56plus
Sonntag, 16. Dezember 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Veranstaltungen

Filmtipp: DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
 
Filmtipp: DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
Deutschland/Schweiz 2009,92 Min.
Buch und Regie: Vadim Jendreyko

Puschkin, Gogol, Tolstoi, Solschenizyn, Platonov, Belyj, Bunin, Tschukowskaja, Sinjawskij, Afanasjew, Wojnowitsch, Katajew, Bulgakow und Dostojewskij – Meilensteine des von internationalen Preisen gekrönten Lebenswerkes von Swetlana Geier, einer der bedeutendsten Übersetzerinnen der russischen Sprache.

Ihr Leben wurde von Europas wechselvoller Geschichte überschattet: Sie wurde 1923 in der Ukraine geboren, ihr Vater wurde 1938 im Zuge von Stalins Großer Säuberung verhaftet und starb 1939 an den Folgen der Haft. Während der Besetzung der Ukraine arbeitete sie als Dolmetscherin und wurde 1943 mit ihrer Mutter in ein Ostarbeiterlager in Dortmund interniert. Nach dem Krieg ließ sie sich in Günterstal nieder und nahm ein Studium der Literaturwissenschaft und vergleichenden Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg auf. In den fünfziger Jahren begann sie ihre übersetzerische Tätigkeit: Den Höhepunkt bilden die Neuübertragungen von Dostojewskijs fünf großen Romanen, den »fünf Elefanten«. – Überdies blickt sie auf vierzig Jahre Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten zurück. Im Alter von 85 Jahren besuchte Swetlana Geier zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs Orte ihrer Kindheit in der Ukraine.

Der Regisseur Vadim Jendreyko begleitete sie. Der daraus entstandene Film DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spürt dem Geheimnis dieser unermüdlichen Mittlerin zwischen den Sprachen nach.

Kommunales Kino Freiburg,
So 12.12., 17:30 / So 26.12., 17:30 / Do 06.01., 17:30
 
 

 
LebenskunstSterben in Freiburg
Ausstellung mit Vorträgen und Veranstaltungen zum
Thema Sterben und Leben kurz vor dem Tod

Umfangreiches Rahmenprogramm

Kirche St. Martin 30. Oktober bis 19. November

„LebenskunstSterben in Freiburg“ lautet der Titel einer
Ausstellung, die am Samstag, 30. Oktober, um 19 Uhr in der
Kirche St. Martin, Rathausplatz, eröffnet wird. Dazu gibt es
eine Führung mit der Fotografin Gülay Keskin und der
Projektleiterin Julia Severin.

Leben ja – Sterben nein? Die Ausstellung
LebenskunstSterben, für die Oberbürgermeister Dieter
Salomon die Schirmherrschaft übernommen hat, bringt
Sterben und Tod in den öffentlichen Raum. Von November
2007 bis Juli 2008 führten Gülay Keskin und die
Hospizmitarbeiterin und Julia Severin Gespräche mit
Menschen auf Palliativstationen, im stationären Hospiz und im
ambulanten Bereich. Die daraus entstandenen drei Meter
hohen Portraits und Aussagebilder von 16 Betroffenen lassen
die Betrachter an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Die Ausstellung entstand als Kooperationsprojekt der
christlichen Kirchen sowie deren Wohlfahrtsverbänden,
Krankenhäusern und Hospizgruppen in Heidelberg und wurde
bereits von weit über 20.000 Menschen gesehen. Nach
Heidelberg, Luzern und Bremen gastiert die Ausstellung jetzt
in Freiburg. Zusätzlich zur Kirche St. Martin sind einzelne
Bilder im Münster Unserer Lieben Frau und in der Sparkasse
Freiburg – Nördlicher Breisgau, Kaiser-Joseph-Straße, zu
sehen.

Die Ausstellung läuft bis zum 19. November und ist montags
bis samstags von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr geöffnet,
sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Finissage
findet am Freitag, 19. November, um 18 Uhr statt.

Das umfangreiche Rahmenprogramm steht im Programmheft,
das an den üblichen Verteilstellen sowie beim c-punkt,
Herrenstraße 30, ausliegt. Darüber hinaus kann man es im
Internet unter www.lebenskunst-sterben-freiburg.de
herunterladen.
Mehr
 

 
„Die einfachen Dinge – Worauf es im Leben ankommt“
Altersexpertin Judith Giovannelli-Blocher liest in der
Stadtbibliothek Freiburg

In der Lese-Reihe „Nachmittags um drei“ veranstaltet die
Stadtbibliothek am Münsterplatz in Zusammenarbeit mit dem
Stadtseniorenrat eine Lesung mit der Schweizer
Altersexpertin Judith Giovannelli-Blocher. Am Donnerstag,
21. Oktober, um 15 Uhr liest sie dort aus ihrem neuesten
Buch „Die einfachen Dinge – Worauf es im Leben ankommt“.
In ihren Geschichten zeigt die Autorin, wie aus der eigenen
Lebenserfahrung Zuversicht und Gelassenheit gegenüber den
Zumutungen einer sozial erkaltenden Welt erwachsen kann.
 
 

 
Stadtbibliothek Freiburg: „Alte Liebe“
Im Rahmen der Reihe „Nachmittags um drei“ lädt die Stadtbibliothek am Münsterplatz in Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat am Donnerstag, 7. Oktober, um 15 Uhr zu einer lyrisch-theatralischen Auseinandersetzung über die Liebe ein. Der Eintritt ist frei.

Die Freiburger Schauspieler Lisbeth Felder und Karl-Heinz Maurer bieten an diesem Nachmittag ausgesuchte Kostbarkeiten aus ihrem Bühnenprogramm „Alte Liebe – einfach und auf Zucker“. In die Auseinandersetzung über die Liebe in fortgeschrittenen Jahren mischen sich so namhafte Lyrikerinnen und Lyriker wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaleko, Wolf Wondratschek, Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke.
 
 

Wiederaufnahme „Wind in den Pappeln“ im Wallgrabentheater Freiburg
 
Wiederaufnahme „Wind in den Pappeln“ im Wallgrabentheater Freiburg
von Gérard Sibleyras ab Donnerstag, den 07.10.10, 20 Uhr

Im August des Jahres 1959. Gustave, René und Fernand, drei Veteranen des Ersten Weltkrieges, haben die kleine Terrasse auf der Rückseite ihres Altersheims, einschließlich einer steinernen Hundeskulptur, in Besitz genommen. Neben dem Kampf gegen Schwester Madeleine, die scheinbar mächtige Direktorin, versuchen die drei ehemaligen Soldaten, die Zeit herum zu kriegen – die natürlich wunderbar ganz von allein vergeht. Die Angst, dass sie sich zu schnell dem Ende zuneigt, steht aus- und unausgesprochen im Raum. Alle drei sind in Wirklichkeit niemals jung gewesen. Und trotzdem oder gerade deswegen gibt es Träume, Streitereien, Pläne, Lügen, Aufschneiderei; die drei Männer sind verunsichert und machtlos, aber entschlossen zu leben, koste es, was es wolle. Die Pappeln auf dem gegenüberliegenden Hügel, deren Wipfel sich im Wind wiegen, während die Männer auf ihrer Seite nicht den kleinsten Hauch abbekommen, weckt ihre Neugier. Der Plan, eine Exkursion dorthin zu unternehmen und das Phänomen zu untersuchen, gewinnt Konturen. Die durch das Rauschen des Windes in den Pappeln geweckte Lebenslust, die Wünschen neuen Auftrieb gibt wie ein Windstoß dem Segel, beweist wieder einmal die unwiderstehliche Komik der Hoffnungslosigkeit. Müsste man nicht lachen, würde man weinen. „Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus“ (BZ).

Darsteller: Heinz Meier, Johann Jakoby, Holger Petzold
Regie: Anatol Preissler
Aufführungen: 07.10. – 06.11.10, 20 Uhr, 24.10., 02.11.10, 17 Uhr

 
 

 
Karlsruhe: Der Vorverkauf für das Herbstkonzert des Seniorenorchesters beginnt
Zu seinem Herbstkonzert lädt das Karlsruher Seniorenorchester alle musikbegeisterten Bürgerinnen und Bürger für Freitag, 22. Oktober, um 14.30 Uhr in den Weinbrennersaal der Stadthalle ein. Unter der Leitung ihres Dirigenten Professor Helmut Hofmann bietet das Ensemble mitreißende Stücke aus seinem breit gefächerten Repertoire. Wer sich rechtzeitig Karten sichern möchte, kann die Tickets zu fünf Euro ab sofort montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr im städtischen Seniorenbüro (Markgrafenstraße 14) bekommen. Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, werden aus organisatorischen Gründen gebeten, beim Kartenkauf darauf hinzuweisen. Und wer Leistungen der Grundsicherung erhält, kann sich gegen einen entsprechenden Nachweis kostenlose Karten besorgen.
 
 

Ausstellungstipp: Pierre Bonnard – Magier der Farbe
Pierre Bonnard "Der Landungssteg von Cannes" / Foto: Museum
 
Ausstellungstipp: Pierre Bonnard – Magier der Farbe
Von der Heydt-Museum, Wuppertal
bis 30.01.2011

Der bei der Pariser Weltausstellung 1889 eingeweihte Eiffelturm symbolisiert auch das künstlerische Debüt des französischen Malers und Graphikers Pierre Bonnard (1867-1947). Als der 22 Jahre alte Jurastudent im Schatten des neuen Bauwerks eine Ausstellung mit Werken von Gauguin und seinen Kameraden aus Pont-Aven sieht, schlägt er sich auf die Seite der modernen Kunst.

Ob in den USA oder in Japan, in Australien, in der Schweiz oder in seinem Heimatland: Bonnard-Ausstellungen gelten stets als etwas Besonderes und hinterlassen langanhaltende Eindrücke. In Deutschland ist Bonnard trotz verschiedener Ausstellungen (zuletzt 1994 in München) noch immer ein Geheimtipp für die Liebhaber einer ebenso qualitätvollen und raffinierten wie farblich überbordenden Malerei.

Das Von der Heydt-Museum Wuppertal widmet diesem „Magier der Farbe“ jetzt eine große Ausstellung, die alle Phasen seines reichen Schaffens umfasst. In 12 Sälen blättern wir mit mehr als 180 Gemälden, Zeichnungen, Graphiken und Photographien Bonnards umfangreiches OEuvre auf. Die Ausstellung hat ganz den Charakter einer Retrospektive. Sie zeigt die Stationen seines Werdegangs, folgt jedoch vor allem seinen Motiven und Themenkreisen in einer entsprechenden Hängung. Darüber hinaus vermittelt sie eineVorstellung von Bonnards vielfältigen Beziehungen zu anderen Künstlern. Sie zieht Verbindungslinien zum Werk von bedeutenden Vorbildern, Künstlerfreunden und wahlverwandten Künstlern seiner Zeit.

Der Ausstellungsparcours setzt ein mit Werken großer Vorgänger, seinem Interesse an der zeitgenössischen Amateurfotografie, an japanischen Farbholzschnitten und am sogenannten Japonismus. Dabei spielt Bonnards Mitgliedschaft in der Künstlergruppe der Nabis, die nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten für die Kunst sucht, eine Rolle. Erste thematische Schwerpunkte der Schau sind Bonnards Darstellungen von Frauen und Kindern sowie Straßenszenen. Als Beobachter des Kommens und Gehens auf den großen Boulevards und Plätzen von Paris erlangt er Berühmtheit. Gefolgt werden diese von Landschaftsdarstellungen aus der Normandie. Hier kauft er 1911
ein Haus an der Seine, ganz in der Nähe von Giverny, wo er regelmäßig Monet besucht.

Mit Monet teilt er das Interesse an der Natur, doch findet Bonnard seine Motive auch in Innenräumen: Szenen bei Tisch und durch das Fenster ins Freie gestatten ihm, seinen photographisch-japonistischen Blick mit der Leidenschaft für leuchtende Farben zu kombinieren und zwei Sphären, Innen- und Aussenwelt, zum Thema zu machen. Zeit seines Lebens beschäftigt sich Bonnard mit dem weiblichen Akt. Er dekliniert Momente der Intimität und erzielt gleichzeitig perspektivisch irritierende Einblicke in Bad und Boudoir. Weitere Themen findet er an Stränden und Häfen der Küsten des Kanals bei Deauville, des Atlantiks bei Arcachon und des Mittelmeers bei Saint-Tropez und Cannes. 1926 läßt er sich schließlich in Le Cannet bei Cannes nieder, wo ihn die üppige Vegetation des Hinterlands begeistert.

Die letzte Sequenz der Ausstellung zeigt, daß Bonnard, wie kaum ein anderer Maler seiner Zeit, an der Gegenständlichkeit festhält, aber die Grenzen zur Abstraktion auslotet – mit Farbkonstellationen, die die Leinwand geradezu zum Glühen bringen. Bonnard besetzt bei aller persönlichen Bescheidenheit eine herausragende Position in der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur so ist zu verstehen, dass Matisse auf die Frage, ob Bonnard ein großer Maler sei, 1947 umstandslos mit Ja antwortet: „ ... für die Gegenwart und ganz gewiss auch für die Zukunft.“

Möglich wird diese Ausstellung durch herausragende Werke, die wir von mehr als 70 Leihgebern, darunter namhaften Museen im Inland, in Frankreich, Großbritannien, Finnland, Norwegen, Spanien, Ungarn, der Schweiz, den USA, sowie bedeutenden Kunsthandlungen und Privatsammlungen erhalten.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Texten international renommierter Autoren (25 €), sowie ein Film, der in Zusammenarbeit mit dem ZDF gedreht wurde und als DVD erhältlich ist (15 €).
Mehr
 

 
Welt-Alzheimer-Tag 2010
Die Kunst des Vergessens
Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz
Veranstaltung am 21. September 2010, 18–19.30 Uhr
Katholische Akademie Freiburg, Wintererstraße 1

Demenz geht alle an, denn jeder kann an Demenz erkranken. Doch welche Sicht von Demenz haben wir? Was ist die Wirklichkeit von Demenz? Die Veranstaltung zum Welt-Alzheimer-Tag wagt einen anderen Blick auf Demenz. Sie fragt bei Künstlerinnen und Künstlern nach. Denn Kunst, Literatur und Film bilden nicht nur, oftmals feinfühlig, die Wirklichkeit ab, sondern beeinflussen auch unsere Sichtweise und hat so Konsequenzen für alltägliches und politisches Handeln. Die Freiburger Schriftstellerin Annette Pehnt wird aus ihrem Roman lesen, der Schweizer Regisseur Nico Gutmann wird Ausschnitte seines Filmes vorstellen – und beide werden mit Experten und anschließend mit dem Publikum in ein Gespräch kommen: Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam besser mit Demenz leben?

In der Region Freiburg hat sich ein Initiativkreis zusammengefunden, um Bürgerinnen und Bürger das Thema Demenz im Alltag nahezubringen. Seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres finden in der Region Freiburg Veranstaltungen der Initiative Stadt – Land – Demenz statt. Die Veranstaltung zum Welt-Alzheimer-Tag 2010 lädt zum Innehalten und Sammeln ein: Wir kann es weitergehen? Sie sind herzlich eingeladen!

Annette Pehnt (Schriftstellerin, Freiburg):
Haus der Schildkröten (Roman, München [Pieper] 2007): Lesung
und Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Klie (Evangelische Hochschule, Freiburg)

Nico Gutmann (Regisseur, Zürich):
Heute ist nicht morgen. Leben mit Demenz (Ein Film von Nico Gutmann): Film
und Gespräch mit einer Angehörigen und Dr. Margrit Ott (Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Freiburg)

Austausch und Ausklang bei Gespräch, Wein und Imbiss im Foyer

Die Teilnahme bei der Veranstaltung ist kostenfrei. Um einen Beitrag zur Deckung der Unkosten wird freundlich gebeten.

Ein gemeinsames Projekt von
Stadt Freiburg, Landkreise und Seniorenräte Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, Katholische Akademie,
Stadtseniorenrat Freiburg, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Evangelische Hochschule, Katholische Fachhochschule, Caritasverband Freiburg-Stadt e. V., Freiburger Modell e. V., Geriatrischer Schwerpunkt Müllheim, u. a.

Information (Nr. 205):
Katholische Akademie
Postfach 947 Telefon 0761 31918-0
79009 Freiburg Telefax 0761 31918-111
E-Mail: mail@katholische-akademie-freiburg.de
Internet: www.katholische-akademie-freiburg.de
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger