops, Vorträgen, Konzerten und Filmen wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven heraus erfahrbar. Ganz unterschiedliche Einrichtungen wie die Volkshochschule, der Hospizverein, die Stadtbibliothek, Religionsgemeinschaften u.v.a. greifen es mit ihren Beiträgen auf.

Neben dem Rahmenprogramm findet sich unter http://www.stille-in-freiburg.de ein Gesamtprogramm, das interessierte Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinden mitgestalten. Hier finden sich derzeit bereits über 60 Veranstaltungen, die meisten davon können kostenlos besucht werden. Informationen zu den jeweiligen Anmeldeformalitäten für Teilnehmer finden sich auf der Website direkt bei der jeweiligen Veranstaltung unter „Gesamtprogramm“. Wer selbst ein Angebot zur Stille machen möchte, kann dieses noch bis zum 31. Oktober auf der Website veröffentlichen.

Auch Kitas und Schulen sind wieder eingeladen, mitzumachen und im Rahmen der Woche der Stille mit Kindern und Jugendlichen Experimente zur Achtsamkeit durchzuführen. Einen kostenlosen Impuls-Workshop für Erzieher*innen und Lehrer*innen veranstaltet Arbor-Seminare am 25. Oktober von 16 – 19 Uhr. Eine Anmeldung ist per E-Mail möglich.

Flyer mit dem Rahmenprogramm liegen im ökumenischen c-Punkt Münsterforum, Herrenstr. 30, aus.

Das Team für die „Woche der Stille“ in Freiburg bilden:
Gabriele Hartlieb, evangelische Stadtpfarrerin i.P.
Dr. Johannes Latzel, Facharzt für Allgemeinmedizin; Homöopathie; MBSR-Lehrer
Peter Ludorf, Mitglied der Arbeitsgruppe Wissenschaft und Spiritualität
Michael Schweiger, katholischer Pfarrer, Leiter der Seelsorgeeinheit Freiburg-Wiehre-Günterstal
Sonja Sobotta, Leiterin der Bildungseinrichtung EHE + FAMILIE

Kontakt:
info@stille-in-freiburg.de oder Tel. 0761-89828710
Gabriele Hartlieb, Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstr. 2, 79104 Freiburg

Die „Woche der Stille“ in Freiburg wurde angeregt durch ein gleichnamiges Projekt, das in Frankfurt am Main seit 2012 jährlich stattfindet.
Mehr
 

 
„Arbeit und psychische Gesundheit“
im Mittelpunkt beim Welttag der seelischen Gesundheit 2017 ...

Vorträge, Theater, Filme, Offene Türen und viele Informationen vom 7. bis 17. Oktober in Freiburg

Die Erhaltung der psychischen und seelischen Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für ein zufriedenes Leben in der Gesellschaft. Jedoch leiden auch in Freiburg viele Menschen unter einer psychischen Erkrankung. Nur wenige der Betroffenen und ihrer Angehörigen trauen sich, darüber zu sprechen, da sie Ausgrenzung befürchten. Die meisten Menschen wissen über psychische Erkrankungen, ihre Behandlung und den Umgang damit noch wenig.

Um das zu ändern, gibt es den „Welttag der seelischen Gesundheit“. Er findet jährlich statt und stellt diesmal „Arbeit und psychische Gesundheit“ in den Mittelpunkt. Von Samstag, 7. Oktober, an bietet er zehn Tage lang Veranstaltungen, Vorträge, Theater und Filme an unterschiedlichen Standorten in Freiburg und Umgebung.

Wie dringlich das Thema ist, belegt der jüngste Fehlzeiten-Report der AOK vom 28. September. Demnach ist zwar der allgemeine Krankenstand im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr mit 5,3 Prozent gleich geblieben (jeder Beschäftigte fehlt also im Schnitt 19,4 Tage aufgrund einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Betrieb). Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen nahmen in den vergangenen zehn Jahren dagegen um 79,3 Prozent zu. Psychische Erkrankungen führen zu langen Ausfallzeiten. Mit 25,7 Tagen je Fall dauern sie mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.

Genau wie Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps möchten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ihren Lebensraum gleichberechtigt mitgestalten und mitbestimmen. Die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Verschiedenheit stellt ein wesentliches Anliegen des Welttags der seelischen Gesundheit dar.

Im Jahre 1992 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Unterstützung für den 10. Oktober als „Welttag der seelischen Gesundheit“ bekundet. Auch hierzulande sind Institutionen, Einrichtungen und Verbände aufgerufen, sich an diesem Tag öffentlich für die Belange der seelischen Gesundheit einzusetzen.

Seit 18 Jahren finden auch in Freiburg in der ersten Oktoberhälfte Veranstaltungen zu Themen der psychischen Gesundheit statt. Regie führt dabei die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Freiburg (GPV). Im GPV sind Leistungsträger und -erbringer, Fachbehörden, Vereine und Institutionen der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung eingebunden, um auf die Belange von Menschen mit einer psychischen Erkrankung aufmerksam zu machen.

Zu den Kooperationspartnern 2017 zählen (neben den Mitgliedern des GPV) das Kommunale Kino, der Verein „Schwere(s)Los“, die Elisabeth-Dietrich-Stiftung, das Mobbing-Telefon Freiburg und die Konflikt-Hotline Baden-Württemberg.

Veranstaltungen 2017

Samstag, 7. Oktober, 14 bis 16.30 Uhr:
Tag der Offenen Tür, Kurzvorträge und Film beim AK Leben
Seinen Tag der Offenen Tür nutzt der Arbeitskreis Leben, um sich selbst vorzustellen. Den Vorträgen „Suizid und ambulante Suizidprävention“ (14 Uhr) und „Suizidalität im Jugendalter“ (15 Uhr) folgt die Vorführung des Films „Hallo Jule, ich lebe noch“. Dazu durchgehend offene Sprechstunde.
Ort: Talstraße 29, Zugang Ecke Scheffelstraße, Foyer Marienhaus

Samstag, 7. Oktober, 15 bis 17 Uhr
„Verbockt“: Lesung im Selbsthilfebüro
Markus Bock spricht über das, was viele nur denken können: Wie fühlen sich Depressionen und Suizidgedanken an? Was passiert bei einer Therapie und im persönlichen Umfeld? Es geht nicht um Zahlen, Daten, Fakten, Medikamente. In „Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht“ geht es um einen ungeschönten Blick auf die Gefühlswelt in depressiven Lebensabschnitten und deren Auswirkungen. Die Lesung ist kein Ratgeber, sondern ein verständnisvoller Tatsachenbericht, der viele Bereiche beleuchtet
Ort: Selbsthilfebüro, Schwabentorring 2, 1. OG, Foyer

Sonntag, 8. Oktober, 11 bis 13 Uhr
„Auf einmal ist alles ganz anders“: Film im Kommunalen Kino
Der Film „Auf einmal ist alles ganz anders“ zeigt vier Betroffene, die offen darüber sprechen, wie sich ein psychisches Trauma auf ihr Leben und ihre Psyche ausgewirkt hat. Außerdem beschreiben sie, wie ihnen eine Traumatherapie geholfen hat. Parallel dazu erklären Traumatherapeuten das Krankheitsbild der posttraumatischen Belastungsstörung und die Therapiemethoden. Anschließend Diskussion mit Christine Wunn (Elisabeth-Dietrich-Stiftung, Veranstalterin). Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Ort: Kommunales Kino, Urachstraße 40

Montag, 9. Oktober, 18.30 Uhr
Wie und wo komme ich trotz psychischen Handicaps in Arbeit und Beschäftigung?
Info-Abend mit Vertreter/innen von Jobcenter, Agentur für Arbeit, Integrationsfachdienst, Deutsche Rentenversicherung, Freiburger Werkgemeinschaft/Caritas und Freiburger Hilfsgemeinschaft
Ort: Aula der Hebelschule, Engelbergerstraße 2, Eingang Escholzstr.

Montag, 9. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Der SpDi stellt sich vor
An diesem Info-Nachmittag stellt der Sozialpsychiatrische Dienst vom Diakonischen Werk und dem Caritas-Stadtverband seine Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörige vor. Es gibt Infovorträge um 15 und 16 Uhr, Möglichkeiten zur persönlichen Kurzberatung und um 17 Uhr den Vortrag „Ex-in – Genesungsbegleiter für Südbaden“ über eine Qualifizierungsmaßnahme für Menschen mit psychischer Erkrankung.
Ort: Holzmarkt 8

Dienstag, 10. Oktober, 16.30 bis 19.30 Uhr
„Was kränkt, macht krank“: Kurzvortrag mit Workshop über Ursachen und Auswirkungen von Konflikten am Arbeitsplatz
Konflikte sind Teil unseres Arbeitslebens. Werden sie nicht konstruktiv gelöst, eskalieren sie leicht, verursachen Stress und machen uns krank. Ein Kurzvortrag informiert und sensibilisiert zur Entstehung und den (gesundheitlichen) Folgen von eskalierten Arbeitsplatzkonflikten. Im anschließenden Workshop vermitteln Vertreter der Konflikt-Hotline Baden-Württemberg und des Mobbing-Beratungstelefons Freiburg (Veranstalter) Kommunikationsstrategien, die dabei unterstützen, Konflikte konstruktiv anzugehen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Voranmeldung bis Freitag, 6. Oktober, erforderlich (Tel. 0761/70863-43, kda.freiburg@ekiba.de). Ernst-Lange Haus, Habsburgerstraße 2 (Höhe Fabrik/Vorderhaus)

Dienstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr
„Gleich und Anders. Wenn die Psyche uns fordert“: Film im KoKi
Die Zahl der Menschen, die am Arbeitsplatz mit psychischen Schwierigkeiten kämpfen, steigt rasant. Im Film „Gleich und anders“ (Schweiz 2016, 80 Minuten, Regie Jürg Neuenschwander) geben Betroffene Einblick in die Herausforderungen, denen sie sich bei der Arbeit stellen müssen. Sie äußern sich persönlich und authentisch zu ihren Erfahrungen mit Arbeitgebern, Sozialversicherungen, Ärzten und Sozialinstitutionen. Wir begegnen Menschen, die trotz vieler Ausgrenzungen und Widerständen ihr Leben in die eigenen Hände nehmen, eine eigene Firma gründen oder einen neuen Job finden, eine Weiterbildung in Angriff nehmen oder ganz einfach mit der neuen Liebe das Glück in einer gemeinsam erworbenen Eigentumswohnung finden. Bei aller Zuversicht ist auch zu sehen, dass nach einem Zusammenbruch vieles nie mehr so wird wie vorher, dass ein beruflicher, finanzieller oder sozialer Abstieg manchmal akzeptiert werden muss. Dank der Sicht von Angehörigen und Arbeitgebenden entstehen berührende Bilder aus dem Leben von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Anschließend Gespräch mit Regisseur Jürg Neuenschwander. Eintritt 7/5 Euro.
Ort: Kommunales Kino, Urachstraße 40

Mittwoch, 11. Oktober, 16.30 bis 18.15 Uhr
„Burnout – was ist das eigentlich?“ Vorträge in Emmendingen
Eberhard Hof, Chefarzt für affektive Erkrankungen und psychosomatische Medizin im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen, beleuchtet den Begriff „Burnout“ aus verschiedenen Blickwinkeln, auch im psychiatrischen Kontext. Dazu gibt es Zahlen, Daten, Fakten über Arbeitsüberlastung und psychische Erkrankungen, Darstellung von Warnsignalen und einen Fragebogen zum Selbst-Test. Anschließend spricht Moritz Konrath, Sportwissenschaftler vom Sport- und Gesundheitsstudio KonSanus in Muggensturm, über Resilienz und Stressbewältigung, stellt Maßnahmen und präventive Ansätzen anhand theoretischer und praktischer Übungen vor.
Ort: Zentrum für Psychiatrie, Konferenzraum Rollerhaus, Neubronnstraße 25, Emmendingen

Mittwoch, 11. Oktober, 18.30 bis 21 Uhr
25 Jahre Betreuungsrecht: Der Diakonie-Verein stellt sich vor
Die erste Reihe von Vorträgen (18.30 bis 19.30 Uhr) dreht sich um Vorsorgeverfügungen, Vollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Danach (19.30 bis 21 Uhr) folgen Informationen zur rechtlichen Betreuung und zur Arbeit des Betreuungsvereins zur Unterstützung von rechtlich betreuenden und Bevollmächtigten.
Ort: Dreisamstraße 3-5

Donnerstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr
„Work hard play hard“:Film im Kommunalen Kino
Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Mit „Work hard play hard“ (Deutschland 2011, 90 Min) hat Regisseurin Carmen Losmann einen zutiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter. Anschließend Diskussion mit Eilaard Maatz. Eintritt 7/5 Euro.
Ort: Kommunales Kino, Urachstraße 40

Freitag, 13. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Tag der offenen Tür bei Vita Movere
Die Einrichtung „Vita Movere: Soziale Betreuungen“ macht aufsuchende Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Beim Tag der offenen Tür bietet sie allen Interessierten die Gelegenheit, sich vor Ort bei Kaffee, Kuchen und Snacks über das vielseitige Angebot im ambulant betreuten Wohnen zu informieren. Die Mitarbeitenden freuen sich auf vielfältige Begegnungen und spannende Dialoge in lockerer Atmosphäre. Musikalisch untermalt wird das Ganze vom Chor der Lebenskünstler unter der Leitung von Michael Labres.
Ort: Burkheimer Straße 13, Gewerbegebiet Haid

Samstag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Offene Tür und Basar bei der Freiburger Hilfsgemeinschaft
Am Samstag, 14. Oktober lädt die Freiburger Hilfsgemeinschaft/Club 55 zum Tag der Offenen Tür in die Schwarzwaldstraße 9 ein. Es gibt Infos über ihre Angebote in den Bereichen Freizeit, Wohnen und Beschäftigungen/Tagesstrukturen, über Aktivitäten gegen Stigmatisierung und zu sozialpolitischen Themen. Zudem lädt die FHG zu Gesprächen in angenehmer Kaffeeatmosphäre. Gleichzeitig bietet ihr Herbstmarkt die Möglichkeit zum Erwerb von Dekorativem, Selbstgestricktem und manchem mehr. Der Tag der Offenen Tür beginnt um 14 mit der Vernissage der Kunstausstellung.
Ort: Schwarzwaldstraße 9

Samstag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Tag der offenen Tür im Reha-Verein
Der Reha-Verein lädt ein zur Besichtigung seiner Räume in der Berliner Allee, inkl. Werkstatt, Tageszentrum, Stuhlwerkstatt, Wohnberatung und Geschäftsstelle. Zudem gibt es bei Kaffee und Kuchen Informationen über den Verein, Führungen, Präsentationen und ein Film plus Diashow rund um Arbeit und Angebote des Reha-Vereins und die Bächleboote.
Ort: Berliner Allee 11a

Sonntag, 15. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Tag der offenen Tür beim Verein Schwere(s)Los!
Im März 2007 fing alles an mit der Künstlergruppe KunstHartz, die mittlerweile als Verein Schwere(s)Los! künstlerischen Ausdruck für alle zugänglich macht. Schwere(s)Los! lädt ein, gemeinsam in den frisch umgebauten Räumen zu feiern. Die Räume stehen mit einer Atelierwerkstatt und einem Proberaum für Theater, Tanz und Musik künstlerischen Aktivitäten für alle offen. Bei Kaffee und Kuchen, Tanz und Live-Musik durch die beiden Chöre, kann geschaut, mitgetanzt, mitgesungen und gemalt oder getont werden.
Ort: Kleineschholzweg 5, Projektraum

Dienstag, 17. Oktober, 17.30 Uhr
Mittendrin in Günterstal: Das Haus Vogelsang stellt sich vor Haus Vogelsang ist eine sozial-psychiatrische Langzeiteinrichtung für psychisch erkrankte Menschen aus dem Raum Freiburg. Es bietet in den Bereichen Wohnen und Arbeiten eine alltagsorientierte und wertschätzende Begleitung, sowie ein vielfältiges und individuelles Konzept. Die Mitarbeitenden laden alle Interessierten herzlich zu einem Kennenlernen ein.
Ort: Im Vogelsang 1, Günterstal

Weitere Informationen stehen im Internet ...
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger